Rezension

Gelesen: “Sog der Finsternis (Die Chroniken der Götter 3)” von Anke Unger

Achtung:
Dies ist der 3. Teil der Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1510 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 278 Seiten
Verlag: Dark Diamonds (28. September 2017)
Sprache: Deutsch

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**Band 3 der berauschenden Welt voller Götter, Magie und Intrigen**
Als die Magierin Areshva erfährt, dass sie Seelen opfern muss, um die Göttin des Lichts wieder an die Macht zu bringen, ist sie hin- und hergerissen zwischen dem verzweifelten Verlangen nach Licht in ihrem Leben und dem gefährlichen Sog der Finsternis. Den Kampf in ihrem Inneren vermag allein Fürst Silvrin von Aravenna zu beenden – der Mann, der ihr Herz zum Rasen bringt. Eingekerkert von niemand Geringerem als ihrem Vater kann nur die temperamentvolle Magierin ihn befreien…
Dunkle Götter, eine verbotene Magie und die Versuchung der Liebe verstricken die Magierin Areshva in ein mitreißendes Handlungsnetz, dem sich der Leser absolut nicht entziehen kann. Anke Unger überträgt uralte Ängste des Menschen auf eine faszinierende Fantasywelt voller Legenden.
(Quelle: Dark Diamonds)

Endlich war es soweit, Band 3 der „Chroniken der Götter“ von Anke Unger ist erschienen. Der Titel dieses Teils ist „Sog der Finsternis“. On Cover her war ich wirklich sehr angetan und der Klappentext versprach mir schon so einiges.

Die Charaktere sind der Autorin auch in diesem Teil wirklich sehr gut gelungen. Sie sind alle bereits gut bekannt und man kann sehr schön mitverfolgen wie sie sich entwickeln.
Areshva zweifelt hier immer wieder sehr an sich, ihr wird auch immer mehr bewusst, dass sie das Richtige erreichen möchte. Dabei wird aber von anderen doch oftmals falsch gehandelt. Ihre Handlungen waren immer sehr gut nachzuvollziehen.
Pirina bekommt hier eine größere Rolle zugeteilt, was mir sehr gut gefiel. Im zweiten Teil tauchte sie eher nur nebensächlich auf, hier gibt es also endlich mehr über sie. Sie ist so toll, ich habe sie auf Anhieb unheimlich ins Herz geschlossen. Sie glaubt an Areshva, glaubt an das Gute.
Während Pirina mehr Raum bekommt wird Silvrin etwas zurückgedrängt. Er taucht eher nur am Rande auf. Ein wenig schade fand ich es schon, das Hauptaugenmerk liegt dieses Malaber eben voll auf Areshva.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig toll. Anke Unger schreibt flüssig und mitreißend, man wird hier unweigerlich immer tiefer ins Geschehen hineingezogen, kann sich dem Bann nicht entziehen.
Die Handlung knüpft direkt an Teil 2 an. Daher ist es auch unumgänglich die Vorgänger vor diesem 3. Teil zu lesen. Nur dann kann man wirklich ohne Probleme folgen, es werden nur so die Zusammenhänge wirklich klar und deutlich.
Hier ist das Geschehen etwas düsterer als noch in Teil 2. Es geht wieder richtig spannend zu, man rast förmlich durch die Seiten, will immerzu wissen was weiter passieren wird.
Die von Anke Unger geschaffene Welt gefällt mir jedes Mal aufs Neue richtig gut. Es gibt Magie und einiges an Legenden, es passt einfach alles richtig gut zusammen.

Das Ende lässt noch so einige offene Fragen zurück. Somit wird die Neugier auf Teil 4 geschürt. Ich bin sehr neugierig ob dann auch wirklich alles aufgelöst und beantwortet wird.

Zusammengefasst gesagt ist „Sog der Finsternis“ von Anke Unger ein erstklassiger 3. Teil der „Chroniken der Götter“.
Charaktere, die mir bereits sehr gut bekannt waren und deren Entwicklungen nachvollziehbar sind, ein mitreißender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend und sehr abwechslungsreich aber auch recht düster gehalten ist, haben mich begeistert und lassen Band  4 herbeisehnen.
Unbedingt lesen!

