Interview mit Robert & Sarah Glas – Blogtour “Dunkelfall: Die Verlorenen” [Blogtour Tag 5]

Halli Hallo meine lieben Blogtour – Freunde,

heute begrüße ich euch zum 5. Tag unserer Blogtour zum Buch

“Dunkelfall: Die Verlorenen”

von Robert & Sarah Glas.

Unsere Blogtour war bisher sehr informativ für euch gewesen, ihr habt sehr viel rund um das Buch und seine Themen erfahren können. Gestern erst stoppte der Tourtross bei Annett, die euch nach Fallen Mountain, einen der zentralen Orte des Buches, entführt hat.

Den gesamten Tourplan könnt ihr hier nachlesen.

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Bei mir gibt es heute zum Tourbaschluss

ein Interview mit Robert & Sarah Glas

 

Hallo ihr zwei,

es freut mich, dass ich euch für unsere Blogtour ein paar Fragen stellen darf.

Wie geht es euch beiden denn ganz aktuell?
Bis auf eine hartnäckige Erkältung, an der wir beide laborieren, geht es ganz gut, danke. 🙂

Für alle Leser, die euch bisher nicht kennen, würdet ihr euch bitte kurz vorstellen?
Hallo! Wir sind Sarah und Robert und schreiben gemeinsam seit einiger Zeit Geschichten. Robert ist Psychologe und Lehrer und Sarah Lektorin. Wir lesen beide gerne und viel und nutzen unsere Freizeit mit Bildungsreisen. Da wir in den Bergen leben, gehen wir auch gerne wandern und genießen die Natur. Bei uns wohnen auch noch einige kleine Nager, um die wir uns leidenschaftlich kümmern.

Anfang Oktober ist „Dunkelfall: Die Verlorenen“ erschienen. Was war es für ein Gefühl als euer Buch endlich für die Leser zugänglich war? Wart vor der Veröffentlichung sehr nervös?
Zuerst mal große Erleichterung, denn immerhin haben wir ein Jahr unseres Lebens damit zugebracht, an dem Werk zu schreiben, es zu überarbeiten und in die finale Form zu bringen – und tatsächlich kann ja bis zum Schluss noch was schiefgehen. Als es dann endlich wirklich auf Amazon erschienen ist, waren wir schon extrem erleichtert. Und ja, wir waren ziemlich nervös.

Könnt ihr vielleicht ganz kurz zusammenfassen, worum es in „Dunkelfall: Die Verlorenen“ geht?
Im Grunde geht es um Liam, einen jungen Mann, der den Tiefpunkt seines Lebens erreicht hat. Er hat buchstäblich nichts, lebt mit Hausbesetzern in einem vergessenen Rohbau. Alles, was er hat, sind Alpträume von einem Nahtoderlebnis in seiner Kindheit. Bis er eines Tages Cara begegnet, die ihn dazu zwingt, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen – weil sie darin verstrickt ist. Was sich jetzt anhört wie ein postmoderner Bildungsroman ist aber in Wirklichkeit eine Urban-Fantasy-Geschichte – auch wenn die Fantasy sich erst im Laufe der Handlung einschleicht, wenn klar wird, dass Cara von einer skrupellosen Entität verfolgt wird, die nur als „der Mann in Blau“ bekannt ist.
Im Kern steckt die Frage: Kann dieser Typ, dieser Verlierer, das Ruder herumreißen, sich gegen die Schatten seiner Vergangenheit durchsetzen und das „Richtige“ tun – oder wird er am Ende doch wieder flüchten, so wie er es sein ganzes Leben getan hat?
Ein weiteres Element, das im Zentrum steckt: Es geht um das, was hinter unserer Realität steht, das große „Warum“. Die meisten Menschen, die wir kennen, haben irgendwo das Gefühl, dass es noch mehr gibt jenseits von dem, was wir in dieser Existenz erleben können. Dunkelfall als Serie ist der Versuch, dieses Gefühl in Worte zu packen.

Wie seid ihr auf die Idee zu „Dunkelfall“ gekommen? War von vornherein klar, dass es mehrere Teile geben wird?
Die Idee zu Dunkelfall ist eigentlich schon recht alt. Robert hatte den ersten „Funken“ als junger Teenager, aber weder das Können noch den Atem, daraus mehr zu machen als eine kurze Charakterskizze dieser Figur Liam. Über die Jahre kam da dann immer mehr Text hinzu – meist Ideen und Episoden, denen aber noch der gemeinsame rote Faden fehlte. Als wir uns dann begegnet sind, haben wir das besprochen und mit der wirklichen Arbeit zu Dunkelfall begonnen.
Dunkelfall war eigentlich immer als ein einziges großes Werk, aufgeteilt auf mehrere Bände, gedacht. Ursprünglich in 3 Bänden, aktuell in 4. Im Gegensatz zu vielen populären Serien, und das ist sowohl gut als auch schlecht, hatten wir nie vor, einen eigenständigen ersten Roman zu schreiben. Wer also diesen ersten Band gelesen hat, ist ungefähr an dem Punkt, an dem er oder sie in einem abgeschlossenen Roman nach den ersten 80-100 Seiten wäre. Ich fürchte, das wird manche Leser verwirren, aber es ist einfach dieser Idee geschuldet. Jeder Roman wird einen Teil der Reise abdecken. Sicher hätte man sich einen „Pseudo“-Abschluss für Band 1 einfallen lassen können, der ein „Ende“ vorgaukelt, aber das wollten wir dann auch nicht. Am Ende werden dann aber auch alle Fragen beantwortet sein, die der Leser auf dem Weg gestellt bekommt oder sich selbst stellt. Alles, was passiert, jeder Satz, jedes kleine Gedicht, hat eine Funktion und die wird aufgeklärt werden.

Wen von den Charakteren mögt ihr am liebsten? Und warum?
Kann sein, dass wir jetzt ein wenig spoilern, aber wir mögen Charaktere, deren Hintergrund und Motivation nicht sofort klar werden. Izan ist da ein sehr spannender Charakter. Wer den ersten Band gelesen hat, wird ein sehr klares Bild von diesem Mann haben, aber es sind Andeutungen da, die darauf hinweisen, dass mehr hinter seinen Handlungen steckt, als im ersten Band klar wird. In Band 2 wird dann klar, dass er Schichten hat – gute Gründe für so manches. Da könnte sich die Meinung der Leser zu ihm drehen. Es gibt doch nichts Langweiligeres als ein Charakter, dessen Motivation von Anfang an klar und ohne doppelten Boden ist.

Wie lange hat es gedauert, bis Band 1 in der Form war, wie ihn die Leser jetzt kennen?
Also geschrieben haben wir ca. acht Monate, danach kamen nochmal zwei Monate Überarbeitungen, dann Korrektorat und Lektorat. Alles in allem ungefähr ein Jahr. Es hätte aber schneller gehen können, wenn wir von der Story her nicht mitten auf dem Weg einige Änderungen vorgenommen hätten. So was erzeugt Wellen, da muss man manchmal bis zum Anfang zurück und umschreiben. Ärgerlich, aber notwendig.

Würdet ihr gerne mit euren Charakteren tauschen und ihre Geschichten erleben wollen?
Auf keinen Fall. Der Preis, den jeder Einzelne für sein Tun zahlt, ist viel zu hoch. Das wünschen wir niemandem.

Mal ganz ehrlich, wie viel von euch selbst steckt in Liam und Cara?
Da können wir mit absoluter Gewissheit sagen: gar nichts. Liam und Cara sind Figuren in einer Geschichte. Natürlich fließen immer Lebenserfahrungen der Schreiber in die Geschichte, aber nur in abstrakter Form. Wir wollen mit der Geschichte ja nicht belehren oder tiefere Weisheiten vermitteln. Man nimmt die Erfahrung, spinnt sie weiter, überlegt sich etwas und dann kommt eine Szene heraus, die nichts mit dem eigenen Leben zu tun hat, aber trotzdem von eigenen Erfahrungen befeuert wird. Macht das Sinn?

Wie seid ihr eigentlich zum Schreiben gekommen? Gab es da einen Auslöser für oder kam das einfach so?
Diese Frage müssen wir wohl getrennt beantworten:
Also ich, Robert, habe eigentlich schon sehr früh damit angefangen und Familie und Lehrer haben mich dazu ermutigt, mehr daraus zu machen. Bücher waren bei uns zu Hause eine Selbstverständlichkeit. So lange ich denken kann, hat man meine Mutter selten ohne ein Buch in ihrer Nähe gesehen, ebenso mein Vater, auch wenn sie gänzlich unterschiedliche Sachen gelesen haben. Ich hatte also immer dieses Bild im Kopf, dass Bücher etwas Erstrebenswertes sind – und wenn schon der Besitz eines Buches was Tolles ist, wie großartig muss es dann erst sein, selber welche zu schreiben? Der erste „Roman“ war dann auch mit 14 oder so abgeschlossen, das Manuskript ging aber irgendwann verloren – das war vielleicht auch besser so, denn es war eine sehr klischeehafte Science-Fiction-Geschichte auf so ungefähr 400 Seiten. Dann gab es auch noch Mappen voller Kurzgeschichten, von denen auch nur eine überlebt hat. Was war der Auslöser? Zum einen, wie oben beschrieben, meine Familie. Gefragt nach einem konkreten Werk … am ehesten, als ich Terry Brooks’ Shannara-Serie gelesen haben und dachte: „Kann ich das auch?“ Dann waren da Szenen, bei denen ich enttäuscht war, weil sie nicht so liefen, wie ich mir das erhofft hatte und da kam dann der Gedanke dazu: „Falls ich es kann … könnte ich eine Geschichte schreiben, genauso wie ich es mir vorstelle?“ Ich glaube, so gut wie Terry Brooks werde ich wohl nie sein, aber wer ist das schon? 😉
Ich, Sarah, habe auch schon als Kind damit angefangen. Die Wurzeln gehen wohl bis zu diesen Ausmalbüchern zurück. Da habe ich mir immer Geschichten zu den Bildern ausgedacht, sogar schon bevor ich in der Lage war, diese auch aufzuschreiben. Von da ist es dann gewachsen.

Die Inspiration für eure Geschichten, woher nehmt ihr diese?
Überraschend viel aus Träume. Ohne Scherz. Mindestens einmal pro Woche wacht einer von uns auf und sagt: „Du, ich hatte da eine tollte Idee.“ Dann besprechen wir das und wenn es wirklich gut ist, wandert es in unsere Ideenbox. 99 % darin wird wohl nie in Angriff genommen. Manche Ideen sind auch so gut, dass wir sofort was daraus machen, aber das ist nicht so oft. Ansonsten kann so ziemlich alles Inspiration sein: ein Lied, eine Stelle in einem Film, ein Buch oder einfach nur ein Satzfetzen, den man im Bus mithört.

