Gelesen: “Plötzlich Mensch” von Mary-Anne Raven

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Taschenbuch: 220 Seiten
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Verlag: Sieben-Verlag
(März 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3864433096
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ISBN-13: 978-3864433092
Kurzbeschreibung:
Unbeschwertheit, Abgeklärtheit und Arroganz sind
Grundeigenschaften eines Vampirs. Dean Billius Grimes genießt seine sorgenfreie
Existenz als Untoter ohne Reue. Er kümmert sich herzlich wenig um Gesetze oder
Moralvorstellungen, sind ihm doch Kraft, Stärke und Überlegenheit gegenüber
allen Menschen und Kreaturen zu eigen.
Clara ist verzweifelt und entflieht den Klauen ihrer Gefangenschaft, nur, um
ausgerechnet Dean zu begegnen. Ihr Zusammentreffen ist schicksalhaft und löst
eine Kette von Ereignissen aus, die Clara und Dean nicht nur in das
gefährlichste Abenteuer ihres Lebens, sondern auch in einen Strudel aus
Leidenschaft, Vertrauen und Liebe zieht, in dessen Sog sie zu zerbrechen
drohen.
(Quelle: Sieben Verlag)
Meine Meinung:
Eigentlich führt der Vampir Dean Grimes ein richtig
schönes Leben. Er genießt sein Dasein als Vampir in vollen Zügen und schert
sich nicht um die Regeln, das Menschen nicht getötet werden sollen. Hat er doch
bereits selbst einige beim Trinken getötet.
Nun ist er wieder auf der Jagd und trifft so auf die
Menschenfrau Clara. Sie hat er als sein nächstes Opfer auserkoren. Doch nachdem
Dean Clara ausgesaugt hat stirbt diese nicht sondern es geschieht etwas Merkwürdiges.
Dean verwandelt sich plötzlich vom Vampir zurück in einen Menschen.
Was Dean nicht ahnt, Clara ist auf der Flucht, vor den
Mitgliedern vom Tempel des Lichts. Notgedrungen müssen nun Dean und Clara
zusammenarbeiten und kommen sich dabei auch unweigerlich sehr nahe …
Der Fantasyroman „Plötzlich Mensch“ stammt von der
Autorin Mary-Anne Raven. Es ist wohl der Auftakt zu einer Reihe rund um den
Vampir Dean und Clara, die Menschenfrau. Sogleich ist es auch das Debüt der
Autorin.
Die Charaktere sind Mary-Anne Raven soweit ganz gut
gelungen.
Dean ist zu Vampirzeiten eher arrogant und recht skrupellos.
Er schert sich nicht um Regeln, nutzt Menschen dazu um sich zu nähren. Als
Mensch aber ist Dean plötzlich ganz anders. Er wird verletzlich und muss sich
nun mit einem ihm vollkommen unbekannten Leben auseinandersetzen. Diese
Entwicklung vom arroganten überheblichen Vampir zum verletzlichen Menschen ist
Mary-Anne Raven wirklich glaubhaft gelungen.
Clara ist mit ihrem Leben unzufrieden. Sie fühlt sich
eingesperrt und möchte endlich ausbrechen. Sie ist ein sehr gefühlsbetonter
Mensch, der gerne mal zu richtigen Ausbrüchen neigt. Als sie Dean begegnet ist
sie auf der Flucht vor den Anhängern des Tempels des Lichts. Ich persönlich
empfand Clara als wirklich sympathische Figur.
Der Schreibstil der Autorin ist zunächst sehr verwirrend.
Ich habe eine Weile gebraucht um wirklich im Geschehen anzukommen. Dann aber
kam ich doch noch flüssig durch das Buch.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den
Perspektiven von Dean und Clara. Hierfür hat Mary-Anne Raven den personalen
Erzählstil verwendet.
Die Handlung ans sich ist eigentlich schon spannend
gehalten. Allerdings kamen mir persönlich dann doch viel zu viele Klischees
vor, beispielsweise eben Knoblauch gegen Vampire oder auch das Vampire in
Särgen schlafen. Das erschien mir ein wenig fehl am Platz, denn die Idee, ein
Vampir verwandelt sich zurück in einen Menschen, ist neu und hat mir zugesagt.
An manchen Stellen hätte ich mir auch mehr Informationen gewünscht.
Die Liebesgeschichte zwischen Dean und Clara ist gut
gestaltet. Es war wirklich schön zu lesen wie Dean und Clara letztlich
zueinander gefunden haben.
Das Ende kam leider zu schnell und wirkt sehr abrupt. Es
wirkt irgendwie unfertig, man hat als Leser sehr viele Fragen offen. Ich hoffe
eine Fortsetzung lässt nun nicht zu lange auf sich warten.
Fazit:
Alles in Allem ist „Plötzlich Mensch“ von Mary-Anne Raven
ein recht guter Auftakt der Reihe um Dean und Clara.
Die gut gestalteten Protagonisten, eine neue Grundidee
und die spannende, wenn auch mit Klischees behaftete, Handlung haben mir
letztlich unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
 
