Rezension

Gelesen: „Die Pan-Trilogie, Band 2: Die dunkle Prophezeiung des Pan“ von Sandra Regnier

Achtung:
Dies ist Teil 2 der Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Format: ePub
Dateigröße: 2103 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 366 Seiten
Verlag: Impress (10. Oktober 2013)
Sprache: Deutsch

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Es ist wirklich nicht leicht, die Auserwählte der Elfenwelt zu sein, wie Felicity Morgan täglich feststellen muss. Statt der erwarteten Lobeshymnen steht sie jetzt plötzlich unter Mordverdacht und der Elfenkönig ist persönlich hinter ihr her. Da hilft es auch nicht wirklich, Leander FitzMor, den bestaussehendsten Typen Londons, an seiner Seite zu haben, vor allem nicht, wenn man sich seiner Absichten nie ganz sicher sein kann. Wie gut, dass Felicity ihr Herz ohnehin schon an den attraktiven Filmstar Richard Cosgrove verloren hat. Nur leider kann er ihr nicht weiterhelfen, als sie plötzlich im Versailles des 18. Jahrhunderts erwacht …
(Quelle: Impress)

Die Prophezeite Felicity Morgan hat es wirklich nicht leicht. Gerät sie doch unter Mordverdacht und somit ins Visier des Elfenkönigs Oberon. Da hilft es ihr auch nicht das sie Leander FitzMor an ihrer Seite hat, denn bei ihm weiß sie auch nicht immer woran sie wirklich ist.
Leander, genannt Lee, möchte nun aber den Mordverdacht gegen Felicity entkräften und sie vor Oberon schützen. Aus diesem Grund reist er ins Elfenreich. Doch nach 14 Tagen ist er immer noch nicht zurück. Felicity beginnt sich ernsthaft Sorgen zu machen. Ist Lee womöglich etwas passiert?
Doch damit nicht genug, auch die Männerwelt steht derzeit Kopf und Felicity kann sich vor Verehrern nicht retten. Gefühlschaos inklusive …

Der Fantasyroman „Die dunkle Prophezeiung des Pan“ stammt aus der Feder der Autorin Sandra Regnier. Es ist der zweite Teil der „Pan“ – Trilogie. Der erste Teil hat mir bereits sehr gut gefallen und dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an diesen Teil Und ich wurde nicht enttäuscht, eher im Gegenteil.

Felicity Morgan hat sich im Vergleich zu Teil 1 sehr weiterentwickelt. Sie wirkt nun viel selbstbewusster und durch Sport ist sie auch attraktiver geworden. Dementsprechend reagiert auch die Männerwelt auf sie, Felicity hat viele Verehrer. Doch leider hat es Felicity in diesem Teil nicht leicht, denn sie gerät unter Mordverdacht. Außerdem springt sie dieses Mal vermehrt in der Zeit und findet sich so beispielsweise plötzlich am Hof von Versailles wieder. Ich empfand die Entwicklung von Felicity als authentisch und nachvollziehbar.
Der Halbelf Leander FitzMor, kurz Lee, ist immer an Felicitys Seite. Er möchte den Mordverdacht entkräften und reist so ins Elfenreich. So ist er allerdings die meiste Zeit nicht zugegen und wird doch sehr vermisst. Nicht nur von Felicitys Freunden, nein auch von Felicity selber.
Dafür ist Ciaran, Lees Cousin, zur Stelle. Er hatte bereits in Teil 1 einen Auftritt. Dieses Mal erscheint er als Lehrer und nimmt so eine größere Stellung ein. Er ist nach wie vor ziemlich launisch und eigentlich unberechenbar. Es gibt viele hitzige Wortgefechte zwischen ihm und Felicity. Ciaran testet außerdem Felicitys Fähigkeiten.

Neben diesen dreien gibt es noch viele weitere Nebenfiguren. Einige sind bereits bekannt aus dem Vorgängerband, wie beispielsweise Felicitys Freunde, andere, wie beispielsweise der Elfenkönig Oberon tauchen zum ersten Mal auf. Sie alle haben mir sehr gut gefallen.

