Gelesen: „Alaska Love – Wiedersehen in Wild River“ von Jennifer Snow

Format: Kindle Edition
Dateigröße: ‎2749 KB
Herausgeber: ‎LYX.digital (1. Juni 2022)
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎413 Seiten
Sprache: Deutsch

High School Reunion mit besonderen Folgen …
Als Ellie Mitchell eine Einladung zu ihrer High-School-Reunion erhält, steht ihre Entscheidung fest: sich beim Wiedersehen all die großartigen und erfolgreichen Lebensentwürfe ihrer ehemaligen Mitschüler und Mitschülerinnen anhören? Nein, danke! Doch dann erfährt die Buchhändlerin, dass ihre erste große Liebe zu dem Treffen nach Wild River kommen wird – allerdings in Begleitung. Da sieht Ellies Arbeitskollege Callum McKendrick seine Chance gekommen: Er bietet ihr kurzerhand an, sie als ihr Fake-Freund zu der Reunion und den daran anschließenden Outdoor-Trip zu begleiten. Doch was Ellie nicht weiß, ist, dass Callum seit Jahren in sie verliebt ist …
(Quelle: LYX)

Ich kannte ja bereits 2 Teile der „Alaska Love“ – Reihe von Jennifer Snow, mit denen sie mich auch immer sehr gut unterhalten hat. Nun stand mit „Alaska Love – Wiedersehen in Wild River“ der insgesamt 5. Band der Reihe auf meiner Leseliste und ich war echt gespannt darauf.
Das Cover und auch der Klappentext haben mich sehr angesprochen, daher ging es nach dem Laden des eBooks auch flott mit Lesen los.

Ihre handelnden Charaktere hat die Autorin sehr gut gezeichnet. Ich empfand sie als vorstellbar beschrieben und auch die Handlungen waren für mich nachzuempfinden.
Hier in diesem Teil traf ich auf Ellie. Sie ist eine junge Frau in die ich mich sehr gut hineinversetzen konnte. Sie ist recht stur und weiß ziemlich lange nicht direkt was sie will. Das ist etwas naiv und nervt auch ein bisschen, mit der Zeit aber entwickelt sie sich gut weiter.
Callum hatte es in seiner Kindheit nicht unbedingt leicht. Er ist dennoch total herzensgut, aufmerksam und charmant. Ich fand es gut das er endlich mal zeigt was er will, das macht ihn schlicht einfach sympathisch.

Neben den Protagonisten gibt es noch Nebencharaktere, die sich ebenso gut in die Handlung integrieren. Die Autorin hat eine gute Mischung geschaffen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen. So kam ich hier flüssig und leicht durch die Seiten hindurch, konnte dem Geschehen richtig gut folgen und alles nachempfinden.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen der beiden Protagonisten Ellie und Callum. Das passt sehr gut, denn so konnte ich beide noch besser einschätzen.
Die Handlung selbst hat mich dann auch gut eingenommen. Es ist zwar Band 5, man kann aber ganz ohne Vorkenntnisse alles verstehen.
Hier konnte ich die Emotionen und Gefühle wieder sehr gut fühlen. Es mag jetzt wirklich nichts Neues sein, die Autorin hat das Rad jetzt nicht neu erfunden. Dennoch aber fand ich die Umsetzung sehr gut und die Liebesszenen sind gut in die Geschichte integriert.
Das Setting hat mir wieder gut gefallen. Alaska ist schon toll, das Raue und Ungestüme passt immer wieder sehr gut zur jeweiligen Geschichte.

Das Ende ist in meinen Augen sehr gut passend zur Gesamtgeschichte. Ich empfand es macht alles gut rund und entlässt den Leser dann am Ende auch zufrieden.

Abschließend gesagt ist „Alaska Love – Wiedersehen in Wild River“ von Jennifer Snow ein Roman, der mich bis auf einige kleinere Dinge wirklich auch gut für sich gewinnen konnte.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als emotional und auch gefühlvoll empfunden habe, die mir aber dennoch ein wenig zu vorhersehbar gewesen ist, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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