 

Rezension Teil 1
“Die Göttin der Dunkelheit”

Rezension Teil 2
“Der magische Blick”

 

Gelesen: “Die Magie der Lüge (Die Magie der Namen, Band 2)” von Nicole Gozdek

Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
Verlag: ivi (1. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492704387
ISBN-13: 978-3492704380
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre

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Stell dir vor, ein Zauber stiehlt dir deine Vergangenheit …
Anderta Passario führt ein Doppelleben. Tagsüber ist sie eine harmlose Wahrsagerin, nachts eine gerissene Diebin. Sie ist glücklich. Doch eines Tages verändert ein Zauber die Wirklichkeit und Anderta scheint die Einzige zu sein, die sich an ihre Vergangenheit erinnert. War ihr ganzes Leben nur eine Lüge? Anderta ist wild entschlossen, ihr altes Leben mit allen Mitteln von dem schuldigen Magier zurückzufordern: Tirasan Passario. Dieser ahnt zwar nichts von Andertas Plänen, aber auch ihn schmerzt der Verlust seiner Vergangenheit. Gerade die Beziehung zu seinem Freund Rustan ist komplizierter denn je, denn Tirasan weiß genau, was dieser heimlich für ihn empfindet – nur hat Rustan sein Liebesgeständnis von einst vergessen. Dabei war Tir ihm noch eine Antwort schuldig! Doch sowohl Anderta als auch Tirasan müssen feststellen, dass es nichts bringt, der Vergangenheit nachzutrauern, wenn man die Gefahren der Gegenwart nicht erkennt.
(Quelle: ivi)

Nachdem ich den ersten Teil der Reihe als Hörbuch gehört und für gut befunden habe war ich nun wirklich neugierig darauf was mich im zweiten Teil „Die Magie der Lüge“ von Nicole Gozdek wohl erwarten würde. Das Cover gefiel mir wirklich gut, es passt zum ersten Band, und der Klappentext versprach mir bereits einiges.

Die Charaktere dieses zweiten Bandes haben mir richtig gut gefallen. Sie wirkten auf mich sehr gut gezeichnet und von den Handlungen her war alles nachvollziehbar.
Dieses Mal ist Anderta die Protagonistin. Sie ist etwas älter als es Tirasan im ersten Teil war, daher ist bereits länger ein Teil der Welt der Namen. Anderta wurde durch ihre Vergangenheit nachhaltig geprägt, ihr macht es kaum etwas aus anderen Menschen Schaden zuzufügen. Eigentlich ist Anderta auch mit ihrem Leben zufrieden, bis es zur Änderung kommt. Ab da beginnt sie ihre Sicht zu verändern und sie stellt sich endlich dem was ihr passiert ist. Mir gefiel dies wirklich gut, ich mag Anderta richtig gerne.
Tirasan war mir bereits gut bekannt aus dem ersten Teil. Auch er taucht hier wieder auf, man lernt hier aber einen ganz anderen Blick auf ihn kennen. Tirasan ist wirklich ein sympathischer Kerl. Bei ihm hatte ich aber immer irgendwie das Gefühl das er sich nicht ganz so gibt wie er wirklich ist.

Auch die Nebenfiguren haben mir richtig gut gefallen. Sie wirkten, genauso wie die Protagonisten, glaubhaft auf mich und sehr gut ausgearbeitet.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und gut zu lesen. Ich habe nur ein paar Seiten gebraucht um ganz im Geschehen anzukommen, konnte ohne Probleme folgen.
Die Handlung hat es mir zu Beginn nicht ganz einfach gemacht. Mir war es zugegeben ein wenig zu ruhig zu Anfang, es passierte mir zu wenig. Dadurch zog es sich ein wenig in die Länge. Er nach und nach kommt Spannung auf und ich wurde mehr und mehr gefesselt. Es tauchen Wendungen auf, die mich überrasch haben. Doch es gibt nicht nur Spannung, auch Emotionen sind vorhanden und diese sind dann bei mir auch angekommen.

