Rezension

Gelesen: “Angels Fall” von Susanne Leuders

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2251 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 257 Seiten
Verlag: Verlagshaus el Gato (7. Januar 2016)
Sprache: Deutsch

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Die siebzehnjährige Amelie von Engelsbach hat alles, was man für einen Start in ein vermeintlich erfolgreiches Leben braucht: Ein finanzstarkes Elternhaus, das ihr neben dem traditionsreichen Namen eine exzellente Ausbildung garantiert und die Tür zur Welt der Schönen und Reichen öffnet.
Nach einem Unfall gerät Amelies Welt allerdings vollkommen aus dem Ruder und sie verliert sich in einer selbst gewählten Isolation.
Von Angel:
„Ab und zu starre ich auf diese Buchstaben an der Wand im Mädchenklo und weine ohne Tränen in mich hinein.“
Amelie nennt sich lieber Angel, läuft mit Second-Hand-Klamotten herum und rebelliert, wo sie nur kann. Dementsprechend herrscht zu Hause ständig dicke Luft. Völlig allein gelassen bringt sie sich selbst immer wieder in gefährliche Situationen.
Von Angel:
„Wenn ich da morgens liege und mir vor Angst das Adrenalin durch den Körper jagt, dann spüre ich wenigstens für einen kleinen Augenblick, dass ich noch lebe …“
Im Internet lernt sie Striker kennen, mit dem sie täglich chattet. Er gibt ihr Halt und wird zu ihrem einzigen Freund. Als sie während eines Treffens erfährt, wer wirklich hinter diesem Nickname steckt, droht auch diese Freundschaft zu zerbrechen.
Von Striker:
„Pffff, was soll ich dazu sagen? Angel, jetzt mal ehrlich! Findest du nicht, dass das ein bisschen krank ist?“
Doch dann erschüttert die nächste Katastrophe Amelies Leben und ihr wird klar, dass sie außer Striker niemanden hat, der zu ihr steht.
Der Junge hat allerdings seine eigenen Probleme. Auch er verbringt einen Teil seiner Freizeit im Internet. Dort gerät er an einen ziemlich üblen Typen, der ein Spiel vorschlägt, das nicht nur Striker in höchste Lebensgefahr bringt.
„Du oder ich, Striker? Wir sind die Letzten …“
(Quelle Verlagshaus el Gato)

Von Susanne Leuders kannte ich bisher erst einen Roman. Nun hatte ich die Chance „Angels Fall“ aus ihrer Feder zu lesen. Das Cover hat mich auf Anhieb sehr neugierig gemacht. Und auch der Klappentext sprach mich an, also habe ich mich neugierig ans Lesen gemacht.

Die beiden Protagonisten Amelie, Angel, und Striker haben es mir nicht unbedingt einfach gemacht. Amelie hat viel durchgemacht, ihr Schicksal wird dem Leser sehr deutlich. Allerdings über ihren Hintergrund erfährt man nicht so viel, hier bleibt leider so einiges im Dunkeln. Amelie ist ein toller Mensch, ihre Zerrissenheit war für mich zu jeder Zeit spürbar. Wann immer sie kann versucht sie sich zu verstecken und zudem ist sie auch sehr wankelmütig.
Striker oder auch Lennard ist ein Typ der ziemlich genau weiß was er will. Aber auch er ist zerrissen, hat Stimmungsschwankungen, die mich manches Mal in den Wahnsinn getrieben haben.
Irgendwie fühlen sich die beiden zueinander hingezogen, doch was es wirklich ist, das sie verbindet, ist schwierig zu sagen.