Wenn ihr schreibt, wie geht ihr vor? Plottet ihr alles genau durch oder schreibt ihr einfach drauf los?
Getrennt sind wir definitiv „Pantser“, wir schreiben einfach drauf los. Wenn wir allerdings gemeinsam arbeiten, müssen wir doch bis zu einem gewissen Grad einen Plot ausmachen. Dann schreiben wir eine grobe Kapitelaufteilung – mit den großen Plotpoints. Aber im Grunde mögen wir Plotten nicht sehr – der größte Reiz des Schreibens ist, die Story selber zu entdecken und sich überraschen zu lassen, wie die Ideen sich mit jedem Wort entfalten und unerwartete Wendungen nehmen. Eine Geschichte zu plotten ist fast, als würde man, bevor man eine Serie schaut, im Internet die Folgenzusammenfassung lesen. Es nimmt einen nicht unerheblichen Teil der Freude.

Wie lange dauert es in der Regel bis ein Roman fertig ist? Also von der Idee bis zum fertigen Buch?
Das ist eine schwierige Frage. Robert hatte die Idee zu Dunkelfall vor vielen Jahren und erst jetzt wird daraus konkret etwas. In unserer Schublade liegen im Moment drei Ideen, bei denen wir wissen, dass deren Zeit noch nicht gekommen ist. Gute Ideen. Manchmal muss sowas reifen. Bei anderen Ideen wacht man aus einem Traum auf, setzt sich hin und schreibt die ersten fünf Kapitel in einem Zug runter.

Wie müssen wir Leser uns einen ganz typischen Tag in eurem Leben vorstellen?
Ein typischer Tag? Wir stehen sehr spät auf, kümmern uns um unsere Tiere, essen was, spielen etwas (wir sind leidenschaftliche Computerspieler), gehen dann meist spazieren oder wandern und setzen uns dann hin, um über Ideen zu reden. Wenn es dann langsam dunkel wird, beginnen wir zu schreiben und das so lange, bis wir mit unseren Ergebnissen zufrieden sind. Fixe Zeiten oder Zeichen- bzw. Wortlimits haben wir nicht. Wir schreiben, solange es gut läuft. Manchmal nur drei Stunden, manchmal zwölf. 

Schreibt ihr hauptberuflich oder geht ihr noch einem „Brotjob“ nach?
Um vom Schreiben leben zu können, reicht es natürlich nicht – und niemand weiß, ob es das je wird. Wir arbeiten noch nebenher in verschiedenen Bereichen. Zum Glück haben wir Tätigkeitsfelder, die sich wunderbar mit dem Schreiben in Einklang bringen lassen.

Wo schreibt ihr am liebsten? Habt ihr dabei bestimmte Abläufe, braucht ihr beispielsweise vollkommene Stille oder hilft Musik?
Wir schreiben immer mit Musik, meistens im Arbeitszimmer an unserem großen Holztisch, nebeneinander. Wobei wir die Musik getrennt hören, über Kopfhörer. In Stille schreiben können wir beide nicht gut. Meistens schreiben wir am Abend, oft und gerne bis in den Morgen hinein. Als Dunkelfall: Die Verlorenen in der finalen Phase war, haben wir oft um 19 Uhr begonnen und dann bis 10 Uhr am Morgen gearbeitet.

In welchem Genre könnt ihr euch vorstellen, mal ein Buch zu veröffentlichen? Und welches Genre mögt ihr überhaupt nicht?
Am einfachsten fällt es uns Urban Fantasy zu schreiben – sicher auch aus dem einfachen Grund, dass man zwar fantastische Elemente einfügen kann, aber trotzdem den Referenzrahmen unserer Realität, die jedem bekannt ist und nicht groß eingeführt werden muss, nicht verlässt. Wir haben aber Ideen für ein paar Fantasy-Werke und Science-Fiction wäre mal reizvoll, auch wenn das rechercheintensiver ist. Krimis wird man von uns mit großer Wahrscheinlichkeit nie sehen.

Was lest ihr selbst gerne? Greift ihr dabei lieber klassisch auf Prints zurück oder lest ihr auch eBooks?
Auf jeden Fall beides. Wir haben eine Bibliothek mit mehreren tausend Büchern aller möglicher Genres, aber auch einige hundert Ebooks auf unseren Kindle-Geräten. Wir lesen ziemlich viel, über alle Genregrenzen hinweg, selbst Sachen, die wir selber nicht schreiben wollen würden.

Wenn ihr auf euer bisheriges Leben zurückschaut, gibt es was, das ihr mit eurem jetzigen Wissen anders machen würdet?
Mit dem jetzigen Wissen? Eine ganze Menge. Wenn man überlegt, wie viel Zeit man braucht, um dieses komische Ding namens „Leben“ mal so halbwegs zu verstehen – und man kann gar nicht lange genug leben, um es zu meistern. Aber alleine mit dem, was wir jetzt schon wissen, hätte man einiges besser machen können.

Habt ihr Idole? Wenn ja, wen?
Neil Gaiman steht da ganz oben auf der Liste. Aber auch Terry Brooks und Dean R. Koontz.

Stellt euch vor ihr dürft einen Autor / eine Autorin interviewen, wen würdet ihr wählen?
Neil Gaiman wäre toll. Nur das mit den Interviews ist so eine Sache: Was könnte man einen solchen literarischen Giganten fragen, das er nicht schon tausendmal gefragt wurde?

Lasst uns doch mal in die Zukunft blicken, was erwartet eure Leser da? Dürft ihr schon etwas darüber verraten?
Da ist momentan alles offen.

Zum Schluss habt ihr das Wort, was wolltet ihr euren Lesern immer schon mal sagen?
Vielen Dank dafür, dass ihr unser Buch gelesen habt. Es gibt nichts Schöneres, als zu wissen, dass es draußen jemanden gibt, der an unseren Ideen Interesse hat.

Liebe Sarah, lieber Robert, vielen Dank für eure Zeit und eure Antworten.

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Das Buch

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 888.0 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: Buchheim Verlag (8. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch

Weitere Inforamtionen zum Buch gibt es auf Amazon.
Und hier ist das Buch beim Verlag.

Kurzbeschreibung
Als Liam Weston, ein abgehalfterter Musiker, in einem Gewittersturm die völlig durchnässte und verängstigte Cara findet und ihr Unterschlupf gewährt, kann er nicht ahnen, dass ihre Begegnung sein Leben für immer verändern wird. Verfolgt vom mysteriösen Mann in Blau, treten die beiden eine Flucht ins Ungewisse an, die sie nach Fallen Mountain führt, dem Ort, von dem Liams schlimmste Albträume handeln und an dem er als Kind beinahe sein Leben verlor.
Bald muss er erkennen, dass Caras und seine eigene Vergangenheit eng verknüpft sind und sich ihre Wege nicht per Zufall gekreuzt haben. In einer Welt, in der Magie plötzlich zu Realität wird, sehen sich ein Mann ohne Zukunft und eine Frau ohne Vergangenheit gezwungen, um mehr als nur ihrer beiden Leben zu kämpfen.
(Quelle: Buchheim Verlag)

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Das Gewinnspiel

Hauptpreis
1x “Dunkelfall: Die Verlorenen” in Print + 15€ Amazon-Gutschein

2. Preis
1x “Dunkelfall: Die Verlorenen” in Print

3. Preis
1x “Dunkelfall: Die Verlorenen” als eBook im Wunschformat

 

Um die Chance auf einen der Preise zu haben beantwortet bitte die nachstehende Frage in den Kommentaren.

Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 05.11.2017!

Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt dann auf www.netzwerk-agentur-bookmark.com.

Tagesfrage:

Wenn ihr, so wie Liam im Roman, am Tiefpunkt eures Lebens angekommen wärt, was würdet ihr tun um wieder auf die Bein zu kommen?
Beschreibt eure Gedanken bitte kurz in ein paar Sätzen!

 

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

 

Interview mit Sam Lichtenberg – Blogtour “Projekt Traumtänzer”

Halli Hallo meine lieben Blogtour – Leser,

ich heiße euch Herzlich Willkommen zum heutigen Tag unserer Blogtour zum Roman

“Projekt Traumtänzer”

von Sam Lichtenberg.

Unsere Tour ist ja bereits 2 Tage alt.
Gestern erst konntet ihr bei Juliane das Buch genauer kennenlernen.
Und morgen gehts dann weiter bei Michelle, wo ihr Marlon kennenlernen könnt.

Den kompletten Tourplan gibt es hier für euch.

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Bei mir gibt es am heutigen 3 Tag nun

ein Interview mit Sam Lichtenberg

Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen :).

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Hallo liebe Sam,

es freut mich, dass ich dich im Rahmen unserer Blogtour interviewen darf.

(© Sam Lichtenberg)

Fangen wir doch einfach mal an … Wie geht es dir denn gerade?
Mir geht’s gut, ich bin ein bisschen aufgeregt.

Für alle die dich noch nicht kennen, würdest du dich bitte ganz kurz vorstellen? Wer verbirgt sich hinter Sam Lichtenberg?
Ich bin 22 Jahre alt, studiere Soziale Arbeit und genieße das Studentenleben. Wenn Autor ein Ausbildungsberuf wäre, hätte ich auf jeden Fall diese Ausbildung gemacht, aber soziale Arbeit ist ein guter Plan B. Wenn ich nicht gerade schreibe, backe ich gerne, höre Musicals und lese natürlich ganz viel.

Mit “Projekt Traumtänzer” ist bereits 2016 dein Debüt erschienen. Magst du kurz zusammenfassen worum es in deinem Roman geht?
Es geht um Marlon, der sich auf die Aufnahmeprüfungen des Tanzstudiums vorbereitet. Neben seinen schulischen Verpflichtungen und den Gefühlen, die die Beziehung zu seinem ersten Freund mit sich bringen, kämpft er mit den ständigen Konflikten mit seinem Vater, der nicht möchte, dass sein Sohn Ballett tanzt, da ihn das zu sehr an Marlons verstorbene Mutter, eine Ballerina, erinnert. Davon lässt Marlon sich jedoch nicht unterkriegen und wird von seiner Schwester und seinem besten Freund auf dem Weg zu seinem Traum unterstützt.

Was war es für ein Gefühl für dich deinen Roman in die Weiten der Buchwelt zu entlassen?
Der ganze Self-Publishing Prozess war ein großes Abenteuer. Buchsatz, Cover, Marketing… Das war alles neu für mich. Als es dann endlich soweit war, empfand ich eine Mischung aus Erleichterung und Nervosität. Endlich war ich am Ziel angekommen und hatte es tatsächlich durchgezogen! Aber wie die Bücherwelt meine Geschichte empfangen würde, hatte ich nicht in der Hand.

Wie kam dir die Idee zu deinem Roman? Hat sich alles so entwickelt wie du es dir vorgestellt hast oder haben deine Charaktere ein Eigenleben entwickelt?
Ein sehr guter Freund von mir tanzt Ballett. Er hat mich in der Zeit bevor der Roman entstanden ist, sehr unterstützt und ich wollte ihm etwas zurückgeben. Das war sozusagen die Grundidee. Allerdings hätte ich nie gedacht, dass es solche Dimensionen annimmt und mir so sehr ans Herz wächst.
Meine Charaktere haben nicht nur ein Eigenleben entwickelt, sondern es sind plötzlich welche aufgetaucht, die gar nicht vorgesehen waren.

Welchen deiner Charaktere magst du ganz besonders gerne?
Milo, Marlons bester Freund. Der Name bedeutet auf slawisch der Liebliche, Angenehme. Und genau das ist er auch. Milo ist Marlons Fels in der Brandung, er kann sich auf ihn verlassen.

