Gelesen: “Cor des Rosas Tochter” von Claudia Romes

–         
Broschiert: 200 Seiten
–         
Verlag: Verlagshaus
El Gato
(26. Februar 2014)
–         
Sprache: Deutsch
–         
ISBN-10: 3943596508
–         
ISBN-13: 978-3943596502
Kurzbeschreibung:
Seit Jahrhunderten erzählen die Indios am Amazonas die
Legende, dass ertrunkene Menschen zu Flussdelfinen Boto Cor de Rosas- werden.
Bei Landgängen verwandeln sie sich zurück in ihre einstige Gestalt und nicht
selten verlieben sie sich. Manchmal gehen Kinder aus diesen Verbindungen
hervor.
Naiara wird als ein solches Delfinkind geboren. Als junge Frau kehrt sie in
ihre Heimat zurück, die von einer dunklen Macht bedroht wird. Nur wenn sie
bereit ist, ihre große Liebe zu opfern, lässt sich die Gefahr aufhalten.
Gelingt es ihr das Schicksal anzunehmen, das für sie bestimmt ist…
(Quelle: Verlagshaus El Gato)
Meine Meinung:
Am Amazonas gibt es Legenden von sogenannten Boto Cor de
Rosas, ertrunkene Menschen die zu Flussdelfinen werden. Wenn diese an Land
zurückkehren verwandeln sie sich zurück in ihre eigentliche Gestalt. Es kommt
vor das sie sich verlieben und aus diesen Beziehungen auch Kinder hervorgehen.
Naiara wurde als ein Delfinkind geboren. Einst hat sie
ihr Dorf verlassen um zu studieren. Nun kehrt sie als junge Frau zurück. Doch
ihr Dorf wird von einer dunklen Macht bedroht. Naiara kann diese aufhalten,
allerdings muss sie dafür ein großes Opfer bringen.
Ist sie dafür bereit?
Der Fantasyroman „Cor des Rosas Tochter“ stammt von der
Autorin Claudia Romes. Mir war die Autorin bis zu diesem Buch noch vollkommen
unbekannt und ich bin auch ohne Erwartungen an dieses Buch herangegangen.  Mit dem was ich bekommen habe hätte ich
niemals gerechnet.
Naiara war mir direkt von Anfang an sympathisch. Sie hat
eine richtig liebenswerte Art an sich, man muss sie einfach ins Herz schließen.
Sie wurde als Delfinkind geboren, hat dann ihr Dorf verlassen um zu studieren.
Dabei hat sie auch die Liebe kennengelernt und kehrt nun ins Dorf zurück. In
meinen Augen wirkt Naiara stark und mutig.

Doch nicht nur Naiara ist tiefgründig gestaltet, auch die anderen Charaktere
sind ganz wunderbar beschrieben.
Der Schreibstil der Autorin ist detailliert und sehr
bildhaft. Sie schreibt flüssig und gut lesbar, man wird regelrecht ins Geschehen
gezogen und fühlt sich als wäre man mittendrin statt nur dabei.
Geschildert wird das Geschehen aus Naiaras Sicht, wobei
Claudia Romes die personale Erzählperspektive verwendet hat. Naiara selbst
kommt aber auch direkt zu Wort.
Die Handlung ans sich ist ganz wundervoll geschrieben.
Sie ist gut recherchiert, basiert auf einem realen Hintergrund. Doch auch die
Spannung kommt nicht zu kurz. Im Gegenteil sie wird kontinuierlich aufgebaut,
es gibt Wendungen, die die Handlung nicht vorhersehbar machen.
Das Ende kommt viel zu schnell. Das Buch hat leider nur
200 Seiten, stimmt seine Leser aber nachdenklich und auch nach dem Ende hallt
die Geschichte noch nach.
Fazit:
„Cor des Rosas Tochter“ von Claudia Romes ist ein
wundervoller Fantasyroman, der leider viel zu kurz ist.
Tiefgründige Charaktere, ein bildhafter Stil, der die
Umgebung zum Leben erwachen lässt und eine spannende Handlung haben mich
gefangen genommen und verzaubert.
Ganz klare Leseempfehlung!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Buch und die Leserunde auf Lovelybooks.
Meine Rezension ist auch hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Bis ins Herz der Ewigkeit” von Alana Falk

