Gelesen: „Whitestone Hospital – High Hopes“ von Ava Reed

Format: Kindle Edition
Dateigröße: ‎5620 KB
Herausgeber: ‎LYX.digital (17. März 2022)
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎417 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: ‎978-3736315471
Sprache: ‎Deutsch

Wir sind nur Menschen, die ihr Bestes geben. Und das Beste reicht manchmal eben nicht …
Laura Collins hat es geschafft! Ihr größter Wunsch geht in Erfüllung, als sie eine Stelle an einer der angesehensten Kliniken des Landes ergattert. Am Whitestone Hospital in Phoenix ist Laura eine der neuen Assistenzärzte und -ärztinnen und erkennt schnell, dass sie für ihren Traumjob an ihre Grenzen gehen und alles geben muss. Die langen Arbeitszeiten, der Schlafmangel, die schweren Entscheidungen und bewegenden Schicksale verlangen ihr viel ab. Und als wäre das nicht Herausforderung genug, ist da noch Dr. Nash Brooks, der junge Stationsarzt der Herzchirurgie. Nash ist kompetent, attraktiv, ihr Betreuer – und damit absolut verboten!
(Quelle: LYX)

Ava Reed ist eine Autorin von der ich bereits ein paar andere Romane gelesen und auch für wirklich gut befunden hatte. Nun war es wieder soweit mit „Whitestone Hospital – High Hopes“ stand der Auftaktband der 4-teiligen „Whitestone Hospital“ – Reihe und ich war echt total gespannt darauf.
Das Cover hat mir total gut gefallen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das eBook nach dem Erhalt auch flott angefangen mit Lesen.

Die hier handelnden Charaktere hat die Autorin in meinen Augen richtig gut gezeichnet und entsprechend in die Handlung integriert. Mir gefielen sie alle sehr gut, wirkten sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir richtig gut vorstellen.
So habe ich hier Laura kennengelernt. Und ich mochte sie total gerne, sie lässt sich nicht unterkriegen auch wenn sie immer wieder an sich zweifelt. Mir tat sie ja echt leid als sie ihren Freund beim Fremdgehen erwischt. Diese Erfahrung macht Laura aber meiner Meinung nach stärker. Laura ist mit Leib und Seele Ärztin, es ist ihr Traum, ihre Bestimmung. Im Handlungsverlauf entwickelt sich Laura auch merklich weiter, das bringt die Autorin richtig gut rüber.
Nash ist ein Charakter, ich gebe zu ein wenig hat er es mir scher gemacht. Nash ist sehr professionell, kann aber auch sehr gut Gefühle zeigen. Mit jeder Seite, die ich hier mehr gelesen habe, habe ich Nash mehr ins Herz geschlossen. Er ist eben jemand da muss man schon etwas genauer hinschauen um ihn vollends zu verstehen. Und auch Nash entwickelt sich sehr gut weiter, was ebenso wirklich glaubhaft rübergebracht wird.

Neben den beiden Protagonisten dieses ersten Bandes gibt es auch Nebencharaktere, die einfach richtig gut in die Handlung hineinpassen, die dort ihren festen Platz haben. Es ist auch egal ob man Ian, Nashs Kollegen, oder Lauras Geschwister, hier vor allem ihre Schwester Jess, oder auch all die anderen Mitarbeiter des Krankenhauses nimmt, sie alle sind einfach toll und ergeben eine stimmige Mischung.

Der Schreibstil der Autorin ist so richtig gut zu lesen. Ich bin flüssig durch die Seiten hindurch gekommen, alles war sehr verständlich und gut beschrieben und ich habe mich einfach total wohl gefühlt zwischen den Zeilen.
Geschildert wird das Geschehen zum großen Teil aus Lauras Sichtweise geschildert. Ab und an kommt aber auch Nash zu Wort, was ich echt klasse fand. So konnte ich auch in seinen Kopf schauen um ihn besser zu verstehen.
Die Handlung ist dann einfach so richtig klasse. Ich weiß gar nicht was genau ich erwartet habe aber auf jeden Fall nicht das hier. Es ist eine emotionale und gefühlvolle Geschichte, dazu gibt es auch humorvolle Szenen und auch die Liebe und Romantik kommen nicht zu kurz. Auf wirkte alles stimmig und authentisch, genauso wie es passend ist für diese Geschichte. Dabei widmet sich die Autorin auch durchaus ernsteren Themen wie dem Tod oder auch das man seinen eigenen Weg für sich finden muss. Es fügt sich alles wunderbar zusammen.
Die Autorin hat auch einige medizinische Begriffe genutzt, die im Anhang in einem Glossar erklärt werden. Dadurch ist alles verständlich und es wirkte auch nicht überladen.

Das Ende ist dann ganz gemein. Ich meine der Weg dahin war schon beschwerlich und voller Wendungen. Aber dann dieser Schluss, oh mein Gott. Dieser Cliffhanger ist sowas von gemein und ich will unbedingt wissen wie es weitergeht. Ich brauche band 2, unbedingt.

Kurz gesagt ist „Whitestone Hospital – High Hopes“ von Ava Reed ein Auftaktband der 4-teiligen Reihe, der mich total für sich gewonnen und ganz wunderbar unterhalten hat.
Sehr gut gezeichnete sympathische Charaktere, ein sehr angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als emotional, gefühlvoll, spannend und so richtig stimmig empfunden habe, haben mir ganz wunderbare Lesestunden beschert und machen total Lust auf mehr.
Absolut zu empfehlen!

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