Gelesen: “Ein Herz voll Leben” von Violet Thomas

Format: Kindle Edition
Dateigröße: ‎2196 KB
Herausgeber: ‎Lübbe (30. Juli 2021)
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎352 Seiten
Sprache: ‎Deutsch

Lebe dein Leben, Isabella. Versprich es mir
Die junge Isabella Kramer lebt ein glückliches Leben an der Ostseeküste: Ihr kleiner Cupcake-Laden läuft ausgezeichnet, und ihre beste Freundin Melanie und deren kleine Tochter Leni sind fast wie eine eigene Familie für sie. Doch als Melanie stirbt, bricht diese Welt zusammen. Ohne zu zögern, übernimmt Isabella die Vormundschaft für Leni. Das kleine Mädchen ist ihr zwar ein Trost, aber es ist auch eine Herausforderung, für die trauernde Leni da zu sein. Dann bekommt Isabella eines Tages eine E-Mail von Melanie, die diese noch vor ihrem Tod geschrieben hat. Darin gibt sie Isabella kleine Aufgaben, um besser mit dem Verlust klarzukommen. Keine Frage, dass Isabella Melanies Aufgaben erfüllen wird – nicht ahnend, dass diese ihr Leben vollständig auf den Kopf stellen werden.
(Quelle: Lübbe)

Die Autorin Violet Thomas war mir keine Unbekannte mehr. Bisher konnte sie mich auch immer sehr gut mit ihren Geschichten unterhalten. Nun also stand mit „Ein Herz voll Leben“ wieder ein Buch aus ihrer Feder auf meiner Leseliste und ich war echt gespannt darauf.
Bereits vom Cover und auch dem Klappentext war ich angetan und so ging es nach den Laden des eBooks auf flott mit Lesen los.

Ihre handelnden Charaktere hat die Autorin in meinen Augen sehr gut gezeichnet. Sie wirkten auf mich gut vorstellbar und auch die Handlungen waren gut zu verstehen.
So habe ich hier Isabella kennengelernt. Mit ihr habe ich wirklich sehr gut mitfühlen können. Sie hat ihre beste Freundin verloren und kümmert sich nun um deren Tochter Leni. Und das obwohl der Tod der Freundin sie ganz schön aus der Bahn geworfen hat. Mir gefiel es gut das Isabella dennoch nicht aufgibt und sich aufrappelt und weitermacht. Auch wenns echt schwer war.
Auf der anderen Seite ist es Max dem ich begegnet bin. Auch er gefiel mir unheimlich gut. Er ist recht sprunghaft und bis auf seine Sohn gibt es niemanden in seinem Leben. Andere machen aus ihm einen Menschen, der er gar nicht ist, denn Max ist eigentlich total liebenswert.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen. So kam ich dann auch flüssig und leicht durch die Handlung hindurch und konnte sehr gut folgen.
Die Kapitel werden wechselweise aus den Sichtweisen von Isabella und Max geschildert. Für beide nutzt die Autorin die Ich-Perspektive, man ist den zweien so noch um einiges näher.
Die Handlung selbst konnte mich dann auch, nach etwas Einlesezeit, echt gut für sich gewinnen. Es ist eine sehr emotional und gefühlvolle Reise, auf die die Autorin ihre Leser mitnimmt. Dazu spricht sie auch ernstere Themen an, es geht aber auch um Freundschaft, um Erinnerungen an verlorene, geliebte Menschen oder auch um Hoffnung, dass das Leben trotz allem weitergeht. Und klar geht es eben auch um Liebe, die einen sehr guten Platz in der Geschichte hier findet.

Das Ende ist in meinen Augen sehr gut gelungen. Ich empfand es als passend zur Gesamtgeschichte gehalten, es schließt alles gut ab und entlässt den Leser am Ende dann auch zufrieden.

Abschließend gesagt ist „Ein Herz voll Leben“ von Violet Thomas ein Roman, der mich wirklich sehr gut für sich gewonnen und unterhalten hat.
Sehr gut gezeichnete vorstellbare Charaktere, ein angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als emotional, bewegend und auch von den Themen her sehr gut gewählt empfunden habe, haben mir wirklich unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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