Gelesen: „Schuld“ von Grit Poppe


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Broschiert: 336 Seiten
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Verlag: Dressler (21. Juli
2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3791516345
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ISBN-13: 978-3791516349
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

14 – 17 Jahre

Kurzbeschreibung:
Liebe und Verrat im
Schatten der Mauer.

Jana ist fünfzehn, lebt mit ihren linientreuen Eltern in der DDR und ist zum
ersten Mal verliebt. In Jakob. Aber ihre Eltern verbieten ihr den Umgang mit
Jakob. Sie nennen ihn einen Staatsfeind. Außerdem hat Jakobs Familie einen
Ausreiseantrag gestellt. Sieht Jana ihren Freund vielleicht bald nie wieder?
Und dann verschwindet Jakob wirklich. Er landet im Gefängnis, weil es in seinem
Land gefährlich ist, Kritik am System zu üben. Jana vermisst Jakob so sehr und
macht sich schreckliche Vorwürfe. Hätte sie besser auf ihn aufpassen müssen?
Wurde Jakob verraten? Und war das vielleicht sogar ihre Schuld?
(Quelle: Dressler)
Meine Meinung:
Als Janas Vater in Berlin eine neue Stelle bekommt zieht
sie zusammen mit ihren Eltern vom Land in die Hauptstadt. Doch für Jana ist dies
alles andere als leicht. Sie findet in der Schule kaum Anschluss, ist sie doch
für alle immer nur das Landei.
Nur einer nimmt Jana in Schutz, Jakob. Das verwundert
Jana, hat sie doch eigentlich gar nichts mit ihm zu tun. Außerdem seine Familie
will doch eh weg, hat einen Ausreiseantrag gestellt. Janas Eltern ist Jakob ein
Dorn im Auge, sind sie doch DDR treue Bürger, die nichts gegen das Regime sagen.
Und doch verbringen Jana und Jakob immer mehr Zeit
miteinander, er öffnet ihr mehr und mehr die Augen was wirklich in der DDR
passiert. Er übt offen Kritik am Land und bekommt die Auswirkungen zu spüren,
landet im Gefängnis deswegen.
Haben Jana und Jakob eine Chance? Wie wird es weitergehen
mit den beiden?
Das Jugendbuch „Schuld“ stammt von der Autorin Grit
Poppe. Sie hat bereits andere Bücher veröffentlicht, ebenfalls mit dem Thema
DDR, für mich war dies das erste Buch von ihr. Aber mit großer Sicherheit war
es nicht das letzte.
Jana ist 15 Jahre alt und soweit ein normales junges
Mädchen. Sie lebt in der ehemaligen DDR, geht dort zur Schule. In Berlin ist
sie neu und tut sich schwer Anschluss zu finden. Ihre Eltern sind treue DDR
Bürger, üben keine Kritik an der Regierung, eher im Gegenteil. Ihnen ist alles,
was passiert recht so wie es ist. Zu Jakob fühlt sich Jana hingezogen, ihren
Eltern ist er eher ein Dorn im Auge.
Jakob ist Janas Klassenkamerad. Er ist ein richtiger
Rebell, lehnt sich gegen das DDR-Regime auf wo er nur kann. Jakob will frei
sein, reisen und nicht so eingesperrt wie in der DDR. Seine Familie hat bereits
einen Ausreiseantrag gestellt. Er übt sogar öffentlich Kritik an der Regierung.
Die Folge davon bekommt er hautnah zu spüren, muss sogar ins Gefängnis dafür.
Die anderen im Buch vorkommenden Figuren spielen nur am
Rande eine Rolle. Einzig Janas Vater nimmt eine größere Rolle ein. Diese ist
gut dargestellt und seine DDR Ergebenheit kommt glaubhaft rüber.
Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich und flüssig zu
lesen. Es ist alles gut zu verstehen und man kommt gut durch die Seiten.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven
von Jana und Jakob. Zwischendrin gibt es kursive Passagen, diese spielen sich
in der Gegenwart, dem heute, nach dem Mauerfall, ab und schildern Janas
Erlebnisse.
Die Handlung fesselt in dem Sinne, dass man sich alles
was damals passiert ist sehr gut vorstellen kann. Es ist interessant zu lesen
was auch hinter den Kulissen abging damals. Und gerade ich als DDR Kind, die 7
Jahre in der DDR gelebt hat, war es eine Reise in die Vergangenheit. Zwar kann
ich mich nicht mehr an alles erinnern, doch die Zeit, in der das Geschehen
spielt, ist mir noch geläufig. Die Geschehnisse sind wirklich gut wiedergegeben,
auch wenn es sicherlich kein einfacher Inhalt ist.
Es ist alles nachvollziehbar, besonders auch dadurch, dass
es am Ende des Buches ein Glossar gibt, wo die wichtigsten Begriffe erläutert werden.
Das Ende hat mir gefallen. Es ist zwar etwas vorhersehbar
aber mich persönlich hat dies nicht gestört. Es rundet das Buch sehr gut ab und
lässt den Leser zufrieden zurück.
Fazit:
Alles in Allem ist „Schuld“ von Grit Poppe ein Jugendbuch
das die Geschehnisse der DDR sehr gut wiedergibt.
Authentische Charaktere, der jugendliche Stil und eine
Handlung, die fesselt aber auch nachdenklich stimmt, haben mich hier vollends
überzeugt.
Klar zu empfehlen!

Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
 

Blogtour „Gebundene Herzen“ – Tag 4 – Interview mit der Autorin

Hallo und Guten Morgen liebe Blogtour-Verfolger,
heute ist Tag 4 der Blogtour zu 
„Gebundene Herzen“
und endlich bin ich an der Reihe.

Nachdem ihr die letzten Tage bereits etwas über 
die Bücher (bei Astrid), 
die Protas (bei Simone)
und 
den Arbeitsplatz der Autorin (bei Pia

erfahren habt,
habe ich heute ein Interview mit
Amelia Blackwood
für euch!
Hallo liebe Amelia,

ich freue mich sehr dich hier im Rahmen unserer Blogtour
begrüßen zu dürfen und dass du mir ein paar Fragen beantwortest.
 
(© Sieben Verlag)
Magst du dich zum Einstieg bitte kurz selber
vorstellen?
Hallo Manja, ich freue mich mit Euch diese Blogtour
machen darf. Ich bin Amelia Blackwood und bin im Jahr 1976 zur Welt gekommen.
Seit 10 Jahren bin ich glücklich verheiratet und stolze Katzen-Mama. Meinen
Lebensunterhalt verdiene ich als Physiotherapeutin in der Praxis von meinem
Mann und mir. Seit 12 Jahren lebe ich in der Schweiz, in der Zürichsee-Region,
aufgewachsen bin ich aber im Fürstentum Liechtenstein.
Wie und Wann hast du das Schreiben für dich
entdeckt?
Ich habe in meiner frühen Schulzeit schon gerne geschrieben.
Wenn die Lehrerin oder der Lehrer mit einem Aufsatz-Auftrag ins Klassenzimmer
gekommen ist, war für mich der Schultag gerettet. Später, in meiner
Teenagerzeit (ach ist das lange her ;-)) habe ich dann Gedichte und lyrische
Texte verfasst. Während meines Physiotherapiestudiums war ich leider gezwungen
die Schreiberei aufzuschieben. Aber danach hat’s mich gleich wieder gepackt und
ich habe mein erstes Manuskript in Angriff genommen. Das liegt jedoch *hüstel*
unvollendet in der Schublade. Eine andere Geschichte ist mir damals in die
Quere gekommen.
Anfang August ist der zweite Teil „Brüder“
deiner Trilogie „Gebundene Herzen“ erschienen. Kannst du kurz zusammenfassen
worum es in der Trilogie geht.
Wie bist du auf die Idee dazu gekommen?
In „Gebundene Herzen“ geht es um zwei große Vampirsippen,
die sich aufgrund, nennen wir es politische Meinungsverschiedenheiten,
bekriegen. Mitten in diesem Chaos stehen Blue, Tom, Gabriel und die
Schattenlords Shadow, Umbro, Dark, Nero und Irbis. Es versteht sich natürlich
von selbst, dass die Menschheit nichts von der Existenz der Vampire erfahren
darf. Es geht um Liebe, Leid und Tod.
Die Idee zu „Gebundene Herzen“ ist mir ziemlich
unerwartet gekommen. Ich habe damals an einem Liebesroman geschrieben und
plötzlich hatte ich ein Bild von Blue im Kopf. Diese Vampirin hat mich nicht
mehr losgelassen und ich wusste, dass ich ihr eine Geschichte widmen musste.
Als ich dann den Liebesroman beendet hatte, habe ich gleich mit „Blue“
angefangen.
Hast du einen Charakter, der dir besonders
ans Herz gewachsen ist? Und gibt es jemanden den du gar nicht magst?
Ich mag sie alle auf ihre eigene Art und Weise. Sie sind
alle zu meiner Familie geworden. Aber einer liebe ich am meisten und das ist
ganz klar Irbis *seufz*. Eigentlich habe ich ihm nur eine Nebenrolle zugedacht,
doch er hat eine Art Eigenleben entwickelt und mich einfach nicht mehr
losgelassen. Er ist charmant, humorvoll, aber auch unerwartet tiefgründig.
Wer mir von Anfang an völlig unsympathisch war ist
Daniele Foresta, Toms Bruder. Doch hier will ich nicht zu viel verraten. Das
müsst Ihr selbst in „Brüder“ lesen.
Wenn du schreibst, fließen dann auch
persönliche Erfahrungen oder Beschreibungen von Personen bzw. Orten aus deiner
Umgebung mit ins Geschehen ein?
Auf jeden Fall. Ich denke, dass man automatisch auf die
eigenen Erfahrungen und Referenzen zurückgreift. Was man im Leben erlebt hat,
