Gelesen: „The Upper World – Ein Hauch Zukunft“ von Femi Fadugba

Herausgeber: ‎cbj (27. September 2021)
Sprache: ‎Deutsch
Gebundene Ausgabe: ‎416 Seiten
ISBN-10: ‎3570166228
ISBN-13: ‎978-3570166222
Lesealter: ‎14 Jahre und älter
Originaltitel: ‎The Upper World #1

Zwei Gangs, zwei Zeiten, zwei Welten und eine Chance
Esso, ein afrikanischstämmiger Teenager aus dem Süden Londons, gehört zwar keiner Gang an, doch er ist zur falschen Zeit am falschen Ort. Weil er zugesehen hat, wie ein berüchtigtes Gangmitglied zusammengeschlagen wurde, muss er um sein Leben fürchten. Als er vor ein Auto läuft und bewusstlos wird, entdeckt er, dass er Zugang zu einer anderen Welt hat – er kann dort Szenen seines zukünftigen Lebens sehen. Und etwas, was er unbedingt verhindern möchte.
Im Jahr 2035 kämpft Rhia mit anderen Problemen: Sie ist ohne Eltern aufgewachsen, ihr Fußballtalent ist die einzige Chance auf eine bessere Zukunft. Da bekommt sie einen neuen Schultutor: Esso. Niemand weiß, wo er herkommt, doch er trägt ein Bild von Rhias Mutter bei sich. Und er erzählt ihr, dass er ihre Hilfe braucht: Rhia ist seine einzige Hoffnung, sein Leben zu retten, das seiner Freunde und das seiner großen Liebe Nadia …
(Quelle: cbj)

Der Autor Femi Fadugba war mir bisher noch vollkommen unbekannt. Nun stand mit seinem Jugendroman „The Upper World – Ein Hauch Zukunft“ sein neuestes Werk auf meiner Leseliste und ich war echt gespannt darauf.
Das Cover und auch der Klappentext sprachen mir sehr an, daher ging es nach dem Erhalt des Buches auch flott mit Lesen los.

Die handelnden Charaktere sind dem Autor an sich recht gut gelungen. Sie wirkten gut dargestellt und entsprechend dann auch ins Geschehen integriert.
So traf ich hier auf Esso. Er hat so eine zynische Art an sich, mir persönlich gefiel dies, seine Art hat mich irgendwie doch fasziniert.
Dann ist da noch Rhia, die ich ehrlich richtig klasse fand. Sie wirkte stark und sympathisch auf mich, ihre Handlungen waren für mich immer gut nachzuempfinden.

Der Schreibstil des Autors ist ganz gut. Er schreibt recht flüssig auch wenn es ab und an doch auch ziemlich komplex und auch verwirrend war.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Esso und Rhia. Dabei ist Essos Perspektive im Jetzt, die von Rhia in der Zukunft.
Die Handlung selbst hat es mir dann auch nicht unbedingt leicht gemacht. Ich habe einige Zeit benötigt bin ich richtig ins Geschehen gekommen war. Der Autor bringt hier physikalische Dinge ins Geschehen ein, man sollte das schon irgendwie auch mögen, sonst ist man hier falsch.
Die Geschichte selbst ist dann doch auch interessant und auch spannend gehalten. Es gibt eine roten Faden im Geschehen und durch die eingebrachten Erklärungen wurden dann auch einige Dinge des Zeitreisens dann auch greifbarer für mich.

Das Ende ist etwas unbefriedigend für mich. Ja es passt schon zu Gesamtgeschichte und schließt sie auch gut ab. Ich persönlich hätte doch irgendwie gerne mehr gehabt.

Zusammengefasst gesagt ist „The Upper World – Ein Hauch Zukunft“ von Femi Fadugba ein Roman, der mich bis auf einige Kritikpunkte doch ganz gut für sich gewinnen konnte.
Recht interessant beschriebene Charaktere, ein gut zu lesender Stil des Autors und eine Handlung, die ziemlich komplex gehalten ist und trotz vielen physikalischen Dingen auch spannend gehalten ist, haben mir dennoch unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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