Rezension

Gelesen: “Vom Suchen und Finden” von Kenneth Oppel

Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
Verlag: Dressler (24. Juli 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3791500406
ISBN-13: 978-3791500409
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Originaltitel: Every hidden thing

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Wer sucht, der findet?
Zwei junge Menschen im Westen Amerikas, zwei verfeindete Familien von Wissenschaftlern und eine große Liebe, die nicht sein darf. Rachel Cartland will Professorin werden, Paläontologe wie ihr berühmter Vater. Leider kommen ihr die veralteten Vorstellungen ihrer Familie dazwischen. Und dann ist da auch noch Samuel Bolt: Der hat nicht nur einen rivalisierenden Wissenschaftler als Vater, sondern auch ein unwiderstehliches Lächeln. Vielleicht sind Saurier doch nicht die faszinierendsten Wesen der Welt?
(Quelle: Dressler)

Der Roman „Vom Suchen und Finden“ stammt vom Autor Kenneth Oppel. Für mich war dies nicht der erste Roman des Autors, ich kannte bereits andere. Angesprochen von Cover und Klappentext habe ich mich hier neugierig ans Lesen gemacht.

Die hier auftauchenden Charaktere sind sehr gut gelungen. Auf mich wirkten sie gut und vorstellbar beschrieben, gerade auch weil sie sehr verschieden sind.
Rachel gefiel mir gut. Sie möchte Paläontologin werden. Ihr Vater aber würde sie doch gerne als Hausfrau sehen. Das ihr das nicht unbedingt liebe ist, das kann man sich bestimmt denken.
Samuel macht aktuell eine Ausbildung, würde aber sehr viel lieber direkt seinen Vater zu den Ausgrabungen begleiten. Das aber möchte sein Vater selbst nicht, er will, dass sein Sohn etwas aus sich macht.
Die Protagonisten kommen aus rivalisierenden Familien, sie kommen sich in die Quere bei den Ausgrabungen. Und das geht eben auch nicht spurlos an den Jugendlichen vorbei.

Auch die Nebenfiguren sind dem Autor gut gelungen. Ihre Handlungen sind verständlich aber nicht unbedingt immer nachvollziehbar. Die Fehde ist schon heftig.

Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und nach ein paar Seiten fühlt man sich als Leser mittendrin, kann sehr gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Rachel und Samuel. Mir gefiel es gut, da man so beide Charaktere gut kennenlernen kann.
Die Handlung selbst ist wirklich toll. Sie spielt im 19. Jahrhundert und hält verschiedene, zum Teil sehr ungewöhnliche Themen für den Leser bereit. So findet man hier nicht nur eine Liebesgeschichte, die starke Ähnlichkeit mit Romeo und Julia hat, es geht auch um Dinge wie Ausgrabungen oder Dinosaurier. Es passt zum Teil vielleicht nicht ganz zusammen, doch gerade das macht den Autor so aus. Der Fokus aber liegt definitiv auf der Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten Rachel und Sam.

Das Ende ist nochmal richtig spannend geworden. Als Leser fiebert man hier mit. Es geht aber zum Glück dann so aus wie erhofft und ich habe das Buch zufrieden beendet.

Alles in Allem ist „Vom Suchen und Finden“ von Kenneth Oppel ein Jugendroman, der mir gut gefallen hat.
Vorstellbare Charaktere, ein gut zu lesender flüssiger Stil des Autors und eine Handlung, die interessant und spannend gehalten ist und deren Themen durchaus auch ungewöhnlich sind, haben mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

Ich bedanke mich beim Verlag und der NAB für das Rezensionsexemplar und die Leserunde!

