Gelesen: „Lock Down Under (Another Life Trilogie 1)“ von April Wynter

Format: Kindle Edition
Dateigröße: ‎6207 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎347 Seiten
Sprache: ‎Deutsch

»Die Welt ist mein Zuhause, das Abenteuer meine Luft zum Atmen und die Begegnungen und Momente die Währung, in der ich bezahlt werde. Ich kann nicht zurück, das würde mich innerlich zerstören. Für mich gibt es nur den Weg nach vorn: Ich werde nach Australien fliegen.«
Die sechsundzwanzigjährige Maya lebt ihr absolutes Traumleben und reist als digitale Nomadin um die Welt. Als sie für mehrere Wochen als Housesitterin auf eine Villa in Australien aufpassen soll, legt eine Pandemie die Welt lahm. Da Hausbesitzer und Jungunternehmer Troy nicht wie geplant zu seinem Geschäftstermin fahren kann, sitzen die beiden während des Lockdowns in seinem Haus am Strand fest. Nicht nur eine schmerzliche Erfahrung aus der Vergangenheit hält Maya davon ab, ihre aufkommenden Gefühle für den Australier zuzulassen. Ist sie auch bereit, für eine neue Zukunft ihr komplettes Leben auf den Kopf zu stellen?
(Quelle: amazon)

Bisher kannte ich die Autorin April Wynter noch gar nicht. Umso gespannter war ich daher auf „Lock Down Under“, den ersten Band er „Another Life Trilogie“ aus ihrer Feder.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Daher ging es nach dem Laden des eBooks auch flott mit Lesen los.

Die handelnden Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Auf mich wirkten sie vorstellbar beschrieben und die Handlungen waren auch verständlich gehalten.
Hier habe ich Maya kennengelernt. Sie lebt in Australien und erlebt dort Corona. Sie nimmt einen Job als Housesitterin an als ausgerechnet die Pandemie alles lahmlegt, auch das Reisen. Dennoch kommt Maya stark rüber und sie entwickelt sich auch merklich weiter.
Dann ist da noch Troy, der total klasse rüberkommt. Er wirkte sexy und charmant, einfach ein Typ den man gerne haben muss. Auch er entwickelt sich sehr gut weiter, was mir sehr gut gefallen hat.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und man kommt sehr gut durch die Seiten hindurch. Es wirkte alles flüssig und es hat mir wirklich viel Spaß gemacht allem zu folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Maya und Troy. Mir gefiel dies sehr gut, denn durch die Ich-Perspektive konnte ich die Gedanken und Gefühle beider einfach noch besser nachempfinden.
Die Handlung selbst hat mich dann auch ziemlich flott gepackt. Es wirkte alles emotional und die Liebe spielt eine ziemlich große Rolle hier in der Geschichte. Dazu gibt es jede Menge interessante Details zum digitalen Arbeitsplatz, das baut die Autorin echt total geschickt in die Handlung ein. Man merkt wirklich wie die Protagonistin in ihrem digitalen Leben aufgeht, das kommt total gut rüber und klar spielt so auch die Pandemie eine Rolle, doch das sollte auf jeden Fall nicht abschrecken. Ich fand es wunderbar integriert und entsprechend umgesetzt.
Ja und dann ist da klar noch Australien. Ein Land das Fernweh weckt. Die Autorin baut es sehr gut in ihre Handlung ein, der Leser fühlt sich als wäre er selbst vor Ort.

Das Ende ist dann passend gehalten. Zugleich macht es auch Lust auf Band 2, es lässt einiges erhoffen. Erscheinen soll Teil 2 im Oktober 2022 und ich bin echt gespannt.

Zusammengefasst gesagt ist „Lock Down Under“ von April Wynter ein Auftaktband, der mich richtig gut eingenommen und wunderbar unterhalten hat.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein total angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als sehr emotional, interessant und vom Setting her wirklich richtig klasse empfunden habe, haben mir ganz tolle Lesestunden beschert und machen Lust auf mehr.
Sehr zu empfehlen!

Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.