Gelesen: „Die Zeitrausch-Trilogie, Band 2: Spiel der Zukunft“ von Kim Kestner

Achtung:
Dies ist Band 2 der Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!
 

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 1449 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
360 Seiten
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Verlag: Impress (5. Juni 2014)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Es soll die phänomenalste Fernsehshow werden, die es je
gegeben hat: Die Linearität der Zeit wird aufgehoben, Menschen werden quer
durch die Jahrhunderte geschickt und vor Herausforderungen gestellt, die im
Falle eines Scheiterns ganze Generationen auslöschen können. So etwas hat es
noch nie gegeben. Noch nie. Außer für Alison. Als man sie am 31. August 2015
für die erste Staffel ins 25. Jahrhundert holt, ist sie bereits vorbereitet.
Sie hat dieses Spiel schon einmal gespielt, sie kennt seine Regeln, sie kennt
ihre Zukunft. Und sie weiß, dass sie Kay wiedertreffen wird – einen jüngeren
Kay, der sie noch nie zuvor gesehen hat. Doch auch sie weiß nicht alles…
(Quelle: Impress)
Meine Meinung:
Seit Alison die elfte Staffel der Reality-Show „Top the Realities“
verlassen hat sind nun 2 Jahre vergangen. 2 Jahre in denen sie ehrgeizig und
hart trainiert hat. Denn sie weiß im für die erste Staffel der Show, im Jahr
2015, wird sie Kay als Scout zur Seite stehen müssen. Und da Alison die Regeln
und das Format der Show kennt weiß sie was auf sie und Kay zukommt.
Doch dann muss sie feststellen, wirklich alles weiß sie noch nicht …
Der Zeitreiseroman „Spiel der Zukunft“ stammt von der Autorin Kim Kestner.
Es ist der zweite Teil der „Zeitrausch – Trilogie“ und es empfiehlt sich vor
diesem Buch Teil 1 „Spiel der Vergangenheit“ zu lesen, damit man die
Zusammenhänge besser versteht.
Die Charaktere sind bereits gut bekannt aus Teil 1.
Alison wirkt nun sehr reif und erwachsener. Sie hat in den letzten zwei
Jahren hart trainiert und ist nun noch stärker als schon zuvor. Auch in diesem
Teil muss sie wichtige Entscheidungen treffen, von denen oft viel abhängt.
Kay ist dieses Mal nicht der Scout, diesen Part übernimmt Alison. Er wirkt
irgendwie doch sehr arrogant und auch machohaft und ist zudem geheimnisvoll und
auch zurückhaltend. Hier in diesem Teil bekommt man es mit einer jüngeren
Version von Kay zu tun, was zusätzliche Brisanz und Spannung ins Geschehen
bringt.
Der Schreibstil der Autorin ist, wie bereits in Teil 1, sehr gut zu lesen.
Sie beschreibt die Szenen sehr detailliert und alles ist vorstellbar.
Geschildert wird das Geschehen wieder aus Sicht von Alison in der
Ich-Perspektive. Somit ist man als Leser wieder hautnah dabei.
Die Handlung knüpft nahtlos an die von Teil 1 an. Sie ist anders als die
von Teil, wirkt sehr komplex. Es gibt Rückblicke und zwei Welten laufen dieses
Mal parallel. Dieser Umstand hat mich doch zeitweise ziemlich verwirrt und man
muss schon aufmerksam lesen um nicht durcheinander zu kommen. Sonst aber ist
die Handlung spannend von Anfang bis Ende. Es geht actionreich und manchmal
auch blutig zu aber auch Romantik kommt nicht zu kurz. Immer wieder kommt es zu
unerwarteten Situationen, die mich fesselt haben.
Das Ende ist ziemlich offen. Es gibt noch einige ungeklärte Fragen. Diese
aber versprechen einen doch sehr interessanten abschließenden 3. Teil, der wohl
am 4. Dezember 2014 erscheinen soll.
Fazit:
Abschließend gesagt ist „Spiel der Zukunft“ von Kim Kestner eine wirklich
tolle Fortsetzung der „Zeitrausch – Trilogie“.
Die gut dargestellten Charaktere, der bildhafte gut zu lesende Stil der
Autorin und eine Handlung die Spannung verspricht und neue Ideen aufweist haben
mich sehr gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!