–         
Format: Kindle Edition
–         
Dateigröße: 1620 KB
–         
Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
259 Seiten
–         
Verlag: Impress
(3. April 2014)
–         
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Hamburg im Jahre 1888. Die siebzehnjährige
Kaufmannstochter Sarah weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Längst hat
sie sich damit abgefunden und fügt sich bereitwillig den Anweisungen ihres
Vaters, sich zu schonen und den Familiensitz niemals zu verlassen. Doch dann
begegnet sie Jan, dem Sohn der Schneiderin, der eine geheimnisvolle magische
Gabe besitzt und einen längst verloren geglaubten Wunsch in ihr weckt: den
Wunsch, ihrem Schicksal zu entkommen. Mit Sarahs Gefühlen für Jan wächst auch
ihr Wille, um ihr Leben zu kämpfen. Aber die Zeit drängt und schon bald beginnt
Sarah zu verstehen, dass es für die Erfüllung ihres Wunsches mehr braucht als
bloße Magie…
(Quelle: Impress)
Meine Meinung:
Sarah ist 17 und
die Tochter eines wohlhabenden Kaufmanns. Bei einer Kleideranprobe lernt sie
Jan kennen, den Sohn der Schneiderin. Dieser bietet ihr seine Hilfe bei der
Verbesserung einer Armschiene an. Sarah nimmt Jans Angebot an und so verbringen
die beiden viel Zeit miteinander, auch wenn es in der damaligen Zeit eher nicht
so gerne gesehen wurde. Jan spricht zu Sarah, sie solle ihre Träume
verwirklichen. Doch das ist leichter als getan, denn Sarah verheimlicht etwas.
Sie ist unheilbar krank und schon bald wird sie sterben.
Dennoch aber
verliebt sie sich in Jan und kämpft verbissen für ihre letzten Tage und für die
Liebe …
Das Jugendbuch „Bis
ins Herz der Ewigkeit“ stammt von der Autorin Alana Falk. Es war bereits mein
zweiter Roman, den ich von der Autorin gelesen habe. Nach „Die blutroten Schuhe“
war ich nun sehr gespannt darauf was mich hier wohl erwarten würde.
Die Charaktere im
Buch haben mir unheimlich gut gefallen. Sie alle wirken authentisch, haben
Macken und man kann sich wirklich gut mit ihnen identifizieren.
Sarah ist 17 und
die Tochter eines wohlhabenden Kaufmanns. Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit
und lässt sich, trotz dass sie krank ist, nicht unterkriegen. Sie kämpft, für
ihre letzten Tage und ihre Liebe. Sarah verliebt sich in Jan, der nicht wie sie
wohlhabend ist, sondern aus einem niederen Stand kommt. Zwar kämpft sie lange
gegen ihre Gefühle an, denn man hat es damals nicht gerne gesehen, wenn sich zwei
Personen unterschiedlichen Standes aufeinander einließen. Doch am Ende kann
Sarah sich Jan nicht mehr entziehen.
Jan ist ebenso
sympathisch wie Sarah. Er kämpft um sie und ihre Liebe. Und er kämpft gegen die
Zeit aufgrund von Sarahs Krankheit. Ihm ist es egal das er und Sarah eigentlich
nichts miteinander zu tun haben dürfte, er liebt Sarah und nur das zählt für
ihn.
Der Schreibstil der
Autorin ist gefühlvoll und sehr eindringlich. Sie schreibt flüssig und schafft
es mit recht einfachen Worten das man als Leser gar nicht umhin kann als die
Geschichte zu lesen.
Geschildert wird
das Geschehen abwechselnd aus Sicht von Sarah und Jan. Zudem wechselt Alana
Falk auch zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her. Man verliert aber
nie den Überblick, kann mühelos folgen.
Die Handlung selber
ist einfach wunderbar. Sie ist magisch und romantisch, eine Mischung aus
berührender Lovestory mit einem Hauch von Fantasy. Man fiebert als Leser mit
den beiden Protagonisten mit, wird mitten ins Herz getroffen. Diese Liebe geht
auch über den Tod hinaus.
Das Ende hat mir
ebenso wunderbar gefallen. Es ist auf seine ganz eigene Art und Weise happy und
passt gut zu Sarah und Jan.
Fazit:
„Bis ins Herz der Ewigkeit“ von Alana Falk ist eine ganz wundervolle Liebesgeschichte
mit einem Touch Fantasy.
Absolut liebenswerte authentische Protagonisten, der einnehmende
gefühlvolle Stil und eine Handlung die mitfiebern lässt haben mich berührt,
überzeugt und mitten ins Herz getroffen.
Ganz klare Leseempfehlung!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch hier, hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Watcher. Ewige Jugend (Die Niemandsland-Trilogie, Band 1)” von Nadine d’Arachart und Sarah Wedler

