Rezension

Gelesen: “Resist Temptation – Gegen jede Vernunft” von Lina Roberts

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2229 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 318 Seiten
Verlag: Montlake Romance (10. Januar 2017)
Sprache: Deutsch

Das Buch kaufen – Kindle
Das Buch kaufen – Taschenbuch
Die Autorin bei Facebook
Homepage der Autorin


Die Scheidung von seiner Frau Sarah katapultiert Startänzer Matt dorthin zurück, wo er nie wieder hinwollte: auf die Straße. Gewillt, keiner Frau mehr zu vertrauen, jedoch pleite, trifft er in Chicago die nicht nur reiche, sondern auch äußerst attraktive Kate. Die Anwältin benötigt dringend Matts Hilfe und macht ihm ein unmoralisches Angebot. Sie bietet Matt eine Million Dollar dafür, zwei Monate lang in der Öffentlichkeit ihren Freund zu spielen. Als er den Vertrag unterschreibt, ahnt Matt nicht, welch heiße Nächte auf ihn zukommen werden, und noch weniger, dass er Kate besser nicht vertrauen sollte …
Es entspinnt sich eine Geschichte zwischen großem Geld und wahrer Liebe, zwischen tiefer Enttäuschung und grenzenlosem Vertrauen. Für Matt und Kate jedenfalls führt der gemeinsam geschlossene Vertrag auf eine ungewisse Reise durch ihre Gefühlswelt und schließlich zum Kern ihrer Identität.
(Quelle: amazon)

Lina Roberts war mir bereits gut von anderen Romanen bekannt. Nun ist mit „Resist Temptation – Gegen jede Vernunft“ ihr neuestes Werk erschienen. Der Klappentext versprach mir hier bereits emotionale und ja auch heiße Lesestunden und so begann ich neugierig mit dem Lesen.

Matt, der männliche Protagonist, hat mir sehr gut gefallen. Er hatte es bisher schon ziemlich schwer in seinem Leben. Eigentlich wollte er nie mehr als eine Familie, dies war sein größter Wunsch. Er ist so ein sympathischer Kerl, ich konnte ihn mir richtig gut vorstellen. Von der Art her hat er definitiv etwas von Traumtyp.
Kate, die Karrierefrau, wirkte auf mich zunächst eher kühl und fast schon unnahbar. Daher ist sie eigentlich schon das komplette Gegenteil von Matt. Doch sie braucht seine Hilfe und bietet ihm eine Menge Geld dafür. Dass sie ein Geheimnis vor Matt hat, macht sie irgendwie auch geheimnisvoll. Im Verlauf der Handlung verändert sich Kate merklich und am Ende mochte ich sie auch richtig gerne.

Die anderen Charaktere der Geschichte sind der Autorin auch richtig gut gelungen. Besonders Reese, Kates Schwester, sticht hier heraus. Sie passt so wunderbar hier hinein, wirklich toll. Aber wie gesagt, die anderen sind auch alle vorstellbar gezeichnet.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. Sie hat es geschafft mir die Emotionen hier nahezubringen, ich war das gesamte Buch über im Bann der Geschichte.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen der beiden Protagonisten Matt und Kate. Besonders Matts Perspektive ist etwas härter, ich empfand sie hier aber mehr als angebracht und sehr passend.
Die Handlung hat mich von Beginn angepackt. Ich habe angefangen mit Lesen und den Roman regelrecht inhaliert. Es passt einfach alles zusammen, der Verlauf der Handlung ist klasse, sehr gut ausgearbeitet und man merkt Lina Roberts hat sich wirklich etwas dabei gedacht. Es geht hier spannend und erotisch zu, diese Mischung ist zum Teil auch recht explosiv. Weitere Themen sind hier Liebe, Macht und auch Geld. Die Gefühle des Lesers werden hier auf jegliche Art angesprochen, man fährt regelrecht Achterbahn.

Das Ende ist rundum gelungen. Ich finde es passt, schließt die Handlung wunderbar ab und lässt den Leser letztlich mehr als zufrieden zurück. So muss das sein.

Zusammengefasst gesagt ist „Resist Temptation – Gegen jede Vernunft“ von Lina Roberts ein Roman, der so viel mehr ist als man zunächst erwartet.
Authentische Charaktere, ein leicht und flüssig lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die mich von Beginn an gepackt hatte und in der meine Gefühle auf jegliche Weise angesprochen wurden, haben mich überzeugt und wunderbar unterhalten!

