Rezension

Gelesen: “Sturmmelodie” von Alexandra Fuchs

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1216 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Drachenmond Verlag (7. September 2017)
Sprache: Deutsch

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Wer hilft dir, wenn du Gefahr läufst, dich selbst zu vergessen?
Lizzy, die junge Wandlerin, lebt im Rat der Wandler und absolviert ihre Ausbildung zur Krigare. Sie soll zusammen mit dem Adelsgeschlecht der Grimm ihre Art beschützen und alles dafür tun, dass Wandler und Menschen in Frieden leben können. Doch Lizzy hat nicht nur mit ihrer neuen Aufgabe zu kämpfen, sondern auch mit den Schatten ihrer Vergangenheit. Einziger Lichtblick sind ihre Freunde. Und da ist auch noch der gutaussehende Harry, der ihr nicht nur bei der Ausbildung immer zur Seite steht und ihr Herz höher schlagen lässt.
Doch als einer der Professoren des Rates verschwindet, beginnt eine gefährliche Reise, in deren Mittelpunkt sich Lizzy plötzlich befindet …
(Quelle: Drachenmond Verlag)

Der Roman „Sturmmelodie“ stammt von der Autorin Alexandra Fuchs. Das Cover dieses Buches hat mich angezogen, ich empfinde es als sehr gelungen. Und der Klappentext machte mich sehr neugierig. Also habe ich gespannt mit dem Lesen begonnen.

Die hier handelnden Charaktere sind der Autorin gut gelungen. Mir gefielen sie, ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und ihre Handlungen waren für mich verständlich.
Lizzy ist ganz wunderbar dargestellt. Sie ist so liebenswert und macht hier im Geschehen eine enorme Entwicklung durch. Sie ist eine Wandlerin, die gerade ihre Ausbildung zur Krigare durchläuft. Gemeinsam mit dem Adelsgeschlecht der Grimm soll sie dafür sorgen das Wandler und Menschen in Frieden lesen können. Allerdings ist dies für sie nicht unbedingt einfach, denn ihre Vergangenheit hängt ihr nach.
Harry sieht sehr gut aus und er steht Lizzy während der Ausbildung zur Seite. Doch nicht nur da ist er zur Stelle, auch sonst lässt er ihr Herz ziemlich hoch schlagen.

Auch die anderen Charaktere dieser Geschichte sind sehr gut beschrieben. Hier hat mich die Autorin wirklich begeistert, sie alle wirkten auf mich vorstellbar und glaubhaft.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Mir gefällt der Stil von Alexandra Fuchs ja total, sie schafft es immer wieder mich damit zu begeistern.
Die Handlung konnte mich ebenso begeistern. „Sturmmelodie“ ist ja die Fortsetzung von „Straßensymphonie“, man muss diese aber nicht zwingend gelesen haben. Die Protagonistin war mir daher auch schon sehr gut bekannt, mir gefiel es hier Lizzy endlich weiter zu verfolgen. Die Geschichte empfand ich als spannend und vielseitig, langweilig wurde es hier zu keiner Zeit.
Doch es gibt nicht nur Spannung, auch eine Liebesgeschichte findet hier Platz. Sie ist einfach total süß und wirkte auf mich absolut glaubhaft.

Das Ende hat mir persönlich sehr gut gefallen. Es passt sehr gut zur hier vorhandenen Gesamtgeschichte, ist gefühlvoll und ja einfach richtig gut.

Kurz gesagt ist „Sturmmelodie“ von Alexandra Fuchs ein Roman, der mich von Anfang bis Ende in seinen Bann ziehen konnte.
Sympathische Charaktere, die richtig gut beschrieben sind, ein flüssiger und leicht zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend und auch faszinierend empfand und deren Liebesgeschichte süß und herzlich gehalten ist, haben mir wirklich ganz wunderbare Lesestunden beschert und mich begeistert.
Wirklich zu empfehlen!

 

Ich bedanke mich bei der Autorin für das eBook!