–         
Format: Kindle Edition
–         
Dateigröße: 1751 KB
–         
Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
314 Seiten
–         
Verlag: Impress
(3. April 2014)
–         
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
England, wie es die Großväter unserer Großväter einmal
kannten, gibt es nicht mehr. Übrig geblieben ist eine einzige Stadt, umgeben
von hohen Mauern, die es von dem abtrennen, was da draußen ist. Dem
Niemandsland. Sie beherbergt die Reichen, die Glück gehabt haben, die Armen,
denen nichts mehr bleibt, und die ewig jung Bleibenden, wie Jolette und Cy. Sie
gehören nicht zu den Glücklichen, nicht zu den Unglücklichen, und auch nicht zu
den Todgeweihten aus dem Niemandsland. Sie sind die Watcher. Ihre alleinige
Aufgabe ist es, das Einzige, das alle am Leben erhalten könnte, vor den
Todgeweihten zu schützen und jegliche menschliche Emotion dabei abzuschalten.
Sie führen ein perfektes Leben. Bis sich Jolette und Cy eines Tages begegnen…
(Quelle: Impress)
Meine Meinung:
Das London der Zukunft ist umgeben von einer Zone, wo so
gut wie kein Leben möglich ist, dem Niemandsland. In dieser Zone sind die
ärmsten und ausgestoßenen Menschen Zu Hause während in London selber privilegierte
reiche Industrielle und ein paar Arbeiter leben.
Patience ist 16 und lebt in London. Sie wird bewacht von
zwei sogenannten Watchern, Jolette und Cy. Diese altern nicht, benötigen keine
Nahrung und ihre Sinne sind besonders geschärft.
Eines Nachts allerdings gelingt es Angreifern bis zu
Patience vorzudringen. Sie und ihre beiden Watcher können fliehen und so
beginnt eine Flucht, die gefährlich ist und noch zusätzlich brisant wird als
Jolette menschliche Gefühle entdeckt. Das ist etwas, das sie nicht haben sollte
Der dystopische Roman „Watcher. Ewige Jugend“ stammt vom Autorenduo Nadine d’Arachart und Sarah Wedler. Er ist der
Auftaktband zur „Niemandsland –Trilogie“.
Die Protagonisten sind alle
interessant und liebevoll ausgearbeitet.
Jolette, auch Jo genannt, ist ein
Watcher. Sie ist pflichtbewusst und sehr mutig. Ihr Leben geht ihr über das von
Patience, dem Kind auf das sie aufpassen soll. Sollte Patience sterben gäbe es
auch für Jo keinen Grund mehr weiterzuleben. Als sie menschliche Gefühle an
sich bemerkt ist Jo sehr verwirrt, denn diese sollte sie nicht haben.
Cy ist ebenfalls ein Watcher. Er
sieht gut aus, ist charmant und ebenso pflichtbewusst wie Jo. Seine Aufgabe ist
es ebenso auf Patience aufzupassen. Im Gegensatz zu Jo bekennt sich Cy zu
seinen Gefühlen und die Abneigung von Jo macht ihm sehr zu schaffen.
Patience ist ein besonders Kind, das
Schutz benötigt. Sie hat eine Gabe, die sie interessant macht für die Cupids,
die Kinderfänger. Sie wirkt eher schwach und unscheinbar, allerdings in
schwierigen Situationen ist sie es dann doch nicht. Sie kann mehr einstecken
als es den Anschein macht. Patience hat eine Art an sich, die es schwer macht
sie nicht zu mögen.
Auch die anderen Charaktere im Buch
haben mir gut gefallen. Und obwohl sie eher böse sind, so haben sich die Cupids
auch einen Platz in meinem Leserherz gesichert.
Der Schreibstil der Autorinnen ist
gut zu lesen. Bildhaft und detailliert bringen sie dem Leser die zukünftige
Welt näher.
Geschildert wird das Geschehen zum
größten Teil aus Sicht von Jo in der Ich-Persepktive. So lernt man als Leser die
geschärften Sinne der Watcher gut kennen und bekommt einen guten Einblick in
ihre Gefühle. Ab und an kommt auch ein personaler Erzähler zu Wort. Dieser gibt
gute Einblicke und Erklärungen wer die Cupids sind und warum sie hinter
Patience her sind.
Die Handlung an sich ist interessant
und gut umgesetzt. Es gibt eine kurze Einführung, dann steigt die
Spannungskurve merklich an. Allerdings hatte ich oft ein wenig das Gefühl es
würde nicht vorangehen. Teilweise wirkt die Handlung langatmig und zäh. Diese
Stellen sind zwar meist nur von kurzer Dauer aber sie fallen schon auf.
Die Liebesgeschichte zwischen Jo und
Cy hat mir gut gefallen. Sie entwickelt sich langsam und wirkt nicht überstützt
und unglaubwürdig.
Die Zukunftsvision ist schon
erschreckend und bietet Abwechslung. Es gibt nach und nach Antworten auf Fragen
die sich während des Lesens bilden.
Das Ende ist recht offen gehalten. Es
bleiben einige Fragen ungeklärt und so fragt man sich als Leser wie es wohl im
zweiten Teil weitergeht.
Fazit:
„Watcher. Ewige Jugend“ von Nadine
d’Arachart und Sarah Wedler ist sehr guter Auftakt der „Niemandsland – Trilogie“.
Sympathische Charaktere, eine
interessante zukünftige Welt mit doch recht spannender, wenn auch teils etwas
langatmiger, Handlung konnten mich gut unterhalten und machen Lust auf den
zweiten Teil.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Der beste Sommer meines Lebens” von Shannon Greenland