 

 

Gelesen: “Sternenmeer” von Tanja Voosen

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2339 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 293 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1505953545
Verlag: Impress (3. August 2017)
Sprache: Deutsch

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**Für die perfekte Sommerliebe muss man nach den Sternen greifen**
Wenn Laurie in ihrem Leben nicht weiterweiß, sucht sie nachts den Himmel nach Sternschnuppen ab, um sich all ihre Probleme wegzuwünschen. Doch davon bräuchte sie im Moment eine ganze Menge. Ihre Eltern streiten nur noch und wollen sie diesen Sommer ausgerechnet in das Feriencamp ihres Onkels abschieben. Um das zu verhindern, ist Laurie alles recht. Nur leider geht ihr Plan nach hinten los und endet damit, dass sie aus Versehen Derek, den unausstehlichen Bruder ihrer besten Freundin küsst. Aber es kommt noch viel schlimmer: Nicht nur muss sie trotzdem ins Camp fahren, sie läuft dort auch prompt wieder Derek über den Weg …
(Quelle: Impress)

Der Roman „Sternenmeer“ stammt von der Autorin Tanja Voosen. Für mich war dieses Buch nicht das erste der Autorin, ich kenne bereits andere Werke von ihr, die mich bisher jeweils immer begeistern konnten. Meine Erwartungen waren somit auch recht hoch. Das Cover ist richtig gelungen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin sehr gelungen. Als Leser kann man sich alle richtig gut vorstellen und sich gut in sie hineinversetzen.
Laurie war mir am Anfang etwas merkwürdig. Sie ist ziemlich stur und auch etwas nervig. Je mehr ich sie aber kennenlernte desto besser wurde der Zugang zu ihr und sie wurde mir richtig sympathisch. Laurie tat mir schon leid, denn der Streit ihrer Eltern zehrt an ihren Nerven. Sie ist ein Mädchen, das gerne und viel hilft, auch wenn es für sie selbst vielleicht Ärger bedeutet.
Derek war mir auch sympathisch. Er ist ein lustiger, charmanter und liebenswerter Charakter. Allerdings nicht immer konnte er mich nicht immer mit allen überzeugen, was er tat.

Auch die anderen Charaktere sind Tanja Voosen gelungen. Sie passen sehr gut ins Geschehen hinein, jeder von ihnen bringt ganz eigene Dinge mit ins Geschehen, die zusammen eine richtig tolle Mischung ergeben.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und jugendlich leicht zu lesen. Man kommt sehr flüssig und flott durch die Seiten und ehe man es möchte ist man am Ende angelangt.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Laurie. Hierfür hat Tanja Voosen die Ich-Perspektive verwendet. So bekommt man als Leser eine ganz besondere Bindung zu ihr.
Die Handlung ist wirklich toll. Klar Tanja Voosen hat jetzt nicht unbedingt etwas Neues erfunden aber sie hat es richtig schön verpackt. So macht es dem Leser wirklich Spaß die Geschichte zu verfolgen.
Neben einer etwas vorhersehbaren Liebesgeschichte, die ich persönlich sehr schön fand, gibt es auch Themen wie Freundschaft, Intrigen und auch Vertrauen, die ins Geschehen eingebaut sind. Es gibt witzige Stellen aber auch gefühlvolle oder gar dramatische. Eine vielseitige Mischung eben, die mich sehr gut unterhalten hat.

Das Ende ist ein ziemlich nervenaufreibender Showdown. Ich persönlich fand es sehr gelungen und es ist ein richtig schöner Abschluss der Gesamtgeschichte.

Kurz gesagt ist „Sternenmeer“ von Tanja Voosen ein ganz toller Roman, der kurzweilig richtig begeistern kann.
Authentische sehr gut beschriebene Charaktere, ein locker leichter Stil der Autorin und eine vielseitige Handlung mit einer schönen Liebesgeschichte haben mich hier ganz wunderbar unterhalten und rundum überzeugt.
Absolut zu empfehlen!

