Rezension

Gelesen: “Außergewöhnlich verliebt (Greenwater Hill Love Stories)” von Sarah Saxx

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2013 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 228 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3741289523
Sprache: Deutsch

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Eine Autopanne zwingt Ted, Tierarzt und Traum aller Schwiegermütter, am Straßenrand zu halten. Ratlos steht er vor der geöffneten Motorhaube, als eine Frau in Schwarz mit ihrem Motorrad neben ihm hält. Die schöne Unbekannte ist genauso schnell wieder weg, wie sie aufgetaucht ist, doch man begegnet sich schließlich immer zweimal.
Sam hat keinerlei Verpflichtungen. Sie sucht mit ihrem Wohnmobil das Weite, wann immer sie in ungemütliche Situationen gerät. Und dafür hat sie ein Händchen, denn sie liebt das Risiko.
Bis Ted in ihrem Leben auftaucht und sich die Wildkatze in ein Schmusekätzchen verwandelt. Wäre da nicht ihre Vergangenheit, die sie immer wieder einholt und den beiden einen Strich durchs Liebesglück zu machen scheint …
(Quelle: Homepage der Autorin)

 


Bisher konnte mich Sarah Saxx immer mit ihren Geschichten überzeugen. „Außergewöhnlich verliebt“ ist nun bereits der 4. Roman der „Greenwater Hill Love Stories“ und da mir die drei Vorgänger bereits wahnsinnig gut gefallen haben war für mich klar diesen Roman muss ich auch lesen. Gespannt habe ich mich also ans Lesen gemacht.

In diesem 4. Band sind Ted und Sam die beiden Protagonisten. Und Sarah Saxx hat hier wieder ganz wunderbare Charaktere gezaubert. Beide waren sie mir auf Anhieb sehr sympathisch.
Sam ist eine junge Frau, die ziemlich schlagfertig daherkommt. Sie weiß was sie will und lässt sich da von niemand reinreden. Ihr Zuhause ist ein Wohnmobil und ihren Lebensunterhalt verdient sich Sam in einer Autowerkstatt. Ihre ganz große Leidenschaft aber ist ihre Ninja, ihr Motorrad, das sie über alles liebt. Dann aber tritt Ted in ihr Leben und er bringt alles ganz schön durcheinander, denn er weckt eine Seite in ihr die sie so nicht schon lange nicht mehr zugelassen hat. Ich empfand Sams Veränderung im Verlauf sehr glaubhaft und vorstellbar.
Ted ist Tierarzt mit Leib und Seele. Er lebt in Greenwater Hill und ist genauso gut gezeichnet wie Sam. Mit Frauen hat Ted nicht unbedingt Glück, dabei sieht er sehr gut aus und ist unheimlich charmant. Als Sam in sein Leben tritt ist er sofort fasziniert von ihr. Ihre Art gefällt ihm, er bekommt sie nicht mehr aus dem Kopf.
Die beiden sind so toll zusammen. Ihre Dialoge sind einfach herrlich. Ted versteht es Sam auch mal Kontra zu geben.

Auch die Nebenfiguren haben mir sehr gut gefallen, okay bis auf einen ganz bestimmten. Und es tauchen auch wieder alte Bekannte auf aus den Vorgängerbänden. Es ist immer wieder schön zu lesen wie es mit ihnen weitergegangen ist, quasi so als ob man nach Hause kommen würde.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach unverwechselbar. Sarah Saxx schreibt flüssig und so herrlich leicht, ich habe diesen Roman innerhalb von knapp 4 Stunden beendet, konnte für diese Zeit alles andere vergessen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Sam und Ted. Hierbei hat Sarah Saxx die Ich-Perspektive verwendet, so dass man beiden Protagonisten noch viel näher ist. Diese Erzählperspektive passt wunderbar zum Geschehen.
Die Handlung selbst hat mich mal wieder komplett geflasht. Ich weiß nicht wie ich es anders ausdrücken soll, ich war einfach weg, war in Greenwater Hill und wie immer habe ich mich wunderbar aufgehoben gefühlt. Und auch mein Leserherz wurde hier wieder gefordert. Ich habe mit den Protagonisten mitgefiebert, mit ihnen gelacht und auch geweint. Und immer wieder gibt es Überraschungen, die der Handlung neue Impulse geben, sie in eine neue Richtung lenken. Auch erotische Szenen sind vorhanden, sie passen wunderbar in die Handlung hinein, drängen sich nicht auf.