Das Ende ist ein gelungener Abschluss, der mir gefallen hat. Es passt sehr gut zur Gesamtgeschichte, macht sie rund. Dennoch aber kommt Teil 2 nicht ganz an Teil 1 ran.

Insgesamt gesagt ist „Die Magie der Lüge“ von Nadine Gozdek eine Fortsetzung der Reihe, die nicht ganz mit Teil 1 mithalten kann.
Gut gezeichnete Charaktere, ein flüssiger gut zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die zwar spannend und abwechslungsreich gehalten ist, mir aber gerade am Anfang zu ruhig war, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

 

Gelesen: “Road to Salvation (Herzenswege 3)” von Martina Riemer

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2070 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 291 Seiten
Verlag: Impress (7. September 2017)
Sprache: Deutsch

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**Loopingküsse und Achterbahngefühle auf einem Road-Trip durch Amerika**
Seit Bianca von ihrer großen Liebe zurückgewiesen wurde, hat sie den romantischen Gefühlen abgeschworen und sucht nur noch nach Spaß. Genau den findet sie während einer Achterbahnfahrt in Orlando, bei der sie unverhofft neben dem gut aussehenden Schlagzeuger Cassio sitzt. Plötzlich sind es nicht mehr die Loopings, die das Bauchkribbeln in ihr auslösen, sondern der Fremde, für den nur der nächste Adrenalin-Kick zu zählen scheint. Dann lädt Cassio sie auf einen Road-Trip durch die USA ein und Bianca kann gar nicht anders als zuzustimmen. Unter einer Bedingung: Nach ihrem gemeinsamen Abenteuer geht jeder wieder seiner Wege. Doch während Cassio Bianca beibringt, das Leben in vollen Zügen zu genießen, ohne an ein Morgen zu denken, weckt sie in ihm den Wunsch nach mehr als nur dem Hier und Jetzt…
(Quelle: Impress)

Mit „Road to Salvation“ ist von Martina Riemer der 3. Teil der „Herzenswege“ – Reihe bei Impress erschienen. Nachdem mir die beiden Vorgänger ganz wunderbar gefallen haben war ich hier neugierig darauf was mich wohl erwarten würde. Vom Cover war ich wirklich sehr angetan und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden.

Die Charaktere hat die Autorin auch hier wieder total super beschrieben. Man kann sie sich sehr gut vorstellen und ihre Handlungen gut nahvollziehen.
Dieses Mal sind es ja Bianca und Cassio, die im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Beide zusammen sind richtig klasse, man merkt als Leser wirklich wie es zwischen ihnen knistert, wie die Funken sprühen.
Bianca ist ein offener Mensch, immer freundlich und auch recht spontan. Normal plant sie alles genau, dieses Mal aber hat sie etwas anderes vor, möchte ausbrechen, etwas erleben. Es ist sehr schön zu lesen wie Bianca im Verlauf der Geschichte immer mehr aus sich herauskommt.
Cassio mochte ich auf Anhieb, er ist sehr locker und offen. Auf der anderen Seite hat er aber auch eine eher ruhigere, ja fast schon traurige Seite an sich. Er trägt so sein Päckchen mit sich herum, versucht aber damit klarzukommen.

Besonders gefiel mir das man hier auch nochmals ein Wiedersehen mit den anderen Pärchen erleben kann. Sie tauchen als Nebenfiguren auf, somit ist hier auch der Bezug zu den Vorgängern hergestellt, obwohl man die Bücher unabhängig voneinander lesen kann.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig toll. Ich kannte ihn ja bereits, wusste schon vorher worauf ich mich einlasse. Martina Riemer schreibt flüssig und leicht, die Seiten ziehen an einem vorbei, schneller als man es selbst vielleicht möchte.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen der beiden Protagonisten Bianca und Cassio. So lernt man beide besonders gut kennen und kann auch mal in ihre Köpfe schauen.
Die Handlung hat mich überzeugt, man fühlt sich als Leser einfach total wohl beim Lesen. Die Liebesgeschichte ist so herzlich, so schön, ich empfand sie als glaubhaft und authentisch. Die Gefühle waren für mich greifbar, ich konnte sie sehr gut nachvollziehen.
Die Idee mit dem Roadtrip fand ich klasse und sie wurde hier richtig gut in Szene gesetzt. Die Beschreibungen ließen die Umgebung lebendig werden.

