Gelesen: “Lebe, als gäbe es kein Morgen (Insel der Wale 1)” von Charlotte Taylor

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 4109 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 404 Seiten
Sprache: Deutsch

Zwei Menschen, eine Leidenschaft: Orcas! Aber reicht das, um die tiefen Wunden beider zu heilen?
Wale sind Reed Archers große Leidenschaft und zusammen mit seiner dreizehnjährigen Tochter Grace sein ganzer Lebensinhalt. Nach einem tragischen Schicksalsschlag fühlt er sich endlich bereit für eine neue Liebe.
Wenn die Vergangenheit nicht ruhen will, können Rückschritte auch Fortschritte sein. Kiona Brooks will zurück in ihrer Heimat endlich alte Wunden heilen und herausfinden, was genau die Orcas ihr zu sagen haben.
Eine abenteuerliche Kajak-Tour zu den Walen vor der Küste Vancouver Islands schweißt die beiden auf unwiderstehliche Art zusammen. Doch wollen sie auch dasselbe?
Ein Liebesroman voller Gefühl und mit wichtigen Themen – fesselnd, bewegend und fürs Herz.
(Quelle: amazon)

Ich muss gestehen bisher kannte ich noch keinen Roman von Charlotte Taylor. Das sollte sich aber mit „Lebe, als gäbe es kein Morgen“ aus ihrer Feder ändern, denn dieser Roman stand auf meiner Leseliste. Entsprechend war ich auch richtig gespannt darauf.
Das Cover hat mir wirklich sehr gut gefallen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden des eBooks auch flott mit Lesen los.

Ihre handelnden Charaktere hat die Autorin in meinen Augen sehr gut gezeichnet. Sie wirkten auf mich gut vorstellbar und auch die Handlungen waren zu verstehen.
Die beiden Protagonisten Reed und Kiona waren mir sympathisch. Reed kannte ich bereits durch einen anderen Roman, der quasi Band 1 darstellt, und ich war so gespannt auf seine Geschichte. Und er ist einfach ein toller Kerl und vor allem auch Vater. Mir ging hier total das Herz auf. Aber Reed lebt auch für seinen Arbeit, er ist Meeresbiologe. Das ist seine Welt, hier ist er zu Hause.
Kiona ist Lehrerin, so lernt sie Reed kennen. Sie hat bereits einiges erlebt und will einfach nur eines, ihre Wunden der Vergangenheit heilen. Mir gefiel Kiona total gut, sie wirkte stark auf mich, lässt sich nicht verbiegen und steht ihre Frau.

Es sind aber nicht nur die Protagonisten, die mir wunderbar gefallen haben. Auch die Nebencharaktere sind gelungen und fügen sich wunderbar ins Geschehen ein.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig schön. Ich bin so leicht und flüssig durch die Seiten hindurch gekommen und konnte ohne Probleme folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Reed und Kiona. Für beide nutzt die Autorin hier die Ich-Perspektive, die ich als wirklich gut passend empfunden habe. Ich war den Protagonisten so noch um einiges näher.
Die Handlung selbst hat mich dann echt auch total gepackt. Innerhalb kürzester Zeit war ich total im Geschehen gefangen, konnte die eingebrachten Emotionen und Gefühle wunderbar nachempfinden. Die eingearbeitete Lovestory wirkte auf mich genau richtig, sie entwickelt sich vom Tempo her nachvollziehbar und authentisch.
Die Geschichte bietet eine wirklich einmalige Atmosphäre, die Walbeobachtungen sind sehr schön beschrieben, man fühlt sich als Leser als wäre man selbst mit dabei. Dabei verliert die Autorin aber auch nicht den Blick auf ernstere Dinge, die gut im Geschehen untergebracht werden.

Das Ende ist dann in meinen Augen einfach passend zur Gesamtgeschichte gewählt. Es macht das Geschehen hier rund und entlässt den Leser sehr zufrieden aus dem Roman.

Insgesamt gesagt ist „Lebe, als gäbe es kein Morgen“ von Charlotte Taylor ein richtig toller Roman, der mich einfach total gut für sich gewinnen konnte.
Interessant beschriebene Charaktere, ein sehr angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als emotional und von der Atmosphäre her als wirklich einmalig empfunden habe, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und mich echt auch begeistert.
Sehr zu empfehlen!

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