–         
Taschenbuch: 240 Seiten
–         
Verlag: bloomoon
(3. April 2014)
–         
Sprache: Deutsch
–         
ISBN-10: 3845801824
–         
ISBN-13: 978-3845801827
–         
Vom
Hersteller empfohlenes Alter:
14
– 17 Jahre
–         
Originaltitel: The Summer My Life Began
Dieses
Buch beim Verlag?
Kurzbeschreibung:
Eine unerwartete
Begegnung mit einem interessanten Jungen …
Die Möglichkeit, ihrer heimlichen Leidenschaft nachzugehen …
Die Freiheit, die zu sein, die sie schon immer sein wollte …

Als Em die Einladung ihrer Tante annimmt, den Sommer in deren Bed &
Breakfast auf einer traumhaft schönen Insel zu verbringen, ahnt die
Siebzehnjährige nicht, dass diese Entscheidung ihr Leben von Grund auf
verändern wird. Zu Hause war alles streng durchgeplant: Schule, Elitecollege,
Karriere als Anwältin. Ihre Tante dagegen ermutigt sie, ihrer heimlichen
Leidenschaft – dem Kochen – nachzugeben. Und dann gibt es da noch Cade, den
gutaussehenden, aber unzugänglichen Jungen, mit dem Em mehr verbindet, als sie
erst glaubt …
(Quelle: bloomoon)
Meine Meinung:
Ganz überraschend bekommt die 17-jährige Em Post von der
ihr unbekannten Tante Tilly. Diese lädt Em ein den letzten Sommer vor dem
College bei ihr im Bed & Breakfast zu verbringen. Em ist sofort Feuer und
Flamme und nachdem sie ihre Eltern letztlich auch überzeugen konnte geht die
Reise los.
Auf der Insel bei Tilly kann Em endlich einmal sein wie
sie möchte, ganz ohne Etikette und Regeln. Sie genießt das Leben und vor allem
endlich kann sie kochen so viel sie möchte.
Was Em nicht ahnt, dieser Sommer wird ihr Leben komplett
auf den Kopf stellen …
Das Jugendbuch „Der beste Sommer meines Lebens“ stammt
von der Autorin Shannon Greenland. Es ist hier in Deutschland ihr Debütwerk,
mit dem sie Leser ab ca. 14 Jahre anspricht.
Die Protagonistin Em, eigentlich heißt sie Elisabeth
Margareth, war mir von der ersten Seite an sofort sympathisch. Sie ist 17 Jahre
alt und man kommt nicht umher, man muss sie mögen. Em kommt aus gutem Hause,
ihr Leben nach der Schule ist bereits vorbestimmt. Sie wird aufs College gehen
und Anwältin werden. So jedenfalls haben es ihre Eltern vorgesehen. Doch in
Wirklichkeit möchte Em gar nicht Jura studieren. Viel lieber möchte sie Kochen,
ihr Hobby liebend gerne zum Beruf machen. Doch das passt nicht in die
Lebensumstände und ihre Eltern sehen das gar nicht gerne. Als Em bei ihrer
Tante Tilly ist blüht sie auf. Sie genießt ihr Leben einfach.
Gwenny ist Ems jüngere Schwester. Das Verhältnis der
beiden ist sehr innig, sie halten fest zusammen. Gwenny mochte ich ebenfalls
von Beginn an.
Tante Tilly ist ein herzlicher fröhlicher Mensch, den man
einfach mögen muss. Sie lacht gerne und genießt ihr Leben in vollen Zügen. Auf
der Insel betreibt sie ein Bed & Breakfast. Das Tilly ein Geheimnis hat
wird im Verlauf der Handlung klar.
Cade lebt auf der Insel und arbeitet bei Tilly. Er ist in
Ems Alter und zwischen den beiden ist mehr, das Knistern ist förmlich zu
spüren. Aber auch Cade verbirgt ein Geheimnis, das erst zum Ende hin ans Licht
kommt.
Neben diesen genannten Charakteren gibt es noch weiter.
Beispielsweise Jeremy, ein Junge aus ebenso gutem Hause, der auch etwas für Em
übrig hat, oder auch Frederik, Ems Cousin, oder auch die Angestellten im Bed
& Breakfast Domino oder Beth. Sie alle sind vielseitig gestaltet und
vorstellbar.
Der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht und
flüssig. Man kann das Buch quasi in einem Rutsch durchlesen. Die Umgebung der
Insel und das Bed & Breakfast von Tilly sind wunderbar beschrieben. Man
bekommt regelrechtes Fernweh.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Em in der
Ich-Perspektive. So kann man sich als Leser sehr gut in sie hineinversetzen und
baut eine Bindung zu ihr auf.
Die Handlung selber ist leicht und locker. Sie macht Lust
auf Sommer, Sonne, Strand und Meer. In die Handlung integriert ist neben einer
Lovestory auch ein Familiengeheimnis, das erst am Ende gelüftet wird. Zwar ist
die Handlung in gewisser Weise vorhersehbar, doch das stört hier nur bedingt.
Das Ende mit der Auflösung des Geheimnisses  hat mich ein wenig überrascht und mir gut
gefallen. Es passt zur Gesamthandlung und hat mich als Leser zufrieden
zurückgelassen.
Fazit:
„Der beste Sommer meines Lebens“ von Shannon Greenland
ist ein locker leichtes Jugendbuch, das sich ideal als Lektüre für
zwischendurch eignet.
Sympathische Charaktere, der leichte Schreibstil und eine
schöne, wenn auch teilweise vorhersehbare, Handlung mit integrierter Lovestory
haben mich wirklich gut unterhalten und mir angenehme Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Buch und bei “Was liest du?” für die Leserunde.
Meine Rezension ist auch hier, hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Überraschungspost + Buchvorstellung

Ihr Lieben,
etwas unüblich aber heute kommt auch noch ein dritter Post von mir.
Alles nur aus einem ganz bestimmten Grund :).