macht einen zu dem was man ist. Ich denke, dass gerade da die Individualität
eines jeden Autors liegt.
Wenn ich von verschiedenen Orten schreibe, bin ich meist
auch dort gewesen und wenn nicht habe ich mich anderweitig darüber schlau
gemacht.
Wie lange hast du am zweiten Teil „Brüder:
Gebundene Herzen 2“ geschrieben?
Diese Frage ist nicht so klar zu beantworten. „Blue“ und
„Brüder“ waren ursprünglich ein einziges Manuskript. Der Sieben Verlag und ich
haben uns jedoch dafür entschieden zwei Bände daraus zu machen. Am kompletten
Manuskript habe ich ca. 1,5 Jahre gearbeitet.
Wie wichtig ist dir der Kontakt zu deinen
Lesern, also beispielsweise durch die Blogtour oder auch durch Leserunden oder
ähnliches?
Der Kontakt zu meinen Lesern ist mir sehr wichtig. Ich
möchte wissen wie ihnen meine Geschichten gefallen. Ich freue mich immer über
Rückmeldungen, Fragen oder dergleichen. Für mich ist es von großem Belang
ansprechbar für die Leserschaft zu sein, was heutzutage ja nicht mehr so
schwierig ist mit den Möglichkeiten des Internets und der Social medias.
Du schreibst ja unter einem Pseudonym. Wie
kam es dazu, dass du dir dieses zugelegt hast? Kannst du dir vorstellen auch
mal ein Buch unter deinem richtigen Namen zu veröffentlichen?
Die Entscheidung unter dem Pseudonym zu veröffentlichen
kam eigentlich schrittweise. Mein Mann hat mir immer wieder gesagt, dass es
wahrscheinlich am besten so wäre. Ich habe mich jedoch immer dagegen gesträubt.
Für mich war es, als würde ich meine Identität verleugnen. Als mir dann auch
noch der Sieben Verlag nahegelegt hat ein Pseudonym zu wählen, habe ich den
Schritt gewagt. Die Wahl des Pseudonyms war danach ganz einfach und
unspektakulär. Amelia ist einer meiner Vornamen und den Namen Blackwood habe
ich im Internet mittels Namensgenerator gefunden.
Nun zu Deiner Frage ob ich vielleicht auch mal unter
meinem richtigen Namen veröffentlichen möchte. Ich habe vor Jahren einmal einen
Liebesroman unter meinem offiziellen Namen publiziert. Die ganze Angelegenheit
war jedoch nur mit Ärger und Enttäuschung für mich verbunden, weil ich aufgrund
meiner damaligen Naivität beim falschen Verlag veröffentlicht habe. Das Buch ist
deshalb mittlerweile auch nicht mehr lieferbar. Vielleicht gibt es irgendwann
einmal wieder einen Titel unter meinem richtigen Namen. Mal sehen …
Gibt es ein Genre in welchem du gerne mal
ein Buch veröffentlichen würdest?
Uh, schwierige Frage. Ich denke, ich werde (wieder)
einmal einen Contemporary/pure romance Roman veröffentlichen.
Ist der Beruf der Autorin dein Hauptberuf?
Wolltest du schon immer Autorin werden?
Nein. Wie bereits erwähnt bin ich selbständige
Physiotherapeutin. Ich schreibe in meiner Freizeit, wobei ich mir schon
vorstellen könnte, mein Therapeutenpensum zu reduzieren um mehr Zeit für die
Schreiberei zu haben. Leider geht das aber vom Finanziellen her nicht.
Und Ja, ich habe immer davon geträumt Geschichten zu
schreiben, die andere Leute lesen und ihnen damit Freude zu bereiten. Schon als
Kind habe ich mir, wenn ich nicht schlafen konnte, Geschichten ausgedacht.
Wie entsteht ein Buch bei dir? Von Anfang
bis Ende, oder entsteht vielleicht die Mitte zuerst und plottest drum herum?
Am Anfang steht bei mir immer der Hauptprotagonist oder
die Hauptprotagonistin. Sobald die Figur in allen Facetten steht, stricke ich
einen groben Plot darum herum. Ich lasse mir aber immer genügend Raum für die
Geschichte um flexibel zu bleiben. Meine Figuren tendieren in der Regel dazu,
eine Eigendynamik zu entwickeln und schreiben mir dann vor, wie der weitere
Verlauf auszusehen hat ;-). Das kann manchmal nervig sein *lach*.