 

Gelesen: “Die Erwählten von Aranea Hall” von Susanne Gerdom

Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: Ueberreuter Verlag (17. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764170700
ISBN-13: 978-3764170707
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre

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Bist du erwählt?
Als Liv ohne ein Wort der Erklärung auf eine Fähre verfrachtet wird, glaubt sie, dass ihre Mutter sie in eine Besserungsanstalt abschiebt. Doch das Internat »Aranea Hall«, das abgeschieden auf einer Insel liegt, ist luxuriös und technisch hochklassig ausgestattet. Liv stellt fest, dass jeder ihrer Mitschüler über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt und sie fragt sich, was sie selbst in »Aranea Hall« verloren hat. Als sie mehr Zeit mit Jayce, einem attraktiven »Bad Boy«, verbringt, erfährt sie von der verborgenen Geschichte der Welt, dem epischen Kampf zweier Geheimgesellschaften Arachne und Nadir – und dass »Aranea Hall« ein Ausbildungscamp für Arachne ist. Doch noch schockierender ist die Erkenntnis, dass ihre Mutter sie ihr ganzes Leben lang belogen hat. Wer ist Liv wirklich und wem kann sie überhaupt noch trauen?
(Quelle: Ueberreuter Verlag)

Von Susanne Gerdom habe ich bereits ein paar Romane gelesen. Bisher konnte sie mich auch immer mit ihren Geschichten überzeugen. Umso neugieriger war ich daher auf „Die Erwählten von Aranea Hall“ aus ihrer Feder.
Das Cover hat mich richtig angesprochen und auch der Klappentext klang vielversprechend. Also habe ich mich zügig ans Lesen gemacht.

Die Charaktere hat die Autorin hier gekonnt in Szene gesetzt. Man kann sie sich aufgrund sehr guter Beschreibungen auch bildhaft vorstellen und ihre Handlungen sind verständlich gehalten.
Liv ist gewiss nicht unbedingt einfach. Sie rebelliert, ist eigentlich auch immer auf Krawall aus und zudem auch ziemlich stur. Daran muss man sich als Leser erst einmal gewöhnen. Doch ist dies geschehen mag man Liv richtig gerne. Sie wirkte erfrischend von ihrer Art her.
Jayce wirkte auf mich wie ein Bad Boy, der mir hier aber richtig gut gefallen hat. Er ist ein wenig anders als andere und genau das bringt auch den Nötigen Pepp in diese Geschichte hier.

Auch die anderen Figuren dieses Buches sind sehr gut gezeichnet. Sie wissen mit ihren ganz eigenen Dingen zu überzeugen, ich fand sie alle samt richtig gut.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Susanne Gerdom beschreibt die Dinge sehr detailliert und bildhaft. Ich muss aber gestehen mir war es hier das ein oder andere Mal doch zu viel des Guten. Manches Mal hätte ich mir doch weniger Beschreibung gewünscht.
Geschildert wird das Geschehen im gesamten Buch aus Sicht von Liv. Hierfür hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet, die ich als sehr passend empfand.
Die Handlung ist auch richtig gut. Es ist eine Internatsgeschichte, die spannend und sehr geheimnisvoll gehalten ist. Immer wieder werden hier Fragen aufgeworfen, die Antworten verlangen. Diese kommen aber erst nach und nach, als Leser kann man hier richtig schön mitdenken.
Die Atmosphäre dieser Geschichte hier ist toll. Das Internat ist anschaulich beschrieben, ich war schon sehr fasziniert.

Das Ende bietet einen würdigen Schluss. Hier wird alles zufriedenstellend aufgelöst, es passt alles gut zusammen und wird wirklich gut abgeschlossen.

Insgesamt gesagt ist „Die Erwählten von Aranea Hall“ von Susanne Gerdom ein Jugendroman, der mich sehr fasziniert hat.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein flüssig zu lesender leichter Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als geheimnisvoll und spannend empfand, in der mir aber manches Mal die Beschreibungen ein wenig zu viel wurden, haben mich hier wirklich gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!

 

Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

 

Gelesen: “Schneeflockenküsschen” von Jo Berger

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2696.0 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 210 Seiten
Sprache: Deutsch

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Ein Roman über die Liebe und den wahren Zauber von Weihnachten.

