Gelesen: „Mein Herz in Alaska“ von Kerstin Sonntag

Format: Kindle Edition
Dateigröße: ‎649 KB
Herausgeber: ‎dp Verlag (Juli 2022)
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎251 Seiten
Sprache: Deutsch

Ein unerwarteter Neuanfang, der alles verändert…
Der gefühlvolle Liebesroman vor der wildromantischen Kulisse Alaskas
Nach einem Schicksalsschlag in den Flitterwochen zerbricht nicht nur Ivys Ehe, sondern auch ihr Glaube an die Liebe. Körperlich und seelisch gezeichnet, verliert sie sich in ihrer Arbeit und schottet ihr Herz ab. Erst als der Stress zu einem Zusammenbruch führt, nimmt sie sich die dringend nötige Auszeit und zieht in eine Kleidstadt im wunderschönen Südalaska. Zwischen der rauen Wildnis, den Bergen und Wäldern von Tikatna fühlt sich Ivy unerwartet wohl und beginnt zum ersten Mal seit Langem über eine glücklichere Zukunft nachzudenken. Während sie allmählich zu sich selbst findet, begegnet sie immer wieder dem wortkargen Piloten Jack, der ihr, trotz harter Schale, unter die Haut geht. Doch Ivy fühlt sich noch nicht bereit für eine neue Liebe und auch Jack versteckt sich hinter einer Mauer aus Schweigen und Geheimnissen. Können beide die Narben der Vergangenheit heilen und sich noch einmal der Liebe öffnen?
(Quelle: dp Verlag)

Von Kerstin Sonntag hatte ich ja bereits einige Romane gelesen und diese auch für wirklich gut befunden. Jetzt war es wieder an der Zeit, mit „Mein Herz in Alaska“ stand erneut ein Roman aus ihrer Feder auf meiner Leseliste und ich war echt total gespannt darauf.
Das Cover und auch der Klappentext haben mir sehr gut gefallen und so ging es nach dem Laden des eBooks auch flott mit Lesen los.

Ihre handelnden Charaktere hat die Autorin hier in meinen Augen sehr gut gezeichnet und entsprechend ins Geschehen integriert. Sie wirkten auf mich vorstellbar beschrieben und die Handlungen waren für mich nachzuempfinden.
So traf ich hier auf Ivy und Jack. Sie sind zwei tolle Charaktere, obwohl sie beide bereits einiges erlebt haben.
Ivy kommt sehr stark rüber und ich mochte sie echt total gerne. Sie hat eine Scheidung hinter sich, doch Ivy lässt sich nicht unterkriegen. Sie arbeitet viel, wird aber leider auch immer wieder durch Alpträume geplagt. Um wieder richtig fit zu werden nimmt sie sich eine Auszeit bei ihrer Schwester Elin in Alaska. Mir gefiel Ivy echt gut, sie entwickelt sich im Handlungsverlauf auch echt gut weiter.
Dann ist da noch Jack, der etwas speziell ist. Er ist Pilot und hat eine ziemlich harte Schale. Nach und nach aber lernt der Leser dann auch den Jack darunter kennen und man kann gar nicht anders als ihn ebenfalls sehr gerne zu mögen.

Es sind aber nicht nur die Protagonisten, die mir gefallen haben. Auch die Nebencharaktere fügen sich richtig gut ein, es wirkte alles sehr stimmig auf mich.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig herrlich zu lesen. So kam ich hier wieder einmal total flüssig durch die Seiten hindurch, konnte wunderbar folgen und auch alles sehr gut nachempfinden.

Geschildert wird das Geschehen in der personalen erzählperspektive. Mir gefiel dies sehr gut, denn so habe ich quasi von oben auf das gesamte Geschehen hinabgeschaut, war aber trotzdem immer dabei und konnte sehr gut folgen.
Die Handlung selbst hat mich dann auch sehr schnell richtig gut für sich eingenommen und ich konnte den Reader dann auch kaum zur Seite legen. Die Autorin hat hier die verschiedensten Emotionen und Gefühle integriert, dabei wirkte alles sehr tiefgründig auf mich und ja es hat mich bewegt. Ich habe hier so ziemlich alles gefühlt, mein Leserherz hat gelitten und auch total mitgefiebert.
Hinzu kommt dann dieses tolle Setting mit Alaska. Es wirkte alles sehr gut beschrieben auf mich, ich konnte mich richtig hindenken und habe die Umgebung durch die detaillierten Beschreibungen regelrecht vor mir gesehen.

Das Ende ist dann in meinen Augen richtig gut passend zur Gesamtgeschichte. Es macht hier alles sehr gut rund und hat mich dann auch echt total zufrieden aus der Handlung entlassen.

Zusammengefasst gesagt ist „Mein Herz in Alaska“ von Kerstin Sonntag ein Roman, der mich wieder einmal total gepackt und ganz wunderbar unterhalten hat.
Sehr gut gezeichnete interessante Charaktere, ein richtig gut zu lesender flüssiger Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als emotional und total tiefgründig empfunden habe und deren Setting einfach richtig gut vorstellbar beschrieben ist, haben mir wundervolle Lesestunden beschert und mich total überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

1 Kommentar zu „Gelesen: „Mein Herz in Alaska“ von Kerstin Sonntag“

  1. Liebe Manja,
    ich freue mich riesig über deine wunderbare, ausführliche Rezension und dass dir die Geschichte so gut gefallen hat!
    Vielen Dank für deine Mühe und liebe Grüße
    Kerstin

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