Ich danke dem Verlag für das zugesandte eBook.

Meine Rezension ist auch auf Lovelybooks, goodreads, Was liest du?, amazon, buecher.de und thalia. zu finden.

Lesestatistik Juni 2014 + Ausblick auf Juli 2014

Hallo ihr Lieben,
mal wieder geht ein Monat zu Ende 
und so ist es an der Zeit einen Blick zurück zu werfen 
und Bilanz zu ziehen.

Für mich war der Juni ein Monat, der sich wirklich sehen lassen kann.
Ich habe wirklich einiges geschafft, ja sogar mehr als ich mir vorgenommen hatte,
was vor allem daran liegt das ich meinen Kindle mittlerweile richtig lieb gewonnen habe. Der Kleine ist immer und überall mit dabei!
Insgesamt habe ich diesen Monat 
8.644 Seiten 
gelesen.

Wer es ganz genau wissen möchte, der klicke bitte genau hier.

Falls ihr euch nun wundert wo denn die eBooks abgeblieben sind, keine Sorge, ich habe diese auf eine eigene Seite gepackt. Dort sind dann auch die Rezensionen verlinkt.
Ein paar meiner Highlights:
(zwei davon sind noch nicht rezensiert)
https://manjasbuchregal.com/2014/06/20/gelesen-engelssohn-wachter-des-lichts-1/      

https://manjasbuchregal.com/2014/06/02/gelesen-klang-der-gezeiten-von-emily/    https://manjasbuchregal.com/2014/06/22/gelesen-plotzlich-damon-von-monica-davis/

https://manjasbuchregal.com/2014/06/30/gelesen-time-agent-von-misha-blair/    https://manjasbuchregal.com/2014/06/26/gelesen-geborgen-in-unendlicher-weite/    https://manjasbuchregal.com/2014/06/26/gelesen-sommerpest-von-petra-schwarz/
Leider gab es auch zwei Bücher,
die mich nicht so besonders überzeugen konnten:
https://manjasbuchregal.com/2014/06/15/gelesen-obsidian-schattendunkel-von/    https://manjasbuchregal.com/2014/06/12/gelesen-traumlos-band-2-im-tal-der/
Auf beide Bücher hatte ich mich so gefreut und wurde dann doch ziemlich enttäuscht.
Doch nicht nur buchtechnisch war der Juni ein guter Monat.
Am 14./15. Juni war ich in Berlin,
zu
einem Tag „Im falschen Film“ .
Es war wirklich toll, so die Schauplätze mal Live zu sehen.

Und auch sonst wächst die Leserschaft hier auf dem Blog stetig,
wofür ich an dieser Stelle einfach mal
DANKE
sagen möchte.
Ihr seid einfach alle spitze,
egal ob nun aktiver Leser oder doch liebe im Stillen!
Jeder ist mir wichtig!!

Nun wagen wir doch mal einen Ausblick was der Juli alles so bringen wird:

Es sind wieder jede Menge wirklich klasse Bücher,
wovon sicher das ein oder andere hier auch einziehen wird bzw. sogar schon eingezogen ist.

Außerdem wird es im Juli 3 Blogtouren geben,
die erste ist am 3. Juli hier zu Gast.
Ihr dürft euch also auch in dieser Hinsicht auf tolle Aktionen freuen.

Und was war bei euch so los im Juni?
 Habt ihr viel gelesen?
 Hattet ihr ein Highlight und/oder ein Buch, das euch ganz und gar nicht übrzeugen konnte?
 Und auf was freut ihr euch im Juli?

