Gelesen: „Winter im kleinen Inselhotel hinterm Deich (Inselträume auf Amrum 2)“ von Julia K. Rodeit

Format: Kindle Edition
Dateigröße: ‎2664 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎266 Seiten
Sprache: ‎Deutsch

Rache oder zweite Chance – Vorsicht mit den eigenen Wünschen!
Als der Ehemann einer Mandantin sie bedroht, bleibt Scheidungsanwältin Nella nichts anderes übrig, als die Flucht anzutreten. Auf Amrum kann sie endlich durchatmen. Bis sie unversehens auf Ben trifft. Jenen Mann, der ihr vor Jahren den Kopf verdreht hat, bevor er nach einer gemeinsamen Nacht spurlos aus ihrem Leben verschwunden ist. Spontan beschließt sie, ihm das heimzuzahlen.
Doch ist verletzter Stolz wirklich ein guter Ratgeber? Schnell stellt Nella fest, dass Ben von seinem Charme kein bisschen eingebüßt hat. In kürzester Zeit befindet sie sich im größten Gefühlschaos. Aber sind Pläne nicht dazu da, um sie über den Haufen zu werfen? Gerade, als sie zu überlegen beginnt, ob Ben eine zweite Chance verdient hat, werden die Uhren auf Anfang zurückgestellt.
Ein zauberhafter Liebesroman über die zweite Chance und die Sehnsucht nach Mee(hr)r …
(Quelle: amazon)

Julia K. Rodeit ist eine Autorin von der ich immer wieder gerne Romane lese. Sie konnte mich auch bisher immer richtig gut mit ihren Geschichten überzeugen. Nun war es endlich wieder soweit, mit „Winter im kleinen Inselhotel hinterm Deich“ stand wieder ein Buch aus ihrer Feder auf meinem Leseplan und ich war echt total gespannt darauf.
Das Cover hat mir total gut gefallen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden des eBooks auch ganz flott mit Lesen los.

Die hier handelnden Charaktere empfand ich total gut beschrieben. Die Autorin versteht es einfach sie dem Leser näherzubringen, man kann ihre Handlungen verstehen und fühlt sich mit ihnen verbunden.
So traf ich hier auf Ben und Nella, beides Charaktere, denen ich bereits begegnet war, im ersten Band. Und ich war so gespannt auf ihre Geschichte hier.
Nella ist Sarahs beste Freundin und ebenfalls eine erfolgreiche Anwältin. Doch sie muss Schreckliches erleben und flieht fast schon nach Amrum. Sie ist eine toughe junge Frau, die hier aber wirklich mal dringend jemanden braucht der sie in den Arm nimmt und für sie da ist. Einen Mann gab es bei ihr lange nicht, nur einer geht ihr nicht aus dem Kopf, ihr One-Night-Stand den sie vor einigen Jahren mal hatte. Ich habe Nella so gerne gemocht, sie ist unheimlich sympathisch und ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen.
Ben war mir ebenfalls sehr gut bekannt. Er hat einen Fahrradverleih, ist freier Redakteur der Amrumer Zeitung und ganz nebenbei schreibt er noch an einem Thriller. Eine Frau hat Ben nicht an seiner Seite, er wurde bisher nur enttäuscht. Ben hat mein Herz wirklich im Sturm erobert, er ist ein toller Kerl, man kann gar nicht anders als ihn zu mögen.

Neben den Protagonisten gibt es noch Nebencharaktere, die sich einfach total gut ins Geschehen einfügen. Es gibt ein Wiedersehen mit bereits bekannten Figuren, wie Sarah oder Jannis oder Henny oder auch Leni. Und auch die tierischen Bewohner Amrums, also Störtebeker oder Fussel (mein kleiner heimlicher Star) sind wieder mit von der Partie und es war einfach total schön sie alle wiederzutreffen.

Der Schreibstil der Autorin ist so herrlich flüssig und leicht zu lesen. So bin ich dann auch entsprechend durch die Handlung hindurch gekommen und konnte erneut total gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen der beiden Protagonisten Nella und Ben. Ich war beiden so einfach noch viel näher und konnte sie noch besser verstehen.
Die Handlung selbst hat mich dann auch wieder total schnell gepackt. Es ist zwar der zweite Teil der „Inselträume auf Amrum“, man kann den Roman aber auch ohne Vorkenntnisse lesen. Es macht aber definitiv viel mehr Spaß erst den „Frühling“ und dann den „Winter“ auf Amrum zu verbringen.
Ich empfand das Geschehen hier einfach so schön. Es geht emotional zu, die Gefühle sind immer greifbar, ja und das Setting ist ein Traum. Und die Autorin geht auch wieder auf ein Thema ein, das ich so bisher noch nicht in einem Roman hatte.

Das Ende ist dann in meinen Augen richtig gut gelungen. Ich empfand es als passend zur Gesamtgeschichte gehalten, auch wenn der Weg doch steinig und voll gepackt mit Hindernissen ist. Mir hat es gefallen und ich freue mich bereits jetzt schon auf den Sommer.

Kurz gesagt ist „Winter im kleinen Inselhotel hinterm Deich“ von Julia K. Rodeit ein Roman, der mich einfach wieder total für sich gewonnen und ganz wunderbar unterhalten hat.
Vorstellbar beschriebene Charaktere, die sich sehr gut ins Geschehen integrieren, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als emotional, gefühlvoll und vom Setting her einfach wunderschön empfunden habe, haben mir ganz wunderbare Lesestunden beschert und mich total begeistert.
Unbedingt lesen und genießen!

Rezension „Frühling im kleinen Inselhotel hinterm Deich (Inselträume auf Amrum 1)“

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