Es ist auch schon vorgekommen, dass ich den Schluss noch
bevor ich in der Hälfte der Story war auf Papier hatte.
Was inspiriert dich beim Schreiben? Wie
kommst du auf deine Ideen?
Ich hole meine Inspiration aus meinem täglichen Kontakt
zu Menschen oder den Dingen die gerade in der Welt passieren. Manchmal spielt
auch meine eigene Verfassung eine Rolle. Meistens jedoch kommen meine Ideen
einfach so. Ich habe immer irgendwelche Bilder, Gespräche oder Handlungen im
Kopf, die niedergeschrieben werden wollen.
E-Book oder gedrucktes Buch, wozu tendierst
Du?
Ich lese lieber Print. Wenn ich aber in die Ferien gehe,
kommt der eReader mit. Früher habe ich immer 5 oder 6 Bücher eingepackt.
Irgendwann hat jedoch mein Mann, der der Kofferpacker in der Familie ist,
protestiert und mir einen Reader gekauft. Auf Reisen ist es wirklich eine gute
Alternative.
Wie sieht ein typischer Tag in deinem Leben
aus?
Action pur ;-). Morgens um 6 Uhr klingelt der Wecker. Um
7 Uhr geht’s ab zur Arbeit, die um 7.15 Uhr losgeht. Dann arbeiten wir bis
20.00 Uhr in der Praxis. Wenn es sich ausgibt, d. h. ein Patient absagt oder
nicht kommt, schreibe ich. Abends 20.30 Uhr werden meine beiden Stubentiger
gepflegt und verhätschelt und danach heißt es Beine hoch, fernsehen und
schreiben oder lesen.
Was liest du selber am liebsten?
Ich lese am liebsten Fantasy (Romantic, Urban und
klassisch), Thriller und Romantic Thrill.
Beschreibe dich bitte mit 3 positiven und 3
negativen Eigenschaften selbst?
O je :-). Willst Du das wirklich wissen ;-)? Eigentlich
solltest Du das meinen Mann fragen.
Positiv an mir finde ich meine Zuverlässigkeit, mein oft
als krankhaft bezeichneter Optimismus und meinen Dickschädel. Der hat mich
schon oft ans Ziel gebracht, auch wenn viele Hindernisse im Weg waren.
Meine negativen Seiten sind ganz sicher meine Ungeduld,
meine Unsicherheit und meine Kontrollsucht. Damit habe ich schon einige meiner
Freunde zur Weißglut getrieben *lach*
Hast du literarische Vorbilder?
Ja, da gibt es schon ein paar. Zum Beispiel J. R. Ward
und Lara Adrian. Simon Beckett und Christine Feehan, aber auch Pamela Palmer
mag ich gerne.
Kannst du schon etwas über neue
Projekte/Bücher sagen? Was können deine Leser in naher Zukunft von dir
erwarten?
Ich darf Dir und den Lesern mitteilen, dass im März 2015
der 3. Teil von „Gebundene Herzen“ erscheint. Er trägt den Titel … *trommelwirbel*
… „IRBIS“.
 Des Weiteren arbeite ich zurzeit an 3 Projekten: einem
Romantic Thrill, an einem Contemporary/pure romance Roman und am 4. und
definitiv finalen Teil von „Gebundene Herzen“. Dieser 4. Teil war ursprünglich
nicht geplant, doch nach „Blue“ haben sich viele Leserinnen einen
„Gabriel“-Teil gewünscht, welcher nun am Entstehen ist. Wann und wie dieser
Band heraus kommt, kann ich noch nicht sagen. Aber ich bin weiterhin ziemlich
beschäftigt, wie Du siehst.
Bevor wir zum Abschluss kommen, stell dir vor du
hast 3 Wünsche frei, was würdest du dir wünschen (außer noch mehr Wünsche)?
Soll ich jetzt Weltfrieden sagen, wie die Miss-Kandidatinnen in den
Filmen? 😉
Ich würde mir einiges mehr an Zeit für die Schreiberei wünschen, denn
an dem fehlt es mir ziemlich. Dann hoffe ich mehr als alles andere, dass ich
mit meiner großen Liebe noch viele Jahrzehnte verbringen darf.
Und Last but not Least: Dass es weiterhin begeisterte Leser gibt, die
sich an meinen geistigen Ergüssen erfreuen.
Du siehst, ich bin eigentlich ein sehr bescheidener Mensch und schnell
zufrieden 🙂
Vielen lieben Dank, liebe Amelia, das du mir die Fragen
beantwortet hast. Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Erfolg mit deinen
Büchern!