 

Gelesen: “Witches of Norway 2: Polarschattenmagie” von Jennifer Alice Jager

Achtung:
Dies ist der zweite Teil einer Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2151 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 342 Seiten
Verlag: Dark Diamonds (30. Dezember 2016)
Sprache: Deutsch

 
**Gefährliche Sehnsucht im Schatten des Polarlichts**
Elis hat den Weg zurück in ihre Gegenwart gefunden, doch ihre Gedanken und ihr Herz hängen noch immer an den Geschehnissen im Norwegen des Jahres 1905. Sie setzt alles daran, wieder in die Vergangenheit zu gelangen, um Kjell, den jungen Mann mit der Seele eines Löwen, zu retten. Aber niemand aus ihrem Hexenzirkel will ihr glauben, dass sie durch die Zeit gereist ist. Nur der charismatische Hexenmeister Stian vertraut auf ihre Fähigkeiten.
Gemeinsam suchen sie nach einem verschollen geglaubten, magischen Grimoire, von dem Elis sich Antworten erhofft. Dabei spürt sie erneut die starke Anziehungskraft, die von Stian ausgeht, und sie kommen sich immer näher… gefährlich nahe.
(Quelle: Dark Diamonds)
Bereits Band 1 der „Witches of Norway“ – Trilogie hat mir sehr gut gefallen. Umso neugieriger war ich daher auf Band 2, der den Untertitel „Polarschattenmagie“ trägt. Das Cover passt sehr gut zu Band 1 und der Klappentext versprach mir spannende Lesestunden.
Es war toll wieder bei der tollpatschigen Hexe Elis zu sein. Sie ist mir mittlerweile wirklich ans Herz gewachsen, ihre Art macht sie wirklich klasse. Elis ist nicht unbedingt die Heldin, sondern wirkt wie ein Mensch wie jeder andere. Ihre Fähigkeiten sind jetzt auch nicht unbedingt so
herausragend, sie legt jetzt auch nicht unbedingt großen Wert auf sie.
Stian ist und bleibt ein Rätsel. Ich weiß wirklich nicht so recht wie ich ihn nehmen soll. Über den Weg traue ich ihm auch nicht unbedingt und so bin ich echt gespannt was mich bei ihm noch erwarten wird.
Auch die Nebenfiguren sind der Autorin gut gelungen. Sie alle passen sehr gut ins Geschehen hinein, bringen ihre ganz eigenen Geschichten mit. Besonders interessant ist hier ja Kjell. Er vertraut Elis, ohne Wenn und Aber.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und man kommt leicht und locker durch die Geschichte. Jennifer Alice Jager hat es geschafft mich wieder in den Bann der Geschichte zu ziehen.
Die Handlung selbst beginnt direkt, man ist sofort wieder drin. Und es geht spannend weiter. Immer wieder gibt es Wendungen, die mich
überrascht haben. Immer wieder verschwimmen hier die Grenzen zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Und das Setting ist so toll, Norwegen, man kann es sich so wunderbar vorstellen. Es ist so faszinierend, man möchte unbedingt selbst einmal hin, es live erleben.
Der Hintergrund, die geschichtlichen Details, hat Jennifer Alice Jager auch in diesem Teil wirklich gut recherchiert und eingearbeitet. Man merkt wirklich wie sie sich damit beschäftigt hat.
Das Ende ist gut gemacht, auch wenn ich es ehrlich etwas gemein finde. Es bleiben viele Fragen, man will sofort mit Band 3 weitermachen.
Dieser erscheint am 24. Februar 2017 und wird den Untertitel „Monddunkelzeit“ tragen.
Zusammengefasst gesagt ist „Witches of Norway 2: Polarschattenmagie“ von Jennifer Alice Jager ein zweiter Teil, der Band 1 in nichts nachsteht.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein flüssig lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend gehalten ist und immer wieder
Wendungen beinhaltet, die überraschen, haben mich wunderbar unterhalten und machen Lust auf Band 3.
Wirklich zu empfehlen!