Je näher ich dem Ende kam desto mehr wollte ich letztlich wissen wie es ausgeht. Der Weg dahin ist lang und mit Steinen gepflastert, die überwunden werden müssen.
Der eigentliche Schluss hat mich dann schlichtweg glücklich gemacht. So habe ich es mir gewünscht, genauso wollte ich es haben. Ich freue mich jetzt schon auf Band 5, wo dann endlich Dean, der charmante und liebenswerte Polizist, eine neue Chance erhalten wird.

 


Kurz gesagt ist „Außergewöhnlich verliebt“ von Sarah Saxx ein ganz wundervoller 4. Band der „Greenwater Hill Love Stories“ der mich einfach umgehauen hat.
Authentische vorstellbare Charaktere, ein wunderbar leicht zu lesender flüssiger Stil der Autorin und eine Handlung, die mich alles andere hat vergessen lassen und in der ich von Anfang bis Ende mitgefiebert habe, haben mir ganz wundervolle Lesestunden beschert und mich einfach geflasht.
Uneingeschränkte Leseempfehlung!

 

Ich bedanke mich bei der Autorin für das zugesandte Vorab – eBook!

Weitere Teile der Reihe:
“A Place to Remember: Chloe & Hugh” (inoffizielle Vorgeschichte)
“Ein bisschen mehr als Liebe” (Teil 1)
“Ein Kuss für Clara” (Teil 2)
“Zweimal mitten ins Herz” (Teil 3)

 

Gelesen: “Die Zeitlos-Trilogie, Band 3: Die Flammen der Zeit” von Sandra Regnier

Achtung:
Dies ist Band 3 der Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Taschenbuch: 464 Seiten
Verlag: Carlsen (1. September 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551314411
ISBN-13: 978-3551314413
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

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Das große Finale der Zeitlos-Trilogie!

Schlimm genug, dass Meredith mit ihrer Rolle als Retterin der Welt noch nicht warm geworden ist. Doch auch sonst läuft nichts so, wie es soll. Weil sie die Hinweise falsch gedeutet haben, sind Colin und Elizabeth unterwegs nach Spanien. Dabei werden die beiden dringend an Merediths Seite gebraucht, um das Ritual zu vollziehen, das die Elementträger ins richtige Jahrhundert zurückkatapultiert. Zu allem Überfluss fahren Merediths Gefühle Achterbahn. Wem gehört ihr Herz, Colin oder Brandon? Und wie soll sie dieses Chaos je in den Griff bekommen?
(Quelle: Carlsen)

Bisher habe ich Sandra Regniers Romane immer geliebt. Nun also ist mit „Die Flammen der Zeit“ der dritte und abschließende Teil der „Zeitlos – Trilogie“ erschienen. Band 1 und zwei waren ausnahmslos klasse und so war ich wirklich neugierig auf diese Geschichte.

Die Charaktere sind soweit bereits sehr gut bekannt aus Band 1 und 2. Es ist bemerkenswert welche Entwicklung alle samt gemacht haben. Diese ist nachvollziehbar und glaubhaft beschrieben.
Meredith kommt zwar mit ihrer Rolle als Retterin noch nicht wirklich klar, sie versucht es aber. Immer wieder gehen gelingen die Dinge nicht so wie sie sollten. Sie gibt aber nicht auf, auch wenns schwer ist.
Colin und die anderen, Elizabeth, Brandon oder auch Theodor, sie alle sind wieder mit dabei und haben mir ebenso sehr gut gefallen. Jeder hat hier seinen festen Platz im Geschehen.