 Schreibt es mir doch,
ich bin neugierig!

Gelesen: „Time Agent“ von Misha Blair

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Taschenbuch: 264 Seiten
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Verlag: Sieben-Verlag (Juni 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3864433290
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ISBN-13: 978-3864433290
Die Autorin bei
Facebook
Kurzbeschreibung:
Als aus heiterem Himmel ein Mann in Natalia Xiomara Diaz‘
Wohnzimmer auftaucht, glaubt sie sich zunächst in einem schlechten Film. Doch
der Soldat, der sie in Todesangst versetzt, ist aus Fleisch und Blut – welches
er großzügig über ihren Wohnzimmerteppich verteilt – und braucht Hilfe, denn er
ist verletzt.
Elijahs Reise in die Vergangenheit verläuft anders als geplant und droht, in
einer Katastrophe zu enden. Auf der Jagd nach einem Mörder landet der Time
Agent zur falschen Zeit am falschen Ort. Dort trifft er allerdings auf die
richtige Frau mit den richtigen Fähigkeiten, der nötigen Sturheit und dem
Schlüssel zu seinem Herzen. Kann jedoch die Liebe und verzehrende Leidenschaft
die Gesetze von Raum und Zeit außer Kraft setzen?
(Quelle: Sieben Verlag)
Meine Meinung:
Xiomara lebt zurückgezogen in einer kleinen Wohnung. Da
gibt es eines Nachts plötzlich ein Erdbeben und dann taucht ein ihr wildfremder
Mann in ihrer Wohnung auf. Xiomara rechnet bereits mit dem Schlimmsten als der
Fremde vor ihren Augen zusammenbricht, denn er ist verletzt. Xiomara bleibt
nichts anderes übrig als ihm zu helfen.
Der Name des Fremden ist Elijah und er eröffnet Xiomara
er komme aus der Zukunft. Er ist auf der Jagd nach einem Serienkiller, doch
dabei ist etwas schief gegangen und so ist er bei Xiomara gelandet.
Als wenig später in der Umgebung Morde geschehen nimmt
Elijah die Spur auf. Nach kurzem Zögern und auch weil sie sich zu ihm
hingezogen fühlt, hilft Xiomara Elijah dabei. Dabei kommen sich die beiden
immer näher.
Doch kann das wirklich gut gehen? Hat so eine Liebe
überhaupt eine Chance?
Der Roman „Time Agent“ stammt aus der Feder der Autorin
Misha Blair und ist der Start der „Zeitwanderer“ – Reihe. Hinter dem Namen