Ich hoffe dieses Interview hat euch die Autorin näher gebracht.

Meine Rezensionen zu Teil 1 und Teil 2:
Blue
Brüder

Zum Gewinnspiel:

Zu gewinnen gibt es eine signierte Ausgabe von „Brüder (Gebundene Herzen) zusammen mit passenden Lesezeichen.

Um in den Lostopf zu hüpfen beantwortet einfach folgende Frage:

Wie lange hat Amelia Blackwood insgesamt am Manuskript zu „Blue“ und „Brüder“ gearbeitet?

Schickt die Antwort bitte an
mteichner82@googlemail.com

!! Nicht hier in den Kommentaren beantworten !!

Einsendeschluss ist der 10.09.2014.

Nur wer alle Fragen richtig beantwortet hüpft auch in den Lostopf!

Die Autorin gibt die Gewinner dann auf ihrer Facebook-Seite bekannt!

Wer möchte kann hier als Kommentar eine Frage an die Autorin schreiben!
Diese werde ich sammeln und dann gibt es nach der Blogtour noch ein Extra mit den Antworten ;)!

Morgen geht es mit Tag 5 weiter!
 Dann bekommt ihr die

Playlist mit
„besonderen“ Textstellen
Den gesamten Tourplan findet ihr nochmals hier

Gelesen: „Das Haus am Alsterufer“ von Micaela Jary

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Taschenbuch: 576 Seiten
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Verlag: Goldmann
Verlag
(21. Juli 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3442480280
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ISBN-13: 978-3442480289

Kurzbeschreibung:
Hamburg 1911: Nur widerstrebend stimmt der verwitwete
Reeder Victor Dornhain der Heirat seiner Tochter Lavinia mit dem Architekten
Konrad Michaelis zu. Niemand in der Familie ahnt, dass Lavinias Schwester, die
Malerin Nele, ihren Schwager liebt. Etwa zeitgleich wird die 16-jährige Klara
Tießen als Hausmädchen bei Dornhains eingestellt. Nur Victor Dornhain und seine
Mutter Charlotte wissen, dass Klara sein illegitimes Kind ist. Drei Jahre
später bricht der Große Krieg aus und verändert alles: In der Tragödie erkennt
Lavinia ihre wahre Bestimmung, Klara findet auf der Suche nach ihrer
unbekannten Mutter den Mann ihres Lebens, und das Schicksal seiner Familie wird
für den Reeder zu einer Frage der Ehre …
(Quelle: Goldmann Verlag)
Meine Meinung:
Hamburg im Jahr 1911:
Lavinia Dornhain ist die jüngste Tochter der Reederfamilie
Dornhain. Sie hat sich in den Kopf gesetzt den Architekt Konrad Michaelis zu
heiraten. Allerdings ist ihre Familie nicht so unbedingt begeistert davon. Doch
Lavinia will sie unbedingt überzeugen ihr ihren Segen zu geben, auch um einen
Skandal zu vermeiden.
Was keiner ahnt, Nele, Lavinias Schwester, liebt Konrad.
Sie lebt in München, studiert dort Kunst. Und obwohl sie Konrad wirklich liebt
gibt sie ihn für Lavinia frei. Allerdings können die beiden den jeweils anderen
nicht wirklich vergessen.
Hat Nele nochmal eine Chance Konrad wiederzusehen? Kommen
sie eventuell sogar wieder zusammen? Und wie wird der Krieg alles verändern?
Der historische Roman „Das Haus am Alsterufer“ stammt von
der Autorin Micaela Jary. Für mich war dieser Roman das erste Buch welches ich
von der Autorin gelesen habe. Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und
meine Erwartungen an dieses Buch waren, obwohl ich nicht unbedingt der Leser
historischer Romane bin, doch sehr hoch.
Die Charaktere wirken sehr authentisch. Sie sind gut
ausgearbeitet und haben eine gewisse Tiefe.
Helene, genannt Nele, war mir am sympathischsten von
allen auftauchenden Charakteren. Sie ist selbstlos und schlau, studiert in
München Kunst an der Kunstakademie. Sie ist der krasse Gegensatz zu ihrer
Schwester Lavinia und versucht für ihre Unabhängigkeit zu kämpfen. Sie weiß
einfach was sie will.
Lavinia ist die Jüngste der Schwestern und ziemlich
verwöhnt. Sie ist noch recht kindisch und möchte auf Biegen und Brechen ihren
Kopf durchsetzen.
Ellionor ist die älteste der drei und wird wohl einmal
die Reederei der Familie übernehmen. Sie ist ziemlich verantwortungsbewusst.
Der Schreibstil der Autorin ist richtig gut zu lesen. Ich
kam sehr flüssig durch das Geschehen und es ist alles sehr gut zu verstehen.
Das Buch ist in 3 große Teile unterteilt. Hierbei spielt
jeder Teil in einem anderen Zeitrahmen und setzt andere Figuren in den
Mittelpunkt.
Die Handlung an sich ist sehr gut recherchiert. Man fühlt
sich als Leser richtig gehend ins Jahr 1911 zurückversetzt. Die Rolle der Frau
damals wird gut erklärt, sie war ja nicht gerade eine leichte. Eine Frau musste
damals ihre eigenen Angelegenheiten hinten an stellen und sich unterordnen.
Die Liebegeschichte entwickelt sich während des
Geschehens wirklich gut.
Ein klein wenig meckern muss ich aber auch. Ich empfand
die Handlung doch als ein wenig vorhersehbar. Man hat eine gewisse Ahnung wohin
es sich alles entwickeln konnte und manche Reaktion im Buch war schon ein
bisschen zu viel. Und dennoch es ist so ziemlich alles drin, Liebe,
Herzschmerz, Irrungen und Wirrungen, alles spannend und glaubhaft umgesetzt.
Das Ende ist schön so wie es ist. Der Epilog ist toll.
Und dennoch gibt es einige offene Dinge, die vielleicht sogar eine Fortsetzung
der Geschichte ermöglichen.
Fazit:
Abschließend gesagt ist „Das Haus am Alsterufer“ von
Micaela Jary ein wirklich sehr guter historischer Roman.
Die glaubhaft dargestellten Figuren, der tolle Stil der Autorin
und eine Handlung, die gut recherchiert und spannend umgesetzt wurde haben mich
hier wirklich sehr gut unterhalten und das obwohl ich nicht unbedingt die
Leserin historischer Romane bin.
Durchaus lesenswert!