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch hier, hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Die Wächter von Avalon: Der Fluch des Suadus” von Amanda Koch

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Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
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Verlag: familia koch Verlag
(10. März 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3943987728
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ISBN-13: 978-3943987720
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Kurzbeschreibung:
Verstehe, wer du wirklich
bist, und du erkennst deinen Weg.
Die Hohepriesterin spürt die Schwäche Avalons innerhalb
der drei Welten. Deshalb übergibt die Herrin vom See Raven eine abgerissene
Schriftrolle, die die Wächter in die Andere Welt, nach Amaduria, führen soll.
Dort folgen sie der Spur aus der Dunklen Zeit nach Juamé, wo König Easar das
Schwert des Windes hütet.
Doch Evolet sieht in einer Vision sein schreckliches
Schicksal.
Lastet auf ihm ein Fluch, der bis nach Avalon reicht?
Die Lichtelfe Aylórien scheint der Schlüssel zu einem
Geheimnis aus der Alten Zeit zu sein, welches die vier Königreiche der Anderen
Welt verbindet. Die dunklen Schatten des Mondes bedrohen ganz Amaduria.
Doch wie kann die Kraft der smaragdgrünen Sonne in
Aylórien den Wächtern bei ihrem Kampf helfen? 
(Quelle: familia koch Verlag)
Meine Meinung:
Vor sehr vielen Jahren hat die Dunkle Zeit begonnen.
Damals ist das Reich Amaduria von der irdischen Welt abgerückt. Doch nun ist es
an der Zeit das sich die Tore zwischen Amaduria und Avalon wieder öffnen. Nun
können die Priesterinnen vom See endlich den Hilferufen nachgehen, die sie
einst erreicht haben. Sie schicken Wächter aus um herauszufinden was wirklich
mit König Easar passiert ist. Unter diesen Wächtern ist auch Raven.
Auch die Lichtelfe Aylórien macht sich auf eine
gefährliche Reise. Sie reist zum Murtanmeer um herauszufinden weshalb das
heilige Wasser mehr und mehr seine Magie verliert.
Und dann ist das noch Nagaina. Sie möchte endlich
herausfinden welches ihre wahre Bestimmung ist …
Der Fantasyroman „Die Wächter von Avalon: Der Fluch des
Suadus“ stammt von der Autorin Amanda Koch. Es ist der zweite Teil der „Wächtertrilogie“.
Den ersten Teil „Die Prophezeiung“ habe ich vor nicht ganz einem Jahr gelesen
und war damals sehr angetan vom Buch. Nun wollte ich natürlich wissen wie es
weitergeht.
Die von Amanda Koch geschaffenen Charaktere sind wieder
ganz wunderbar beschrieben.
Die 4 Wächter sind bereits aus Band 1 bekannt. Damals
aber war Raven, der hier das Gute darstellt, im Vordergrund. Nun erfährt man
als Leser auch mehr über die anderen Wächter, seine Geschwister und lernt sie
besser kennen.
Esmé bzw. Aylórien wirkt in diesem 2. Band nicht mehr so
unnahbar. Man erfährt viele Dinge aus ihrer Vergangenheit, lernt sie besser zu
verstehen. Erst zum Ende hin wird aus der Lichtelfe wieder ein wenig die, die
sie vorher war.