Weihnachten ist für Amelie Stone schon lange nicht mehr das Fest der Liebe. Im Gegenteil, sie meidet alles, was damit zu tun hat. Als überzeugter Single und eiskalte Chefin des exklusiven New Yorker Modelabels »Stylish Amy« hat sie vor den Feiertagen jede Menge zu tun, um den Umsatz zu steigern und sich anderweitig bei Laune zu halten.
Zumindest bis unvermittelt eine Frau auftaucht, die behauptet, ein Engel zu sein. Zu allem Überfluss steht Amelie plötzlich vor Ryan Malone, Inhaber von Malones Christmas Wonderland, mit dem sie eine etwas komplizierte Vergangenheit verbindet.
Wird es Ryan und dem Engel gelingen, in ihr den Zauber von Weihnachten – und den der Liebe – wieder zu erwecken?
(Quelle: amazon)

Bisher konnte mich Jo Berger immer richtig gut unterhalten mit ihren Büchern. Nun ist mit „Schneeflockenküsschen“ ihr neuestes Werk erschienen. Das Cover passt wirklich sehr gut zum Inhalt und der Klappentext versprach mir bereits sehr viel.

Die Charaktere hat die Autorin hier wieder einmal richtig gut gezeichnet. Ich konnte sie mir alle samt sehr gut vorstellen und die Handlungen waren für mich verständlich.
Amelie mochte ich zu Beginn rein gar nicht. Sie wirkte zickig und arrogant auf mich, denkt nur an sich und ihr Modelabel „Stylish Amy“. Sie will Geld machen, nur das zählt für sie. Amelies Herz ist kalt, sie zeigt keine Gefühle. Bis Elisa in ihr Leben tritt. Im Verlauf macht Amelie eine Wendung durch, die ich als nachvollziehbar empfand und die mir richtig gut gefiel.
Ryan ist der männliche Protagonist. Er ist so herzensgut und liebenswert, Weihnachten ist für ihn etwas ganz Besonderes. Ryan ist Besitzer eines Winterwonderlands, wo er beispielsweise Schneekugeln verkauft. Ich mochte Ryan von seiner Art her richtig gerne.
Elisa ist natürlich auch wieder mit von der Partie. Sie ist einfach unverwechselbar, absolut liebenswert und eben auch ein wenig chaotisch.

Auch die vorkommenden Nebencharaktere konnten mich überzeugen. Sie sind alle sehr gut beschrieben und als Leser kann man die Handlungen verstehen und nachvollziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und locker zu lesen. Ich bin flott und flüssig durch die Seiten dieser Geschichte her gekommen, konnte ohne Probleme folgen und ich hatte meinen Spaß dabei.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Amelie und Elisa. Der Leser bekommt also ein umfassendes Bild beider und kann sich richtig gut in die beiden hineinversetzen.
Die Handlung ist einfach herrlich. Es ist ein richtig schöner Liebesroman, der vorweihnachtliche Stimmung aufkommen lässt. Doch nicht nur die Liebe spielt hier eine große Rolle, es gibt auch eine gute Prise Humor und Spannung, die in das Geschehen eingebaut sind. Somit ergibt eine in meinen Augen perfekte Mischung für sehr schöne Lesestunden.

Das Ende ist passend gewählt. Es macht einfach alles rund und schließt das Geschehen hier wirklich perfekt ab. Ich war rundum zufrieden und habe meinen Reader glücklich zur Seite gelegt.

Zusammengefasst gesagt ist „Schneeflockenküsschen“ von Jo Berger ein kurzweiliger Roman, der mich vollkommen für sich gewonnen hat.
Glaubhaft gezeichnete liebenswerte Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als eine perfekte Mischung aus Liebe, Humor und auch Spannung empfunden habe, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert und mich begeistert.
Wirklich empfehlenswert!

 

Ich danke der Autorin für das bereitgestellte eBook!

 

Gelesen: “Edinburgh on the Rocks” von Gabriele Ketterl

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 878 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Forever (4. September 2017)
Sprache: Deutsch

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Ein Rockstar zum Verlieben
Für die 21-jährige Anabel erfüllt sich ein Traum, als sie ihre Zusage zum Studium an der Kunsthochschule in Edinburgh bekommt. Kurzerhand lässt sie ihr altes Leben hinter sich und zieht in eine WG in Schottland. Als sie eines Nachts jedoch alleine durch den verlassenen Holyrood Park nach Hause läuft, steht sie plötzlich einer Truppe betrunkener Hooligans gegenüber. Zum Glück kommt ihr ein mysteriöser, schwarz gekleideter Motorradfahrer zu Hilfe. Zwar ist dieser ihr fast so unheimlich wie ihre Angreifer, doch seine faszinierenden blauen Augen gehen ihr von da an nicht mehr aus dem Kopf. Einige Tage später wird Anabel von ihren Mitbewohnern auf das Konzert einer angesagten Rockband mitgeschleppt. Sie traut ihren Augen kaum, als sie in dem attraktiven Sänger der Band ihren Retter wiedererkennt …
(Quelle: Forever)

Der Roman „Edinburgh on the Rocks“ stammt von der Autorin Gabriele Ketterl. Mich hat hier ganz besonders das Cover sehr angesprochen. Es hat etwas, das mich neugierig gemacht hat. Aber auch der Klappentext versprach mit tolle Lesestunden und so begann ich auch zügig mit dem Lesen.