Heute Vormittag ging ich ganz ahnungslos zum Briefkasten,
wo ich einen recht merkwürdigen Brief vorfand.
Wieder oben hab ich ihn direkt aufgerissen und fand Folgendes darin:
  
Natürlich hab ich den Brief neugierig gelesen und auch die beiligenden Lesezeichen, den Aufkleber und den Button genauestens angeschaut.
Ich bin eine “Huntress” und trage das “Hunter-Gen” in mir!
Ich bin ein “Magic Hunter”:
Die Magic Hunter bekämpfen all die Kreaturen der Nacht, die mit Magie
verbunden sind. Die Farbe der Magic Hunter ist dunkelgrün und ihr
Element ist Platin. Hexen, Feen und Elfen haben eine starke
Verbundenheit zur Natur und betören ihre Opfer vor allem mit ihrer
Schönheit. Diese optischen Reize spiegeln sich auch im HunterGen wider
und verleihen den Magic Huntern ein ähnlich gutes Aussehen. Ihre DNA ist
zudem mit einen Funken Magie versetzt, weshalb sie gegen Schwüre und
Flüche immun sind.
Sicherlich fragt ihr euch nun von was redet sie denn nun schon wieder??
Keine Sorge, ich lasse euch natürlich nicht im Unklaren.
Es geht hierbei um das eBook
von Laura Kneidl,
das am 08. Mai 2014
bei Impress erscheint.
Kurzbeschreibung:
Auch wenn sie sich der Menschheit nicht zu erkennen geben, weilen sie
doch unter uns: Geister, Dämonen, Vampire und andere Kreaturen der
Nacht. Nur wenige Menschen wissen von ihrer Existenz und noch weniger
haben die Fähigkeit, gegen sie anzutreten. Dass Cain eine von ihnen ist,
erfährt sie erst mit ihrer Volljährigkeit – wie ihre Mutter soll sie
nun als Blood Huntress Vampire jagen. Dies wäre jedoch so viel
einfacher, wenn man ihr nicht gerade den unnahbaren Krieger Warden an
die Seite gestellt hätte, der furchteinflößender sein kann als die
Vampire selbst… Dies ist der erste Band der “Elemente der Schattenwelt”.
Der zweite Band erscheint am 4. September 2014.
(Quelle: Impress)

Weitere Informationen rund um die eBook-Trilogie findet ihr auf der Homepage zu den Büchern.

Ich werde mich auch gleich bei meiner Obersten melden!

