Gelesen: „Das Lächeln der Leere“ von Anna S. Höpfner


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Taschenbuch: 256 Seiten
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Verlag: cbt
(11. August 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3570309266
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ISBN-13: 978-3570309261
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:
Ab
13 Jahren

Kurzbeschreibung:
„Und wenn du innen
schon total zerbrochen bist.“
Die bewegende Autobiografie eines außergewöhnlichen jungen Mädchens
Sofia ist gerade einmal vierzehn Jahre alt – und
magersüchtig. Anstatt wie alle anderen in ihrem Alter erste Erfahrungen mit Jungs
zu machen und Partys zu feiern, steckt sie in einer Klinik fest, in der sie neu
erlernen soll, was für andere Jugendliche selbstverständlich ist: leben.
Schnell spürt sie, dass es gar nicht so einfach ist, ihre Sucht aufzugeben und
etwas zu finden, was die Leere in ihr wirklich ausfüllt. Tag für Tag kämpft sie
sich durch den Klinikalltag, auf der Suche nach sich selbst. Sie begegnet dort
Mädchen, die sie verstehen und im Gesundwerden bestärken. Und ganz langsam
findet Sofia etwas wieder, das sie vor langer Zeit verloren hat: ihr Lächeln.
(Quelle: cbt)
Meine Meinung:
Mit gerade mal 14 Jahren ist Sofia bereits magersüchtig.
So bleiben die Erfahrungen, die andere Jugendliche in ihrem Alter machen auf
der Strecke. Stattdessen verbringt Sofia ihre Zeit in einer Klinik, macht
Therapien, lernt andere Mädchen mit ähnlichen Problemen kennen und muss vor
allem eines wieder lernen, zu leben.
Kann sie es wirklich schaffen ihre Krankheit hinter sich
zu lassen?
Das Jugendbuch „Das Lächeln der Leere“ stammt von der
jungen Autorin Anna S. Höpfner. Es ist das Debüt der Autorin und für mich war
es das erste Buch über das Thema Essstörungen.
Die Protagonistin Sofia ist gerade mal 14 Jahre alt. Sie
ist magersüchtig und verbringt einige Zeit in einer Klinik für Essstörungen.
Dort muss sie lernen wieder zu leben. Als Leser kann man sich sehr gut in Sofia
hineinversetzen und ich muss zugeben ich habe mit ihr mitgefühlt während des
gesamten Buches.
Auch die anderen Personen, wie die anderen Mädchen in der
Klinik, Therapeuten, ihre Familie und auch Sofias Freunde sind Anna S. Höpfner
gut gelungen. Man kann sie sich alle gut vorstellen.
Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich und flüssig zu
lesen. Es ist alles gut zu verstehen. Was ich besonders gut fand am Ende des
Buches gibt es eine Art Glossar, wo wichtig Begriffe, gerade auch im Hinblick
auf das Thema Essstörung, gut erklärt werden.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Sofia in der
Ich-Perspektive. Es ist ihre Geschichte, ihr Weg zurück ins Leben. Man lernt
sie so gut kennen und bekommt einen Einblick in ihr Seelenleben.
Die Handlung ist authentisch dargestellt. Man merkt, dass
Anna S. Höpfner quasi auch eigene Erfahrungen mit eingebracht hat. Das Hauptaugenmerk
liegt hier auf dem Klinikaufenthalt von Sofia. Man kann sich die Klinik gut
vorstellen und bekommt einen sehr guten Einblick in das Leben dort. Es ist ein
Auf und Ab, macht Sofia an einem Tag einen Schritt vor, geht sie an anderen
Tagen zwei Schritte zurück. Dies bringt Anna S. Höpfner wirklich gut zum
Ausdruck.
Das Ende hat mich zufriedengestellt im Hinblick auf das
Gesamtgeschehen. Es bringt den Leser aber auch zum Nachdenken, man überlegt wie
ergeht es Sofia nach ihrem Aufenthalt in der Klinik. Denn ihr Weg ist noch
lange nicht zu Ende.
Fazit:
Abschließend gesagt ist „Das Lächeln der
Leere“ von Anna S. Höpfner ein authentisches und nachdenklich stimmendes
Jugendbuch über ein ernsthaftes alltägliches Thema.
Die glaubhaft dargestellte Protagonistin, der
jungendliche flüssig lesbare Stil und eine Handlung, die ein Auf und ab ist und
den Leser den Alltag in einer Klinik für Essstörungen näher bringt haben mich
hier bewegt und überzeugt.
Sehr zu empfehlen!
Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Gelesen: „Was die Welle nahm“ von Vera Kissel