Die Charaktere hat Gabriele Ketterl wirklich gut ausgearbeitet. Sie beschreibt sie vorstellbar und authentisch, als Leser hat man ein klares Bild vor Augen.
Anabel ist noch recht jung und so auch unerfahren. Sie ist erst recht kurz in Schottland, dort möchte sie ihren Traum Wirklichkeit werden lassen. Mit diesem Neuanfang möchte sie ihre Vergangenheit vergessen, ihr altes Leben endlich loslassen. Mich konnte sie mit ihrer sympathischen Art wirklich überzeugen.
Duncan ist ein Rockstar wie er im Buche steht. Allerdings wirkt er nur nach außen so hart, tief im Inneren ist ein sanfter Kerl, der sich der Tierrettung verschrieben hat. Ich mochte ihn ganz besonders gerne. Er gibt sich hart, hat aber das Herz am richtigen Fleck. Das merkt man als Leser nicht unbedingt auf Anhieb, es dauert etwas, dann aber lernt man Duncan richtig gut kennen.

Auch die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie fügen sich sehr gut in das Geschehen hier ein, sind gut und vorstellbar beschrieben und die Handlungen habe ich auch immer verstehen können.

Der Schreibstil der Autorin hat es mir sehr angetan. Gabriele Ketterl schreibt flüssig und wirklich leicht lesbar. Ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen, wollte ich doch immer wissen wie sich alles weiterentwickelt.
Geschildert wird das Geschehen aus drei verschiedenen Perspektiven. So folgt man als Leser hier Anabel, Duncan und auch Sean, lernt so einerseits diese Personen sehr gut kennen und bekommt zudem auch einen richtigen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle.
Die Handlung hat mit bereits nach ein paar Seiten für sich gewonnen. Ich war schnell gefesselt, es ging hier sehr spannend zu, da es nicht nur eine Liebesgeschichte ist, die der Leser hier zu lesen bekommt. Es gibt auch eine Spannungskurve, die sich von Anfang bis Ende durch das Buch zieht. Immer wieder konnte mich die Autorin auch mit geschickt eingebauten Wendungen überraschen. Sie bringt hier auch ein Thema der heutigen Zeit sehr gut ins Geschehen ein.
Die beschriebene Umgebung hat mir richtig gut gefallen. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen, da sie sehr detailliert und umfangreich ausgearbeitet ist.

Das Ende dieses Buches empfand ich persönlich als passend und gut. Es macht diese Geschichte hier rund und schließt sie wirklich zufriedenstellend ab.

Insgesamt gesagt ist „Edinburgh on the Rocks“ von Gabriele Ketterl ein Roman, der mehr ist als es den Anschein hat.
Sehr gute authentische Charaktere, ein flüssig zu lesender leichter Stil der Autorin sowie eine Handlung, die nicht nur eine einfache Liebesgeschichte beinhaltet sondern sich auch einem interessanten Thema der heutigen Zeit widmet, haben mir hier wunderbare Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Sehr empfehlenswert!

 

Gelesen: “Cloud” von Claudia Pietschmann

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2841 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Arena Verlag (7. August 2014)
Sprache: Deutsch

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Emma ist verliebt: Paul versteht sie wie kein anderer, seit ihr kleiner Bruder verstorben ist. Die beiden haben sich zwar noch nie getroffen, aber online teilen sie alles miteinander. Paul will alles über sie wissen und Emma schneidet bereitwillig ihr ganzes Leben für ihn mit. Immer wieder fallen ihm Überraschungen ein, die er ihr über das Internet per Knopfdruck schickt. Aber die netten kleinen Gefallen, die Paul ihr tut und ihr Leben schöner machen, bekommen bald einen bitteren Beigeschmack. Denn für Paul scheint Emma das einzige Fenster zur Welt zu sein. Ihrem Wunsch, sich endlich zu treffen, weicht er aus. Was ist los mit Paul – und gibt es ihn überhaupt?
(Quelle: Arena Verlag)

Von Claudia Pietschmann kannte ich bisher noch keinen Roman. Nun durfte ich „Cloud“ aus ihrer Feder lesen und war sehr neugierig darauf was genau mich hier wohl erwarten würde.
Das Cover und auch der Klappentext versprachen mir bereits sehr viel also begann ich rasch mit dem Lesen.