Das Ende ist in meinen Augen sehr passend gewählt. Es schließt diesen 3. Teil und somit auch die Reihe wirklich gut ab und macht sie rund.

Alles in Allem ist „Road to Salvation“ von Martina Riemer ein gelungener Abschluss der „Herzenswege“ – Reihe.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein flüssiger leicht zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die mich mit ihrer Liebesgeschichte und auch mit dem Beschreibungen wirklich begeistert hat, haben mir hier richtig tolle Lesestunden beschert und mich zufrieden zurückgelassen.
Absolut zu empfehlen!

 

Rezension Teil 1
Road to Hallelujah

Rezension Teil 2
Road to Forgiveness

 

Gelesen: “Cursed Souls” von Veronika Rothe

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 953 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 280 Seiten
Verlag: Tagträumer Verlag (20. September 2017)
Sprache: Deutsch

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Ein jahrhundertealter Fluch.
Zwei Männer, auf ewig dazu verdammt, gegeneinander zu kämpfen.
Drei Schicksale, verbunden durch Schmerz und Leid.
Seit über zweihundert Jahren sind Francis und Jakob gezwungen,
ihre Vergangenheit immer und immer wieder zu durchleben – und jedes Mal endet es auf dieselbe grausame Weise.
Wegen eines tödlichen Fehlers lastet dieser furchtbare Fluch auf ihnen und es gibt für sie beide kein Entkommen.
Doch dann tritt Kate in ihr Leben und irgendetwas scheint sich zu verändern.
Trägt sie womöglich etwas in sich, um das Leid von Francis und Jakob zu beenden?
Und wird es reichen, um den Fluch zu brechen, oder ist sie nur ein weiteres Opfer, das er einfordern wird?
(Quelle: Tagträumer Verlag)

Von Veronika Rothe habe ich bereits andere Bücher gelesen und für gut befunden. Nun durfte ich ihr neuestes Werk „Cursed Souls“ lesen und war wirklich sehr gespannt was mich hier wohl erwarten würde.

Die Charaktere hat die Autorin hier sehr gut beschrieben. Ich konnte mir jeden von ihnen gut vorstellen und die Handlungen waren für mich nachvollziehbar.
Kate mochte ich besonders gerne. Sie war mir sehr sympathisch, wie sie sich gibt, das stimmt einfach. Sie ist neugierig und hinterfragt Dinge auch gerne mal, nimmt nicht alles so hin wie es erscheint.
Auch die Männer in dieser Geschichte haben mir richtig gut gefallen. Einerseits trifft Kate einen in einer merkwürdigen Villa, dem anderen begegnet sie auf einer Party. So werden auch die Unterschiede der beiden sehr gut herausgebracht.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig toll, die Seiten fliegen hier wirklich einfach so vorbei ohne, dass man es merkt. Hinzu kommen wirklich tolle Umgebungsbeschreibungen, so dass man sich alles wirklich gut vorstellen kann.
Die Handlung fand ich besonders von der Idee her total klasse. Sie ist gut umgesetzt und man kann wirklich gut folgen. Es geht hier auch spannend zu, je weiter man kommt desto mehr will man wissen wie es weitergeht. Man arbeitet sich hier immer mehr vor, erst nach und nach werden die Dinge auch wirklich offenbart.
Neben der Spannung findet man als Leser hier auch eine Liebesgeschichte vor. Diese steht klar im Vordergrund, allerdings waren mir die Gefühle zum Teil zu intensiv beschrieben. Hier wäre weniger manches Mal mehr gewesen.

Das hier vorgefundene Ende hat mir gefallen. Ich empfand es als passend, es hat mich überrascht, es passt einfach richtig gut. Mich hat es wirklich überzeugt.

Alles in Allem ist „Cursed Souls“ von Veronika Rothe ein Roman, der mich von Beginn an eingefangen hat.
Sehr gut beschriebene Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend gehalten und von der Idee her sehr gut umgesetzt ist, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

Ich danke dem Verlag und der Autorin für das zugesandte eBook!

