Interview

Interview mit Ute Jäckle – Blogtour „Süß wie Cherry Cola“

Hallo meine lieben Leser,

ich begrüße euch zum heutigen 5. Tag unserer Blogtour zum Roman

„Süß wie Cherry Cola“

von Ute Jäckle.

Unsere Tour war für euch bisher wirklich sehr informativ und interessant. So habt ihr gestern bei Kerstin etwas zum Thema „Heiß & Kalt – Wechselbad der Gefühle erfahren.

Den gesamten Tourplan könnt ihr gerne hier nachlesen.

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Zum heutigen Abschluss habe ich noch ein wirklich tolles Interview mit Ute Jäckle.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

Hallo liebe Ute,

ich freue mich sehr, dass ich dir für unsere Blogtour ein paar Fragen stellen darf.

Aber sehr gern. Sehr gemütlich hast du es hier in deinem zauberhaften Blog.

Wie geht es dir denn gerade?
Mir geht es sehr gut. Danke der Nachfrage. Ich bin noch ein bisschen geschafft von der Leipziger Buchmesse, aber es war wundervoll dort. Ich habe so viele nette Leser und Autorenkolleginnen getroffen, dass das Wochenende viel zu schnell vorüber war.

Für alle, die dich noch nicht kennen, magst du dich bitte kurz vorstellen? Was sollte man unbedingt über Ute Jäckle wissen?
Also, ich habe 2011 mit dem Schreiben begonnen, und zwar hatte ich im Urlaub plötzlich eine Szene vor Augen von einem Mädchen, das sich mit ihrem Entführer unterhält. Keine Ahnung, wo das herkam. Aber mich hat dieses Bild nicht mehr losgelassen, und so habe ich zu Hause dann angefangen sie aufzuschreiben. Daraus wurde mein erster Roman „Verloren in der grünen Hölle“, der 2014 im Bookshouse Verlag erschienen ist. Seitdem habe ich acht weitere Bücher veröffentlicht. Zum Teil im Selfpublishing, aber auch bei verschiedenen Verlagen und auch unter meinem Pseudonym Lena Marten für den LYX Verlag.

Vor Kurzem ist „Süß wie Cherry Cola“ bei Romance Edition erschienen. Warst du sehr nervös vor der Veröffentlichung?
Ich bin vor jeder Veröffentlichung mega nervös. Denn das ist immer der Moment, an dem das Baby endgültig in die Freiheit entlassen wird und man sich den Lesern stellen muss.

Kannst du vielleicht ganz knapp zusammenfassen worum es in deinem Roman geht?
Ja klar. Es geht um Aida und Nick, beide Medizinstudenten in Erlangen, die ihr Pflegepraktikum auf derselben Station eines Krankenhauses absolvieren. Nick liebt es, Aida ein wenig zu ärgern, und sie lässt sich nur allzugern darauf ein, obwohl sie selbst das nicht wahrhaben will. So kommt es dann zu manchen hitzigen Wortgefechten zwischen den beiden. Aida kann den leider viel zu heißen Angeber nicht ausstehen, und als der auch noch vor ihren Augen eine Wette auf sie abschließt, bringt diese Unverschämtheit für Aida das Fass zum Überlaufen.

Du hast mit „Süß wie Cherry Cola“ einen neuen Weg eingeschlagen? Wie kam dir die Idee zum Buch?
Eigentlich habe ich mit dem Buch keinen neuen Weg eingeschlagen. „Süß wie Cherry Cola“ ist ein Spin Off meiner beiden Romane „Nicht auch noch der!“ und „Ausgerechnet du“, die ich unter meinem Pseudonym Lena Marten im LYX-Verlag veröffentlicht habe. Jede der Geschichten ist in sich abgeschlossen und einzeln lesbar, aber man trifft in allen Büchern bekannte Figuren der Nürnberg-Clique wieder.

Welcher Charakter deiner Geschichte ist dir am Ähnlichsten?
Meine Charaktere sind mir nicht ähnlich. Für mich ist das Schreiben eher wie Schauspielerei auf dem Papier. Ich liebe es, in ganz neue oder andere Rollen zu schlüpfen und mir auszumalen, wie so eine Person in dieser oder jener Situation dann reagiert. Das macht für mich einen großen Reiz beim Schreiben aus.

Stell dir vor du kannst mit einem Charakter einen Kaffe (oder Tee) trinken gehen, wen wählst du? Lieber Aida oder doch eher Nick? Oder gar wen ganz anders?
Och, mit Nick würde ich schonmal ein Käffchen trinken gehen.

Wie lange hast du an der Geschichte insgesamt geschrieben (von der Idee bis zum fertigen Buch)?
Meine erste Rohfassung entsteht meist sehr schnell. Zwischen 4 – 6 Wochen. Was sich dann zieht und oft Monate dauert ist die Überarbeitung, bis alles endlich so steht, wie ich es haben möchte.

Mal eine ganz klassische Frage … Wie bist du zum Schreiben gekommen? Gab es da einen Auslöser für oder kam das ganz einfach so?
Ein bisschen habe ich das oben schon erzählt. Für mich war der Auslöser diese Szene im Urlaub, die ich plötzlich im Kopf hatte. Zu Hause wollte ich dann ausprobieren, ob ich es schaffe, über hundert Seiten eine Geschichte daraus zu machen. Die ersten hundert Seiten hatte ich ziemlich schnell geschrieben, dann kamen die nächsten und die nächsten und ein paar Monate später hatte ich tatsächlich meinen allerersten Roman beendet.

Woher nimmst du deine Ideen für deine Geschichten?
Die kommen mir meist spontan, wenn ich bügle oder mit dem Hund spaziere. Meist ist es eine Szene die ich dann im Kopf weiter ausführe und mir ausdenke, was daraus noch alles werden könnte.

Wenn du schreibst, wie gehst du da vor? Plottest du alles genau durch oder schreibst du einfach drauf los?
Ich plotte teilweise, also das heißt, ich schreibe mir am Anfang einen groben Handlungsrahmen auf, mein Grundgerüst sozusagen, an dem ich mich dann entlanghangele. Beim Schreiben kommen dann aber noch spontan einige Dinge oder Figuren dazu, mit denen ich anfangs nicht gerechnet habe, sodass es eigentlich immer recht spannend ist, weil ich mich beim Schreiben oft selbst überrasche.

Wo schreibst du am liebsten? Gibt es dann bestimmte Rituale, die du beim Schreiben hast?
Ich schreibe entweder zu Hause an meinem Schreibtisch oder gehe in ein Café bei mir um die Ecke, wenn ich mal Tapetenwechsel brauche. Ich bin jemand, der am besten morgens schreiben kann. Wenn die Familie aus dem Haus ist, setze ich mich an den Laptop und tippe bis zum Mittag vor mich hin.

Wie müssen wir uns eigentlich einen ganz typischen Tag in deinem Leben vorstellen?
Ein typischer Tag in meinem Leben sieht so aus, dass ich morgens die Kinder wecke, Frühstück und Pausenbrote mache, dann verlassen mein Mann und unsere Beiden gegen halb acht das Haus. Zehn Minuten oder so, genieße ich dann erstmal die Ruhe und trinke eine Tasse Kaffee, bevor ich mich an den Laptop setze und an meinem Manuskript arbeite. Gegen Mittag muss ich dann aufhören, weil ich Essen koche und die Kinder dann nach Hause kommen. Dann beginnt der ganz normale Familienwahnsinn mit Hausaufgaben, Haushalt, diverse Chauffeurdienste usw.

Welches Buch hat deine Liebe zu Büchern entfacht?
Das war sehr früh. Ein riesiges Gutenachtgeschichten Buch, das mir meine Tante geschenkt hat, als ich noch klein war. Ich glaube es hieß 365 Gutenachtgeschichten. Ich habe jede einzelne Zeile darin geliebt und es in der Grundschule dann selbst verschlungen, sobald ich lesen gelernt hatte.

Du hast ja schon mehrere Romane rausgebracht, gibt es ein ganz persönliches Lieblingsbuch unter deinen Büchern?
Das ist schwierig, weil sie ja alle meine Babys sind und ich sie gleich lieb habe. Aber ich denke mein Debütroman „Verloren in der grünen Hölle“, wird immer etwas Besonderes für mich bleiben, einfach, weil es mein Erstling war.

In welchem Genre würdest du gerne mal ein Buch veröffentlichen? Und welches Genre liegt dir überhaupt nicht?
Ich denke, ich werde bis in alle Ewigkeiten meinem Genre „dem Liebesroman“ treu bleiben, aber innerhalb dieses Genre brauche ich dann doch immer mal wieder etwas Abwechslung, mal wird es dann ein Romantic Suspense, oder ein historischer Liebesroman, ein Romantic Thrill, oder eine humorvolle Studenten-Liebesgeschichte, das kommt immer ganz auf meine Laune und Ideen an. Ein Genre, in dem ich mir nie vorstellen könnte, etwas zu schreiben, ist Fantasy. Irgendwie hege ich eine Abneigung dagegen. Ich habe als Kind schon keine Fantasy Geschichten gelesen.

Was liest du privat gerne? Und sind es dann ganz klassisch Printbücher oder doch eher eBooks, die du bevorzugst?
Ich lese privat gerne, was ich auch schreibe. Liebesromane. Aber auch da ganz unterschiedlich. Mal einen romantischen Roman, zwischendurch darf es dann auch etwas Spannendes oder Erotisches sein. Meist lese ich E-Books. Ganz einfach aus dem Grund, weil ich es praktischer finde. Wenn ich mir ein Buch ausgesucht habe, kann ich es mir herunterladen und sofort mit dem Lesen beginnen, ohne es irgendwo abholen oder mir liefern lassen zu müssen.

Gab es in deinem bisherigen Leben eine Situation, die dich nachhaltig beeinflusst hat?
Nachhaltig bis heute gab es direkt keine Situation. Es sind vielmehr viele Erlebnisse, die mich in meinem Leben beeinflusst haben. Meist sind es die intuitiven Entscheidungen, die ich in meinem Leben gefällt habe, und die sich hinterher als die besten herausgestellt haben. Wie die Entscheidung, mich doch einfach mal hinzusetzen und ein Buch aus einer Szene eines Tagtraums am Strand im Urlaub zu machen.

Würdest du dein Leben mit deinem heutigen Wissen gerne nochmal leben wollen?
Ach ja, warum nicht. Ich würde es wahrscheinlich sogar ohne mein heutiges Wissen noch einmal leben wollen. Ich habe viele tolle Dinge gemacht, als ich jünger und noch ungebunden war. Ich habe studiert, habe vier Jahre in den USA gelebt, bin gereist, habe viele tolle und interessante Menschen kennengelernt. Bis jetzt verlief mein Leben sehr gut, und dafür bin ich dankbar.

Hast du eigentlich Idole? Wenn ja, wen?
Ich liebe und verehre Stephen King. Seine Kreativität und sein Können, die einmalige Art und Weise, wie er Geschichten zu Papier bringt und einmalige Charaktere erschafft. Er ist schon ein ganz besonders begnadeter Autor, finde ich.