Gelesen: “Let’s Play. Verspieltes Herz” von Jennifer Wolf


Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2966 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 275 Seiten
Verlag: Impress (5. Januar 2017)
Sprache: Deutsch

Das Buch kaufen – Kindle / ePub
Das Buch beim Verlag
Impress Autoren bei Facebook
Die Autorin bei Facebook

**Die wahre Liebe kennt kein Game over…**
Seit der 22-jährigen Helena Sorrento das Herz gebrochen wurde, weiß sie, dass die Liebe kein Spiel ist und dass das Herz ein Organ darstellt, das es ganz besonders zu schützen gilt. Alles, was sie ihren Gefühlen jetzt noch erlaubt, ist das Eintauchen in dramatische Liebesromane und
der Nervenkitzel beim Zuschauen von Let’s Playern – Online-Gamern, die einen direkt in ihre Spieler-Welten mitnehmen. Wie Tausende anderer Frauen schwärmt sie dabei vor allem für den charmanten Let’s-Player Aiden, dessen Stimme alles in ihr zum Stillstehen bringt. Zu gerne würde sie wissen, welcher Mann sich hinter den humorvollen und doch stets so tiefsinnigen Kommentaren verbirgt – und warum er sich seinen Fans nie zeigt…
(Quelle: Impress)
Bisher konnte mich Jennifer Wolf regelmäßig mit ihren Romanen begeistern. Daher war ich sehr gespannt was mich wohl in „Let’s Play.
Verspieltes Herz“ erwarten würde. Das Cover und der Klappentext haben mich sehr angesprochen und so begann ich mit dem Lesen.

Helena ist eine Protagonistin, die mir auf Anhieb unheimlich sympathisch war. Bisher hatte sie es wirklich nicht leicht, mit ihrem Ex-Freund hatte sie keinen guten Griff gemacht. Außerdem hat sie keinen Ausbildungsplatz und weiß nicht wirklich Ein noch aus. Sie liebt es Games zu
spielen und sie liebt die Let’s Plays von Aiden. Außerdem geht sie jeden Mittag in die Bibliothek, dort hat sie immer ein Lesedate mit einem sehr gut aussehenden jungen Mann. Helena wirkte zu Beginn ziemlich ängstlich auf mich. Diese Angst bleibt auch das gesamte Buch über erhalten, nimmt aber ab. Helena entwickelt sich weiter, wird mutiger im Verlauf der Handlung. Außerdem hat mir Helenas Humor wirklich gut gefallen.

Aiden ist der Let’s Player schlechthin. Er hat eine große Fangemeinde, die sogenannten Unities. Aiden ist so ein toller Typ, wenn es ihn
irgendwo gäbe, ich würd ihn einpacken und mit nach Hause nehmen. Wie er aber aussieht, dieses Geheimnis hütet Aiden eisern. Er ist absolut liebenswert, charmant und unheimlich sympathisch.
Helena und Aiden gemeinsam sind klasse. Er zeigt sehr viel Verständnis, sie öffnet sich, fast Vertrauen und es entwickelt sich eine richtig schöne Freundschaft und Liebesgeschichte.

Die anderen Charaktere der Geschichte, wie beispielsweise Helenas Freunde, oder auch Aidens bester Freund, oder seine Schwester, mochte
ich auf Anhieb. Nur Tom, Helenas Ex-Freund, war mir absolut unsympathisch.

Der Schreibstil der Autorin ist unverwechselbar. Jennifer Wolf hat mich durch die Geschichte getragen mit ihren Worten. Ich bin durch die
Seiten gerauscht, innerhalb kürzester Zeit war ich am Ende angelangt.

Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Helena. So erfährt man so einiges was ihr durch den Kopf geht, wie sie denkt und fühlt.
Die Handlung selbst hat mich umgehauen. Die Let’s Plays und die Games spielen eine große Rolle, doch man muss kein Experte sein. Eher
im Gegenteil, Jennifer Wolf hat sich diesem Thema angenommen und es zu ihrem gemacht. Sie hat hervorragend recherchiert, alles ist verständlich und nachvollziehbar. Doch nicht das Spielen nimmt viel Raum ein, es gibt auch eine richtig tolle Liebesgeschichte. Ängste und Zweifel müssen hier überwunden werden, es geht um Vertrauen, um die langsam wachsende Zuneigung. Und auch die Homosexualität spielt wieder eine Rolle im Geschehen.

Der Weg zum Ende ist hier steinig und schwierig. Doch ist man da, ist man mehr als zufrieden mit dem Verlauf. Der Schluss hat mich so
gefallen wie er ist, er passt, wackelt und hat mich zufrieden gestellt.

Kurz gesagt ist „Let’s Play. Verspieltes Herz“ von Jennifer Wolf ein Roman, der mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen hat.
Authentische, sehr sympathische Charaktere, ein locker leichter Stil der Autorin sowie eine Handlung, die vollkommen realistisch gehalten ist und der romantisch, spannend und auch sehr gefühlvoll zugeht, haben mich ganz wunderbar unterhalten und auf ganzer Linie begeistert.
Unbedingt lesen!