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Gebundene
Ausgabe:
256 Seiten
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Verlag: Dressler (21. Juli 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3791511106
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ISBN-13: 978-3791511108
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

13 – 16 Jahre

Kurzbeschreibung:
Wenn die Wahrheit
anders ist, als du glaubst.
Ausschlafen, schwimmen, rumhängen. Eigentlich könnte der 14-jährige Lukas
tun, was er will. Doch zu sehr beschäftigt Lukas der Gedanke an seinen Vater,
der beim schrecklichen Tsunami vor zehn Jahren ums Leben kam – und viel mehr
noch die Frage, warum niemand über den Vater spricht. Es ist, als hätte es ihn
nie gegeben. Auf der Suche nach einer Erklärung entdeckt Lukas etwas, das ihn
zunächst völlig aus der Bahn wirft.
(Quelle: Dressler)
Meine Meinung:
Lukas ist 14 Jahre alt und er vermisst seinen Vater.
Dieser kam vor 10 Jahren bei dem verheerenden Tsunami ums Leben. Mit seiner
Mutter lebt er in Berlin-Neukölln, doch mit ihr über den Vater reden kann er
nicht. Es gibt auch keine Fotos oder andere Erinnerungsstücke. Nur ein längst
verwachsenes Foto nennt Lukas sein Eigen. Als seine Mutter mit ihrem Freund
Urlaub macht stellt Lukas Nachforschungen an. Doch ist er wirklich bereit für das,
was er herausfindet?
Das Jugendbuch „Was die Welle nahm“ stammt von der
Autorin Vera Kissel. Es ist das erste Buch der Autorin und ich war wirklich
gespannt darauf, denn wer hat die Bilder nicht vor Augen, wie sich damals diese
riesige Welle ihren Weg ins Landesinnere bahnte. Allerdings geht es hier nicht
um den Tsunami direkt, sondern um die Auswirkungen danach.
Der Protagonist Lukas ist 14 Jahre und eigentlich ein
ganz normaler Teenager in Berlin-Neukölln. Er grübelt ziemlich viel und ist
ziemlich leicht beeinflussbar. Beim Tsunami damals hat Lukas seinen Vater
verloren. Er trauert, immer wieder fragt er sich „Was wäre wenn…?“ Ich fand
Lukas sympathisch, konnte mich gut in ihn hineinversetzen.
Auch die anderen Figuren, wie seine Mutter Anja, die kein
Wort über ihren damaligen Mann verliert und längst einen neuen Freund hat, sind
gut gezeichnet.
Der Schreibstil der Autorin ist zu Beginn sehr
gewöhnungsbedürftig. Sie verwendet teils kurze knappe Sätze, manchmal auch nur
ein Wort, und es fehlen des Öfteren Satzzeichen. Wenn man sich aber daran
gewöhnt hat kommt man sehr flüssig und gut voran.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Lukas. Man
bekommt so einen sehr guten Einblick in seine Gefühlswelt, lernt ihn kennen und
kann seine Handlungen nachvollziehen und verstehen.
Die Handlung strotzt jetzt nicht vor übermäßiger Spannung.
Es ist eher das Emotionale, das den Leser hier gefangen nimmt. Man begleitet Lukas
auf der Suche nach Antworten, fühlt mit ihm, ist bewegt von dem was er
herausfindet.
Das Ende hat mir gefallen. Es ist ein guter Abschluss,
macht das Buch rund. Es hat mich bewegt zurückgelassen.
Fazit:
Kurz gesagt ist „Was die Welle nahm“ von Vera Kissel ein
authentisches Jugendbuch.
Der sympathsiche Protagonist, ein eher
gewöhnungsbedürftiger aber dann wirklich guter Stil und eine Handlung, die
emotional ist haben mich bewegt und vollkommen überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

Gelesen: „So riecht Glück“ von David Cirici


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Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
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Verlag: Dressler (21.
Juli 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3791527487
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ISBN-13: 978-3791527482
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 9 – 11 Jahre

Kurzbeschreibung:
Ein Hundeleben
oder: Gib die Hoffnung niemals auf!