Wenn Du einen anderen Autoren interviewen dürftest, welche/r Autor/in wäre es und was würdest Du sie/ihn fragen?
Dann würde ich mich wahrscheinlich für Stephen King entscheiden und ihn stundenlang über das Schreiben löchern 🙂 .

Lass uns doch ein wenig in die Zukunft blicken … darfst du schon etwas über zukünftige Projekte verraten?
Ich hab noch zig Ideen im Kopf, aber als nächstes werde ich mich an die Fortsetzung von „Süß wie Cherry Cola“ setzen und Pia und Chad ihre Geschichte geben. Danach wird die Reihe mit Luca und Ben beendet werden, die auch noch einmal in einem Buch in Erscheinung treten werden.

Zum Abschluss hast du das Wort … was wolltest du deinen Lesern schon immer mal sagen?
Dass ich die großartigsten Leser der Welt habe. Ich bekomme so viele Nachrichten und E-Mails von meinen Lesern, in denen sie mir schreiben, wie gut ihnen meine Geschichten gefallen und sowas macht Mut und spornt an, weiterzumachen. Ich bin meinen Lesern unendlich dankbar, dass sie mir und meinen Geschichten eine Chance geben.

Vielen lieben Dank, liebe Ute, für deine Antworten und deine Zeit.

Sehr gern. Mir hat es sehr gut bei dir gefallen.

Noch mehr Informationen zur Autorin findet ihr auf ihrer Homepage.

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Eckdaten zum Buch

Taschenbuch: 370 Seiten
Verlag: Romance Edition (9. März 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3903130508
ISBN-13: 978-3903130500

Der Begriff Bad Boy besteht für Aida aus vier Buchstaben: NICK! Seit sie sich das erste Mal über den Weg gelaufen sind, sprühen bei jeder Begegnung die Funken. Nick ist unverschämt, nicht auf den Mund gefallen und leider auch unwiderstehlich sexy. Als er in ihrem Beisein ganz dreist eine Wette auf sie abschließt, kann sie diese Frechheit nicht fassen. Er ist doch tatsächlich davon überzeugt, sie problemlos ins Bett zu kriegen. Da liegt der charismatische Womanizer jedoch absolut falsch. Nicht mit Aida!
(Quelle: Romance Edition)

Wenn ihr wissen wollt wie mir der Roman gefallen hat, hier findet ihr meine Rezension.

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Das Gewinnspiel

Gewinnen könnt ihr

5x ein Fan-Paket bestehend aus einem Print „Süß wie Cherry Cola“ + Block + Kuli + Lesezeichen

 

Um die Chance auf eines dieser Pakete zu haben, beantwortet bitte die nachstehende Frage in den Kommentaren.

Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 25.03.2018!

Die Gewinner werden dann auf www.netzwerk-agentur-bookmark.com bekanntgegeben.

 

Tagesfrage:

Mich interessiert ob ihr bereits etwas von Ute Jäckle gelesen habt?
Wenn ja, welchen Roman und wie hat er euch gefallen?
Wenn nein, was reizt euch ganz besonders an „Süß wie Cherry Cola“?

 

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden!

 

Interview mit Celeste Ealain – Blogtour „Hart erkämpfte Sehnsucht“

Hallo meine lieben Leser,

wir sind nun schon am 3. Tag unserer Blogtour zu

„Hart erkämpfte Sehnsucht“

von Celeste Ealain

angekommen.

Unsere Tour war bereits sehr informativ für euch gewesen. Erst gestern stoppte unser Tourbus bei Annett, die euch Deleila näher vorgestellt hat. Morgen zieht die Tour weiter zu Susan, deren Thema „Auswirkungen“ heißt.

Den gesamten Tourplan könnt ihr hier nachlesen.

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Ich habe heute ein Interview mit Celeste Ealain für euch.

Viel Spaß beim Lesen.

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Liebe Celeste,

danke, dass ich dir für unsere Blogtour ein paar Fragen stellen darf.

(© Peter Berger)

Wie geht es dir denn ganz aktuell?
Ich bin sehr aufgeregt und nervös. Ich schätze, das geht jedem Autor so, der ein neues Buch veröffentlicht und zittert und mitfiebert, wie es ankommt.

Magst du dich vielleicht zum Einstieg ganz kurz vorstellen? Wer verbirgt sich hinter Celeste Ealain?
Hinter Celeste Ealain steckt ein kreativer Tausendsassa aus Österreich, was euch womöglich bereits aufgefallen ist (ich bemühe mich um Hochdeutsch in meinen Büchern). Ich habe internationale Betriebswirtschaft studiert, die Kunst hat mich aber von klein auf begleitet. Schon mit vier Jahren habe ich meinen ersten Schal gestrickt, mit sechzehn an Modenschauen teilgenommen und die Kleidung dazu selbst entworfen und geschneidert. Ich habe alles probiert, was mich interessiert hat und habe mich nie daran gestört, wenn ich zu Beginn keine Ahnung davon hatte und andere mir den ‚Irrsinn’ austreiben wollten.

Mit sechzehn begann ich zu reisen, habe schon sehr viele exotische Länder gesehen und hatte das Glück, über den Tellerrand blicken zu dürfen. Ich bin sehr dankbar über diese Erfahrungen. Und ich bin heute noch überrascht darüber, dass ich ohne Kunststudium drei internationale Auszeichnungen für meine gemalten Bilder gewonnen habe, Gartenplanung betrieben habe und für Innenräume die Gestaltung übernehmen durfte. Dabei würde mir niemand abnehmen, was ich im Gutbürgerlichen arbeite, um mir all meine Hobbys und Träume erfüllen zu können. Parallel kam das Schreiben hinzu. Eigentlich hätte es nur ein Roman werden sollen … einfach einmal einen meiner Ideen in den Händen halten. Doch bereits ‚Enujaptas Fluch’ wurde 2013 zum SciFi Newcomer des Jahres auf Lovelybooks. Mein zweiter Roman ‚Ich bin … das Ende’ war mein erster Bestseller und ich war so überwältigt, dass ich das geschafft hatte. Ich hätte mir das selbst nie zu träumen gewagt und seither versuche ich mein Glück und hoffe, viele Leser können in meine Welt der Fantasy abtauchen und wundervolle Zeiten darin verbringen. Denn immerhin geht es hauptsächlich darum. Und um den Geschichten in meinem Kopf eine Stimme zu geben.

Vor Kurzem ist dein Roman „Hart erkämpfte Sehnsucht“ erschienen. Kannst du zusammenfassen, worum es im Buch geht?
In diesem Buch habe ich ausnahmsweise einmal mein gewohntes Terrain für SciFi/Fantasy verlassen. Die Idee hinter dem Buch hat mich zuerst verunsichert und ich war verwundert darüber, doch ich plane meine Geschichten nicht so wie viele andere AutorInnen. Die Ideen entstehen spontan und sind dann komplett in meinem Kopf. Und meistens sind die Protagonisten und Antagonisten so penetrant, dass es kein Entrinnen gibt, bis ich sie in Papier packe.

In dem Buch geht es um Deleila, die mit einer ganz speziellen Dysfunktion geboren wurde und deren Heilungschancen nahezu bei Null stehen. Eine Zeit lang begibt sie sich in die Hände der Medizin, doch nach ein paar Jahren der Experimente und Qualen beschließt sie, das bisschen Lebensqualität, die ihr bleibt, auf ihre Art und Weise zu nutzen. Aus ihr wurde eine sehr direkte Person. Sie weiß, was sie will und wie sie es bekommt. Die Befindlichkeiten ihrer Umgebung sind ihr dabei nicht nur egal, sondern auch noch nicht bewusst. Sie trifft auf den Vagabunden Alex, der frisch aus Hamburg nach Amerika reist, in dem der Plot spielt. Dunkle Schatten liegen über seiner Vergangenheit und so ist er auf der Suche nach dem einzig Wahren, das ihm im Leben noch geblieben scheint. Doch durch eine eingebrannte Kindheitserfahrung neigt er dazu, anderen in jeder Situation helfen bzw. erretten zu müssen. Alles ist recht, solange es ihn von seinen eigenen Problemen ablenkt. Und die beiden – so verschieden sie auch sind – finden einander exakt in der Situation, wo sie sich so notwendig brauchen. Ob das Ganze gut geht, müsst ihr selbst herausfinden.

Was war es für ein Gefühl dein Buchbaby in die weite Welt zu entlassen?
Ein sehr Mulmiges. In der einen Sekunde war es nur ein Funken einer Idee und in der nächsten drückt man auf ‚speichern und veröffentlichen’ und es ist real. Und zwar nicht mehr allein in meinem Kopf. Eine epische aber auch ein klein wenig beängstigende Situation.

Welchen deiner Charaktere magst du mehr, Deleila oder doch eher Alex? In wem steckt mehr von dir selbst drin?
Das ist sehr schwer zu beantworten, da in vielen meiner erfundenen Charaktere ein Teil von mir wohnt, der gehört und verstanden werden will. Ich neige dazu, mich in die männlichen Protagonisten mehr hineinfühlen zu können. Keine Ahnung, warum das so ist. Ich denke daher auch hier, dass Alex Versuch, immer eine Lösung auch in ausweglosen Situationen zu suchen, eher mich selbst zu erkennen, als in der zynischen Diva, die über Leichen geht.

Würdest du vielleicht gerne mal mit deinen Charakteren tauschen und deren Leben leben?
Ja, durchaus. Ich hätte zum Beispiel unheimlich gerne die Unterwasserwelt wie Linnéa aus meinem Roman ‚Die verschollene Rasse Mensch’ erlebt. Ich stelle mir das als großes Abenteuer vor, unter Wasser Mantas zu berühren, versteckte Höhlen mit alten Malereien zu erkunden und in einer Welt zu leben, die im Verborgenen liegt. Aber auch in Kilian aus ‚Werde sichtbar’ wäre ich gerne hineingeschlüpft. Seine Art Menschen mit Leichtigkeit auszunutzen und zu manipulieren scheint mir faszinierend, wenn auch gefährlich, falls man seine Grenzen nicht kennt.

Wie bist du zum Schreiben gekommen? Gab es da vielleicht einen bestimmten Auslöser?
Fantastische Geschichten begleiten mich bereits seit meinem 11. Lebensjahr. Aber wirklich den Mut und die Überzeugung ein Buch zu schreiben, entstand urplötzlich. Ich befand mich damals auf einem unheimlichen Hoch. Alles, was ich anfasste, wurde buchstäblich zu Gold und je mehr Herausforderungen ich meisterte, desto wagemutiger wurde ich. Ich hatte gelernt, dass Versagen und Hinfallen kein Scheitern bedeutet, sondern die Möglichkeit es anders zu versuchen. Daher hatte ich keine Angst zu versagen. Es gab aber keinen expliziten Auslöser.