Nagaina ist ein ganz interessanter Charakter. Sie macht
wohl von allen im Buch vorkommenden Charakteren die größte Entwicklung durch.
Suadus ist der Böse, wobei er mir trotz allem doch auch
sympathisch war. Er wirkt geheimnisvoll und mysteriös, hat so viele zu teil widerspenstige
Gefühle in sich, er ist einfach sehr gelungen und hat mich vom ersten Auftreten
an sehr fasziniert.
Nicht nur die genannten, sondern alle im Buch
vorkommenden Charaktere hat Amanda Koch tiefgründig, vielseitig und mit viel
Liebe zu Detail gestaltet. Jeder trägt seinen Teil zur Gesamtgeschichte bei,
gehört einfach dazu.
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich toll. Sie
schreibt flüssig und sehr lebendig, die geschaffene Welt wird bildhaft
beschrieben und erwacht vor dem inneren Auge des Lesers zum Leben.
Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die am Ende ein
schlüssiges Ganzes bilden. Man hat so die Chance mit den Protagonisten
mitzufiebern.
Die Handlung ist somit sehr komplex und vielsichtig
gestaltet. Sie setzt kurz nach den Geschehnissen aus „Die Prophezeiung“ ein. Es
empfiehlt sich schon diesen ersten Teil vorab zu lesen, unbedingt notwendig ist
es aber nicht. Amanda Koch hat immer wieder kleine Gedankenstützen aus Teil 1
eingebaut. Für mich als Kenner des ersten Teils war es so um einiges leichter
wieder ins Geschehen abzutauchen. Die Handlung ist spannend gehalten und immer
wieder gibt es neue Dinge, Orte bzw. Personen, die in bereits vorhandenes
Material eingebunden werden.
Das Ende kommt auch in diesem zweiten Teil ohne gemeinen
Cliffhanger aus. Es hat mir persönlich wirklich gut gefallen und nun bin ich
neugierig wie Amanda Koch ihre „Wächtertrilogie“ wohl zu Ende bringen wird.
Fazit:
„Die Wächter von Avalon: Der Fluch des Suadus“ von Amanda Koch ist ein
großartiger zweiter Teil der „Wächtertrilogie“ und steht dem ersten Band in
nichts nach.
Der bildhafte Stil, die tolle geschaffene Welt und eine spannende Handlung
mit wundervoll gezeichneten Charakteren ließen mich abtauchen und haben mich
begeistert.
Klare Leseempfehlung!

Ich bedanke mich bei der Autorin für das bereitgestellte Buch und die gemeinsame Leserunde auf Lovelybooks.

Meine Rezension ist auch hier, hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Indigo – Das Erwachen” von Jordan Dane

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Broschiert: 368 Seiten
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Verlag: MIRA Taschenbuch (10. März
2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3956490177
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ISBN-13: 978-3956490170
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

Ab 14 Jahren
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Originaltitel: Indigo Awakening
Das
eBook beim Verlag?
Gesamtprogramm
Darkiss
Kurzbeschreibung:
Sie sind unsere Zukunft – wenn sie lange genug
überleben.
Der packende Auftakt der neuen Fantasy-Serie von Erfolgsautorin Jordan Dane!