Der Schreibstil der Autorin ist bereits gut bekannt. Gewohnt locker und flüssig lässt sich das eBook lesen und ehe man sich versieht ist man mittendrin und kann gar nicht mehr aufhören mit lesen.
Geschildert wird das Geschehen, wie bereits im ersten Band auch, aus der Sicht von Felicity in der Ich-Perspektive. Man hat als Leser wieder einen direkten Draht zu ihren Gedanken und Gefühlen.
Die Handlung selber ist komplexer als im ersten Teil Es ist spannend und es gibt Wendungen und Überraschungen. Besonders gut gefiel mir das sich das Geschehen hier nicht nur in der Menschenwelt abspielt, sondern das man als Leser auch das Elfenreich kennenlernt.

Zum Ende hin wird es nochmal richtig heftig und das Ende selber hat es wirklich in sich. Es bleiben viele Fragen offen und es wartet leider ein ganz gemeiner Cliffhanger auf den Leser, der den 3. Teil sehnlichst herbeiwünscht. Dieser wird am 05.12 erscheinen.

„Die dunkle Prophezeiung des Pan“ ist eine wirklich sehr gelungene Fortsetzung der „Pan“ – Trilogie.
Ds Buch nimmt den Leser mit auf eine spannende Reise, die Wendungen und Überraschungen parat hält. Gepaart mit wirklich wunderbar gestalteten Charakteren und dem lockern Schreibstil hat mich dieser zweite Teil mehr als überzeugt.
Ich warte nun sehnsüchtig auf Dezember und gebe diesem Buch eine klare Leseempfehlung!

 

Rezension Band 1
„Das geheime Vermächtnis des Pan“

Gelesen: „Das Vermächtnis (The Curse, Band 3)“ von Emily Bold

Achtung:
Dies ist der 3. Teil der Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1285 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 380 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3738608362
Sprache: Deutsch

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Der Mann, der mein Leben war, der mein Herz durch alle Zeit in seinen Händen hielt und dessen Liebe mich erst vollständig machte, zog seinen Dolch.
„Vergib mir, aber es ist der einzige Weg“, flüsterte er, als mein Blut seine Klinge färbte.

Sam gewinnt den Wettlauf gegen die Zeit und kann in die Arme des Schotten zurückkehren, der ihr Herz durch alle Zeit in seinen Händen hält. Doch welche Schuld hat sie dabei auf sich geladen? Und wie hoch ist der Preis für ihr egoistisches Streben nach Glück? Diese Fragen zerreißen Sam, als ihrer Liebe zu Payton eigentlich nichts mehr im Weg stehen dürfte.
Als dann alte Feinde aus dem Schatten der Vergangenheit treten, scheint am Ende das Böse den Sieg davonzutragen …
(Quelle: amazon)

Der Roman „The Curse – Das Vermächtnis“ stammt von der Autorin Emily Bold. Es ist der 3. Und abschließende Teil der „The Curse“ – Trilogie um die junge Samantha und ihre große Liebe Payton.

Die Charaktere des Buches haben mir wieder alle samt sehr gut gefallen.
Allen voran natürlich Sam und Payton. Ihre Liebe ist einfach etwas ganz besonderes, sie ist alltäglich und es ist einfach schön die beiden dabei zu begleiten. Beide habe ihren Platz bei mir im Leserherz sicher, komme was wolle.
Sam hat sich im Vergleich zu „Vanoras Fluch“ extrem weiterentwickelt. Sie wirkt reifer und erwachsener. Sam liebt Payton über alles. Sie würde alles für ihn tun. Doch auch wenn nach außen hin alles gut scheint so ist Sam innerlich zerrissen. Sie droht an der Last der ihr aufgeladenen Schuld zu zerbrechen.
Auch Payton hat sich enorm entwickelt. Er wirkt authentisch und ich würde lügen, wenn ich behaupte ihn nicht gerne mal kennenlernen zu wollen. Aber auch Payton wirkt innerlich kaputt. Die Dinge, die passiert sind lassen ihn nicht kalt.