Bist du eigentlich Autorin als Hauptberuf oder gehst du noch einem „Brotjob“ nach?
Im wahren Leben schreibe ich ebenfalls, aber eher trockene Kost. Aber wenn die LeserInnen der Meinung sind, ich hätte das Zeug dazu, davon zu leben, hätte ich auch nichts dagegen. Es wäre zumindest ein Traum, den ich unheimlich gerne realisieren und leben würde. Viele AutorInnen, die gleichzeitig mit mir begonnen haben, leben diesen Traum bereits.

Woher nimmst du deine Inspirationen für deine Geschichten?
Ich darf mich gesegnet und glücklich schätzen, dass mir die Geschichten zufliegen und ich immer an die vier bis fünf Plots in der Warteschleife habe. So gerate ich nie unter Druck schreiben zu müssen, wobei dafür die Protagonisten mich drängen und mein Perfektionismus und meine ständige Selbstzweifel mich dann vorantreiben. Kommt also irgendwie aufs Gleiche.^^
Ich könnte mir daher kaum vorstellen, einfach drauf loszuschreiben, wenn jemand mich bittet, einen Roman über Drachen zu verfassen, weil die gerade IN sind.

Wenn du plottest, wie gehst du vor? Von Anfang bis zum Ende oder fängst du mittendrin an?
Ich sehe die Story von Anfang bis zum Ende. Während ich das Storyboard schreibe und verfeinere, sehe ich die Handlungen genau vor Augen, aber erst, wenn die Personenakte formuliert wurden, fühlt es sich echt an. Damit ich den Spannungsbogen und die parallelen Erzählstränge aufziehen kann, arbeite ich ein Kapitelkonzept aus und versuche mir auch ein Bild zu machen, wie viele Seiten der Roman haben wird. Im Laufe des Schreibens muss ich aber dennoch hin und wieder umdisponieren, da meine Charaktere meine Pläne zunichte machen.

Wie lange schreibst du in der Regel an einem Roman (von der Idee bis zum fertigen Buch)?
Die Recherchen dauern ca. zwei bis vier Wochen. Je nachdem, ob ich externe Hilfe benötige oder alles in Eigenrecherche finde. Das Schreiben selbst kann in der Regel zwei bis vier Monate dauern. Rechtschreibung durch. Anschließend gebe ich den Rohentwurf Test/Betalesern, um ein Gefühl zu bekommen, wo es womöglich hakt. Und zum Schluss folgt das Korrektorat. Ich nehme mir aber immer die Zeit, es ein finales Mal zu sichten, da ich meist noch immer ein paar Kleinigkeiten finde.

Hast du bestimmte Rituale beim Schreiben? Wann schreibst du am liebsten?
Es gibt bei mir keine Rituale oder Zeiten. Ich kann grundsätzlich immer und überall gut schreiben. Es sollte nur bequem und leise sein. Und mein Kopf sollte frei von Belastungen sein.

Du bist ja in verschiedenen Genre unterwegs, unter anderem findet man von dir Fantasy, Dystopien und auch romantische Romane. Welches Genre magst du selbst am liebsten?
Ich selbst? Bei Filmen bevorzuge ich Science Fiction, bei Büchern ist es eher gemischt, wobei ich da prickelnde Bücher auch sehr gerne mag. Da ich aber aktuell sehr wenig zum Lesen komme, müssen mich Bücher bereits in den ersten fünf bis zehn Seiten überzeugt und mitgerissen haben, sonst lege ich sie weg. Ich gehöre auch zu jenen Lesern, die den zweiten Band nicht kaufen, wenn der erste schon nur Durchschnitt ist. Dafür ist mir meine Zeit zu kostbar. Mit Krimis, Kriegsgeschichten und reinen Liebeschnulzen fange ich eher wenig an.

Was liest du eigentlich selbst am liebsten? Bevorzugst du dabei eher Printbücher oder doch eher eBooks?
Früher habe ich nur Prints gelesen – wie die meisten. Aber da meine Bücher immer englisch oder französisch und zudem sehr dicke Wälzer waren, habe ich mich täglich über die schwere Handtasche geärgert. Als ich dann meinen ersten Kindle bekommen habe, der mir bei Bedarf Wörter übersetzt hatte und mir auf dem Strand gleich das nächste Werk zur Verfügung stellte und ich nicht sauer auf dem Trockenen gesessen bin, war es vorbei mit Prints.

Hast du irgendwelche Idole?
Ich glaube, mein Stil der parallelen Erzählstränge, den prickelnden Nuancen hie und da und das. Abkürzen. Von. Sätzen. In. Worten. Um diese zu betonen, habe ich mir von. R. Ward unbewusst geholt. Ich frage mich oft, woher ich die Perspektivenwechsel her habe, denn schon beim ersten Roman waren sie für mich ein MUSS und haben mir viel Kopfzerbrechen bereitet wie man so etwas umsetzen könnte. Da ich das aber nirgends abkupfern konnte, muss ich wohl selbst dazu neigen.

Gab es in deinem Leben ein Ereignis, das dein Denken nachhaltig beeinflusst hat?
Ich würde sagen, da gab es mehrere. Der Verlust von Familienmitgliedern in jungen Jahren, tödliche Krankheiten im Umfeld, haben mir bewusst gemacht, dass man zu jedem nett sein soll und nicht im Streit auseinandergehen darf, denn womöglich erhält man nicht die Chance, sich zu entschuldigen. Aber vor allem meine Reisen: die Zeit in Australien und in Südafrika, wo ich so vielen offenen, hilfsbereiten Menschen begegnet bin und mit wilden und gefährlichen Tieren in Kontakt gekommen bin (s.a. meine Blogeinträge ‚Tagebuch einer Autorin in Afrika’), haben mir die Augen geöffnet, dass man im Jetzt und Hier leben muss. Man darf nicht alles auf später verschieben und sollte nichts bereuen. Denn alle Fehler und alles Gute im Leben, die Erfahrungen, das Glück, das Leid, die Abenteuer … sie alle machen einem zum Menschen, der man heute ist. Und darauf sollte man stolz sein. Egal welche Ecken und Kanten man hat.

Würdest du dein Leben mit deinem heutigen Wissen gerne nochmal leben? Würdest du dann etwas verändern?
Nein, ich glaube absolut nichts, außer … einem ganz besonderen Menschen in meinem Leben mit anderen Augen begegnen. Und vielleicht mehr Zeit auf gesundes Essen und Stressabbau fokussieren.

Darfst du bereits etwas über zukünftige Projekte verraten? Auf was dürfen wir Leser uns freuen?
Ich arbeite gerade an einem Fantasythriller mit einem sehr schwierigen Hauptcharakter. Es bedarf für mich sehr viel Feingefühl und Einfühlungsvermögen durch seine Augen zu blicken und ich hoffe, Vertreter dieser Menschengruppe werden sich darin wiedererkennen. Der Aspekt der Zeit spielt hiebei eine große Rolle und die Macht des Willens, beinahe Unlösbares zu ändern.

Dann folgt endlich Teil 2 meiner ‚Schicksalsträger-Saga’ und ‚Kalte Sehnsucht’, das eigentlich ein Gemeinschaftsprojekt mit Anya Omah hätte werden sollen. Wenn alles klappt, werden diese Projekte bis Frühjahr 2019 umgesetzt. Dann folgt ein SciFi-Zweiteiler, der ebenfalls schon einen kompletten Plot hat.

Zum Abschluss hast du das Wort, was wolltest du deinen Lesern schon einmal sagen?
Ich möchte euch für das Vertrauen und auch die Geduld danken. Ich bin eine Zeit lang in der Versenkung verschwunden, um alte Wunden zu lecken, aber ich würde mich sehr freuen, wieder Teil eures Kindle/Tolinos/,,,/Buchregals zu werden.

Ich bin übrigens nächste Woche auch erstmalig auf der Leipziger Buchmesse (Freitag Nachmittag und Samstag den ganzen Tag, Näheres auf meiner FB-Seite) und würde mich über persönliche Kontakte sehr freuen. Dann kann ich live Rede und Antwort stehen und vielleicht ergattert ihr noch Autogrammkarten oder Lesezeichen. Es wäre mir eine Freude und Ehre.

Vielen lieben Dank für deine Zeit und deine Antworten 🙂 .

Ich danke dir für die Möglichkeit und die Bühne.

Die Homepage der Autorin findet ihr hier.
Da gibt es auch eine tolle Übersicht über all ihre bisherigen Bücher.

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Eckdaten zum Buch

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 4187.0 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 266 Seiten
Sprache: Deutsch

Deleila ist Sklavin ihres eigenen Körpers. Emotionale Bindungen oder gar Partnerschaften sind ihr aufgrund eines genetischen Defekts kaum möglich. Um ärztlichen Zwängen und Krankenhäusern zu entrinnen, lebt sie eine sehr unorthodoxe Methode, um ihr Leid regelmäßig zu bekämpfen. Der junge Vagabund Alex kann daher nicht ahnen, dass ausgerechnet jener Peiniger, vor dem er Deleila eines Tages bewahrt, in Wahrheit die lebende Medizin für sie darstellte.
Kann Alex dieser jungen Frau auf andere Weise helfen, während die dunklen Schatten seiner Vergangenheit ihn jagen? Wird er den Kreislauf des Schmerzes durchbrechen, um Deleilas Leben wieder lebenswert zu gestalten?
In dieser dramatischen Lovestory treffen zwei Suchende aufeinander. Beide wollen dem Schmerz entfliehen und erkennen, dass sie all die Zeit in die falsche Richtung gelaufen sind.
(Quelle: amazon)

Meine Rezension könnt ihr hier nachlesen.

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Das Gewinnspiel

Gewinnen könnt ihr
1x Print „Hart erkämpfte Sehnsucht“
1x Print „Ich bin … das Ende“
1x Print „Verschollene Rasse Mensch“

1x eBook „Hart erkämpfte Sehnsucht“
1x eBook „Ich bin … das Ende“
1x eBook „Werde sichtbar“
1x eBook „Verschollene Rasse Mensch“
1x eBook „Zum Androiden geboren“

Um in den Lostopf für einen dieser Gewinne zu hüpfen beantwortet bitte die nachstehende Tagesfrage in den Kommentaren.

Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 11.03.2018!

Die Gewinner werden dann unter www.netzwerk-agentur-bookmark.com bekanntgegeben.

Tagesfrage:

Mich interessiert ob euch Celeste Ealain bereits bekannt ist? Habt ihr schon was von ihr gelesen?
Wenn ja, welches Buch und wie fandet ihr es?
Wenn nein, welches der Bücher (siehe Übersicht) reizt euch ganz besonders?

 

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden!

 

Interview mit Josie Charles – Blogtour „Love beats faster“ [Blogtour Tag 5]

Hallöchen meine lieben Blogtour – Leser,

ich heiße euch Willkommen zum heutigen Tag 5 unserer Blogtour zu

„Love beats faster“

von Josie Charles.

