Rezension

Gelesen: “Winter so weit” von Peer Martin

Achtung:
Dies ist Teil 2 der Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Taschenbuch: 560 Seiten
Verlag: Oetinger Taschenbuch (1. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3841503985
ISBN-13: 978-3841503985
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre

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Die Geschichte von Calvin und Nuri. Syrienkrieg, IS und Rechtsextremismus verwoben zu einem dramatischen Plot.
Was wie eine Romeo-und-Julia-Geschichte begann, schlug in ein brennendes Inferno um, das Inferno, in dem Calvin Nuri verlor. Doch ihm, dem ehemaligen Neonazi, hat die Liebe zu dem syrischen Flüchtlingsmädchen die Augen geöffnet. Jetzt ist alles, was er ihr am Ende geben konnte, ein letztes Versprechen: das, die 13-jährige Dschinan aus Syrien herauszuholen. Und so führt der Weg Calvin durch zerstörte Städte, verschneite Berge und in die Hände des IS. Doch Aufgeben ist keine Option, nicht mehr.
Mutig, realistisch, authentisch und bewegend: von Peer Martin, dem Jugendjury-Gewinner des Deutschen Jugendliteratur-Preises.
(Quelle: Oetinger Taschenbuch)

Nachdem ich „Sommer unter schwarzen Flügeln“ gelesen und für sehr gut befunden habe war ich extrem gespannt auf „Winter so weit“ aus der Feder von Peer Martin. Bisher konnte mich der Autor auch immer mit seinen Büchern überzeugen. Das Cover des Taschenbuches gefiel mir sehr gut und der Klappentext machte mich neugierig.

Die Charaktere haben mir hier sehr gut gefallen. Ich konnte sie mir vorstellen und von den Handlungen her war es für mich nachvollziehbar.
Calvin und Nuri waren mir bereits gut bekannt aus Teil 1. Damals haben die beiden schon so einiges durchgemacht und auch dieses Mal kommt es für sie hart auf hart.
Nuri ist das syrische Mädchen, das nach Deutschland geflohen war. Sie ist in Berlin, hier lebt sie und ist leider weiterhin den Angriffen von Rechten ausgesetzt. Doch sie erlebt auch positive Dinge, hat Kontakte zu anderen Deutschen, die ihr helfen wollen. Nuri war mir richtig gehend sympathisch, ich habe sie sehr ins Herz geschlossen. Im Verlauf der Handlung entwickelt sie sich merklich weiter.
Calvin ist ein ehemaliger Neonazi. Er hat sich in Nuri verliebt und sich so von den Rechten losgesagt. Calvin durchlebt hier in diesem 2. Teil einige Dinge, die ihn prägen. In Syrien erlebt er Hunger, Folter und Hinrichtungen. Dabei will er doch nur Dschinan finden. Calvin setzt hier zum Teil Kräfte frei, ich war richtig beeindruckt. Die Liebe zu Nuri hält ihn hier aufrecht, gibt ihm Kraft.

Auch die anderen Figuren, von denen bereits einige aus Band 1 bekannt sind, hat der Autor gut in Szene gesetzt. Die Bekannten machen eine deutliche Entwicklung durch, während sich neue Charaktere sehr gut ins Geschehen einfügen

Der Schreibstil des Autors ist absolut klasse. Peer Martin erweckt alles mit seinen Worten zum Leben. Es wirkt alles unheimlich realistisch und glaubhaft. Man fliegt als Leser förmlich durch die Seiten und kann das Buch einfach nicht zur Seite legen.

Die Handlung ist authentisch gehalten. Peer Martin zieht den Leser förmlich ins Geschehen hinein, man fühlt sich als Teil des Ganzen. Hier wird Spannung großgeschrieben, genauso wie man unheimlich viele verschiedene Emotionen vorfindet. Die Qualen des Krieges in Syrien sind allgegenwärtig, genauso wie die Flüchtlingsproblematik in Deutschland Thema ist. Peer Martin greift diese Dinge auf, bringt sie in den Kopf des Lesers. Man denkt als Leser ganz automatisch nach, ist ergriffen und berührt. Die Handlung ist aber definitiv nichts für schwache Nerven.
Besonders zu erwähnen sind hier auch die Schlagworte und Internetseiten, die Peer Martin nach jedem Kapitel anführt. Sie dienen dazu sich selbst ein Bild zu machen, um zu recherchieren.

