Rezension

Gelesen: “Die Zeitlos-Trilogie, Band 1: Das Flüstern der Zeit” von Sandra Regnier

Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Carlsen (13. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551314225
ISBN-13: 978-3551314222
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

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Platzregen und Sturmwinde gehören für die englische Kleinstadt Lansbury und damit für die 17-jährige Meredith zum Alltag. Doch diese Gewitternacht ist anders. Unheimliche Kornkreise tauchen am Ortsrand auf, unerwartete Gestalten suchen Lansburys Steinkreis heim und dann ist da noch Merediths bester Freund Colin, der sie genau in dieser Nacht küsst, und mit dem nun nichts mehr so ist, wie es war. Irgendetwas ist in jener Nacht passiert, irgendetwas, das Zeit und Raum kurzfristig aufgehoben hat. Und ausgerechnet Meredith ist der Schlüssel zum Ganzen…
(Quelle: Carlsen)

Meredith wohnt in einem kleinen verregneten Städtchen in England. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Colin bewältigt sie ihren Alltag. Diese besitzt eine etwas übernatürliche Fähigkeit, doch diese ist es nicht was Meredith aus der Fassung bringt. Nein es ist eher die Tatsache, dass Colin sie plötzlich geküsst hat. Und als ob das noch nicht reicht wird Meredith auch plötzlich von ihrem Schwarm Brandon wahrgenommen.
Da taucht eines Tages ein Mädchen auf, die aussieht wie aus einer anderen Zeit und sich ebenso verhält. Und es entstehen schwarze Kornkreise. Meredith wird klar, irgendetwas passiert hier. Doch war hat sie damit zu tun?

Der Fantasyroman „Das Flüstern der Zeit“ stammt aus der Feder der Autorin Sandra Regnier. Es ist der Auftaktband der „Zeitlos – Trilogie“ und da ich bisher wirklich jedes Buch der Autorin gelesen habe war dieser Band für mich natürlich ein Muss.

Meredith hat mir sehr gut gefallen. Eigentlich ist sie keine typische Heldin. Eher ist sie tollpatschig und auch manchmal ziemlich naiv. Sie trägt eine Hornbrille und ist auch mal begriffsstutzig. Dabei ist sie in der Schule ein Ass, vor allem in Mathe und Physik. Doch gerade das hat mir Meredith so sympathisch gemacht. Sie ist wie sie ist, verstellt sich nicht und das ist gut so.
Colin ist ihr bester Freund. Er hat eine etwas übernatürliche Fähigkeit, er kann Telekinese, hat sozusagen Visionen. Ich empfand Colin als einen richtig sympathischen und sehr gut ausgearbeiteten Charakter.

Auch die anderen im Buch vorkommenden Charaktere, die Brandon, Merediths Schwarm, oder Chris, der eine unmögliche Art an sich hat, sind eigenständig, facettenreich und vielseitig dargestellt.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und Sandra Regnier hat mich von Anfang wieder vollends in ihren Bann gezogen. Sie passt sich perfekt der jeweiligen Situation an, ist mal humorvoll und auch mal eher ernst.
Die Handlung ist klasse. Es beginnt eher ruhig aber je weiter man vorankommt desto höher steigt die Spannungskurve. Man ist direkt mittendrin im Geschehen, lernt zunächst erst mal Meredith und ihr Leben kennen. Dann aber wird es mystisch und fesselt ungemein.
Die Idee hinter der Geschichte ist wirklich toll und absolut glaubhaft und vor allem nachvollziehbar umgesetzt.

Das Ende ist mehr als gemein. Es ist ein richtig fieser Cliffhanger, der die Neugier auf den zweiten Teil mächtig schürt. Ich für meinen Teil kann kaum erwarten das Teil zwei erscheint.