Es gibt neben den beiden noch andere Charaktere. Sie fügen sich gut uns Geschehen ein, bringen jeder eigene Dinge mit ins Geschehen ein.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und hat mich vom Beginn an gefesselt. Ich habe angefangen und konnte mich der Geschichte nicht mehr entziehen.
Die Handlung selbst wird als Thriller angepriesen. Allerdings mir persönlich hat hier der Thrill doch ein wenig gefehlt. Spannung gibt es aber dennoch und zwar genug. Man fragt sich eigentlich permanent was es mit diesem Spiel, auf das nicht so viel eingegangen wird, wirklich auf sich hat. Wer wird der Nächste sein? Immer wenn ein Geheimnis gelüftet wurde gab es Neue.
Neben der Spannung gibt es auch Liebe, bzw. eine Anziehung zwischen den Protagonisten. Was es wirklich ist, was sie verbindet, es bleibt etwas unklar. Hier haben sich bei mir auch immer wieder Fragen gebildet.

Das Ende, hm, hier wusste ich nicht so ganz was ich davon halten sollte. Es waren so viele Fragen offen, es gab aber keine Seiten mehr. Umso mehr ruhte meine Hoffnung daher auf der Fortsetzung „Strikers Fall“.

Insgesamt gesagt ist „Angels Fall“ von Susanne Leuders ein Jugendthriller, der mich gefangen genommen hat.
Charaktere, die es beide nicht unbedingt leicht hatten, ein flüssiger mitreißender Stil der Autorin und eine Handlung, die zwar viel Spannung beinhaltet, in der mir aber doch der Thrill ein wenig gefehlt hatte, haben mir dennoch aber unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

Ich danke dem Verlag für das eBook!

 

 

Gelesen: “Hooligan Liebe (Die Saison deines Lebens 1)” von Kaylie Morgan

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1434 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 202 Seiten
Verlag: moments (27. Juli 2017)
Sprache: Deutsch

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Marlene
hat ihr ganzes Leben zurückgelassen und beginnt noch einmal von vorne. Eine fremde Stadt, ein neuer Job und selbstauferlegte Einsamkeit. Zu groß ist die Angst vor ihrer Vergangenheit. Die Angst, wieder die abhängige und schwache Frau von früher zu werden. Sie will ihr Leben neu beginnen, unabhängig und frei. Doch alle guten Vorsätze sind dahin, als sie auf Ben trifft und sich Hals über Kopf in ihn verliebt …
Ben lebt für den Blau Weiß GE. Zusammen mit weiteren Hardcore-Fans gehört er den Ultras der Szene an. Gewalt, Alkohol und der Verein bestimmen sein Leben. Eine Beziehung für ihn: undenkbar. Frauen haben in seiner Gruppe nichts zu suchen und sind für ihn nur Zeitvertreib. Doch das ändert sich schlagartig, als er auf Marlene trifft.
(Quelle: amazon)

Der Roman „Hooligan Love“ stammt von Kaylie Morgan. Es ist ihr Debüt und ich wurde ja ganz besonders vom Cover angesprochen. Als dann auch der Klappentext gepasst hat war ich sehr dankbar, dass ich mich ans Lesen machen konnte.