verbirgt sich einen mir bereits gut bekannte Autorin.
Die Charaktere im Buch sind Misha Blair wirklich sehr gut
gelungen.
Natalie Xiomara Diaz, oder auch kurz Xio, war mir vom
ersten Satz an sehr sympathisch. Ihre Vergangenheit war nicht so sonderlich
leicht. Daher lebt Xio auch sehr zurückgezogen, ohne aufzufallen. Als plötzlich
Elijah bei ihr in der Wohnung steht ist sie zunächst eher zurückhaltend, da sie
nicht weiß was er will. Doch nach und nach gewinnt die Vertrauen und fühlt sich
sehr zu ihm hingezogen.
Elijah ist ein gutaussehender und charmanter Mann aus der
Zukunft. Er ist als Time Agent auf der Jagd nach einem Serienkiller, doch
irgendwie ist dabei etwas schief gegangen. Er und seine Leute gehen auf
Zeitreisen, wobei sie immer darauf bedacht sind die Zeitachse nicht zu
verändern. Den gejagten Killer kennt Eli besser als ihm lieb ist.
Auch die Nebenfiguren haben mir wirklich super gefallen.
Sie alle wirken sehr gut gezeichnet, sind glaubhaft und vorstellbar.
Der Schreibstil der Autorin liest sich flüssig und ich
war von Beginn an regelrecht mitgerissen. Einmal angefangen konnte ich das Buch
nicht weglesen. So war es innerhalb sehr kurzer Zeit ausgelesen.
Die Handlung ist von Anfang an spannend und fesselt
ungemein. Es gibt actionreiche Szenen genauso wie eher ruhige, wo auch Gefühle
eine große Rolle spielen.
Die erotischen Szenen zwischen Xio und Eli fand ich gut
beschrieben. Überhaupt hat mich die Beziehung zwischen den beiden sehr
begeistert. Ich habe das Knistern, das zwischen ihnen vorherrscht, förmlich
spüren können.
Das Ende ist passend gewählt und hat mich ganz ehrlich
richtig froh gestimmt. Es ist soweit abgeschlossen. Nichts desto trotz wird es
aber weitergehen und ich bin bereits jetzt schon gespannt auf den zweiten Teil.
Fazit:
Zusammenfassend gesagt ist „Time Agent“ von Misha Blair
ein mehr als gelungener Auftakt der „Zeitwanderer“ – Reihe.
Die sympathisch gestalteten Charaktere, der mitreißende
flüssige Stil der Autorin und eine Handlung mit sowohl actionreichen spannenden
als auch sehr gefühlvollen Szenen haben mich absolut überzeugt.
Klare Leseempfehlung!