Gelesen: “Open Minds – Gefährliche Gedanken (Mindjack #1)” von Susan Kaye Quinn

–         
Format: Kindle Edition
–         
Dateigröße: 2197 KB
–         
Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
302 Seiten
–         
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Wenn jeder Gedanken liest, kann ein Geheimnis
eine gefährliche Sache sein.
Die sechzehnjährige Kira Moore ist eine Null, jemand der weder Gedanken
lesen, noch von anderen gelesen werden kann. Nullen sind Außenseiter denen man
nicht vertrauen kann, weswegen sie auch keine Chancen bei Raf hat, einem
normalen Gedankenleser und ihr bester Freund, in den sie heimlich verliebt ist.
Als sie aus Versehen die Kontrolle über Rafs Verstand übernimmt und ihn dadurch
beinahe umbringt, versucht Kira ihre unheimliche, neue Fähigkeit vor ihrer
Familie und dem zunehmend misstrauischer werdenden Raf zu verbergen. Aber sie
verstrickt sich in ihren Lügen und wird immer tiefer in eine geheime Unterwelt
voller Gedankenkontrollierer gezogen. Den Verstand all derer zu kontrollieren,
die ihr am Herzen liegen, ist dabei nur eine von vielen gefährlichen
Entscheidungen, die noch vor ihr liegen.
(Quelle: amazon)
Meine Meinung:
Wir schreiben das Jahr 2074. Kira lebt in dieser Zeit und scheint soweit
eigentlich ganz normal zu sein. Ist sie aber nicht, sie ist eine sogenannte
Null. Jemand der sich noch nicht gewandelt hat. Sie kann keine Gedanken der
anderen lesen und somit nicht mit ihnen kommunizieren.
Ihr bester Freund Raf hat sich bereits gewandelt, doch es stört ihn nicht
das Kira anders ist. Er fühlt sich zu ihr hingezogen und sie scheint seine
Gefühle zu erwidern. Bis zu dem Tag an dem Kira Raf beinahe umbringt. Sie hat
enorme Kräfte, doch woher kommen diese?
Immer mehr zieht sich Kira nun von Raf und ihrer Familie zurück und lernt
letztlich Simon kennen. Er ist wie sie, er kann auch die Gedanken von anderen
kontrollieren, ja sogar manipulieren. Kira lässt sich auf ihn ein, was aber
auch Gefahren mit sich bringt …
„Open Minds – Gefährliche Gedanken (Mindjack #1)“ ist der Auftakt einer
dystopischen Reihe und stammt von der Autorin Susan Kaye Quinn.
Kira ist 16 Jahre alt und ein eher schüchternes und ruhiges junges Mädchen.
Im Vergleich zu anderen ihres Alters ist sie anders, denn sie hat sich noch
nicht gewandelt. Sie kann die Gedanken der anderen, die auf diese Weise
miteinander kommunizieren, nicht lesen und wird als sogenannte Null bezeichnet.
Das macht Kira sehr zu schaffen, sie fühlt sich außen vor. Als sie von Simon
