Gelesen: “Time Dynasty: Fluidum” von Jane Montgomery

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 703 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
407 Seiten
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Verlag: BookRix GmbH & Co. KG (3. Februar 2014)
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Sprache: Deutsch
Das
Buch bei BookRix
Kurzbeschreibung:
Von null auf
auserwählt?

Die 13-jährige Amanda Tremayne erhält die einmalige Gelegenheit, dieser
Behauptung näher als ihr lieb ist auf den Grund zu gehen. Die keltische
Geheimorganisation Arlana hat sie auserkoren, auf eine Zeitreise ins Avignon
des Jahres 1348 zu gehen, um den “Fluch der Finsternis” zu finden.
Allerdings sabotiert Tanguy, ein Abtrünniger aus Arlana, ihre Mission und
Amanda wird ins Mesozoikum katapultiert. Während sie dort um ihr Leben kämpft,
reisen ihr Bruder Ian und Bréanainn, ein Mitglied Arlanas, als Ersatzspieler
nach Avignon. Es beginnt ein Wettlauf mit Tanguys Time runners um das Auffinden
des Fluches. Doch geht es Tanguy wirklich darum? Oder bezweckt er etwas
gänzlich anderes?
(Quelle: BookRix)
Meine Meinung:
Amanda ist 13 Jahre alt als sich eines Nachts plötzlich
ihr Körper verselbstständigt und sie ohne ihr Zutun draußen rumläuft. Kurz
darauf nehmen plötzlich 2 Männer telepathisch Kontakt zu ihr auf. Amanda glaubt
schon daran durchzudrehen als diese ihr mitteilen sie sei die Auserwählte und
solle zu einer Zeitreise ins Mittelalter aufbrechen. Dort soll sie Tanguy, ein
ehemaliges Mitglied der Arlana aufhalten.
Zunächst erklärt Amanda Bréanainn und Condan für
verrückt, ist aber zu neugierig und lässt sich darauf ein.
Doch die Zeitreise geht schief, denn Tanguy hat die
Maschine manipuliert. Amanda landet sich nicht im Avignon 1348, sondern bei den
Dinosauriern im Mesozoikum. Während sie dort ums Überleben kämpft wird
kurzerhand ihr Bruder Ian hinterher geschickt um sie zu retten.
Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn auch Tanguy plant
etwas in Avignon …
Der Jugendroman „Time Dynasty: Fluidum“ stammt aus der
Feder der Autorin Jane Montgomery. Es ist der Auftakt einer Zeitreise-Trilogie.
Die Protagonistin Amanda ist 13 Jahre alt und war mir von
Beginn an richtig sympathisch. Ich mochte ihre gesamte Art, auch wenn sie
vielleicht, besonders auch zu Anfang, eher naiv scheint. Amanda scheint ein
normales Mädchen mit ganz normalen Problemen zu sein. Glaubt sie zumindest.
Doch in Wahrheit ist sie die Auserwählte und dafür bestimmt nach Avignon ins
Jahr 1348 zu reisen und dort ein ehemaliges Mitglied Arlanas, Tanguy,
auszuhalten. Amanda lässt sich auf das Abenteuer ein und erlebt etwas was
seines Gleichen sucht. Im Verlauf der Handlung wird Amanda immer mutiger und
stärker und legt ihre anfängliche Skepsis recht schnell ab.
Ian ist Amandas jüngerer Bruder. Gerade am Anfang hatte
ich oftmals das Gefühl er ist eifersüchtig auf seine Schwester. Als sie in
Gefahr gerät soll Ian es richten, er wird hinter ihr hergeschickt. Ian steht
dem Zeitreisen nicht ganz so skeptisch gegenüber, er glaubt sofort was
Bréanainn und Condan ihm erzählen.
Bréanainn und Condan sind zwei absolut liebenswerte Personen.
Sie sind Mitglieder von Arlana und kommunizieren über Telepathie. Sie sind
Brüder und ganz ehrlich, sie verhalten sich auch so. Ich musste wirklich des
Öfteren über die beiden schmunzeln. Während Condan fest daran glaubt Amanda sei
die Auserwählte zweifelt Bréanainn immer wieder an dieser Tatsache.
Im Buch gibt es noch viele weitere Charaktere, die ebenso
wichtige Rollen spielen und mir auch richtig gut gefallen haben. Zu nennen sind
hier unter anderem die beiden Time runners Lavena und Rovena aber auch Tanguy.
Und natürlich weitere Mitglieder Arlanas, die beispielsweise die
Zeitreisemaschine bedienen.
Der Schreibstil der Autorin ist richtig gut zu lesen. Sie
schreibt flüssig und locker, man kommt gut durchs Buch durch.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen
Perspektiven im personalen Erzählstil. Man schaut von außen aufs Geschehen und
hat einen wunderbaren Überblick.
Die Handlung an sich ist interessant, wenn auch nicht
unbedingt neu. Besonders zu Beginn hatte ich oftmals das Gefühl es würde sich
ein wenig in die Länge ziehen. Dies gibt sich aber spätestens ab Amandas
Zeitreise. Dann steigt sowohl das Tempo als auch die Spannung und immer wieder
gibt es Wendungen, die mich überrascht haben. Die Vergangenheit ist richtig
schön beschrieben und es wirkt gut recherchiert.
Das eigentliche Thema, um was es im Buch wirklich geht,
wird erst sehr spät gelüftet und dieses Geheimnis bringt nochmal zusätzliche
Spannung ins Geschehen.
Das Ende ist rasant und spannend gestaltet. Es kommt mit
einer Überraschung daher und es gibt offene Fragen, die eine Fortsetzung
zwingend notwendig machen. Ich für meinen Teil bin sehr neugierig darauf wie es
weitergeht.
Fazit:
„Time Dynasty: Fluidum“ von Jane Montgomery ist ein richtig toller
Auftaktband der Trilogie.
Die vielseitigen Charaktere, eine interessante, wenn auch nicht neue, Idee
und die spannende Handlung haben mich wirklich gut unterhalten und machen Lust
auf mehr.
Durchaus Lesenswert!