Kurz gesagt ist „Die Zeitlos-Trilogie, Band 1: Das Flüstern der Zeit“ von Sandra Regnier ein fantastischer Auftakt der „Zeitlos – Trilogie“.
Die vielseitigen facettenreichen Charaktere, der flüssig lesbare Schreibstil der Autorin und eine Handlung, die zunächst eher ruhig ist, dann aber ungemein fesselt und deren Spannungskurve immer höher steigt haben mich hier auf ganzer Linie überzeugt und machen neugierig auf Teil 2.
Ganz klar zu empfehlen!

 

Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar!

 

Gelesen: “Insel der blauen Gletscher” von Christine Kabus

Taschenbuch: 624 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch) (15. Januar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404171543
ISBN-13: 978-3404171545

Zwei Frauen, eine atemberaubende Landschaft und ein dunkles Geheimnis, das hundert Jahre unter dem Eis verborgen lag …
Spitzbergen, 2013. Um für eine Reisereportage zu recherchieren, begibt sich die Journalistin Hanna auf den einsamen Archipel jenseits des Polarkreises. Dort lernt sie den Polarforscher Kåre Nybol kennen, dessen humorvolle Art ihr sogleich sympathisch ist. Gemeinsam erkunden sie die einzigartige Landschaft Spitzbergens – und kommen sich dabei allmählich näher. Doch als sie eine längst verlassene Bergbausiedlung am Kongsfjord besichtigen, macht Hanna im geschmolzenen Gletschereis einen grausigen Fund, hinter dem sie eine spannende Story wittert. Gemeinsam mit Kåre taucht sie tief in die Vergangenheit des entlegenen Archipels ein …
Ruhrgebiet, 1907. Statt dem Wunsch ihrer Eltern zu folgen und sich einen Ehemann zu suchen, schließt die burschikose Emilie einen Pakt mit ihrem jüngeren Bruder Max: Sie wird an seiner Stelle an der geplanten Arktisexpedition teilnehmen. Als Mann verkleidet schließt sie sich der Expeditionsgruppe an. Doch schon bald ahnt sie, dass sie nicht die einzige ist, die etwas zu verbergen hat. Ganz offensichtlich nehmen die Männer aus ganz unterschiedlichen Motiven an der Reise teil – und mindestens einer von ihnen hütet ein dunkles Geheimnis, dessen Aufdeckung er um jeden Preis zu verhindern sucht …
(Quelle: Bastei Lübbe)


Hanna lebt im Jahr 2013. Ihre Ehe ist gescheitet und auch sonst gibt es kaum etwas, für das sie sich als Hausfrau begeistern kann. Da erhält sie das Angebot zu einer Reportage über Spitzbergen. Hanna ist Feuer und Flamme und macht sich auf nach Norwegen. Dort lernt sie den Norweger Kåre kenne, der ihr nicht nur Land und Leute näherbringt, auch die beiden kommen sich allmählich näher…
1907 lebt die junge Emilie. Sie fühlt sich allerdings nicht sonderlich wohl in der gesellschaftlichen Ordnung, kann sich mit der Rolle der Frau nicht wirklich anfreunden. Sie liebt ihre Freiheit, muss sich aber immer wieder unterwerfen um nicht aus der Rolle zu fallen. Mit Hilfe ihres Bruders schafft es Emilie an einer Polarexpedition teilzunehmen, als Mann. Hierbei lernt sie auch Arne kennen, der es ihr angetan hat …

Der Roman „Insel der blauen Gletscher“ stammt aus der Feder der Autorin Christine Kabus. Es ist ein weiterer Roman über Norwegen, für mich war dies bereits mein zweiter von ihr.

