Gelesen: „Das kleine Atelier am Fjord“ von Nadine Feger

Format: Kindle Edition
Dateigröße: ‎2829 KB
Herausgeber: ‎Forever (2. August 2021)
Seitenzahl der Printausgabe: 250 Seiten
Sprache: ‎Deutsch

Ein neues Glück an der Küste Norwegens
Livi hat eine schwere Zeit hinter sich. Vor einem Jahr sind ihr Mann und ihre Eltern bei einem Autounfall gestorben. Nun will sie die schmerzhaften Erinnerungen hinter sich lassen und zieht von Oslo nach Bergen. Aber auch die niedliche Hafenstadt am Fjord kann sie nicht von ihrem Verlust ablenken. Als Livi tief in Gedanken vor einem kleinen Atelier steht, wird der Künstler Mattis auf sie aufmerksam. Auch in ihrer Trauer findet er sie wunderschön und bittet darum, sie malen zu dürfen. Dabei lernen sie einander kennen und Mattis beschließt, Livi zu helfen. Hals über Kopf ziehen die beiden gemeinsam in eine WG und gründen im Atelier ein Art & Dine – Mattis gibt Malkurse und Livi bekocht die Gäste. Die Zeichen stehen auf Neuanfang, doch Mattis kämpft ebenfalls mit seiner Vergangenheit. Können die beiden einander retten? Und was passiert, wenn die Liebe in diese ungewöhnliche WG einzieht?
(Quelle: Forever)

Bisher war mir die Autorin Nadine Feger noch vollkommen unbekannt. Nun stand mit „Das kleine Atelier am Fjord“ mein erster Roman aus ihrer Feder auf meiner Leseliste und ich war echt gespannt darauf.
Das Cover fand ich richtig gut gelungen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden des eBooks auch flott mit Lesen los.

Ihre Charaktere hat die Autorin sehr gut gezeichnet. Ich empfand sie als vorstellbar beschrieben und die Handlungen waren für mich ebenso nachzuempfinden.
Livi ist hier die Protagonistin und sie hat schon so einiges durchgemacht. Das Schicksal meinst es echt nicht gut mit ihr, sie hat alles verloren was ihr lieb war. Ich empfand Livi als sehr gut beschrieben und mochte sie wirklich sehr gerne.
Mattis wirkte gerade zu Anfang etwas geheimnisvoll und undurchsichtig. Das gab sich dann aber und auch ihn habe ich letztlich doch richtig gerne gemocht.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr schön. Ich bin flüssig und locker durch die Handlung hindurch gekommen und konnte sehr gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Livi und Mattis. Das fand ich sehr gut, denn so war ich beiden noch näher und habe sie um einiges besser kennengelernt.
Die Handlung selbst ist richtig schön. Nicht nur das mich die Autorin hier nach Norwegen entführt hat, auch konnte ich die eingebrachten Emotionen und Gefühle sehr gut nachempfinden. Den Leser erwartet eine Lovestory wie es sicherlich einige gibt. Dennoch aber hat die Autorin hier etwas ganz eigenes geschaffen, man folgt als Leser wirklich gerne der Handlung.

Das Ende ist dann in meinen Augen echt gut gelungen. Ich empfand es als passend zur Gesamtgeschichte gehalten, es macht alles rund und entlässt den Leser dann auch zufrieden.

Insgesamt gesagt ist „Das kleine Atelier am Fjord“ von Nadine Feger ein Roman, der mich echt gut für sich gewinnen und auch wunderbar unterhalten konnte.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein sehr angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als sehr emotional und gefühlvoll empfunden habe und deren Setting einfach so richtig schön gehalten ist, haben mir so tolle Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Sehr zu empfehlen!

Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.