Während eines Bombenhagels verliert Hund Locke sein Zuhause und die Menschen,
die er liebt. Um zu überleben, muss er fliehen und dramatische Zeiten als
Streuner, Zirkus- und Wachhund durchmachen. Doch Locke glaubt fest an ein
Wiedersehen mit »seinen Menschen«, besonders den Kindern Janinka und Mirek.
Voller Hoffnung und unermüdlich macht er sich in der in Schutt und Asche
liegenden Stadt auf die Suche nach den beiden.
(Quelle: Dressler)
Meine Meinung:
Es herrscht Krieg. Durch einen Bombenangriff verliert Locke seine Familie,
die Menschen die sich um ihn gesorgt haben. Von nun an muss er irgendwie
alleine klarkommen. Er lernt eine andere, ebenfalls verlassene, Hundegruppe
kennen und schließt sich ihnen an. Jetzt heißt es wo bekomme ich Futter her, wo
kann ich sicher schlafen und wie werde ich Flöhe wieder los für Locke.
Doch schnell merken die Hunde, dass die Menschen sehr aggressiv und böse
geworden sind, sie müssen weiterziehen. Dabei wird die Gruppe immer kleiner.
Und außerdem ist Locke ja auch noch auf der Suche nach seinen Kindern.
Wird er Erfolg haben?
Das Kinderbuch „So riecht Glück“ stammt vom Autor David Cirici. Laut
Verlag ist es für Kinder in einem Lesealter von circa 9-11 Jahren geeignet.
Der „Protagonist“ in diesem Buch ist kein Mensch, sondern
ein Hund namens Locke. Er ist ein Mischling und äußerst liebevoll beschrieben.
Locke verliert seine Menschen und muss sich alleine durchschlagen. Dabei gibt
er niemals auf, er ist immer voll Hoffnung, dass doch noch alles wieder gut
werden wird. Locke ist eine treue Seele.
Der Schreibstil des Autors ist leicht zu verstehen und
man kommt so auch flüssig durch die Seiten. Er beschreibt die Szenen ziemlich
bildhaft und beispielsweise die Gerüche kann man als Leser beinahe schon
riechen. Unterstützt wird das Geschriebene durch sehr schöne Illustrationen,
beispielsweise  der kleine Hund immer zu
Beginn eines Kapitels.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Locke in der
Ich-Perspektive. Man erlebt als Leser seine Abenteuer hautnah mit.
Die Handlung erzählt Lockes Geschichte. Das Thema Krieg wird
gut an den Leser gebracht. Allerdings ist es doch auch sehr bedrückend und ich
denke gerade jüngere Leser sollten hier nicht alleine sein. Es ist schon
ziemlich hart wie das Gefangenenlager oder auch die Misshandlungen beschrieben
werden.
Und dennoch, trotz der teilweise sehr bedrückenden
Stimmung, es schimmert immer wieder Hoffnung durch. Locke lässt den Kopf
niemals hängen.
Die Treue des Hundes seiner Familie gegenüber wird hier
sehr schön zum Ausdruck gebracht. Und auch Hundefreundschaften dürfen natürlich
im Buch nicht fehlen.
Das Ende ist sehr schön. Es stimmt hoffnungsfroh und
passt einfach sehr gut zur Gesamtgeschichte um den Hund Locke.
Fazit:
Zusammenfassend gesagt ist „So riecht Glück“ von David
Cirici ein doch recht anspruchsvolles Kinderbuch.
Ein Hund als Protagonist, der flüssig lesbare gut zu
verstehende Stil und die etwas bedrückende aber immer mit Hoffnung durchtränkte
Handlung konnten mich hier vollends überzeugen, regen aber auch zum Nachdenken
an.

Ich danke dem Verlag für das zugesandte Exemplar!
 

