Gelesen: „Im Tal der silbernen Pferde“ von Christiane Lind

Format: Kindle Edition
Dateigröße: ‎3028 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎428 Seiten
Sprache: ‎Deutsch

»Die Natur ist in einem Gleichgewicht. Einem, dass du noch für dich finden musst.«
Australien, 1920. Voller Hoffnung reist Florence, Tochter einer Weißen und eines Ureinwohners, nach Brisbane, um dort ihr Glück zu finden. Aber der Mann, an den sie ihr Herz verliert, erweist sich als Betrüger. Schlimmer noch: ihrer Heimat Amber’s Joy droht der Bankrott. Florence fasst einen verzweifelten Plan, der sie in das geheimnisumwitterte Tal der silbernen Pferde führt.
Hundert Jahre später bietet Franziska, der Amber’s Joy gehört, den Wildpferden Queenslands Rettung vor dem Tod. Da meldet sich ein angeblicher Erbe und fordert, dass sie die Farm verkauft. Franziska begibt sich auf die Spur von Florence und entdeckt ein lange gehütetes Geheimnis.
Eine atemberaubende Landschaft, wilde Pferde und eine Familie, deren Schicksal eng mit dem der Tiere verknüpft ist.
(Quelle: amazon)

Christiane Lind ist eine Autorin deren Romane ich bisher immer sehr gerne gelesen habe. Nun stand mit „Im Tal der silbernen Pferde“ ihr neues Buch auf meiner Leseliste und ich war echt total gespannt darauf.
Das Cover und auch der Klappentext versprachen mir tolle Lesestunden und so habe ich das eBook nach dem Laden auch flott gelesen.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Auf mich wirkten sie vorstellbar beschrieben und auch die Handlungen konnte ich verstehen.
So traf ich hier auf Florence. Sie lebt 1920 in Australien. Sie will eigentlich nur ihr Glück finden. Außerdem lastet auf ihr die Zukunft von Amber’s Joy. Ich mochte Florence und habe mit ihr mitgefiebert.
Franziska ist die zweite Protagonistin, die 100 Jahre später lebt. Auch sie will Amber’s Joy retten, was sich nicht gerade als leicht erweist. Denn da gibt es noch einen weiteren Erben. Auch in Franziska konnte ich mich echt gut hineinversetzen, habe auch mit ihr mitgefiebert.

Der Schreibstil der Autorin ist so richtig schön flüssig und so bin ich dann auch echt leicht durch die Seiten hindurch gekommen und konnte problemlos folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen der beiden Protagonisten Florence und Franziska. So ist man beiden noch um einiges näher und es setzt sich alles nach und nach zusammen.
Die Handlung selbst hat mich dann total mitgenommen. Ich kannte zwar die beiden anderen Teile der Familiensaga nicht, das stört aber gar nicht, man kann auch so ohne Probleme alles verstehen.
Der Leser bekommt hier zwei Geschichten, die in der Vergangenheit und der Gegenwart spielen. Es sind Geschichten von starken Frauen, gepaart mit so einigen Emotionen, Wendungen und Familiengeheimnissen, die aufgedeckt werden wollen.
Das Setting des Romans ist richtig klasse. Die Autorin entführt ihre Leser nach Australien, beschreibt hier alles sehr anschaulich und somit vorstellbar. Und man erfährt so auch einiges über die Australischen Ureinwohner Aborigines. Das fand ich persönlich total interessant und sehr gut ins Geschehen integriert.

Das Ende ist meiner Meinung nach richtig gut gelungen. Ich empfand es als passend zur Gesamtgeschichte, es macht alles gut rund und entlässt den Leser sehr zufrieden aus der Handlung.

Kurz gesagt ist „Im Tal der silbernen Pferde“ von Christiane Lind ein Roman, der mich ganz wunderbar für sich gewinnen und unterhalten konnte.
Vorstellbar beschriebene Charaktere, die einem echt ans Herz wachsen, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als emotional, abwechslungsreich und vom Setting her total interessant beschrieben empfunden habe, haben mir so richtig gute Lesestunden beschert und mich echt auch überzeugt.
Absolut zu empfehlen!

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