 

Gelesen: “Pasta mista 1: Fünf Zutaten für die Liebe” von Susanne Fülscher

Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Carlsen (29. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 355165025X
ISBN-13: 978-3551650252
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 16 Jahre

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Liv kann es kaum glauben: Überraschend steht der neue Freund ihrer Single-Mutter vor der Tür, der Italiener Roberto. Schlimm genug, dass Liv nichts von der Beziehung der beiden gewusst hat, Roberto hat auch noch seine 16-jährigen Zwillinge Angelo und Sonia im Schlepptau! Angelo ist ein echter Traumtyp, der Liv kolossal aus der Fassung bringt, seine bildschöne Schwester scheint eine echte Zicke zu sein. Aber immerhin verbindet Liv und Roberto die Leidenschaft fürs Kochen.
(Quelle: Carlsen)

Bisher war mir die Autorin Susanne Fülscher noch gänzlich unbekannt. Umso neugieriger war ich daher auf ihren Jugendroman „Pasta mista 1: Fünf Zutaten für die Liebe“.
Das Cover empfand ich hier als gelungen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden.

Die Charaktere wirkten auf mich authentisch und glaubhaft ausgearbeitet. Ich konnte sie mir ohne Probleme vorstellen und mich gut in sie hineinversetzen.
Liv war mir auf Anhieb sehr sympathisch, sie wirkte auf mich authentisch und glaubhaft dargestellt. Sie hat ziemliche Gefühlsschwankungen, man kann sie aber sehr gut nachvollziehen. Immerhin hat Liv es nicht leicht, das Leben in einer Patchworkfamilie ist nicht immer ein Zuckerschlecken. Im Verlauf der Handlung macht Liv eine sehr gute Entwicklung durch, die nachvollziehbar ist.

Neben Liv gibt es noch einige weitere Charaktere. So beispielsweise ihre Freundinnen Pauline und Franzi oder auch Roberto, der neue Freund von Livs Mutter. Sie wirkten auf mich auch sehr authentisch und gut beschrieben.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und leicht zu lesen. Man findet sich hier sehr schnell ein und kann dann ohne Probleme folgen.
Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Es handelt sich hierbei ja um einen Reihenauftakt. Als Zielgruppe für diese Geschichte werden Leser ab ca. 12 Jahre angegeben. Ich denke das passt genau, da sich die Autorin in ihrer Geschichte auch mit Themen beschäftigt, die Jugendliche in diesem Alter sehr ansprechen. Aber auch als älterer Leser hat man hier viel Lesefreude. Man fühlt sich zurückversetzt in die eigene Teenagerzeit, es wirkt alles wie aus dem Leben gegriffen.
Ein großes Thema im Buch ist das Kochen. Es ist Livs große Leidenschaft und die Autorin bindet dieses Thema sehr gut ins Geschehen ein.

Das Ende empfand ich als gut so wie es ist. Es passt sehr gut zur Gesamtgeschichte, schließt sie gut ab und macht sie rund. Auf den letzten Seiten findet man als Leser noch ein tolles Rezept, das sicherlich total lecker ist.

Alles in Allem ist „Pasta mista 1: Fünf Zutaten für die Liebe“ von Susanne Fülscher ein sehr guter Reihenauftakt, der viel Lesefreude macht.
Gut ausgearbeitete Charaktere, ein leicht und locker zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die sich mit Themen beschäftigt, die Leser der Zielgruppe ansprechen und in der auch einiges an Humor vorzufinden ist, haben mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

Ich bedanke mich beim Verlag und Vorablesen für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

 

Gelesen: “Die Jäger der Götter” von Jenna Liermann

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1993 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 315 Seiten
Verlag: Dark Diamonds (28. September 2017)
Sprache: Deutsch