Gelesen: „Die seltsame Berufung des Mr Heming“ von Phil Hogan

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Gebundene Ausgabe: 367 Seiten
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Verlag: Kein & Aber (1. Juli 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3036957049
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ISBN-13: 978-3036957043
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Originaltitel: A
Pleasure and a Calling

Kurzbeschreibung:
Dem Immobilienmakler William Heming sollte man sich auf
keinen Fall anvertrauen, so einnehmend er auch ist. Kaum hat er einen
Verkaufsvertrag abgeschlossen, lässt er den Schlüssel duplizieren und schleicht
sich in Abwesenheit der Bewohner nicht nur in deren Häuser – wo er mit Vorliebe
alles begutachtet, seinen Hunger stillt, aber gerne auch mal etwas repariert -,
sondern er schleicht sich vor allem in deren Leben. 
Sein Hobby wird immer riskanter, seine Taktik immer ausgefeilter, seine Obsession immer dominanter – bis
es zum ersten Toten kommt. Und Mr Heming sich verliebt.
(Quelle: Kein & Aber)
Meine Meinung:
William Heming ist Immobilienmakler. Er versucht seine
Mandanten immer glücklich zu machen. Allerdings, was keiner weiß, er behält
wann immer er ein Objekt an den Mann bzw. Frau gebracht hat, einen Schlüssel
zurück. So kann er in Abwesenheit der Bewohner in deren Häuser und vielleicht
hier mal einen Wasserhahn reparieren oder da eine Glühbirne austauschen. Allerdings
schleicht er sich so in deren Leben und das ist auch kriminell.
Seine Angewohnheiten werden immer extremer, es kommt zu
immer mehr riskanten Dingen und sein Leben wird unkontrollierbar und zunehmend
hektischer. Bis zu dem Tag an dem es einen Tod gibt und William sich verliebt…
Der Roman „Die seltsame Berufung des Mr. Heming“ stammt
von Autor Phil Hogan. Es ist das erste Buch des Autors das ins Deutsche
übersetzt wurde und ich war richtig gespannt darauf Mr. Heming kennenzulernen.
William Heming ist ein wirklich unsympathischer ziemlich
merkwürdiger Typ. Aber ich finde gerade das macht ihn auch irgendwie
interessant. Er hat die Angewohnheit Schlüssel seiner Objekte zu behalten wenn
er sie verkauft hat. Er sammelt die Schlüssel regelrecht, es ist ein Zwang.
Auch die anderen im Buch vorkommenden Charaktere sind
jetzt nicht unbedingt so, dass man sagen könnte man mag sie ohne Umschweife.
Aber ich vermute sehr stark der Autor hat es gewollt. Man soll sich Gedanken um
sie machen, sich mit ihnen auseinander setzen. Und das ist gelungen.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und sehr gut zu
lesen. Er ist humorvoll und man fühlt sich sehr gut unterhalten.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von William
Heming in der Ich-Perspektive. Man bekommt also einen schonungslosen Einblick
in seinen Kopf, lernt ihn so kennen.
Die Handlung an sich ist mehr als skurril. Ich meine so
ein Immobilienmakler ist mir wirklich noch nicht untergekommen. Es wird nicht
alles chronologisch geschildert, immer wieder gibt es Rückblenden in die nahe Vergangenheit,
Williams Kindheit und auch Jugend. Man versucht als Leser aus diesen Passagen herauszulesen
weshalb William diese Neigung hat. Man kann aber zu jeder Zeit problemlos
folgen.
Neben schwarzen Humor kommt aber auch ein wenig Liebe im
Buch vor und es gibt sogar krimiähnliche Züge.
Das Ende hat mich leider nicht so ganz überzeugt. Die
Hintergründe, warum William Heming so ist wie er ist wurden für meinen
Geschmack nicht genügend aufgeklärt.
Fazit:
Alles in allem ist „ Die seltsame Berufung des Mr. Heming“
von Phil Hogan ein Roman der anders ist als andere.
Ein eigentlich unsympathischer Protagonist, der aufgrund
seiner Eigenart schon wieder sympathisch ist, der humorvolle gut zu lesende
Stil und eine Handlung die herrlich skurril ist haben mir hier kurzweilige sehr
unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Leseexemplar.
 

