Gelesen: „New Worlds: Tod und Vergebung“ von Anne Oldach

Herausgeber: ‎Anne Oldach (Nova MD) (22. März 2022)
Sprache: ‎Deutsch
Taschenbuch: ‎340 Seiten
ISBN-10: ‎3985950946
ISBN-13: ‎978-3985950942
Lesealter: ‎14 Jahre und älter

Kann man jemanden vermissen, an den man sich nicht erinnert?
Lika ist zurück in ihrem alten Leben. Alle Erinnerungen an Milo und den Clan sind gelöscht. Doch sie ist nicht mehr dieselbe. Warum fühlt sie sich in der Gemeinschaft Edens wie eine Außenseiterin? Woher kommt das Gefühl, beobachtet zu werden?
Als sie ihren Mentor belauscht, erfährt sie, dass ihr Leben in Gefahr ist. Sie flieht und stößt auf eine verborgene Welt, die sie mit Geistern der Vergangenheit konfrontiert.
Lika möchte endlich frei sein und ihre Fehler wiedergutmachen. Sie ahnt nicht, dass ihr dabei nicht nur die Mentoren im Weg stehen, sondern sie sich einem viel mächtigeren Gegner stellen muss.
(Quelle: amazon)

Nachdem ich ja bereits den ersten Band der „New Worlds“ – Dilogie von Anne Oldach richtig geliebt hatte stand nun mit „New Worlds: Tod und Vergebung“ der Abschlussband auf meiner Leseliste und ich war richtig gespannt darauf.
Das Cover fand ich wieder total gelungen und der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht. Daher habe ich mich nach dem Erhalt des Buches auch ganz schnell ans Lesen gemacht.

Die Charaktere kannte ich bereits aus dem ersten Teil sehr gut. Schon da waren sie sehr gut beschrieben, dies setzt sich hier sehr gut fort. Auch konnte ich die Handlungen sehr gut nachempfinden.
So traf ich hier wieder auf Lika. Sie möchte hier sehr gerne ihre Fehler wieder gutmachen, sie entwickelt sich sehr gut weiter. Dabei spielen vor allem ihr Mut und ihr Wille nach der Freiheit eine sehr große Rolle. Allerdings sie müht sich auch ziemlich ab, weiß nicht ob sie ihren Gefühlen wirklich trauen kann. Das bringt die Autorin sehr gut rüber, es kommt beim Leser an.

Es ist aber eben nicht nur Lika, die ich wiedergetroffen habe, auch andere Figuren, wie zum Beispiel Milo sind wieder mit von der Partie. Es gibt aber auch neue Charaktere, die mir sehr gut gefallen habe und die von der Autorin richtig gut ins Geschehen integriert werden.

Der Schreibstil der Autorin ist auch hier im zweiten Teil wieder richtig klasse. Ich bin erneut sehr flüssig und leicht durch die Seiten hindurch gekommen, konnte richtig gut folgen und auch alles sehr gut nachempfinden.
Geschildert wird das Geschehen wieder aus der personalen Erzählperspektive. So wird der Überblick sehr gut gewahrt, man ist als Leser aber dennoch eben auch da wo gerade etwas passiert.
Die Handlung hier setzt nach Band 1 wieder ein. Man sollte diesen daher auch unbedingt gelesen haben, da das Geschehen aufeinander aufbaut und man nur so folgen kann.
Es ist hier von Beginn an wieder sehr spannend und ich wurde erneut sehr gepackt. Ich wollte immerzu wissen was weiter passiert und auf welches Ende alles hinauslaufen würde. Das ist der Autorin richtig gut gelungen. Immer wieder gibt es zudem Wendungen, die man als Leser so nicht kommen sieht. Diese bringen andere Dinge ins Geschehen, lassen andere Dinge mit einem Mal wichtig erscheinen.
Die Umgebung ist auch hier wieder sehr gut beschrieben. Man kann sich als Leser alles sehr gut vorstellen und begleitet Lika und die anderen gerne auf ihrem Weg.

Das Ende ist in meinen Augen sehr gut gelungen. Es passt zur Gesamtgeschichte, macht alles sehr gut rund und so wird die Dilogie dann auch richtig gut abgeschlossen.

Kurz gesagt ist „New Worlds: Tod und Vergebung“ von Anne Oldach ein Dilogiefinale das mit erneut richtig gepackt und verdammt gut unterhalten hat.
Charaktere, egal ob bereits bekannt oder neu eingeführt, die sich sehr gut ins Geschehen integrieren, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, sehr interessant und abwechslungsreich empfunden habe, haben mir abermals richtig tolle Lesestunden beschert und mich wieder begeistert.
Wirklich zu empfehlen!

Rezension „New Worlds: Lüge und Verrat“

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