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**Hüte dein Herz vor dem göttlichen Spiel des Schicksals**
Sie sind atemberaubend gut aussehend und spielen wie die Götter. Als die 21-jährige Kellnerin Jaelle zum ersten Mal die Rockband »The Hunting Gods« auftreten sieht, zieht es ihr fast den Boden unter den Füßen weg. Denn sie erkennt ausgerechnet im unfassbar attraktiven Leadsänger ihre ehemalige Jugendliebe Myles wieder – den Jungen, der ihr vor Jahren das Herz gebrochen hat. Dass Myles sie nun wie eine Fremde behandelt, sie ihn und seine hübsche Bandkollegin aber dennoch mit Getränken versorgen muss, ist der vielleicht schwerste Moment ihres Lebens. Zumindest bis dahin. Denn Myles ist nicht nur auf der Bühne ein Gott, er dient auch einem. Und ob die beiden es nun wollen oder nicht, die Götter haben ihre Schicksale längst miteinander verknüpft…
(Quelle: Dark Diamonds)

Mit „Die Jäger der Götter“ ist im Carlsen Imprint Dark Diamonds Jenna Liermanns Debüt erschienen. Angesprochen vom wirklich gelungenen Cover und dem vielversprechend klingenden Klappentext habe ich mich hier schnellstmöglich ans Lesen gemacht.

Die Charaktere hat die Autorin hier wirklich sehr gut ausgearbeitet. Ich konnte sie mir alle sehr gut vorstellen und von den Handlungen her war alles nachvollziehbar.
Jaelle ist Studentin der Psychologie und nebenher arbeitet sie noch als Kellnerin. Hier trifft sie ausgerechnet auf Myles, ihre Jugendliebe und ab da gerät alles durcheinander. Jaelle ist ein Mensch der ein großes Herz hat, zudem ich sie noch kreativ und wissbegierig und ihr Leben wird eigentlich total vom Chaos bestimmt. Sie ist eben ein Mensch mit dem man sich sehr schnell identifizieren kann, den man schnell ins Herz schließt. Die Welt der Götter nimmt Jaelle vielleicht ein klein wenig zu schnell an, sie hinterfragt die Dinge nicht unbedingt. Und, dass sie eine Gabe bekommt gefiel mir richtig gut.
Myles gefiel mir ebenfalls richtig gut. Dass er etwas verbirgt merkt man als Leser doch recht schnell. Und eigentlich scheint bei ihm irgendwie alles vorhersehbar zu sein, aber eben nur eigentlich, denn mit manchen Dingen hatte ich dann doch nicht gerechnet. Ich empfand Myles als sympathisch, gut aussehend und mutig, er hat halt die Dinge, die Frauenherzen schneller schlagen lassen.

Die Nebenfiguren, wie beispielsweise Neda und Ida, die beiden Jägerinnen, oder auch Lelex, der eine wirklich tolle Art an sich hat, sind der Autorin gelungen. Jeder von ihnen hat hier einen festen Platz im Geschehen, gehört einfach dazu.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. Wenn man es nicht wüsste würde man gar nicht merken, dass es hier das Debüt der Autorin ist. Hinzu kommt eine gute Portion Humor, ich musste doch das ein oder andere Mal ziemlich schmunzeln.
Die Handlung selbst empfand ich als richtig gut ausgearbeitet. Es geht hier zu Beginn ein wenig ruhiger zu, dies ändert sich aber schon nach einigen Seiten gewaltig. Je weiter man vorankommt desto spannender und interessanter wird das Geschehen. Man lernt die Charaktere gut kennen, bekommt hier einen tollen Einblick in die Welt der griechischen Mythologie und kann sich richtig fallen lassen in der Geschichte. Doch es gibt nicht nur Spannung auch Gefühle und Emotionen werden hier großgeschrieben, es ist alles greifbar.

Das Ende kommt schnell und es ist ein Showdown, der wirklich gut passt. Hier werden alle Fragen, die während des Lesens entstanden sind, vollends ausgelöst, es passt sehr gut zur Gesamtgeschichte und macht sie wirklich rund.

Insgesamt gesagt ist „Die Jäger der Götter“ von Jenna Liermann ein rundum gelungenes Debüt, das mich total mitgenommen hat.
Vorstellbare sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als interessant und sehr spannend empfand und in der auch die Gefühle und Emotionen greifbar waren, haben mich hier wirklich begeistert und ganz wunderbar unterhalten.
Unbedingt lesen!

 

 

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