Gelesen: „This is not a love story“ von Holly Bourne

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Taschenbuch:
512 Seiten
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Verlag:
Deutscher Taschenbuch Verlag (1. April 2014)
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Sprache:
Deutsch
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ISBN-10:
3423715855
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ISBN-13:
978-3423715850
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:
14 – 17 Jahre
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Originaltitel: Soulmates
Dieses
Buch beim Verlag?
Kurzbeschreibung:
Eine heiße und explosive Liebesgeschichte
An die wahre Liebe
oder gar an Seelenverwandtschaft hat die 17-jährige Penny nie geglaubt. Bis sie
eines Abends bei einem Konzertbesuch auf Noah trifft. Wie ein Magnet fühlt sie
sich von ihm angezogen – und Noah geht es anscheinend nicht anders. Sie spürt
die gewaltige Kraft der Gefühle und lässt Noah doch mit dem ihr eigenen
Sarkasmus abblitzen. Erst als sie sich ein paar Monate später wiedersehen, ist
klar: Penny und Noah können nicht voneinander lassen. Doch je näher sie sich
kommen, desto gefährlicher scheint ihre Leidenschaft für sie und ihre Umgebung
zu sein . . . Ist diese Liebe zu groß für sie?
(Quelle: Deutscher
Taschenbuch Verlag)
Meine Meinung:
Penny glaubt nicht wirklich an die große Liebe. Die Jungs
in ihrem Ort sind ihr alle zu unreif und nicht ihr Typ.
Da lernt sie auf der örtlichen Bandnight Noah kennen. Er
ist Gitarrist und Penny ist fasziniert von ihm. Sie kann ihn nur anschauen und
in seiner Gegenwart wird sie ohnmächtig. Doch Penny braucht zurzeit keinen
Freund und so sagt sie Noah er solle sie in Ruhe lassen.
Doch Penny muss die ganze Zeit an Noah denken, obwohl sie
ihn doch kaum kennt. Noah scheint es nicht anders zu gehen, auch er denkt
immerzu an Penny und gibt nicht so leicht auf …
Der
Roman „This is not a love story“ stammt von der Autorin Holly Bourne. Es
ist der erste Roman dieser Autorin. Ich war sehr gespannt auf diesen Roman, der
Klappentext versprach bereits sehr viel Gutes. Doch war ich bekommen habe war teilweise
doch unerwartet.
Penny ist 17 Jahre alt und hatte noch nie einen richtigen
Freund. Sie ist ein eigentlich ganz gewöhnliches junges Mädchen, abgesehen von
den Panikattacken, die sie immer wieder ohne Ankündigung heimsuchen. Es scheint
keinen Grund für diese Attacken zu geben, doch Penny macht ihre Mutter dafür
verantwortlich. Penny ist ein wenig zynisch. Ich persönlich empfand Penny als
recht sympathisches junges Mädchen.
Noah ist ein ebenfalls sympathischer Typ. Er ist
Gitarrist und gerade dabei sich mit seiner Band eine Karriere aufzubauen.
Bisher war sein Leben nicht immer leicht, obwohl seine Eltern viel Geld haben.
Die anderen im Buch vorkommenden Charaktere haben mir
ebenso zugesagt. Sie bilden alle zusammen ein rundes Bild.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht zu lesen. Sie
schreibt humorvoll und die Gefühle aber auch die Stimmung des Buches werden gut
zum Leser transportiert. Man kann sich gut einfühlen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Penny in der
Ich-Perspektive. So lernt man sie als Leser sehr gut kenne, kann eine Bindung
zu ihr aufbauen.
Die Handlung an sich ist soweit typisch der eines
Young-Adult-Romans. Sie beginnt richtig gut, man hat Spaß das Buch zu lesen.
Dann aber gibt es kurzzeitig eine Wendung mit der ich nicht so ganz klarkam. Es
scheint so als ob das Buch in Richtung Fantasy abzudriften droht. Zum Glück hat
sich die Autorin eines Besseren besannt und nochmal die Kurve gekriegt.
Allerdings wirkt die Handlung ab da leider auch recht vorhersehbar.
Zum Ende hin ging es mir dann leider viel zu schnell.
Das Ende selber war wenig überraschend. Es macht dem
Buchtitel alle Ehre, passt daher auch gut. Mich wirklich überzeugt hat es
jedoch nicht.
Fazit:
Alles in Allem ist „This is not a love story“ von Holly Bourne
ein leichter Roman für zwischendurch.
Die gut gestalteten Charaktere, der leichte Stil und eine
Liebesgeschichte mit einem Touch Fantasy konnten mich dennoch gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!