Unsere Blogtour war sehr informativ und interessant für euch. Erst gestern habt ihr bei Michelle mehr über die Cosentinos erfahren.

Den gesamten Tourplan gibt es hier für euch.

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Zum heutigen Abschluss gibt es heute bei mir

ein Interview mit Josie Charles

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

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Hallo liebe Josie,

ich freue mich, dass du mir für die Blogtour ein paar Fragen beantwortest.

Wie geht es dir denn ganz aktuell?
Aktuell geht es mir wieder gut 🙂 . Den Tag über habe ich mich ziemlich darüber geärgert, dass ein paar Seiten von meinem neusten Buch gelöscht waren, mein Laptop mich gehasst hat und ich beim Cover-Erstellen einfach nicht weiter kam … 😉 .

Für all die Leser, die dich noch nicht kennen, magst du dich bitte in 3 Sätzen vorstellen?
3 Schachtelsätze? 🙂 Also, ich bin Josie Charles, über 30 und ein absoluter Schreibnerd seit Kindertagen. Ich habe eine Schwäche für arrogante Bad Boys und bin gleichzeitig total romantisch, weshalb es bei mir auch immer ein Happy End geben muss. Außerdem bin ich ein Film- und Süßigkeitenjunkie. 3 Sätze schon voll 🙂 .

Mit „Love beats faster 2“ ist im Dezember der zweite Teil deiner „Love beats faster“ – Dilogie erschienen. Kannst du kurz zusammenfassen worum es in der Dilogie geht?
Es geht um MMA-Fighter Alex, einen jungen impulsiven und wilden Typen, der Rache für das nehmen möchte, was seiner Familie angetan wurde. Seine Droge ist Zorn und er ist nur schwer zu bändigen. Als allerdings eine Frau in sein Leben tritt, muss er anfangen umzudenken …

Du bist ja Selfpublisherin. Hast du bewusst entschieden alles alleine zu machen oder wie kam es dazu?
Ich hatte erst letztens eine Verlagsanfrage, aber mir macht die Arbeit so viel Spaß, dass ich ungerne etwas aus der Hand geben will.

Wie lange hast du an der Dilogie geschrieben?
Schwierige Frage. Teil 1 und 2 sind mit Unterbrechung erschienen – dazwischen habe ich noch 3 andere Bücher veröffentlicht. Hmm, aber mit Recherche würde ich sagen hat die Arbeit an den beiden Büchern ungefähr ein halbes Jahr gedauert, etwas länger.

Als du dein Buch in die weite Buchwelt entlassen hast, warst du da sehr nervös? Oder hast du mittlerweile Routine?
Ich bin jedes Mal ein Nervenbündel und kann 3 Nächte vorher nicht mehr schlafen.

Wie kam dir die Idee zu deiner Dilogie? Hat sich dann alles so entwickelt wie du es dir vorgestellt hast oder gab es Dinge, die anders gelaufen sind?
Die Idee kam von einer Leserin. Eigentlich sollte nach den beiden Vorhängern Love hits harder 1 und 2 kein weiteres Buch in der MMA-Szene folgen. Aber diese Leserin hat sich mit mir über Alex unterhalten und so wurde seine Geschichte geboren. Und obwohl Alex seinen eigenen Kopf hat, ist fast alles so gelaufen wie geplant.

Welchen deiner Charaktere magst du ganz besonders gerne?
Alex und Harley <3 . Aber auch Jesse. Und Jace. Oh und Dashiel und Casey natürlich. Und den ersten vergisst man ja bekanntlich nie, also auch Ayden <3 . Hach und bei den Mädels … Lauren, Lissa und … Puh, du siehst es. Ich kann mich nicht entscheiden.

Wie viel von dir selbst steckt in deinen Charakteren?
Eigentlich nicht sehr viel. Glaube ich zumindest.

Mit welchem Charakter würdest du dich gerne mal auf einen Plausch treffen?
Lauren. Sie haut einfach immer einen Spruch nach dem anderen raus. Und sie kann gerne ihren Schatz mitbringen. Und ihren Bruder 😉 .

Wie bist du eigentlich zum Schreiben gekommen? Gab es da einen bestimmten Auslöser oder hat es sich ganz einfach entwickelt?
Soweit ich mich erinnern kann, schreibe ich schon seit ich es kann …

Bist du eigentlich hauptberuflich Autorin oder hast du noch einen „Brotjob“?
Hauptberuflich, was mich total freut.

In deinen Romanen geht es ja immer auch um Liebe. Kannst du dir auch vorstellen mal etwas in einem anderen Genre zu veröffentlichen?
Hmmm, also ich finde, Liebe gehört in jede gute Geschichte egal ob Fantasy, Krimi oder Komödie 🙂 .

Wie kommen dir die Ideen zu deinen Geschichten?
Das ist ganz unterschiedlich. Meist tagträume ich so vor mich hin und habe dann plötzlich einen Geistesblitz. Manchmal inspirieren mich aber auch Filme und ganz oft Songs.

Wenn du schreibst wie gehst du vor? Plottest du alles genau durch oder schreibst du eher einfach drauf los?
Ich plotte immer vorher. Und meist kommt es doch anders, als ich es geplant habe.

Wo schreibst du am liebsten? Hast du irgendwelche Rituale oder spezielle Tagesabläufe, die dir dabei helfen?
Nein, eigentlich nicht. Aber es ist schön, wenn Süßigkeiten bereit liegen.

Wie lange dauert es in der Regel bis du einen Roman fertig geschrieben hast (also von der Idee bis zum fertigen Buch)?
Das kann ich so gar nicht sagen. Wenn ich Zeit habe und eine Idee direkt aufschreiben kann, dauert es manchmal nur 3 Wochen. Wenn ich gerade was anderes schreibe und viel recherchieren muss, dann kann es auch schon mal ein Jahr dauern.

Was machst du neben dem Schreiben? Wie entspannst du dich? Hast du vielleicht Hobbys?
Ich entspanne am liebsten in der Badewanne oder beim Wellness. Ich liebe Sport, Shoppen, Filme und Reisen.

Was liest du selbst am liebsten? Bevorzugst du dabei dann eher ein Print oder das eBook?
Wenn ich zum Lesen komme, was ich leider selten tue, dann Prints. Ich habe in meinem ganzen Leben vielleicht 2 E-Books gelesen.

Stell dir vor du könntest dein Leben mit deinem heutigen Wissen nochmal beginnen. Was würdest du ändern und warum?
Gar nichts.

Was war für dich ein wichtiger Moment in deinem Leben, der deine Zukunft bzw. dein Denken beeinflusst hat?
Als ich mein erstes Buch veröffentlich habe. Das hat alles verändert.

Hast du Idole? Wenn ja, wen?
Nein 🙂 .

Wenn du 3 Wünsche frei hättest, was würdest du dir wünschen (außer das Wünschen weiterer Wünsche)?
Gesundheit und ein langes Leben für mich und meine Lieben. Sonst bin ich wunschlos glücklich.

Lass uns doch mal in die Zukunft blicken, was erwartet deine Leser noch alles?
Eine zuckersüße Chick Lit-Romanze, ein … ich nenne es immer Roadtrip und eine düstere Reihe.

Kurz und knapp:

Pizza oder Spaghetti?
Pizza

Regen oder Sonnenschein?
Sonnenschein

Sommer oder Winter?
Sommer

Schoko- oder Vanilleeis?
Schoko

Ganz zum Schluss hast du nun das Wort, was wolltest du deinen Lesern schon immer einmal sagen?
Ihr seid die Besten <3

Liebe Josie, ich danke dir herzlich für deine Zeit und deine Antworten!

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Die Bücher

Love beats faster


Format:
Kindle Edition
Dateigröße: 550.0 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 480 Seiten
Sprache: Deutsch

Weitere Informationen zum Buch findet ihr bei Amazon

Das Buch ist in sich abgeschlossen und hat nur indirekt mit der Love hits harder-Reihe zu tun, ist also ohne Vorkenntnisse lesbar.
Die junge Luciana Cosentino geht mit ihrer Familie nach Chicago, um ein altes Geschäft wieder aufleben zu lassen – knallharte MMA-Kämpfe im Nachtclub Ivory. Was sie nicht weiß: Auch Fighter Alex ist auf dem Weg in die US-Metropole, denn er hat mit den Cosentinos eine Rechnung offen. Einst zerstörten sie seine Familie, jetzt will er Rache. Luciana verfolgt derweil eigene Ziele und wenn sie eines dabei nicht gebrauchen kann, dann einen Mann wie Alex – wütend, entschlossen und unglaublich sexy. Und auf einmal finden sich die beiden im schwersten aller Kämpfe wieder … gegen ihre eigenen Gefühle.
(Quelle: amazon)

Meine Rezension findet ihr hier

Love beats faster 2


Format:
Kindle Edition
Dateigröße: 550.0 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 481 Seiten
Sprache: Deutsch

Weitere Informationen zum Buch bei Amazon

MMA-Fighter Alex hat gemeinsam mit seiner großen Liebe Alessia Chicago hinter sich gelassen und wagt einen Neuanfang. Doch dann verliert er mit einem Schlag alles, was ihm wichtig ist – Alessia, die Frau, die ihm mehr als sein Leben bedeutet. Sie sagen, es war ein Unfall, aber er weiß, dass es keiner war. Für Alex gibt es nur noch ein Ziel: Er will Rache, blutig und gnadenlos. Er wird die Schuldigen finden und Vergeltung üben. Aber dann durchkreuzt eine unerwartete Begegnung seine Pläne. Gibt es vielleicht doch noch Hoffnung auf ein Happy End für den Fighter? Für Alex beginnt ein neuer Kampf … der erste in seinem Leben, den er nicht allein mit seinen Fäusten gewinnen kann.
Die Love-beats-faster-Dilogie ist hiermit abgeschlossen.
(Quelle: amazon)

Hier gibt es meine Rezension

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Das Gewinnspiel

Gewinnen könnt ihr

Preis 1
Entweder „Love beats faster“ oder „Love hits harder“ in Print + Goodies

Preis 2
2 eBooks aus der Fighter-Reihe nach Wahl

Preis 3
1 eBook aus der Fighter-Reihe nach Wahl

Um die Chance auf einen dieser Preise zu haben beantwortet bitte die nachstehende Frage in den Kommentaren.

Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 21.01.2018!

Die Gewinner werden dann auf www.netzwerk-agentur-bookmark.com bekanntgegeben.

Tagesfrage:

Charmant und umglaublich sexy, das ist die grobe Beschreibung von Alex.
Wie wichtig ist euch das Aussehen eures Partners? Muss er sexy sein und gut aussehen?
Oder sind euch die inneren Werte dann doch wichtiger?

 

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden!

 

 

 

Interview mit Volker Dützer Blogtour „NEXX: Die Spur“ [Blogtour Tag 2]

Hallöchen meine lieben Blogtour – Leser,

heute schreiben wir schon Tag 2 unserer Blogtour zum Thriller

„NEXX: Die Spur“

von Volker Dützer.