Die Charaktere gefielen mir alle richtig gut. Je weiter ich im Geschehen vorankam desto mehr konnte ich mir ein Bild von ihnen machen, sie sind richtig gut beschrieben.
Emma ist ein junges Mädchen, die mir eigentlich sympathisch war. Sie hat ihren kleinen Bruder verloren und ihre Eltern sind dadurch leider ein wenig übervorsichtig geworden. Im Internet, auf einer Trauerseite, lernt sie Paul kennen, den sie dann auch auf Facebook findet. Hier muss ich ja sagen, ich empfand Emma manches Mal recht naiv, sie gibt ja doch viel von sich preis ohne zu wissen wer Paul wirklich ist. Das hat mir ja während des Lesens so einige Bauchschmerzen bereitet. Sonst aber mochte ich Emma, wie sie sich im Verlauf entwickelt, richtig gerne.
Paul, ja hier weiß ich ehrlich nicht wie ich ihn beschreibe ohne zu spoilern. Ich muss ja sagen, Claudia Pietschmann hat mich hier immer wieder überrascht. Paul ist eben Paul und doch auch wieder nicht. Klingt mysteriös, ist es auch. Warum? Lest das Buch, ich verrate nichts.
Matt mochte ich gerne. Er und Emma sind Freunde und ja, als Leser merkt man schon, dass hier irgendwie auch mehr im Spiel ist. Matt ist für Emma da, er trainiert mit ihr und gibt ihr bei ihren Eltern auch immer wieder Rückendeckung.

Auch die ganzen anderen Charaktere sind gut gelungen. Es tauchen ja einige auf, sie alle gehören für mich hier in dieses Buch, haben einen festen Platz im Geschehen.

Der Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang an gepackt. Ich war sofort mittendrin und habe das Buch regelrecht verschlungen. Claudia Pietschmann hat mich förmlich mitgerissen, sie schreibt absolut flüssig und leicht zu lesen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Emma. Hierfür hat Claudia Pietschmann die Ich-Perspektive verwendet. Diese passt hier super, man ist ganz nah an Emma dran und erlebt alles was sie erlebt selbst mit. Man fühlt sich quasi mittendrin in diesem Buch.
Die Handlung ist verdammt genial gemacht, ich hatte echt mit allem gerechnet aber gewiss nicht mit dem was ich bekommen habe. Es ist spannend und mysteriös und geheimnisvoll und aktuell, diese Mischung hat mich förmlich umgehauen. Ich musste immer weiterlesen, musste wissen was weiter passiert. Und mit dieser einen Wendung habe ich rein gar nicht gerechnet. Das hat die Autorin so geschickt eingebaut, ich saß da und konnte es echt nicht glauben.
Im letzten Drittel zieht die Spannung dann nochmals gewaltig an, ich habe an den Seiten geklebt und konnte nicht wirklich fassen was ich da las.
Die Idee hinter dieser Geschichte ist brisant, hochaktuell, gerade auch für die angesprochene Zielgruppe, und super umgesetzt, auch wenn ich, wie oben bereits kurz erwähnt, nicht nur einmal schreckliche Bauchschmerzen hatte beim Lesen. Ich wäre am liebsten ins Buch gesprungen und hätte Emma das ein oder andere Mal gerne kräftig geschüttelt.

Das Ende hat mir richtig gut gefallen. Es passt sehr gut, schließt das Geschehen sehr gut ab und ich war dann ganz am Schluss auch wieder versöhnlich mit Emma gestimmt.

Kurz gesagt ist „Cloud“ von Claudia Pietschmann ein Jugendroman, der mich mitgerissen und umgehauen hat.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, die ich mir alle vorstellen konnte, ein sehr flüssig zu lesender lockerer Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend, mysteriös und geheimnisvoll gehalten ist und deren Thema ist als sehr brisant, hochaktuell und richtig gut umgesetzt empfand, haben mich immer wieder sprachlos gemacht und am Ende rundum überzeugt.
Ein absolutes Highlight!
Unbedingt lesen!