Ich bedanke mich bei vorablesen und dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Meine Rezension ist auch bei Lovelybooks, goodreads, Was liest du?, amazon, buecher.de, thalia.de und vorablesen zu finden.

Blogtour zu „Im Land der Nachtschattenvögel“ von Katjana May – Tag 1 – die Buchvorstellung

Hallo,
und herzlich Willkommen zum Auftakt der Blogtour
zum Buch
„Im Land der Nachtschattenvögel“
von Katjana May.


Zu Beginn werde ich euch heute das Buch ein wenig genauer vorstellen.
Eckdaten:
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Format: Kindle Edition/ ePub
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
301 Seiten
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Verlag: Impress (8. Mai 2014)
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Sprache: Deutsch

Das Cover:
Es ist in einem Grünton gehalten.
Auf
dem Cover sehen wir eine junge Frau, vermutlich Julie, die eine Laterne
in der Hand hält. Sie läuft durch einen düster wirkenden Wald und
schaut sich wohl sehr hektisch um.
Das Cover passt sehr gut zur Gesamtgeschichte des Buches, denn die Handlung bewegt sich zum großen Teil ebenfalls in einem Wald.

 Zu kaufen ist das Buch überall wo es eBooks gibt,
so zum Beispiel
bei amazon für den Kindle
oder
bei thalia als ePub für alle anderen eBook-Reader.

Ich habe das eBook bereits gelesen und für wirklich sehr gut befunden.

Inhalt in meinen Worten:

Die 16-jährige Julie und ihre Mutter leben alleine und
führen ein eigentlich ganz unbeschwertes Leben. Als sie eines Tages von der
Schulbibliothekarin gerufen wird eilt Julie nichts ahnend zu ihr. Dort bekommt
sie ein scheinbar altes ziemlich abgegriffenes Buch, das vielleicht etwas für
sie wäre. Ohne Hintergedanken nimmt Julie das Buch mit und plötzlich ist nichts
mehr wie es einmal war. Sie findet sich in einem Land wieder, das ganz anders
als ihre Heimat ist und in dem es geheimnisvolle Wesen, die Nachtschattenvögel,
und eine Herrin, die über das Land herrscht, gibt.
Nanna, die sich Julie annimmt erklärt dem Mädchen das es einen
Grund gibt weshalb Julie in dieses Land gelangt ist. Gemeinsam mit Verbündeten
macht Julie sich auf diesen herauszufinden. Eine Suche, die auch Julies Leben
verändern wird …

Ein paar prägnante Worte aus meiner Rezension:
… Szenen wunderbar bildhaft beschrieben …

… spannend und fesselnd …

… Wendungen unvorhersehbar …

… Welt anschaulich dargestellt…

… neuartige Ideen …

Mein Fazit:

„Im Land der Nachtschattenvögel“ von Katjana May ist eine
tolle Mischung aus Fantasy und Märchen.
Die liebevoll gestalteten Charaktere, der bildhafte Stil
und eine spannende Handlung mit neuen Ideen konnten mich vollends überzeugen
und werden mit Sicherheit nicht nur junge Leser begeistern.
Ganz klare Leseempfehlung!

Die komplette Rezension findet ihr hier.
Ihr solltet euch aber wirklich selbst ein Bild der Geschichte machen!

Ich hoffe diese kleine Vorstellung hat euch neugierig darauf gemacht!

 

Das Gewinnspiel:
Um am Gewinnspiel teilzunehmen müsst ihr bei jeder
Blogtour-Station Lose sammeln.
Ein Los pro Station gibt es bei dem beantworten der
Fragen auf den jeweiligen Blogs. 
Extra Lose bekommt ihr für jeden Link, mit dem ihr für
die Tour werbt.  
Heißt also: Teilt ihr es zum Beispiel auf Facebook,
postet euren Link mit in die Blogkommentare, damit wir euch ein Extra Los geben
können.
 