Wie viel von dir selbst steckt in deinem Charakteren? Oder sind es eher Einflüsse von außen, die du einfließen lässt?
Sowohl als auch. Gerade in Traumtänzer sind viele Einflüsse vom Leben des Freundes, der mich zur Idee inspiriert hat, eingeflossen. Aber Hamburg spielt z.B. im Roman eine Rolle, weil es meine Lieblingsstadt in Deutschland ist.

Würdest du gerne mit deinen Charakteren tauschen und ihr Leben leben wollen?
Milos Leben ist, glaube ich, ziemlich cool.

Wie bist du eigentlich zum Schreiben gekommen? Gab es da einen bestimmten Auslöser für?
Ich kann mich nicht an eine Zeit erinnern, an denen ich mir keine Geschichten ausgedacht habe. Mit 13 habe ich dann Fanfictions entdeckt und angefangen, meine Texte im Internet zu veröffentlichen.

Bist du Autorin im Hauptberuf oder gehst du noch einem “Brotjob” nach?
Momentan ist mein “Brotjob” mein Studium der sozialen Arbeit.

Wie kommen dir deine Ideen zu deinen Geschichten?
Wenn ich das wüsste, könnte ich gezielter nach ihnen suchen :). Sie sind plötzlich einfach da. Inspirationen kommen von Büchern, Filmen und meinem Alltag.

Wenn du schreibst wie gehst du vor? Plottest du eher alles durch oder schreibst du einfach drauf los?
Ich mache mir mindestens einen groben “Fahrplan”. Wenn das Grundgerüst steht, fange ich an zu schreiben und plotte nebenher weiter.

Wo schreibst du am liebsten? Hast du bestimmte Rituale oder Tagesabläufe?
Meistens schreibe ich zu Hause an meinem Schreibtisch. Aber hin und wieder setze ich mich auch gerne mal in ein Café. Ich kann nur schreiben, wenn ich danach keine Termine mehr habe, also schreibe ich meistens abends. Eine Zeit lang habe ich versucht, morgens eine halbe Stunde zu schreiben, aber dann musste ich aufhören, wenn ich gerade erst in den Flow gekommen bin.

Wie lange dauert es in der Regel bis ein Roman fertig ist (also von der Idee bis zum fertigen Buch)?
Bei Projekt Traumtänzer hat es 16 Monate gedauert.

Gibt es ein Genre in dem du gerne mal ein Buch veröffentlichen würdest? Und welches Genre liegt dir überhaupt nicht?
Irgendwann würde ich gerne mal ein Kinderbuch schreiben. Für einen Thriller fehlen mir jegliche Ideen.

Was liest du eigentlich selbst gerne? Bevorzugst du dann eher Prints oder eBooks?
Ich lese eigentlich ähnlich zu meinem Schreibverhalten. Mit LSBTTIQ Jugendbüchern kann man bei mir selten was falsch machen, da orientiere ich mich vor allem an englischen Veröffentlichungen. Ich bevorzuge eBooks, da ich oft im Zug lese und es da praktischer ist.

Wenn du auf dein bisheriges Leben zurückblickst, gibt es da etwas, das du anders machen würdest?
Ich habe direkt nach dem Abitur angefangen, zu studieren. Im Nachhinein würde ich mir da mehr Zeit lassen und noch ein FSJ oder Auslandsjahr einlegen.

Hast du selbst irgendwelche Idole?
Sehr viele, z.B. Tom und Giovanna Fletcher aus London. Beide verdienen mit Musik bzw. Schreiben ihren Lebensunterhalt und haben eine Familie gegründet. Vom Schreibstil her mag ich Adam Silvera, Andreas Steinhöfel und Jandy Nelson.

Stell dir vor du darfst einen Autorin / eine Autorin interviewen. Wen würdest du wählen?
Andreas Steinhöfel hat mit Die Mitte der Welt eines meiner Lieblingsbücher geschrieben. Ihn würde ich gerne näher kennenlernen.

Lass uns in die Zukunft blicken … kannst du schon etwas über zukünftige Projekte verraten? Was erwartet uns Leser?
Tatsächlich liegt ein Manuskript in meiner “Schublade”, das schon fertig geschrieben ist, dessen Schicksal aber noch nicht entschieden wurde. Self-Publishing oder Verlag? Ich weiß es noch nicht. Dabei geht es um Jacob, der seinen Bruder verloren hat und versucht, seine Trauer zu verarbeiten. Bei der Arbeit in einem Büchergeschäft lernt er Luca kennen und entwickelt Gefühle für ihn. Er muss sich zwischen einem Leben in der Vergangenheit und der Gegenwart entscheiden.

Vielen lieben Dank liebe Sam für deine Zeit und deine Antworten :).

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Das Buch und seine Daten:

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 554 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 200 Seiten
Verlag: neobooks (15. September 2016)
Sprache: Deutsch

Hier findet ihr eine Leseprobe

Klappentext:
Marlon will tanzen. Das weiß er schon seit er vier Jahre alt ist und je näher das Abitur rückt, desto intensiver bereitet er sich für die Prüfungen des Tanzstudiums vor. Unterstützt wird er dabei von seiner Schwester Tara, seinem besten Freund Milo und dessen Mutter. Denn sein Vater ist von der Idee, dass sein Sohn tanzt und ihn so an seine verstorbene Frau, eine Ballerina, erinnert, alles andere als begeistert. Die Aufgabe, Schule, Tanzen und die Gefühle seines Vaters auszubalancieren und die Zeit mit seinem ersten festen Freund Liam zu geniessen, wird zu einem Drahtseilakt, der kaum zu schaffen sein scheint. 
(Quelle: amazon)

Kaufen könnt ihr das Buch zum Beispiel hier.

Und hier gibt es die Homepage der Autorin.

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Das Gewinnspiel

Die Gewinne

Hauptpreis:
Teekollektion & 1x “Projekt Traumtänzer” in Print

2. & 3. Preis:
je 1x “Projekt Traumtänzer” in Print

Um in den Lostopf für einen dieser Preise zu hüpfen beantwortet bitte die nachstehende Frage in den Kommentaren.

Für eure Bewerbung habt ihr Zeit bis einschließlich 08.10.2017!

Die Gewinner werden dann unter www.netzwerk-agentur-bookmark.com bekanntgegeben.

Tagesfrage:

Ich habe euch oben die Leseprobe verlinkt.
Wie ist euer erste Eindruck dazu?
Beschreibt diesen doch bitte kurz in ein paar Sätzen!

 

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

 

Interview mit Christin Burger – Blogtour “Im Kreis der Sieben” [Blogtour Tag 6]

Hallo meine lieben Blogtour – Leser,

ich begrüße euch zum heutigen 6. Tag unserer Blogtour zu

“Im Kreis der Sieben”

von Chrstin Burger.

Während unserer Blogtour habt ihr schon sehr viel Interessantes rund um die Trilogie erfahren. Erst gestern stoppte unser Tourtross bei Eva, wo ihr viel Wissenswertes über die Styx erfahren habt.

Unseren gesamten Tourplan könnt ihr hier nachlesen.

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Zum heutigen Abschluss gibt es hier bei mir ein

Interview

mit der Autorin Christin Burger.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!


Hallo liebe Christin,

ich freue mich dich im Rahmen unserer Blogtour ein wenig mit Fragen löchern zu dürfen :).
Liebe Manja, darüber freue ich mich auch sehr! Es ist meine erste Blogtour und ich bin so gespannt, was Ihr Euch alle ausgedacht habt!

Wie geht es dir denn gerade?
Mir geht es gerade sehr gut – ich bin nämlich erleichtert. Diese Woche musste ich einen Pitch für eine Fernsehserie schreiben und die letzten zwei Tage war ich nicht sehr inspiriert und hatte nicht die entscheidende Idee. Heute Morgen war sie plötzlich da. Jetzt gefällt mir der Pitch richtig gut und ich bin sehr erleichtert! Außerdem durfte ich gestern Abend drei Stunden Yoga am Stück machen, da kann es einem ja nur gut gehen.

Nicht jeder kennt dich bzw. deine Buchreihe bereits. Magst du dich daher vielleicht ganz kurz vorstellen?
Sehr gerne. Ich bin mittlerweile 42 Jahre alt, lebe nach etlichen Jahren in Berlin und Köln wieder in meiner Heimat, dem Schwarzwald. Diese Gegend hat mich schon immer inspiriert. Die Trilogie „Im Kreis der Sieben“ spielt zum Beispiel hier in der Gegend (wenn wir nicht gerade durch andere Welten reisen ;)) Ich bin sowohl Roman, Kinderbuch – und Fernsehautorin. Was mich wahnsinnig glücklich macht. Ich darf also den ganzen Tag nichts anderes machen, als Geschichten zu erfinden, zu schreiben und natürlich zu überarbeiten. Ansonsten mache ich Yoga, lese gerne, wandere regelmäßig… Im Nichtstun bin ich mittlerweile auch ganz gut :). Das muss ja auch mal sein.

Deine Jugend-Fantasy-Reihe „Im Kreis der Sieben“ umfasst nun 3 Teile. Für alle, die noch nie davon gehört haben, kannst du kurz zusammenfassen was den Leser hier erwartet?
Laras Reise wurde in vielen Rezensionen als eine ungewöhnliche Fantasyreihe bezeichnet, was mich sehr freut. Es geht um die 16jährige Lara, die von ihrem Vater ein Computerprogramm findet, welches sie und einen Jungen Namens Timo in eine andere Welt katapultiert. Erst glaubt Lara noch an ein Computerspiel, bis ihr klar wird, dass sie sich im Totenreich befinden. Was sie dort erleben und ob sie da lebendig rauskommen, das wird im ersten Band erzählt. Um nichts zu spoilern will ich auf die anderen Teile nicht zu sehr eingehen, nur so viel: Die Reise geht weiter, mit skurrilen Weggefährten, neuen Freundschaften und großen Abenteuern. Es ist eine Reihe, die sich neben einer dramatischen Geschichte mit den Fragen nach dem Leben, dem Tod, der Religion und dem Sinn unseres Daseins beschäftigt. Außerdem geht es in den weiteren Bänden auch um die Angst vor dem Fremden und was es mit uns macht…

Woher kam dir die Idee zu deiner Reihe?
Ursprünglich kam mir die Idee durch meine erste Katze. Die verschwand nachts immer und ich hatte mich gefragt, wo sie steckt. Ich wollte dann eine Geschichte schreiben über ein kleines Mädchen, das ihrer Katze nachts folgt und in einer Parallelwelt landet. Aber Bücher haben nunmal ihren eigenen Willen und von dieser Idee ist letztlich nur die Katze übrig geblieben. Alles andere entwickelte sich in eine Richtung, die ich absolut nicht vorhergesehen habe!

War von vornherein klar, dass es 3 Teile werden oder hat sich das erst im Verlauf deines Schreibens entwickelt?
Das war das einzige, was ich von Anfang wusste und was sich auch bewahrheitet hat. Aus irgendeinem Grund war mir das immer klar.