Doch nicht nur die beiden Protagonisten haben es mir angetan, auch alle Nebenfiguren, egal ob nun gut oder böse, sind einfach wirklich klasse dargestellt. Jeder von ihnen ist Teil von „The Curse“ und darf einfach nicht fehlen.

Der Schreibstil von Emily Bold ist einfach wunderbar. Sie schreibt flüssig und weiß es den Leser mit ihren Worten zu fesseln. Detailreich beschreibt sie das Schottland der Gegenwart und Vergangenheit und man möchte am liebsten die Sachen packen und sogleich hinfahren.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Zum einen aus Sams Sicht in der Ich-Perspektive. Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle sind dem Leser somit sicher. Dann ist da noch Paytons Sicht, in Form des personalen Erzähler oder auch die Sichtweisen von Alasdair oder Nathaira. Die wechselnden Sichtweisen ermöglichen es dem Leser einen umfassenden Blick auf alles zu bekommen.
Die Handlung ist eine Mischung aus Fantasy-, Zeitreise- und historischem Roman. Alle drei Genre hat Emily Bold wunderbar miteinander in Einklang gebracht.
Das Geschehen ist spannend und fesselnd, es gibt Wendungen und Überraschungen mit denen wirklich niemand rechnet. Es ist alles logisch und verständlich aufgebaut und ich war wirklich gefesselt und habe mit Sam und Payton richtig mitgefiebert.
Immer wieder gibt es kleine Details aus den Vorgängerbänden, es ist jedoch ratsam die Trilogie in richtiger Reihenfolge zu lesen, um die Zusammenhänge besser zu verstehen.

Das Ende kam leider viel zu schnell, zumal es dieses Mal ja ein wirkliches Ende ist. Ich geb zu die ein oder andere Träne musste ich schon verdrücken, zu sehr sind mir die Charaktere ans Herz gewachsen.
Zu Schluss werden wirklich alle Fragen beantwortet, das Ende ist, so wie es ist, schön und rundet die Trilogie wunderbar ab. Und nach dem Epilog könnte man eigentlich direkt wieder von vorne anfangen, denn der Kreis schließt sich.

„The Curse – Das Vermächtnis“ von Emily Bold ist ein hervorragender Abschluss der Trilogie um Sam und Payton.
Die authentischen, sympathischen Charaktere und eine spannende Handlung haben mich für wunderbare Lesestunden nach Schottland entführt und komplett überzeugt.
Ich kann dem Buch und der kompletten „The Curse“ – Trilogie nur eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen und sagen „Lest es, ihr werdet es nicht bereuen!“

 

Mein Dank geht an die Autorin für das eBook!

 

Rezension Teil 1
„Vanoras Fluch“

Rezension Teil 2
„Im Schatten der Schwestern“

 

Gelesen: „Die Pan-Trilogie, Band 1: Das geheime Vermächtnis des Pan“ von Sandra Regnier

Format: ePub
Dateigröße: 2.085 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 378 Seiten
Verlag: Impress (8. August 2013)
Sprache: Deutsch

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Felicity Morgan ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter ihrer prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist achtzehn, trägt immer noch eine Zahnspange, hat keinen Sinn für schicke Klamotten und scheint niemals genügend Schlaf zu bekommen. Leander FitzMor hingegen, der Neue an Felicitys Schule, ist der wohl mit Abstand bestaussehendste Typ Londons. Um keinen coolen Spruch verlegen und zu allem Überfluss auch noch intelligent – denkt Felicity, die Gott sei Dank nicht auf arrogante Frauenschwärme steht. Auch wenn diesen Leander immer jener seltsam anziehende Duft nach Heu und Moos umgibt und er sie manchmal anschaut, als könne er ihre Gedanken lesen. Aber das Schlimmste an dem Ganzen ist, dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will …
(Quelle: Impress)