Ich bedanke mich bei der Autorin, die mir ihr eBook zur Verfügung gestellt hat.

Meine Rezension ist auch hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Death” von Melvin Burgess

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Taschenbuch: 352 Seiten
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Verlag: Chicken
House
(21. Februar 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3551520615
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ISBN-13: 978-3551520616
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

14 – 18 Jahre
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Originaltitel: The Hit
Kurzbeschreibung:
Death ist Kult. Jeder spricht über die neue Droge. Wer
sie nimmt, hat die beste Zeit seines Lebens. Den ultimativen Höhenflug. Den
absoluten Kick. Es gibt keine Grenzen, alles ist möglich – eine Woche lang. Den
achten Tag erlebt man nicht. Denn Death ist tödlich.
Soll Adam die kleine Pille schlucken? Sein Bruder ist
tot, bei dem Mädchen, in das er verliebt ist, hat er keine Chance und seine
Zukunftsaussichten sind alles andere als rosig. Adam glaubt, dass er nichts zu
verlieren hat. Und die beste Woche seines Lebens ist greifbar nah.
(Quelle: Chicken House)
Meine Meinung:
„Death“ ist eine neue moderne Kultdroge. Sie hat eine
wirklich berauschende Wirkung, 7 ganze Tage erlebt man einen Rausch der seines
Gleichen sucht, den 8. Tag allerdings erlebt man nicht mehr. Denn „Death“
bringt den Konsumenten um.
Adam ist fasziniert von der Droge. Immer wieder muss er
an sie denken und daran welchen Rausch er erleben könnte.
Da verkündet sein Idol, der Rockstar Jimmy Earle, er habe
„Death“ genommen und nun scheint er zu planen öffentlich auf der Bühne zu
sterben.
Das Unheil nimmt seinen Lauf? Wird Adam „Death“ ebenfalls
nehmen? Und wenn ja wird er ebenso sterben wie all die anderen?
Der Jugendroman „Death“ stammt von Autor Melvin Burgess. Er
hat bereits ein paar Bücher herausgebracht, für mich persönlich war dies aber
das erste Werk von ihm.
Der Protagonist Adam ist 17 Jahre alt und hat es nicht
gerade leicht im Leben. Er kommt aus recht armen Verhältnissen. Sein Vater ist
arbeitslos, seine Mutter und auch sein Bruder Jess sorgen mit ihren Jobs dafür,
dass sich die Familie über Wasser halten kann. Wirklich auf die Reihe bekommt
Adam aber kaum etwas. Allerdings in manchen Situationen fand ich ihn dann doch schon
recht mutig. Wie er sich beispielsweise für seine Freundin einsetzt.
Lizzie ist Adams Freundin. Sie kommt auch besseren
Verhältnissen als er und ihr stehen nach der Schule schon eher die Türen offen.
Sie wirkt zwar reifer als Adam, doch nicht immer ist dies auch so. Lizzie ist
sehr leicht zu beeinflussen, wächst aber im Handlungsverlauf dann doch sehr
über sich hinaus.
Adams Bruder Jess taucht auch immer wieder im Buch auf.
Allerdings sein Verhalten ist nicht immer wirklich zu verstehen.
Neben den 3 genannten Charakteren gibt es im Buch noch
zahlreiche Nebencharaktere. Diese sind ebenso gut dargestellt und werden von
Melvin Burgess wirklich gut in Szene gesetzt.
Der Schreibstil des Autors ist locker und gut zu lesen.
Er schreibt mit recht einfachen Worten und bringt die Thematik soweit gut
rüber.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen
Perspektiven. Hierfür wird der personale Stil verwendet.
Die Handlung an sich hat mir ebenso gut gefallen. Sie ist
interessant und alles ist nachvollziehbar und verständlich erklärt. Die Droge „Death“
wird unweigerlich in den Mittelpunkt gedrängt. Das Buch ist spannend gehalten,
es sind Wendungen und Überraschungen eingebaut. Allerdings gibt es  Szenen die mir ein wenig zu brutal geschildert
sind.
Das Ende beantwortet soweit die meisten Fragen gut. Ein
paar bleiben offen und man wird als Leser angeregt darüber nachzudenken.
Dennoch passt der Schluss wirklich gut zum gesamten Buch.
Fazit:
„Death“ von Melvin Burgess ist ein wirklich tolles Buch
das für Leser ab circa 14 Jahren geeignet ist.
Die gut ausgearbeiteten Charaktere, der leicht und verständlich
zu lesen Stil und eine interessante, teils aber doch recht brutale, Handlung
haben mir spannende Lesestunden beschert und am Ende zum Nachdenken angeregt.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch hier, hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Roter Mond” von Benjamin Percy