Deine Protagonisten Lara und Timo erleben ja einige Dinge. Würdest du gerne dein Leben mit ihnen tauschen?
Hm… eine gute Frage. Wenn ich die Möglichkeit hätte, unbeschadet in anderen Welten zu landen und diese entdecken zu dürfen, ich muss gestehen, das würde mich reizen. Aber die Reise ist ja nicht ganz ungefährlich und ich bezweifle, dass ich wie Lara die Nerven behalten würde… Aber es gibt schon einige Erlebnisse, die ich gerne in meiner Fantasie mit ihr geteilt habe. Das Besuchen der Magischen Orte im dritten Teil zum Beispiel… das würde mir gut gefallen! Wenn es diesen Ort wirklich gäbe – nichts wie hin!

Welcher deiner Charaktere ist dir ähnlicher, Lara oder Timo?
Ich sage mal spontan: Lara. In ihrer Entschlossenheit und in ihrer Fähigkeit, auch Niederschläge zu verkraften und weiterzumachen… da sind wir uns ähnlich. Wobei mir schon aufgefallen ist, dass in jeder Figur ein bisschen was von mir steckt, während jede Figur, auch Lara, Seiten hat, die nichts mit mir zu tun haben.

Stell dir vor du kannst mit einem deiner Charaktere einen Kaffee (oder wahlweise auch etwas anderes) trinken gehen. Wen wählst du und warum?
Hach, eine schöne Frage… es gibt in dieser Geschichte die Katze Styx, deren Geheimnis erst im letzten Teil gelüftet wird. Ich würde Styx zu gerne befragen, was sie schon alles gesehen hat und ob sie damit zufrieden ist, wie ich sie beschrieben habe. Dann ihrer würdig zu sein bedarf schon einiges. Kaffee würde es dann tatsächlich nicht geben. Es sei denn, wir finden ein Café, in dem „Liebe“ serviert wird :).

Woher kommen deine Ideen? Du schreibst ja nicht nur Romane, sondern bist auch als Autorin für Fernsehserien tätig.
Das ist sehr unterschiedlich. Beim Fernsehen schreibe ich hauptsächlich für Fernsehserien, deren Inhalte gemeinsam mit dem Sender, der Produktionsfirma und anderen Autoren/innen bestimmt werden. Sprich, da ist recht viel vorgegeben und da immer mehrere Autoren/innen an einer Serie schreiben, müssen wir uns verdammt gut absprechen, damit die Folgen nacheinander stimmig sind. Da wird also viel diskutiert und am Ende ist jede Folge das Produkt von einigen Leuten, was die Arbeit so wunderbar macht. Bei den Romanen bin ich mit meiner Fantasie ja ganz frei. Und woher diese Ideen kommen, ganz ehrlich, das habe ich mich auch schon oft gefragt. Denn oft wache ich morgens auf und denke, ich weiß, was meiner Hauptfigur heute passiert. Und dann ist es, als würde ich einen Film ansehen und einfach nur aufschreiben, was ich da sehe. Und das überrascht mich dann meistens selbst. Von daher glaube ich, dass man schon etwas empfängt, von wem oder was auch immer. Muse, Inspiration… ich weiß es nicht. Aber gerade das ist ja das Tolle daran! Wenn ich es wüsste, würde es wohl seinen Zauber verlieren…

Was liegt dir mehr, das Romane schreiben oder eher das Schreiben für die Fernsehserien?
Ich könnte mich nicht entscheiden. Als ich angefangen habe, wollte ich nur Romane schreiben. In die Fernsehwelt kam ich, weil ich Geld verdienen musste und eine Freundin gute Kontakte hatte. Und dafür bin ich heute so dankbar! Diese Arbeit macht irre viel Spaß, ist abwechslungsreich, immer eine Herausforderung. Man arbeitet immer mit anderen Leuten zusammen, trifft sich bei verschiedenen Produktionen wieder und manchmal kommt es mir wie eine große Familie vor. Natürlich ist es nicht immer harmonisch. In jedem kreativen Beruf fliegen die Fetzen. Aber gerade da habe ich gelernt, für meine Meinung einzustehen, aber vor allem Kritik einzustecken und daran zu wachsen. Meistens entwickeln sich Geschichten ja mit der Zeit und ohne die Fähigkeit, Teile der Geschichte nochmal ganz neu zu schreiben, hätte ich in diesem Beruf nicht bestehen können. Teamarbeit ist etwas so Wertvolles, und gerade diese Woche hatte ich eine Sitzung, die einen ganzen Tag dauerte. Es war mega anstrengend. Aber gleichzeitig haben wir zu fünft so viele Ideen besprochen und so wunderbare Geschichten entwickelt… da habe ich wieder gemerkt, wie sehr ich diesen Job liebe. Genauso aber liebe ich das Romanschreiben. Es ist ein ganz anderes arbeiten, viel einsamer, was ich zwischendurch absolut brauche. Die Romane sind dann ganz pur „ich“, auch wenn ich vieles mit Kollegen und Freunden bespreche und natürlich die Anregungen meines Lektorinnenteams mit einfließen. Die Bilderbücher wiederum werden dann durch die Illustratorin zum Leben erweckt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese unterschiedlichen Arbeitsweisen sich gegenseitig inspirieren. Ich brauche beides, um kreativ zu sein. Man hat dann auch automatisch mal Pause vom Roman und auch das ist total wichtig für mich. Ich bin wohl ein typischer Zwilling :).

Mal eine ganz klassische Frage … Wie bist du zum Schreiben gekommen? Gab es da einen Auslöser für?
Als Kind hatte ich einfach so angefangen. Da kam mir eine Idee und schwupp hatte ich die Schreibmaschine in der Hand. Das ist das Herrliche am Kindsein. Man macht einfach, ohne sich zu hinterfragen. Im Erwachsenenalter habe ich dann doch mehr hinterfragt und war in einer ganz klassischen Erzieher Ausbildung, als ich bei der Arbeit an einem Theaterstück für Jugendliche dabei sein durfte. Und das war, als würde ich mich verlieben. Plötzlich wusste ich, dass ich nur schreiben will und habe alles hingeschmissen und geschrieben. Heute denke ich, ich musste durch das Theaterstück an meine eigentlichen Wünsche erinnert werden und das ganze Sicherheitsdenken über Bord werfen.

Woher nimmst du deine Inspirationen für deine Geschichten? Sind es Dinge die du erlebst oder andere Einflüsse?
Es sind auf jeden Fall Dinge, die ich erlebe. Und vieles, was ich beobachte. Ich könnte auch gut in einer Runde sitzen und stundenlang den Gesprächen nur zuhören, weil mich das total inspiriert. Es sind aber auch die Geschehnisse auf der ganzen Welt, die viel in meine Romane einfließen. Ich denke, dass ich da auch viele Ängste und Sorgen verarbeite…

Plottest du eigentlich von Beginn an alles durch oder schreibst du lieber einfach drauf los und schaust dann was draus wird?
Ich kann nicht alles im Voraus plotten. Erstens passiert dann doch immer was anderes, als ich gedacht habe J und zweites glaube ich, dass ich mich dann beim Schreiben sehr langweilen würde. Wenn ich beim Schreiben überrascht werde, weiß ich, dass ich den Leser damit auch überraschen kann (hoffentlich!). Ich habe also eher… einen groben Fahrplan. Beim Fernsehen hingegen steht es immer fest, was passiert. Denn da muss man sich an genaue Szenenanzahl halten, manchmal auch an die Anzahl von Sets. Wenn Kinder mitspielen, wie bei „Schloss Einstein“, gibt es genaue Vorgaben, wie oft diese Kinder auftreten dürfen. Dann muss man die Geschichte dahingehend schreiben. Das ist also viel verzwickter, da hat man nicht so viel Spielraum. Aber mit der Zeit lernt man, in dem vorgegebenen Rahmen kreativ zu sein. 

Ein typischer Tag in deinem Leben, wie müssen wir Leser uns diesen vorstellen?
Ehrlich gesagt, ich fürchte, der könnte für Außenstehende recht langweilig sein J Ich stehe immer früh auf, weil ich vormittags am kreativsten bin. Dann schreibe ich bis Mittags. Mache Pause. Schreibe nochmal bis Nachmittags und dann gibt es vielleicht etwas Sport, shoppen, Kaffeetrinken mit Freunden… also fast ein bisschen wie im Büro, würde ich sagen. Aber vielleicht gibt mir dieser Rhythmus auch die Sicherheit, um mich dann kreativ austoben zu können. Früher hatte ich mit den Beruf der Autorin immer in einer dunklen Dachkammer mit viel Rotwein vorgestellt *kicher*.

Gibt es eigentlich ein Genre in dem du unbedingt mal einen Roman veröffentlichen möchtest? Und was liegt dir ganz und gar nicht?
Ich sehe mich schon als Fantasyautorin, auch wenn ich mit Kolleginnen Liebeskomödien wie „Stück für Stück ins Glück“ und „Zwei Herzen und ein Weihnachtswunder“ geschrieben haben. Das hat auch riesig Spaß gemacht. Aber meine eigenen Geschichten spielen meist in der Fantasywelt, da bin ich zuhause. Ich schätze, was mir gar nicht liegt, sind Erotikromane. Wobei ich das noch nicht ausprobiert habe. Also wer weiß ;).

Was liest du eigentlich selbst gerne? Bevorzugst du dann ganz klassisch Printromane oder liest du auch eBooks?
Ich habe E-Books ausprobiert, aber das gefällt mir überhaupt nicht. Zum einen ist es bei mir zu nah am Arbeiten dran. Sobald ich einen Bildschirm vor mir habe, habe ich ein Arbeitsgefühl. Zum Anderen gefällt es mir nicht, dass ich nicht zurückblättern kann und dass ein Computer meine Lesegeschwindigkeit ermittelt. Außerdem fühle ich mich dann immer beobachtet, da diese E-Reader ja auch aufzeichnen, an welchen Stellen Leser abbrechen und daraus eine Marktforschung betreiben. Das will ich persönlich nicht – weshalb ich wieder auf Bücher umgestiegen bin. Ich finde es auch total schade, dass es unsere Liebesromane nur als E-Books gibt…

Den Soundtrack deines Lebens, gibt es sowas bei dir?
Den gibt es bestimmt – wer den dritten Teil von „Im Kreis der Sieben“ kennt, weiß, was ich meine. Da geht es nämlich unter anderem um Musik :). Mein Soundtrack ändert sich immer. Je nachdem, was ich gerade durchlebe, passt ein anderer Song besser. Und manchmal kommen Lieder wieder zurück. Ich weiß noch, dass ich mal bei einer Autofahrt die damals neue Version von „Mad World“ gehört habe und das Auto parken musste, weil das Lied mich so umgehauen hat! Es hat mich zu meinem ersten Roman inspiriert, der allerdings für immer in der Schublade bleibt. Aber Musik hat einen intensiven Einfluss auf mich. Ein Leben ohne Musik, oje…

Wenn du einen Autor / eine Autorin interviewen dürftest, wen würdest du wählen?
Eine verdammt schwierige Frage! Da Michael Ende mich als erstes inspiriert hat, würde ich wohl ihn wählen. Aber das geht ja leider nicht mehr… Patrick Rothfuß fände ich auch noch sehr spannend. Oder Stefan Bachmann, der in so jungen Jahren schon so unglaubliche Bücher geschrieben hat.