Bis 15 Teilnehmer gibt es folgende 3 Preise zu
gewinnen:
(zum Vergrößern bitte anklicken)
   

Ab 20 Teilnehmer ist der 4. Preis: Ein Titel aus dem
Bundle oder die Goodies
Ab 25 Teilnehmer ist der 5. Preis: Ein Titel aus dem
Bundle oder die Goodies

Ab 30 Teilnehmer ist der 6. Preis: Ein Titel aus
dem Bundle oder die Goodies

Die Regeln:

–         
Teilnehmen könnt ihr auf allen Blogs der Tour bis
zum 29.05.2014 (23:59Uhr)
wenn ihr jeden Tag die Frage beantwortet habt
ihr so bereits 7 Lose sicher.
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Für jeden Link mit dem ihr für die Blogtour
Werbung macht bekommt ihr ein Extralos. 
Wichtig: Den Link zur Werbung bitte unbedingt
mit im Kommentar posten!
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Am Sonntag, 01.06.2014, werden die Gewinner
bekannt gegeben und haben dann 7 Tage Zeit sich zu melden. Danach wird neu
ausgelost. 
–         
Keine Barauszahlung des Gewinns möglich.
–         
Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren oder mit
Erlaubnis des Erziehungsberechtigten.
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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 
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Datenschutz: Adressen werden nach dem
Gewinnspiel gelöscht. 
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Keine Haftung für Postversand. 

Die heutige Frage lautet: 
 „Im Land der Nachtschattenvögel“ ist ja eine Mischung aus Fantasy und Märchen. 
Welches Märchen mögt ihr ganz besonders und warum? 

Morgen macht die Tour Halt bei 
Nadine von „Meine kleine Welt“

Schaut auch da wieder rein und sichert euch auch dann wieder mindestens ein Los fürs Gewinnspiel!