Gelesen: „Lost Souls Ltd., Blue Blue Eyes“ von Alice Gabathuler

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Taschenbuch: 288 Seiten
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Verlag: Thienemann Verlag (16.
Juli 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 352220204X
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ISBN-13: 978-3522202046
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

14 – 17 Jahre
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Kurzbeschreibung:
Lost Souls Ltd. – So nennt sich die
Untergrundorganisation um den jungen Fotografen Ayden, den kaputten Rockstar
Nathan und den charmanten Verwandlungskünstler Raix. Sie alle haben als Opfer
von schweren Verbrechen überlebt und dabei einen Teil ihrer Seele verloren. Nun
verfolgen sie nur ein Ziel: Jugendliche in Gefahr aufzuspüren und zu versuchen,
sie zu retten. Dabei kämpfen sie gegen Entführer, Mörder, das organisierte
Verbrechen – und gegen die Dämonen ihrer Vergangenheit.
Ihre neuste Mission: Kata Benning. 18 Jahre alt. Augen so
blau wie das Meer. Tief in sich ein Geheimnis, das sie vor sich weggeschlossen
hat. Ein Bombenanschlag auf ihre Adoptiveltern zerstört ihre Zukunft, stellt
ihre Gegenwart infrage und führt sie in eine Vergangenheit, in der nichts war,
wie es schien. Sie gerät mitten in einen schmutzigen Krieg um gestohlene Daten.
Ihr Leben wird zum Pfand mächtiger und gefährlicher Feinde. Doch sie hat starke
Verbündete an ihrer Seite: Lost Souls Ltd.
(Quelle: Thienemann Verlag)
Meine Meinung:
Kata wird am Tag vor ihrem 18. Geburtstag Zeugin eines
Bombenanschlags, bei dem ihre Eltern ums Leben kommen. Sie selber überlebt
diesen aber nur aufgrund der geheimnisvollen Untergrundorganisation „Lost Souls
Ltd.“. Doch Kata ist noch lange nicht in Sicherheit. Es gibt mächtige Gegner,
die Kata als Spielball benutzen und ihr Leben gefährden.
Kann die Lost Souls Ltd. Kata helfen?
Der Jugendthriller „Lost Souls Ltd., Blue Blue Eyes“
stammt von der Autorin Alica Gabathuler. Es ist der Auftaktband einer Reihe und
für mich war dieses Buch das erste der Autorin. Der Klappentext hat mich sehr
angesprochen und so war ich neugierig auf den Inhalt.
Es gibt 4 Protagonisten im Buch. Kata, Ayden, Nathan und
Raix. Das Hauptaugenmerk liegt hier in diesem ersten Band auf Kata. Sie ist 18
Jahre alt und hat ihre Eltern bei einem Bombenanschlag verloren. Kata ist zu
Beginn eher zurückhaltend und schüchtern, ja fast schon scheu. Sie macht aber
im Verlauf eine nachvollziehbare Wandlung durch. Leider erfährt man nicht so
viel über sie, ein wenig mehr Tiefe hätte hier viel bewirkt.
Auch die anderen Protagonisten Ayden, Nathan und Raix
bleiben leider sehr blass. Das fand ich schade, denn je mehr man über die
Charaktere erfährt desto besser kann man sie sich eigentlich vorstellen. Hier scheint
es aber gewollt zu sein, denn immerhin wird es eine Fortsetzung geben.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich flüssig und gut
weglesen. Er ist recht jugendlich gehalten und gut zu verstehen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen
Perspektiven. Hierfür wird jeweils die 3. Person verwendet. Man kann auch recht
gut unterscheiden wer von den Protagonisten gerade dran ist, sie heben sich
voneinander ab.
Die Handlung ist so lala. Der Beginn ist beschwerlich.
Man wird direkt ins Geschehen geschmissen, ohne jegliche Erklärung, ohne
Hintergrundwissen. Dies bleibt auch recht lange so und es entstehen sehr viele
Fragezeichen. Es wirkt alles ziemlich geheimnisvoll und mysteriös. Erst nach
und nach lichten sich die Fragen und gegen Ende, so auf den letzten circa 100
Seiten, wird dann auch endlich spannend und dramatisch. Vorher empfand ich das
Geschehen eher als recht ruhig und verhalten.
Das Ende selber ist ein kleiner Cliffhanger. Die
Geschichte um Kata ist abgeschlossen aber dennoch es gibt offene Dinge. Im
zweiten Teil wird sich alles um Nathan drehen.
Fazit:
Zusammenfassend gesagt ist „Lost Souls Ltd., Blue Blue
Eyes“ von Alica Gabathuler ein Jugendthriller der mich zwiegespalten zurücklässt.
Einerseits haben mir die sympathischen Charaktere und der
gut zu lesende Stil zugesagt aber es hat mir an Spannung um Tiefe gefehlt.
Potential für die Serie ist definitiv vorhanden, es wurde
aber nicht ausreichend genutzt.
Schade!