Das Ende ist passend wie es ist. Es gibt Hoffnung und ja irgendwie schließt es ab. Allerdings bietet es auch genug Dinge, die im dritten Teil „Feuerfrühling“ dann aufgegriffen werden sollten. Ich bin gespannt und neugierig auf den Trilogieabschluss, auf das Ende der Geschichte von Nuri und Calvin.

Kurz gesagt ist „Winter so weit“ von Peer Martin eine Fortsetzung, die „Sommer unter schwarzen Flügeln“ in wirklich nichts nachsteht.
Charaktere, die alle samt sehr gut und realistisch beschrieben sind, ein mitreißender flüssiger Stil des Autors sowie eine Handlung, die so glaubhaft und lebensnah gehalten ist und in der sich der Autor wichtigen Themen widmet, die heutzutage alle beschäftigen, haben mich hier gefangen genommen, nachdenklich gestimmt und letztlich überzeugt.
Ein Highlight! Uneingeschränkt zu empfehlen!

 

Ich danke dem Autor für das Buch und die Leserunde!

 

Rezension Teil 1
“Sommer unter schwarzen Flügeln”

 

Gelesen: “Der verfluchte Ring (Die Chroniken der Götter 4)” von Anke Unger

Achtung:
Dies ist der 4. Teil der Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1581 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 325 Seiten
Verlag: Dark Diamonds (26. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch

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**Band 4 der berauschenden Welt voller Götter, Magie und Intrigen**
Areshvas Kampf um die Rückkehr der Göttin des Lichts scheint verloren. Um Fürst Silvrin von Aravenna vor dem drohenden Tod zu bewahren, hat sie einen Pakt mit der dunklen Hohepriesterin geschlossen. Nur wenn es ihr gelingt, vier Kämpfe für den Mann ihres Herzens zu gewinnen, wird das bevorstehende Unheil abgewendet. Der Kampf zwischen Gut und Böse erreicht seinen Höhepunkt, als Areshva für die Hohepriesterin den Königsring stiehlt – einen Ring, der grenzenlose Macht verleiht und das ganze Land in ewige Dunkelheit stürzen könnte…
Dunkle Götter, eine verbotene Magie und die Versuchung der Liebe verstricken die Magierin Areshva in ein mitreißendes Handlungsnetz, dem sich der Leser absolut nicht entziehen kann. Anke Unger überträgt uralte Ängste des Menschen auf eine faszinierende Fantasywelt voller Legenden.
(Quelle: Dark Diamonds)

Seit dem ersten Teil der „Chroniken der Götter“ – Reihe bin ich mehr als begeistert davon. Nun ist also der 4. Teil mit dem Titel „Der verfluchte Ring“ erschienen und ich war richtig gespannt wie sich das Geschehen weiterentwickeln würde. Das Cover passt sehr gut zu den Vorgängern und der Klappentext machte mich sehr neugierig.

Die hier auftauchenden Charaktere waren mir bereits gut bekannt. Es ist richtig schön sie auch weiterhin zu begleiten, auf mich wirkten sie glaubhaft und vorstellbar.
Areshva, die Protagonistin, ficht noch immer einen inneren Kampf aus. Dieser befindet sich nun auf dem Höhepunkt. Sie entwickelt sich noch immer merklich weiter. Hier in diesem 4. Teil zeigt sie auch mal weichere Seiten von sich, wirkte menschlicher auf mich.
Silvrin wächst mit seinen Aufgaben. Er wird immer energischer und auch misstrauischer als noch in den Vorgängern. Glauben will er nicht unbedingt alles, er hinterfragt Dinge.
Pirina ist so herzlich und loyal. Sie glaubt an das Gute, auch wenn der Weg dahin nicht unbedingt immer der einfachste ist. Pirina steht an Areshvas Seite, ist stark und mutig.
Die Mischung der Charaktere ist wieder sehr gelungen, sie machen diese Reihe in meinen Augen aus.

Der Schreibstil der Autorin konnte mich auch in diesem 4. Teil richtig packen. Ich bin sehr flüssig durch die Geschichte gekommen, konnte leicht und locker folgen und alles verstehen.
Die Handlung schließt nahtlos an Teil 3. Und es geht direkt temporeich los. Man ist als Leser direkt wieder mittendrin und verfolgt das Geschehen gespannt.
Die Spannungskurve steigert sich hier wirklich von Seite zu Seite immer mehr. Man will das Buch gar nicht zur Seite legen, will immerzu wissen was weiter passiert.
Die von Anke Unger geschaffene Welt ist einfach genial. Sie wirkte lebendig und sehr gut beschrieben, ich konnte sie mir vor meinem Auge sehr gut vorstellen.

