Gelesen: „Trust and Heal: Eine Liebe in Schottland“ von Michelle C. Ahrens

Format: Kindle Edition
Dateigröße:‎ 4191 KB
Herausgeber: ‎Forever (7. März 2022)
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎355 Seiten
Sprache: ‎Deutsch

Kannst du lernen, wieder zu vertrauen?
Lea flieht nach einem traumatischen Erlebnis aus ihrer Heimatstadt, um in der schottischen Hauptstadt Edinburgh ihr Studium abzuschließen. Doch vor Ort stellt sich heraus, dass sie nicht wie geplant mit einer anderen Studentin, sondern mit dem oberflächlichen Rugbyspieler Liam zusammenwohnen wird: Ein Schock für Lea, die Männern nicht mehr vertrauen kann und diesen am liebsten weitläufig aus dem Weg geht. Da sie jedoch auf die Schnelle keine andere Bleibe findet, muss sie sich mit der Situation arrangieren. Liam treibt Lea mit Partys, One-Night-Stands und seiner Unordnung in den Wahnsinn und findet seinerseits seine zurückhaltende Mitbewohnerin schrecklich langweilig. Als dann aber Liams Traum von einer Profikarriere zerplatzt, ist es Lea, die ihn auffängt. Während Liams Körper langsam zu heilen beginnt, fügt sich auch Leas Seele wieder zusammen. Doch die schwerste Prüfung steht ihr noch bevor …
(Quelle: Forever)

Das Autorenduo Michelle C. Ahrens kannte ich bisher noch gar nicht. Umso gespannter war ich nun auf den Roman „Trust and Heal: Eine Liebe in Schottland“, der im März bei Forever erschienen ist.
Hier haben mir das Cover und auch der Klappentext sehr zugesagt, daher ging es nach dem Laden des eBooks dann auch flott mit Lesen los.

Die handelnden Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und auch die Handlungen waren wirklich gut nachzuempfinden.
So traf ich hier auf Lea, in die ich mich direkt hineinversetzen konnte. Sie hat etwas sehr Schlimmes durchgemacht, wirkte aber dennoch sehr stark und liebenswert auf mich. Der Neuanfang in Schottland ist für sie genau das was sie braucht.
Liam wirkte auf mich ebenfalls sehr gut gezeichnet. Okay, zu Anfang wirkte er recht eigensinnig, das gab sich aber doch sehr schnell und ich mochte ihn dann letztlich auch echt gerne.

Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist sehr gut zu lesen. Ich kam total flüssig und leicht durch die Seiten hindurch, konnte dem Geschehen sehr gut folgen und alles richtig schön nachempfinden. Es hat einfach total viel Spaß gemacht dieses Buch hier zu lesen.
Geschildert wird das Geschehen wechselweise aus den Sichtweisen der Protagonisten Lea und Liam. Ich fand dies sehr gut gewählt, denn so war ich beiden noch um einiges näher.
Die Handlung selbst hat mich dann echt total eingenommen. Ich habe die Emotionen und Gefühle nachempfinden können, es hat mich einfach gepackt und nicht losgelassen. Auch das Tempo passt genau richtig, es wirkte nicht zu schnell oder zu langsam, sondern genauso wie es sein sollte.
In der Handlung integriert ist hier eine sehr sensibles Thema, sexuelle Gewalt, es wird gut aufgegriffen und dann auch entsprechend behandelt. Das haben die Autorinnen wirklich richtig gut hinbekommen.
Das Setting dieser Geschichte hat mir echt gut gefallen. Edinburgh ist eine tolle Stadt, alles wirkte anschaulich beschrieben und es passt einfach wunderbar zur Geschichte.

Das Ende ist in meinen Augen gut gelungen. Ich empfand es als passend zur Gesamtgeschichte gehalten, es macht diese wunderbar rund und entlässt den Leser dann auch sehr zufrieden.

Alles in Allem ist „Trust and Heal: Eine Liebe in Schottland“ von Michelle C. Ahrens ein Roman, der mich total eingenommen und verdammt gut unterhalten hat.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein sehr angenehm zu lesender Stil und eine Handlung, die ich als emotional, gefühlvoll und sehr bewegend empfunden habe, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich echt auch überzeugt.
Absolut empfehlenswert!

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