Gestern sind wir mit unserer Tour gestartet. Bei Silke konntet ihr das Buch ein wenig genauer kennenlernen.
Morgen gehts dann weiter bei Claudia, die euch Gabriel Nexx vorstellen wird.

Den Tourplan könnt ihr hier finden.

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Am heutigen zweiten Tag habe ich

ein Interview mit Volker Dützer

 

für euch.

Viel Spaß beim Lesen!

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Hallo lieber Volker,

ich begrüße dich auf meinem Blog und freue mich, dass ich dir im Rahmen unserer Blogtour ein paar Fragen stellen darf.

Wie geht es dir denn gerade so?
Oje, könnte besser sein. In diesem Jahr macht mir meine Gesundheit mit einer Menge kleiner Baustellen zu schaffen. Im Augenblick trage ich einen Verband an der rechten Hand und kann nur mit Links tippen. Aber ansonsten geht’s mir gut, mein Kopf beschäftigt sich schon wieder mit einem neuen Roman.

Ich denke, es gibt noch ein paar Leser, die dich noch nicht kennen. Magst du dich bitte mal in drei Sätzen vorstellen?
Es gibt sicher noch eine Menge Leser, die mich und meine Bücher nicht kennen.

  1. Ich bin ein unverbesserlicher Träumer und liebe es, in fremde Welten abzutauchen.
  2. Ich möchte euch mitnehmen auf eine Reise in meine Fantasie.
  3. Ich verspreche euch, dass ihr dort Menschen trefft, die ihr nicht vergessen werdet.

 

Wir touren ja zu deinem Thriller „NEXX: Die Spur“. Kannst du kurz zusammenfassen worum es in deinem Buch geht?
Es geht um Valerie. Sie ist Journalistin und legt sich mit dem bekannten Starwahrsager Gabriel Nexx an. Seine Vorhersagen treffen auf unheimliche Weise ein und Valerie will unbedingt beweisen, dass er ein Schwindler ist. Sie ahnt nicht, dass sie damit einem besessenen Stalker die Tür in ihr Leben öffnet. Als sie sich Nexx widersetzt, prophezeit er ihren baldigen Tod. Ihr bleibt nicht mehr viel Zeit, um hinter sein Geheimnis zu kommen. Der Clou der Geschichte ist natürlich die Frage, wie Nexx die Zukunft vorhersagen kann. Darüber will ich nicht zu viel verraten, nur so viel: Er benutzt keine Glaskugeln, mischt keine Tarotkarten und bedient sich auch keiner anderen übernatürlichen Hilfsmittel. Was real machbar ist, wird manchen Leser erschrecken.

Woher nimmst du deine Ideen für deine Bücher?
Die Frage wird mir oft gestellt und ich weiß noch immer keine wirklich gute Antwort darauf. Oft suche ich krampfhaft nach einer Idee und sie will nicht kommen. Erst wenn ich loslasse, ist sie plötzlich da. Das kann manchmal ziemlich lange dauern, was nicht einfach für mich ist, da ich ziemlich ungeduldig bin.
Aber wenn ich die Augen offen halte, springen mich die Einfälle förmlich an. Ich beginne dann immer mit der gleichen Frage: „Was wäre, wenn … man (wie bei Nexx-Die Spur) die Zukunft vorhersagen könnte. Daraus entwickelt sich dann alles andere.

Wie lange schreibst du so in der Regel an einem Buch? Also von der ersten Idee bis zum fertigen Exemplar?
Die Planungszeit ist unterschiedlich lang. Wenn ich mich ranhalte, schaffe ich ein bis zwei Romane im Jahr. Mal läuft es so gut, dass es wie „Filme gucken“ ist, mal sehe ich dem Cursor beim Blinken zu. Ich versuche, schnell zu schreiben, weil ich festgestellt habe, dass sich die Geschichten dann auch rasant lesen. Die reine Schreibzeit beträgt etwa ein halbes Jahr. Dann kommt natürlich noch das Überarbeiten und das Lektorat dazu.

Gibt es einen Charakter aus deinen Büchern den du besonders gerne magst? Oder vielleicht sogar einen, der dir nicht so sympathisch ist?
Ich mag alle meine Figuren, vor allem auch die Bösewichte. Lenny aus „Die Spur“ ist eine meiner Lieblingsfiguren, und da wäre noch Jan Stettner, der Privatdetektiv aus meinen ersten Romanen. Leider wird die Reihe nicht fortgesetzt.

Bringst du eigentlich Dinge von dir selbst in deine Bücher mit ein? Oder sind es sogar Einflüsse von außen, die mit einfließen?
Ich halte nichts von autobiografischen Einflüssen beim Schreiben. Natürlich sind meine Geschichten auch immer ein Teil meiner Persönlichkeit, das geht ja gar nicht anders. Aber wenn alle Figuren so denken würden wie ich, wäre das schön langweilig. Um einen spannenden Roman mit viel Konflikt zu erschaffen, braucht man gegensätzliche Charaktere, und deren Perspektiven stimmen notwendigerweise nicht mit den meinen überein. Ich erhielt schon verärgerte Zuschriften von Lesern, die mir vorwarfen: „Warum schreiben Sie so etwas über dies oder das?“ Ich erkläre dann immer geduldig, dass es sich in der Regel um die Sicht der entsprechenden Figur im Roman handelt und nicht um meine eigene. Kein vernünftiger Mensch würde zum Beispiel Mario Adorf einen Vorwurf machen, weil er im Film Ntschotschi erschossen hat. Wenn sich Leute darüber aufregen, zeigt das nur, dass er ein guter Schauspieler ist. Ereignisse von außen beeinflussen mich ständig, wie jeden Menschen. Und natürlich fließt das ein oder andere auch in meine Geschichten ein. Oft geschieht das aber unbewusst und es wird mir erst später klar, wenn mich jemand drauf aufmerksam macht. Es kommt vor, dass ich eine Idee habe, die mich elektrisiert, und später stelle ich manchmal fest, dass mein Unterbewusstsein sie „geklaut“ hat. Vielleicht hab ich irgendwo vor Jahren darüber gelesen und nun wird die Erinnerung durch einen Reiz von außen ausgelöst.

Stell dir vor, du kannst mit einem deiner Charaktere einen Kaffee (wahlweise auch Tee) trinken. Wen wählst du und warum?
Vermutlich Jule Rahn, die Heldin eines neuen Romans, der noch in der Schublade liegt und auf seine Veröffentlichung wartet. Ich finde, sie ist die bisher faszinierendste Figur, die ich erschaffen habe. Sie macht im Lauf der Geschichte die größte Veränderung durch und beweist einen unglaublichen Mut. Ich würde sie gerne fragen, wie sie es geschafft hat, ihre Angst zu überwinden. (Aber eigentlich weiß ich es ja, ich habe sie ja erschaffen.)

Mal eine ganz klassische Frage … wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich probiere gerne Dinge aus, die mir gefallen. Als ich vierzehn war, nahm mich ein Freund zur Probe einer Band mit, deren Schlagzeuger mit ihm befreundet war. Ich war so fasziniert, dass ich begann, Schlagzeug zu spielen – und spiele heute noch. Wenn man viele Sachen ausprobiert, stößt man unweigerlich auf welche, die einem liegen. Und so war das auch mit dem Schreiben. Was nicht heißt, dass ich es von Anfang beherrscht hätte. Ich schrieb schon mit sechzehn zwei kurze Romane und eine unheimliche Kurzgeschichte, die ich im Deutschunterricht vorlesen durfte. Für zehn Minuten konnte man eine Stecknadel zu Boden fallen hören. Es war gewissermaßen meine Geburtsstunde als Autor. Ich spürte, dass ich Leser fesseln konnte. Mein Lehrer gab mir nur eine 2, weil ihm der Schluss nicht gefiel. Wie ich so war, lehnte ich die Note ab. 25 Jahre später klingelte ich an seiner Tür und drückte ihm meinen ersten, soeben erschienenen Roman in die Hand. Wir haben uns gut unterhalten, leider lebt er nicht mehr.
Aber mir fehlte das Handwerk. Heute kann sich jeder im Internet darüber informieren, wie das mit dem Schreiben geht. Damals war das ein Ding der Unmöglichkeit. Es gab keine „Schulen“, wo man Schreiben lernen konnte. Ich habe geglaubt, das kann man oder eben nicht. Erst sehr viel später wurde mir dann klar, dass man das Handwerk Schreiben sehr wohl erlernen kann. Talent ist eher hinderlich, denn dann denkt man: „Ich kann schon alles.“ Also habe ich mich durch Schreibratgeber gelesen und natürlich geschrieben, geschrieben, geschrieben. Nach und nach wurden meine Texte dann besser. Leider beging ich den größten Fehler meines Lebens, als mein erster Roman von den Verlagen abgelehnt wurde. Ich gab das Schreiben für zehn Jahre auf und fing erst wieder an, als ich beim Aufräumen auf die Reste eines alten Manuskripts stieß. Ich fand es ziemlich gut und fing wieder. Zehn verlorene Jahre, so geht das.

Du schreibst ja hauptsächlich Thriller und Krimis (zumindest kenne ich nichts andere von dir). Kannst du dir auch mal vorstellen das Genre zu wechseln? Wenn ja, welches wäre das dann?
Ich habe Pläne für einen Roman in der Schublade, der um Christi Geburt in Germanien spielt. Einerseits scheue ich den enormen Rechercheaufwand, obwohl ich mich gut in der Römerzeit auskenne. Andererseits mache ich mir langsam einen Namen als Thrillerautor. Ich würde meiner Karriere sicher keinen Gefallen tun, wenn ich jetzt das Genre wechsle. Vielleicht später mal. Außerdem schreibe ich gerne über Menschen in Ausnahmesituationen und liebe das unheimliche Prickeln im Nacken, wenn die Speichertür knarrt. Und das funktioniert im Thriller am besten.

Bist du eigentlich hauptberuflich Autor oder hast du noch einen „Brotjob“?
Ja, ich habe noch einen Halbtagsjob als Maschinenbaukonstrukteur.

Wie schreibst du am liebsten? Gibt es da bestimmte Rituale oder Tageszeiten?
Nein. Eine Zeitlang habe ich mich dazu gezwungen, eine bestimme Anzahl Seiten pro Tag rauszuhauen, aber inzwischen mache ich das nicht mehr. Es kommt von selbst. Ich kann überall und zu jeder Zeit schreiben. Wenn’s mal nicht läuft, mache ich die Kiste aus und versuche es später wieder.