Ich danke der Autorin für die Zusendung ihres Buches.

Meine Rezension ist auch bei Lovelybooks, goodreads, Was liest du?, amazon, buecher.de und thalia.de veröffentlicht.

Gelesen: „Die fünfte Welle“ von Rick Yancey


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Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
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Verlag: Goldmann Verlag (14.
April 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3442313341
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ISBN-13: 978-3442313341
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Originaltitel: The
Fifth Wave Vol. 1
Kurzbeschreibung:
Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite
Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur
noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen
müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre
Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen.
Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet
sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen
angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte.
Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit
die fünfte Welle für sie bereithält …
(Quelle: Goldmann Verlag)
Meine Meinung:
Bisher hat es 4 Wellen gegeben. Jede von ihnen war verheerender als die
vorangegangene. Cassie, ihr Bruder Sammy und ihr Vater haben bisher überlebt.
Doch sie verlieren einander.
Nun machen die sogenannten Silencer, Aliens, die wie Menschen aussehen, Jagd
auf alles und jeden der bisher überlebt hat. Auch Cassie ist schon bald mehr
tot als lebendig. Bis Evan sie rettet.
Gemeinsam machen sich die beiden auf Sammy und Cassies Vater zu finden.
Eine Suche, die gefährlich ist und bei der sie Entdeckungen machen, mit denen
sie niemals gerechnet hätten …
„Die fünfte Welle“ ist ein dystopischer Roman, geschrieben von Rick Yancey.
Es ist der Auftaktband einer Trilogie. Bis zu diesem Buch war mir der Autor
gänzlich unbekannt.
Die Charaktere im Buch haben mir soweit gut gefallen.
Cassie ist eine der letzen Menschen. Von ihrem Vater und ihrem Bruder Sammy
wurde sie getrennt. Cassie ist eine starke Persönlichkeit und zudem recht
tough. Allerdings ist sie auch sehr misstrauisch. Sie handelt meist bevor sie
denkt.
Evan ist merkwürdig. Er verheimlicht etwas doch was es ist, keiner weiß es.
Auch Cassie ist ihm gegenüber misstrauisch, sie traut ihm nicht wirklich über
den Weg.
Sammy, Cassies Bruder, ist eine interessante Figur. Er wurde mit dem Vater
von Cassie getrennt.
Zombie, ein Soldat, der sich selbst so nennt, ist jemand der andere, die
bisher überlebt haben, auslöschen soll. Doch er ist nicht nur eine reine
Kampfmaschine, er zeigt auch immer wieder menschliche Züge.
Der Schreibstil des Autors ist zu Beginn nicht sonderlich gut. Es gibt sehr
viele Wortwiederholungen, die das Lesen erschweren. Es wird aber mit der Zeit
immer besser und dann lässt sich das Buch wirklich flüssig und gut lesen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven,
beispielsweise aus Sicht von Cassie, Zombie, Sammy und Evan. Hierfür hat Rick
Yancey die Ich-Perspektive verwendet. Auffallend ist die einzelnen Personen schildern
ihre Sichtweise nicht nur kapitelweise, es geht schon über einen doch längeren
Zeitraum.
Die Handlung selbst hat mich mit dem Prolog erst mal sehr verwirrt.
Allerdings animiert dieser auch zum Weiterlesen. Die Spannungskurve steigt
zunehmend in die Höhe und man kann die Zusammenhänge als Leser auch gut
verstehen. Es geht allerdings stellenweise doch auch ziemlich brutal vor.
Kinder werden hier zu Soldaten ausgebildet, eine Tatsache, die man sich nur
schwer vorstellen kann.
Ins Geschehen integriert ist eine aufkeimende Liebesgeschichte. Ich
persönlich fand diese realistisch und passend zum Gesamtgeschehen.
Das Ende ist schlüssig und gut gewählt. Es gibt ein paar Fragen, die offen
geblieben sind. Diese werden dann aber wohl hoffentlich im zweiten Teil
beantwortet. Wann dieser erscheint ist derzeit aber noch unklar.
Fazit:
Alles in Allem ist „Die fünfte Welle“ von Rick Yancey ein guter Auftakt der
dystopischen Trilogie.
Die gutausgearbeiteten Charaktere, der, nach holprigen Start, gut zu
lesende Stil und eine Handlung die zu Beginn eher verwirrt, dann aber rasch an
Spannung gewinnt, haben mir interessante und auch fesselnde Lesestunden
beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich danke dem Verlag für das zugesandte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist ebenso bei Lovelybooks, goodreads, Was liest du?, amazon, buecher.de und thalia.de zu finden.

