Gelesen: “Lovett Island. Sommernächte (Lovett-Reihe 1)” von Emilia Schilling

Format: Kindle Edition
Dateigröße: ‎1823 KB
Herausgeber: ‎Goldmann Verlag (1. Mai 2021)
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎481 Seiten
Sprache: ‎Deutsch

Wer einen Job auf der paradiesischen Karibikinsel Lovett Island ergattert, den erwarten neben extravaganten Gästen weiße Sandstrände, soweit das Auge reicht, türkisblaues Meer und schillernde Partys mit den Reichen und Schönen. Maci Stiles will hier neu anfangen, ihr altes Leben endlich hinter sich lassen. Doch als sie ausgerechnet dem Sohn des Inselbesitzers ins Auge fällt, zerplatzt dieser Traum. Trevor Parker ist nicht nur märchenhaft reich, sondern auch ein gefährlich attraktiver Baseball-Star, dem die Frauenherzen nur so zufliegen. Und Society-Girl Blair hat nicht vor, ihn kampflos einem Niemand zu überlassen …
(Quelle: Goldmann Verlag)

Bisher war mir die Autorin Emilia Schilling noch vollkommen unbekannt. Nun stand mit „Lovett Island. Sommernächte“ aus ihrer Feder auf meinem Leseplan und ich war echt total gespannt auf den Auftaktband der „Lovett-Trilogie“.
Das Cover hat mir gut gefallen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher ging es für mich nach dem Laden des eBooks auch flott mit Lesen los.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Ich konnte sie mir alle echt gut vorstellen und auch die Handlungen waren für mich nachzuempfinden.
So habe ich hier Blair, Violet und Maci sehr gut kennengelernt. Blair ist jemand der ziemlich in ihrer fantastischen Welt gefangen ist und so bekommt sie kaum noch mit welche Dummheiten sie so macht. Da tat sie mir ein bisschen leid, denn eigentlich ist sie nur auf der Suche nach der Liebe.
Aber auch Violet und Maci sind echt klasse ausgearbeitet. Beide tragen eine Vergangenheit mit sich rum, die aber leider etwas schwammig bleibt. Insgesamt aber sind die drei wirklich toll und ich konnte eine gute Bindung zu ihnen aufbauen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen. Ich empfand ihn als flüssig und locker und konnte so problemlos folgen und alles gut verstehen.
Geschildert wird das Geschehen aus insgesamt 3 verschiedenen Perspektiven. Das mag ein bisschen ungewöhnlich sein, mir persönlich hat dies aber richtig gut gefallen.
Die Handlung hat mich dann auch gut gepackt. Durch eben die angesprochenen Sichtweisen kommt Spannung auf. Es gibt verschiedene Emotionen und Gefühle die hier in die Handlung verpackt wurden und ein paar kleinere Klischees werden vielleicht auch angesprochen, es passt aber alles ganz wunderbar zusammen und wirkt stimmig.

Das Ende ist dann leider ganz gemein. Den Leser erwartet hier ein Cliffhanger, der Band 2 herbeisehnen lässt. Dieser ist bereits für Juli 2021 angekündigt und ich bin echt total gespannt darauf.

Alles in Allem ist „Lovett Island. Sommernächte“ von Emilia Schilling ein echt gut gelungener Auftaktband der „Lovett-Trilogie“, der mich auch total gut für sich gewinnen konnte.
Interessant beschriebene Charaktere, ein locker und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als emotional und eben auch durch die Perspektiven her spannend empfunden habe, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich auch überzeugen können.
Wirklich zu empfehlen!

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