Gelesen: „British Player“ von Vi Keeland & Penelope Ward

Format: Kindle Edition
Dateigröße: ‎2105 KB
Herausgeber‏: ‎LYX (30. September 2021)
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎385 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: ‎978-3736315785
Sprache: ‎Deutsch

Wenn Dr. Dreamy dein Mitbewohner ist!
Seit dem Tod ihres Mannes erzieht Bridget ihren Sohn allein und tut alles, um sich und Brendan über Wasser zu halten. Für die Liebe hat sie keine Zeit. Als die Krankenschwester mit einem Angelhaken im Po in der Notaufnahme landet, ist es ausgerechnet ein junger attraktiver Assistenzarzt – noch dazu mit sexy britischem Akzent -, der sie behandelt … superpeinlich. Zum Glück wird sie Dr. Simon Hogue nie wiedersehen – bis er drei Monate später erneut vor ihr steht: als neuer Kollege und ihr Untermieter.
(Quelle: LYX)

Das Autorinnenduo Vi Keeland und Penelope Ward war mir nicht mehr unbekannt und bisher war ich auch immer überzeugt von den Romanen der beiden. Nun stand mit „British Player“ erneut ein Gemeinschaftswerk der beiden auf meiner Leseliste und ich war echt gespannt darauf.
Das Cover und auch der Klappentext haben mich echt neugierig gemacht und so habe ich das eBook geladen und dann ging es auch schon los mit dem Lesen.

Die handelnden Charaktere sind den Autorinnen gut gelungen. Auf ich wirkten sie sehr gut dargestellt und auch entsprechend ins Geschehen integriert.
Bridget war mir auf Anhieb total sympathisch. Für sie ist ihr Sohn alles, er steht bei ihr an erster Stelle. Ihr gemeinsames Leben hat sie vollkommen im Griff, sie trägt Verantwortung und ist absolut eine liebevolle Mutter und Frau. Mich hat Bridget einfach total beeindruckt, sie ist eine echt klasse Frau.
Simon ist Arzt, sie sehr gut aus und ist total charmant. Zu Frauen pflegt er eigentlich keine tiefergehenden Beziehungen, bis auf seine beste Freundin Calliope, die auch mit Bridget befreundet ist. Auch ihn mochte ich echt total gerne, er hat etwas, das einen verzaubert.

Neben den genannten Figuren gibt es noch andere Charaktere, die sich ebenso sehr gut ins Geschehen integrieren. Die Autorinnen haben eine echt gute Mischung geschaffen.

Der Schreibstil der Autorinnen ist sehr gut zu lesen. Ich bin flüssig und locker durch die Handlung hindurch gekommen und konnte sehr gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen der beiden Protagonisten Bridget und Simon. Die Autorinnen haben die Ich-Perspektive gewählt, die ich als wirklich richtig passend empfunden habe. So war ich den beiden total nahe und habe sie noch besser kennengelernt.
Die Handlung selbst hat mich dann auch sehr gut für sich gewonnen. Es geht hier um viele verschiedene Emotionen und Gefühle, die Liebe spielt eine große Rolle. Aber es geht auch um andere Themen, wie Trauer und auch die Familie, das passt sehr gut zur Gesamtgeschichte.
Allerdings fehlte mir an manchen Stellen ein wenig die Tiefe, da ging es mir doch etwas zu flott voran. Diese Passagen dauern aber glücklicherweise nie lange an.

Das Ende hat mir persönlich dann sehr gut gefallen. Es passt richtig gut zur Gesamtgeschichte, macht diese sehr gut rund und entlässt den Leser dann auch mit einem guten Gefühl.

Insgesamt gesagt ist „British Player“ von Vi Keeland & Penelope Ward ein Roman der mich bis auf ein paar Dinge wirklich gut für sich gewinnen konnte.
Interessant beschriebene Charaktere, ein sehr gut zu lesender Stil der Autorinnen und eine Handlung, die ich als emotional und gefühlvoll empfunden habe, in der mir aber ab und an etwas Tiefe gefehlt hat, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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