“Ich will dich sehen, aber es ist zu gefährlich. Du darfst nicht nach mir
suchen. Versprich es mir.”
Als Rayne Darby die Nachricht ihres Bruders Luke auf ihrem Anrufbeantworter
hört, ist sie völlig verwirrt. Überstürzt macht Rayne sich auf die Suche,
bemerkt jedoch bald, dass sie verfolgt wird. In einem Tunnel sieht sie dann
plötzlich ein blaues Licht, das von einem fremden Jungen ausgeht. Er hat die
Arme ausgestreckt, die Lippen geöffnet in einem stummen Schrei – und ihre
Verfolger ergreifen die Flucht.
Ihr Retter heißt Gabe – mehr gibt er nicht von sich preis. Er scheint jedoch zu
wissen, wo Luke steckt …
(Quelle: Mira Taschenbuch/Darkiss)
Meine Meinung:
Raynes Bruder Lucas lebt seit dem Tod der Eltern in einer
psychiatrischen Klinik. Ihre ältere Schwester Mia hatte dies veranlasst und
seitdem wurde Lucas mit Medikamenten vollgepumpt. Nun ist Lucas aus der Klinik
geflohen und Mia bittet Rayne ihr sofort Bescheid zu sagen wenn er sich meldet.
Und tatsächlich, Lucas hinterlässt Rayne eine Nachricht,
in der er bittet sie solle nicht nach ihm suchen und auf keinen Fall Mia etwas
sagen. Rayne, die sich Sorgen um Lucas macht, hört nicht auf ihn und sucht ihn
trotzdem.
Während der Suche lernt Rayne Gabriel kennen, der mehr zu
wissen scheint als er zugibt. Gemeinsam suchen sie nach Lucas, nichts ahnend,
das noch ganz andere Personen hinter Lucas her sind …
Der Fantasyroman „Indigo – Das Erwachen“ stammt von der
Autorin Jordan Dane. Es ist das erste Buch der Autorin das es auf Deutsch zu
lesen gibt.
Im Buch gibt es eine große Anzahl an Charakteren. Zu
Beginn habe ich zuerst ziemlich überlegt wie diese wohl alle zusammenhängen
könnten, doch das ergibt sich nach und nach.
Rayne ist 17 Jahre alt, ziemlich intelligent und nimmt
kein Blatt vor den Mund. Sie weiß wie sie im Leben zurecht kommt und ist
ziemlich tough. Rayne hält zu Lucas ohne Wenn und Aber und daher gibt es für
sie auch keinen Zweifel, sie muss ihn finden. Mir gefiel Rayne wirklich sehr
gut, sie war mir trotz ihrer Eigenwilligkeit sehr sympathisch.
Mia ist die große Schwester von Rayne und Lucas. Gerade
für Lucas hat sie noch das Sorgerecht und so hat sie veranlasst, dass er in
eine Klinik eingewiesen wurde. Mia verbirgt etwas, dass er im Handlungsverlauf
näher beleuchtet wird.
Gabriel, genannt Gabe, ist ein sehr mysteriöser
geheimnisvoll wirkender Junge. Er hat um sich herum eine Mauer aufgebaut, gibt
nicht sonderlich viel von sich preis. Auf Gabe verbirgt etwas, das merkt man je
weiter man in der Handlung voranschreitet.
Neben den 3 genannten Charakteren gibt es noch einige
weitere. So zum Beispiel die Indigo-Kinder Lukas, Rafael, Kendra und Benny.
Auch sie sind sehr vielseitig und facettenreich gestaltet. Man lernt sie kennen
und jeder ist irgendwie besonders.
Und natürlich sind die Believers nicht zu vergessen. Sie
sind die Jäger der Indigo-Kinder. Sie wollen diese erforschen, halten sie für
Freaks mit besonderen Fähigkeiten.
Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und flüssig
lesbar. Es gibt verschiedene Perspektiven aus denen Jordan Dane das Geschehen
schildert. Man erhält so einen guten Überblick über das Geschehen und lernt die
Charaktere aber auch die Orte des Geschehens umso besser kennen.
Die Handlung an sich ist spannend gehalten. Die Grundidee
ist wirklich klasse, sie ist einfallsreich und unverbraucht. Immer wieder sind
Wendungen eingebaut die die Spannung zusätzlich anheizen. Besonders auch die
Fähigkeiten der Indigo-Kinder sind wirklich gut geschrieben.
Das Ende ist teilweise abgeschlossen. Dennoch ist aber
auch ein Cliffhanger vorhanden, der einen zweiten Teil unbedingt nötig macht.
Ich hoffe dieser wird nicht zu lange auf sich warten lassen, da ich wisse
möchte wie es wohl weitergeht.
Fazit:
„Indigo – Das Erwachen“ von Jordan Dane ist ein sehr vielversprechender
Auftakt.
Facettenreiche Charaktere, eine neue unverbrauchte
Grundidee und die fesselnde Handlung haben mich begeistert und überzeugt.
Ganz klar zu empfehlen!
 
