Gelesen: “Das versunkene Reich Nysolis (Band 1)” von Regina Meißner

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1465 KB
Herausgeber: Sternensand Verlag (30. April 2021)
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 430 Seiten
Sprache: Deutsch

Finlay O’Sullivan lebt mit seinem Onkel in einer kleinen Stadt an der irischen Küste. Das Schicksal hat dem Achtzehnjährigen übel mitgespielt, er wuchs ohne Eltern auf und wird von den Mitschülern aufgrund seines Aussehens schikaniert. Als er eines Nachts mitten im Meer einen Palast sieht, traut er seinen Augen kaum. Dann lernt er die wunderschöne Prinzessin Aurora kennen und mit ihr ein magisches Volk, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Nicht nur, weil noch kein menschliches Auge den Palast je sah, sondern auch, weil das Königreich Nysolis vor über zweihundert Jahren im Meer versank. Finlay möchte der Prinzessin helfen, doch dafür muss er erst selbst herausfinden, wer er ist. Und was es mit den schrecklichen Morden auf sich hat, die regelmäßig am Strand geschehen.
(Quelle: Sternensand Verlag)

Die Autorin Regina Meißner kannte ich bereits sehr gut durch andere Romane und bisher war ich auch immer wirklich angetan von ihren Geschichte. Nun stand mit „Das versunkene Reich Nysolis“ der erste Band ihrer neuen Reihe auf meinem Leseplan und ich war wirklich neugierig darauf.
Das Cover hat mir gut gefallen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das eBook geladen und dann ging es mit dem Lesen los.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin wirkten vorstellbar beschrieben und entsprechend ins Geschehen integriert.
Als Leser lernt man hier die beiden Protagonisten Finlay und Aurora richtig gut kennen. Beide sind interessant, obwohl ich gerade mit dem weiblichen Charakter doch nicht immer ganz konform war.
Finlay ist so klasse, er ist ein echt toller Charakter, den ich sehr gerne gemocht habe. Er hat keine Eltern mehr, hat diese schon früh verloren obwohl sie sehr wichtig in seinem Leben waren. Er wächst im Handlungsverlauf sehr über sich hinaus und nimmt eine wirklich große Stellung in der Geschichte ein.
Aurora war mir zugegeben ziemlich merkwürdig. Ich konnte sie nicht wirklich richtig einschätzen, habe mich ehrlich mit ihr schwer getan. Diese Gefühl blieb leider immer im Hintergrund bis zum Ende obwohl es sich mit der Zeit etwas gebessert hat.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig gut zu lesen. Ich bin so flüssig und gut durch die Handlung hindurch gekommen und konnte sehr gut folgen.
Die Handlung selbst konnte mich dann auch gut packen. Es ist eine sehr fantastische Geschichte, in der alles sehr gut beschrieben wird. So kann man sich als Leser alles gut vorstellen.
Die Autorin schafft es hier sehr gut die Sage um Atlantis, an die das Buch hier angelehnt ist, gut ins Geschehen mit zu integrieren. So fügen sich dann immer auch Puzzlestücke zusammen, die Geheimnisse lüften und so zusätzlich für Spannung sorgen.

Das Ende ist dann doch sehr offen gehalten, es bleiben Fragen. Diese machen neugierig auf den zweiten Teil, der mit Sicherheit nicht zu lange auf sich warten lassen wird.

Alles in Allem ist „Das versunkene Reich Nysolis“ von Regina Meißner ein guter Auftaktband der Dilogie, der mich bis auf ein paar Kleinigkeiten doch auch gut einnehmen konnte.
An sich gut beschriebene Charaktere, ein gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich doch als magisch, spannend und vom Setting her gut gemacht empfunden habe, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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