Doch auch andere neue Charaktere, die meist aber nur kurze Auftritte haben, sind Sandra Regnier sehr gut gelungen. Die Mischung macht es hier eindeutig aus.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm leicht zu lesen. Ich mag Sandra Regniers Stil wirklich sehr gerne. Sie schreibt zudem bildhaft und detailliert, ich habe immer richtiges Kopfkino.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Meredith. Sandra Regnier hat hier die Ich-Perspektive verwendet. Zwischendrin gibt es noch sogenannte Erinnerungen, die kursiv geschrieben sind. Sie fügen sich wunderbar ins Geschehen ein und bringen so manches Licht ins Dunkel.
Die Handlung selbst knüpft direkt an Band 2 an. Daher ist es unbedingt notwendig sowohl Teil 1 als auch Teil 2 gelesen zu haben. Die Teile bauen aufeinander auf und nur so werden sämtliche Zusammenhänge deutlich.
Es geht direkt spannend los und diese Spannung wird das gesamte Buch über aufrecht erhalten. Immer wieder tauchen hier Wendungen auf, die neue Dinge offenbaren oder die Handlung in neue Bahnen lenken und dadurch die Spannung noch weiter in die Höhe trieben.
Die Kulisse mit Schottland und dann erneut England hat Sandra Regnier so bildhaft beschrieben, man kann alles vor dem inneren Auge sehen und so nachverfolgen.
Und endlich gibt es die Antworten auf die man als Leser seit Teil 1 wartet. Alles wird letztlich logisch zueinander geführt.

Das Ende ist gelungen. Alle Handlungsstränge werden zueinander gebracht, ergeben einen Sinn. Dieser Schluss schließt die Trilogie perfekt ab. Nun heißt es Abschied nehmen, von Meredith, Colin und all den anderen.

Zusammengefasst gesagt „Die Flammen der Zeit“ von Sandra Regnier ein rundum gelungener Abschluss der „Zeitlos – Trilogie“, der mich erneut gefangen genommen hat.
Charaktere, die sich wunderbar entwickelt haben, ein flüssiger sehr angenehm lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die an Teil 2 anknüpft und in dem es wieder genug Spannung und unvorhersehbare Wendungen gibt, haben mich begeistert und ganz wunderbar unterhalten.
Absolut zu empfehlen!

 

Mein Dank geht an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

 

Rezension Band 1
“Das Flüstern der Zeit”

Rezension Band 2
“Die Wellen der Zeit”

 

Gelesen: “Göttertochter. Das Kind der Jahreszeiten” von Jennifer Wolf

Achtung:
Dies ist das Spin-off der Jahreszeiten-Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 3185 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 246 Seiten
Verlag: Impress (6. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch

**Der Spin-off zur preisgekrönten Jahreszeiten-Reihe!**
Liora Vivian Götterkind ist eine direkte Nachfahrin der Jahreszeitengötter. Doch so schön es auch ist, einen Frühlingsgott zum Vater zu haben, der zur Aufmunterung Tausende Blumen um einen herum wachsen lässt, oder mit den Sommerkräften seiner Mutter den Wind und das Licht beeinflussen zu können, manchmal fühlt sich Liora als einziges Götterkind auf Erden ziemlich einsam. Dabei schließen sie die anderen Mädchen nicht nur aus Neid auf ihre Herkunft aus, sondern vor allem deswegen, weil sie mit Niklas Tagwind befreundet ist, dem absoluten Schulschwarm. Jeder denkt, dass die beiden über kurz oder lang ein Paar werden würden, doch Lioras Herz schlägt für jemand anderen. Jemanden, den gerade sie als Götterkind nicht lieben darf…
(Quelle: Impress) …

Gelesen: “Das Geheimnis der Mittsommernacht” von Christine Kabus

Taschenbuch: 656 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch) (9. September 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404174038
ISBN-13: 978-3404174034
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren

Zwei Familien im Schatten eines dunklen Geheimnisses …
Norwegen, 1895. Im Bergbaustädtchen Røros begegnen sich zwei junge Frauen, deren Schicksal kaum unterschiedlicher sein könnte. Die Deutsche Clara ist ihrem Ehemann in dessen Heimatstadt gefolgt, wo sich dieser endlich mit seinen Eltern aussöhnen will. Doch die Ordals begegnen Clara und ihrem kleinen Sohn Paul mit unverhohlener Ablehnung. Als wenig später ein furchtbares Unglück geschieht, ist Clara plötzlich auf sich allein gestellt. Unerwartete Hilfe erfährt sie ausgerechnet durch Sofie, die Tochter des mächtigen Bergwerksbesitzers, dem die Ordals schon lange ein Dorn im Auge sind. Sofie empfindet ihr behütetes Dasein als goldenen Käfig und bewundert es, wie Clara ihr Leben meistert. Während Clara und Sofie zu Freundinnen werden, kommen sie einem Geheimnis auf die Spur, das ihre Familien seit Jahrzehnten überschattet …
Große Gefühle vor atmosphärischer Kulisse – ein opulent erzählter Roman voller bewegender Einblicke in eine der spannendsten Epochen der norwegischen Geschichte.
(Quelle: Bastei Lübbe)