 

Gelesen: “Ein Jahr zum Leben (Die Jahr-Reihe 1)” von Emilia Fuchs

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 3273 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 300 Seiten
Verlag: Impress (3. August 2017)
Sprache: Deutsch

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**Finde dich selbst auf dem Weg in die Stadt der Liebe**
Das neue Jahr beginnt für Eve mit einer Liste von Vorsätzen. Sie sollen ihr nach einem furchtbaren Verlust wieder ins Leben zurückverhelfen – das war zumindest der Plan. Aber auch sechs Monate später hat sie noch immer keinen Punkt der Liste in die Tat umgesetzt, bis sie dem unverschämten Ben begegnet. Stets einen lockeren Spruch auf den Lippen, gelingt es ihm, Eve aus der Reserve zu locken und zu einem Deal zu überreden: Gemeinsam machen sie sich auf nach Frankreich, vorbei an alten Schlössern und blühenden Lavendelfeldern. Doch Eve weiß nicht, dass Ben mit dieser Reise vor etwas davonläuft…
(Quelle: Impress)

Der Roman „Ein Jahr zum Leben“ stammt von der Autorin Emilia Fuchs. Es ist das Debüt der Autorin und zugleich der Auftakt der “Jahr-Reihe” der Autorin. Ich habe das Buch bereit einmal gelesen als es Emilia Fuchs selbst verlegt hatte, musste nun aber wissen wie bzw. ob es sich verändert hat.
Besonders angesprochen hat mit hier besonders der Klappentext. Aber auch das Cover ist gelungen und so habe ich dieses Buch erneut gelesen.

Die Charaktere der Geschichte empfand ich als wirklich gelungen. Als Leser kann man sich sehr gut in sie hineinversetzen und ihre Handlung ist verständlich.
Eve mochte ich von Beginn an sehr. Ich konnte sehr gut mit ihr mitfühlen, weiß ich doch selbst wie es ist geliebte Menschen zu verlieren. Ich konnte Eves Antriebslosigkeit mehr als nachvollziehen. Wie sie sich langsam aber sicher wieder ins Leben zurückkämpft, wie sie sich aufrafft und es schaffen möchte, das gefiel mir richtig gut. Ihre Entwicklung im Verlauf der Handlung ist absolut nachvollziehbar und glaubhaft gestaltet. Auch, dass sie immer mal wieder in ihre alten Muster zurückfällt. Das Leben ist nun nicht immer leicht und tritt einen auch immer mal wieder mit Füßen.
Ben hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Auch wenn ich zu Beginn nicht unbedingt wusste wie ich ihn nehmen sollte. Er wirkte wie ein Bad Boy und irgendwie unnahbar. Ich bemerkte recht schnell er hat ein Geheimnis. Welches das ist kommt erst mit der Zeit ans Licht. Auch er entwickelt sich nachvollziehbar und authentisch. Die Liebe zu seiner Schwester Nora hat mich beeindruckt und seine Sorge ist immer verständlich und gut dargestellt.
Maria, Eves Freundin, ist auch eine sehr sympathische Person. Mir gefiel es gut wie sie Eve zur Seite steht. Und wie sie nicht müde wird und Eve immer wieder dazu ermutigt sich aufzuraffen.

Auch die anderen Charaktere, wie Bine oder auch Nora, sind Emilia Fuchs gut und vorstellbar gelungen. Sie alle haben ihre ganz eigene Art an sich und gerade bei Nora bin ich ja gespannt wie es mit ihr im zweiten Band weitergeht.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und locker lesbar. Ich bin sehr flüssig und flott durch die Seiten gekommen, konnte ohne Probleme folgen und es hat mir viel Freude bereitet die Charaktere auf ihrem Weg zu begleiten.
Geschildert wird das Geschehen zum großen Teil aus Sicht von Eve. Hierfür hat Emilia Fuchs die Ich-Perspektive verwendet, die, so finde ich, perfekt passt. Zum Ende hin kommen auch ein paar Kapitel aus Sicht von Ben hinzu. So kann man als Leser auch kurzzeitig in seinen Kopf schauen.
Die Handlung beginnt im Prolog traurig. Man merkt richtig wie sinnlos Eve alles erscheint. Dann findet man sich als Leser auf einer Silvesterparty wieder. Ab da wird es interessant, denn wer hat denn nicht schon mal Vorsätze für das neue Jahr gefasst? Nach einem kleinen Zeitsprung ist man dann endgültig im Geschehen angekommen. Ich fand es sehr gut das Emilia Fuchs hier auch ein wichtiges Thema aufgreift. Es geht nicht nur um eine zarte Liebe, sondern auch das Thema Spenden wird hier angesprochen. Aber nicht die Geldspende, sondern eher das Blut spenden oder Plasma spenden oder eben sich als möglicher Spender bei der DKMS registrieren zu lassen. Ich finde dieses Thema sehr wichtig, denn es kann jeden treffen. Und dann wünscht man sich doch auch die bestmögliche Hilfe!
Die angesprochene Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie entwickelt sich nachvollziehbar und glaubhaft, hat ihre Höhen und Tiefen.
Und die Kulisse, vor allem dann als es nach Frankreich geht, ist klasse. Alles ist bildhaft und somit vorstellbar beschrieben, man fühlt sich als wäre man selbst vor Ort, könnte alles ganz genau sehen.