Das Ende kam so unerwartet, ist vollkommen nicht vorhersehbar. Und es kann so mal gar nicht stehen bleiben. Da muss noch mehr kommen, die Reihe kann hier unmöglich zu Ende sein. Ich hoffe auf eine Fortsetzung, warte ungeduldig.

Abschließend gesagt ist „Der verfluchte Ring“ von Anke Unger ein 4. Teil der „Chroniken der Götter“ – Reihe, der den Vorgängern in nichts nachsteht.
Vorstellbare realistische Charaktere, ein locker und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die nahtlos an Teil 3 anknüpft und in der es wieder so einiges an Spannung und unvorhersehbaren Wendungen gibt, haben mich begeistert und wunderbar unterhalten.
Unbedingt lesen!

 

Rezension Band 1
“Göttin der Dunkelheit”

Rezension Band 2
“Der magische Blick”

Rezension Band 3
“Sog der Finsternis”

 

Gelesen: “SnowCrystal. Königin der Elfen (Königselfen-Reihe 2)” von Amy Erin Thyndal

Achtung:
Dies ist Band 2 der Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2066 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Dark Diamonds (26. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch

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**Wie Glut und Frost**
Schon lange herrscht Königin Crystal über das Volk der Winterelfen und genießt die Harmonie in ihrem Reich. Als Tiere und Elfen jedoch beginnen ihre magischen Fähigkeiten zu verlieren und langsam zu versteinern, sind alle Königreiche in großer Aufruhr. Gemeinsam mit Sommerkönig Soleil sucht Crystal nach der Ursache der Vorfälle und muss zugleich die starken Gefühle für ihren besten Freund unterdrücken, zu dem sie sich schon seit Jahren hingezogen fühlt. Erst mithilfe des Tierarztes Onyx kommen die Königreiche dem Feind und Crystal ihrem wahren Schicksal näher. Doch ist ein Schneesturm erst entfesselt, ist es schwer, ihn zu bändigen…
(Quelle: Dark Diamonds)

Nachdem mir bereits der erste Teil der „Königselfen – Reihe“ von Amy Erin Thyndal sehr gut gefallen hat war ich nun gespannt auf „SnowCrystal. Königin der Elfen“.
Vom Cover hat mich wirklich sehr angesprochen und der Klappentext versprach mir schon so einiges. Also habe ich mich ran gemacht ans Buch.

Die hier auftauchenden Charaktere sind richtig gut beschrieben. Als Leser kann man sie sich alle sehr gut vorstellen, sie wirkten auf mich glaubhaft und authentisch.
Crystal ist die Königin am Winterhof und für sie steht ihr Volk im Mittelpunkt. Ich empfand Crystal als sehr sympathisch, sie kümmert sich, hat immer ein offenes Ohr für Probleme. Dabei denkt sie auch immer viel nach, sie sucht nach Lösungen, überlegt wie es weitergehen soll.

Auch die Nebenfiguren sind der Autorin gut gelungen. Jeder von ihnen hat einen festen Platz, ist tiefgründig beschrieben und hat ganz eigene Dinge zu bewältigen.
Mit dabei sind hier auch ein paar alte Bekannte, was ich richtig schön fand. So kann man auch ihren Weg weiter mitverfolgen.

Der Schreibstil der Autorin ist erneut sehr flüssig und leicht gehalten. Ich bin sehr locker durch die Geschichte gekommen.
Die Handlung selbst konnte mich wieder sehr begeistern. Als Leser wird man hier in diesem zweiten Teil erneut an den Winterhof entführt. Dort entwickelt sich eine wirklich tolle Geschichte, die, je weiter man vorankommt, immer spannender wird.
Vom Setting war ich richtig angetan, die Charakterentwicklung war für mich nachvollziehbar.
Besonders gefallen hat mir die Idee mit dem Tierarzt und den Tieren, das bringt Abwechslung ins Geschehen hinein.

Das Ende ist gut so wie es ist. An sich ist die Geschichte nun auch zu Ende, zumindest könnte man sie so stehen lassen. Es gibt aber dennoch irgendwie einen winzigen Cliffhanger, der auf einen Fortsetzung hoffen lässt. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen.

