Rezension

Gehört: “Drachenreiter – Die Vulkan – Mission” von Cornelia Funke & David Fowler

Audio CD (20. Oktober 2017)
Anzahl Disks/Tonträger: 2
Format: Doppel-CD
Label: Atmende Bücher Gmbh (Tonpool)

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Ein neues Abenteuer um die Mitglieder des FREEFAB-Teams!

Ein fantastisches Ensemble aus Hörspielsprecher-Legenden, prominenten Gaststimmen und neuen Schauspiel-Talenten haucht den Helden und Bösewichten Leben ein. Wie schon bei »Die Feder eines Greifs« nimmt dabei auch Cornelia Funke selbst eine Sprechrolle ein. Begleitet wird die spannende Reise durch Luft, Wasser und Vulkan von einem abwechslungsreichen Soundtrack aus Rocksongs und filmischer Musik, während eine aufwendig gestaltete Geräuschkulisse die magischen und bisweilen gefährlichen Ereignisse mal realistisch, mal zauberhaft illustriert. Ein Hörschatz für junge und junggebliebene Fantasy-Fans ab 6 Jahren.
(Quelle: Atmende Bücher GmbH)

Cornelia Funke war mir bereits sehr gut bekannt. Bisher konnte sie mich mit allem auch immer begeistern.
Jetzt durfte ich das Hörspiel „Drachenreiter – Die Vulkan – Mission“ hören und war richtig gespannt was mich hier wohl erwarten würde. Vom Cover war ich sehr angetan und die Beschreibung hat mich sehr angesprochen und neugierig gemacht.

Ich war hier richtig angetan von den Charakteren, die hier auftauchen. Man trifft als Hörer hier wieder auf den Drachenreiter Ben, dann ist seine Schwester Guinever mit von der Partie und auch Schwefelfell ist wieder dabei.
Für Kenner von „Drachenreiter“ und „Die Feder eines Greifs“ ist dies ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Ich empfehle auch, dass man die Bücher bzw. Hörspiele kennt. Es funktioniert sicher auch ohne Vorkenntnisse, es gibt aber einfach zu viele Figuren, die sonst auf einen einstürmen. Dennoch man kann die Charaktere durch verschiedene Sprecher sehr gut unterscheiden, kann ihnen sehr gut folgen.

Die Sprecher dieses Hörspiels sind richtig klasse. Cornelia Funke hat sich hier eine Riege vieler großartiger Sprecher gesucht und übernimmt sogar selbst eine der Rollen. Die verschiedenen Sprecher lassen die Charaktere lebendig werden, man fühlt und fiebert hier richtig mit ihnen mit.
Die Handlung ist vielseitig und spannend gehalten. Es macht total viel Spaß dieses Spin-Off zu hören, man wird mitgerissen und will nur eines, Hören was weiter passiert. Es passt einfach alles zusammen, von den Sprechern über die Hintergrundmusik und das Geschehen.

Das Ende ist sehr spannend gehalten und es passt ganz wunderbar zur hier erzählten Geschichte. Der Schluss schließt sehr gut ab und macht alles rund.

Insgesamt gesagt ist das Spin-Off „Drachenreiter – Die Vulkan – Mission“ von Cornelia Funke & David Fowler ein Hörspiel das richtig viel Hörspaß bereitet.
Charaktere, die durch die vielseitigen Sprecher sehr lebendig werden und eine Handlung, die spannend, mitreißend und sehr fantastisch gehalten ist, habe mich hier begeistert und auf ganzer Linie überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

 

Ich danke dem Verlag und der NAB für das bereitgestellte Hörspiel!