Wenn du schreibst, plottest du da eigentlich alles genau durch? Oder entwickeln deine Handlungen auch mal ein Eigenleben?
Ich versuche, so viel wie möglich zu planen, weil man bei einem Krimi schnell auf die Nase fällt, wenn man selbst nicht weiß, wer der Mörder ist. Ich weiß vorher, was in welchem Kapitel passiert. Wenn ich ungefähr weiß, warum ich die Geschichte schreiben will und was das Ganze soll, beschäftige ich mich erst mal lange mit den Figuren. Sie sind mir am allerwichtigsten. Menschen lesen über andere, außergewöhnliche Menschen, nicht über Stoffe oder Themen. Die bilden nur den Bühnenhintergrund für das Schicksal der Figuren. Ich bin fest davon überzeugt, dass dies der richtige Weg ist, eine Geschichte zu erzählen. Wenn die Figuren um meinem Kopf zum Leben erwachen, entwickeln sie fast von selbst den Plot. Wenn ich beim Schreiben auf Widerstand stoße, kann ich ziemlich sicher sein, dass ich von meinen Figuren etwas verlange, was sie nicht tun wollen.

Wenn du die Chance hättest dein Leben mit deinem heutigen Wissen nochmals zu leben, würdest du etwas ändern? Wenn ja, was?
Ich würde meine Träume noch konsequenter umsetzen. Das ist mir zwar ganz gut gelungen, aber ich habe zu viel Zeit verloren. Ansonsten würde ich nicht viel ändern wollen. Im Übrigen ist das ein gutes Thema für einen Roman. Da liegt auch schon seit Langem was in meiner Schublade. Leider kaufen die Verlage nicht gerne Romane, in denen übersinnliche Phänomene vorkommen. Dabei hätte ich da so viele Ideen …

Was machst du neben dem Schreiben? Wie entspannst du dich?
Ich fahre leidenschaftlich gern Rennrad. Leider kann ich das nur noch eingeschränkt, weil ich vor ein paar Jahren einen Unfall hatte. Also bin ich auf’s Schwimmen ausgewichen. Und dann sind da noch das Schlagzeugspielen und lange Spaziergänge mit meiner Frau.

Was liest du eigentlich selbst gerne? Sind es dann eher eBooks oder doch noch ganz klassisch Prints?
Ich lese, was ich auch selbst gerne schreibe, und umgekehrt. Wenn’s um Romane geht, bevorzuge ich inzwischen eBooks, weil meine Regale sonst aus allen Nähten platzen würden. Bei Fachliteratur (Ich lese gerne Bücher über Evolutionsbiologe, Kosmologie und das restliche wissenschaftliche Zeug) bevorzuge ich noch immer das Print. Vergangene Woche hab ich mein erstes Hörbuch runtergeladen – natürlich „Nexx-Die Spur“, weil ich wissen wollte, wie sich meine eigene Geschichte anhört, wenn sie ein Fremder liest – (ein etwas seltsames Gefühl). Aber das ist, glaube ich, nichts für mich.

Wenn du einen Autor / eine Autorin interviewen dürftest, wer wäre das?
Dean Koontz. Das wär mal was.

Lass uns doch mal in die Zukunft blicken … was erwartet deine Leser denn so? Darfst du schon über zukünftige Projekte sprechen oder ist das noch geheim?
Es hängt stark davon ab, wie „Die Spur“ ankommt. Projekte gibt es genug, ich hoffe, dass sie auch zu Büchern werden, was natürlich von den Verlagen abhängt. Aber ich bin optimistisch. Es wird auf jeden Fall in Richtung Thriller weitergehen.

Bevor wir zum Ende kommen hast du das Wort … was wolltest du deinen Lesern immer schon mal sagen?
Danke. Es ist schön, mit meiner Leidenschaft, dem Schreiben, Geld zu verdienen. Aber viel befriedigender sind Mails, in denen Leser mir erzählen, dass sie die ganze Nacht durchgelesen haben und dabei völlig die Schmerzen ihrer Krankheit vergessen haben. So eine Mail habe ich tatsächlich bekommen. Da ist mir klar geworden, warum ich schreibe. Ich liebe es, in einer Geschichte zu versinken und alles andere um mich herum zu vergessen. Dass ich es geschafft habe, bei meinen Lesern dieses Gefühl hervorzurufen, erfüllt mich mit tiefer Zufriedenheit. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken.

Ganz lieben Dank für deine Zeit und dein Antworten!

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Das Buch


Taschenbuch:
384 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. Dezember 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426520729
ISBN-13: 978-3426520727

Weitere Informationen zum Buch gibt es auf Amazon oder beim Verlag.

Klappentext:
Ein rasanter Stalker-Thriller von Volker Dützer um einen skrupellosen Killer und die Chance, die der Mensch in der modernen Datenwelt noch hat
Er irrt sich nie: Jede einzelne Prophezeiung des Star-Wahrsagers Gabriel Nexx ist eingetreten. Die Journalistin Valerie de Crécy ist zunächst begeistert, als der medienscheue Nexx einwilligt, ihr ein Interview zu geben. Seine Avancen weist sie allerdings empört zurück. Kurz darauf sterben Menschen in Valeries Umfeld auf bizarre Weise. Sie weiß, dass Nexx dafür verantwortlich ist, doch nachweisen kann sie ihm nichts. Er dagegen scheint einfach alles über sie zu wissen, jeden ihrer Schritte, jede Entscheidung vorhersagen zu können. Valerie muss dringender denn je hinter das Geheimnis ihres Stalkers kommen, als Nexx öffentlich ihren baldigen Tod prophezeit – doch wie besiegt man einen allwissenden Gegner?
(Quelle: Knaur TB)

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Das Gewinnspiel

Gewinnen könnt ihr

insgesamt 3 x ein Printexemplar von „NEXX: Die Spur“ von Volker Dützer

Um in den Lostopf zu hüpfen beantwortet bitte die nachstehende Frage in den Kommentaren.

Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 17.12.2017!

Die Gewinner werden dann auf www.netzwerk-agentur-bookmark.com bekannt gegeben.

Tagesfrage:

Wie steht ihr zum Thema „Überwachung“?
Denkt ihr in unserer Gesellschaft ist es nötig oder empfindet ihr es doch schon zu viel, was gemacht wird?
Ich bin sehr gespannt auf eure Meinung!

 

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden!

 

Interview mit Jo Berger – Blogtour „Schneeflockenküsschen“ [Blogtour Auftakt]

Halli Hallo meine lieben Blogtour – Freunde,

ich begrüße euch Herzlich zum heutigen Auftakt unserer Weihnachtsblogtour zu

„Schneeflockenküsschen“

von Jo Berger.

Freut euch auf eine sehr interessante Tour. Wir haben geballte Infos zum Buch vorbereitet, das solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

Bereits morgen geht es weiter bei Lena, die euch den Roman genauer vorstellen wird.

Unseren Tourplan könnt ihr hier nachlesen.

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Zum heutigen Einstieg gibt hier bei mir erst einmal

ein Interview mit Jo Berger

 

Viel Spaß beim Lesen!

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Hallo liebe Jo,

ich freue mich, dass ich dich für unsere Blogtour mit Fragen löchern darf.

Wie geht es dir denn gerade?
Jetzt aktuell? Okay. 21 Uhr. Ich habe sturmfreie Bude. Mann ist auf Konzert, Tochter ist mit Freunden unterwegs, Hund schläft. Der Kaffee steht dampfend vor mir. Um mich herum ist es still. Wunderbar. Ich knacke mit den Fingern – Los geht´s. Schreiben.

Für den Fall der Fälle, also das es noch Leser gibt, die dich nicht kennen sollten, magst du dich ganz kurz vorstellen?
Liebe Leser, die ihr mich noch nicht kennt. Ich bin Jo Berger. Hauptberufliche Schriftstellerin, Ehefrau, Mutter einer fast erwachsenen Tochter, Besitzerin einer riesigen, aber süßen Promenadenmischung (Labrador-Husky-Boxer) und bekennend Nutellasüchtig.
Schreiben kann ich mit Kaffee am Besten, und dann meist Liebesromane mit Humor.

Ende Oktober ist „Schneeflockenküsschen“ erschienen. Warst du sehr nervös als du dein „Baby“ auf die Leser losgelassen hast?
Oh ja, und wie! Aber das ist bei jedem Buch so, fürchte ich. Anfangs dachte ich, das legt sich mit der Zeit, aber … Nein, es legt sich nichts. Bei jedem Romanstart hypnotisiere ich die Verkaufskurve und die Ränge. Ich kann nicht anders und möchte am liebsten, dass es die ganze Welt liest und seine Freude damit hat.

Kannst du vielleicht zusammenfassen worum es in deinem Roman geht?
In Schneeflockenküsschen geht um Amelie, überzeugter Single und Besitzerin eines Modelabels, die Weihnachten am liebsten aus dem Kalender streichen möchte. Sie ist gefühlskalt und umsatzbesessen und vergrault durch ihre egoistische Art auch noch ihre letzte Freundin. Auf der anderen Seite ist Ryan Malone, ihr Ex, mit dem sie es nur kurze Zeit ausgehalten hat, weil er Weihnachten liebt, und sogar Inhaber des berühmten „Malones Christmas Wonderland“ ist.
Ein weiblicher, leicht chaotischer und liebenswerter Engel bekommt also den Auftrag, Amelie den Zauber der Weihnacht spüren zu lassen und – das ist Schwierigste daran – sie wieder mit Ryan zusammenzubringen. Ein fast unmöglicher Job, denn sie hat nur zwei Tage Zeit.
Der Roman ist ein modernes Märchen, in Teilen angelehnt an die klassische Weihnachtsgeschichte, Ebenezer Scrooge.

Wie kam dir die Idee zu „Schneeflockenküsschen“?
Ich wollte eine schöne Weihnachtsgeschichte schreiben, etwas, dass ich selbst gerne lesen würde. Was lag da näher, als das klassische Element: Weihnachtsmuffel wird bekehrt und findet zur großen Liebe“ zu nehmen. An solchen Geschichten habe ich Spaß. Und ich habe sie im Hochsommer geschrieben, auf der Terrasse, bei teilweise 35 Grad im Schatten. Die Vorstellung von Schnee war zu diesem Zeitpunkt sehr erfrischend.

Wie lange hast du an deinem Roman geschrieben? Also von der ersten Idee bis zum fertigen Roman.
Alles in allem etwas über drei Monate.

Welchen deiner Charaktere magst du am liebsten?
Ach, ich mag sie alle. Am meisten jedoch kann ich mich in Teilen mit Amelie identifizieren. Ich bin auch so ein Workaholic. Aber Ryan, hachz, ja … So einen Ryan Malone hätte ich gerne.

Würdest du eigentlich gerne mit deinen Charakteren tauschen und ihre Geschichten erleben wollen?
Ich erlebe ihre Geschichten hautnah mit. Vielleicht ist das der Grund, warum ich so langsam schreibe. Ganz oft höre ich einfach mitten in einer Szene auf und spiele oder fühle sie nach. Ich beame mich dann sozusagen mental in die Szene hinein und versuche, genau das zu fühlen, was meine Figuren in diesem Moment empfinden. Das hilft ungemein, authentische Protagonisten zu schaffen.