Hanna ist eine tolle Frau. Sie ist Hausfrau und Mutter, sie organisiert alles. Allerdings hat sie hierbei sich selbst komplett vergessen, ist immer nur für andere da. Dies ändert sich als ihr Mann sie verlässt. Hanna besinnt sich und nimmt einen Job an, der sie auf eine Reise nach Norwegen, Spitzbergen, führt. Hier lernt sie wieder auf sich selbst zu achten, sich selbst zu beachten. Sie verändert sich, lebt merklich auf. In Spitzbergen lernt Hanna Kåre kennen, der ihr die Landschaft zeigt und ihr Herz höher schlagen lässt.
Kåre ist Polarforscher. Er ist ein sensibler Mann, charmant und gutaussehend. Kåre ist gefühlvoll und geht sehr liebevoll mit Hanna um.
Emilie ist eine junge Frau, die sich in ihrer gesellschaftlichen Situation rein gar nicht wohlfühlt. Sie fühlt sich in die Enge getrieben, dabei liebt Emilie doch die Freiheit. Sie ist jugendlich ungestüm und war mir wirklich sehr sympathisch. Als sich ihr die Chance bietet verkleidet sich Emilie als Mann und stürzt sich ins Abenteuer, auf zu einer Polarexpedition, und geht an ihre Grenzen. Das hier allerdings ein Mann auftaucht, der es ihr angetan hat, Arne, damit rechnet Emilie nicht.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich wirklich sehr gut lesen. Christine Kabus beschreibt die Szenen sehr bildhaft, ich konnte mir alles wunderbar vorstellen, das Kopfkino lief auf Hochtouren. Sie reißt einen förmlich mit, lässt den Leser teilhaben an den Gefühlen ihrer Figuren.
Geschildert wird das Geschehen hier auf zwei Zeitebene. Zuerst scheint es so als ob die Ebenen nichts miteinander zu tun hätte, sie laufen nebeneinander. Nach und nach aber vermischen sie sich, die beiden Frauen sind sich ähnlicher als man erst denkt und ihr Ziel ist das Gleiche, es liegen nur 106 Jahren dazwischen.
Die Handlung hat mich umgehauen. Ich war gefesselt, vollkommen gefangen im Geschehen. Der Spannungsaufbau erfolgt zwar recht langsam aber es wird nie langweilig. Besonders der  Strang der Vergangenheit ist ereignisreich und dramatisch gehalten. Aber auch die Gegenwart bietet einiges an Überraschungen. Nichts ist vorhersehbar, es gibt Wendungen die mich haben mitfiebern lassen. Man merkt als Leser wie gerne Christine Kabus Norwegen mag, sie hat wunderbar recherchiert und alles ist nachvollziehbar dargestellt.

Das Ende hat mich sehr überrascht. Es ist aber so wie es ist sehr gut, passt einfach, hat Hand und Fuß. Ich habe den Roman letztlich zufrieden aber mit ziemlichem Fernweh zur Seite gelegt.

Letztlich gesagt ist „Insel der blauen Gletscher“ von Christine Kabus ein sehr gelungener Roman vor einer wundervollen Kulisse.
Großartige Charaktere, ein mitreißender flüssig lesbarer Stil und eine Handlung, die gut recherchiert ist und dem Leser überaus spannende Lesestunden beschert haben mich hier auf ganzer Linie überzeugt.
Sehr zu empfehlen!

 

Gelesen: “Glücksbringerin der Schattenwälder” von Marie Mohn

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 3510 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 270 Seiten
Sprache: Deutsch

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Weshalb wird die Glücksbringerin Kaja plötzlich vom Pech verfolgt? Schattenwesen lauern ihr auf, ein Unglück jagt das nächste, ihre Angst von Adligen beansprucht zu werden steigt und zudem ist sie hin und hergerissen zwischen ihrem Seemann Nio und dem wilden Waldwandler, vor dem alle warnen… Spannende Fantasy, dramatische Wendungen, eine Prise trockener Humor und eine berührende Liebesgeschichte!
(Quelle: Homepage der Autorin)

Der Fantasyroman „Glücksbringerin der Schattenwälder“ stammt aus der Feder der Autorin Marie Mohn. Es ist das Debütwerk der Autorin und hat mich durch das tolle Cover und den vielversprechend klingenden Klappentext wirklich sehr neugierig gemacht.

