Gelesen: „Ivy – Der Fluch des Efeus“ von Kiana Haas

Herausgeber: ‎Scylla (20. September 2022)
Sprache: ‎Deutsch
Broschiert: ‎360 Seiten
ISBN-10: ‎3945287456
ISBN-13: ‎978-3945287453

An ihrem 18. Geburtstag erhält Ivy von ihrem Großvater eine geheimnisvolle Schachtel, die ihrer verstorbenen Mutter gehörte. In der Schachtel befindet sich ein goldenes Efeublatt. Bevor Ivy herausfinden kann, was es damit auf sich hat, taucht der geheimnisvolle Elian auf. Er behauptet, Ivy sei die Nachfahrin einer Buchfigur, und dass die Geschichte, aus der sie stammen soll, in Gefahr sei. Ivy glaubt ihm kein Wort, bis plötzlich ein Anschlag auf sie verübt und ihr Leben auf den Kopf gestellt wird. Zusammen mit Elian muss sie für die Rettung der Bücher kämpfen. Dabei werden Ivys Gefühle auf eine harte Probe gestellt. Denn sie erfährt, dass ein uralter Fluch geweckt wird, wenn sie Elian zu nahekommt.
(Quelle: Scylla)

Die Autorin Kiana Haas war mir bisher noch unbekannt. Umso gespannter war ich daher auf den Roman „Ivy – Der Fluch des Efeus“ aus ihrer Feder.
Das Cover und auch der Klappentext haben mir sehr neugierig gemacht, daher ging es für mich nach dem Erhalt des Buches auch flott mit Lesen los.

Die Charaktere der Geschichte hier haben mir gut gefallen. Ich empfand sie als gut beschrieben und auch die Handlungen waren nachzuempfinden.
So traf ich hier auf Ivy und ihre Freunde. Ein Trio das mir wirklich richtig gut gefallen hat. Was sie hier erleben fand ich wirklich gut gemacht und ich bin ihnen sehr gerne gefolgt.

Weiterhin gibt es Nebencharaktere, die sich ebenso richtig gut in die Geschichte hier einfügen. Es ergibt sich eine doch gut gemachte Mischung, die auf mich stimmig wirkte.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig gut zu lesen. Ich kam flüssig und locker durch die Seiten hindurch und konnte dem Geschehen hier auch gut folgen.
Die Handlung hat mir auch auf Anhieb total gefallen. Ich war gefesselt und wurde mitgerissen, es entstanden Fragen in meinem Kopf auf die ich Antworten brauchte.
Im Mittelteil wurde es dann aber etwas langwieriger. Es geschah mir persönlich zu viel in kurzer Zeit, einerseits zog also das Tempo an, andererseits ging mir die Tiefe verloren. Ein Mittelweg wäre hier vielleicht besser gewesen.

Zum Schluss hin wurde es dann aber nochmal besser. Es kam nochmals Spannung auf und ich war neugierig wie es letztlich ausgehen würde.

Das Ende ist dann ein wenig unbefriedigend, zumindest für mich. Ich habe zwar ein paar Antworten bekommen, dennoch aber ist es unrund. Ich hoffe sehr, dass es eine Fortsetzung geben wird, das würde sehr gut passen.

Abschließend gesagt ist „Ivy – Der Fluch des Efeus“ von Kiana Haas ein Roman, der mich trotz kleinerer Mängel doch gut eingenommen hat.
Interessant gezeichnete Charaktere, ein gut zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die bis auf den Mittelteil doch sehr spannend und gut gemacht ist, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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