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Gebundene
Ausgabe:
640 Seiten
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Verlag:
Penhaligon Verlag (24. März
2014)
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Sprache:
Deutsch
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ISBN-10:
3764531231
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ISBN-13:
978-3764531232
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Originaltitel: Red
Moon
Kurzbeschreibung:
Sie leben unter
uns. Sie verwandeln sich. Sie kämpfen gegen ihre Unterdrücker – uns!
Als Regierungsagenten Claire Forresters Haustür eintreten
und ihre Eltern ermorden, muss sie erkennen, dass sie und ihre Familie schon
immer Ausgestoßene waren.
Chase Williams hat seinen Wählern versprochen, die USA vor Terror zu
beschützen. Doch nun wird er selbst zu dem, was er zu vernichten geschworen
hat.
Bis heute wird die Bedrohung durch Gesetze, Gewalt und Drogen in Schach
gehalten. Doch die Nacht des Roten Mondes rückt näher, wenn die Welt für immer
ihr Antlitz verändern wird – und die Schlacht um die Menschlichkeit beginnt …
(Quelle: Penhaligon Verlag)

Meine Meinung:

Menschen und Lykaner leben eigentlich ganz friedlich
nebeneinander. Bis zu dem Tag an dem es einen Terroranschlag auf ein Flugzeug
gibt, ausgeübt von einem Lykaner. Sein Ziel alle Menschen im Flugzeug
vernichten. Das gelingt ihm nicht ganz denn Patrick überlebt den Anschlag als
Einziger.
Auch Claires Leben ändert sich schlagartig. Ihre Eltern
werden von Regierungsagenten erschossen und Claire befindet sich nun auf der
Flucht. Sie findet sich schließlich bei ihrer Tante wieder, die ihr so einiges
über Lykaner und deren terroristische Machenschaften erzählt.
Es beginnt ein Kampf gegen den Terrorismus und Claire und
Patrick befinden sich mittendrin …
Der Roman „Roter Mond“ stammt aus der Feder des Autors
Benjamin Percy. Es ist sein zweiter Roman, für mich persönlich war es das erste
Buch von ihm. Sein Debütwerk kenne ich nicht.
Im Buch gibt es zahlreiche Charaktere. Drei von ihnen
sind in meinen Augen sehr wichtig.
Patrick ist ein Mensch. Er überlebt den Terrorangriff als
Einziger. Danach gerät der recht schnell an die falschen Leute, solche die
Lykaner jagen. Patrick hat selber ein paar gute Drähte zu Lykanern und somit
hat er doch recht zwiespältige Gefühle. Mir war Patrick während des Lesens sehr
sympathisch.
Claire ist eine Lykanerin. Ihre Eltern werden ermordet
und sie befindet sich nun auf der Flucht. Claire hadert sehr mit ihrer Identität,
sie mag ihren inneren Wolf nicht besonders. Auch sie fand ich wirklich sehr
sympathisch.
Chase bringt die politische Seite ins Geschehen ein. Er
regelt gerne alle mit Fäusten und ist wohl der einzige Politiker, der so ist
wie er wirklich ist.
Neben diesen dreien gibt es noch zahlreiche mehr oder
minder wichtige Charaktere. Jeder von ihnen trägt seinen Teil zum Gesamtbild
bei und spielt eine mehr oder weniger große Rolle.
Der Schreibstil des Autors ist zu Beginn etwas holprig.