 

Gelesen: “Devil’s Daughter 2: Thron der Verdammnis” von Lilyan C. Wood

Achtung:
Dies ist Band 2 der Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1842 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 392 Seiten
Verlag: Dark Diamonds (26. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch

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Band 2 des düsteren Prinzessinnenromans…

**Tritt ein durch das Tor der Hölle**
Seit Lucia und Fero ihr menschliches Dasein hinter sich gelassen haben und gemeinsam in die Unterwelt hinabgestiegen sind, sieht die Höllenprinzessin die Welt mit ganz anderen Augen. Umringt von Ritualen und Geheimnissen erfährt sie von ihrem Vater alles über das teuflische Königreich, das sie einmal führen soll. Doch als ein Anschlag auf Lucias Vater das Tor zur Hölle öffnet und die gefangenen Seelen befreit, entbrennt ein Feuer der Verdammnis, das nicht nur die Unterwelt, sondern auch die Menschenwelt bedroht…
(Quelle: Dark Diamonds)

Nachdem ich Band 1 gelesen und für gut befunden habe war ich nun gespannt auf „Devil’s Daughter 2: Thron der Verdammnis“ aus der Feder von Lilyan C. Wood.
Das Cover passt sehr gut zum ersten Band und der Klappentext machte mich neugierig. Also begann ich sehr schnell mit dem Lesen.

Die Charaktere waren mir soweit schon sehr gut bekannt aus dem ersten Band. Mir gefiel es wieder zurückzukehren.
Lucia und Fero kannte ich bereits aus Band 1 sehr gut. Die Verbindung zwischen den beiden ist nachvollziehbar. Besonders Lucia ist hier wieder eine echte Kämpferin und zeigt diese Seite nicht nur einmal. Über sie gibt es hier einiges zu erfahren, was einen als Leser überrascht.
Erik und Marie lernt man neu kennen. Sie fügen sich aber sehr gut ins Geschehen ein, ihre Figuren empfand ich persönlich als sehr interessant.

Die Nebenfiguren fügen sich ebenso gut ins Geschehen ein. Sie sind auch sehr gut beschrieben und man kann sie sich gut vorstellen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Die Autorin hat mich wieder in den Bann der Geschichte ziehen können, ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit ausgelesen.
Die Handlung ist erneut sehr spannend und düster gehalten. Mir fiel es richtig leicht wieder ins Geschehen einzutauchen. Ich halte es auch für notwendig das man vor diesem Teil hier auch den ersten Band gelesen zu haben, da man so dem Geschehen auch wirklich folgen kann.
Die Spannungskurve steigert sich hier kontinuierlich, die Handlung ist zudem sehr abwechslungsreich. Man kann als Leser mitfiebern und immer wieder gibt es auch Überraschungen, die ich so nicht kommen sah.
Die hier beschriebene Welt hat mir sehr gut gefallen, man fühlt sich als Leser direkt als wäre man mittendrin.

Das Ende empfand ich als richtig klasse. Es hat mich gefesselt, denn es passt einfach total zur Gesamtgeschichte. Mich hat es sehr zufriedengestellt.

Insgesamt gesagt ist „Devil’s Daughter 2: Thron der Verdammnis“ von Lilyan C. Wood eine Fortsetzung, die Band 1 in meinen Augen übertreffen kann.
Interessante sehr gut dargestellte Charaktere, ein flüssiger leicht zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend und überraschend empfand, haben mir hier richtig tolle Lesestunden beschert.
Sehr zu empfehlen!

 

Rezension Band 1
“Devil’s Daughter. Königreich der Unterwelt”

 

Gelesen: “Das Schiff der Träume” von Martha Conway

Broschiert: 480 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (16. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442205298
ISBN-13: 978-3442205295
Originaltitel: The Underground River

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1838 auf dem Ohio River: May Bedloe arbeitet als Schneiderin für ihre Cousine Comfort Vertue, eine gefeierte Schauspielerin. May hatte nie das Bedürfnis, im Scheinwerferlicht zu stehen, und ist mit ihrem einfachen Leben zufrieden. Doch dann trennt sich Comfort überraschend von May, und zum ersten Mal in ihrem Leben ist diese ganz auf sich allein gestellt. Aus der Not heraus heuert sie auf Hugo Cushings Theaterschiff an – und blüht auf. Denn die bunte, exotische Truppe, die ihr dort begegnet, lässt sie endlich zu sich selbst finden. Als ihr dann noch Hugo selbst Avancen macht, scheint ihrem Glück nichts mehr im Wege zu sein. Doch gerade als May ihren Platz im Leben gefunden zu haben glaubt, wird sie vor die größte Herausforderung ihres Lebens gestellt …
(Quelle: Goldmann Verlag)

Der historische Roman „Das Schiff der Träume“ stammt von der Autorin Martha Conway. Ich wurde hier besonders vom Klappentext angesprochen. Aber auch das Cover empfinde ich als gelungen, es passt zur Geschichte, die den Leser zwischen den Buchdeckeln erwartet.