Felicity Morgan ist eine ganz normale Schülerin. Sie ist nicht übermäßig hübsch und auch nicht sonderlich intelligent. Sie beißt sich durchs Leben so durch, hilft ihrer Mutter abends immer im Pub. Daher kommt sie auch meist zu spät und unausgeschlafen zur Schule.
Eines Tages nun kommt ein neuer Schüler an Felicitys Schule. Sein Name Leander. Er ist äußerst attraktiv und zieht so die Aufmerksamkeit aller Mädchen auf sich. Doch Leander interessiert sich nicht für sie. Er sucht ausgerechnet die Nähe von Felicity.
Was diese nicht weiß Leander und sie sind füreinander bestimmt. So sagt es jedenfalls eine 300 Jahre alte Prophezeiung. Doch Felicity glaubt nicht wirklich daran, denn Leander ist irgendwie merkwürdig. Außerdem verschwindet er immer wieder für einige Tage.
Was steckt da wohl dahinter? Und werden Felicity und Leander noch zueinander finden?

Der Fantasyroman „Die Pan-Trilogie, Band 1: Das geheime Vermächtnis des Pan“ stammt von der Autorin Sandra Regnier. Es ist zugleich der Auftakt einer Trilogie. Nachdem mich Sandra Regnier bereits mit ihrem Debüt „Schauspieler küssen anders“ komplett begeistert hat war ich nun sehr gespannt auf ihr neuestes Werk.

Felicity, genannt City, ist ein authentisches und sehr sympathisches junges Mädchen. Sie hat jedoch nicht besonders viel Selbstbewusstsein, findet sich zu dick und zu hässlich. Von ihrer Zukunft hat Felicity bereits genaue Vorstellungen. Sie möchte studieren und dann Lehrerin werden. Die derzeitige Situation sieht aber nicht rosig aus. Dadurch das Felicity ihrer Mutter immer im Pub helfen muss ist sie sehr oft übermüdet und hat Probleme in dem Schulstoff zu folgen. Als Leander an ihre Schule kommt versucht Felicity so wenig wie nur irgend möglich mit ihm zu tun zu haben.
Leander, genannt Lee, ist der Frauenschwarm schlechthin. Er sieht gut aus und ist beliebt. Doch diese Tatsache interessiert Lee nicht besonders. Er sucht die Nähe zu Felicity, denn sie sind füreinander bestimmt. Lee wartet nun schon seit über 300 Jahren auf diesen Moment und nun stellt sich heraus, Felicity möchte gar nichts mit ihm zu tun haben. Zu Beginn empfand ich Lee ein wenig arrogant, doch dies ändert sich nach und nach und ich habe auch ihn sehr ins Herz geschlossen.

Die Nebenfiguren haben mir auch recht gut gefallen. Hier sind besonders die Zicken in der Schule und Felicitys Mutter erwähnenswert.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und dem Genre angepasst. Bildhaft und lebendig beschreibt sie ihre Figuren und Szenen und man kann es sich wunderbar vorstellen.
Geschildert wird das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven. So hat man als Leser einen guten Überblick über das gesamte Geschehen und ist immer da wo etwas passiert.
Die Handlung selber ist fesselnd und spannend. Sie wirkt teilweise geheimnisvoll und man klebt regelrecht am Reader, weil man als Leser wissen will wie es weitergeht. Die Geschichte ist sehr gut durchdacht und die Idee hinter der Geschichte und die damit verbundene Umsetzung sind wirklich klasse.

Das Ende kommt leider viel zu schnell, an einer Stelle die gemeiner nicht sein könnte. Es ist gerade so unglaublich spannend und schwupp ist da dieser gemeine Cliffhanger und man fragt sich als Leser nur „Wann bitte geht es weiter? Ich will mehr!“. Der zweite Teil wird wohl voraussichtlich am 10.10. erscheinen und ich bin bereits jetzt mehr als neugierig darauf!

„Die Pan-Trilogie, Band 1: Das geheime Vermächtnis des Pan“ von Sandra Regnier ist ein fantastischer Auftakt dieser Trilogie.
Die tolle Idee, die gelungene Mischung auf Fantasy und Zeitreise und sympathische Charaktere haben mich komplett überzeugt.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!
Doch Vorsicht: Suchtgefahr!!