Ich bedanke michbeim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch hier, hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Spurlos” von Ashley Elston

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Gebundene Ausgabe: 300 Seiten
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Verlag: Mixtvision Verlag (26.
Februar 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3944572068
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ISBN-13: 978-3944572062
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
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Kurzbeschreibung:
Zum sechsten Mal in acht Monaten wird Meg Jones mitten in
der Nacht aus ihrem Leben gerissen. Ohne Vorwarnung, ohne Abschied, ohne
Aussicht auf Rückkehr …
Meg Jones ist nicht ihr richtiger Name. Seit die
17-Jährige mit ihrer Familie im Zeugenschutzprogramm lebt, hat sie ihre
Identität verloren, ihre Freunde, ihre Heimat. In ständiger Angst vor ihren
Verfolgern trägt sie immer eine Tasche bei sich mit den wichtigsten persönlichen
Dingen. Und eigentlich hat sie sich vorgenommen, keine neuen Freundschaften zu
schließen. Doch dann taucht Ethan auf…
(Quelle: Mixtvision Verlag)
Meine Meinung:
Mitten in der Nacht passiert es, sie werden aus dem
Schlaf gerissen, weggebracht, komplett umgestylt und bekommen eine neu Identität.
Ihr neuer Name ist nun Meg und ihr neues Zuhause ist in Natchitoches,
Louisiana.
Meg ist 17 und hat diese Prozedur nun schon zum 6. Mal
durchgemacht, denn sie befindet sich mit ihrer Familie im Zeugenschutzprogramm.
Warum, das weiß sie gar nicht aber sie hat es sich dieses Mal zum Ziel gemacht
es herauszufinden.
Und Meg hat sich auch vorgenommen keine Freundschaften zu
knüpfen, denn es ist immer wieder schmerzhaft wenn sie wieder rausgerissen
wird. Da ist aber Ethan, der sich für Meg interessiert und sich nicht von ihrer
abweisenden Art abschrecken lässt. Er gibt nicht auf und scheint mehr zu ahnen
als Meg denkt und ihr lieb ist …
Der Jugendthriller „Spurlos“ stammt von der Autorin
Ashley Elston. Es ist das Debüt der Autorin, in dem sie ihren Lesern ein Thema
präsentiert, über welches ich bisher noch kein Buch gelesen habe.
Die Protagonistin Meg ist 17 Jahre alt. Sie wirkt
unheimlich sympathisch und ich hab Meg während des Lesens wirklich sehr
bewundert. Sie und ihre Familie befinden sich im Zeugenschutzprogramm und wie
Meg ihre Situation, ihr Leben erträgt ist wirklich bemerkenswert. Sie stellt
sich ihrem Schicksal mutig und auch wenn es nicht einfach ist sie gibt nicht
auf. Meg ist authentisch und wirkt glaubhaft.
Ethan ist ein Mitschüler von Meg. Er ist an ihr
interessiert, gibt nicht auf, egal wie oft sie ihn abweist. Das schreckt ihn
nicht ab. Ihre Fassade bringt er so immer mehr zum bröckeln. Ethan wird Megs
engster Vertrauter, er steht zu ihr auch wenn er nicht wirklich weiß was los
ist.
Mary, Megs kleine Schwester, tat mir ehrlich sehr leid.
Sie ist noch ein Kind und die Situation macht ihr zu schaffen. Mary zerbricht
letztlich daran und man kann gar nicht anders als Mitleid mit ihr zu haben.
Der Schreibstil der Autorin ist locker, recht einfach und
jugendlich gehalten. Sie schreibt sehr authentisch und versteht es den Leser mitzureißen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Meg in der
Ich-Persepktive. Man lernt sie so sehr gut kennen, bekommt so auch einen Einblick
in ihr Gefühlsleben
Die Handlung selber ist von Anfang an spannend gehalten.
Die Spannungskurve bleibt bis zum Ende konstant hoch. Ashley Elston schildert
das Leben im Zeugenschutzprogramm wirklich sehr realistisch und dieser Einblick
war für mich sehr interessant. Man kann sich als Außenstehender wirklich kaum
vorstellen wie es sein muss wenn man immer wieder aus seinem Leben rausgerissen
wird, eine neue Identität bekommt und somit neu anfangen muss. Anhand des
Buches aber lernt man als Leser dazu.
Doch nicht nur das Zeugenschutzprogramm ist Thema des
Buches, es geht zudem auch um den Zusammenhalt in der Familie und auch um
Freundschaft, hier die Freundschaft von Meg und Ethan.
Das Ende selber ist im Vergleich zum gesamten Buch etwas
schwach. Es ist sehr offen, mit unbeantworteten Fragen. Ich hoffe inständig das
es recht bald eine Fortsetzung und somit ein Wiedersehen mit den Charakteren
geben wird.
Fazit:
„Spurlos“ von Ashley Elston ist ein mitreißender
Jugendthriller.
Authentische Charaktere, ein sehr interessantes recht
unverbrauchtes Thema und eine spannenden Handlung konnten mich das Buch über
fesseln und auch wenn das Ende etwas schwächer ist als die Handlung auch begeistern.
Absolut zu empfehlen!
 