Ich danke der Autorin für ihr Buch!
 

Gelesen: „Brüder (Gebundene Herzen)“ von Amelia Blackwood

Achtung:
Dies ist Band 2 einer Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!
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Format:
Kindle Edition
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Dateigröße:
939 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
300 Seiten
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Verlag:
Sieben Verlag (1. August 2014)
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Sprache:
Deutsch

Kurzbeschreibung:
Toms Glück scheint zum Greifen nah. Endlich hat er Blue
für sich gewinnen können und sie öffnet sich ihm jeden Tag mehr. Doch der Krieg
zwischen den Sangualunaris und den Outlaws tobt weiter und droht, an die
Öffentlichkeit zu geraten. Verrat und Korruption gehören zur Tagesordnung.
Darüber hinaus holen Tom die Schatten seiner Vergangenheit ein und er muss mit
sich selbst ins Reine kommen.
Als ein unerwarteter Gegner auftaucht und Tom gezwungen wird, auf Leben und Tod
für seine Liebe zu kämpfen, gerät er an seine Grenzen. Kann er gegen seine
inneren Dämonen aber auch gegen einen überlegenen Widersacher bestehen, und
somit seiner Liebe zu Blue den Weg ebnen?
(Quelle: Sieben Verlag)
Meine Meinung:
Tom und Blue sind nun beide Vampire und endlich auch ein
Paar. Es könnte alles so schön sein und so langsam sollte auch mal Ruhe
einkehren. Doch es kommt anders. Der Krieg zwischen den Sangualunaris und den
Outlaws wird immer schlimmer, die Angriffe werden häufiger. Und Tom wird von
seiner Vergangenheit eingeholt.
Dann taucht ein Gegner auf und Tom ist gezwungen zu
kämpfen, für Blue und für die Liebe.
Kann er das schaffen? Hat die Liebe eine Chance?
Der Roman „Brüder“ stammt von der Autorin Amelia
Blackwood. Es ist der zweite Teil der Reihe „Gebundene Herzen“ und es ist sehr
empfehlenswert den ersten Teil „Blue“ vorher zu lesen. So versteht man die
Zusammenhänge wesentlich besser und kommt gut mit der Handlung mit.
Die Charaktere sind soweit bereits gut bekannt.
Blue wirkt gereift. Mit den neuen Dingen in ihrem Leben
kommt sie eigentlich ganz gut klar. Sie weiß wer sie ist und auch wo sie steht.
Allerdings eines muss Blue lernen, sie muss vertrauen. Vor allem Tom kann und
sollte sie vertrauen.
Tom steht Blue zur Seite und ist immer für sie da. Okay,
er benimmt sich manchmal schon wie ein Macho aber was solls. Für ihn ist auch
vieles sehr neu, doch er schlägt sich wacker. Bis zu dem Zeitpunkt als ihn
seine Vergangenheit einholt.
Auch die anderen Charaktere sind wieder sehr gut
gelungen. Boss ist wieder mit von der Partie, er gehört aber auch einfach dazu.
Und Irbis, Blues Zwillingsbruder, nimmt auch eine größere Rolle ein. Vor allem
im Hinblick auf Band 3 ist dies toll, denn in Band 3 geht es um Irbis.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen.
Nach einer kurzen Anlaufzeit war ich wieder komplett im Geschehen gefangen und
wollte eigentlich nur eines, weiterlesen.
Geschildert wird das Geschehen aus wechselnden
Perspektiven. So kommen nicht nur Blue und Tom, sondern auch Irbis zur Wort.
Die Handlung ist eine Mischung aus Spannung, Drama,
Romantik aber auch Herzschmerz. Es ist eigentlich ein ständiges Auf und Ab und
es gibt so einige doch auch überraschende Entwicklungen zwischen den
Protagonisten.
Das Ende hat mich sehr überrascht. Es ist aber gut so wie
es ist und macht sehr neugierig auf die Fortsetzung „Irbis“, die im März 2015,
ebenfalls im Sieben Verlag, erscheinen soll.
Fazit:
Kurz gesagt ist „Brüder“ von Amelia Blackwood eine sehr
annehmbare Fortsetzung der „Gebundene Herzen“ – Reihe.
Sympathsiche Charaktere, der flüssige Stil, der mich
gefangen genommen hat und eine Handlung die so ziemlich alles bietet was man
sich als Leser wünscht haben mir spannende Lesestunden beschert und lassen mich
neugierig wartend auf Band 3 zurück.
Durchaus lesenswert!

Ich danke der Autorin für das bereitgestellte eBook.

