Gelesen: “Die Ingenieurin von Brooklyn” von Tracey Enerson Wood

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1585 KB
Herausgeber: HarperCollins (3. Mai 2021)
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 416 Seiten
Sprache: Deutsch

Die Geschichte der Frau, die die Brooklyn Bridge erbaut hat.
Während Emilys Weggefährtinnen für das Frauenwahlrecht auf die Straßen gehen, muss sie einen guten Eindruck bei der gehobenen New Yorker Gesellschaft machen. Denn ihr Ehemann Walsh verfolgt eine spektakuläre Vision: Er will die längste Hängebrücke der Welt über den East River bauen. Aber bereits im zweiten Jahr der Arbeiten an der Brücke erkrankt Walsh schwer. Fast erblindet und auf einen Rollstuhl angewiesen, macht er Emily zu seinem Statthalter auf der Baustelle. Und was als kaum zu bewältigende Bürde begann, erfüllt die tatkräftige junge Frau schon bald ganz und gar. Doch die Widerstände gegen eine Frau an der Spitze des Großprojekts häufen sich, und Walsh zieht sich immer stärker zurück. Emily muss entscheiden, was sie will – und was sie bereit ist, dafür zu opfern …
(Quelle: HarperCollins)

Der Roman „Die Ingenieurin von Brooklyn“ stammt aus der Feder von Tracey Enerson Wood. Es handelt sich hierbei um das Debüt der Autorin und ich war echt total gespannt darauf.
Das Cover gefiel mir sehr gut und der Klappentext versprach mir interessante Lesestunden. Daher habe ich das eBook geladen und dann ging es auch schon mit Lesen los.

Die hier handelnden Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Auf mich wirkten sie vorstellbar und auch die Handlungen waren für mich nachzuempfinden.
Allen voran ist es hier Emily, die ich sehr gut kennengelernt habe. Sie hat es nicht unbedingt leicht, doch Emily lässt sich nicht unterkriegen. Emily ist eine faszinierende Frau, der ich hier gerne gefolgt bin.

Es gibt natürlich auch noch Nebencharaktere in dieser Geschichte hier. Diese fügen sich auch sehr gut ins Geschehen ein und bringen jeder ganz eigene Dinge mit.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen. Ich bin so flüssig durch die Handlung hindurch gekommen und konnte auch sehr gut folgen. Auf mich wirkte auch alles gut verständlich.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Emily. Mir gefiel dies wirklich gut, denn so war ich immer am Geschehen dran und konnte sie gut verstehen.
Die Handlung selbst hat mir dann sehr gut gefallen. Den Leser erwartet eine historische Geschichte, in der Realität und auch Fiktion miteinander vermischt werden. Das hat die Autorin sehr gut gemacht, das kommt beim Leser sehr gut an, man kann die Spannung und auch die Emotionen sehr gut fühlen. Die Zeit, in der dieser Roman hier angesiedelt ist, ist eine wirklich interessante und auch die Rolle der Frau damals spielt eine wichtige Rolle. Man merkt hier sehr gut die Autorin hat intensiv recherchiert und alles dann in ihrer Geschichte umgesetzt,

Das Ende ist dann in meinen Augen gut gelungen. Ich empfand es als passend zur Gesamtgeschichte gehalten, es macht das Geschehen hier gut rund und entlässt den Leser zufrieden.

Alles in Allem ist „Die Ingenieurin von Brooklyn“ von Tracey Enerson Wood ein historischer Roman, der mich auch ganz gut für sich gewinnen konnte.
Gut gezeichnete Charaktere, ein angenehm zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als gut recherchiert und auch emotional empfunden habe, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!



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