Gelesen: „Land in Sicht“ von Kristina Steffan

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Taschenbuch: 336 Seiten
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Verlag: Diana
Verlag
(12. Mai 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3453357787
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ISBN-13: 978-3453357785
Kurzbeschreibung:
Das Glück schmeckt
nach Äpfeln und Schokolade
Lotta hasst Veränderungen. Blöd nur, dass das Leben
darauf keine Rücksicht nimmt. Als ihre Oma stirbt, ist sie plötzlich
Hausbesitzerin. Auf dem Land. Gemeinsam mit ihrer ungeliebten Schwester. Von
nun an kämpft Lotta mit Kühen im Garten, mit den Dorfbewohnern und Handwerkern,
die gern auch mal die falsche Wand einreißen. Und dann ist da noch der
geheimnisvolle Graf im Nachbarhaus, der ihre Gefühle ganz schön
durcheinanderbringt …
(Quelle: Diana Verlag)
Meine Meinung:
Lotta arbeitet erfolgreich als Übersetzerin von
englischen Romanen. In der Liebe allerdings läuft es nicht unbedingt rosig. Ihr
Ex-Verlobter hat ihr Leben regelrecht fluchtartig verlassen.
Da stirbt ganz unerwartet Lottas Oma, eine ihrer engsten
Vertrauten. Eine Welt bricht zusammen.
Bei der Testamentsverlesung erfahren Lotta und ihre
Schwester Lea, das sie von der Oma zu gleichen Teilen als Erbens des Hauses in
Droggendiel eingesetzt sind. Mit einem Haken: Sie müssen 1 Jahr gemeinsam dort
wohnen, sonst würde das Haus jemand anders bekommen. Lotta, die sehr an dem
Haus hängt, lässt sich auf diesen Deal ein und kurz darauf beginnt eine
nervenaufreibende Zeit des Umbaus. Hildegard, Omas Nachbarin und der „Graf“,
der den Namen Erik trägt und ebenfalls ein Nachbar ist, stehen den Schwestern
hilfreich zu r Seite.
Können Lotta und Lea wirklich die Bitte ihrer Oma in die
Tat umsetzen? Und wer ist der „Graf“ wirklich und warum nur geraten Lottas
Gefühle in Wallungen, wenn sie ihn sieht?
Der Roman „Land in Sicht“ stammt von der Autorin Kristina
Steffan. Es ist ihr zweiter Roman, für mich allerdings war es das erste Werk
der Autorin.
Die Charaktere des Buches sind alle wirklich sehr realistisch
und glaubhaft dargestellt.
Lotta ist eine absolut sympathische junge Frau, die
mitten im Leben steht. Sie arbeitet erfolgreich als Übersetzerin. In Sachen
Liebe hat sie eine herbe Enttäuschung hinter sich. Außerdem hat Lotta ganz
extreme Angst vor jeglichen Veränderungen. Sie ist ziemlich chaotisch und hat
die Angewohnheit sich für alles eine To-do-Liste zu machen. So bringt sie
Ordnung rein und kann nichts vergessen, zumindest solange sie auch auf diese
Listen schaut. Als die Oma stirbt trauert Lotta sehr um sie.
Lea ist Lottas jüngere Schwester und ebenso sehr
sympathisch, auf ihre Art und Weise. Sie wirkt als ob sie nicht unbedingt
erwachsen werden möchte, hat aber dennoch auch Überraschungen im Gepäck. Man
weiß irgendwie nie was Lea zu bieten hat.
Die Beziehung der beiden Schwestern ist sehr authentisch
und glaubhaft dargestellt.
Der „Graf“, sein Name ist Erik, scheint recht
geheimnisvoll zu sein. Aber nur bis zu dem Zeitpunkt bis man alles über ihn
erfährt, wer er ist und vor allem was er beruflich macht.
Doch nicht nur die genannten Figuren sind sehr schön
gezeichnet, auch die anderen vorkommenden, wie beispielsweise Hildegard, die
Nachbarin, die immer alles im Griff hat, oder auch die Mutter vo Lotta und Lea,
die ein wenig esoterisch veranlagt ist, haben mir wirklich gefallen.
Der Schreibstil der Autorin ist humorvoll, locker und
leicht. Von der ersten Seite an hatte sie mich regelrecht verzaubert, ich
musste einfach weiterlesen um zu erfahren wie es mit Lotta und den anderen
weitergeht.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Lotta in der
Ich-Perspektive. So ist man ihr als Leser noch näher als es schon und bekommt
einen richtig guten Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt.
Die Geschichte ist toll. Sie hat Höhen und Tiefen, eben
genauso wie es auch im richtigen Leben ist. Die süße Liebesgeschichte braucht
Zeit und Raum um sich zu entwickeln und passt wirklich super ins
Gesamtgeschehen hinein. Doch nicht nur von den Charakteren, auf die man sich
herrlich einlassen kann, ist das Buch Balsam, auch die Kulisse ist wundervoll beschrieben
und sehr gut vorstellbar.
Das Ende passt sehr gut zur gesamten Geschichte. Es hat
mich persönlich als Leserin sehr happy und froh gestimmt.
Fazit:
„Land in Sicht“ von Kristina Steffan ist ein ganz
wunderbarer leichter Roman.
Die sympathischen Charaktere, der lockere Stil und eine
glaubhafte Handlung mit einem Schuss Romantik haben mich herrlich unterhalten
und begeistert.
Absolut zu empfehlen!

Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Meine Rezension ist auch noch zu finden bei Lovelybooks, Was list du?, amazon, buecher.de und thalia.de.