Insgesamt gesagt ist „SnowCrystal. Königin der Elfen“ von Amy Erin Thyndal ein richtig toller zweiter Teil der „Königselfen-Reihe“, der locker mit Band 1 mithalten kann.
Glaubhafte authentische Charaktere, ein leichter flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als abwechslungsreich und spannend empfand, haben mich überzeugt und wunderbar unterhalten.
Absolut zu empfehlen!

 

Rezension Teil 1
“SnowFyre. Elfe aus Eis”

 

Gelesen: “Schwestern des Mondes – Die Vampirin & Hexenküsse” von Yasmine Galenorn

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 943 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 760 Seiten
Verlag: Feelings (1. August 2017)
Sprache: Deutsch

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Zwei Fantasy-Kracher von Bestseller-Autorin Yasmine Galenorn in einem Band.
Die D’Artigo-Schwester sind drei sexy Mitglieder des Anderwelt-Nachrichtendienstes. Camille, eine Hexe, Delilah, eine Werkatze, und Menolly, eine Vampirin, wurden auf die Erde strafversetzt. Zusammen mit ihren Liebhabern müssen sie sowohl die Erde als auch die Anderwelt retten.
»Die Vampirin«
Dämonenfürst Schattenschwinge hat einen neuen Verbündeten – er verhilft dem brutalen Vampir Dredge zur Flucht aus seinem Kerker und schickt ihn in die Welt der Menschen. Dort fallen der Blutsauger und seine Schergen über ihre hilflosen Opfer her, die sich wenig später als hungrige Untote selbst auf die Jagd machen. Nur Menolly könnte Dredge aufhalten – doch dazu müsste sie sich dem schlimmsten Albtraum stellen, den es für sie gibt …
»Hexenküsse«
Im Kampf gegen den Dämon Schattenschwinge bekommen die Schwestern Hilfe: Der Prinz der Einhörner schenkt ihnen ein mächtiges Artefakt. Camille, die Hexe, muss schleunigst lernen, seine Magie in den Griff zu bekommen – nicht ganz einfach, da ihr Liebesleben gerade dank eines Drachens sehr chaotisch ist.
(Quelle: Feelings)

Bisher kannte ich die Autorin Yasmine Galenorn noch nicht. Somit war mir auch die „Schwestern des Mondes“ – Reihe noch vollkommen unbekannt. Daher war ich sehr gespannt auf den Doppelband „Schwestern des Mondes – Die Vampirin & Hexenküsse“.
Das Cover gefiel mir sehr gut und der Klappentext sprach mich sehr an. Also habe ich mich auch rasch ans Lesen gemacht.

Die hier handelnden Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Ich als Leser konnte sie mir sehr gut vorstellen und die Handlungen gut verstehen.
Als Leser trifft man hier auf Camille. Sie ist sehr heißblütig, sieht sehr gut aus und hat vielerlei verschiedene Reize an sich, mit denen sie sowohl Menschen als auch magische Wesen in ihren Bann zieht.
Dann gibt es noch Delilah und Menolly. Auch sie sind nicht zu verachten, stehen ihrer Schwester Camille in nichts nach.
Die drei Schwestern sind in meinen Augen sehr gut ausgearbeitet und ich habe sie recht schnell ins Herz geschlossen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und richtig gut zu lesen. Durch die lockere Art der Autorin konnte ich gut folgen und alles nachvollziehen.
Die Handlung umfasst hier zwei Teile der Reihe. Hier sind der dritte und vierte Band der Reihe vereint und ich empfand sie als sehr fantastisch, abenteuerlich und auch spannend. Mir gefiel es das man hier nicht nur Menschen begegnet, sondern eben auch magischen Wesen. Diese sind vielseitig und auch wenn es so einige Klischees gibt, denen sich die Autorin bedient, mir hat es richtig gut gefallen.
Neben der angesprochenen Spannung gibt es auch ein paar erotische Szenen, die sich gut ins Geschehen einfügen.

Das Ende empfand ich als sehr gut und passend gewählt. Man wird als Leser sehr zufriedengestellt aus dem Doppelband entlassen, hat aber auch gleichzeitig noch mehr Lust weitere Geschichten rund um die „Schwestern des Mondes“ kennenzulernen.

