Gelesen: „Chasing Hope (Montana Arts College 3)“ von Julia K. Stein

Herausgeber: ‎Piper Taschenbuch (2. Dezember 2021)
Sprache: ‎Deutsch
Broschiert: ‎400 Seiten
ISBN-10: ‎3492062636
ISBN-13: ‎978-3492062633

Wenn zwei Welten aufeinanderprallen …
Julie ist auf Hawaii in einer Hippie-Kommune aufgewachsen und hat sich den Stipendiumsplatz am Montana Arts College hart erkämpft. Sie hat nicht vor, sich in ihrem Creative-Writing-Studium von irgendetwas ablenken zu lassen, schon gar nicht von einem reichen Schnösel wie Nate, dem alles zugeflogen kommt. Nates Eltern denken, dass er Wirtschaft studiert, doch seine wahre Leidenschaft liegt im Drehbuch. Er möchte Filme produzieren, die Welt aus neuen Blickwinkeln zeigen. Und er möchte Julie aus der Reserve locken, der es immer schwerer fällt, sich zu konzentrieren, wenn er in der Nähe ist.
(Quelle: Piper Taschenbuch)

Nachdem ich bereits die ersten beiden Teile des „Montana Arts College“ von Julia K. Stein gelesen und sehr gemocht hatte war ich nun sehr gespannt auf das Trilogiefinale „Chasing Hope“.
Das Cover hat mir erneut richtig gut gefallen, es ist dieses Mal in einem zarten Rosaton gehalten. Und der Klappentext machte mich sehr neugierig. Daher ging es für mich nach dem Erhalt des Buches auch ganz schnell mit dem Lesen los.

Die hier auftauchenden Charaktere haben mir abermals so richtig gut gefallen. Ich konnte sie mir aufgrund der Beschreibungen sehr gut vorstellen und auch ihre Handlungen waren für mich nachzuempfinden.
Hier sind es Julie und Nate, die die Rollen der Protagonisten einnehmen. Ich empfand beide als wirklich toll, auch weil sie doch sehr unterschiedlich wirkten und habe ihre Geschichte sehr gerne gelesen.
Julie war mir sympathisch. Sie ist in eine Hippie-Kommune aufgewachsen, doch nun ist sie am Montana Arts College. Sie schreibt unheimlich gerne Romane und sie meditiert gerne. Hier hat sie ihre Kindheit sehr geprägt. Außerdem ist Julie sehr naturverbunden. Was ich besonders gut finde, Julie ist nicht so hippiemäßig, eher im Gegenteil, sie eint es, ist aber eben auch nicht perfekt. Ich mochte sie, ihre Art hatte etwas unheimlich faszinierendes auf mich.
Nate kommt auf der High Society New Yorks und musste sich so auch bisher nie Gedanken ums Geld machen. Er macht gerne Party, das kommt zumindest so rüber. Doch Nate wirkt nach außen anders als er wirklich ist. Wenn man genau hinschaut erkennt man Nate hat Angst und fühlt sich erschlagen von alle dem was auf ihn einstürmt. Er hat sehr viel mehr zu bieten, man muss es eben nur sehen. Und der Nate, der dann zum Vorschein kommt, ist sehr facettenreich und schlicht und einfach richtig toll.

Neben den Protagonisten gibt es noch Nebencharaktere, die mir ebenso sehr gut gefallen haben und die sich so richtig gut ins Geschehen einfügen. Sie passen alle so gut zusammen und es ergibt sich eine tolle Mischung.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar. Ich bin so flüssig durch die Handlung hindurch gekommen, konnte wunderbar folgen und auch alles sehr gut nachempfinden
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Julie und Nate. Mir gefiel dies sehr gut, da ich so beiden sehr nahe war.
Die Handlung ist so klasse. Ich wurde von Anfang an mitgerissen, war total gefangen und wollte immer wissen was weiterpassiert. Ich konnte die Emotionen und Gefühle so nachempfinden, es hat mich alles echt auch sehr berührt. Die Autorin spricht Themen wie Mut und Stärke an, sie zeigt auch dass es gut ist immer auch Hoffnung zu haben.
Das Setting des Geschehens, das Montana Arts College, ist ein toller Ort. Die Autorin beschreibt ihn sehr gut, man fühlt sich als Leser als wäre man quasi selbst dort.

Das Ende ist dann in meinen Augen wirklich toll. Ich empfand es als rundmachend, es passt zur Gesamtgeschichte und entlässt den Leser am Ende dann auch sehr zufrieden. Nun heißt es Abschied nehmen, mit einem weinenden und einem lachenden Auge.

Kurz gesagt ist „Chasing Hope“ von Julia K. Stein ist ein Trilogiefinale das mich echt total für sich eingenommen und so auch wunderbar unterhalten hat.
Wunderbar gezeichnete realistisch wirkende Charaktere, ein sehr angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mich mitgerissen hat mit ihren Emotionen und Gefühlen und die mich so auch echt berührt hat, haben mir nochmals wundervolle Lesestunden beschert und mich so auch echt begeistert.
Total zu empfehlen!

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