Gelesen: „Der Tod fährt Audi“ von Kristian Bang Foss

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Broschiert: 224 Seiten
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Verlag: carl’s
books
(10. März 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3570585298
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ISBN-13: 978-3570585290
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Originaltitel: Døden kører Audi
Kurzbeschreibung:
Der Werbetexter Asger wird nach einer grandios verpatzten
Kampagne gefeuert und fühlt sich von der Welt betrogen. Als er einen Pflegejob
bei einem Mann im Rollstuhl annehmen soll, will er sich am liebsten drücken.
Aber dann freunden sich Asger und der todkranke Waldemar an. Mit gnadenlosem
Zynismus und viel schwarzem Humor betrachten sie ihr tristes Dasein. Bis
Waldemar Asger zu einer verrückten Reise von Dänemark bis nach Marokko
überredet, wo es einen Wunderheiler geben soll.
Die Fahrt mit einem schrottreifen VW-Bus durch ganz Europa wird zu einem
unvergesslichen Erlebnis voller skurriler Begegnungen und ungeahnter Hürden.
Und was hat es mit dem mysteriösen Audi auf sich, der an den
unterschiedlichsten Orten der Reise immer wieder auftaucht? Der Tod fährt Audi
ist ein herrlich unterhaltsamer, tragikomischer Roman über eine einzigartige
Freundschaft und die Abenteuer, die das Leben bis zuletzt bereithält.
(Quelle: carl´s books)
Meine Meinung:
Asger ist ein Werbetexter in Kopenhagen. Als er eines
Tages unter Druck gerät, unterläuft ihm bei einer Kampagne, die er am nächsten
Tag präsentieren soll, ein folgenschwerer Fehler. Daraufhin verliert er seinen
Job, ausgerechnet wo die Arbeitslosigkeit bereits so hoch ist. Asger lässt sich
gehen, was seiner Beziehung nicht besonders gut bekommt. Seine Freundin schmeißt
ihn raus, er landet bei seinem Freund. Dieser weckt Asger auf, so dass er
wieder am Leben teilnimmt. Er bekommt eine Pflegestelle zugewiesen, wo er
Waldemar kennenlernt. Ein junger Mann im Rollstuhl. Nach anfänglichen
Schwierigkeiten freunden sich Asger und Waldemar an und es entsteht der Plan
nach Marokko zu fahren, wo es einen Wunderheiler geben soll.
Können die beiden Männer ihren Plan umsetzen? Wie wird
die Reise verlaufen? Und was hat es mit dem Audi auf sich, der immer in
brenzligen Situationen auftaucht?
Der Roman „Der Tod fährt Audi“ stammt von dänischen Autor
Kristian Bang Foss. Er hat bereits zwei sehr erfolgreiche Romane
veröffentlicht, für mich war dieses Buch das erste von ihm.
Die Protagonisten im Roman sind sehr klar und deutlich
gezeichnet.
Asger ist ein Werbetexter und wohnt in Kopenhagen.
Allerdings verliert er in einer Krise seinen Job, was ihn doch sehr mitnimmt.
Asger lässt sich daraufhin sehr gehen und so ist auch seine Freundin weg. Ich
geb zu es gab Zeiten wo mir Asger doch ziemlich leid getan hat. Doch dann geht
es aufwärts und als er einen Job als Pfleger annimmt ist er wieder positiver
gestimmt. Er musste erst mal alles verlieren um zu begreifen was das Leben noch
für ihn bereit hält.
Waldemar ist ein junger Mann im Rollstuhl. Er lebt in
einem sozialen Brennpunkt. Er hat mir persönlich gut gefallen. Waldemar kämpft
für sein leben, auch wenn andere ihn vielleicht schon längst aufgegeben haben.
Es scheint sogar als ob er Asger quasi die Augen öffnet, denn er versteht mehr
vom Leben als manch anderer.
Diese beiden sehr unterschiedlichen Charaktere kommen
zusammen und es entwickelt sich eine wirklich tolle Freundschaft.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und recht witzig,
zumindest zu Beginn. Allerdings verliert Kristian Bang Foss im Verlauf der
Handlung seine Leichtigkeit ein wenig.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Asger in der
Ich-Perspektive. Er bringt die Handlung recht schnell auf Trab und man ist
rasch mittendrin.
Die Handlung wirkt wie aus dem Leben gegriffen. Sie ist
ziemlich rasant, eben ein richtiges Roadmovie und spiegelt unsere Gesellschaft
sehr gut wieder. Es wirkt realistisch, besonders die Krankheit von Waldemar
wird recht gut dargestellt. An manchen Stellen wären mir zwar gerne noch ein
paar Details lieb gewesen aber gut, man kann nicht alles haben.
Was mich etwas gestört hat, ab dem Zeitpunkt wo es auf
nach Marokko geht, wirkt die Handlung recht vorhersehbar. Es wandelt sich ein
wenig zu einem Reisebericht.
Das Ende empfand ich als ganz okay. Es ist passend, auch
wenn es etwas tiefgründiger hätte sein können. Auf jeden Fall aber stimmt es
nachdenklich.
Fazit:
Zusammengefasst ist „Der Tod fährt Audi“ von Kristian
Bang Foss ein recht guter Roman.
Klar gezeichnete Charaktere, der witzige Stil und eine
Handlung mit Höhen und Tiefen, die aus dem Leben gegriffen wirkt, haben mich
doch recht gut unterhalten können.
Gar nicht mal so schlecht!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch bei Lovelybooks, goodreads, Was liest du?, amazon, buecher.de und thalia.de zu lesen.