Lass uns mal in die Zukunft blicken, kannst schon ein wenig verraten was uns Leser als nächstes erwartet?
Ich arbeite an einem neuen Roman. Diesmal ein Einzelstück. Auf meiner Facebookseite habe ich kürzlich ein Foto gestellt, von einem Wesen, das in diesem Roman eine große Rolle spielen wird. Denn absurderweise habe ich in meinem Urlaub einen Mann getroffen, der genauso aussieht wie eine der Figuren in dem Buch. Und er hat kleine Wesen aus Keramik verkauft, die genauso aussehen, wie die Begleiter von diesem Mann in meinem Buch. Das war wahrlich eine Begegnung der dritten Art! Ich kann noch nicht viel verraten. Aber das hier bestimmt: Es geht um Freundschaft, einen Heißluftballon und die goldene Magie, die alles zusammenhält :).

Nun am Ende hast du das Wort, was wolltest du deinen Lesern schon immer mal sagen?
Einfach nur: Danke!

Liebe Christin, ich danke dir für deine Zeit und deine Antworten :).

Ich danke dir für das schöne Interview!

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Eckdaten zur Trilogie:

Als Laras Vater verschwindet, sind das verschlüsselte Computerprogramm Styx und einige Fotos die einzigen Hinweise, um das Geheimnis zu enträtseln. Doch die Suche nach ihrem Vater führt Lara nicht nur von Berlin in den Schwarzwald, sondern weit darüber hinaus. Sie gelangt an einen magischen Ort, der alles in Frage stellt, woran sie bisher geglaubt hat: Das Totenreich. Auf ihrer abenteuerlichen Reise begleitet sie eine Katze, die Visionen verleiht, ein schwebendes Auge, das seine Bestimmung vergessen hat, eine Cousine, die in fremde Welten schauen kann, und Timo, der Junge mit der Vespa. Er versucht, sie vor Gefahren zu beschützen, muss sich aber selbst den Geistern seiner Vergangenheit stellen. Finden Lara und Timo den Weg zurück in ihr Leben?

Zu kaufen als Kindle Version oder Taschenbuch.

Leseprobe

 

Teil 2 der spannenden Fantasy-Trilogie: Lara und Timo sind aus dem Totenreich zurückgekehrt, aber ihre besten Freunde sind verschwunden. Und nicht nur das gibt Rätsel auf. Seit dem Tag ihrer Rückkehr kann auf der Erde niemand mehr sterben. Lara glaubt, dass ihr Verschwinden etwas damit zu tun hat. Bei dem Versuch, den Kreislauf von Leben und Tod wieder herzustellen, beginnt eine atemberaubende Reise durch andere Welten, die Laras Gefühle auf eine harte Probe stellt…

Teil 2 gibt es als Kindle Version oder Taschenbuch.

Leseprobe

 

Gerade als Lara versucht, mit den vorangegangenen Ereignissen fertig zu werden, treten Mila und Styx mit einer ungewöhnlichen Bitte an sie heran. Isabel ist immer noch in den anderen Welten unterwegs und will das Wissen um deren Existenz veröffentlichen. Zu früh für die Menschheit, glaubt die angehende Weltenhüterin. Als Lara auf die Suche nach Isabel geht, bringt sie von ihrer Reise einen blinden Passagier mit. Der Beginn einer Reihe von Ereignissen, die Lara schon bald nicht mehr kontrollieren kann. Nur der Kreis der Sieben kann helfen, das Gleichgewicht auf der Erde wiederherzustellen …

Kaufen könnt ihr Teil 3 als Kindle Version oder Taschenbuch.

Leseprobe

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Das Gewinnspiel

Die Gewinne

Hauptpreis:
Goodie Überraschungspaket + “Im Kreis der Sieben” in Print

2. & 3: Preis:
jeweils ein Goodie Überraschungspaket

Um in den Lostopf für einen der Gewinne zu hüpfen beantwortet bitte die nachstehende Frage in den Kommentaren.

Zeit für eure Bewerbung habt ihr bis einschließlich 10.09.2017!

Die Gewinner werden dann auf www.netzwerk-agentur-bookmark.com bekanntgegeben.


Tagesfrage:

Ich habe euch oben bei den Eckdaten die Leseproben verlinkt.
Wie ist euer Eindruck dazu? Beschreibt diesen doch bitte in 3-4 Sätzen!

 

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden!

 

Interview mit Sabrina Wolv – Blogtour “Verlagshaus el Gato stellt vor” [Blogtour Tag 2]

Hallöchen meine lieben Blogtour – Leser,

ich heiße euch Willkommen zum heutigen Tag 2 unserer Blogtour

“Verlagshaus el Gato stellt vor”

Gestern sind wir bei Sandra gestartet, dort konntet ihr das Buch “Nummer 365: Die Lichtbringer” von Sabrina Wolv genauer kennenlernen.
Morgen zieht die Tour dann weiter zu Eva, die euch “Eine Samtpfote für Paul?” genauer vorstellen wird.

Den gesamten Tourplan könnt ihr hier nachlesen.

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Bei mir gibt es heute ein Interview mit der Autorin von “Nummer 365: Die Lichtbringer”, Sabrina Wolv.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und Kennenlernen der Autorin.

Hallo liebe Sabrina,

ich freue mich, dass ich dir für unsere Blogtour ein paar Fragen stellen darf.

Wie geht es dir denn gerade?
Hallo Manja, ich bin immer ein bisschen aufgeregt, wenn ich interviewt werde. Schließlich habe ich noch nicht sehr viel Erfahrung darin und befürchte deshalb, ich könnte irgendwas Blödes antworten. Andererseits bin ich auch super gespannt auf deine Fragen und freue
mich darauf sie zu beantworten.

Magst du dich zu Anfang vielleicht mal kurz vorstellen? Wer verbirgt sich hinter Sabrina Wolv?
Klar, gerne. Sabrina Wolv ist nur mein Pseudonym. Tatsächlich heiße ich Sabrina Peschke, bin 25 Jahre alt, wohne in der Nähe von München und schreibe momentan Romane und Krimidinner.
Hinter meinem Pseudonym verberge ich mich eigentlich nicht. Ich finde es nur praktischer, denn ich möchte, dass meine Leser mich wiedererkennen. Auch dann wenn ich meinen Nachnamen Peschke einmal abgelege.

Im Juni ist dein Roman „Nummer 365: Die Lichtbringer“ im Verlagshaus el Gato erschienen. Kannst du ganz kurz zusammenfassen worum es in deinem Buch geht?
In meinem Roman begleitet man den traumatisierten Jungen Strudel durch eine düstere Zukunft. Er wird als Kind von der Armee der Lichtbringer in die Akademie verschleppt und soll dort zum Elitesoldaten ausgebildet werden. Während die Lichtbringer alles daran
setzen, Strudel für ihre Zwecke auszunutzen, muss er sich seinen Ängsten stellen, um sein Leben und das seiner Freunde zu retten. Es geht um Überleben, Krieg und Trauma.  Aber auch ums Erwachsen werden, um das Bewältigen der eigenen Abgründe und um tiefe Freundschaft.

Wie kam dir die Idee zu diesem doch ungewöhnlichen Buch?
Es ist mir ein bisschen peinlich, denn es klingt kitschig und total abgedroschen. Aber es war tatsächlich ein Traum. In diesem Traum kam Strudel vor. Ein verängstigter Junge, der es nicht ertrug, wenn andere ihn berührten. Ausgerechnet dieses traumatisierte Kind sollte zu einem Soldaten ausgebildet werden. Die Idee hat mich nach dem Aufwachen nicht losgelassen. Ich fand den Charakter so interessant und wollte unbedingt seine Geschichte erzählen.

Dein Protagonist Strudel ist ja erst 6 Jahre alt. Hat es einen bestimmten Grund, dass du ihn so jung gestaltet hast oder kam das durch deine Geschichte?
Irgendwie beides. Als ich die ersten Szenen geschrieben habe, war Strudel gleich relativ jung. Über das genaue Alter habe ich dann lange nachgedacht und mich schließlich für sechs entschieden. Das hat mehrere Gründe. Einerseits finde ich das Alter realistisch, da auch heutige Kindersoldaten früh ‚rekrutiert‘ werden. Kleine Kinder sind schlicht noch leichter zu beeinflussen. Andererseits lege ich auch großen Wert auf die Entwicklung meiner Charaktere und wollte Strudels möglichst von Anfang an zeigen. Und schließlich kannte ich ein solches Konzept noch nicht von anderen Dystopien und wollte damit etwas Neues ausprobieren.

Würdest du denn gerne mit Strudel tauschen wollen und sein Leben erleben wollen?
Oh nein. Auf keinen Fall. Der arme Kerl muss so viele furchtbare Dinge erleben und wächst in einer schrecklichen Welt voller Krieg und Zerstörung auf. Darauf verzichte ich gerne. Das einzig wirklich gut an seinem Leben sind seine großartigen Freunde und die habe ich zum Glück auch in meinem eigenen Leben.

Steckt in deinen Charakteren viel von dir selbst oder sind es eher die Einflüsse von außen, die du hier einfließen lässt?
Das kommt beides vor. Ein paar Figuren ähneln Menschen die ich kenne und viele meiner Charaktere haben einen kleinen Teil von mir selbst in sich. Das sind aber nur Kleinigkeiten. Zum Beispiel reibe ich wie Strudel meine Hände, wenn ich nervös bin, oder spiele wie Finan gerne
Brettspiele. Viele dieser Kleinigkeiten entstehen unbewusst und fallen mir erst im Nachhinein auf. Andere baue ich bewusst ein. Denn es fällt mir leichter mich in ‚schwierige‘ Figuren hineinzuversetzen, wenn ich etwas habe, das mich mit ihnen verbindet.

Wie lange hat es gedauert bis die Geschichte um Strudel fertig geschrieben war? Also von der ersten Idee bis zum fertigen Buch.
Etwa drei Jahre. Mit der Geschichte begonnen habe ich im Dezember 2013. Fertig geschrieben war sie im Februar 2015. Bis zum Sommer 2015 habe ich das Manuskript in verschiedenen Durchläufen überarbeitet und bin danach auf Verlagssuche gegangen. Im März 2016 habe
ich beim ‚Meet and Greet‘ auf der Leipziger Buchmesser meinen Verlag, das Verlagshaus el Gato getroffen. Bis zum Vertragsabschluss dauerte es bis Ende Juni. Anschließend habe ich etwa ein Jahr lang, mit dem Verlag zusammen, am Manuskript gearbeitet, bis im Juni 2017 dann der fertige Roman für die Leser bereitlag. Eine lange, aber auch großartige Zeit!

Bist du eigentlich hauptberuflich Autorin oder gehst du noch einem „Brotjob“ nach?
Ich habe Soziale Arbeit studiert und bin nun halbtags als Sozialarbeiterin an einer Grundschule tätig. Mein ‚Brotjob‘ ist großartig, gibt mir die Tagesstruktur, die ich zum Schreiben brauche und lässt mir trotzdem noch genug zeitlichen Freiraum für mein Autorenleben. Das ist ziemlich optimal.