Das Ende ist wie erwartet, was mich aber nicht im Geringsten gestört hat. Eher im Gegenteil, wäre es anders gekommen, ich hätte es sicherlich nicht so gemocht wie dieses hier. Ich bin bereits jetzt schon auf Noras Geschichte gespannt, die ich mir bereits vorbestellt habe.

Letztlich gesagt ist „Ein Jahr zum Leben“ von Emilia Fuchs ein wirklich gelungener Auftakt der “Jahr-Reihe”, der mich von Anfang an begeistern konnte.
Glaubhaft gezeichnete Charaktere, ein locker und flüssig lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die zum einen eine richtig süße und authentische Liebesgeschichte beinhaltet aber auch ein wichtiges Thema anspricht, haben mir sehr schöne Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Sehr zu empfehlen!

 

Gelesen: “Das Erbe der Dunkelheit” von Kristina Günak

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 6091 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 344 Seiten
Sprache: Deutsch

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Vampire leben unter uns. Unerkannt. Eine fremde Welt voller Macht, Dunkelheit und Magie.
Für Charlotte Sanders ändert sich alles, als sie bei einem Meeting zum ersten Mal auf ihren geheimnisvollen Chef Luka Van Dyke trifft. Ihr wird schnell klar, dass dieser attraktive Mann nicht der ist, der er vorzugeben scheint. Mühelos manipuliert er Menschen und lässt sie nach seiner Pfeife tanzen – nur bei Charlotte gelingt ihm das nicht.
Als sie von einer Vision heimgesucht wird, begreift sie, dass ihre Welt eine völlig andere ist, als sie geglaubt hatte. Und Luka Van Dyke spielt darin eine ziemlich große Rolle. Zwischen den beiden entwickelt sich eine unheimliche Anziehungskraft, doch ein Geheimnis steht zwischen ihnen und plötzlich ist nicht nur ihr Leben, sondern die ganze Welt in Gefahr.
(Quelle: amazon)

Der Roman „Das Erbe der Dunkelheit“ stammt von der Autorin Kristina Günak. Für mich war dies nicht der erste Roman der Autorin, bisher konnte sie mich mit ihren Geschichten immer sehr gut unterhalten. Das Cover gefiel mir wirklich auf Anhieb, Vampire und ich das geht immer. Auch der Klappentext sprach mich auf Anhieb an und so habe ich mich hier sehr gespannt ans Lesen gemacht.

Die Charaktere sind rundum gelungen. Sie wirkten auf mich menschlich, obwohl so einige von ihnen gar nicht menschlisch sind, und sehr glaubhaft. Sie haben wirklich alles was gute Figuren haben müssen.
Charlotte Sanders ist sehr gut beschrieben. Sie ist bei Adoptiveltern aufgewachsen, ohne eigentlich genau zu wissen wer bzw. was sie wirklich ist. Dieses Geheimnis wird erst nach und nach endgültig gelüftet. Dass sie anders ist, das weiß Charlotte eigentlich ganz alleine, sie versucht es aber doch gut zu verbergen. Ich mochte Charlotte, okay, manches Mal nimmt sie die Dinge in meinen Augen ein wenig zu einfach hin. Das hängt aber mit ihrem Wesen zusammen und ist somit klar zu verstehen.
Luka Van Dyke, wow was für ein Mann. Er ist groß und wirkt geheimnisvoll. Und er zieht Charlotte magisch an. Zu Beginn wirkt er irgendwie noch unnahbar, im Verlauf ändert sich dies zum Glück ein wenig.