Ich danke dem Verlag und vorablesen für das bereitgestellte Exemplar!

DVD – Verlosung „A Long Way Down“

Guten Morgen meine Lieben,
heute an diesem Freitagmorgen habe ich mal wieder eine Aktion für euch.
Ich starte heute eine Verlosung.

Kennt ihr den Film
„A Long Way Down“ ?
Nein?
Na dann passt nun mal genauer auf:
A LONG WAY DOWN
 
Nach HIGH FIDELITY und ABOUT A BOY die neue
Bestseller-Verfilmung
von Nick Hornby
Mit Pierce Brosnan, Toni
Collette, Aaron Paul und Imogen Poots
Ab 5. September 2014 auf DVD, Blu-ray und als Video on
Demand
Vier Menschen
treffen in der Silvesternacht zufällig auf dem Dach eines Londoner Hochhauses
aufeinander. Alle mit dem gleichen Vorsatz: Martin (Pierce Brosnan), J.J.
(Aaron Paul), Maureen (Toni Collette) und Jess (Imogen Poots) wollen ihrem
Leben ein Ende setzen. Überrumpelt von der unerwarteten Gesellschaft,
springt allerdings keiner der vier Lebensmüden. Stattdessen verbringen sie den
Rest der ereignisreichen Nacht gemeinsam und schließen bei Sonnenaufgang einen
Pakt: Neuer Selbstmordtermin ist der Valentinstag und bis dahin bringt sich
niemand um. Es bleiben sechs Wochen, die gemeinsam überlebt werden müssen…
Pierce Brosnan
(JAMES BOND 007), Golden Globe-Gewinnerin® Toni Collette (THE SIXTH SENSE,
LITTLE MISS SUNSHINE), Shooting-Star Imogen Poots (JANE EYRE, DRECKSAU) und
Emmy-Preisträger Aaron Paul (BREAKING BAD) brillieren als Top-Cast in der
Bestseller-Verfilmung von Erfolgsautor Nick Hornby (HIGH FIDELITY, ABOUT A
BOY). Mit typisch britisch-schwarzem Humor setzt Pascal Chaumeil (DER
AUFTRAGSLOVER) die ungewöhnliche Geschichte und Freundschaft um vier
Selbstmordkandidaten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, in Szene.
Auf der DVD und Blu-ray enthalten sind Interviews mit Cast & Crew,
Outtakes, zusätzliche Szenen, ein alternatives Ende sowie der Weltpremieren-Clip.

Der Trailer:

Ihr habt nun die Chance hier bei mir 3 mal je eine DVD des Films zu gewinnen!

Vielen Dank an dieser Stelle an Public Insight für die DVDs!

Um die Chance auf eine der DVDs zu haben müsst ihr mir einfach folgende Frage beantworten:

Wie heißt einer der Hauptdarsteller im Film, der auch in Bondfilmen mitgespielt hatte?

 Die Antwort schickt ihr mir bitte zusammen mit eurer Adresse per Mail an
mteichner82@googlemail.com

Nicht hier als Kommentar posten, das lösche ich direkt!!

Regeln:
–         
Teilnahme
am Gewinnspiel ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung des
Erziehungsberechtigten
–         
Das
Gewinnspiel endet am 12.09., 23:59 Uhr
–         
Teilnahme
und Versand nur innerhalb Deutschland möglich! 
–    Eine doppelte Teilnahme führt zum sofortigen Ausschluss vom Gewinnspiel!
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Der
Rechtsweg ist ausgeschlossen
–         
Keine
Haftung für den Postweg

Das Gewinnspiel ist beendet !