Gelesen: „Die letzte Göttin“ von Lora Beth Johnson

Format: Kindle Edition
Dateigröße: ‎3323 KB
Herausgeber: ‎Penhaligon Verlag (1. September 2021)
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎528 Seiten
Sprache: ‎Deutsch

Sie erwacht in einer fremden Welt. Er ist immer an ihrer Seite. Aber will er ihr wirklich helfen?
Andra gehört zu den Auserwählten, die in einen künstlichen Schlaf versetzt wurden, um die Erde zu verlassen und einen neuen Planeten zu besiedeln. Doch statt der vereinbarten hundert Jahre erwacht sie ganze tausend Jahre später – und noch dazu an einem Ort, der nicht so ist wie erwartet: Andra findet sich in einer kargen Wüstenlandschaft wieder, umgeben von einem Volk, das sie als Göttin verehrt. Nur der junge Soldat Zhade hilft Andra dabei, sich in der für sie fremden Welt zurechtzufinden, in der Technik als Magie und deren Nutzer als übermenschliche Wesen angesehen werden. Auf der Suche nach den anderen Schläfern kommen sich die beiden näher. Doch was Andra nicht weiß: Zhade hilft ihr nicht nur aus Nächstenliebe, sondern verfolgt eine ganz eigene Mission …
(Quelle: Penhaligon Verlag)

Mit „Die letzte Göttin“ ist der Debütroman von Lora Beth Johnson erschienen. Ich war echt gespannt darauf, denn sowohl der Cover als auch der Klappentext haben mich sehr angesprochen. Daher ging es nach dem Laden des eBooks auch flott mit Lesen los.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin gut gelungen. Als Leser kann man sie sich sehr gut vorstellen und auch die Handlungen waren zu verstehen.
Andra ist 17 Jahre alt und ich mochte sie wirklich sehr gerne. Ihre Situation ist neu für sie, sie will sich auch zurechtfinden. Aber das ist gar nicht so einfach.
Zhade hat es mir nicht so einfach gemacht. Er verfolgt seine eigenen Ziele, wirkt so eben auch sehr egoistisch und arrogant. Er entwickelt sich aber, was gut rübergebracht wird.
Die Lovestory zwischen den beiden Protagonisten entwickelt sich genau richtig und wirkte auf mich gut erzählt.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut zu lesen. So kam ich hier flüssig und leicht durch die Seiten hindurch und konnte sehr gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen zum großen Teil aus der Sichtweise von Andra. Mir gefiel dies sehr gut, da ich ihr so noch näher war. Ab und an gibt es auch ein paar Abschnitte aus Zhades Perspektive, die gut passen.
Die Handlung selbst hat mich ganz ehrlich überrascht. Ich bin zwar ohne Erwartungen ans Buch herangegangen aber das, was ich bekommen habe, war so ganz anders- Den Leser erwartet hier eine wirklich tolle Science-Fiction Geschichte.
Gerade am Anfang hatte ich aber ein paar Probleme mitzukommen, es gab sehr viele Infos. Je weiter ich aber vorankam desto interessanter und auch spannender wurde die Geschichte. Zudem gab es auch immer wieder Überraschungen, die ich nicht habe kommen sehen.

Das Ende ist dann doch ziemlich offengehalten. Es bleiben Fragen, auf die ich mir im zweiten Teil Antworten erhoffe. Sonst aber passt es gut zur Handlung und macht eben Lust auf mehr.

Alles in Allem ist „Die letzte Göttin“ von Lora Beth Johnson ein wirklich toller Dilogieauftakt und Debütroman, der mich wirklich total gut eingenommen und unterhalten hat.
Gut gezeichnete Charaktere, ein sehr angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend und auch wirklich gut gemacht empfunden habe, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und mich überzeugen können.
Sehr empfehlenswert!

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