 

Gelesen: „Blut ist im Schuh“ von Anna Schneider

Taschenbuch: 272 Seiten
Verlag: Books on Demand
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3744819159
ISBN-13: 978-3744819152
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre

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Gespenstische Stille liegt über dem Friedhof Amelies heimlichen Zufluchtsort vor den Bosheiten ihrer Stiefschwester. Sarah hatte sie bestohlen, gedemütigt, verletzt … Wie weit würde sie noch gehen? Schon spürt Amelie wieder das Stechen im Nacken, wie von eiskalten Augen, die ihr überallhin folgen. Ihr einziger Hoffnungsschimmer ist der Abschlussball mit Ben: Wird er sie wach küssen aus diesem Albtraum?
(Quelle: amazon)

Amelies Mutter ist an Krebs gestorben. So kommt es das sie mit ihrem Vater in eine neue Stadt ziehen muss. Dieser hat nämlich eine neue Frau kennengelernt, Heike. Und Heike hat bereits Kinder, wovon Sarah, die etwa in Amelies Alter ist, noch bei der Mutter wohnt. Da Amelies Vater geschäftlich sehr oft unterwegs ist muss Amelie ihr Leben mit den beiden neuen Frauen meistern. Sarah allerdings sieht Amelie als Konkurrentin an und lässt sich immer wieder gemeine Dinge einfallen um ihr das Leben schwer zu machen. Hinzu kommt das
Amelie sich beobachtet fühlt. Ist es nur Sarah die Amelie Böses will? Oder gibt es noch jemanden anders?Der Jugendthriller „Blut ist im Schuh“ stammt von der Autorin Anna Schneider. Es ist der Debütroman der Autorin und zudem eine Märchenadaption zum allseits bekannten Märchen „Aschenputtel“.Amelie war mir richtig sympathisch. Sie ist lieb und nett und hat es nicht so sonderlich leicht. Ihre Mutter ist an Krebs gestorben und ihr Vater hat sich neu verliebt. Allerdings in eine Frau die bereits Kinder hat. So kommt es das Amelie plötzlich eine Schwester namens Sarah hat. Ihren Anfeindungen ist Amelie schonungslos ausgesetzt.
Sarah gehört der Gothic-Szene an. Sie trägt nur schwarze Klamotten, ihre langen Handschuhe sind ihr Markenzeichen. Was keiner weiß, Sarah hat ein ernst zu nehmendes Problem und die Handschuhe helfen ihr dabei dieses zu verbergen. Sarah sieht in Amelie eine ernsthafte Konkurrentin und so denkt sie sich immer wieder neue Dinge aus um ihr das Leben schwer zu machen.
Heike ist Sarahs Mutter und sie steht ausnahmslos hinter ihrer Tochter. Und dann ist da noch ein Unbekannter, der die beiden Mädchen immer wieder beobachtet. Wer dies ist wird erst gegen Ende immer deutlicher.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, jugendlich und leicht. Die Seiten ließen sich richtig gut lesen.
Geschildert wird das Geschehen aus 3 verschiedenen Perspektiven. Da ist die Sicht von Amelie, dann die von Sarah und immer wieder werden Kapitel aus Sicht des Unbekannten eingeschoben. Diese erhöhen die Spannung.
Die Handlung an sich ist fesselnd. Immer wieder gibt es Wendungen, die man so nicht vorhersehen kann. Neben den Thrillerelementen spricht die Autorin ebenso Themen wie Mobbing und Unterdrückung an.

Das Ende hat mich ein wenig ratlos zurückgelassen, was ich ein wenig schade fand. Es kam außerdem viel zu schnell und abrupt und war somit nicht zu hundert Prozent zufriedenstellend für mich.

„Blut ist im Schuh“ von Anna Schneider ist ein fast perfekter Jugendthriller. Vom Ende abgesehen wissen die spannende Handlung und Protagonisten, die wie Tag und Nacht sind, sehr gut zu unterhalten.