„Schwestern des Mondes – Die Vampirin & Hexenküsse“ von Yasmine Galenorn ist ein Doppelband, der mich vollkommen in seinen Bann gezogen hat.
Sehr gut dargestellte, vorstellbare Charaktere, ein flüssiger sehr gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als sehr faszinierend und spannend und abwechslungsreich empfand, haben mir hier richtig tolle Lesestunden beschert.
Absolut zu empfehlen!

 

 

Gelesen: “Die Gegenwart des Glücks” von Catherine Ryan Hyde

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 3949 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 259 Seiten
Verlag: Tinte & Feder (21. November 2017)
Sprache: Deutsch

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Die Bestsellerautorin von »Ich bleibe hier« und »Als ich dich fand« erzählt eine berührende Geschichte über Freundschaft und grenzenlose Liebe.
Pearl hatte es in ihrem Leben nie leicht. Zum Zeitpunkt, als sie Mutter wird, ist sie selbst noch ein Teenager. Dennoch ist Pearl entschlossen, ihrem kleinen Sohn Leonard bedingungslose Liebe zu schenken und dafür zu sorgen, dass es ihm einmal besser geht. Als die Vergangenheit sie eines Tages einholt, landet ihr fünfjähriger Sohn unvermittelt bei ihrem Nachbarn Mitch, einem jungen Mann ohne eigene Familie.
Die Verantwortung für den liebenswerten und aufgeweckten Jungen mit den dicken Brillengläsern fordert den unbekümmerten Mitch auf ganz neue Weise. Doch trotz des Altersunterschieds erblüht eine ungewöhnliche und tiefe Freundschaft zwischen ihnen, die das Leben der beiden für immer verändert …
(Quelle: amazon)

Die Autorin Catherine Ryan Hyde war mir bisher vollkommen unbekannt. Nun durfte ich „Die Gegenwart des Glücks“ aus ihrer Feder lesen und war sehr gespannt was mich wohl erwarten würde.
Das Cover sprach mich auf Anhieb an und der Klappentext machte mich neugierig.

Die Charaktere hat die Autorin sehr gut in Szene gesetzt. Mir gefielen sie richtig gut, sie wirkten auf mich sehr gut gezeichnet und vorstellbar.
Pearl hatte es nie wirklich leicht. Ihre Kindheit und Jugend waren für sie die Hölle, mit 13 ist sie schwanger geworden. Mit ihrem Sohn will sie dann alles richtig machen, Leonard soll es gut haben. Dann aber holt sie ihre Vergangenheit ein und Pearl verschwindet. Als Leser lernt man sie gut kennen und bekommt einen guten Einblick in das, was ihr wiederfahren ist.
Leonard lernt man als Leser auch kennen. Er ist ein in meinen Augen tolles Kind, das sehr an seiner Mutter hängt. Er ist ziemlich beeinträchtigt, hat eine Seeschwäche und leidet unter Asthma. Leonard ist ein eher ruhiges verschlossenes Kind.
Mitch arbeitet selbstständig von zu Hause aus. Er nimmt sich Leonard an, passt auf ihn auf. Mit der Tochter des Bürgermeisters hat Mitch ein Verhältnis. An Leonard klammert er sich sehr, er füllt seine Einsamkeit ein wenig aus.
Die Mischung der Charaktere ist in meinen Augen gut gelungen. Jeder hat seine ganz eigenen Ecken und Kanten, genau das macht sie glaubhaft und authentisch.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen. Sie führt den Leser klar durch die Seiten, es ist alles gut zu verstehen und nachzuvollziehen.
Geschildert wird das Geschehen kapitelweise aus verschiedenen Erzählperspektiven. Außerdem gibt es unterschiedliche Zeitebenen, auf denen man als Leser Pearl, Leonard und Mitch folgt.
Die Handlung hat mich richtig gut unterhalten. Den Leser erwartet hier eine Mischung aus Themen wie Freundschaft, die Liebe einer Mutter und das Leben. Man kann sich als Leser gut im Geschehen verlieren, es baut sich nach und nach Spannung auf und man möchte gerne wissen wie sich das Geschehen weiter entwickelt.

Das Ende passt in meinen Augen sehr gut zum Gesamtgeschehen. Es schließt das Geschehen sehr gut ab und macht es letztlich auch rund.