Gelesen: „Das nachtblaue Kleid“ von Karen Foxlee

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Gebundene Ausgabe: 333 Seiten
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Verlag: Beltz & Gelberg (18.
August 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3407811810
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ISBN-13: 978-3407811813
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
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Originaltitel: The Midnight Dress
Das
Buch kaufen?

Das
Buch beim Verlag

Kurzbeschreibung:
Etwas
Schreckliches ist passiert. Ein Mädchen ist verschwunden. Es trug in dieser
unerträglich schwülen Nacht das magische Kleid. Ist es Rose oder Pearl? Karen
Foxlee erzählt in diesem Roman weit mehr als die Geschichte eines Mädchens, das
seinen Platz in der Welt sucht. Eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und
Verrat vor der Kulisse des tropischen Regenwaldes von Australien. Ein
Meisterwerk, bewegend und von großer Intensität.

Rose Lovell braucht keine Freunde. Rose hat niemals irgendwo dazu gehört. Doch
als sie mit ihrem Vater, der vor dem Leben flieht, in diesem Kaff an der
Pazifikküste Australiens strandet, trifft sie auf die unvergleichliche Pearl
Kelly, die alles überstrahlt. Von ihr lässt sich Rose überreden, auf dem Ball
der Zuckerrohrernte mitzumachen, dem alle Mädchen entgegenfiebern. Und so lernt
Rose die alte Edi Baker kennen, gemeinsam nähen sie das nachtblau schimmernde
Traumkleid, mit dem Rose die Schönste sein wird. Stich für Stich hört Rose von
Edis Geheimnissen und dem verborgenen Baumhaus, das einst ein Liebesnest war.
Erst am Schluss dieses Romans erfährt man von dem Unglück, das passiert ist und
alles verändert.
(Quelle: Beltz & Gelberg)
Meine Meinung:
Rose hat keine Freunde, gehört nirgends wirklich dazu.
Bis zu dem Zeitpunkt wo sie mit ihrem Vater in einer kleinen Stadt an der
Pazifikküste Australiens landet. Dort lernt sie die lebensfrohe lebendige Pearl
kennen und die Mädchen freunden sich an. Gemeinsam planen sie auf den Ball der
Zuckerrohrernte zu gehen, ein Ball auf den alle Mädchen wollen.
Durch
Pearl lernt Rose Edith Baker kennen. Sie nähen gemeinsam ein nachtblau
schimmerndes Kleid, das Rose wunderbar stehen wird. Während der Nähstunden
erzählt Edith Rose ihre Geschichte. Nichts ahnend das eine Tragödie auf sie
zukommt …
Das Jugendbuch „Das nachtblaue Kleid“ stammt von der
Autorin Karen Foxlee. Es ist ihr Debütwerk und ich war wirklich sehr gespannt
darauf was mich hier wohl erwarten würde.
Rose ist ein eher unfreundliches, störrische Mädchen, das
zudem sehr still und zurückgezogen ist. Sie wirkt auch teilweise ziemlich naiv.
Ich hatte zugegeben ein paar Probleme mit ihrer Art und Weise aber jetzt,
nachdem ich das Buch fertig gelesen habe, muss ich sagen sie passt ins Buch wie
die sogenannte Faust aufs Auge.
Das komplette Gegenteil ist Pearl. Sie ist lebensfroh,
offen und gutmütig. Aber eben auch recht eigenwillig.
Und obwohl die beiden Mädchen grundverschieden sind, so
freunden sie sich doch an und können einander vertrauen.
Auch die Nebenfiguren, wie beispielsweise Edith Baker,
sind tolle Persönlichkeiten. Auch sie haben mir gut gefallen.
Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft und gut zu
lesen. Teilweise ist er richtig gehend poetisch und ich habe das Buch sehr gerne
gelesen.
Es gibt zwei Erzählstränge im Buch. Zum einen die
Gegenwart, also das was tatsächlich passiert. Hier ist die Tragödie bereits
passiert. Und dann gibt es noch Rückblicke, wie Rose ankommt und Pearl
kennenlernt.
Die Handlung selber beginnt sehr ungewohnt. Man erfährt
quasi das Ende, jedoch ohne großartige Details. So wird man als Leser neugierig
darauf wie es passiert ist und beginnt zu lesen. Ich persönlich hatte damit
aber ein paar kleinere Probleme und hab etwas gebraucht um wirklich im Buch
anzukommen. Die weitere Handlung ist spannend und obwohl man weiß wie es
ausgeht, so gibt es doch immer wieder Überraschungen und Wendungen. Die
geschaffene Atmosphäre ist toll und gerade durch die Ecken und Kanten der
Charaktere wirkt alles realistisch.
Das Ende selber hat mich sehr mitgenommen. Es bewegt, ist
aber wirklich toll. Es macht das Buch rund.
Fazit:
Kurz gesagt ist „Das nachtblaue Kleid“ von Karen Foxlee
ein tolles Jugendbuch, das ich in dieser Form noch nicht gelesen habe.
Die gegensätzlichen gut herausgearbeiteten Charakter, der
flüssige teils poetische Stil der Autorin und eine Handlung, die nach kleinen
Anfangsschwierigkeiten, doch spannend ist und Überraschungen parat hält konnten
mich hier sehr gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!
Ich danke „Beltz & Gelberg“ und „Blogg dein Buch“ für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Gelesen: „Dark Elements – Steinerne Schwingen“ von Jennifer L. Armentrout

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Broschiert: 448 Seiten
–         
Verlag: MIRA Taschenbuch (11.
August 2014)
–         
Sprache: Deutsch
–         
ISBN-10: 3956490487
–         
ISBN-13: 978-3956490484
–         
Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

Ab 14 Jahren
–         
Originaltitel: White Hot Kiss
Buch
kaufen?