Wie bist du zum Schreiben gekommen? Gab es einen Auslöser oder kam es einfach so?
Ich war wohl das, was man ein ‚fantasiebegabtes‘ Kind nennt. Geschichten habe ich mir schon immer ausgedacht, habe sie meinen Eltern diktiert oder als Theaterstück aufgeführt. Dass ich dann wirklich Autorin werden wollte, kam glaube ich daher, dass ich Legasthenikerin bin. Ich dachte lange, dass ich einfach zu blöd zum Lesen und Schreiben bin und dass Autorin sein so ziemlich das Letzte ist, was ich als Erwachsene machen könnte. Und naja … Man will ja meistens das, was man nicht haben kann. Also wurde “Autorin” werden‘ mein großer Kindheitstraum. (Neben Tierärztin werden und in einer Pferdekutsche um die Welt reisen, um kostenlos Tiere zu behandeln. Damit hat es komischerweise bisher nicht geklappt .) Dass er nun in Erfüllung gegangen ist, ist der totale Wahnsinn. Für mich der Beweis dafür, dass man sich von so Kleinigkeiten wie einer Legasthenie, nicht von seinen Träumen abhalten lassen darf.

Woher nimmst du deine Ideen fürs Schreiben?
Das ist sehr unterschiedlich. Träume, reale Erlebnisse, Zappen durchs Fernsehprogramm – alles kann eine Inspiration sein.

Wenn du schreibst wie gehst du da vor? Plottest du alles durch oder schreibst du einfach drauf los? Und was steht zuerst, der Anfang oder doch eher das Ende?
Bei mir steht zuerst der Anfang und dann das Ende. Dazwischen plotte ich weitmaschig. Sprich: Die wichtigen Punkte sind am Anfang schon festgelegt, aber ich lasse auch genug Platz für spontane Ideen oder Umwege. Schließlich brauchen meine Charaktere genug Raum, um lebendig zuwerden.

Hast du bestimmte Abläufe beim Schreiben? Brauchst du zum Beispiel Musik oder muss es vollkommen still sein?
Ich schreibe in meinem Arbeitszimmer und brauche unbedingt Ruhe. Außerdem hilft es mir sehr, wenn ich eine relativ feste Schreibzeit habe. Beim Nachdenken brauche ich etwas, an dem ich herumknabbern kann. Meistens sind das Tic Tacs.

Gab es in deinem Leben ein Ereignis das dich in deinem Denken stark beeinflusst hat bzw. das du mit deinem heutigen Wissen anders gemacht hättest?
Hm… Ich denke, es hat meine Persönlichkeit stark beeinflusst, dass ich Pfadfinderin und Legasthenikerin bin. Pfadfinderin würde ich immer wieder werden, denn dadurch habe ich wahnsinnig viel gelernt, richtig coole Sachen erlebt und heute unheimlich tolle Freunde.
An meiner Legasthenie könnte ich ja nichts ändern, aber selbst wenn, würde ich sie behalten. Ich glaube, sie hängt eng mit meiner Kreativität zusammen und außerdem habe ich durch sie gelernt mich durchzubeißen. Beides Fähigkeiten, die man als Autorin wirklich
gut gebrauchen kann. Aber eins würde ich meinem Grundschul-Ich gerne raten: Versuch nicht deine Legasthenie
zu verstecken. Sie gehört einfach zu dir und es gibt wirklich Wichtigeres im Leben als Rechtschreibung!

Was machst du neben dem Schreiben? Wie entspannst du dich?
Einmal bin ich, wie gesagt, seit meiner Jugend Pfadfinderin. Ich leite die Wölflinge, eine unserer Kinderstufen und bin deshalb oft für Aktionen unterwegs. Wir machen gemeinnützige Arbeit, Ausflüge und gehen Zelten. Außerdem trainiere ich schon seit fast 10 Jahren historischen europäischen Schwertkampf im Sportverein. Ansonsten spiele ich unheimlich gerne Brettspiele und lese, wann immer ich Zeit habe – besonders gerne in der Badewanne.

Was liest du eigentlich selbst gerne? Greifst du dann eher zu eBooks oder liest doch noch eher ganz klassisch Printromane?
Ich lese bisher immer Printausgaben. Bei einem E-book, fehlen mir die besonderen Kleinigkeiten. Zum Beispiel das Umblättern, das Lesezeichen reinlegen, das in der Tasche herumschleppen und das am Ende ins Regal stellen.
Ich lese besonders gerne Fantasy und Dystopien. Auch gerne als Jugendbuch. Außerdem bin ich ein großer Fan von historischen Romanen. Besonders denen von Rebecca Gablé.

Hast du Idole? Wenn ja, wen?
Den Pfadfindergründer Robert Stephenson Smyth Baden-Powell of Gilwell (Ja, ein fruchtbar langer Name. Wir Pfadfinder nennen ihn deshalb kurz BP).
Und die Autorinnen J.K. Rowling, Suzanne Collins und Rebecca Gablé.

Stell dir vor du darfst einen Autor / eine Autorin interviewen. Wen würdest du wählen und warum?
Ich denke, ich wähle Suzanne Collins. Sie ist von meinen Lieblingsautorinnen diejenige, die ebenfalls Dystopien schreibt. Vielleicht würde sie mir ja noch ein paar gute Tipps geben.

Lass uns mal in die Zukunft blicken. Darfst du schon etwas über zukünftige Projekte verraten?
Nun das Nächste, was von mir veröffentlicht wird, ist mein Jack the Ripper-Krimidinner ‚Der Herbst des Schreckens‘. Es sollte im September erscheinen. Außerdem schreibe ich zurzeit an meinem Romanprojekt mit dem Arbeitstitel ‚Der Abendstern‘. Viel kann ich davon noch nicht verraten, aber Leser von ‚Nummer 365 – Die Lichtbringer‘ werden vielleicht einen Zusammenhang erkennen 😉 Es handelt sich nämlich um den zweiten Teil, der die Geschichte abschließen soll.
Es bleibt also spannend!

Liebe Sabrina, ich danke dir für deine Zeit und deine Antworten :).
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, deine interessanten Fragen zu beantworten, liebe Manja. Ich war am Anfang wohl völlig umsonst nervös.
Danke für das spannende Interview!

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Eckdaten zum Buch:

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 957 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 292 Seiten
Verlag: Verlagshaus el Gato (17. Juli 2017)
Sprache: Deutsch

Das Buch könnt ihr als Kindle Version, ePub oder Taschenbuch kaufen.

Hier findet ihr es beim Verlag

 

Kurzbeschreibung
„Das hier ist die Akaemie. Dein neues Zuhause. Du kannst dich geehrt fühlen, Soldat. Von heute an gehörst du zu den Lichtbringern.“
Strudel fühlte sich nicht geehrt, Strudel hatte Angst.
Das Lebenserhaltungssystem Eden, ist die einzige Zuflucht der Menschheit. Als der sechsjährige Strudel seinen tyrannischen Onkel tötet, wird der Junge von der Armee der Lichtbringer in die Akademie verschleppt. Dort soll er in einem tödlichen Training zum Soldaten ausgebildet werden. Gemeinsam mit seinen Freunden muss Strudel fortan ums Überleben kämpfen. Doch welche geheimen Ziele verfolgen die Lichtbringer und was verbirgt sich hinter ‚Projekt Neshamah‘?
Kann Strudel seine Vergangenheit hinter sich lassen?
Kann er seine Freunde retten?
Wird er überleben?

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Das Gewinnspiel

Die Gewinne:

Preis 1:
Originalzeichnung aus “Eine Samtpfote für Paul?” + Buch in Print

Preis 2:
Überraschung “Eine Samtpfote für Paul?” + das Buch in Print

Preis 3:
1 x “Nummer 365: Die Lichtbringer” in Print + Stoffbeutel

Preis 4:
Überraschung “Nummer 365: Die Lichtbringer” + Das Buch in Print

 

Um die Chance auf einen der Preise zu haben beantwortet bitte die nachstehende Tagesfrage in den Kommentare hier unter dem Tourbeitrag.

Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 03.09.2017!

Die Gewinner werden dann auf www.netzwerk-agentur-bookmark.com bekanntgegeben.

Tagesfrage:

In “Nummer 365: Die Lichtbringer” ist der Protagonist gerade 6 Jahre alt. Was haltet ihr von so jungen Charakteren? Findet ihr das gut oder mögt ihr lieber Ältere?

 

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden!

 

Sandra Hörger im Interview – Blogtour “SUBLEVEL” [Blogtour – Auftakt]

Halli Hallo meine lieben Blogtour – Leser,

ich begrüße euch ganz Herzlich zum heutigen Auftakt unserer Blogtour zur Impress-Neuerscheinung

“SUBLEVEL 1: Zwischen Liebe und Leid”

von Sandra Hörger.

Freut euch auf eine tolle Blogtour mit vielen interessanten Themen. Morgen schon zieht unser Tourbus weiter zu Jenny. Hier erwartet euch eine tolle Buchvorstellung.

Den gesamten Tourplan könnt ihr hier nachlesen.

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Um euch den Auftakt heute ein wenig zu versüßen habe ich ein

Interview mit Sandra Hörger

für euch.

Habt viel Spaß beim Lesen!

Hallo liebe Sandra,

ich begrüße dich hier bei mir auf dem Blog und freue mich, dass ich dir für unsere Blogtour ein paar Fragen stellen darf.
Hallo, Manja! Ich bin schon sehr gespannt auf deine Fragen.

Fangen wir mal ganz harmlos an, wie geht’s dir denn ganz aktuell?
Rundum gut. Als Privatperson bin ich sehr glücklich und auch als Autorin erlebe ich gerade eine tolle, aufregende Zeit. Es ist schon was Besonderes, zum ersten Mal mit der Hilfe eines Verlages zu veröffentlichen.

Magst du dich vielleicht ganz kurz vorstellen? Wer verbirgt sich hinter Sandra Hörger?
Schwierig zu beantworten. Wenn du mich das fragst, tauchen in meinem Kopf viele Bilder auf: manche Gegenwart, manche Vergangenheit. Ich sehe mich als Studentin der ägyptischen und chinesischen Archäologie wie ich Rätseln hinterherjage (Der geheimen Tür in der Cheops-Pyramide zum Beispiel oder der weißen Pyramide bei Xian). Dann tauche ich im Hintergrund von Dreharbeiten auf, als Redaktionsmitarbeiterin, Script Continuity oder Regieassistentin oder vor allem als Drehbuchautorin. Einen Gedankenblitz später sehe ich mich verliebt, mit einem wunderbaren Mann an meiner Seite oder als glückliche Mutter. Ich sehe mich selbst als eine Tochter, die immer liebevoll mit Rat und Tat unterstützt wird. Im nächsten Moment bin ich die Schwester, die sich auf ihren starken Bruder blind verlassen kann. Durchgehend aber bin ich die Träumerin, die schreibt, seit sie ein Kind ist.
Ich halte mich ständig in mehreren Welten gleichzeitig auf. Meine Tochter hat schon gelernt, an meinem Blick abzulesen, mit wie viel Prozent ich gerade in der Realität anwesend bin. Je nachdem stellt sie ihre Fragen lieber nochmal neu, denn es kann durchaus sein, dass ich geistesabwesend antworte und nur zum Teil mitkriege, was da mit mir eigentlich gerade besprochen wird.

