[unbezahlte Werbung] Im Gespräch mit … Izzy Maxen

Vor Kurzem erst ist „Bewitched: (K)ein Märchen“ von Izzy Maxen erschienen. Ich hatte die Chance und durfte der sympathischen Autorin ein paar Fragen stellen. Ihre Antworten könnt ihr nun im Folgenden lesen …

Liebe Izzy,
ich freue mich wirklich total das ich dir heute ein paar Fragen stellen darf.

Mal so zum Warmwerden …
Wie geht es dir denn ganz aktuell?
Gut. Ich merke, dass ich sehr hibbelig und aufgeregt bin, weil die nächsten Monate unglaublich viel ansteht und passieren wird.

Kannst du dich bitte mit 3 positiven und 3 negativen Eigenschaften vorstellen? Was sollte man wissen, wenn man Izzy Maxen kennen möchte?
Was eine fiese Frage 🙂 . Ich bin aufgeschlossen, pragmatisch und gut organisiert. Leider bin ich auch recht stur, ab und zu etwas direkt und – hach – ich jammere ganz gerne mal zu viel.

Am 19. November ist ganz frisch dein Roman „Bewitched: (K)ein Märchen“ erschienen. Kannst du vielleicht ganz kurz zusammenfassen worum es in deinem Roman geht?
Bewitched ist eine Märchenadaption von Aschenputtel. Allerdings geht es nicht um Cinderella, sondern um die Geschichte ihrer Stiefschwester. Liz ist ein kleiner Tollpatsch, der eine gute Fee drei Wünsche erfüllt. Mit dem ersten wünscht sie sich „den perfekten Mann für sich“. Und keine vierundzwanzig Stunden später werben zwei Männer um sie – die beide gegensätzlicher kaum sein könnten.

Wie lange hat es gedauert bis „Bewitched“ in der Form fertig war, wie wir Leser ihn nun kennen?
Etwa zwei Jahre. Ich habe sehr lange daran geschrieben, da ich zwischendurch immer mal wieder mit anderen Projekten zu tun hatte.

Mal Hand aufs Herz … Wie viel Izzy steckt wirklich in deinen Charakteren (beispielsweise in Liz)?
In Liz steckt tatsächlich eine ganze Menge von mir. Ich habe mit ihr ganz bewusst eine Figur geschaffen, sie alles andere als perfekt ist. Sie hat Selbstzweifel, ein paar Kilos zu viel, ist tollpatschig, aber ein absoluter Herzensmensch.
Meine anderen Charaktere sind da völlig anders, aber gerade deshalb ist mir Bewitched so wichtig.

Wie bist du eigentlich zum Schreiben gekommen? Gab es einen Auslöser oder kam das eher so von alleine?
Ich habe als Jugendliche schon geschrieben und dann beinahe zehn Jahre lang gar nichts. Erst in meiner ersten Elternzeit, als ich etwas gesucht habe, dass mich neben dem wunderbaren Mama-Sein ausfüllt, habe ich wieder mit dem Schreiben angefangen. Und nicht mehr aufgehört 😉 .

Wenn du schreibst, plottest du erst alles genau durch oder schreibst du eher drauf los und schaust dann wohin dich die Handlung bringt?
Ich plotte grob. Ich habe einen roten Faden, weiß wie meine Geschichte anfängt und endet und ich kenne meine Figuren sehr gut. Ich habe gemerkt, dass dieses Vorgehen am besten für mich funktioniert, da ich so den Figuren noch genug Freiräume für ihre Entwicklung lassen kann.

Hast du Vorbilder bzw. Autoren, die dich inspirieren? Wenn ja, wen?
Ganz klar Julia Dippel. Ich liebe ihre Fantasy-Bücher! Ich mag aber auch Valentina Fast sehr, weil man bei ihr das Gefühl hat, dass alles so einfach geht und sie alles problemlos (Familie, Arbeit & das Schreiben) unter einen Hut bekommt – was sicher nicht so ist. Aber das macht sie sehr sympathisch.

Hast du vielleicht ein paar Tipps für andere, die gerne mit dem Schreiben anfangen wollen?
Hinsetzen und anfangen! Ich bin kein großer Freund vom theoretischen Lernen, wenn du eine Idee hast, dann erzähle deine Geschichte. Meiner Erfahrung nach lernt man das Schreiben vor allem in der Praxis, wenn man (sehr!) viel schreibt.