erfährt, dass sie eine andere Fähigkeit besitzt ändert sich ihr Leben komplett.
Sie kann die Gedanken von anderen kontrollieren, ja manipulieren. Zu Beginn ist
Kira eher ein schwaches Mädchen, doch mit der Zeit nimmt sie ihr Leben in die
Hand und wird stärker und mutiger.
Simon war mir das gesamte Buch über sehr merkwürdig. Ich wusste ehrlich
gesagt nicht wirklich wie ich ihn nehmen sollte. Er möchte Kira helfen
allerdings ist nie wirklich klar ob er nicht doch auch selbst Hintergedanken
verfolgt.
Raf ist ganz anders, ihn mochte ich sofort. Er steht zu Kira, ihm ist es
egal, dass sie noch nicht gewandelt ist. Man merkt was er für Kira empfindet,
doch sie stößt ihn ziemlich vor den Kopf.
Alles in Allem sind die Charaktere wirklich gut gelungen. Man kann sie sich
gut vorstellen und in sie hineinversetzen.
Der Schreibstil der Autorin ist recht flüssig und lässt sich gut lesen. Zu
Beginn allerdings hatte ich so einige Probleme mit den ganzen neuen Wörtern,
das hat den Lesefluss etwas gestört. Nach ein paar Seiten hat sich dies aber
gegeben.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Kira in der Ich-Perspektive.
Man bekommt so als Leser eine richtig gute Bindung zu ihr, lernt ihre Gedanken-
und Gefühlswelt richtig gut kennen.
Die Handlung selber ist unerwartet mit Überraschungen, welche die Spannung
schüren. Man weiß jetzt nicht unbedingt wie es wohl weitergeht und ist
gefesselt. Das Tempo ist gut gewählt, es kommt keine Langeweile auf.
Was ich allerdings als ein wenig störend empfunden habe war die
Dreiecksgeschichte zwischen Kira, Raf und Simon. Irgendwie gibt es da nichts
Halbes aber auch nichts Ganzes, entweder ganz oder gar nicht.
Die Idee mit dem Gedankenlesen und dem Mindjacking ist wirklich toll
umgesetzt und hat mir sehr zugesagt.
Das Ende war für mich persönlich anders als ich es erwartet habe. Es ist
aber sehr gut umgesetzt und passt aber dennoch gut. Einige Dinge sind offen
geblieben, die Lust nach mehr ist definitiv da.
Fazit:
„Open Minds – Gefährliche Gedanken (Mindjack #1)“ von Susan Kaye Quinn ist
ein gut umgesetzter Auftakt der dystopischen Reihe.
Gut vorstellbare Charaktere, eine interessante nachvollziehbare Idee und
die spannende, teils unerwartete Handlung machen Lust auf mehr und wissen, bis
auf ein paar Stolpersteine zu Beginn, zu begeistern.
Durchaus lesenswert!

Ich bedanke mich beim Übersetzer für die Bereitstellung des eBooks.

Diese Rezension ist auch noch hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.