Abschließend gesagt ist „Die Gegenwart des Glücks“ von Catherine Ryan Hyde ein Roman, den ich sehr gerne gelesen habe.
Gut dargestellte Charaktere, ein flüssiger angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die nach und nach immer spannender wurde und deren Themenmischung mich sehr interessiert hat, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

Gelesen: “Immortal Love. Ein Hauch von Menschlichkeit” von Claudia Romes

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1810 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 415 Seiten
Verlag: Dark Diamonds (26. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch

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**Wenn Liebe mehr heißt als »für immer«**
Als Sarah Heys sich nach einer Party auf den Weg nach Hause macht und dabei in einen schweren Autounfall verwickelt wird, scheint ihr Leben dem Ende nah. Doch dann taucht plötzlich ein Unbekannter auf und rettet sie. Wochen später begegnet sie dem geheimnisvollen Zachary, den Sarah als ihren Lebensretter wiedererkennt. Fasziniert von seiner Unnahbarkeit besucht sie ihn auf seinem Wohnsitz Schloss Glamis. Doch um das uralte Gemäuer rankt sich eine unheimliche Legende und die Tatsache, dass Sarah dem jungen Erben ihr Leben verdankt, lässt sie unabsichtlich zu einem Teil davon werden. Schon bald kann sie sich Zacharys Nähe nicht mehr entziehen und muss eine Entscheidung treffen, die sie für die Ewigkeit bindet.
Mit »Immortal Love. Ein Hauch von Menschlichkeit« hat Claudia Romes eine elektrisierende Vampir-Romance geschaffen, die den Leser nicht mehr loslässt.
(Quelle: Dark Diamonds)

 

Wer mich kennt, der weiß ich mag Vampire immer wieder gerne. Somit habe ich mich sehr auf „Immortal Love. Ein Hauch von Menschlichkeit“ von Claudia Romes gefreut. Das Cover sprach mich auf Anhieb an und der Klappentext machte neugierig. Also habe ich mich schnell ans Lesen gemacht.

Die Charaktere dieser Geschichte empfand ich als gut beschrieben. Auf mich wirkten sie glaubhaft und von den Handlungen her war alles nachvollziehbar.
Sarah als Protagonistin gefiel mir unheimlich gut. Sie ist sehr entschlossen und loyal und sie glaubt an die Menschen, die ihr wichtig sind. Auf mich wirkte Sarah sympathisch und liebenswert.
Zach macht es einem nicht unbedingt leicht. Er verhält sich ja schon wie ein ziemlicher Idiot, doch er kann gar nicht wirklich was dafür. Er ist geprägt von seiner Geschichte, kann einfach nicht aus seiner Haut. Und genau das muss man als Leser begreifen, dann findet man den Weg zu ihm, lernt ihn gut kennen und letztlich mochte ich ihn.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig klasse. Claudia Romes schreibt flüssig und locker, die gesamte Atmosphäre wird hier sehr gut rübergebracht. Zudem beschreibt sie die Umgebung sehr bildhaft, man kann sich alles vorstellen.
Die Handlung beginnt eigentlich harmlos, doch das bleibt nicht so. Im Gegenteil, es dauert nicht lange und als Leser ist man hier mittendrin. Zu Beginn sind die Informationen eher spärlich gesät, doch nach und nach erfährt man immer mehr über die Geschichte, die Welt, über alles was wichtig ist. Es kommt Spannung auf, genauso wie es auch mal eher ruhige Momente gibt. Diese Mischung ist wirklich gelungen.
Neben den Vampiren findet man als Leser hier auch eine schöne Liebesgeschichte, die sich wunderbar ins Geschehen einfügt. Hier empfand ich alles als genau richtig beschrieben, ich konnte alles nachvollziehen.
Von der Kulisse war ich ebenso richtig begeistert. Wie bereits oben angesprochen ist alles sehr bildhaft und detailliert beschrieben, es ist alles vor meinem Auge zum Leben erwacht.

Das Ende ist sehr dramatisch und hat mich echt berührt. Es schließt dieses Buch sehr gut ab, macht es rund und beantwortet wirklich alle Fragen, die sich während des Lesens im Kopf gebildet haben.

Insgesamt gesagt ist „Immortal Love. Ein Hauch von Menschlichkeit“ von Claudia Romes ein Roman, der mich wirklich überrascht hat.
Sehr gut ausgerbeitete Charaktere, ein flüssiger sehr gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die erst harmlos beginnt, dann aber mit einer Mischung aus spannenden Szenen genauso wie eher ruhigen Passagen überzeugen kann, haben mich hier wunderbar unterhalten und richtig begeistert.
Sehr empfehlenswert!

 

 

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