Gelesen: “Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt” von Erika Swyler

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1350 KB
Herausgeber: Limes Verlag (22. Februar 2021)
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 448 Seiten
Sprache: Deutsch

Ein Mädchen, das für seinen Traum kämpft, ein Vater, der für seine Tochter alles aufs Spiel setzt, und eine Stadt, in der die Zeit stehengeblieben ist.
Die elfjährige Nedda Pappas träumt davon, Astronautin zu werden – ein Traum, der in Neddas Heimatort nahe einer Raketenbasis an der Küste Floridas fast realistisch erscheint. Sie muss nur möglichst schnell erwachsen werden – doch genau das möchte Neddas geliebter Vater, ein genialer, aber vom Leben überforderter Wissenschaftler, verhindern. Er hat schon einmal ein Kind verloren und möchte Neddas Kindheit am liebsten konservieren. Seit Jahren schraubt er im Keller an einer Maschine, die genau das ermöglichen soll – doch stattdessen löst er eine Katastrophe aus. Zum ersten Mal in ihrem Leben muss Nedda ihrer Mutter vertrauen und sich mit ihr zusammentun, um ihren Vater zu retten – und die ganze Stadt.
(Quelle: Limes Verlag)

Ich kannte die Autorin Erika Swyler bisher noch gar nicht. Jetzt stand mit „Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt“ aus ihrer Feder auf meinem Leseplan und ich war echt gespannt darauf.
Das Cover und auch der Klappentext haben mir sehr angesprochen und so habe ich das eBook geladen und dann auch flott gelesen.

Die hier handelnden Charaktere sind der Autorin gut gelungen. Ich empfand sie sowohl im Jahr 1986 als auch in der Zukunft sehr gut gelungen. Sie wirkten immer vorstellbar beschrieben und auch die Handlungen waren nachzuempfinden.
Im Jahr 1986 lernt der Leder Nedda sehr gut kennen. Sie hat viel Interesse an der Wissenschaft. Durch ihren Vater bekommt sie sehr viel mit. Mir gefiel Nedda sehr gut, ich mochte es sehr das sie auch klare Ziele und Prinzipien hat.
In der Zukunft ist Nedda bereits Astronautin, auf dem Weg zu einem Planeten der von Menschen besiedelt werden soll. Auch hier wirkte sie nach wie vor sehr zielstrebig und ich mochte sie einfach.

Neben der Protagonistin gibt es hier noch andere Charaktere, wie beispielsweise Neddas Vater oder auch ihre Kollegen in der Zukunft. Alle wirkten auf mich vorstellbar beschrieben und sehr gut in die Handlung integriert.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön zu lesen. So bin ich flüssig durch die Handlung hindurch gekommen und konnte sehr gut folgen.
Es gibt hier zwei Erzählstränge, zwei Zeitebenen, denen der Leser abwechselnd folgt. So wird es dann auch komplex und ja auch überraschend.
Die Autorin bringt hier nicht nur die verschiedensten Emotionen und Gefühle rüber, es geht auch um Themen wie Trauer, Liebe oder auch Verlust. Und man findet auch Elemente der Physik, Chemie, Raumfahrt und Medizin in der Handlung die auch von Laien sehr gut verstanden werden können. Hier hat die Autorin ein wirklich gutes Händchen bewiesen.

Das Ende ist dann genau passend zur Gesamtgeschichte gehalten. Ich empfand es als passend und rund machend, man wird als Leser dann auch zufrieden aus der Handlung entlassen.

Insgesamt gesagt ist „Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt“ von Erika Swyler ein wirklich toller Roman, der mich auch sehr gut mitgenommen hat.
Interessant beschriebene Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich sowohl als emotional als auch von den Themen her sehr gut durchdacht empfunden habe, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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