Die hier beschriebenen Charaktere sind sehr facettenreich und individuell dargestellt. Die Mischung ist sehr gut, man kann sie sich gut vorstellen, sie wirkten authentisch und glaubhaft auf mich.
May ist eine junge Frau, die ich als eher zurückhaltend empfand. Sie ist von Grund auf ehrlich, allerdings ist dies nicht unbedingt immer gut für sie. May ist sich für keine Arbeit zu schade, sie ist sehr fleißig und hilfsbereit. Wenn es Rückschläge gibt nimmt sie diese hin, lässt sich aber von ihnen nicht unterkriegen, eher im Gegenteil sie spornen sie noch mehr an. Im Verlauf der Handlung macht May eine bemerkenswerte Entwicklung durch. Sie wird immer selbstständiger und selbstbewusster, was mir sehr gut gefiel.
Comfort mochte ich nicht so gerne, sie wirkte auf mich eher oberflächlich und egoistisch. Sie will eigentlich immer nur im Mittelpunkt stehen.
Hugo ist sehr geheimnisvoll, hat aber das Herz am rechten Fleck. Und er weiß mehr als er bereit ist zuzugeben. Geheimnisse sind bei Hugo gut aufgehoben, er ist nicht so ein Typ der alles weitererzählt.

Die anderen Charaktere haben mir auch recht gut gefallen. Sie wirkten auf mich interessant und vielseitig gezeichnet, jeder von ihnen bringt so ganz eigene Dinge mit ins Geschehen hinein.

Der Schreibstil der Autorin ist soweit gut zu lesen. Sie schreibt allerdings ein wenig kühl, so hatte ich gerade am Anfang ein wenig Probleme wirklich im Geschehen anzukommen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von May. Hierfür hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet. So war ich als Leser immer an ihrer Seite, konnte alles sehr gut mitverfolgen.
Die Handlung ist im 19. Jahrhundert angesiedelt. Diese Zeit war nicht unbedingt einfach, die Gesellschaft befand sich damals im Wandel. Die Autorin hat diese Zeit sehr gut recherchiert und bringt dem Leser die damaligen Probleme gut näher. Man verfolgt hier May auf ihrem Weg. Allerdings es hat gedauert bis ich vollkommen angekommen war. Das ist, wie bereits erwähnt, dem Stil der Autorin geschuldet.
Der Anfang ist zudem etwas ruhig gehalten, irgendwie zog sich hier alles ein wenig in die Länge. Erst nach und nach kommt dann Fahrt auf und ich kam auch besser voran. Es baute sich immer mehr Spannung auf, die mich mehr und mehr ans Buch fesseln konnte.

Das Ende empfand ich gut so wie es ist. Es ging vielleicht alles ein wenig zu glatt aber es passt eben gut zur Gesamtgeschichte und macht sie letztlich rund.

Zusammengefasst gesagt ist „Das Schiff der Träume“ von Martha Conway ein historischer Roman, der mich aber nicht vollkommen überzeugen konnte.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein etwas kühler Stil der Autorin und eine Handlung, die ich interessant und vielseitig empfand, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

Ich bedanke mich beim Verlag für das eBook!