Das
Buch beim Verlag / eBook beim
Verlag

Kurzbeschreibung:
Vampire waren gestern – jetzt kommen die Gargoyles!
Nichts wünscht Layla sich sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein.
Aber während ihre Freundinnen sich Gedanken um Jungs und erste Küsse machen,
hat sie ganz andere Sorgen: Layla gehört zu den Wächtern, die sich nachts in
Gargoyles verwandeln und Dämonen jagen. Doch in ihr fließt auch dämonisches
Blut – und mit einem Kuss kann sie einem Menschen die Seele rauben. Deshalb
sind Dates für sie streng tabu, erst recht mit ihrem heimlichen Schwarm Zayne,
dem Sohn ihrer Wächter-Ersatzfamilie. Plötzlich wird sie auf einem ihrer
Streifzüge von dem höllisch gut aussehenden Dämon Roth gerettet … und er
offenbart ihr das schockierende Geheimnis ihrer Herkunft!
(Quelle: MIRA Taschenbuch)
Meine Meinung:
Auf unserer Erde gibt es einige Dämonen. Diese werden von
den sogenannten Wächtern in Schach gehalten. Des Nachts verwandeln sich diese Wächter
in Gargoyles.
Layla ist 17 und steht quasi zwischen den Welten. Sie
wächst zwar bei den Wächtern auf stammt aber von einem Dämon ab. Daher kann sie
nicht nur die Seelen sehen, sondern sie auch rauben, wenn ihr jemand zu nahe
kommt. Dies macht es ihr nicht leicht sowohl mit Menschen als auch Wächtern
zusammen zu sein.
Als der Dämon Roth Layla eines Tages vor einem anderen
Dämon rettet ahnt diese noch nicht, dass ihr gesamtes Leben auf den Kopf
gestellt wird …
Der Fantasyroman „Dark Elements – Steinerne Schwingen“
stammt von der Autorin Jennifer L. Armentrout. Ich kannte vor diesem Buch
bereits ein anderes Werk der Autorin, das mir damals allerdings weniger
gefallen hat. Umso neugieriger war ich nun auf diese Geschichte.
Die Protagonistin Layla gefiel mir wirklich sehr gut. Sie
ist eine sehr interessante Person. Layla ist 17 Jahre alt und halb Dämon, halb
Wächter. Dadurch kann sie Menschen ihre Seelen rauben wenn sie ihnen zu nahe
kommt. Sie fühlt sich nirgends richtig zugehörig, und zweifelt auch sehr an
sich und ihrem Dasein. Nur Zayne, ein Wächter, versteht Layla. Für ihn schwärmt
diese heimlich. Zum Dämon Roth fühlt sich Layla sehr hingezogen.
Roth ist ein sehr gut aussehender Dämon. Auch er ist toll
beschrieben und gefiel mir wirklich gut. Allerdings nicht immer wurde ich
wirklich schlau aus ihm. Erst mit der Zeit wird klar Roth verbirgt etwas.
Zayne ist ein Gargoyle. Er ist Laylas Schwarm und der
einzige der sie versteht.
Neben den drei genannten gibt es noch weitere Charaktere
im Buch, die Jennifer L. Armentrout wirklich sehr gut herausgearbeitet hat. Sie
alle besitzen Tiefe und sind vorstellbar.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen und flüssig.
Ich geb zu ich hatte ja ein wenig Angst, wurde aber eines Besseren belehrt.
Die Handlung ist spannend und hat mich richtig gepackt.
Es geht actionreich aber auch gefühlsbetont voran. Immer wieder gibt es
Wendungen, die mich überrascht haben.
Das Liebesdreieck empfand ich hier als gar nicht so
störend, es passt irgendwie richtig gut zur Gesamtgeschichte. Dabei knistert es
ziemlich und man fiebert als Leser regelrecht mit.
Das Ende ist sehr gemein. Nun heißt es warten, warten auf
die Fortsetzung. Und genau dieser Umstand ist hier besonders schwer, da noch
nicht klar ist wann die Fortsetzung erscheinen wird.
Fazit:
Abschließend gesagt ist „Dark Elements – Steinerne Schwingen“
von Jennifer L. Armentrout ein wirklich überzeugender Fantasyroman.
Die wunderbar herausgearbeiteten Charaktere, der flüssige
Stil und eine spannende Handlung haben mich hier gepackt und begeistert.
Absolut zu empfehlen!

Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.