Amelie, Elisa oder Ryan, welcher der drei ist dir am ähnlichsten? Oder lässt du dich eher durch Einflüsse von außen beeinflussen?
Hm, ich denke, ich bin so eine Mischung aus Amelie und Elisa. Strukturiert, rational, wie besessen arbeitend. Und dann aber auch ausgelassen, aufgedreht und ganz oft einfach nur begeistert, wie schön die Natur sein kann. Da ich oft it meinem Hund unterwegs bin und mir dafür viel Zeit nehme, habe ich die Muße, einfach die Natur um mich herum zu genießen. Ganz besonders, wenn mein vierbeiniger Freund stundenlang Mauselöcher auf irgendeiner Wiese aushebt.

Mal eine ganz klassische Frage … Wie bist du eigentlich zum Schreiben gekommen? Gab es einen bestimmten Auslöser oder kam es einfach so?
Ganz klassisch, es kam einfach so. Ich habe schon immer aufgeschrieben, was mich beschäftigt. Das ging schon mit zehn, elf Jahren los. Heute kann ich auf eine stattliche Anzahl Tagebücher zurückblicken. Später ging es mit Geschichten für meine Tochter weiter, dann Kurzgeschichten aus dem Leben, Kolumnen (hier bin ich bei dem Chefredakteur einer Online-Zeitung ein Jahr lang durch eine sehr harte Schule gegangen). Tja, und dann Romane. Ausschlaggebend, meinen ersten Roman zu schreiben, war tatsächlich ein Roman einer damals sehr bekannten Autorin. Ich habe das Buch nach der Hälfte in die Ecke gepfeffert und war überzeugt: Ich kann das besser.

Woher stammen deine Inspirationen für deine Geschichten?
Aus dem Leben, aus Beobachtungen, manchmal aus Zeitungsartikeln und -Berichten oder aus meiner Fantasy. Ich würde den Film Titanic gerne als Buch schreiben – aber mit Happy End.

Wie lange brauchst du in der Regel für einen Roman, also von der ersten Idee bis zum fertigen Buch? Ist dieser Prozess dann immer gleich oder gibt es da von Buch zu Buch Unterschiede?
Das kann ich im Vorfeld nie sagen. Es kommt auf die Geschichte an. In der Regel entsteht zuerst die Idee, die ich grob in drei, vier Sätzen skizziere. Dann durchlaufen die Protas so eine Art Casting, ich brauche erst die Bilder im Kopf, wie die Personen aussehen und welche Charaktere sie haben. Durch ihr Agieren und ihre Emotionen erwecken sie einen Roman erst zum Leben. Danach entwickle ich Charakterbögen und Lebensläufe. Und dann geht es erst an den Plot. 

Plottest du eigentlich alles genau durch? Oder entwickeln deine Charaktere auch gerne mal ein Eigenleben?
Ich bin ein Plotter, aber in groben Zügen. Eine Story mit Wendepunkten, Höhen und Tiefen, ein bestimmter Weg, den die Figuren gehen sollten, um inklusive Wandlung schließlich ans Ziel zu gelangen. Soweit der rote Faden. Habe ich diesen Faden, ist dazwischen immer Spielraum, in dem die Figuren ihr Eigenleben führen dürfen, was natürlich vorkommt. Ein Roman entwickelt sich beim Schreiben auch stets ein bisschen mit. Aber immer mit Richtung auf das Ziel.

Ein ganz typischer Tag in deinem Leben, wie müssen wir uns den vorstellen?
Mo-Freitag: Aufstehen, Kaffee trinken, mit Ehemann quatschen, Kaffee trinken, Gassi gehen, PC anschalten, Kaffee trinken, Mails checken, FB checken (das dauert meist länger, als geplant), und dann: Am Roman arbeiten. Zwischendurch Mittagessen kochen, wieder Gassi gehen und nebenher das Übliche erledigen wie einkaufen, Haushalt, Teenager durch die Gegend fahren. Abends muss ich mich zwingen, den PC auszuschalten. Bin als durchaus Workalohicgefährdet.

Wenn du dein Leben nochmals neu beginnen könntest, würdest du etwas anders machen?
Oha, da könnte ich stundenlang aus dem vollen Schöpfen. Ich fasse mich jedoch kurz und sage: Nein. Ich würde alles ganz genauso wieder machen. 

Stell dir mal vor du hast die Möglichkeit ins Weltall zu fliegen. Wohin würde die Reise gehen?
Auf einen Planeten, wo die Luft noch frisch ist und auf dem es längeren Frühling gibt, längeren Sommer und nur ganze kurze Herbst- und Winterzeiten. Viel Grün, viel Meer, viel Lachen und bunte Blumen. Und es gibt dort nur Hobbithäuser.  

Die Jo Berger, die ich kenne, ist bekannt für ihre Liebesromane mit einem schönen Happy-End und einer guten Prise Humor. Kannst du dir auch vorstellen in einem anderen Genre einen Roman zu veröffentlichen? Wenn ja, welches Genre wäre das?
Ich könnte mir durchaus vorstellen, irgendwann mal ein Drama gänzlich ohne Humor zu schreiben. 

Was liest du eigentlich selbst gerne? Bevorzugst du dann eher Prints oder eBooks?
Ich lese beides. Aber sehr oft Ebooks. Und ich lese für mein Leben gern Wissenschaftsthriller.

Hast du Idole? Wenn ja, wen?
Ganz klar Andreas Eschbach.

Kannst du schon was über zukünftige Projekte verraten? Was erwartet uns Leser noch alles?
Für nächstes Jahr habe ich bereits drei Ideen skizziert, eine davon schreibe ich bereits. Nun, es wird romantisch und humorvoll. Mehr verrate ich noch nicht.

Zum Abschluss hast du das Wort, gibt es etwas das du deinen Lesern gerne mal sagen würdest?
Liebe Leser,
Ich freue mich, wenn Ihr meine Bücher lest und sie Euch ein Lächeln und ein gutes Gefühl entlocken. Es wäre wunderbar und sehr hilfreich, wenn ihr direkt nach dem Zuschlagen des Romans eine kleine Bewertung bei Amazon dazu verfasst. Es müssen nicht viele Worte sein, zwei, drei Sätze genügen. Es muss nicht ausformuliert sein oder bestimmte Regeln einer Rezension befolgt werden. Einfach das Gefühl in knappen Sätzen ausdrücken, bewerten und ab dafür.
Jede einzelne Bewertung hilft dem Buch, auch für andere Leser sichtbarer zu werden.

Danke liebe Jo, für deine Zeit und deine Antworten 🙂 .
Sehr gerne liebe Manja ? Hat Spaß gemacht.

Ihr wollt noch mehr über Jo Berger erfahren?
Dann schaut auf ihrer Facebook Seite rein. Oder ihr besucht sie auf ihrer Homepage.

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Das Buch


Format:
Kindle Edition
Dateigröße: 2696.0 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 210 Seiten
Sprache: Deutsch

Weitere Informationen auf Amazon

Klappentext:
Ein Roman über die Liebe und den wahren Zauber von Weihnachten.
Weihnachten ist für Amelie Stone schon lange nicht mehr das Fest der Liebe. Im Gegenteil, sie meidet alles, was damit zu tun hat. Als überzeugter Single und eiskalte Chefin des exklusiven New Yorker Modelabels »Stylish Amy« hat sie vor den Feiertagen jede Menge zu tun, um den Umsatz zu steigern und sich anderweitig bei Laune zu halten.
Zumindest bis unvermittelt eine Frau auftaucht, die behauptet, ein Engel zu sein. Zu allem Überfluss steht Amelie plötzlich vor Ryan Malone, Inhaber von Malones Christmas Wonderland, mit dem sie eine etwas komplizierte Vergangenheit verbindet.
Wird es Ryan und dem Engel gelingen, in ihr den Zauber von Weihnachten – und den der Liebe – wieder zu erwecken?
(Quelle: amazon)

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Das Gewinnspiel

Gewinnen könnt ihr

3x je ein Paket:
1 TB „Schneeflockenküsschen“
1x selbst hergestellter Glühweinzucker
1x Überraschungstaschenbuch

Um in den Lostopf zu hüpfen beantwortet bitte die nachstehende Tagesfrage in den Kommentaren.

Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 10.12.2017!

Die Gewinner werden dann auf www.netzwerk-agentur-bookmark.com bekanntgegeben.

Tagesfrage:

Mich interessiert ob euch Jo Berger bereits vor „Schneeflockenküsschen“ bekannt war?
Wenn ja, was habt ihr schon von ihr gelesen?
Falls nein, welches ihrer Bücher (hier eine Übersicht) reizt euch besonders?

 

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Interview mit Lucie Müller – Blogtour „Der schwarze Kondor“ [Blogtour Tag 2]

Hallo ihr Lieben Blogtour – Freunde,

Herzlich Willkommen zum heutigen zweiten Tag unserer Blogtour zum Roman

„Der schwarze Kondor“

von Lucie Müller.

Gestern sind wir mit unserer Tour bei Claudia gestartet. Dort habt ihr alles Wissenswerte rund um das Buch selbst erfahren.

Morgen geht es dann weiter bei Bianca. Bei ihr wird sich um „die Lehre“ drehen.

Unseren Tourplan gibt es hier für euch.

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Damit ihr auch mal ein wenig mehr über die Person hinter dem Buch erfahrt habe ich heute

ein Interview mit Lucie Müller

für euch.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

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Hallo liebe Lucie,

ich freue mich, dass du mir ein paar Fragen für die Blogtour beantwortest.

Ich muss ja gestehen, du warst mir bisher als Autorin vollkommen unbekannt. Sicherlich geht es anderen auch so. magst du dich daher zu Beginn ganz kurz vorstellen?
Gerne. Ich bin 29, lebe und arbeite in der Nähe von Zürich (Schweiz) und schreibe seit ich 14 bin. Der schwarze Kondor ist mein 4. veröffentlichtes Buch beim Verlagshaus el Gato.

Dein Fantasyroman „Der schwarze Kondor“ ist ja gerade beim Verlagshaus el Gato erschienen. Kannst du zusammenfassen, worum es in deinem Buch geht?
Es geht um ein Mädchen, das lernt eine Heldin zu sein. Dabei lernt sie Magie, Kämpfen und andere Fertigkeiten und natürlich muss sie zusammen mit ihrem Meister die Welt retten – ach ja und ein Drache kommt auch vor. Ohne Drachen geht’s bei mir nicht 🙂 .

Wie lange hast du an deinem Buch geschrieben? Also von der ersten Idee bis zum jetzigen Endprodukt.
Die Originalgeschichte habe ich geschrieben, als ich 16 war. Ich hatte ziemlich genau 1 Jahr, um die gesamte Geschichte zu verfassen (also Teil 1 und Teil 2). Als mir die Idee kam, die Geschichte beim Verlag einzureichen, habe ich nochmals 1 Jahr genutzt, um sie zu überarbeiten. Nach dem Einreichen bzw. das Vorlektorat und das Lektorat hat dann nochmal ca. 1 Jahr gedauert, d.h. insgesamt könnte man sagen, stecken ca. 3 Jahre in dem Buch. Ich arbeite aber nie nur an einem Projekt. Parallel bin ich an weiteren Geschichten dran ^^.

