Gelesen: „Warten auf ein Wunder“ von Anna McPartlin

Format: Kindle Edition
Dateigröße: ‎3261 KB
Herausgeber: ‎Rowohlt eBook (1. April 2022)
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎544 Seiten
Sprache: ‎Deutsch

Dublin, 2010. Caroline glaubt, alles verloren zu haben: den Traum, Mutter zu werden, und darüber auch ihre Ehe. Eine Selbsthilfegruppe führt sie mit drei verwandten Seelen zusammen: Natalie, deren Lebensgefährtin keine Kinder möchte. Janet, die von ihrem Mann betrogen wird. Und die toughe Ronnie, die ihre Geschichte nicht preisgeben mag.
Cork, 1976. Catherine ist 16 und schwanger – die Tochter des Schweinebauern schwanger vom Sohn des Richters, ein Skandal. Als sie in ein wahrhaft furchtbares Heim für ledige Mütter gebracht wird, will Catherine nur eines: ihr Kind retten – und behalten. Und sie weiß bald, dass sie dafür alles riskieren muss.
Zwei Frauen, getrennt durch viele Jahrzehnte, vereint durch eine gemeinsame Hoffnung. Anna McPartlin erzählt dramatisch, witzig, rührend und lebensnah wie keine Zweite.
(Quelle: Rowohlt eBook)

Von Anna McPartlin kannte ich bereits andere Romane, die mir auch immer sehr gut gefallen hatten. Nun stand mir „Warten auf ein Wunder“ erneut ein Buch aus ihrer Feder auf meiner Leseliste und ich war echt total neugierig darauf.
Das Cover ist recht schlicht, ich finde es aber trotzdem oder auch gerade deswegen echt gelungen. Und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden des eBooks auch flott mit Lesen los.

Die hier handelnden Charaktere empfand ich als sehr gut beschrieben. Auf mich wirkten die vorstellbar beschrieben und entsprechend in die Handlung integriert.
In der Vergangenheit trifft der Leser auf Catherine. Es ist hier ihre Geschichte, ihr Weg der tragisch ist und sehr realistisch rüberkommt. Catherines Weg reißt den Leser mit, man kann sich wirklich sehr gut in sie hineinversetzen.
In der Gegenwart sind es verschiedene Frauen einer Selbsthilfegruppe, die der Leser verfolgt. Auch diese Geschichten, besonders die von den drei Frauen Caroline, Janet und Nathalie, sind bewegend und mitreißend. Der Schmerz, die sie erleiden müssen trifft den Leser sehr.
Die Autorin lässt den Leser alle Charaktere sehr gut kennenlernen und am Ende verknüpft sie die Geschichten miteinander.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig gut zu lesen. Ich kam echt locker und flüssig durch die Seiten hindurch und konnte dem Geschehen ohne Probleme folgen.
Geschildert wird das Geschehen in zwei Zeitebenen. Zum einen ist der Leser in der Gegenwart in Dublin. Und dann gibt es einen Strang im Jahr 1976, der in Cork spielt. Ich fand dies spannend und wirklich auch sehr gut umgesetzt.
Die Handlung hat mich dann auch echt wieder gepackt. Wie ich es von der Autorin kennen gibt es auch hier wieder jede Menge Emotionen und Gefühle in der Geschichte. Zugleich greift die Themen ungewollte Schwangerschaft und unerfüllter Kinderwunsch auf. All da ist wirklich sehr berührend und nimmt den Leser so auch wirklich gut gefangen. Ein bisschen kitsch ist auch vorhanden, doch es passt total in die Handlung hinein. Man will als Leser einfach wissen wie es weitergeht, was weiter passiert, die Spannung ist definitiv auch richtig gut vorhanden.

Das Ende ist in meinen Augen dann echt gut gelungen. Ich empfand es als passend gehalten, es macht das Geschehen hier total gut rund und entlässt den Leser auch mit einem guten Gefühl.

Kurz gesagt ist „Warten auf ein Wunder“ von Anna McPartlin ein Roman, der mich von Anfang bis Ende sehr gut gepackt und dann eben auch bewegt und unterhalten hat.
Interessant beschriebene Charaktere, ein sehr angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin und eine mitreißende, spannend erzählte und sehr emotionale Handlung haben mir wirklich wundervolle Lesestunden beschert und mit so auch überzeugt.
Sehr zu empfehlen!

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