Gelesen: „So finster, so kalt“ von Diana Menschig

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Taschenbuch: 384 Seiten
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Verlag: Knaur
TB
(1. April 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3426514931
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ISBN-13: 978-3426514931
Kurzbeschreibung:
Als Merle Hänssler nach dem Tod ihrer Großmutter in deren
einsam gelegenes Haus im Schwarzwald zurückkehrt, findet sie im Nachlass ein
altes Dokument. Darin berichtet ein gewisser Johannes, der Ende des 16.
Jahrhunderts im Haus lebte, über merkwürdige Geschehnisse rund um seine
Schwester Greta. Merle tut diese Geschichte zunächst als Aberglaube ab. Doch
dann passieren im Dorf immer mehr unerklärliche Dinge: Kinder verschwinden, und
auch das alte Haus selbst scheint ein seltsames Eigenleben zu entwickeln.
Langsam, aber sicher beginnt Merle sich zu fragen, ob an Johannes’ Erzählung
mehr dran ist, als sie wahrhaben wollte.
(Quelle: Knaur TB)
Meine Meinung:
Nach außen scheint Merles Leben perfekt zu sein. Nachts
allerdings hat sie schreckliche Alpträume, die ihr zeigen, dass nichts perfekt
ist. Da stirbt ihre Großmutter und für Merle bricht eine Welt zusammen. Sie
muss nun zurück in den Schwarzwald, dem Ort ihrer Kindheit. Dort muss der
Nachlass geregelt werden. Merle zieht vorübergehend in das Haus ihrer
Großmutter, das abseits am Waldrand steht. Dort holen sie die Erinnerungen an
ihre Kindheit wieder ein und auch die alten Dokumente, die Merle im Haus
findet, lassen sie den Atem anhalten …
Der Roman „So finster, so kalt“ stammt von der Autorin
Diana Menschig. Es war nach „Hüter der Worte“ bereits mein zweites Buch der
Autorin und ich war sehr gespannt was mich wohl erwarten würde.
Die Protagonistin Merle mochte ich sehr gerne. Sie lebt
sehr zurück gezogen, hat kaum Freunde. Ihr Job ist Anwältin, den nimmt sie sehr
ernst. Als ihre Großmutter stirbt bricht für Merle eine Welt zusammen. Die
beiden hatten ein sehr inniges Verhältnis.
Jakob ist Spezialist was Märchen angeht. Er wird von
Merle gebeten ihr zu helfen, denn sie möchte gerne wissen was die alten
Dokumente bedeuten. Allerdings ist Jakob auch ein merkwürdiger und
undurchsichtiger Mensch, der Rätsel aufgibt.
Der Schreibstil der Autorin ist recht locker und
bildhaft. Man kann sich die Umgebung sehr gut vorstellen.
Geschildert wird das Geschehen hauptsächlich aus Merles
Perspektive. Es gibt aber auch Einschübe aus der Sichtweise von anderen
Charakteren, so bekommt man als Leser einen doch guten Überblick.
Die Handlung ist stellenweise recht gruselig und die vorherrschende
Stimmung recht düster. Das passt aber beide gut zum gesamten Plot. Es beginnt
alles zunächst eher ruhig und verhalten, dann aber steigt die Spannung
unaufhörlich an und es gibt Wendungen, die überraschend daher kommen. Die
eingebrachten Ideen sind frisch.
Hauptsächlich wird das Geschehen in der Gegenwart
erzählt, es gibt aber eingebaute Rückblenden. Diese sind für meinen Geschmack
aber zu abrupt, ihre Integration ist nicht ganz gelungen.
Diana Menschig hat in ihrem Buch verschiedene Sagen und
Märchen miteinander verknüpft und so eine vollkommen neue Geschichte
geschaffen.
Das Ende ist abgeschlossen und unvorhersehbar. Es ist
toll und lässt den Leser am Ende zufriedengestellt zurück.
Fazit:
Zusammengefasst gesagt ist „So finster, so kalt“ von
Diana Menschig ein gruseliger Roman, der überrascht.
Sympathische Charaktere, der lockere bildhafte Stil und
eine spannende Handlung, gespickt mit Märchen und Sagen, haben mich, abgesehen
von ein paar Stolpersteinen, gut unterhalten können.
Durchaus lesenswert!

Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Buch.

Meine Rezension ist auch bei Lovelybooks, goodreads, Was liest du?, amazon, buecher.de und thalia.de veröffentlicht.