Gelesen: “Als die Bücher flüstern lernten” von Felicitas Brandt

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2512 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 348 Seiten
Verlag: Impress (5. Januar 2017)
Sprache: Deutsch


**Wenn Feenstaub Geschichten lebendig macht…**

Als Waisenkind hat die 17-jährige Hope schon früh gelernt, niemandem außer sich selbst zu vertrauen. Mit Ausnahme von ihren Büchern natürlich und den Geschichten, die diese ihr zuflüstern. Bis sie eines Nachts in das Haus einer reichen Familie einbricht, um sich in deren riesigen Bibliothek zu bedienen, und bei ihrem Buch-Streifzug auf frischer Tat ertappt wird. Während Hope schon aus reiner Gewohnheit eine Abwehrhaltung gegenüber dem absolut nerdigen, aber zugegebenermaßen ziemlich süßen Jungen einnimmt, scheint dieser alles andere im Sinn zu haben, als sie zu verraten. Doch noch bevor Hope herausfinden kann, was genau es mit diesem Sam auf sich hat, werden sie unverhofft in eines der Bücher hineingezogen und landen… ja, wo eigentlich?
(Quelle: Impress)


Die Autorin Felicitas Brandt war mir vor diesem Roman hier bereits gut bekannt. Umso neugieriger war ich nun auf „Als die Bücher flüstern lernten“, ihr neuestes Werk im Carlsen Label Impress. Der Klappentext und das Cover haben mich sehr angesprochen und so habe ich mich ans Lesen gemacht.

Die Charaktere hat Felicitas Brandt super gezeichnet. Vorstellen konnte ich sie mir alle und auch die Handlungen waren alle nachvollziehbar.
Hope ist 17 Jahre alt und ein Waisenkind. Sie lässt kaum jemanden an sich heran, wirkte manchmal sogar richtig zickig auf mich. Als Leser lernt man damit umzugehen, man kann ihr Verhalten sehr gut verstehen. Ich mochte sie, je weiter ich im Geschehen vorankam.
Sam hat es geschafft, dass ich ihn von Beginn an mochte. Er ist ein richtig liebenswerter, witziger und sehr loyaler Typ, einfach super. Er hat mein Leserherz im Sturm erobert.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar leicht und locker lesbar. Ich bin so flott und flüssig durch die Seiten gekommen und hatte unheimlich viel Freude beim Lesen. Die Dialoge zwischen Hope und Sam sind super, herrlich witzig und charmant, so muss es sein. Dadurch wirkte alles richtig lebendig auf mich. Hervorheben möchte ich auch die humorvollen Kapitelüberschriften, man kann so in etwa ahnen was im jeweiligen Kapitel passieren könnte.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Hope. Felicitas Brandt hat hier die Ich-Perspektive gewählt, die ich mehr als passend empfand. So ist man Hope noch näher, lernt sie sehr gut kennen und einzuschätzen.
Die Handlung, einfach klasse. Die Autorin hat hier ganze Arbeit geleistet. Nicht nur das ich durch die Seiten geflogen bin, ich hatte auch wirklich sehr viel Freude bei Lesen. Immer wieder gibt es Anspielungen auf Bücher und Serien, man merkt einfach Felicitas Brandt kennt sich hier sehr gut aus.
Das Thema ist hier gut durchdacht und dementsprechend auch ausgearbeitet. Und es gibt auch eine richtig süße Liebesgeschichte, die sich toll ins Geschehen einfügt.

Das Ende, ich war viel zu schnell da angelangt, ist sehr passend. Es macht das Geschehen rund, schließt es ab. Und dennoch es gibt eine klitzekleine Möglichkeit auf eine Fortsetzung, lesen würde ich sie definitiv.

Alles in Allem ist „Als die Bücher flüstern lernten“ von Felicitas Brandt ein klasse Roman, der mich rundum in seinen Bann ziehen konnte.
Authentische Charaktere, ein leicht und locker lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend daherkommt, in der Freundschaft eine große Rolle spielt und die einfach viel Lesefreude versprüht, haben mich begeistert und vollends überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

Gelesen: “Das Herz der Quelle. Sternensturm” von Alana Falk

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Arena (2. Januar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 340160290X
ISBN-13: 978-3401602905
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre

Es ist der größte Moment in Lilianas Leben und sie fürchtet ihn genauso sehr, wie sie ihn herbeisehnt. Endlich soll sie in die Gemeinschaft des Hohen Rates aufgenommen und mit ihrer Quelle verbunden werden. Denn jeder Magier braucht eine menschliche Energiequelle, um zaubern zu können. Doch es ist ausgerechnet Chris, der Liliana zugeordnet wird. Chris, der sich der Gemeinschaft verweigert und dessen früherer Magier auf ungeklärte Weise ums Leben kam. In seinen Augen sieht Liliana nichts als Hass. Es bleibt nicht viel Zeit, um sein Vertrauen zu gewinnen, denn in den Tiefen unter Neuseeland braut sich eine schreckliche Katastrophe zusammen und nur Liliana und Chris können sie aufhalten.
(Quelle: Arena)


Alana Falk war mir bereits gut bekannt, habe ich doch schon ein paar Romane von ihr gelesen. Nun also ist ihr neuestes Werk „Das Herz der Quelle. Sternensturm“ erschienen und ich war sehr neugierig auf diese Geschichte. Das Cover ist ein Traum und der Klappentext versprach mir viele tolle Lesestunden.

Es gibt hier quasi 3 Protagonisten, die man als Leser verfolgt. Zum einen sind das Liliana und Chris. Liliana ist eine Magierin, die sich auf die Aufnahme in die Gemeinschaft des Hohen Rates vorbereitet. Ich mochte sehr gerne, ihre Art wie sie sich gibt, wie sie auftritt. Ich konnte ihre Handlungen mehr als gut nachvollziehen.
Chris ist Lilianas Quelle. Ausgerechnet er, dessen Magier aus unerklärlichen Gründen ums Leben kam. Chris verweigert die Gemeinschaft, er will keine Quelle sein. Auch ihn mochte ich wirklich gerne. Er und Liliana sind toll zusammen. Es ist zwar nicht einfach, immer wieder geraten sie heftig aneinander, doch irgendwie geht’s nicht ohne den anderen.
Anders ist Adara beschrieben. Sie hat ihre Quelle verloren, will sie aber unbedingt zurückgewinnen. Was gar nicht so einfach ist. Adaras Leben ist ziemlich düster, sie trauer und hat außerdem auch Angst. Ich konnte mich gut in Adara einfühlen und habe gespannt ihre Geschichte verfolgt.

Die Nebencharaktere dieser Geschichte, wie beispielsweise die Gemeinschaft des Hohen Rates oder die anderen Magier und Quellen, sind Alana Falk sehr gut gelungen. Jeder von ihnen ist gut gezeichnet, passt ins Geschehen und hat so ganz eigene Dinge, die wichtig sind.

Der Schreibstil der Autorin ist klasse. Alana Falk schreibt locker und flüssig, man kommt so ungeheuer leicht durch die Seiten und kann ohne Probleme folgen. Ich hatte wirklich viel Spaß beim Lesen und wollte unbedingt immer wissen wie sich das Geschehen weiter entwickelt.
Geschildert wird das Geschehen in zwei Erzählsträngen. Zum einen verfolgt man Liliana und Chris auf ihrem Weg miteinander klarzukommen. Dieser Strang wird von Liliana erzählt.
Auf der anderen Seite gibt es den Strang um Adara. Hier ist es auch sie, die ihre Geschichte erzählt. Beide Stränge laufen nebeneinander her, nur um dann letztlich ein stimmiges Ganzes zu ergeben.
Die Handlung selbst hatte mich von Beginn an gepackt. Ich war vom ersten Satz an gefesselt und habe das Buch quasi inhaliert. Es geht spannend zu, ist magisch aber auch sehr emotional. Ich habe mit den Charakteren mitgefiebert, war immer wieder gespannt wie es wohl weitergeht. Alana Falk hat hier Wendungen und Überraschungen eingebaut, Geheimnisse tauchen auf, wollen gelüftet werden und wenn man denkt die Fragen wären geklärt gibt es neue, die sich stellen.

Das Ende ist stimmig und hat mich überzeugt. Es passt, wackelt und hat Luft, schließt den Roman ab und macht ihn einfach rund.

Zusammengefasst gesagt ist „Das Herz der Quelle. Sternensturm“ von Alana Falk ein Jugendroman, der mich von Anfang an überzeugt hat.
Glaubhaft gezeichnete Charaktere, die alle so ihre Eigenarten haben, ein leicht und locker lesbarer Stil, der den Leser einfach in seinen Bann zieht, und eine Handlung die spannend, magisch und auch emotional gehalten ist und in der es immer wieder überraschende Wendungen gibt, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und mich rundum begeistert.
Absolute Leseempfehlung!

 

Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.