Was war es für ein Gefühl als klar war, dass dein Buch ein Zuhause bei el Gato gefunden hat?
Das war ein wunderschönes Gefühl. Ich sehe es nämlich überhaupt nicht als selbstverständlich an, dass ich eine weitere Geschichte bei el Gato veröffentlichen durfte. Der Kondor ist zudem ein kleines Herzensprojekt. Wie gesagt habe ich es mit 16 geschrieben. Es war auch Teil meiner Abi-Prüfung. Ich fühlte mich damals ziemlich missverstanden von den Erwachsenen um mich herum und mit der Geschichte habe ich meine Gefühle verarbeitet. Gerne würde ich in der Zeit zurückreisen, und meinem 16-jährigen Ich das Buch zeigen und ihr Mut machen 🙂 .

Wie kam dir die Idee zum Roman? Hat sich alles so entwickelt wie du es vorgesehen hattest oder haben deine Charaktere ein Eigenleben entwickelt?
Ich habe eine Doku über Südamerika geschaut und da gab es einen Teil über den Kondor (also den Vogel, der in den Anden lebt). Dieser riesige, eigenbrötlerische und hässliche (er gehört zu den Aasfressern) Vogel, hat mich ins Grübeln gebracht. Mir kam die Idee, dass es toll wäre, einen Anti-Helden zu erschaffen, der „der schwarze Kondor“ heisst. Von da an, hat sich sein Charakter selbst weiterentwickelt. Katana, die weibliche Protagonistin, ist eigentlich mein fiktives Ich. Wir zwei teilen viele ähnliche Charakterzüge, z.B. den etwas schrägen Humor. Katanas Charakterentwicklung spiegelt auch meine Entwicklung wider, die ich damals durchgemacht habe, denn für mich war und ist Schreiben eine Art und Weise, wie ich meine Gedanken sortiere und Erlebtes verarbeite. Ich glaube, mit der Geschichte habe ich versucht, die Welt der Erwachsenen ein Stück besser zu verstehen und für mich zu erklären. Fazit war, dass sie eben auch nicht immer wissen, was gut ist, Fehler machen und ihre Makel haben.

Welchen deiner Charaktere magst du ganz besonders gerne?
Edo 🙂 . Ich mag seine ruhige aber doch selbstsichere Art. Im Gegensatz zum Kondor, Chiron oder Katana, ist er ganz im Reinen mit sich selbst. Das bewundere ich. Ausserdem sieht er gut aus ^^

Wie viel von dir selbst steckt in Mariana? Oder sind es eher Einflüsse von aussen, die eingeflossen sind?
Im Gegensatz zur Kriegssinfonie, z.B. steckt in Katana 100% 16-jährige Lucie: alles Gute, aber auch alles Schlechte ^^

Stell dir vor, du kannst mit einem deiner Charaktere einen Kaffee (oder wahlweise einen Tee) trinken, wen wählst du und warum?
Da Edo nicht so gesprächig wäre, würde ich gerne mal mit Chiron ein Pläuschen halten. Ich glaube, er hätte noch viel mehr zu erzählen, wenn man/ich ihn nur lassen würde.

Ich habe gelesen, du hast mit 14 Jahren begonnen zu schreiben. Gab es damals einen Auslöser oder ist es einfach so gekommen?
Ich habe schon immer gerne Geschichten geschrieben. Aber mit 14 habe ich meine erste abgeschlossene Geschichte begonnen. Da war ich in Sri Lanka in den Ferien. Mir gingen die Bücher aus und ich brauchte eine Beschäftigung ^^. Zudem wollte ich mal eine Geschichte lesen, in der alles so geschieht, wie ich es will.

Du schreibst ja im Genre Fantasy. Kannst du dir vorstellen auch mal ein Buch in einem anderen Genre zu veröffentlichen? Oder liegt dir das gar nicht?
Ich will nie nie sagen J, aaaber solange Schreiben ein „Hobby“ ist, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass ich beim Genre „Fantasy“ bleibe. Der einfache Grund ist, dass ich momentan keine Zeit habe, um die ausführliche Recherche-Arbeit zu machen, die ich für einen historischen- oder Gegenwartsroman bräuchte. Ich hätte nämlich den Anspruch, dass die Fakten alle stimmen. In Fantasywelten kann ich die Regeln selbst bestimmen, das finde ich einfacher. Ich schreibe aber sog. Flashfictions (www.flashfiction.ch ) und dabei probiere ich alle möglichen Genres aus. Das macht Spass ^^

Bist du eigentlich hauptberuflich Autorin oder hast du noch einen „Brotjob“?
Schön wärs! Damit man in der Schweiz vom Schreiben leben kann, braucht es einiges. Ich rechne mal in den nächsten 10 Jahren nicht damit. Ich arbeite 100%. Schreiben ist wie gesagt ein „Hobby“.

Wie schreibst du am liebsten? Gibt es da bestimmte Rituale oder Tagesabläufe? Und plottest du alles genau durch oder schreibst du einfach drauf los?
Seit einer Weile bin ich wieder zum handschriftlichen Schreiben zurückgekehrt. Da ist der Flow viel besser – insbesondere für den Aufbau einer Geschichte. Wenn die Geschichte dann in einem fulminanten Finale zu Ende geht, da wechsle ich lieber auf den Computer. Früher hatte ich gar keinen Plan und habe einfach drauflosgeschrieben. Heute mache ich mir schon mehr Gedanken. Meistens habe ich einen groben Plot, einen roten Faden und lasse mir aber genügend Freiraum, damit mir während dem Schreiben genug Freiheit bleibt. Wenn alles genau festgelegt ist, wird mir langweilig ^^

Gab es in deinem Leben ein Ereignis, das dich in deinem Denken stark beeinflusst hat, bzw. das du mit deinem heutigen Wissen anders gemacht hast?
Hmmm… vielleicht die Aussage, dass ich es nie zu was bringen würde als Schriftstellerin? Das hat eine gewisse trotzige Haltung in mir geweckt und ist glaube ich auch einen Grund für meinen Antrieb und mein Streben nach Perfektion. Dabei bleibe ich extrem selbstkritisch. Ich glaube es ist diese Haltung, die mich so weit gebracht hat und mich dazu bringt, immer besser zu werden. Zur Frage, würde ich etwas anders machen? Nein. Es war hart, es war nicht immer einfach, aber schlussendlich haben mich meine Erfahrungen dahin gebracht, wo ich heute bin.

Was machst du neben dem Schreiben? Wie entspannst du dich?
Zum einen Koche und Backe ich sehr gerne. Zum anderen Zeichne ich auch sehr gerne. Mein Instagram fasst mich glaube ich ganz gut zusammen ^^:
httpss://www.instagram.com/kantilu/?hl=en

Was liest du eigentlich selbst gerne? Bevorzugst du dann ganz klassische Printromane oder liest du auch eBooks?
Ein E-Reader besitze ich nicht – auch wenn es mir mein Rücken nicht immer dankt. Aber für ein gutes Buch schleppe ich eben auch gerne. Dafür höre ich auch sehr gerne Hörbücher zum Zeichnen, Kochen oder Putzen. Momentan ist mein Spektrum ziemlich breit. Meine Lieblingsgenre sind (offensichtlich) Fantasy, historische Romane und Wissenschaftsthriller.

Hast du Idole? Wenn ja, wen?
Ha, auf diese Frage habe ich gewartet. Brandon Sanderson 🙂 . Er ist mein Held, Idol und an ihm messe ich mich – deswegen werde ich noch vieeeeele Bücher schreiben.

Stell dir vor, du darfst einen Autor / eine Autorin interviewen. Wen würdest du wählen?
Rebecca Gablé. Sie schreibt historische Romane so lebendig und verwebt Fiktion perfekt mit Historie. Ich habe mich schon immer gewundert, wie sie das macht.

Lass uns doch mal in die Zukunft blicken … Weißt du schon, wann der zweite Teil vom „schwarzen Kondor“ erscheint? Und was erwartet deine Leser sonst noch so?
Der sollte wieder im Herbst 2018 erscheinen, wenn mich nicht alles täuscht. Ich schreibe parallel auch an 3 anderen Projekten: Das am weitesten fortgeschrittene ist eine Geschichte, in dem ich Gut und Bös mal genauer unter die Lupe nehme. Zudem spiele ich dabei ein wenig mit der Zeit herum. Ein weiteres Projekt, das mir schon seit 10+ Jahren im Kopf herumspukt hat als Hauptschauplatz eine Magieruniversität und dann gibt es noch meine 3er-Bande, mit der ich mich auf dem Schlachtfeld ein wenig austobe. Mein persönliches Ziel ist es, jedes Jahr ein Buch zu veröffentlichen. Mal schauen, ob das klappt ^^

Zum Abschluss hast du das Wort … was wolltest du deinen Lesern immer schon mal sagen?
DANKE. Danke, dass ihr meine Bücher lest, an mich glaubt und mir täglich Motivation gebt, weiterzuschreiben. Ich habe noch viel zu lernen, aber ich bin ja auch noch lange nicht fertig^^
Zudem: Eure Meinung interessiert mich immer – ob Lob oder Kritik, ich freue mich über jedes Feedback.

Ganz lieben Dank für deine Zeit und deine Antworten 🙂 .

Wenn ihr noch mehr über die autorin erfahren möchtet, ihr findet sie bei Facebook. Oder ihr schaut auf ihrer Homepage rein.

Einen Überblick über alle Bücher von Lucie Müller findet ihr hier.

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Eckdaten zum Buch:


Taschenbuch:
320 Seiten
Verlag: Verlagshaus el Gato (24. November 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3946049249
ISBN-13: 978-3946049241

Weitere Informationen zum Buch gibt es bei Amazon.
Das eBook gibt es aktuell bis zum 03.12 für 99 ct.
Das solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

 

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Das Gewinnspiel

Die Gewinne:

Preis 1
1 x Print „Der schwarze Kondor“ mit Lesezeichen und el Gato Stoffbeutel

Preis 2
1 x Print „Der schwarze Kondor“

Preis 3
1 x eBook „Der schwarze Kondor“

Um in den Lostopf für einen dieser Preise zu hüpfen, beantwortet bitte die nachstehende Frage in den Kommentare.

Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 07.12.2017!

Die Gewinner werden auf www.netzwerk-agentur-bookmark.com bekanntgegeben.

Tagesfrage:

Mir war Lucie Müller bis zu diesem Buch vollkommen unbekannt.
Wie ist es mit euch, kennt ihr schon ein Buch (oder gar mehrere) von ihr?
Wenn ja, wie hat es euch gefallen?
Falls nein, welches ihrer Bücher reizt euch besonders?

 

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.