Gelesen: „Delia: Die saphirblauen Augen (Delia Trilogie 1)“ von Mia Bernauer

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 684 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
494 Seiten
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ISBN-Quelle
für Seitenzahl:
1499137796
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Verlag: IRIS Line; Auflage: 1 (25. April 2014)
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Sprache: Deutsch
Die Buchreihe auf Facebook
Kurzbeschreibung:
Oktober…
Delia Winter studiert an der Universität Houston Architektur.
Ihr Leben ist fast sorgenfrei – aber eben nur fast.
Sie ist eine ganz gewöhnliche Einundzwanzigjährige mit Träumen, Idealen und
Hoffnungen.
Doch aus unerklärlichen Gründen erscheinen ihr Nacht für Nacht seltsame
Alpträume. Oder sind es vielleicht doch keine Alpträume?
Hinzu tritt Leander Jackson – den ein rätselhaftes Auftreten umgibt.
Er vertraut ihr ein Geheimnis an, welches ihr gewöhnliches Leben zum Einsturz
bringt.
Sie gewinnt durch Leander zunehmend Einblick in eine ihr fremde Welt – die Welt
der Halbwesen.
Delia steht wahrscheinlich vor ihrer schwierigsten Entscheidung.
Sie muss sich entscheiden, Teil der magischen Welt zu werden oder sie für immer
zu vergessen …
Was, wenn sie sich nicht entscheiden will?
(Quelle: amazon)
Meine
Meinung:
Delia Winter ist Studentin der Architektur und lebt noch
bei ihren Eltern. Seit ein paar Wochen hat sie sehr merkwürdige Träume, Träume
von Augen, Schatten und auch vom Wind. Doch warum träumt sie davon? Die
Bedeutung des Ganzen ist ihr unklar.
Und als ob das nicht schon sonderbar genug wäre ist da
auch noch der gutaussehende aber sehr mysteriös wirkende Leander Jackson.
Und ehe Delia sich versieht ist sie mittendrin in einer
Welt aus Sagen und Mythen …
„Die saphirblauen Augen“ stammt von der Autorin Mia
Bernauer. Der Fantasyroman ist der Auftaktband der „Delia“ – Trilogie.
Die Protagonistin Delia, meist liebevoll Lia genannt, ist
21 Jahre alt, Studentin der Architektur und eigentlich führt sie ein normales
Leben. Sie ist stellenweise recht unsicher und zweifelt öfter an sich selbst.
Seit einiger Zeit hat Delia nachts Träume, von Augen, Schatten oder auch dem
Wind. Ihre Bedeutung ist ihr allerdings nicht klar. Ich empfand Delia als
facettenreiche und wirklich interessant gestaltete Figur.
Leander ist ein wirklich guter Gegenpart von Delia. Er
sieht gut aus, gibt aber nicht viel von sich preis. Er wirkt direkt von Anfang
an sehr mysteriös und geheimnisvoll. Leander ist ein Halbwesen, auch
Gestaltwandler genannt, und möchte Delia, der Auserwählten, helfen mit ihrem
Schicksal umzugehen.
Die beiden nähern sich im Laufe der Geschichte mehr und
mehr an und geben dann auch immer mehr von sich preis.
Die Nebenfiguren, wie die Familien der beiden
Protagonisten, deren Freunde, Delias Tante, ihr Onkel oder auch die
Schulkameraden, haben mir ebenso gut gefallen. Sie sind auch sehr gut und
interessant gestaltet.
Der Schreibstil der Autorin ist an sich gut zu lesen.
Teilweise geht es richtig dramatisch zu und man ist gespannt wie es wohl
weitergeht.
Es dauert jedoch bis die Handlung richtig in Fahrt kommt.
Teilweise waren mir die Beschreibungen zu lang und ausführlich, es zog sich
daher doch ein wenig in die Länge. Die Atmosphäre ist an manchen Stellen auch
recht düster dargestellt.
Je weiter man im Buch voranschreitet desto packender und
spannender wird die Handlung. Sie ist mystisch angehaucht und die von Mia
Bernauer geschaffene Welt wirkt interessant und wird gut beschrieben. Die
Handlung ist zudem schlüssig und kreativ. Mia Bernauer verknüpft hier bereits
bekannte Fantasyelemente mit ihren eigenen neuen Ideen.
Das Ende des Buches ist spannend und lässt den Leser
mitfiebern. Es ist nicht ganz Happy, macht aber neugierig auf die Fortsetzung „Das
rubinrote Licht“.
Fazit:
Abschließend kann ich sagen „Die saphirblauen Augen“ von
Mia Bernauer ist ein wirklich schöner Auftakt der „Delia“ – Trilogie.
Die interessanten Charaktere, der gut zu lesende Stil und
eine Handlung, die bekannte Fantasyelemente mit neuen Ideen verknüpft haben
mich gut unterhalten und machen Lust auf mehr.
Durchaus lesenswert!

Ich danke der Autorin, die mir ihr eBook zur Verfügung gestellt hat.

Meine Rezension ist auch bei Lovelybooks, goodreads und amazon zu finden.