Gelesen: „Die unsinkbare Greta James“ von Jennifer E. Smith

Format: ePub
Dateigröße: ‎2568 KB
Herausgeber: ‎Diana Verlag (1. Oktober 2022)
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎352 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 978-3453361478
Sprache: ‎Deutsch

Gretas Musikkarriere steht auf dem Spiel: Kurz nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter hat sie einen Zusammenbruch auf der Bühne. Greta ist alles zu viel. Doch ob eine gemeinsame Auszeit auf See mit ihrem Vater Conrad die Lösung ist? Ähnlich geht es Ben Wilder, den Greta an Bord kennenlernt. Auch er steht an einem Scheidepunkt in seinem Leben. Diese Reise durch die atemberaubende Natur Alaskas wird alle drei für immer verändern. Aber werden sich Greta, ihr Vater und Ben trauen, ihren tief vergrabenen Träumen zu folgen?
(Quelle: Diana Verlag)

Bisher war mir die Autorin Jennifer E. Smith noch vollkommen unbekannt. Umso gespannter war ich auf ihren Roman „Die unsinkbare Greta James“, das nun auf meiner Leseliste stand.
Das Cover und auch der Klappentext haben mich angesprochen, daher habe ich das eBook geladen und dann ging es auch schon mit dem Lesen los.

Ihre Charaktere sind der Autorin hier sehr gut gelungen. Ich empfand sie als gut beschrieben und auch ihre Handlungen konnte ich doch ganz gut nachempfinden.
So traf ich hier auf Greta. Auf mich wirkte sie realitätsnah dargestellt, ich mochte sie so auch ganz gerne. Das sie eine Veränderung braucht konnte ich gut verstehen.
Dann ist da noch Gretas Vater. Auch er hat, genau wie seine Tochter, mit Vergangenen zu kämpfen und die Beziehung zu seiner Tochter ist auch nicht gerade die Beste. Auch ihn habe ich ganz gut empfunden und konnte ich ganz gut leiden.

Weiterhin gibt es andere Charaktere, wie beispielsweise Ben, die ebenso richtig gut in die Geschichte hineinpassen. Die Mischung empfand ich doch als gut gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen. Ich kam locker und auch flüssig durch die Seiten hindurch und konnte dem Geschehen so auch gut folgen. So konnte ich auch den Handlungen ganz gut folgen.
Die Handlung selbst klang zunächst eher irgendwie kitschig und fast schon normal. Doch ich habe hier eine wirklich tolle Geschichte bekommen, so eine Art Wohlfühlroman, der mir echt auch unterhaltsame Lesestunden beschert hat. Ich konnte die Emotionen und auch alles andere sehr gut nachempfinden, es kam bei mir gut an. Es hat mich sogar irgendwie echt berührt.
Allerdings leider gab es auch ein paar Längen, die vielleicht hätten vermieden werden können. Da wollte Autorin in meinen Augen leider ein wenig zu viel.
Das Setting der Geschichte hier, Alaska um genau zu sein, kommt ein klein wenig zu kurz, was ich schade fand. Da hätte es gerne etwas mehr sein dürfen. Dazu bekommt man als Leser einiges vom Kreuzfahrtschiff und dessen Atmosphäre geboten.

Das Ende ist ganz gut gelungen. Es passt sehr gut zur Gesamtgeschichte, macht sie rund und hat mich dann auch zufrieden aus der Geschichte entlassen.

Insgesamt gesagt ist „Die unsinkbare Greta James“ von Jennifer E. Smith ein Roman, der mich bis auf ein paar kleinere Dinge doch ganz gut eingenommen hat.
Gut beschriebene doch auch interessante Charaktere, ein sehr gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die eher ruhig aber doch auch emotional gehalten ist, in der es aber leider ein paar Längen gibt, haben mir dennoch auch unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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