Die Protagonistin Kaja ist ein interessanter und toller Charakter. Ich habe sie wirklich sehr gemocht. Ihr freche und ungestüme Art war mir sympathisch und rasch habe ich mit ihr mitgefühlt, mich in sie hineinversetzen können. Außerdem hat sie eine aufbrausende Art, die vor allem Teon immer wieder verzweifeln lässt.
Teon ist ebenfalls ein sehr interessant gestalteter Charakter. Er wirkt ziemlich geheimnisvoll. Zwischen ihm und Kaja gibt es des Öfteren Missverständnisse, die wiederum mich als Leser schmunzeln ließen. Er weiß nicht immer wie er mit Kaja umgehen soll.
Die Liebesgeschichte zwischen Kaja und Teon entwickelt sich sehr schön. Ich empfand es genau richtig wie es voran geht.

Auch die Nebenfiguren haben mir wirklich gut gefallen. Da ist beispielsweise Nio, der mir zu Beginn eher blass wirkte sich aber gegen Ende wirklich toll entwickelte.
Die Wesen, die Marie Mohn, in ihre Geschichte eingebaut hat waren mir teils unbekannt, doch das macht dieses Buch aus.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, lebendig und sehr gut zu lesen. Man kann als Leser vollkommen abtauchen und alles um sich herum vergessen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven, wofür Marie Mohn hier die auktoriale Erzählweise verwendet hat. Es wirkt alle komplex, ist aber zu jeder Zeit absolut nachvollziehbar.
Die Handlung selbst ist schlicht und einfach toll. Es geht spannend und phantasievoll zu. Die geschaffene Welt ist einzigartig, die Idee hinter der Geschichte neuartig und schlüssig ausgearbeitet. Man steigt direkt ins Geschehen ein und kann dann problemlos folgen. Das Buch ist emotional und spannend, es gibt immer wieder unvorhersehbare Wendungen.
Hauptsächlich steht hier die Liebegeschichte zwischen Kaja und Teon sowie Kajas Entwicklung im Vordergrund aber die Fantasy kommt nicht zu kurz. Gerade auch gegen Ende nimmt sie zu.

Das Ende selbst ist emotionsgeladen und sehr gut passend. Es wirkt nicht in die Länge gezogen, sondern ist genau richtig und hat zudem noch Potential für eine Fortsetzung.

Abschließend gesagt ist „Glücksbringerin der Schattenwälder“ von Marie Mohn eine mehr als gelungene Mischung aus Fantasy, Spannung und Romantik.
Die sehr gut gestalteten Charaktere, der lebendige Stil und eine Handlung, die sowohl emotionsgeladen, spannend und überraschend ist haben mich abtauchen lassen und absolut begeistert.
Klare Leseempfehlung!

 

Ich danke der Autorin für ihr eBook!

 

Gelesen: “Das Vermächtnis der Lil`Lu (2): Lovisa – Im Zeichen des Feuers” von Marita Sydow Hamann

Achtung:
Dies ist Teil 2 der Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1029 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 254 Seiten
Sprache: Deutsch

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Lovisas bisheriges Leben ist völlig auf den Kopf gestellt, so viel ist in den letzten zwei Wochen geschehen – Visionen, die Vergangenes und Zukünftiges offenbaren, eine Entführung durch einen Unbekannten. Und ihre leibliche Mutter ist für sie in den Tod gesprungen, nachdem sie Lovisa Unfassbares offenbart hat.
Erik – der junge Dimensionsagent mit den ozeanblauen Augen, der sie magisch anzieht –, hat Lovisa mit dem Versprechen verlassen, zu ihr zurückzukehren. Doch Lovisa wechselt ebenfalls und folgt ihm in seine Realität. Dort warten gleich mehrere unangenehme Überraschungen auf sie …
(Quelle: amazon)

Der Fantasyroman „Das Vermächtnis der Lil`Lu (2): Lovisa – Im Zeichen des Feuers“ stammt von der Autorin Marita Sydow Hamann. Es ist der zweite Teil einer Reihe und ich empfehle es sehr vor diesem Teil den ersten Band „Das Vermächtnis der Lil`Lu (1): Lovisa – Der Riss im Universum“ zu lesen. Man kommt so einfach besser mit den Zusammenhängen klar.