 

Ich bedanke mich bei der Autorin und der NAB für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

 

Gelesen: “Verliebt und zugeschneit: Alaska wider Willen” von Ellen McCoy

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1237.0 KB
Seitenzahl der Printausgabe: 228 Seiten
Verlag: BookRix (24. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch

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Eine weihnachtlich-gefühlvolle Liebesgeschichte aus dem zugeschneiten Alaska von Bestsellerautorin Ellen McCoy.
Sarah Bishop führt ein perfektes Leben. Aber heißt perfekt auch wirklich glücklich?
Kurz vor Weihnachten packt Sarah einer plötzlichen Eingebung folgend ihren Koffer und flüchtet aus dem sonnigen Kalifornien in die winterliche Wildnis Alaskas – auf der Suche nach Ruhe, Abgeschiedenheit und sich selbst. Das entpuppt sich allerdings als nicht so einfach, denn Alaska hält mehr als eine Überraschung für sie bereit.
Tom Collins ist einem gelegentlichen Flirt nicht abgeneigt, an einer ernsthaften Beziehung hat er jedoch so gar kein Interesse. Als Sarah plötzlich in dem Haus nebenan auftaucht, geraten seine Überzeugungen ganz schön ins Wanken. Doch er hat einen sehr guten Grund, die hübsche Touristin auf Abstand zu halten …
(Quelle: Amazon)

Nachdem ich bereits den ersten Teil von „Alaska wider Willen“ von Ellen McCoy gelesen und sehr gemocht habe war ich wirklich gespannt was mich im zweiten Teil „Verliebt und zugeschneit“ wohl erwarten würde. Der Klappentext und auch das Cover gefielen mir richtig gut und so habe ich mich schnell ins Abenteuer gestürzt.

Die Charaktere dieses Buches sind der Autorin richtig gut gelungen. Als Leser kann man sie sich sehr gut vorstellen, die Handlungen sind auch sehr gut nachzuvollziehen.
Tom und Sarah sind ein richtig tolles Charakterpaar. Ich habe sie beide sehr ins Herz geschlossen, sie haben jeder so eine richtig tolle Art an sich.
Sarah will ja in der Abgeschiedenheit Alaskas Ruhe finden. Daher reist sie ja auch dorthin. Sie lässt dafür ihr perfektes Leben in Kalifornien hinter sich.
Tom hat bereits eine kleine Tochter, die ihm über alles geht. Er taucht ja schon in Teil 1 auf, auch da mochte ich ihn total gerne. Daran hat sich hier nichts geändert.

Die Nebencharaktere, wie beispielsweise Toms Tochter oder auch Liv und Matt, sind gut gelungen. Sie fügen sich alle wunderbar ins Geschehen ein, jeder von ihnen ist wirklich Besonders.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach und flüssig zu lesen. Man kommt gut ins Geschehen hinein und kann ohne Probleme folgen, alles verstehen.
Die Handlung selbst konnte mich erneut wirklich packen. Man kann diesen zweiten Teil auch ganz ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes lesen, die jeweiligen Geschichten sind ineinander abgeschlossen.
Das Geschehen passt sehr gut in die jetzige Zeit, man fühlt sich zugleich auch sehr heimisch in Alaska, die bildhaften Beschreibungen tun hier ihr übriges.

Das Ende ist, wie bereits erwähnt, in sich abgeschlossen. Es passt sehr gut zur hier vorkommenden Gesamtgeschichte, schließt diese super ab und macht sie rund.

Zusammengefasst gesagt ist „Verliebt und zugeschneit: Alaska wider Willen“ von Ellen McCoy ein Roman, der mich vollkommen für sich gewinnen konnte.
Vorstellbare sehr gut ausgearbeitete Charaktere, die mir sympathisch waren, ein leicht und locker zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, in der einfach alles stimmt und deren Umgebung bildhaft und somit vorstellbar beschrieben ist, haben mir ganz wundervolle Lesestunden beschert.
Absolut zu empfehlen!

 

Ich danke der Autorin für das eBook!

 

Rezension Teil 1
“Unsäglich verliebt: Alaska wider Willen”

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