Neben den beiden genannten gibt es noch andere Charaktere. Jeder von ihnen ist einzigartig beschrieben, ich konnte sie mir alle vorstellen. Und es gibt so einige über die ich gerne noch sehr viel mehr erfahren möchte.

Der Schreibstil der Autorin ist absolut fesselnd. Ich habe angefangen zu lesen und konnte nicht aufhören. Innerhalb kürzester Zeit bin ich durch die Seiten geflogen, es liest sich alles herrlich flüssig und leicht.
Geschildert wird das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven. Somit wird die Handlung komplex. Man verliert hier aber niemals den Überblick. Alles ist logisch aufgebaut, alles ist verständlich.
Die Handlung hat mich absolut überzeugt. Es gibt hier wirklich alle, von fesselnder Spannung über Liebe und Erotik, und auch einige Szenen mit viel Humor. Diese Mischung ist gelungen, es passt alles wunderbar zusammen. Kristina Günak hat hier Wendungen ins Geschehen eingebaut, es werden Geheimnisse aufgeworfen die es zu ergründen gilt. Langeweile sucht man hier echt vergebens.

Das Ende passt wunderbar zum Gesamtgeschehen. Es macht es in meinen Augen rund und schließt es sehr gut ab. Ich habe meinen Kindle am Ende wirklich zufrieden zur Seite gelegt.

Zusammengefasst gesagt ist „Das Erbe der Dunkelheit“ von Kristina Günak ein Roman, der mich von Anfang an gefesselt hat.
Vorstellbare, sehr gut beschriebene Charaktere, ein mitreißender Stil der Autorin, der mich förmlich durch das Buch fliegen ließ und eine Handlung, die sehr spannend gehalten ist, in der es aber auch ganz viel Liebe und erotische Szenen gibt, haben mich überzeugt und rundum super unterhalten.
Absolut zu empfehlen!

 

Ich danke der Autorin für das bereitgestellte Vorab – eBook!

 

Gelesen: “Barfuß durchs Leben” von Hannah Siebern

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2178 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 459 Seiten
Sprache: Deutsch

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Jackys Leben ist ein einziges Chaos. Kurz vor dem Abitur befindet sie sich in der größten Krise ihres Lebens. Als dann auch noch ihr Freund am Telefon mit ihr Schluss macht, sieht sie keinen Ausweg mehr. Doch dann begegnet sie Max. Max ist anders als alle anderen jungen Männer in ihrem Alter. Er meidet Fremde, lebt abgeschieden in einer Hütte im Wald und bietet Jacky trotz aller Bedenken seine Hilfe an. Eine Entscheidung mit Folgen, denn Gegensätze ziehen sich bekanntlich an und vielleicht ist das, was man nicht haben will, manchmal genau das, was man eigentlich braucht …
Barfuß durchs Leben – Ein Roman über das Erwachsenwerden, die Liebe und wichtige Entscheidungen im Leben.
(Quelle: amazon)

Ich kannte Hannah Siebern und ihre Romane bereits gut. Nun hatte ich die Chance ihr neuestes Werk „Barfuß durchs Leben“ zu lesen. Das Cover ist ein Blickfang, es passt sehr gut zu den anderen „Barfuß“ – Romanen der Autorin. Der Klappentext macht sehr neugierig und so begann ich gespannt mit dem Lesen.