„Sublevel 1: Zwischen Liebe und Leid“ ist gerade erst bei Impress erschienen. Was war es für ein Gefühl als dein Buch zu den Lesern entlassen wurde?
Ich hatte einen Knoten im Magen und war so nervös wie schon lange nicht mehr. Ich habe echt gezittert und mich nicht getraut, die Augen aufzumachen und nachzusehen, ob der Bildschirm die erste Rezension zeigt und wie viele Sterne die hat.

Kannst du vielleicht kurz zusammenfassen, worum es in deinem Buch geht?
Es geht um den Widerstreit von Verantwortung und Liebe. Auf den Schultern meiner Protagonistin lastet die Verantwortung für ihre ganze Familie. Sie allein kann ihre Angehörigen aus dem Elend und Leid des SUBLEVELS retten. Doch das fordert einen hohen Preis von ihr: Sie muss auf ihr eigenes Glück verzichten. Ein Leben in Schuld oder ewig ohne Liebe … Sunrise muss eine schier unmögliche Entscheidung treffen.

Welcher deiner Charaktere trägt mehr von dir in sich, Corvin Corvus oder Sunrise Garcia?
Sunrise. Ich habe mit ihr gelitten, bin mit ihr durch diese schwere Entscheidung gegangen. Meine Familie für mein Glück opfern? Das geht nicht. Aber ich bin jemand, der leidenschaftlich liebt. Ein Leben ohne Liebe? Das geht auch nicht.

Wie bist du auf die Namen deiner Protagonisten gekommen?
Hm, ehrlich … keine Ahnung. Bei mir sind die Protagonisten wie eigenständige Wesen. Meist haben sie von Anfang schon an einen Namen, wie Menschen, die man trifft. Im Verlauf der Geschichte stelle ich dann fest, wie gut diese Namen passen. Sunrise – das klingt nach Hoffnung. Ich habe dann aber bemerkt, dass es in der Abkürzung Rise auch „Aufstand“ heißt. Das wiederum passt zur Widerstandskämpferin, zu der sie sich entwickelt.

Hat es eigentlich lange gedauert bis du mit deinem Buch einen Verlag gefunden hast?
Nein. Ich hatte den Verlag schon, da war der erste Band von SUBLEVEL noch nicht mal fertig.

Wie kam dir die Idee zu „Sublevel“?
Obwohl die Geschichte in der Zukunft und im Weltraum spielt, war der Initialfunke eine wahre Geschichte, die ich erlebt habe. Dazu kann ich leider im Moment nicht mehr sagen, da im nächsten Impress-Magazin ein eigener Artikel darüber erscheinen wird.

War es von Anfang an klar, dass es mehr als ein Teil wird? In diesem Zusammenhang warum dauert es ganze 3 Monate bis Teil 2 erscheint? Wer hat das entschieden?
Ja, SUBLEVEL war von Anfang an als Trilogie angelegt. Am dritten Band arbeite ich noch. Er wird vermutlich im Februar erscheinen. Impress wollte aber den ersten Band bereits rausbringen. Deshalb wurde für Band zwei die goldene Mitte gewählt.

Würdest du eigentlich gerne mit deinen Charakteren tauschen und ihr Leben erleben wollen?
Nein. Ganz klar. Ich liebe mein Zuhause. Ich würde es nicht aufgeben, um ein Leben auf einer auseinanderbrechenden Raumstation zu führen.

Stell dir vor, du kannst mit einem deiner Charaktere einen Kaffee trinken gehen, wen wählst du und warum?
Corvin. Warum? Na ja, er ist ein klasse Typ.

Wie bist du zum Schreiben gekommen? Gab es da einen bestimmten Auslöser für?
Ja, gab es. Um diese Frage zu beantworten, muss ich ziemlich weit in die Vergangenheit zurückgehen. In meine Kindheit, genauer gesagt. Ich verbrachte schon als Kind unheimlich viel Zeit in anderen Welten. Dort hatte ich Freunde, ganz speziell einen: einen Jungen. In meinen Träumen habe ich unvorstellbar Schönes erlebt und sehr Vieles gelernt. Doch mir war klar, dass diese andere Welt nicht die Art von Realität besitzt, die bei den Erwachsenen zählt. Auf dem ganzen Spielzeug, mit dem mein Bruder und ich spielten, war eine Altersangabe aufgedruckt (meistens hieß es: bis 12). Für mich stand fest: Wenn du dieses Alter erreichst, ist deine Kindheit vorbei. Dann bist du erwachsen und kannst diese andere Welt und den Jungen nicht mehr sehen. Ich war sogar überzeugt, dass mein Erinnerung daran schnell verblassen würde. Als ich mich dem entsprechenden Alter näherte, begann ich zu schreiben. Jede freie Minute. Ich schrieb 1936 Seiten, um meine Erlebnisse in der anderen Welt festzuhalten. Und als ich damit fertig war, lag der gefürchtete, zwölfte Geburtstag längst hinter mir. Die Portale in die andere Welt aber standen unverändert offen. Für mich war es, als hätte ich meinen Stift in die zufallende Tür geklemmt. Seither schreibe ich …

Du schreibst ja auch Drehbücher. Was liegt dir mehr, Romane schreiben oder doch eher die Drehbücher?
Romane. Drehbücher zu schreiben ist auch toll, doch in Deutschland gibt es nicht gerade viele Fantasy-Serien … und ich liebe Fantasy-Storys und Dystopien. Bisher habe ich nur Drehbücher für Krimis, Dokus oder Scripted Reality geschrieben. Für keines dieser Genres empfinde ich eine besonders große Leidenschaft.

Woher nimmst du deine Inspirationen für deine Geschichten?
Die Ideen sind plötzlich da. Es kann eine Begegnung mit einem Menschen sein, etwas das ich sehe, erlebe oder auch nur ein Gesprächsfetzen, den ich mitanhöre. Plötzlich macht es „Zusch!“ und ein Geistesblitz schlägt ein.

Wie schreibst du? Plottest du alles genau durch oder fängst du an und lässt dich dann von deinen Figuren leiten?
Zuerst kommt der Geistesblitz. In dessen Licht leuchten in der Regel ein paar Szenen auf, die aus allen möglichen Partien des späteren Buches stammen. Diese schreibe ich auf. Und dann setze ich mich hin und plotte. Bis das ganze Buch vom Ablauf her fertig ist. Erst dann fange ich an Szene für Szene zu schreiben.

Von der ersten Idee bis zum fertigen Buch, wie lange dauert das so in der Regel bei dir?
Früher locker eineinhalb Jahre. Inzwischen schaffe ich es in circa zehn Monaten. Und ich hoffe, dass ich noch schneller werde.

Hast du Idole? Wenn ja wen?
Keine speziellen. Jeder Mensch, der mich mit seiner Herzlichkeit, seiner Fröhlichkeit oder Hilfsbereitschaft beeindruckt, wird zu jemandem, dem ich nacheifern möchte und den ich mir zum Vorbild nehme. Das kann die Bäckerin sein, die heute besonders freundlich ist und deren Lächeln mich den Tag über begleitet. Oder ein Fremder, der ein Missgeschick mit Humor nimmt und mich veranlasst, alles ganz locker zu sehen …

Was liest du selbst gerne? Sind es dann eher Prints oder eBooks, die du bevorzugst?
Ich lese Liebesgeschichten mit dystopischem oder fantastischem Hintergrund. Bevor Impress mich unter Vertrag genommen hat, besaß ich nicht einmal einen Reader. Da mussten Bücher greifbar und am besten Hardcover sein. Inzwischen hat mich die E-Book-Sucht gepackt und ich lese fast nur noch E-Books. Nicht aus Überzeugung, sondern weil es so viele unglaublich gute E-Books gibt, dass ich gar nicht dazu kommen, den Print-Bücher-Stapel auf meinem Nachttisch abzuarbeiten.

In welchem Genre würdest du gerne mal ein Buch veröffentlichen? Und was liegt dir gar nicht?
Wie gesagt, ich liebe Dystopien und Fantasy. Alles andere kann ich zwar ohne Weiteres schreiben, aber es macht mir nur begrenzt Spaß.

Gab es in deinem Leben ein Ereignis, das dein Denken nachhaltig beeinflusst hat?
Es gibt unzählige dieser Ereignisse. Alle – auch die alltäglichen – Erfahrungen, schaffen Erinnerungen und beeinflussen so bewusst oder unbewusst mein Denken. Um einen alten, sehr weisen Spruch zu zitieren: Das Leben ist wie ein Fluss. Man muss mit einem Jauchzer hineinspringen und sich davontragen lassen, dann bringt es einen ständig zu neuen Ufern. Wenn ich zurückblicke, sehe all die Biegungen, die dieser Fluss gemacht hat und all die Ufer, an denen ich für einige Zeit an Land gekommen bin. Und ich sehe, wie der Fluss stromaufwärts hinter der nächsten Biegung verschwindet und freue mich auf das, was mich da erwartet.

Stell dir vor du darfst einen Autor / eine Autorin interviewen, wen würdest du wählen und warum?
Cornelia Funke. Weil sie eine deutsche Autorin ist, die wunderbare Bücher schreibt.

Kannst du schon was über zukünftige Projekte verraten? Auf was dürfen wir uns, außer „Sublevel 2“ im November (warum dauert das so lange?) freuen?
Warum es so lange dauert, habe ich ja schon erklärt. Und was die Zukunft angeht: Ich habe tatsächlich einige neue Projekte im Kopf. Welches davon mein nächstes Herzensprojekt wird, das entscheide ich dann, wenn es so weit ist. Ganz nach Gefühl.

Zum Abschluss hast du das Wort, was wolltest du deinen Lesern immer schon mal sagen?
Ich wollte ihnen sagen, wie wichtig sie sind. Jeder einzelne von ihnen. Wenn viele Menschen dasselbe denken und sich dasselbe bildhaft vorstellen, dann bekommt diese Vorstellung eine Art von Realität. Als Autor erschafft man Welten. Doch ohne Leser bleiben diese Welten substanzlose Hirngespinste. Erst die Leser lassen unsere Geschichten leben. Und darum bin ich über jeden glücklich, der die Personen, die ich liebgewonnen habe, in seine Gedanken lässt und ihnen damit ein Stück weit Leben schenkt.

Vielen lieben Dank liebe Sandra für deine Zeit und deine Antworten :).

Ihr wollt noch mehr über Sandra Hörger erfahren bzw. wollt immer auf dem Laufenden sein?
Dann findet ihr sie hier bei Facebook und hier ist ihre Homepage.

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Informationen zum Buch

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2591 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 318 Seiten
Verlag: Impress (3. August 2017)
Sprache: Deutsch

Hier könnt ihr es für den Kindle kaufen und hier als ePub.
Hier ist das eBook beim Verlag.

Die Leseprobe

Wenn ihr ganz neugierig seid, meine Rezension findet ihr hier.

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Das Gewinnspiel

Gewinnen könnt ihr

– Ein eBook von „SUBLEVEL 1“
– Ein 15-Euro-Gutschein von Amazon
– Ein 10-Euro-Gutschein von Amazon

Um in den Lostopf zu hüpfen beantwortet bitte einfach die nachstehende Frage in den Kommentaren hier unter dem Tourbeitrag.

