Gelesen: „Alaska Love – Träume in Wild River“ von Jennifer Snow

Format: ePub
Dateigröße: ‎2274 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎400 Seiten
Herausgeber: ‎LYX.digital (1. Oktober 2022)
Sprache: ‎Deutsch

Schauspieler wider Willen …
Für ihren neuen Film reist Schauspielerin Selena Hudson in das kleine Städtchen Wild River in Alaska. Nicht nur spielt sie die Hauptrolle in dem psychologischen Thriller, sie übernimmt auch einen Teil der Produktionskosten. Umso ärgerlicher ist es daher, als der männliche Hauptdarsteller am Tag des Drehbeginns überraschend abspringt. Kurz entschlossen organisiert Selena ein Casting vor Ort, um die Rolle neu zu besetzen. Doch das erweist sich als schwieriger als gedacht – bis ihr Blick auf Gus Orosco fällt. Der ehemalige Sportreporter hat sich auf dem Campingplatz seiner Familie verkrochen, um nach einem Skandal seine Wunden zu lecken, und das Allerletzte, was er will, ist Teil eines Films zu sein. Doch Selena macht ihm ein Angebot, das er nicht ausschlagen kann. Und schon bald funkt es nicht nur vor laufender Kamera …
(Quelle: LYX)

Die Autorin Jennifer Snow war mir nicht mehr unbekannt und bisher war ich immer sehr angetan von ihren Geschichten. Jetzt war es wieder soweit, mit „Alaska Love – Träume in Wild River“ stand der bereits 6. Band der Reihe auf meiner Leseliste und ich war echt gespannt darauf.
Das Cover hat mir schon echt gut gefallen und der Klappentext versprach mir abermals schöne Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden des eBooks auch flott mit Lesen los.

Ihre handelnden Charaktere hat die Autorin wieder sehr gut ausgearbeitet und entsprechend ins Geschehen integriert. Auf mich wirkten sie vorstellbar beschrieben und auch ihre Handlungen konnte ich gut nachempfinden.
So traf ich hier in diesem Teil auf Selena. Zunächst kam sie mir eher etwas verwöhnt vor, doch das scheint nur so. Sie ist eine junge Frau, die sehr viel Durchsetzungsvermögen hat. Der Film war ihr wirklich wichtig und der Erfolg von diesem ist das einzige was zählt. In Wild River fühlt sich Selena echt total wohl, das merkt man als Leser richtig schnell.
Dann ist da noch Gus. Er lebte auf ziemlich großen Fuß, hat dann allerdings seinen Job verloren. Er zieht sich nach Wild River zurück, seine Familie hat dort einen Campingplatz. Bei Frauen ist er aber sehr vorsichtig. Mir gefiel es wie Selena und er sich immer mehr annähern, dies konnte ich sehr gut fühlen.

Neben den Protagonisten gibt es hier noch Nebencharaktere, die in meinen Augen sehr gut in die Geschichte hineinpassen. Die Autorin ist die Mischung sehr gut gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig gut zu lesen. Ich kam sehr flüssig und locker durch die Seiten hindurch und konnte dem Geschehen auch sehr gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen der beiden Protagonisten Selena und Gus. Das passt sehr gut, auch wenn es ab und an ein wenig zu viel Distanz zu den beiden gegeben hat.
Die Handlung selbst hat mich dann wieder sehr gut eigenommen. Auch wenn es der 6. Teil der Reihe ist kann man ihn gut ohne die anderen Lesen und verstehen. Ich empfehle aber doch die Reihenfolge, denn so macht es einfach mehr Spaß.
In diese Geschichte hat die Autorin wieder einige verschiedene Emotionen und Gefühle eingearbeitet. Sie kommen gut beim Leser an und wirkten auf mich auch nachvollziehbar. Zudem wirkte alles auf mich gut umgesetzt.
Zwischenzeitlich aber gab es ein paar Stellen, wo mir die Verknüpfung zum eigentlichen Geschehen dann doch etwas gefehlt hatte. Da hätte ich gerne etwas mehr gehabt.

Das Ende ist dann in meinen Augen sehr gut gelungen. Ich empfand es als passend zur Gesamtgeschichte, es macht sie doch gut rund und hat mich letztlich auch zufrieden wieder entlassen.

Abschließend gesagt ist „Alaska Love – Träume in Wild River“ von Jennifer Snow ein Roman, der mich erneut richtig gut für sich gewonnen hat aber leider nicht vollkommen überzeugt hat.
Interessant beschriebene Charaktere, ein sehr gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als emotional empfunden habe, in der mir aber dennoch manches Mal ein wenig der direkte Bezug gefehlt hatte, haben mir unterhaltsame lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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