Die hier auftauchenden Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Man kann sich wirklich jeden von ihnen sehr gut vorstellen, die jeweiligen Handlungen nachvollziehen.
Die beiden Protagonisten sind sehr unterschiedlich. Doch gerade das macht sie in meinen Augen aus.
Marlene ist in eine neue Stadt gezogen, wo sie auch einen neuen Job anfängt. Ihr altes Leben hat sie zurückgelassen. Ihr Ziel ist es eine unabhängige Frau zu sein. Dabei hängt ihr die Vergangenheit doch noch immer nach. Sie hat wirklich sehr viel mitgemacht.
Ben ist der männliche Part der Geschichte. Er ist ein Bad Boy durch und durch. Zumindest wirkt das auf den ersten Blick so. Er kann aber auch ganz anders, er hat quasi zwei Seiten an sich. Als er Marlene kennenlernt überdenkt er sein Verhalten.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch andere Charaktere. Hier sticht besonders Olivia, Marlenes beste Freundin, hervor. Sie ist einfach total klasse, immer für Marlene da. Sie holt sie aus ihrem Schneckenhaus heraus, steht ihr bei und ja Olivia ist wirklich da, wenn man sie braucht, auch wenn sie gerade selbst viel um die Ohren hat.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und locker zu lesen. Ich bin durch die Seiten geflogen, konnte aber immer sehr gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Marlene und Ben. Mir gefiel dies sehr gut, denn so konnte ich in die Gedanken beider reinschauen.
Die Handlung hat mich von Beginn an gepackt. Kaylie Morgan legt hier ein richtig flottes Tempo vor, es geht Schlag auf Schlag. Manches Mal war es mir allerdings doch zu schnell wie die Dinge abgehandelt wurden. Hier hätten ein paar Seiten dann doch gut getan.
Auch als Nicht Fußballfan bekommt man hier einen sehr guten Einblick in die Thematik. Direkt zu Anfang erklärt die Autorin was man unter Ultra und Hooligans versteht, somit kann man ganz klar abgrenzen.
Im Geschehen selbst geht es um Liebe aber auch Gewalt. Die Mischung ist gelungen, alles ist nachvollziehbar und verständlich.

Das Ende ist passend zur Gesamtgeschichte gewählt. Es schließt diesen Auftakt wirklich gut ab und macht ihn am Ende auch rund. Man darf nun gespannt sein auf Band 2, wo Olivia dann eine Hauptrolle einnehmen wird.

Abschließend gesagt ist „Hooligan Liebe“ von Kaylie Morgan ein sehr guter Auftakt der „Die Saison deines Lebens“ – Reihe.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein leicht und locker zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die eine gute Mischung aus Liebe und auch Gewalt darstellt, in der mir die Dinge dann aber doch teilweise zu flott vonstattengingen, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert und machen Lust auf mehr.
Durchaus lesenswert!

 

Vielen Dank an moments für das eBook!

 

 

Gelesen: “Fair Catch (Grand-Valley 1)” von Liora Blake

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1311 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 381 Seiten
Verlag: Forever (4. September 2017)
Sprache: Deutsch

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Denvers Wide Receiver Cooper Lowry hat eine grandiose Karriere hinter sich. Dafür hat er schwer gearbeitet und sich keine Ablenkung gegönnt. Aber so langsam merkt Cooper, dass sein Körper die Schläge auf dem Football Feld nicht mehr so leicht wegsteckt. Nach einem besonders harten Match hilft nur noch der Gang in die Apotheke, wo ihm eine faszinierende, wunderschöne und leicht chaotische junge Frau hilft, das unterste Regalbrett zu erreichen. Cooper ist sich sicher, dass er diese Frau unbedingt wiedersehen muss. Und als sein Arzt ihm dann noch ein paar Tage Auszeit verschreibt, weiß Cooper genau, wo er hin will …
Whitney Reed steht kurz davor ihre Apfelplantage zu verlieren, die sie vor drei Jahren in Hotchkiss, Colorado, gekauft hat. Damals suchte sie nur einen Ort zum Unterkommen, fand stattdessen ein Zuhause. Nun könnte jederzeit der Gerichtsvollzieher an ihre Tür klopfen. Stattdessen tut das allerdings ein leicht mürrischer, aber wahnsinnig gutaussehender Football Spieler. Und vielleicht ist er genau das, was Whitney braucht, um endlich Wurzeln zu schlagen …
(Quelle: Forever)

Nachdem ich bereits Liora Blakes andere Buchreihe gelesen habe war für mich klar, auch „Fair Catch“ aus ihrer Feder musste auf meinem Kindle einziehen. Das Cover und der Klappentext gefielen mir auf Anhieb richtig gut und so begann ich neugierig mit dem Lesen.

