Gelesen: “Flame 1: Feuermond und Aschenacht” von Henriette Dzeik

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2725 KB
Herausgeber: LOOMLIGHT (26. Februar 2021)
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 441 Seiten
Sprache: Deutsch

“Ich fürchte mich vor Feuer und Hitze und davor, was mein Name bedeutet.”
Unsägliche Hitze, erbarmungslose Armut und eine aussichtslose Zukunft: Flame will diesem Elend entfliehen, um endlich mutig, stark und frei zu sein. Ihre Chance sieht sie gekommen, als die neuen Götter ein Turnier zur Jahrtausendwende veranstalten – der Siegerin winkt Unsterblichkeit. Doch was auf den ersten Blick verlockend erscheint, birgt höllische Gefahren. Nicht nur, weil der Glaube an ihr bisheriges Leben ins Wanken gerät, sondern auch ihr Herz – auf das es der Gott der Angst und der Finsternis längst abgesehen hat …
(Quelle: LOOMLIGHT)

Bei Roman „Flame: Feuermond und Aschenacht“ von Henriette Dzeik handelt es sich um den Auftaktband einer Reihe. Hier wurde ich ja besonders vom Cover angesprochen. Nachdem ich dann auch den Klappentext gelesen hatte wusste ich, dieses Buch muss ich lesen. Und so habe ich mir das eBook geladen und dann ging es auch schon los mit dem Lesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin hier richtig gut dargestellt und dann ins Geschehen integriert. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und auch die Handlungen waren nachzuempfinden.
So lernt man als Leser hier Flame kennen. Ich mochte sie von Anfang an total gerne. Sie sehnt sich ja total nach Freiheit und der Leser erkennt sehr schnell in ihr steckt so viel mehr als es den Anschein macht. Am Anfang ist sie noch etwas naiv, doch durch die Entwicklung, die Flame im Handlungsverlauf durchmacht, gibt sich das, Der Leser kann so richtig gut mit ihr mitfiebern.
Dann ist da noch Dark. Hier gebe ich zu, er war mir am Anfang irgendwie suspekt, ich konnte keinen Zugang zu ihm finden. Er ist sehr verschlossen und erst nach und nach versteht man ihn besser. Auch er entwickelt sich bereits sehr gut weiter, wobei ich denke, da steckt noch mehr Verborgenes in ihm.

Weiterhin gibt es hier in der Handlung noch Nebencharaktere, die der Autorin auch sehr gut gelungen sind. Sie fügen sich ebenso sehr gut ins Geschehen ein, die Mischung hat mir am Ende richtig gut gefallen.

Der Schreibstil der Autorin ist so richtig schön flüssig und man kommt dann auch entsprechend gut durch die Seiten hindurch. Ich habe alles gut verstehen können, es wirkte nachvollziehbar auf mich.
Die Handlung selbst hat mich dann auch echt gut gepackt. Ein paar Seiten habe ich gebraucht um so richtig und vollkommen anzukommen, dann aber gab es kein Halten mehr.
Den Leser erwartet hier ein Fantasygeschichte, gepaart mit so einiger Romantik, Emotionen und Gefühlen. Die Liebe spielt eine wirklich sehr große Rolle hier.
Von der geschaffenen Welt, die dystopisch angehaucht ist, war ich auf Anhieb sehr angetan. Die Autorin versteht es wirklich wunderbar dem Leser hier alles näherzubringen, es anschaulich zu beschrieben.

Das Ende ist dann, leider, sehr gemein. Hier wartet ein doch ziemlicher Cliffhanger, der Leser fassungslos und auch absolut neugierig zurücklässt. Ich warte nun auf den zweiten Teil und bin echt gespannt wie dort alles weitergehen wird.

Zusammengefasst gesagt ist „Flame: Feuermond und Aschenacht“ von Henriette Dzeik ein verdammt guter Auftaktband der Reihe, der mich auch total gut für sich gewinnen konnte.
Interessant beschriebene vorstellbare Charaktere, ein sehr angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als romantisch, spannend und wirklich auch interessant von der Weltgestaltung her empfunden habe, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und mich echt auch begeistert.
Sehr zu empfehlen!

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