Gelesen: „Boston College – Nothing but You (Taking Shots 1)“ von Cindy Madsen

Format: Kindle Edition
Dateigröße: ‎6477 KB
Herausgeber: ‎LYX.digital (1. September 2021)
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎292 Seiten
Sprache: ‎Deutsch

Wenn aus Freundschaft Liebe wird …
Lyla Wilder dachte, dass am College alles besser wird. Aber es ist wie auf der Highschool: Sie bleibt eine Außenseiterin, die Nase immer in Büchern vergraben. Zum Glück lernt sie gleich zu Beginn ihres Studiums Beck kennen. Er ist das genaue Gegenteil von ihr: superheiß, beliebt und ein erfolgreicher Eishockeyspieler in der Collegemannschaft – und ihr bester Freund. Nach einem der schlimmsten Dates ihres Lebens hat Lyla die Nase voll. Sie will sich ändern und endlich das tun, was alle Studierenden tun: das Collegeleben genießen, flirten, daten, Freunde finden. Bei ihrer Verwandlung soll Beck ihr helfen, doch der merkt bald, dass seine Gefühle für Lyla gar nicht mehr rein freundschaftlicher Natur sind …
(Quelle: LYX)

Bisher kannte ich die Autorin Cindy Madsen noch gar nicht. Nun aber stand mit „Boston College – Nothing but You“ mein erster Roman und gleichzeitig auch der Auftaktband zu den „Taking Shots“ auf meiner Leseliste und ich war echt gespannt darauf.
Das Cover hat mir gut gefallen und der Klappentext macht neugierig. Daher habe ich das eBook geladen und danach ging es auch flott mit Lesen los.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin gut gelungen und entsprechend auch ins Geschehen integriert. Auf mich wirkten sie gut vorstellbar und auch die Handlungen waren nachzuempfinden.
Ich habe hier die Protagonisten Lyla und auch Beck kennengelernt. Beide wirkten sie sehr gut ausgearbeitet und ich war auf ihre Geschichte gespannt.
Lyla ist eine junge Frau, die doch ziemlich flott nervös wird. Dann redet sie meist auch ohne Punkt und Komma. Mir gefiel ihre ehrliche, herrliche und auch recht tollpatschige Art. Sie ist eben menschlich und konnte mich so begeistern.
Beck mochte ich auch. Er ist ein echter Freund und Kumpel. Allerdings er interessiert sich eher für das Aussehen als für die inneren Werte. Das fand ich etwas schade.

Es gibt hier im Geschehen noch andere Charaktere. Auch diese empfand ich als gelungen beschriebene und entsprechend in die Handlung eingesetzt. Die Mischung ist sehr gut und passt zur Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön zu lesen. Ich bin so flüssig und locker durch die Handlung hindurch gekommen und konnte auch gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Lyla und Beck. So kann man als Leser beide total gut kennenlernen und sie sehr gut einschätzen.
Die Handlung ist dann auch richtig schön. Mir gefiel es gut das die Autorin Emotionen und Gefühle sehr gut zum Leser transportiert, man kann sie gut nachempfinden. Die Idee hinter der Geschichte mit ihrer Umsetzung hat mir dann auch gut gefallen. Das hat die Autorin hier sehr gut hinbekommen.
Allerdings mir war es dann doch ein wenig zu seicht, zu leicht. Klar das Geschehen lebt davon, ich persönlich hätte mir aber doch mehr Tiefgang gewünscht.

Das Ende ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Es passt zur Gesamtgeschichte, macht sie gut rund und entlässt den Leser dann auch zufrieden. Nun bin ich gespannt was mich alles in den Fortsetzungen erwarten wird.

Alles in Allem ist „Boston College – Nothing but You“ von Cindy Madsen ein toller Auftaktband der Reihe, der mich trotz ein paar Schwächen gut für sich gewinnen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als emotional, gefühlvoll aber leider ein wenig zu tiefgründig empfunden habe, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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