Gelesen: “Ein Cowboy zum Anbeißen” von Joya Ryan

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2825 KB
Herausgeber: LYX.digital (1. Februar 2021)
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 234 Seiten
Sprache: Deutsch

Zwei wie Feuer und Wasser!
Tripp Montgomery ist Rancher und alleinerziehender Vater und kann ebenso perfekt französische Zöpfe flechten wie er das Lasso schwingen kann. Über ein mangelndes Interesse der weiblichen Bevölkerung von Cheyenne, Wyoming, kann er sich nicht beklagen. Doch er ist ein gebranntes Kind und möchte nicht irgendeine Frau als Stiefmutter für seine kleine Tochter. Als die junge Charlotte Gram aus der Großstadt nach Cheyenne kommt, um ihrer Oma zu helfen, ist ihm sofort klar, dass dies nur Ärger bedeuten kann, ganz gleich, wie sehr sie sein Blut in Wallung bringt. Schließlich haben die Leute aus der Stadt keinen Schimmer, was das Rancherleben mit sich bringt und halten sich oft genug für etwas Besseres. Doch sein Entschluss, sie möglichst auf Abstand zu halten, ist zum Scheitern verurteilt. Denn bald wird klar, dass Charlotte völlig überfordert damit ist, die Farm ihrer Großmutter wieder auf Vordermann zu bringen und seine Hilfe braucht. Und ein echter Cowboy lässt schließlich keine Dame hängen, ganz gleich, wie sehr sie ihn in den Wahnsinn treibt …
(Quelle: LYX)

Die Autorin Joya Ryan war mir bisher noch rein gar nicht bekannt. Nun also stand mit „Ein Cowboy zum Anbeißen“ mein erster Roman aus ihrer Feder auf meiner Leseliste und ich war echt gespannt darauf.
Das Cover wirkte auf mich ansprechend und der Klappentext machte mich neugierig. Daher habe ich das eBook nach dem Laden dann auch flott gelesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin in meinen Augen sehr gut gezeichnet und ins Geschehen integriert. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und auch die Handlungen waren verständlich gehalten.
Der Leser lernt hier die beiden Protagonisten Charlotte und Tripp gut kennen. Beide wirkten auf mich sympathisch und gut ausgearbeitet.
Charlotte ist neu in Cheyenne und ich empfand richtig liebenswert. Sie ist aufgeweckt und sehr direkt, hat gerade zu Anfang kaum eine Ahnung auf was sie sich da wirklich eingelassen hat. Doch Charlotte gibt auch nicht auf sondern zieht es durch.
Tripp ist ein alleinerziehender Vater. Er liebt seine Tochter über alles, sie steht bei ihm an erster Stelle. Ich als Leser mochte Tripp einfach total gerne, seine Art hat mir richtig gut gefallen.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch Nebencharaktere, wie Tripps Tochter Gracie, die mir ebenfalls sehr gut gefallen haben. Auch sie integrieren sich wirklich sehr gut ins Geschehen.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr gut. Ich bin hier gut und flüssig durch die Handlungen hindurch gekommen und konnte dann auch gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus der personalen Sichtweise. So schaut der Leser eher von außen auf die Handlung, kann so aber eben auch gut folgen und es erschließt sich alles auch wirklich gut. Es sind beide Protagonisten, denen man hier so folgt, wodurch man sie klar noch um einiges besser kennenlernt.
Die eigentliche Handlung hat mir dann auch gut gefallen. Es gibt hier vielerlei Emotionen und Gefühle, man kann diese als Leser sehr gut nachempfinden und verstehen. Und es kommt auch Spannung auf, auch wenn alles doch ziemlich kurz gehalten ist. Aufgrund der recht wenigen Seite fehlte mir leider auch immer wieder die Tiefe, was ich doch schade empfand.

Das Ende empfand ich als passend zur Gesamtgeschichte. Es macht hier alle sehr gut rund und schließt die Handlung hier auch gut und zufriedenstellend ab.

Alles in Allem ist „Ein Cowboy zum Anbeißen“ von Joya Ryan ein Roman, der mich trotz der Kürze richtig gut für sich gewinnen konnte.
Gut beschriebene Charaktere, ein angenehm zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als emotional und auch spannend empfunden habe, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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