 

Gelesen: “Trommelfeuer” von Sabine Fischer

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1534 KB
Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
331 Seiten
Verlag: Eisermann-Verlag (15. November 2017)
Sprache: Deutsch

Als Drummerin Tessa Tardos erfährt, dass die berühmteste deutsche Rockband “Four Lives” einen Ersatz für den erkrankten
Schlagzeuger Tom sucht, ist sie sofort Feuer und Flamme. Auf der Europatournee der Band kann Tessa nicht nur in ihrer großen Leidenschaft, der Musik, aufgehen, sondern auch endlich ihre Sorgen um ihre kranke Mutter wenigstens für einen kurzen Moment vergessen. Wäre da nicht Bassist Richie, der ihr bei jeder sich bietenden Gelegenheit das Gefühl vermittelt, dass sie für ihn nicht mehr
als eine schlechte Zweitbesetzung ist. Tessa will das Problem mit dem attraktiven Musiker endlich aus der Welt schaffen und stellt ihn nach einem Konzert in seinem Zimmer zur Rede, ohne zu ahnen, dass diese Nacht ihr Leben für immer verändern wird …
(Quelle: Eisermann-Verlag)
„Trommelfeuer“ stammt aus der Feder der Autorin Sabine Fischer. Es ist der zweite Teil der „Four Lives“ – Reihe. Teil 1 kenne ich leider nicht, doch das war auch gar nicht nötig, ich hatte hier keinerlei Probleme.
Tessa ist eine Protagonistin, die mir gut gefallen hat. Bisher hatte sie es nicht leicht im Leben, sie weiß nicht wer ihr leiblicher Vater ist und ihr Stiefvater ist bereits verstorben. Und als ob das noch nicht genug wäre ist ihre Mutter schwer krank. Tessa Leben ist sehr kompliziert und alles belastet sie sehr. Tessa ist aber trotz allem eine starke Frau, die sich durchschlägt.
Richie ist ein Rockstar, genauso wie man sich einen vorstellt. Er hat das Herz genau am richtigen Fleck, ist liebenswert und durchaus auch sehr charmant. Nach außen hin aber gibt er sich hart, gibt den Bad Boy. Und zu Anfang ist er verschlossen, taut aber nach und nach auf.
Die anderen Charaktere sind der Autorin ebenso gut gelungen. Ich konnte mir jeden von ihnen gut vorstellen und die Handlungen nachvollziehen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig lesbar. Sabine Fischer hat es geschafft mich von der ersten Zeile an in den Bann der Geschichte zu ziehen. Ich habe das Buch quasi in einem Rutsch gelesen, da ich immerzu wissen musste was weiter passiert.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Tessa und Ryan. So kann man als Leser verstehen wie die beiden so ticken, was sie  ausmacht.
Die Handlung an sich ist klasse. Es ist eine Liebesgeschichte, die ich so nicht erwartet hatte. Immer wieder gibt es geschickt eingebaute Wendungen, die mich überrascht haben. Dadurch kommt Spannung ins Buch, so dass man regelrecht an den Seiten klebt.
Die eigearbeiteten erotischen Szenen sind sinnlich beschrieben und drängen sich nicht auf. Sie passen gut ins Geschehen hinein.
Hinzu kommt hier ein sehr guter Einblick in die Musikszene. Als Leser kann man die Dinge, die dort so geschehen, besser verstehen.
Das Ende dieses Romans hat mir persönlich sehr gut gefallen. Es passt einfach, macht die Handlung rund und ich war nach dem Beenden
zufriedengestellt.
Kurz gesagt ist „Trommelfeuer“ von Sabine Fischer ein sehr schöner Roman, der mich gefangen genommen hat.
Vorstellbar und interessant gestaltete Charaktere, ein mitreißender Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend gehalten ist und in der man zusätzlich noch einiges über die Musikbranche erfährt, haben mich hier wirklich überzeugt und begeistert.
Wirklich zu empfehlen!

Gelesen: “Die sieben Meere der Mutigen: Weston Saga 1” von Nicole Chisholm

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 512.0 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 279 Seiten
Sprache: Deutsch

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Eine Frau. Ein wildes Herz. – Wie stark muss ihre Seele brennen, bis sie in die Freiheit stürmt?

