Gelesen: „All die Sterne zwischen uns“ von Katharina Olbert

Format: Kindle Edition
Dateigröße: ‎3766 KB
Herausgeber: ‎Forever (6. Dezember 2021)
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎349 Seiten
Sprache: ‎Deutsch

Zusammen kämpft es sich leichter als allein – für die Liebe und das Leben
Als Clarissa in der psychiatrischen Klinik auf Bela trifft, ist sie fasziniert von dem gutaussehenden Einzelgänger, der lieber in sein Notizbuch schreibt, als mit anderen zu reden. Niemand weiß, warum er dort ist, und genau das versucht Clarissa auch für sich herauszufinden. Vor einer Woche ist etwas passiert, das ihre Welt zum Einsturz gebracht hat – doch sie erinnert sich an nichts! Eine Amnesie hat die Ereignisse in einen Schleier gehüllt, den sie nun versucht zu heben. Bei der tiergestützten Therapie und den Alpakas kommen Bela und Clarissa sich immer näher und schenken sich nicht nur gegenseitig Hoffnung, sondern auch ihr Herz. Schaffen es die beiden, die Dunkelheit zu vertreiben und gemeinsam nach vorn zu blicken?
(Quelle: Forever)

Mir war die Autorin Katharina Olbert keine Unbekannte mehr, ich habe bereits zwei andere Romane aus ihrer Feder gelesen. Und war auch immer sehr angetan. Nun stand ihr neuestes Werk „All die Sterne zwischen uns“, auf meiner Leseliste und ich war echt total gespannt darauf.
Sowohl das Cover als auch der Klappentext haben mich sehr angesprochen und so ging es nach dem Laden des eBooks auch flott mit Lesen los.

Ihre Charaktere hat die Autorin sehr gut gezeichnet und entsprechend ins Geschehen integriert. Sie wirkten auf mich vorstellbar beschrieben und auch ihre Handlungen waren für mich nachzuvollziehen.
So habe ich hier Bela und Clarissa, die auch Clary genannt wird, kennengelernt. Beide fand ich sehr interessant beschrieben.
Clary hat etwas ziemlich schlimmes durchgemacht, was mich auch total mitgenommen hat. Ich konnte sehr gut mit ihr mitfühlen und ich fand es sehr gut beschrieben wie sie sich selbst wieder kennenlernt und auch wie sie zu anderen Vertrauen schöpft.
Bela ist zuerst geheimnisvoll, sein Wesen setzt sich erst nach und nach zusammen. Ich habe ihn aber echt gerne gemocht und konnte mich sehr gut in ihn hineinversetzen. Als Leser erfährt man hier auch das Bela ebenfalls schlimmes erlebt hat und dass er nicht so recht wusste wie er damit umgehen sollte. Erst Clary gibt ihm wieder Halt, sie ist quasi sein Licht.

Neben den Protagonisten gibt es hier noch Nebencharaktere. Auch diese passen wirklich richtig gut ins Geschehen hinein, es ergibt sich eine wirklich tolle Mischung an verschiedenen Personen.

Der Schreibstil der Autorin ist total schön. Sie schreibt flüssig und wirklich gefühlvoll. Ich habe mich sehr wohlgefühlt und konnte die Emotionen wirklich sehr gut nachempfinden.
Die Handlung selbst hat mich dann echt gepackt. Den Leser erwartet eine wirklich emotionale und bewegende Geschichte, es kommt auch alles beim Leser an. So war ich total in der Handlung drin und habe sie dann auch wirklich richtig gerne gelesen.
Die Autorin nimmt sich hier auch ernsteren Themen an, die zum Teil auch echt schmerzhaft sind. Doch man findet hier auch mehr, es geht auch um Hoffnung und Vertrauen. All das ergibt hier eine wirklich richtig schöne Geschichte.

Das Ende ist dann in meinen Augen sehr gut gelungen. Ich empfand es als passend zur Gesamtgeschichte gehalten, es macht diese schön rund und entlässt den Leser mit einem wirklich guten Gefühl.

Alles in Allem ist „All die Sterne zwischen uns“ von Katharina Olbert ein Roman, der mich total eingenommen und ganz wunderbar unterhalten hat.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein sehr angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als echt total emotional und sehr gefühlvoll empfunden habe und deren Themen mich echt auch bewegt haben, haben mir ganz wunderbare Lesestunden beschert und mich überzeugen können.
Sehr zu empfehlen!

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