Die verschiedenen Charaktere dieser Geschichte hier haben mir sehr gut gefallen. Sie sind alle samt sehr gut beschrieben und waren somit alle vorstellbar.
Cooper und Whitney sind sehr unterschiedlich. Dennoch aber habe ich sie beide als sehr sympathisch empfunden.
Cooper ist ein erfolgreicher und sehr gut aussehender Footballspieler, der schnell merken muss das Frauen auch mal ihren ganz eigenen Kopf haben.
Whitney ist sehr tough, auch sie muss aber im Verlauf einiges lernen. So zum Beispiel das sie Männern auch mal vertrauen kann, das sie durchaus auch mal zum Anlehnen geeignet sind. Die Entwicklung gefiel mir persönlich sehr gut.

Auch die Nebencharaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Jeder von ihnen passt sehr gut ins Gesamtgeschehen hinein, ist sehr gut beschrieben und somit auch vorstellbar.

Der Schreibstil der Autorin hat mir bereits damals schon sehr zugesagt. Auch hier schreibt Liora Blake wieder flüssig und mitreißend.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Protagonisten. Somit lernt man sie als Leser noch viel besser kennen und am Ende auch einzuschätzen.
Die Handlung hat mich hier sehr begeistert. Es ist nicht nur ein Liebesroman, nein hier findet man als Leser auch erotische Szenen vor. Diese fügen sich sehr gut ins Geschehen ein, sie passen hier sehr gut zur Geschichte selbst. Die hier getroffenen Entscheidungen sind nachzuvollziehen und ich wollte letztlich immer wissen wie es weitergeht.

Das Ende ist mir persönlich ein wenig zu gewollt. Kurz zuvor gibt es hier eine Wendung, die in meinen Augen nicht so richtig ins Geschehen hineingepasst hat.
Dennoch aber bin ich schon extrem neugierig auf den zweiten Teil, der sich dann aber einem anderen Protagonisten widmen wird.

Zusammengefasst gesagt ist „Fair Catch“ von Liora Blake ein sehr guter Auftakt der „Grand-Valley“-Reihe, der mich an sich sehr mitgerissen hat.
Vorstellbare Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend gehalten ist und in der man als Leser Liebe und auch erotische Szenen vorfindet, haben mich, bis auf das Ende, wirklich sehr gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!

 

 

Gelesen: “Der Blutsaphir – Fluchjuwel 2” von Tanja Bern

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2937 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 293 Seiten
Verlag: Bookshouse (7. September 2016)
Sprache: Deutsch

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Die junge Hexe Sybil Bellis hegt nur einen Wunsch. Sie möchte endlich magische Fähigkeiten besitzen, denn die Magie wurde in ihrer Familie wegen eines dunklen Fluchs unterbunden. Nur ein Blutsaphir könnte dies umgehen. Ohne den daran gebundenen Blutgeist ist der Juwel aber wirkungslos, deshalb braucht sie Darvin von Moorfels. Der ist von ihrem Vorschlag nicht gerade begeistert, denn Sybils Urgroßmutter verfluchte ihn damals zu einem Leben als Vampir. Natürlich verheimlicht Sybil ihre Herkunft. Trotzdem bleibt Darvin misstrauisch, verweigert ihr zunächst seine Hilfe. Der jungen Hexe bleibt nur ein letztes Mittel. Sie erpresst Darvin mit dem Silberachat, der für ihn vielleicht Erlösung bedeuten könnte. Widerwillig lässt sich Darvin auf dieses Unterfangen ein. Womit Sybil nicht rechnet, ist die Zuneigung, die sie viel zu schnell zu dem Mann verspürt.
(Quelle: Bookshouse)

Bereits der erste Band der „Fluchjuwel – Dilogie“ der Autorin Tanja Bern hat mir sehr gut gefallen. Daher war ich auch neugierig auf Teil 2, der den Titel „Der Blutsaphir“ trägt. Vom Cover war ich sehr angetan und auch der Klappentext versprach mir bereits sehr viel.