Gelesen: „Der Junge, der mit den Piranhas schwamm“ von David Almond

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Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
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Verlag: Ravensburger Buchverlag
(1. Dezember 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3473368725
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ISBN-13: 978-3473368723
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 9 – 11 Jahre
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Originaltitel: The
Boy Who swam with Piranhas
Kurzbeschreibung:
Stanley Potts sucht das große Abenteuer. Deshalb läuft er
von zu Hause weg und heuert auf einem Jahrmarkt an. Vom Gehilfen des brummigen,
aber herzensguten Schaustellers Dostojewski mausert er sich zum Schüler des
weltberühmten Bühnenmagiers Pancho Pirelli. Von ihm lernt Stanley, was keiner
außer Pancho je wagte: in ein Becken voller hungriger Piranhas zu springen.
(Quelle: Ravensburger Buchverlag)
Meine Meinung:
Stanley Potts hat seine Eltern verloren und lebt seitdem
bei seiner Tante Annie und seinem Onkle Ernie. Es scheint alles seinen
gewohnten Gang zu gehen, das Leben ist so normal wie es eigentlich nur sein
kann. Bis zu dem Tag, an dem alles irgendwie durcheinander gerät.
Onkel Ernie verliert seinen Job in der Werft und nun muss
schnell eine neue Arbeit her. Das ist jedoch gar nicht so einfach. Da hat Onkel
Ernie eine Idee. Er wandelt das Haus in eine Fischfabrik um und von nun an
heißt es Fische von morgens bis abends. Doch irgendwann hat Stanley genug von
den Fischen und reißt aus. Zum Glück kennt er einen Entenangelbesitzer vom
Jahrmarkt, dem er mal geholfen hat. Dieser nimmt Stanley mit und das Abenteuer
beginnt …
Das Kinderbuch „Der Junge. Der mit den Piranhas schwamm“
stammt von Autor David Almond. Es ist für Kinder ab einem Lesealter von ca. 9
Jahren geeignet.
Stanley ist ein absolut liebenswerter Junge. Der nimmt
den Leser mit und erzählt seine Geschichte. Im Verlauf wird er ziemlich mutig
und wächst über sich hinaus. Ganz schnell ertappt man sich dabei wie man als
Leser, egal ob man nun jung oder schon älter ist, mit Stanley mitfiebert und
mitleidet.
Doch auch die anderen Charaktere im Buch sind wirklich facettenreich
und toll. Jeder ist einzigartig und gut gezeichnet.
Allerdings gibt es auch eine Gruppe Männer, die während
des Lesens eher verstört und verwirrt.
Der Schreibstil des Autors ist kindgerecht und flüssig zu
lesen. Er beschreibt die Szenen sehr detailliert, man kann sie sich sehr gut
vorstellen.
Das Geschehen wird aus Stanleys Sicht geschildert und auch
der Leser wird immer wieder direkt angesprochen und somit einbezogen.
Die Handlung ist recht spannend, wenn auch manchmal
vielleicht etwas wiss. Es geht abenteuerlich zu. Themen wie Freundschaft und
auch Mut sind ein wichtiger Bestandteil.
Außerdem gibt es Illustrationen im Buch, die das
Geschriebene ergänzen und unterstreichen.
Fazit:
Alles in allem ist „Der Junge, der mit den Piranhas
schwamm“ von David Almond ein schönes Kinderbuch für Leser ab ca. 9 Jahre.
Tolle gezeichneter Charaktere sowie eine fantasievolle,
abenteuerliche und auch spannende Handlung bescheren unterhaltsame Lesestunden.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar und bei Katja für die Organisation der Leserunde auf Lovelybooks.
Diese Rezension ist auch auf Lovelybooks, goodreads, Was liest du?, amazon, buecher.de und thalia.de zu lesen.