Die Charaktere sind soweit bereits bekannt. Lovisa wurde mir hier in diesem Teil immer sympathischer. Ihre temperamentvolle Art, ihr Humor aber auch ihr impulsives Handeln, es ist alles verständlich und nachvollziehbar. Sie wirkt natürlich und menschlich. Lovisa zweifelt des Öfteren an sich selbst, was sie authentisch macht. Die Zweifel sind verständlich denn ihre Entscheidungen sind von großer Bedeutung. Und nicht selten wächst Lovisa dieses Mal auch über sich hinaus.
Erik gewährt hier Einblicke in sein Innenleben. Er hat es nach seiner Rückkehr nicht immer wirklich leicht. Man erfährt dieses Mal viel über seine Person, er ist ein wichtiger Bestandteil von Lovisa Leben, fühlt sich zu ihr hingezogen, mehr als ihm vielleicht lieb ist. Seine Wandlung um nahezu 190 Grad ist logisch und verständlich dargestellt.
Die Entwicklung der beiden zueinander hat mir besonders gut gefallen. Auch sie ist verständlich geschrieben und nachvollziehbar.

Neben den beiden haben mir auch die Nebenfiguren im Buch sehr gut gefallen. Sie sind ebenfalls sehr gut dargestellt und wirken realistisch.

Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich leicht und locker gehalten. Marita Sydow Hamann beschreibt Orte erneut sehr bildhaft und gut vorstellbar.
Geschildert wird das Geschehen, welches mit einem Prolog beginnt, hauptsächlich aus Sicht von Lovisa in der Ich-Perspektive. Ein paar Mal gibt es aber auch Passagen in denen Erik zu Wort kommt. Ich finde diese Mischung gut gelungen, denn so bekommt man eine Beziehung zu beiden Protagonisten.
Die Handlung ist spannend und hat mich förmlich mitgerissen. Zu Beginn gibt es zwar Wiederholungen, die haben mich persönlich aber nicht weiter gestört. Eher im Gegenteil sie machen den Wiedereinstieg umso leichter. Es passiert sehr viel, teilweise mit Wendungen, die mich überrascht haben, da sie doch unverhofft auftauchten. Doch gerade sie haben mich immerzu lesen lassen, da ich wissen wollte wie es weitergeht. Es werden einige Zusammenhänge klar, wie sich
beispielsweise alles entwickelt hat in der Vergangenheit, der Gegenwart und auch der Zukunft. Diese Zusammenhänge sind schlüssig erklärt.

Das Ende ist in Teilen in sich abgeschlossen. Es gibt aber noch offene Dinge, die neugierig auf den dritten Teil machen. Dieser befindet sich bereits in Arbeit.

Kurz gesagt ist „Das Vermächtnis der Lil`Lu (2): Lovisa – Im Zeichen des Feuers“ von Marita Sydow Hamann eine mitreißende Fortsetzung der Reihe.
Die gut dargestellte Entwicklung der Figuren, der lockere leichte Stil und eine spannende Handlung mit teils unverhofften Wendungen haben mich abermals mehr als überzeugt.
Klar zu empfehlen!

 

Mein Dank geht an die Autorin für das eBook!