London, 1807. In Frances lodert das Abenteuer und der verrückte Gedanke, die Welt zu bereisen. Doch ein Unglück reißt ihre Zukunft ins Ungewisse. Ist es wirklich nur eine bittere Laune des Schicksals? Oder lauert ein Feind in ihrem Nacken?
Von Frances wird fortan erwartet, sich der strengen Etikette der Gesellschaft zu verschreiben. Aber sie wählt den Weg der Mutigen. Im Geheimen forscht sie nach Antworten und findet die Spur zu ihrem Widersacher. Und schon zieht sich eine Schlinge um ihren Hals. So fest, dass es nur noch einen Ausweg gibt …
Im ersten Band der Weston Saga von Nicole Chisholm zeigen sich die Gegensätze der noblen Gesellschaft und Londons Zwielicht. Aber das ist erst der Anfang von Frances schillerndem Leben. Ferne Ufer, Überlebenskämpfe und Intrigen warten in den Folgebänden auf, sowie zwei Herzen, die für die Liebe genau so bluten wie fürs Freisein.
(Quelle: amazon)

Der historische Roman „Sie sieben Meere der Mutigen“ stammt von der Autorin Nicole Chisholm. Es ist der Auftaktband der „Weston Saga“.
Vom Cover war ich wirklich sehr angetan und auch der Klappentext versprach mir schon so einiges. Also habe ich mich mit Vorfreude ans Lesen gemacht.

Ihre Charaktere hat die Autorin richtig gut dargestellt. Ich konnte den Charakteren sehr gut folgen und ihre Handlungen gut nachvollziehen.
Frances ist die Protagonistin dieses Buches hier. Sie lebt zu Beginn des 19. Jhd. in der Nähe von London und tut einiges dafür um ein eigenes selbstbestimmtes Leben zu führen, will sich der typischen Rolle der Frau nicht beugen. Frances liebt Bücher, in den Helden der Bücher findet sie auch ihre Vorbilder. Zu Anfang mag Frances vielleicht noch ein kleines bisschen naiv und leichtgläubig sein, im Verlauf der Handlung entwickelt sie sich aber um einiges weiter. Man darf sehr gespannt sein was hier in den Folgeteilen wohl noch folgen wird.

Auch die anderen auftauchenden Charaktere, wie beispielsweise Henry, sind der Autorin richtig gut gelungen. Ich konnte sie mir alle gut vorstellen, jeder von ihnen hat seinen festen Platz im Geschehen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und lässt sich richtig angenehm lesen. Ich war auf Anhieb im Buch drin, konnte ohne Probleme folgen und alles nachvollziehen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Frances. Die Autorin hat hierfür die Ich-Perspektive verwendet. Somit ist man als Leser ganz nah bei Frances, bekommt exklusive Einblicke in ihre Denkweise und Gefühle.
Die Handlung selbst hat mich richtig begeistert. Es handelt sich hier um ein sehr spannendes und abwechslungsreiches Geschehen. Immer wieder gibt es hier Wendungen, geschieht etwas vollkommen Unerwartetes, so dass man als Leser noch weiter in den Bann der Geschichte gezogen wird. Ich habe das Buch wirklich innerhalb kurzer Zeit fertiggelesen, Langeweile sucht man hier wirklich vergebens.

Das Ende ist in sich abgeschlossen, was ich sehr begrüße. Somit bleibt dem Leser ein quälender Cliffhanger erspart. Dennoch aber dieser Schluss macht viel Lust auf die weiteren Teile, man darf gespannt sein was Frances noch alles erleben wird.

Letztlich gesagt ist „Die sieben Meere der Mutigen: Weston Saga 1“ von Nicole Chisholm ein rundum gelungener Auftakt der „Weston Saga“.
Eine sehr gut dargestellte Protagonistin, der flüssige leicht zu lesende Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend und sehr abwechslungsreich empfand, haben mir tolle Lesestunden beschert, mich überzeugt und machen Lust auf mehr.
Sehr empfehlenswert!

 

Ich bedanke mich bei der Autorin für ihr eBook!

 

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