Die hier handelnden Personen waren mir bereits zum Teil bekannt. Das gefiel mir wirklich gut, da so auch sichergestellt war ich würde erfahren wie es mit ihnen und ihrem Schicksal weitergeht.
Die Protagonisten Sybil Bellis und Darvin von Moorfels gefielen mir hier wieder sehr gut. Sybil ist eine Hexe, der es aber an Magie fehlt. Diese Gabe wurde ihrer Familie als Strafe genommen. Nur der Blutsaphir kann ihr hier noch helfen. Ich empfand Sybil als gut beschrieben, ihre Handlungen waren für mich nachvollziehbar und ihre Gefühle zu jeder Zeit vollkommen verständlich.
Darin ist ein Blutgeist. Seine Aufgabe ist es den Blutsaphir aufzuspüren. Früher war er ein Mensch, der jedoch verflucht wurde. Er leidet unter diesem Fluch, das merkt man ihm als Leser immer wieder an. Der Blutsaphir könnte ihn erlösen, doch dafür muss er ihn erst einmal finden. Dieser Umstand verbindet ihn mit Sybil, die beiden fühlen sich sehr zueinander hingezogen. Auch Darin ist wirklich sehr vorstellbar beschrieben, ich mochte auch ihn richtig gerne.

Neben den beiden genannten gibt es noch andere Charaktere, welche die Autorin sehr gut ins Geschehen einbaut. Jeder von ihnen hat hier seinen festen Platz und gibt dem Geschehen etwas Besonderes.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und man kommt als Leser flott und leicht durch das Geschehen hindurch. Man kann zu jederzeit ohne Probleme folgen, es ist alles verständlich gehalten.
Die Handlung selbst empfand ich als spannend. Es ist zwar der zweite Teil der Dilogie, er kann aber durchaus auch ohne Probleme alleine gelesen werden. Die Geschichten sind jeweils in sich abgeschlossen. Leider zieht sich die Handlung doch ein wenig in die Länge, mir war es manches Mal doch ein wenig zu viel des Guten. An diesen Stellen geht die Spannungskurve dann dementsprechend leider auch immer nach unten. Zum Glück sind diese Stellen aber nicht von Dauer.
Die von Tanja Bern geschaffene Welt ist sehr anschaulich detailliert beschrieben, sie ist vor meinem geistigen Auge zum Leben erwacht. Ich empfand sie als wirklich vielseitig und sehr faszinierend.

Das Ende dieses zweiten Teils ist, wie bereits angedeutet, abgeschlossen. Ich empfand es als sehr gut und zur Geschichte passend. Alles ist hier am Schluss rund und zufriedenstellend.

Letztlich gesagt ist „Der Blutsaphir“ von Tanja Bern ein sehr guter Abschluss der „Fluchjuwel – Dilogie“, der aber leider nicht ganz an Band 1 herankommt.
Bekannte und erneut sehr gut beschriebene Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die zwar sehr spannend gehalten ist, in der es aber leider auch ein paar Längen gibt, die aber zum Glück nicht von Dauer sind, haben mir hier wirklich unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

 

Rezension zu Teil 1:
„Der Silberachat – Fluchjuwel 1“

Gelesen: “Ich liebe ihn, ich liebe ihn nicht” von Katrin E. Buck


Format: Kindle Edition
Dateigröße: 4012 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 404 Seiten
Sprache: Deutsch

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Millie, eine Mittzwanzigerin, lebt für ihre Liebe zu Marc. Marc hingegen lebt für seine Karriere als Berater. Nick, ein erfolgreicher Geschäftsmann, hat die Liebe zwar verloren, aber schafft es dennoch Millies Welt durcheinanderzubringen.
Was passiert, wenn Millies Liebe zu Marc in Frage gestellt wird und Nick sein Herz wieder sprechen lässt? Kann es ein Happy End geben, wenn die Karten neu gemischt werden? Eine Geschichte über Erwartungen an die Liebe und an sich selbst.
(Quelle: amazon)

Der Roman „Ich liebe ihn, ich liebe ihn nicht“ stammt von der Autorin Katrin E. Buck. Es ist ihr Debüt und ich wurde hier bereits vom Klappentext sehr angesprochen. Das Cover gefiel mir auch richtig gut, es passt sehr gut zur Geschichte, die den Leser hier erwartet.