Mittlerweile kenne ich schon ein paar von Christine Kabus‘ Romanen. Umso gespannter war ich nun auf ihr neuestes Werk „Das Geheimnis der Mittsommernacht“. Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und so begann ich neugierig mit Lesen.

Es gibt hier zwei Protagonistinnen. Zum einen ist es Clara, eine junge Deutsche, die das Schicksal nach Norwegen verschlägt. Sie muss den Verlust ihres geliebten Mannes verkraften, versucht aber aufzustehen und sich nicht unterkriegen zu lassen. Dabei ist sie eher eine Außenseiterin und ist eher fremd in Norwegen, sie macht aber wirklich das Beste aus ihrer Situation. Ich mochte Clara von ihrer Art her sehr gerne, wie sie sich um ihren Sohn kümmert, es wirkte alles stimmig.
Die andere Protagonistin ist Sofie. Sie ist die Tochter eines angesehenen Bürgers von Røros. Sie wächst behütet auf bis zum Zeitpunkt als ihre Mutter bei der Geburt eines weiteren Kindes, ein Junge, stirbt. Sofie passt nicht wirklich in die Vorstellungen, die ihr Vater von ihr hat, sie will lieber selbstständig sein als so früh wie möglich verheiratet zu werden. Das oberflächliche Leben, das ihr Rang mit sich bringt, ist Sofie ein Dorn im Auge.

Die anderen Charaktere, wie Claras Sohn, oder auch Sofie Schwester Silje, oder Sofies Vater, sind Christine Kabus sehr gut gelungen. Jeder von ihnen erfüllt hier im Roman eine bestimmte Rolle, gehört dazu und ich konnte sie mir alle vorstellen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich wirklich gut lesen. Ich war schnell im Geschehen angekommen und bin letztlich sehr angenehm durch die Seiten gekommen. Hinzu kommen die bildhaften Beschreibungen der Umgebung Norwegens, so dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Clara und Sofie. Christine Kabus hat hier die personale Erzählperspektive verwendet. Die beiden Erzählstränge lauen hier zunächst parallel, werden aber nach und nach zueinander geführt und ergeben letztlich ein stimmiges Ganzes.
Die Handlung hat mich nach ein paar Seiten vollkommen gepackt. Mit großem Interesse habe ich die Leben von Clara und Sofie verfolgt. Es geht hier spannend und interessant zu.
Die Zeit, in der die Handlung angesiedelt ist, gefiel mir ebenso sehr gut. Christine Kabus versteht es die Gesellschaft im 19. Jahrhundert sehr gut zu beschreiben, man lernt als Leser hier die Gegebenheiten sehr gut kennen und verstehen.
Die Spannung bleibt hier bis zum Ende erhalten.

Der Schluss ist dann sehr passend gewählt. Er schließt die Handlung perfekt ab und macht sie rund. Ich habe den Roman letztlich zufrieden zur Seite gelegt.

Insgesamt gesehen ist „Das Geheimnis der Mittsommernacht“ von Christine Kabus ein Roman, der vor einer wirklich tollen Kulisse spielt und mich begeistern konnte.
Gut und vorstellbar gestaltete Charaktere, ein angenehmer flüssig lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend und interessant gehalten ist und in der die Gegebenheiten des 19. Jahrhunderts sehr gut an den Leser gebracht werden, haben mich wunderbar unterhalten und überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

 

Gelesen: “Road to Forgiveness (Herzenswege 2)” von Martina Riemer

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2246 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 303 Seiten
Verlag: Impress (1. September 2016)
Sprache: Deutsch