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Exemplar.
Meine Rezensionist auch hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Die Dracheninsel” von Irmela Nau

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Taschenbuch: 192 Seiten
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Verlag: adakia
Verlag
(18. November 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3941935062
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ISBN-13: 978-3941935068
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

Ab 15 Jahren
Kurzbeschreibung:
Emily ist eine mutige junge Frau, die ihr Schicksal
herausfordert, ihrer Bestimmung aber nicht entgehen kann. Ein alter Fluch
lastet auf ihr. Ein Drachen stellt sich ihr in den Weg und obwohl sie glaubt,
immer alles ganz allein zu schaffen, kann sie nur gewinnen, wenn sie die Hilfe
eines Mannes annimmt. Doch weit und breit ist nur Elric zu sehen. Ausgerechnet
der Mann, der sie prahlend lediglich zum Objekt seiner Begierde machte. Ein
wunderbares Märchen für junge Leser und junggebliebene Erwachsene. Der Roman
“Die Dracheninsel” handelt von Naturwesen, Elfen, fernen, längst vergessenen
Welten und erzählt auf phantastische und unterhaltsame Art und Weise eine
einfühlsame Geschichte voller Liebe und Wärme.
(Quelle: adakia Verlag)
Meine Meinung:
Emily führt ein ganz beschauliches Leben. Sie ist behütet
zu einer schönen jungen Frau herangewachsen. Ihre Eltern lieben Emily wie ihr
eigenes Kind, dabei haben sie Emily als Baby im Wald gefunden.
An ihrem 21. Geburtstag erhält Emily von ihren Eltern ein
wunderschön verziertes Schwert. Dieses lag damals im Wald neben ihr. Getrieben
von der Frage wo ihre Wurzeln sind hält Emily nun nichts mehr. Sie schwingt
sich auf ihr Pferd und macht sich auf die Suche.
Eine aufregende abenteuerliche Reise beginnt …
Der Fantasyroman „Die Dracheninsel“ stammt von der
Autorin Irmela Nau. Es ist das Debütwerk der Autorin, in dem sie ihre Leser in
eine magische Welt entführt.
Emily ist eine sympathische junge Frau. Sie lebt
glücklich bei ihren Eltern. Zu ihrem 21. Geburtstag erhält sie ein Schwert mit
einem wunderschön verzierten goldenen Griff. Dieses Schwert, so erfährt sie von
ihren Eltern, lag damals, als diese sie im Wald gefunden haben, neben ihr.
Daraufhin macht sich Emily auf ihre Wurzeln zu finden. Ich empfand Emily als