Es dauerte ein wenig bis ich wirklich drin war und ohne größere Probleme
vorankam. Dann aber hat er mir wirklich zugesagt. Die Beschreibungen sind recht
detailliert, was an einigen Stellen doch ein wenig zu viel war, gerade wenn es
ein wenig ekeliger wurde.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den
Perspektiven der 3 Protagonisten Patrick, Claire und Chase. Man erhält so als
Leser einen umfassenden Einblick ins Geschehen. Die Kapitel enden meist mit
kleinen Cliffhangern, die dazu animieren weiterzulesen.
Der Roman ist in 3 große Teile unterteilt. Das erste Buch
bildet quasi den Grundstein der Handlung, Buch 2 und 3 erzählen dann den
eigentlichen Kampf zwischen Menschen und Lykanern.
Die Handlung an sich ist sehr komplex und vielsichtig. Zu
Beginn sind die ganzen Zusammenhänge ein wenig verwirrend, man braucht etwas
Zeit zum Verstehen. Dann aber steigt die Spannungskurve kontinuierlich an.
Zum Ende hin wird es dann leider etwas langatmig und zäh.
Weniger wäre hier vielleicht mehr gewesen.
Das eigentliche Ende ist anders als andere Enden. Es
bleiben offene Fragen, die anregen darüber nachzudenken. Es passt aber doch
gerade auch deshalb recht gut zum gesamten Buch.
Fazit:
Zusammenfassend ist „Roter Mond“ von Benjamin Percy eine
interessamte Mischung aus Thriller, Fantasy und Abenteuer.
Gut dargestellte Charaktere, ein zu Beginn vielleicht
holpriger, dann aber gut lesbarer Stil und eine spannende Handlung, die gerade
zum Ende aber leider etwas langatmig wird, bilden ein komplexes interessantes Buch
und konnten mich letztlich doch gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

“Blogger schenken Lesefreude” am “Welttag des Buches, 23. April 2014” – mein Gewinnspiel

Hallo meine lieben Leser,
und herzlich Willkommen 
heute am 23. April 2014,
dem
“Welttag des Buches”!

Auch in diesem Jahr gibt es wieder die tolle Aktion 
an der ich mich sehr gerne beteilige!
Ich habe mich entschlossen zwei meiner Bücher, 
die ich hier im Regal stehen habe,
an euch zu verlosen.
Sie sind beide gelesen, haben aber keinerlei Gebrauchsspuren!
Buch Nummer 1
“Tote tragen keine Pelzmütze”
von Karin Baron
Meine Rezension
Buch Nummer 2
“Der eine Kuss von dir”
von Patrycja Spychalski
Meine Rezension
Der Weg in den Lostopf für eines der Bücher ist auch gar nicht so schwer!
Hinterlasst mir einfach hier unter diesen Post einen Kommentar
in welchem ihr folgenden Satz vervollständigt:
“Ich möchte das Buch … (hier ergänzt ihr den Titel) gewinnen, weil … .”
Das Gewinnspiel startet genau jetzt und läuft bis zum 30.04. 2014, 23:59 Uhr!
Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt im Laufe des
Folgetages!
Die Regeln:

1. Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren oder mit
Erlaubnis der Erziehungberechtigten!
2. Mehrfachteilnahme führt zum sofortigen Ausschluss vom
Gewinnspiel!
3. Keine Barauszahlung der Gewinne!
4. Keine Haftung für den Postversand!
5. Versand erfolgt nur innerhalb von Deutschland!
6. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Gelesen: “Die Beschützerin” von Susanne Kliem