Die handelnden Charaktere sind Hannah Siebern richtig gut gelungen. Es ist zwar ein Teil einer Reihe, man kann die Romane aber alle ohne Vorkenntnisse lesen. Ich kenne bis auf einen alle „Barfuß“ – Romane und so waren mir auch einige der auftauchenden Charaktere bereits gut bekannt.
Die Protagonistin Jacky gefiel mir sehr gut. Sie steckt mitten in ihrem Abitur, Stress pur für das junge Mädchen. Ihr Freund ist nicht unbedingt ein netter Kerl, ihre Eltern sind eine Katastrophe. Eigentlich ist Jacky also alleine, nur Saskia ist für sie da. Im Verlauf öffnet sich die zu Beginn eher verschlossen wirkende Jacky mehr und mehr und man erfährt als Leser was ihr alles passiert ist. Und das ist nicht gerade wenig.
Max lebt im Wald in einer Hütte, jenseits des gesamten Trubels. Auch ihn mochte ich total gerne, er ist charmant und liebenswert. Max ist nicht gerne unter Menschen, wenn er kann meidet er sie. Das er Jacky bei sich wohnen lässt ist ein ganz großer Schritt für ihn. Er ist sehr hilfsbereit und mit der Zeit verändert sich Max vom Verhalten her.
Die beiden Protagonisten sind der Autorin richtig gut gelungen. Sie zusammen sind klasse, auch wenn sie eben sehr unterschiedlich sind.

Die Nebencharaktere, von denen mir einige bereits sehr gut bekannt waren, sind der Autorin ebenso richtig gelungen. Besonders der Erzählstrang mit Saskia ging mir doch sehr nahe. Ihr Leben war bisher schon nicht immer leicht, hier aber muss sie etwas Schwieriges verkraften.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und lässt sich sehr leicht lesen. Ich bin locker durch die Seiten des Romans gekommen, konnte ohne Probleme folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. So zum Beispiel aus Jackys Sichtweise oder der von Max oder eben der Sichtweise von Saskia. Man ist allen dadurch sehr nahe und bekommt Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle.
Das Geschehen selbst hat mich sehr gut unterhalten und nachhaltig beeindruckt. Neben einer sehr süßen Liebesgeschichte gibt es auch schwierige Themen, die Hannah Siebern hier anspricht. Genau das aber macht die „Barfuß“ – Romane in meinen Augen aus. Sie scheut sich nicht schwierige Sachen anzusprechen, so wirken die Romane immer glaubhaft und realitätsnah.
In der Handlung gibt es immer wieder Wendungen, die neue Dinge ins Geschehen hineinbringen, es in andere Richtungen lenken. So bleibt es immer unvorhersehbar und regt den Leser durchaus auch zum Nachdenken an.

Das Ende ist gelungen, auch wenn es richtig dramatisch und spannend gehalten ist. Es macht den Roman rund und schließt ihn super ab. Mich hat es sehr zufriedengestellt.

Zusammengefasst gesagt ist „Barfuß durchs Leben“ von Hannah Siebern ein Roman, der mich beeindruckt und zu Nachdenken angeregt hat.
Vorstellbare sehr gut beschriebene Charaktere, ein locker und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die einerseits sehr dramatisch gehalten ist, in der es aber auch sehr viel Gefühl und eine richtig schöne Liebesgeschichte gibt, haben mich wunderbar unterhalten und begeistert.
Wirklich zu empfehlen!

 

Ich bedanke mich bei der Autorin für das Vorab – eBook!

 

 

Gelesen: “No Return 2: Versteckte Liebe” von Jennifer Wolf

Achtung:
Dies ist der zweite Teil der Dilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2947 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 231 Seiten
Verlag: Impress (3. August 2017)
Sprache: Deutsch

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**Der zweite und finale Band der Rockstar-Romance über die Bandboys in Love!**
Nach einer anstrengenden Europa-Tournee mit seiner Boyband WrongTurn kann sich Tony endlich für eine Weile zurückziehen und eine Ruhepause einlegen. Das ist aber leichter gesagt als getan, denn seine Gedanken kreisen unaufhörlich um seinen besten Freund Drew. So sehr er sich auch bemüht, er kann ihn einfach nicht vergessen. Aber seine Entscheidung steht fest … oder?​
(Quelle: Impress)

Nachdem mir „No Return 1: Geheime Gefühle“ von Jennifer Wolf bereits richtig gut gefallen hat musste ich unbedingt wissen wie es mit Tony und Drew weitergeht. Also habe ich mich direkt auf „No Return 2: Versteckte Liebe“ gestürzt. Sowohl das Cover, das ganz wunderbar zu Band 1 passt, als auch der Klappentext machten mich schon im Vorfeld extrem neugierig.