eine zu Beginn etwas naive aber dennoch mutige junge Frau. Die Suche wirkt
beinahe wie eine Flucht für mich, eine Flucht vor Elric, der sie gerne an
seiner Seite hätte. Als Emily die Geschichte des Drachen hört wirkt sie ganz
und gar nicht ängstlich, vielleicht ein wenig verwundert, mehr aber auch nicht.
Elric war lange Zeit nicht zu Hause. Er kehrt nun nach
Hause zurück mit dem festen Willen Emily für sich zu gewinnen. Elric wirkte zu
Beginn eher arrogant und eigenwillig. Er schert sich kaum darum was andere
wollen. Er sieht gut aus, die Frauen liegen ihm zu Füßen. Mit der Zeit aber
wandelt sich Elric und wurde mich sogar sympathisch am Ende.
Byrag ist ein Drache, der auf einer Insel gefangen ist.
Er wurde einst verflucht und kann nur befreit werden, wenn er es schafft zwei Menschen
in Liebe zu vereinen. Nach außen hin wirkt Byrag ein wenig mürrisch, doch er
ist eigentlich ein ganz lieber Kerl.
Auch die anderen Charaktere, wie Mildred oder der Schmied
Gavin, der ein Geheimnis verbirgt. Haben mir sehr gut gefallen.
Es gibt zudem magische Wesen, wie beispielsweise die Elfe
Malvine, die ebenfalls etwas verbirgt. Sie geben der Geschichte ihren
besonderen Reiz und machen sie zu dem was sie ist.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar zu lesen. Sie
schreibt flüssig und sehr bildhaft, man kann sich die Orte sehr gut vorstellen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven,
wobei der personale Erzählstil verwendet wurde. Man bekomme als Leser verschiedene
Einblicke ins Geschehen, lernt so zu Beispiel Emily oder auch Elric richtig gut
kennen.
Die Handlung selber ist fantastisch und beginnt eher
ruhig. Bald aber wird es spannend und geheimnisvoll. Es macht Freude Emily auf
ihrem Abenteuer zu begleiten.
Das Ende ist richtig schön. Es passt sehr gut zur
Gesamtgeschichte und lässt den Leser am Ende glücklich und zufrieden zurück.
Fazit:
„Die Dracheninsel“ von Irmela Nau ist ein richtig schönes
Debüt der Autorin.
Die charismatischen Charaktere, eine fantastische
spannende Handlung und der bildhafte Stil der Autorin haben mir wundervolle
Lesestunden beschert und konnten mir überzeugen. Nicht nur junge Leser werden hier
ihre Freude haben.
Sehr zu empfehlen!
 
 

Ich bedanke mich bei der Autorin, die mir ihr Buch zur Verfügung gestellt hat.

Meine Rezension ist auch hier, hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.