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**Vom Wunsch zu vergessen und der Hoffnung zu lieben…**
Ava hat zu viel verloren, um noch ihren Träumen hinterherzujagen. Nicht einmal der Klang ihrer Violine kann sie von dem Schmerz ihrer Vergangenheit befreien. Bis sie an der Uni auf Nathan trifft. Ein BWL-Student, der ebenso viel Leid in seinem Blick trägt wie sie selbst und der ihr erst so fern und dann so nah erscheint. Als sie sich begegnen, weiß keiner vom Leben des anderen, sie sehen nur, wer sie heute sind, und werden unweigerlich voneinander angezogen. Aber auch die größte Liebe wird irgendwann vom Schatten der Vergangenheit eingeholt…
(Quelle: Impress)

„Road to Forgiveness“ stammt von der Autorin Martina Riemer. Es ist der zweite Teil der „Herzenswege“ und nachdem ich „Road to Hallelujah“ bereits gemocht habe war ich nun gespannt auf diese Geschichte.

Ava ist hier die Protagonistin. Ihr Leben wurde an einem Abend komplett aus den Angeln gerissen. Sie ist nun einsam, voll von Selbstzweifel und Schuldgefühlen. Immer nur versucht sie der Gesellschaft gerecht zu werden. Wenn Ava in Situationen gerät die ihr unerträglich sind, verletzt sie sich sogar selbst. Ich mochte Ava auf Anhieb. Sie ist definitiv nicht perfekt aber sie ist mutig und stark. Ava zerfließt nicht in Selbstmitleid, sie versucht sich ein Leben fern der Heimat aufzubauen. Ava entwickelt sich im Verlauf der Geschichte merklich, sie wird immer facettenreicher und liebenswerter.
Nathan ist der männliche Gegenpart. Er musste bereits früh viel Verantwortung übernehmen, musste Verluste verkraften und schreckliche Erlebnisse verarbeiten. Doch Nathan hat das Herz genau an der richtigen Stelle, ich mochte ihn mit seiner Art total gerne. Nach außen hin wirkt Nathan immer teilnahmslos, er verbirgt seine Gefühle hinter einer Fassade und möchte niemanden zur Last fallen.
Diese beiden Charaktere treffen hier aufeinander. Beide sind tiefgründig beschrieben, ich konnte sie mir vorstellen, mich in sie hineinversetzen, mit ihnen mitfühlen. Beide haben mich tief berührt, ihre Schicksale wirkten authentisch und glaubhaft.

Neben den beiden Protagonisten gibt es hier auch ein Wiedersehen mit den Charakteren aus Band 1, Sarah und Johnny. Es war schön zu sehen wie es beiden ergangen ist und wie sie sich ins Geschehen einfügen. Aber auch die anderen vorkommenden Charaktere sind Martina Riemer gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Ich war direkt wieder drin, Martina Riemer hat es geschafft mich wieder gefangen zu nehmen. Die Gefühle und Emotionen waren für mich greifbar und nicht selten musste ich auch heftig schlucken.
Die Kapitel sind hier immer mit Musiktiteln überschrieben, die mir sehr gut gefallen haben. Sie passen einfach total zum jeweiligen Abschnitt.
Die Handlung ist top. Es ist ein Auf und Ab, eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Die Liebesgeschichte ist emotional und einfühlsam beschrieben. Wenn man Band 1 nicht kennt ist es hier gar nicht so schlimm. Es gibt keinerlei Verständnisprobleme, macht aber mehr Freude wenn man Band 1 kennt.
Eigentlich ist die Grundstimmung hier eher düster und traurig, doch je weiter man vorankommt desto positiver wurde alles. Es gibt Lichtblicke, Veränderungen, die Hoffnung machen. Es gibt aber auch amüsante Passagen, die das Geschehen ein wenig auflockern. Hier hat Martina Riemer eine gute Mischung geschaffen.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Es ist passen zur Gesamtgeschichte, schließt diese wunderbar ab und macht sie rund. Ich blieb zufriedengestellt und sichtlich berührt zurück.

Insgesamt gesagt ist „Road to Forgiveness“ von Martina Riemer ein Roman, der mich emotional sehr bewegt hat.
Glaubhaft gestaltete Charaktere, ein leicht und angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mich berührt hat und in der es eine richtig schöne Liebesgeschichte gibt, die aber auch immer wieder ein Auf und Ab darstellt, haben mich begeistert und wunderbar unterhalten.
Absolut zu empfehlen!

 

Rezension Teil 1
Road to Hallelujah

 

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