Die Charaktere sind bereits gut bekannt aus Teil 1. Man sollte diesen auch unbedingt vorab gelesen haben, da man nur dann auch wirklich komplett folgen kann.
Bereits im ersten Teil gefielen mir die beiden Protagonisten Drew und Tony richtig gut. Dieses Gefühl hat sich hier nochmals um einiges gestärkt. Die beiden zusammen sind einfach ein Traum, ich habe mich ihnen mitgefiebert, mitgelitten, mitgelacht und ja auch sehr häufig mitgeweint. Sie wirkten auf mich so unheimlich authentisch, wie aus dem Leben gegriffen. Und nicht selten wäre ich gerne mal ins Buch gekrochen und hätte sie gerne mal ganz fest in den Arm genommen. Ich habe mich hier sehr sowohl mit Drew und vor allem mit Tony verbunden gefühlt, ihre Gefühle und Emotionen haben mich schlicht mitgerissen und lassen mich auch jetzt noch nicht los.

Doch nicht nur die beiden Protagonisten sind Jennifer Wolf verdammt gut gelungen. Egal ob man Leo, Shane, Mike, einen der Bodyguards oder die ganzen Fans oder was weiß ich wen nimmt, sie alle sind glaubhaft, vorstellbar und jeder von ihnen gehört einfach dazu, darf nicht fehlen.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach eine Wucht. Jennifer Wolf hat es geschafft, sie hat mich bereits nach ein paar Worten mitgerissen. Ich konnte das Buch nicht weglegen, immer wieder drehten sich meine Gedanken darum, ich musste unbedingt wissen wie es weitergeht. Und so sind die Seiten regelrecht an mir vorbeigeflogen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Tony. Man ist ihm so nah, kann sich in ihn hineinversetzen, kann mit ihm fühlen und man leidet auch mit ihm.
Die Handlung hat mich schlicht und ergreifend fertig gemacht. Bereits nach ein paar Prozent war ich schon in Tränen aufgelöst, hätte den Kindle am liebsten in die Ecke geschmissen. Es ist so unheimlich emotional, so gefühlvoll, eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die mich alles hat vergessen lassen. Immer wieder hat es mich hier unvorhersehbar getroffen, mein Leserherz ist in tausend Teil zersprungen, nur um dann kurz darauf wieder zusammengeflickt zu werden. Und so ging es immer wieder, es kamen Wendungen, die mich mal geschockt, mal gefreut haben. Es ist einfach Wahnsinn welche Gefühle dieses Buch in einem auslösen kann.
Je näher ich dem Ende kann desto nervöser wurde ich. Ich hatte kurzzeitig wirklich Angst, dass es doch ganz anders kommt als ich es mir gewünscht und erhofft habe.

Das eigentliche Ende dann hat mich verdammt happy gemacht. Es passt, wackelt und hat Luft und der Zusatz ganz am Ende ist das I-Tüpfelchen, dass dieses Buch zu etwas ganz Besonderem macht. Ich werde noch sehr lange an diese Dilogie zurückdenken, sie zählt definitiv zu meinen Highlights in diesem Jahr.

Kurz gesagt ist „No Return 2: Versteckte Liebe“ von Jennifer Wolf eine Fortsetzung/ein Abschluss der Dilogie, der mich schlicht und einfach umgehauen hat.
Charaktere, die mir bereits im ersten Teil gefallen haben und die mir hier noch viel mehr ans Herz gewachsen sind, ein mitreißender leicht zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mich mitfiebern, mitlachen und auch mitweinen ließ und deren Wendungen mich emotional regelrecht fertig gemacht haben, wissen zu begeistern und machen diese Dilogie einfach zu etwas ganz Besonderem, zu einem absoluten Highlight.
Lest es, ihr werdet es nicht bereuen!