Gelesen: “Concrete Rose” von Angie Thomas

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2401 KB
Herausgeber: cbj (25. Januar 2021)
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 416 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 978-3570166055
Sprache: Deutsch

Der 17-jährige Maverick weiß aus bitterer Erfahrung: Man ist verantwortlich für die eigene Familie. Als Sohn eines Vaters, der im Knast sitzt, dealt er für die King Lords, damit er und seine Mutter über die Runden kommen. Das Leben ist zwar nicht perfekt, aber seine Freundin und sein Cousin Dre machen es erträglich. Doch als Mav erfährt, dass er Vater geworden ist, steht seine Welt Kopf. Sein Sohn Seven ist vollständig auf ihn angewiesen. Schnell begreift Mav, dass er nicht alles unter einen Hut bekommt: den Schulabschluss zu machen, sich um Seven zu kümmern und zu dealen. Der Ausweg: auszusteigen aus dem Gangleben. Doch die King Lords lassen keinen der ihren einfach so ziehen. Und als ein wichtiger Mensch in Mavericks Leben ermordet wird, steht er vor einer Zerreißprobe zwischen Verantwortung, Loyalität und Rache …
(Quelle: cbj)

Ich hatte bereits die beiden anderen Jugendromane von Angie Thomas gelesen und für wirklich auch sehr gut empfunden. Nun stand mit „Concrete Rose“ quasi die Vorgeschichte auf meiner Leseliste und ich war wirklich auch neugierig auf die Geschichte, die mich hier erwarten würde.
Das Cover hat mir gut gefallen und der Klappentext versprach mir interessante Lesestunden. Daher ging es hier nach dem Laden des eBooks auch flott mit Lesen los.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin gut gelungen. Ich empfand sie als vorstellbar beschrieben und auch die Handlungen waren für mich nachzuempfinden.
So habe ich hier Maverick sehr gut kennengelernt. Er ist eigentlich ein echt starker Charakter, hat aber eben auch so seine Fehler. Wenn er etwas macht steht er auch dazu, was mir sehr gut gefallen hat. Ich mochte Maverick von Beginn an richtig gerne.

Neben dem Protagonisten gibt es noch andere Charaktere, wie Mavericks Mutter, seinen Sohn oder auch seine Freundin Lisa. Sie alle passen sehr gut ins Geschehen, fügen sich stimmig ein. Und auch die anderen Nebencharaktere sind in meinen Augen sehr gut gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist hier wieder richtig gut. Ich bin so auch flüssig durch die Seiten hindurch gekommen und konnte gut folgen. Für mich war alles verständlich und nachzuempfinden.
Die Handlung gefiel mir dann auch wirklich gut. Der Einstieg gelang mir auch wirklich gut und schnell war ich dann auch mittendrin. Es ist ein Jugendroman, der authentisch auf mich wirkte und durch die aufkommende Spannung war ich richtig gefesselt von der Geschichte.
Den Leser erwartet hier ein Jugendroman, der einen auch wirklich einnimmt. Es geht hier nur nebensächlich um Rassismus, eher sind es die ganzen anderen Konflikte, die von der Autorin angesprochen werden. Es gibt sehr viele Vorurteile, die dann aber widerlegt werden. Dann geht es auch um Drogen, Waffen und Gangkriminalität gepaart mit der Armut und der Hoffnungslosigkeit, die bei den Charakteren zum Teil vorherrscht. Die Autorin versteht es wirklich alles realistisch wirken zu lassen, wodurch man als Leser auch immer weiter durch die Handlung getragen wird. Mich hat es definitiv beeindruckt und auch berührt.

Das Ende empfand ich persönlich dann als passend zur Gesamtgeschichte gehalten. Es macht hier alles gut rund und schließt die Geschichte zufriedenstellend ab. Es ist aber eben auch ein Ende das noch nachhallt, an diesen Roman denkt man als Leser auch nach dem Beenden noch.

Kurz gesagt ist „Concrete Rose“ von Angie Thomas ein Jugendroman, der mich wirklich auch gut gefesselt und eingenommen hat.
Interessant beschriebene realistisch wirkende Charaktere, ein mitreißender flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend und auch berührend und beeindruckend empfunden habe, haben mir echt tolle Lesestunden beschert und mich auch begeistert.
Absolut zu empfehlen!

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