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Broschiert: 320 Seiten
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Verlag: carl’s
books
(3. März 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 357058531X
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ISBN-13: 978-3570585313
Kurzbeschreibung:
Janne Amelung, erfolgreiche Event-Managerin bei einem
Berliner Fernsehsender, muss ihre Abteilung vor Unternehmensberatern
präsentieren. Die Atmosphäre ist angespannt – es steht viel auf dem Spiel. Umso
erleichterter ist Janne, dass Vanessa Ott aus dem Beraterteam aufgeschlossen
und sympathisch wirkt und sogar den privaten Kontakt zu ihr sucht. Janne lässt
sich dankbar darauf ein – auch wenn sie das starke Interesse der Beraterin
insgeheim irritiert. Aber Nein sagen ist nicht gerade ihre Stärke.
Kurze Zeit später hat sich Jannes Situation komplett gewendet: Sie wird zum
Opfer von Mobbing und Intrigen, selbst ihre engsten Kollegen misstrauen ihr
nun. Dann dringt jemand heimlich in ihre Wohnung ein, benutzt ihre
persönlichsten Dinge. Als ihr eine Affäre angehängt wird und ihre große Liebe
Gregor sich von ihr abwendet, erkennt Janne, dass sie Opfer eines teuflischen
Plans ist. Aber wer steckt dahinter?
Es ist jemand, der sie ganz genau durchschaut und ihr immer einen Schritt
voraus ist…
(Quelle: carl´s books)
Meine Meinung:
Janne liebt ihren Job als Event-Managerin bei einem
Berliner Fernsehsender. Auch sonst läuft in ihrem Leben alles richtig gut. Sie
ist beliebt und hat einen Freund, der sie liebt.
Doch plötzlich ändert sich alles als eine Gruppe von
Unternehmensberatern in den Sender kommt. Janne sieht sich plötzlich Mobbing
und anderen Intrigen ausgesetzt, ohne zu wissen wer dahinter steckt.
Wird Janne herausfinden wer es auf sie abgesehen hat?
Der Psychothriller „Die Beschützerin“ stammt von der
Autorin Susanne Kliem. Für mich war dies das erste Buch der Autorin.
Die Protagonistin Janne war mir sofort sympathisch. Sie ist
sehr erfolgreich als Event-Managerin und steht mitten in Leben. Zudem ist Janne
sehr beliebt bei den anderen Angestellten des Berliner Fernsehsenders und auch
privat läuft es wirklich gut. Ihr Freund Gregor liebt sie und die beiden sind
glücklich. Als sich die Situation verändert sind Jannes Ängste sehr gut
nachzuvollziehen. Man kann sich gut in sie hineinversetzen und versteht sie.
Leider ist Janne der einzige Charakter des Buches über
den man als Leser mehr erfährt. Die anderen Personen bleiben leider sehr blass.
Der Schreibstil der Autorin ist recht einfach und man
kann das Buch flüssig lesen. Sie beschreibt Szenen gut und bringt Emotionen gut
zum Leser.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Janne in der
Ich-Perspektive. Man entwickelt so als Leser einen direkten Draht zu ihr und
hat Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt.
Die Handlung an sich ist interessant gehalten. Das Thema
Mobbing spielt eine große Rolle und wird glaubhaft und gut recherchiert dem
Leser näher gebracht. Die Spannungskurve steigt kontinuierlich an und je weiter
man voranschreitet, desto weniger kann man das Buch aus der Hand legen. Es
herrscht ein sehr hohes Tempo. Als Leser kommt man recht schnell dahinter wer
hinter den ganzen Mobbingattacken und Intrigen steckt, Janne braucht da um
einiges länger.
Je näher man dem Ende kommt desto rasanter wird das
Geschehen. In meinen Augen ging es aber dann doch etwas zu schnell.
Das eigentliche Ende kam für mich recht unerwartet und
überraschend. Jedoch muss ich auch sagen die Auflösung war mir schlichtweg zu
einfach gestrickt. Der Epilog wiederum hat mir dann aber gut gefallen.
Fazit:
„Die Beschützerin“ von Susanne Kliem ist soweit ein sehr
guter Psychothriller, der ohne großes Blutvergießen auskommt.
Die sympathische Protagonistin, der recht einfache
Schreibstil der Autorin und eine gut durchdachte Handlung mit einem
interessanten Thema konnten mich fesseln, auch wenn mir das Ende leider nicht
so zugesagt hat.
Durchaus lesenswert!

Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Die Rezension ist auch noch hier, hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Echt mieses Timing” von Martha Brockenbrough

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Gebundene
Ausgabe:
320 Seiten
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Verlag:
Dressler (20.
Januar 2014)
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Sprache:
Deutsch
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ISBN-10:
3791527045
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ISBN-13:
978-3791527048
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:
14 – 17 Jahre
Kurzbeschreibung:
Heidi ist siebzehn, ziemlich groß und kämpft sich durch
den Highschool-Wahnsinn. Obendrein ist sie ein kleines bisschen freakig. Denn
Heidi hört Stimmen in ihrem Kopf. Na ja, eigentlich nur eine Stimme: Jeromes.
Jerome ist ebenfalls siebzehn – nur leider: tot. Als Heidis Schutzengel soll er
sich in der Seelen-Reha den Zutritt zum Himmel erarbeiten. Nur schade, dass
Jerome manchmal Besseres zu tun hat, als auf Heidi aufzupassen.
(Quelle: Dressler)
Meine Meinung:
Seit Heidi denken kann hört sie immer wieder eine ganz
bestimmte Stimme in ihrem Kopf, die von Jerome. Sie hat sich schon damit
abgefunden das sie irgendwie verrückt ist. Was Heidi aber nicht weiß Jerome ist
ihr Schutzengel, er soll auf sie aufpassen. Das ist nämlich für ihn die einzige
Chance in den Himmel zu kommen. Er befindet sich in der Reha Phase für Engel,
weil er als Mensch ziemlich viel falsch gemacht hat.
Doch wird es Jerome wirklich schaffen auf Heidi
aufzupassen? Oder scheitert er auch als Engel?
Das Jugendbuch „Echt mieses Timing“ stammt von der
Autorin Martha Brockenbrough. Es ist das erste Jugendbuch der
Autorin.
Die beiden Protagonisten Heidi und Jerome
sind wirklich sehr liebevoll gestaltet.
Heidi ist 17 Jahre alt und ein ziemlich
ausgeflipptes junges Mädchen. Sie ist ziemlich groß und hat nicht so viele
Freunde, ist auch nicht unbedingt sehr beliebt. Und Heidi hört eine Stimme in
ihrem Kopf, die von Jerome. Sie hat sich damit abgefunden das sie ein bisschen
verrückt ist. Ihren Eltern ist dies nicht so wirklich geheuer.
Jerome ist ebenfalls 17 Jahre alt und
tot. Er befindet sich derzeit in der Reha Phase für Engel und soll als
Schutzengel auf Heidi aufpassen. Das ist seine Chance in den Himmel zu kommen. Dumm
nur das Jerome das Handbuch für Schutzengel direkt nach Erhalten weit weg
gelegt hat. So weiß er nicht wie er im Notfall reagieren muss. Jerome ist
ziemlich hormongesteuert und klopft gerne Sprüche. Als Mensch hat er ziemlichen
Mist gebaut.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig
und richtig gut zu lesen. Man kommt sehr flott durch die Seiten und es ist
teilweise schon ziemlich witzig.
Geschildert wird das Geschehen
abwechselnd aus den Perspektiven von Heidi und Jerome. Bei Heidi hat Martha
Brockenbrough den personalen Stil verwendet, Jerome schildert seine Erlebnisse
in der Ich-Perspektive.
Zwischendrin gibt es immer wieder
Einschübe aus dem Handbuch für Schutzengel. Man lernt als Leser die Gebote kennen.
Die Handlung verspricht vom Klappentext
her ziemlich humorvoll zu sein. Das ist sie auch, zum Teil, denn es gibt
Wendungen, die sie dann doch ernster machen als gedacht. Leider gibt es auch
ein paar Längen, wo nicht so sonderlich viel passiert.
Zum Ende hin kommt aber wieder Fahrt auf
und die Handlung wieder spannender.
Das Ende selber ist happy, doch im
anderen Sinne als gedacht. Ich fand es gut, obwohl es nicht so kam wie man es
vielleicht erwartet hätte.
Fazit:
Zusammengefasst ist „Echt mieses Timing“ von Martha
Brockenbrough ein gar nicht mal so schlechtes Buch.
Die liebevoll gestalteten Charaktere, der
flüssig lesbare Stil und eine Handlung, die abgesehen von ein paar kleineren
Längen zwischendrin witzig ist, sich aber anders entwickelt als erwartet haben
mir doch unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!