Gelesen: „Master Class, Band 1: Blut ist dicker als Tinte (Master Class, 1)“ von Stefanie Hasse

Herausgeber: ‎Ravensburger Verlag GmbH (27. Februar 2023)
Sprache: ‎Deutsch
Gebundene Ausgabe: ‎352 Seiten
ISBN-10: ‎3473402265
ISBN-13: ‎978-3473402267
Lesealter: ‎Ab 16 Jahren

Ein Schreibwettbewerb in Cornwall.
Neun konkurrierende Autorinnen und Autoren.
Und jemand schreibt über DICH.
Eigentlich hatte sich Riley auf den Schreibwettbewerb auf Masters‘ Castle gefreut. Schließlich lernt sie ihre Online-Schreibgruppe dort endlich persönlich kennen und kommt ihrem Traum, Autorin zu werden, näher. Doch dann reicht jemand bei der Jury anonym Geschichten über Riley ein, mit geheimen Details aus ihrem Leben. Wer steckt dahinter? Hat Killian Masters, Jury-Mitglied und Sohn der Gastgeber, etwas damit zu tun? Als die Geschichten zunehmend bedrohlicher werden, gerät Riley in Gefahr …
(Quelle: Ravensburger)

Von Stefanie Hasse kannte ich bereits andere Romane, mit denen sie mich auch immer wieder aufs Neue richtig gut unterhalten konnte. Jetzt war es wieder soweit mit „Master Class, Band 1: Blut ist dicker als Tinte“ der erste Teil ihrer Dilogie auf meiner Leseliste und ich war echt total gespannt darauf.
Das Cover hat mir total gut gefallen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das Buch auch nach dem Erhalt direkt angefangen mit Lesen.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Ich konnte sie mir verdammt gut vorstellen und auch die Handlungen waren nachzuempfinden.
In erster Linie traf ich hier auf Riley. Sie ist eine tolle junge Frau, sehr motiviert und kommt auch stark rüber. Ab und an zweifelt sie auch, doch das gehört gerade in ihrem Alter dazu. Ich mochte sie und war hier sehr gerne an ihrer Seite.

Neben Riley gibt es noch andere Figuren, die ebenso echt sehr gut in die Geschichte integriert und jeder bringt so ganz eigene Dinge mit, die wichtig sind für die Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig klasse. Ich kam locker und flüssig durch die Seiten hindurch, konnte dem Geschehen hier sehr gut folgen und alles nachempfinden. So flogen die Seiten dann letztlich auch an mir vorbei.
Geschildert wird das Geschehen zum großen Teil aus der Sichtweise von Riley. So ist man immer hautnah an ihr dran, erfährt so sehr viel. Ab und an gibt es auch noch eine andere Sichtweise, diese Seiten sind grau hinterlegt.
Die Handlung selbst ist klasse. Ich fand alles sehr spannend aber auch emotional und man spürt beim Lesen auch ein bisschen was von diesem Knistern. Die Autorin hat alles richtig gut durchdacht, auf mich wirkte alles stimmig. Und trotzdem sind da dann auch Dinge, die geheimnisvoll sind, Dinge die aufgedeckt werden wollen. Der Leser rätselt also mit, so auch ich, nur irgendwie stand ich immer total auf dem Schlauch.
Die Idee mit dem Schreibwettbewerb hat mir richtig gefallen. Sie ist neu, zumindest war sie das für mich und wird von der Autorin richtig gut umgesetzt.

Ja und dann kam da dieses Ende. Ähm, sorry aber der Cliff hier ist echt hart, der Leser hängt quasi in der Luft und weiß nicht was wirklich los ist. Glücklicherweise ist Band 2 direkt mit dem ersten erschienen, daher kann ich dann auch direkt weiterlesen.

Kurz gesagt ist „Master Class, Band 1: Blut ist dicker als Tinte“ von Stefanie Hasse ein Dilogieauftakt, der es wirklich in sich hat und mich so auch sehr gut einnehmen konnte.
Interessant gezeichnete Charaktere, ein sehr angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, geheimnisvoll und auch mysteriös empfunden habe, in der aber auch die Emotionen nicht zu kurz kommen, haben mir echt so verdammt gute Lesestunden beschert und mich so eben auch begeistert.
Unbedingt lesen!

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