Dein Arbeitsplatz, eher geordnet oder doch kreatives Chaos?
Haha! Ich sollte dir ein Foto schicken 😉 . Hier kleben überall Post-its, Notizzettel, Bücher, halb-leere Kaffeetassen, irgendwelche Goodies und Pailletten, die ich für den Cover-Flashmob gebraucht habe. Ich bin also ganz klar der Chaos-Typ.

Ein ganz normaler Tag in deinem Leben, lässt du uns daran teilhaben?
Puuuh – bist du sicher? Willkommen im Familien-Chaos mit meinen fünf Männern!
Wenn’s gut läuft schlafen wir alle bis um 7:30 Uhr, dann gibt’s Frühstück und dann bringe ich meine vier Jungs in die Betreuung. Bis um 15 Uhr darf ich dann arbeiten (ich liebe meinen Job als Lektorin <3), Einkäufe erledigen und was sonst so ansteht. Der Nachmittag und der Abend gehört dann der Familie. Und meistens bin ich ab 21 Uhr nochmal am Computer – um zu schreiben 😉 .

Klappentext
Eine Fee. Zwei Männer. Drei Wünsche. Das ganz große Chaos.
Du kennst doch sicher das Märchen von Aschenputtel? Armes Mädchen trifft Fee und heiratet am Ende den Prinzen.
Meine Geschichte verläuft nicht ganz so märchenhaft. Meine Fee ist eine Vollkatastrophe und vermasselt einen Wunsch nach dem anderen, sodass ich am Ende ohne Wohnung, aber mit zwei Männern dastehe. Stellt sich nur die Frage, wer mein Prinz ist? Der smarte Anwalt und Schwiegermutters Liebling oder der skrupellose Unternehmer, in dessen Apartment ich notgedrungen einziehe, dafür jedoch zu seiner persönlichen Assistentin werde.
Die Antwort ist klar – hätten da nur nicht die gute Fee und meine Gefühle ein Wörtchen mitzureden.

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Meine Rezension

Hast du Hobbies oder Ähnliches? Wie entspannst du dich neben dem Schreiben?
Das Schreiben ist meine Entspannung 😉 .

Wo siehst du dich in 10 Jahren?
Nirgendwo – und überall. Die letzten Jahre haben mir gezeigt, dass man das Leben so nehmen muss, wie es kommt und das Beste daraus machen sollte. Vielleicht bin ich immer noch Lektorin, vielleicht bin ich sogar als Autorin erfolgreich – aber vielleicht mache ich auch etwas ganz anderes. Alles wäre in Ordnung, Hauptsache, es macht mich glücklich.

Lass uns doch mal in die Zukunft schauen … gibt es Projekte über die du bereits etwas sagen darfst? Oder ist alles noch Top Secret?
Ich darf schonmal verraten, dass ihr nächstes Jahr noch mehr von mir zu lesen bekommt. Ein bisschen was neues, aber auch alte – überarbeitete – Romane. Im Februar geht es weiter mit dem nächsten Märchen (Purified, eine Adaption von König Drosselbart), bevor es dann im Sommer & Herbst magisch wird.

Wenn du 3 Wünsche hättest, welche wären das? (keine Angst ich bin nicht Lilly ;))
Na, hoffentlich 😉 ! Zunächst Gesundheit, vor allem für meine Kinder. Dann ein bisschen Stabilität & Ruhe, die letzten beiden Jahre waren für uns alle viel zu turbulent. Und zuletzt mehr Optimismus. Ich bin jemand, ich schaue immer nach vorne. Und das sollten viel mehr Menschen tun.

Bevor wir zum Ende des Interviews kommen, übergebe ich dir das Wort … gibt es etwas, das du deinen Leser immer schon mal sagen wolltest?
Ganz lieben Dank, dass ihr mich unterstützt! Das Schreiben ist ein ganz wundervolles Hobby, in das alle Autor:innen sehr viel Zeit, Geld und Herzblut stecken. Daher bitte ich euch, all unseren Büchern & Geschichten mit Respekt zu begegnen. Natürlich sind auch meine Geschichten Geschmackssache und ich werde es nie allen recht machen können. Aber denkt immer daran, dass hinter den Büchern Menschen stehen.
Wenn ihr Fragen zu meinen Büchern habt, Anregungen, Kritik – dann meldet euch gerne direkt bei mir!

Dieses Interview ist Teil der Blogger-Aktion zum Roman „Bewitched: (K)ein Märchen“ von Izzy Maxen. Diese Aktion ist organisiert von Prointernet Bookmark. Hier gibt es weitere Beiträge.

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