Gehört: „Der Clan der Wölfe 1. Donnerherz“ von Kathryn Lasky

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Audio
CD
(7. März 2014)
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Anzahl
Disks/Tonträger:
3
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Format: Box-Set
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Label: Jumbo Neue Medien
(DA Music)
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Interpret:
Stefan Kaminski
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Musik:
Ulrich Maske
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Laufzeit:
03:47:17
Kurzbeschreibung:
In einer eisigen Winternacht wird der Wolf Faolan
geboren. Doch er hat eine verdrehte Pranke und wird deshalb ausgesetzt. So
verlangt es das Gesetz der Wölfe. Aber Faolan hat Glück. Die Grizzlybärin
Donnerherz rettet ihn und zieht ihn auf. Als Donnerherz spurlos verschwindet,
macht sich Faolan auf, um die Bärin in den Frostlanden zu suchen.
Das gleichnamige
Buch, aus dem amerikanischen Englisch von Ilse Rothfuss, ist im Ravensburger
Buchverlag erschienen.
(Quelle: Jumbo Neue Medien)
Meine Meinung:
Faolan kommt mit einer gespreizten Pfote auf die Welt.
Nach dem Wolfsgesetz ist er so kein vollwertiger Wolf und muss ausgesetzt
werden. Das Schicksal entscheidet was mit ihm passiert. Wenn er es schafft und
am Leben bleibt dann kann er als sogenannter Knochenager wieder zu einem Rudel
zurück.
Das Schicksal aber hat anderes mit Faolan vor. Er wird
von einer Grizzlybärin, Donnerherz, gefunden und fortan zieht sie ihn als ihr
Junges auf. Doch Grizzlys und Wölfe sind grundverschieden, was auch Faolan
nicht verborgen bleibt.
Als Donnerherz während eines Winterschlafes aufwacht und
Faolan nicht da ist verlässt sie die Höhle und verschwindet.
Faolan macht sich auf die Suche nach ihr. Das Abenteuer
beginnt …
Das Jugendbuch „Der Clan der Wölfe“ wurde von der Autorin
Kathryn Lasky geschrieben und im Ravensburger Buchverlag veröffentlicht. Im März
2014 erschien im Verlag Jumbo Neue Medien das dazugehörige Hörbuch. Bisher war
mir die Autorin unbekannt, umso gespannter war ich darauf dem Hörbuch zu
lauschen.
Der Sprecher Stefan Kaminski hat mir persönlich wirklich
gut gefallen. Er bringt die verschiedenen Charaktere wirklich gut rüber, man
kann sie sich bildlich vorstellen. Es war mir immer bewusst wer gerade am
Sprechen ist.
Faolan ist zuerst hilflos. Er lernt dazu, Donnerherz
hilft ihm und am Ende ist er ein starker Wolf.
Donnerherz ist eine Grizzlybärin. Sie „adoptiert“ Faolan
und ist wie eine richtige Mutter zu ihm.
Die Bindung, die beide zueinander entwickeln, stellt
Stefan Kaminski wirklich gut dar.
Der Stil der Autorin ist wirklich toll und nicht selten hat
mich die Wandelbarkeit Stefan Kaminskis beeindruckt. Er bringt die Gefühle der
Tiere sehr gut an den Zuhörer.
Die Handlung ist spannend und mitreißend. Man erfährt
viel über das Leben der Wölfe und Bären, es ist alles vorstellbar und
verständlich aufgebaut. Die Zeit verging wie im Fluge und ehe ich mich versah
war ich am Ende angelangt.
Das Ende selber bildet einen doch schönen Abschluss. Da
es sich hier aber um einen ersten Teil einer Reihe handelt ist man als Zuhörer
natürlich gespannt wie es wohl weitergeht im zweiten Teil.
Fazit:
„Der Clan der Wölfe 1. Donnerherz“ von Kathryn Lasky ist
ein wirklich gut gestaltetes Hörbuch.
Die sehr gut gezeichneten Charaktere, eine mitreißende
und spannende Handlung und nicht zuletzt der hervorragend gewählte Sprecher
bescheren dem Zuhörer hier fesselnde Hörstunden.
Definitiv zu empfehlen!
Ich bedanke mit beim Verlag für das bereitgestellte Hörbuch.
Meine Rezension ist auch bei Lovelybooks, Was liest du?, amazon, buecher.de und thalia.de zu finden.