Die hier geschaffenen Charaktere sind der Autorin gut gelungen. Ich als Leserin konnte sie mir soweit gut vorstellen und ihre Handlungen waren so auch nachvollziehbar für mich.
Millie muss am Anfang einiges aushalten. Zuerst die Fernbeziehung, die sich nach 5 Jahren einstellt. Dann die Umstrukturierung in ihrem Job, alles belastet sie doch sehr. Insgesamt war sie mir sehr sympathisch, auch wenn sie immer wieder recht unsicher auf mich gewirkt hat. Irgendwie aber konnte ich sie dann doch verstehen und gerade auch im Verlauf der Handlung macht sie eine merkliche Entwicklung durch.
Nick fand ich auch sehr gut beschrieben. Er hat sehr lange so einige Geheimnisse, die er erst nach und nach preis gibt. Je mehr man hier aber über ihn erfährt desto mehr kann man ihn verstehen.

Die Nebenfiguren der Geschichte sind ebenso gut gezeichnet. Hier sind mir persönlich Yvonne und George in Erinnerung geblieben. Sie passen beide sehr gut ins Geschehen hinein, haben besondere Verhältnisse zu den Protagonisten.

Der Schreibstil hat es mir gerade am Anfang ein wenig schwer gemacht. Ich habe ein paar Seiten gebraucht um wirklich im Geschehen anzukommen. Mit der Zeit aber ging es dann richtig flüssig und leicht voran.
Geschildert wird das Geschehen immer abwechselnd aus den Perspektiven von Millie und Nick. Hierbei hat Millie aber den größeren Anteil. Beide lernt man so richtig gut kennen und kann deren Gefühle gut einschätzen.
Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein romantischer Liebesroman, der aber auch seine traurigen Stellen hat. Auch sonst gibt es einige Höhen und Tiefen, die Mischung ist sehr gut gelungen. Besonders gefallen hat mir das es nicht wirklich vorhersehbar ist, ab und an tauchen Überraschungen auf, die ich so nicht erwartet hatte.
So ganz nebenbei erfährt man auch einige interessante Dinge aus der Versicherungsbranche. Hier hat die Autorin wirklich gut recherchiert und die Dinge gut ins Geschehen einfließen lassen.

Das Ende dieses Romans empfand ich als sehr gut passend. Es schließt das Geschehen sehr gut ab, macht es letztlich auch rund. Der Ausblick in die Zukunft hätte in meinen Augen aber gerne ein wenig intensiver ausfallen können.

Abschließend gesagt ist „Ich liebe ihn, ich liebe ihn nicht“ von Katrin E. Buck ein Debüt, das mich gefangen genommen hat.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, deren Handlungen man als Leser sehr gut nachvollziehen kann, ein Schreibstil, der sich nach ein wenig Einlesezeit leicht und locker lesen ließ und eine Handlung, die eine gute Mischung aus Romantik, Liebe aber auch Drama darstellt haben mir hier sehr unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

Ich bedanke mich beim Verlag und Blogg dein Buch für das bereitgestellte eBook!

 

 

Gelesen: “Sehnsüchtig berührt 2: Heiße Nächte in Rom (Die Sehnsuchts-Reihe 3)” von Eva Fay

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1130 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 289 Seiten
Verlag: Forever (1. Mai 2017)
Sprache: Deutsch

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Ein prickelndes Wiedersehen im romantischen Italien
Selina reist überstürzt zurück nach Rom. Sie will die Zeit in Österreich und ihre Gefühle für Maximilian einfach nur vergessen. Als Maximilian erfährt, dass seine große Liebe ihn verlassen hat, ist er am Boden zerstört. Das kann nur ein Missverständnis sein! Um Selina zurückzugewinnen, fliegt er ihr kurzerhand hinterher. Doch das Wiedersehen in Rom verläuft anders, als gedacht …
(Quelle: Forever)

