Gelesen: „Someday, Someday (Only Love 3)“ von Emma Scott

Format: Kindle Edition
Dateigröße: ‎3174 KB
Herausgeber: ‎LYX (28. Januar 2022)
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎480 Seiten
Sprache: ‎Deutsch

Kann die Liebe eine gebrochene Seele heilen?
Max hat es geschafft, von der Straße wegzukommen, und sich ein ganz neues Leben aufgebaut. Der Job als Pfleger für Pharma-Mogul Edward Marsh scheint ein Glücksfall zu sein. Doch Max hat nicht mit dem Netz aus Geheimnissen gerechnet, dass die Familie Marsh umgibt. Und noch weniger mit Silas Marsh – Erbe des Pharma-Imperiums und so kalt wie Eis. Aber Max sieht den Schmerz und den Selbsthass in seinen Augen – sieht, wie er sich verzweifelt gegen die Gefühle wehrt, die zwischen ihnen aufkeimen. Doch nur, wenn Silas zu seinem wahren Selbst steht, hat ihre Liebe eine Chance.
(Quelle: LYX)

Ich kannte ja bereits die ersten beiden Teile der „Only Love“ – Reihe von Emma Scott und habe diese auch wirklich sehr gemocht. Nun stand mit „Someday, Someday“ Band 3 auf meiner Leseliste und ich war echt gespannt darauf.
Schon vom Cover und auch vom Klappentext war ich richtig angetan, daher ging es nach dem Laden des eBooks auch flott mit Lesen los.

Die handelnden Charaktere hat die Autorin in meinen Augen wirklich sehr gut gezeichnet und ins Geschehen integriert. Sie wirkten auf mich vorstellbar beschrieben und auch ihre Handlungen waren nachzuempfinden.

So traf ich hier auf Max. Er ist homosexuell, doch in ihm steckt soviel mehr als das er nur auf seine Sexualität beschränkt werden sollte. Er ist liebenswert, warmherzig und total gutmütig. Eben ein Kerl, den man einfach nur mögen kann.
Dann ist da noch Silas, er ist das genaue Gegenteil von Max. Er hat viel erlebt, seine Vergangenheit setzt ihm total zu. Das hat mich echt total bewegt und ich hätte ihn ja schon gerne einfach mal in den Arm genommen. Silas kann ganz schön stur sein und wirkt nach außen vielleicht auch ein wenig kühl, doch man muss eben genauer hinschauen. Und das tut Max hier immer wieder.

Neben den beiden genannten Protagonisten gibt es noch Nebencharaktere, die sich ebenso sehr gut in die Handlung einfügen. Die Autorin hat eine echt tolle Mischung geschaffen, die sehr gut zusammenpasst.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder richtig schön flüssig und gut zu lesen. So kam ich dann auch richtig flott und leicht durch die Seiten hindurch und konnte ohne Probleme folgen.
Die Handlung selbst hat mich hier innerhalb kürzester Zeit total gepackt. Es ist zwar der dritte und baschließende Teil der Reihe hier, man kann ihn aber auch ohne Vorkenntnisse gut lesen und verstehen.
Und es geht hier sehr emotional und gefühlvoll zu, auch wirkte alles richtig gut umgesetzt auf mich. Immer wieder hat mir die Autorin mein Herz gebrochen, nur um es dann wieder zusammenzusetzen. Dann gibt es auch immer wieder Wendungen die man als Leser nicht erwartet, die neue Dinge ins Geschehen hineinbringen.
Man sollte sich aber definitiv die Trigger Warnung durchlesen, denn die Autorin greift hier ein Thema auf, das wirklich nicht gerade leicht ist. Dessen sollte man sich wirklich bewusst sein.

Das Ende ist dann in meinen Augen richtig gut gelungen. Ich empfand es als passend zur Gesamtgeschichte gehalten, es macht diese sehr gut rund und entlässt den Leser dann auch mit einem guten Gefühl.

Abschließend gesagt ist „Someday, Someday“ von Emma Scott ein wirklich richtig guter Abschluss der „Only Love“ – Trilogie, der mich auch wieder total für sich gewinnen und ganz wunderbar unterhalten konnte.
Interessant beschriebene Charaktere, ein sehr angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als sehr emotional und richtig bewegend empfunden habe, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und mich auch total überzeugt.
Sehr zu empfehlen!

Rezension „Be My Tomorrow (Only Love 1)“
Rezension „Forever Right Now (Only Love 2)“

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