Rezension Teil 1
“Das Vermächtnis der Lil`Lu (1): Lovisa – Der Riss im Universum”

 

Gelesen: “Die Lilien-Reihe, Band 1: Die Stunde der Lilie” von Sandra Regnier

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2229 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 357 Seiten
Verlag: Impress (7. August 2014)
Sprache: Deutsch

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Das Buch beim Verlag


Es sollte ein gewöhnlicher Ausritt nach einem anstrengenden Schultag werden. Niemals hätte sich die sechzehnjährige Julia träumen lassen, dass es sie an der mit Lilien gesäumten Weggabelung aus dem Deutschland der Gegenwart ins Frankreich des 17. Jahrhunderts verschlagen würde. Und das ohne eine Möglichkeit der Rückkehr. Von einem Tag auf den anderen muss sich Julia den Sitten des Versailler Königshofes anpassen und zu allem Übel auch noch Französisch lernen. Glücklicherweise bekommt sie jedoch einen einflussreichen Vormund an die Seite gestellt: Etienne Flémont, den Grafen von Montsauvan. Ein Mann, der ihr Schicksal noch weitreich beeinflussen soll …
(Quelle: Impress)

Julia ist 16 Jahre alt und eigentlich eine gute Schülerin. Nur ein Fach macht ihr Schwierigkeiten, Französisch. Nach einem anstrengenden Schultag lässt sich Julia ihrer Freundin Nina zuliebe auf einen Ausritt ein, obwohl reiten nicht so ganz zu ihren Hobbys gehört. Als im Wald Stimmen zu hören sind geht das Pferd durch und Julia wartet mit geschlossenen Augen darauf mit einem Wildschwein zusammenzustoßen. Doch nichts passiert.
Als sie die Augen wieder öffnet findet sie sich plötzlich im 17. Jahrhundert wieder und vor ihr steht niemand geringerer als König Ludwig XIV. …

Der Zeitreiseroman „Die Stunde der Lilie“ stammt von der Autorin Sandra Regnier. Es ist der Auftaktband der „Lilien – Reihe“ und es war nicht mein erstes Buch von der Autorin. Ich kenne bereits ihre „Pan – Trilogie“ und auch „Schauspieler küssen anders“ von ihr und war gespannt auf ihr neuestes Werk.

Im Buch gibt es sympathische als auch unsympathische Charaktere.
Julia war mir recht sympathisch. Sie versucht immer die Fassung zu halten und ist eigentlich eine normale Schülerin mit recht guten Noten. Außer in Französisch, das Fach liegt ihr einfach nicht. Julia hat immer einen guten Spruch auf Lager und ist nett und freundlich zu anderen.
Étienne wird als Julias Vormund eingesetzt. Er lebt im 17. Jahrhundert. Étienne ist Julias Lehrer in Etikette und Sprache, damit sie dem König, der niemand geringerer als König Ludwig XIV. ist, unter die Augen treten kann. Er ist ein interessanter Charakter, der immer versucht Julia am Hof zu beschützen.

Auch die anderen im Buch vorkommenden Charaktere, wie König Ludwig XIV., sind gut beschrieben. Sie haben ihren festen Platz im Geschehen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und verständlich. Allerdings haben mir die französischen Namen des Öfteren das Lesen erschwert.
Die Handlung wirkt sehr gut recherchiert. Man merkt, dass sich Sandra Regnier mit dem 17. Jahrhundert sehr viel beschäftigt hat. Als Leser erfährt man viel über diese Zeit und lernt so ganz nebenbei auch noch einiges über die Sitten am damaligen französischen Hof.
Die Beziehung zwischen Julia und Étienne kommt gut rüber. Man merkt wie sie sich im Verlauf der Geschichte annähern, obwohl Étienne Julias Lehrer ist.
Es geht spannend zu und fesselt schon ans Buch. Man möchte wissen wie es weitergeht.

Das Ende ist sehr offen gehalten. Es macht neugierig auf den zweiten Teil der am 8. Januar 2015, ebenfalls als eBook im Impress Verlag, erscheinen wird. Bis dahin heißt es nun Geduld haben und warten.

Alles in Allem ist „Die Stunde der Lilie“ von Sandra Regnier ein sehr guter Auftakt der „Lilien-Reihe“.
Die gut beschriebenen Charaktere, der flüssig lesbare Stil der Autorin und eine gut recherchierte interessant und spannend gestaltete Handlung haben mir hier spannende Lesestunden beschert und machen neugierig auf mehr.
Durchaus lesenswert!

 

 

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