Nachdem ich bereits die ersten beiden Teile der „Sehnsuchts – Reihe“ von Eva Fay sehr gerne gelesen habe, war ich nun gespannt auf „Sehnsüchtig berührt 2: Heiße Nächte in Rom“. Es ist der zweite Teil von „Sehnsüchtig berührt“ und somit auch die Fortsetzung von Selinas und Maximilians Geschichte. Hier empfehlen ich vorher den ersten Teil „Sehnsüchtig berührt 1: Heiße Küsse im Schnee“ zu lesen.

Die Charaktere haben es mir hier wieder sehr angetan. Besonders die beiden Protagonisten waren mir schon sehr gut bekannt.
Selina und Maximilian sind beide sehr gut und vorstellbar beschrieben. Ich konnte mich in beide richtig gut hineinversetzen, ihre Handlungen sind gut zu verstehen und ich empfand es wieder sehr schön auch ihre Gefühle wieder gut nachzuvollziehen.
Maximilian entwickelt sich hier merklich weiter. Er wurde mir hier immer sympathischer und ist mir während des Lesens wirklich ans Herz gewachsen. Man erfährt als Leser so einiges über ihn, was in ihm vorgeht, was ihn belastet.
Aber auch Selina wurde immer greifbarer. Sie zeigt sich hier auch von einer anderen Seite und diese gefiel mir richtig gut.

Die Nebenfiguren sind der Autorin ebenfalls richtig gut gelungen. Man kann sie sich alle vorstellen und die Handlungen gut nachvollziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und flüssig. Es ist alles zu verstehen, ich bin richtig flott durch die Geschichte gekommen und das Ende kam schneller als ich wollte.
Geschildert wird das Geschehen aus den Perspektiven von Selina und Maximilian. Für beide Sichtweisen hat Eva Fay die Ich-Perspektive verwendet, die in meinen Augen sehr passend ist.
Die Handlung ist eine sehr gute Mischung aus Liebe, Romantik, Spannung und auch Erotik. Der Einstieg ist mir hier richtig gut gelungen, ich war sehr flott wieder mitten im Geschehen drin. Je weiter ich hier vorankam desto mehr wollte ich wissen wie es letztlich ausgeht. Ich habe sowohl mit Selina als auch mit Maximilian mitgefiebert, die Gefühle waren für mich bei beiden greifbar.
Die hier gewählte Kulisse ist sehr anschaulich beschrieben. Ich habe mich gefühlt als wäre ich quasi vor Ort, konnte mir die Schauplätze wirklich richtig gut vorstellen.

Das Ende empfinde ich persönlich als gelungen. Es passt sehr gut zur Gesamtgeschichte, macht sie rund und schließt sie wirklich gut ab. Ich habe den Kindle am Ende sehr zufrieden zur Seite gelegt.

Alles in Allem ist „Sehnsüchtig berührt 2: Heiße Nächte in Rom“ von Eva Fay ein gelungener zweiter Teil von „Sehnsüchtig berührt“ und auch ein toller Abschluss der „Sehnsuchts – Reihe“.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mich mit ihrer Mischung aus Liebe, Romantik, Drama und einer guten Portion Erotik erneut für sich gewinnen konnte, haben mir hier sehr schöne Lesestunden beschert und mich insgesamt überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

 

Ich bedanke mich bei der Autorin und der NAB für das bereitgestellte eBook!

 

 

Rezensionen der anderen Teile:
“Sehnsüchtig verführt: Unter den Sternen Roms (Die Sehnsuchts-Reihe 1)”
“Sehnsüchtig berührt: Heiße Küsse im Schnee – Teil 1 (Die Sehnsuchts-Reihe 2)”

 

 

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