Für eure Bewerbung habt ihr Zeit bis einschließlich 13.08.2017!

Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt dann auf www.netzwerk-agentur-bookmark.com.

Tagesfrage:

Ich habe euch oben die Leseprobe zum eBook verlinkt.
Wie ist euer Eindruck zu dieser? Gefällt sie euch? Wie könnte es weitergehen?
Beschreibt euren Eindruck bitte ganz kurz!

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

 

Interview mit Katie Jay Adams – Blogtour “Ein Sommer fürs Leben [Blogtour Tag 5]

Hallo meine lieben Blogtour – Leser,

ich begrüße euch zum heutigen 5. Tag unserer Blogtour zum Roman

“Ein Sommer fürs Leben”

von Katie Jay Adams.

Während der letzten Tage hat gab es bereits richtig tolle Themen für euch. Gestern war die Tour zu Gast bei Manuela, wo ihr mehr zum Thema “Cocktails” erfahren habt.

Den gesamten Tourplan könnt ihr hier nachlesen!

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Bei mir gibt es heute zum Abschluss

– ein Interview mit Katie Jay Adams –

Ich werde auch gar nicht lange drum herum reden … viel Spaß beim Lesen!

Hallo liebe Katie,

ich freue mich dich im Rahmen unserer Blogtour ein wenig mit Fragen löchern zu dürfen :).

Wie geht es dir ganz aktuell?
Sehr gut. Vielen Dank. Ich freue mich auf das Interview mit dir :).

Magst du dich zu Beginn vielleicht ganz kurz vorstellen? Wer verbirgt sich hinter Katie Jay Adams?
Na klar. Ich bin Katie Jay Adams, habe BWL studiert und arbeite eigentlich in der Finanzindustrie. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Anfang Juni 2016 habe ich meinen Debütroman „Sommer ins Glück“ veröffentlicht, der innerhalb kürzester Zeit die Amazon- Charts stürmte, in die Bild-Bestseller-Liste einstieg und ein Kindle-Jahresbestseller 2016 wurde. Ein tolles Gefühl.
Vor ein paar Tagen ist mein zweites Buch „Ein Sommer fürs Leben“ erschienen, das sich auch bereits in den Top100 der Kindle-Charts wiederfindet.

Vor ein paar Tagen ist ganz aktuell dein neuer Roman „Ein Sommer fürs Leben“ erschienen. Was war es für ein Gefühl für dich das es nun der großen weiten Welt zugänglich ist? Warst du sehr nervös?
Natürlich – man ist immer nervös, wenn man so etwas Persönliches mit der Öffentlichkeit teilt. In jedem Buch steckt ja auch viel von einem selbst.

Kannst du vielleicht ganz kurz verraten worum es im Roman geht?
Es geht um die junge Emily Carsen, die vor den Scherben ihrer (Hals über Kopf geschlossenen) Ehe steht und die gezwungen ist, ihr damit verbundenes Jetset-Leben aufzugeben.
Um alles in der Welt möchte sie den Neuanfang schaffen – in ihrer Heimat, auf engstem Raum mit ihrem hypochondrischen Vater und ihrer quirligen Schwester.
Dabei erhält sie unerwartet ein lukratives Jobangebot, das ihre Situation mit einem Schlag zum Positiven verändern könnte – schließlich hätte sie gerne wieder eine eigene Wohnung, ein Auto , … Wäre da nicht zuerst dieses streng gehütete Geschäftsgeheimnis zu lüften.
Sie begegnet einem früheren Freund ihres Mannes, Chris, der verdammt gut aussieht, aber auch wahnsinnig hitzköpfig ist – ein ganz anderer Typ als Emilys kontrollierter Ehemann. Dummerweise hat Chris mehr mit Emilys neuem Job zu tun, als ihr lieb ist.
Mit einem Mal steht ihre ganze Welt Kopf. Sie muss sich bemühen, sich selbst und ihre Gefühle nicht aus den Augen zu verlieren. Was ist richtig, was ist falsch? Und vor allem: Gibt es überhaupt „den Richtigen – für immer“?

Wie kam dir die Idee zu deinem Roman? Hat sich alles so entwickelt wie du es dir vorgestellt hast oder hat deine Geschichte ein Eigenleben entwickelt?
Die Ideen  kommen von selbst – das kann ich wirklich nicht beantworten. Die Geschichte entwickelt beim Schreiben meist ein Eigenleben – muss sie aber auch; sonst wäre sie nicht emotional.

Welchen deiner Charaktere magst du ganz besonders gerne? Und warum ausgerechnet ihn/sie?
Ich mag Chris besonders gerne. Und natürlich Emilys Vater Jack – für mich optisch ein Typ wie Jack Nicholson mit Zigarre im Mund.

Wie viel von dir selbst steckt in deinen Charakteren? Oder lässt du dich eher durch Einflüsse von außen inspirieren?
Beides –von mir selbst steckt viel in den Rollen, aber auch einiges aus meinem Umfeld. Ich lasse mich gerne von den Menschen um mich herum inspirieren –ihrem Aussehen, ihrer Art, ihrem Charakter, Ticks, Eigenschaften, …

Würdest du gerne mit deinen Charakteren tauschen und ihre Geschichte selbst erleben wollen?
Eine lustige Frage. In gewisser Weise erlebt man die Geschichte beim Schreiben sowieso selbst mit ;).

Wie bist du eigentlich zum Schreiben gekommen? Gab es da einen Auslöser oder hat es sich einfach so ergeben?
Eigentlich schreibe ich schon immer.  Bereits als Kind habe ich mir kleinere Geschichten ausgedachte und aufgeschrieben – meine Mutter hat sie alle in einem Ordner aufbewahrt, was ich sehr schön finde.

Woher nimmst du deine Inspirationen für deine Bücher?
Auch wenn das jetzt pathetisch klingt: Das Leben ist Inspiration genug.

Wie lange brauchst du in der Regel für einen Roman, also von der ersten Idee bis zum fertigen Buch? Ist dieser Prozess dann immer gleich oder gibt es da von Buch zu Buch Unterschiede?
Ich brauche ungefähr 9 Monate, inklusive Vorbereitung und Recherche.

Plottest du eigentlich von Beginn an alles durch oder schreibst du lieber einfach drauf los und schaust dann was draus wird?
Ich plotte. Gerade bei meinem neuen Roman „Ein Sommer fürs Leben“ ist der Plot so komplex, dass es für mich nicht anders funktioniert hätte. Man muss darauf achten, alle Fäden noch in der Hand zu halten, es darf unterwegs nichts verloren gehen.
Nichtsdestotrotz entwickeln die Figuren natürlich ein Eigenleben, zum Beispiel hatte ich nicht geplant, dass Emily sich mit Chris in einem Keller  einschließt – das ist so passiert; plötzlich war die Tür zu. *lach* Aber lest selbst.

Ein typischer Tag im Leben der Katie Jay Adams, wie müssen wir uns diesen vorstellen?
Ein typischer Tag ist: dass es keinen gibt. Ich habe zwei Kinder, ein Haus, bin viel unterwegs, schreibe, plane und organisiere.

Gibt es ein Genre in dem du gerne mal ein Buch veröffentlichen würdest? Und welches Genre liegt dir ganz und gar nicht?
Nein, gibt es nicht.
Ich lese nicht gerne Horrorgeschichten, Psychothriller oder Krimis –  es sei denn, ich kenne den jeweiligen Autor persönlich. Schreiben könnte ich in diesem Genre selbst nicht.

Was liest du selbst gerne? Bevorzugst du dann eher eBooks oder doch ganz klassisch Printromane?
Ich lese unter anderem gerne Liebesromane – leider komme ich zu selten dazu.
Außerdem lese ich beide Formate: E-Book und Print. Aber ich liebe Buchhandlungen – da geht mein Herz auf :).

Wenn du auf dein bisheriges Leben zurückblickst, ist alles so verlaufen wie du es dir vorgestellt hast? Oder würdest du, wenn du könntest, jetzt etwas anders machen?
Ich glaube daran, dass alles im Leben einen Sinn hat und so kommt, wie es kommen soll.

Stell dir vor, du darfst einen Autor/Autorin interviewen, wen würdest du wählen und warum?
Stephen King. Interessante, intelligente Persönlichkeit – auch wenn sein Genre mir gar nicht liegt.

Lass uns einen kleinen Blick in die Zukunft werfen, kannst du schon etwas über neue Projekte verraten? Worauf dürfen sich deine Leser freuen?
Die Leser dürfen sich auf einen neuen Roman freuen. Es wird etwas völlig anderes. Ich schreibe bereits daran ;).

Jetzt am Ende des Interviews hast du das Wort, was wolltest du deinen Lesern gerne mal sagen?
Nur ein Wort: DANKE!
Ach, und:  Passt auf euch auf! <3

Liebe Katie, vielen lieben Dank für deine Antworten und deine Zeit :).

Ich hoffe es hat euch gefallen und ihr habt Katie Jay Adams ein wenig mehr kennenlernen können.
Wenn ihr ihr weiterhin folgen möchtet, hier findet ihr sie bei Facebook.

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Das Buch kurz und knapp:

Format: Kindle Edition
Seitenzahl der Printausgabe: 296 Seiten
Sprache: Deutsch

Das Buch könnt ihr hier für den Kindle kaufen

Der Klappentext:
Was tust du, wenn du nur eine einzige Chance hast, dein Glück zu finden?
Ein gebrochenes Herz und ein Jetset-Leben, das einem Scherbenhaufen gleicht – viel schlimmer hätte es für die junge Emily Carsen nicht kommen können. Voller Tatendrang versucht sie in ihrer Heimatstadt einen Neuanfang, und das auf engstem Raum mit ihrem hypochondrischen Vater und ihrer gehbehinderten Schwester. Ganz unverhofft erhält sie ein lukratives Jobangebot, das alles verändern könnte – wäre nicht zuerst ein streng gehütetes Geschäftsgeheimnis zu lüften. Als sie dem ebenso hitzköpfigen wie gut aussehenden Chris MacGowan begegnet, der mehr mit ihrem neuen Job zu tun hat, als ihr lieb ist, steht Emily aus heiterem Himmel vor der größten Chance ihres Lebens.
Ein aufregender, sexy Sommerroman unter der Sonne Kaliforniens, die besonders für diejenigen strahlt, die auf die leise Stimme des Herzens hören.
***Nach »Sommer ins Glück« (BILD-/ Kindle-Jahresbestseller 2016), jetzt der neue Roman von Katie Jay Adams.***
***Für alle mit einer Vorliebe für Romantik und Gefühl, Amerika und Italien!***
(Quelle: Amazon)

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Das Gewinnspiel

Die Gewinne
Hauptpreis
15 € Amazon Gutschein – für die neueste Urlaubslektüre und einen großartigen Sommer

2. Preis
Sommer-Überraschungspaket und 1 signiertes TB

3. Preis
1 eBook

Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet bitte die nachstehende Frage einfach in den Kommentaren.

Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 06.08.2017!

Die Gewinner werden dann unter www.netzwerk-agentur-bookmark.com bekanntgegeben.

Tagesfrage:

Wenn du das Wort “Sommerroman” liest, was darf da deiner Meinung nach auf keinen Fall fehlen?

Mit der Teilnahem am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.