Gelesen: “Die Greifen-Saga (Band 1): Die Ratten von Chakas” von C. M. Spoerri

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 3335 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
304 Seiten
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Sprache: Deutsch
Das Buch kaufen – Kindle
Das Buch kaufen – Taschenbuch
Homepage der Autorin

Die sechzehnjährige Mica ist es gewohnt, für das zu
kämpfen, was sie zum Überleben auf der Straße braucht. Sie steht am Rande der
Gesellschaft von Chakas. Ihr Leben ist geprägt von Armut, Hunger und Angst.
Doch nicht zuletzt dank ihrer magischen Kräfte, die nach und nach in ihr
erwachen, kann sie es meistern.
Alles, was ihr etwas bedeutet, ist ihr jüngerer Bruder
Faím. Das Schicksal stellt sie jedoch auf eine harte Probe, als Faím von ihr
getrennt wird, während sie selbst dem geheimnisvollen Dieb Cassiel in die Hände
fällt, der sie in seine Gilde mitnimmt.
Ist es der Beginn eines besseren
Lebens? Wird es Mica gelingen, sich in den Kreisen der Diebe eine Stellung zu
erkämpfen? Und wie soll sie ihren Bruder wiederfinden, der gerade selbst das
Abenteuer seines Lebens erfährt
?
(Quelle: Homepage der Autorin)

Mica und ihr Bruder Faím leben seit dem Tod ihrer Eltern bei
den Kanalratten. Dies ist eine Bande, angeführt von einem Schurken. Mica wird hier auf eine Mission geschickt,
während ihr Bruder abgeschoben wird.

Auf ihrem Weg lernt Mica den geheimnisvollen Cass kennen. Er
ist begeistert von Mica und will sie am liebsten sofort in seine Diebesgilde
aufnehmen. Mica ist nämlich sehr schnell und so etwas kann er immer gebrauchen.
Doch nicht alle sind so hilfsbereit. Mica soll eine Prüfung ablegen, die eigentlich
nicht zu bestehen ist.

Unterdessen verschlägt es Faím auf ein großes
Schiff, wo er seine ganz eigenen Abenteuer erlebt. Er zieht die Aufmerksamkeit
einer Meerjungfrau auf sich. Diese weicht ihm nun nicht mehr von der Seite,
denn sie will seine Seele. Doch dies würde tödlich für Faím enden.
Auf der Suche nach ihrem Bruder lernt Mica Cass besser
kennen und kommt ihm auch näher. Doch auch Cass hat so seine Geheimnisse …

Der Fantasyroman „Die Ratten von Chakas“ stammt aus der
Feder der Autorin C. M. Spoerri. Es ist der Auftaktband der „Greifen-Saga“, die
eine Trilogie werden soll. Für mich war dies nicht das erste Buch der Autorin
für mich.

Die Charaktere sind dieses Mal wirklich wieder ganz außergewöhnlich
und sehr gut beschrieben.
Mica ist 16 Jahre alt und ihr Bruder Faím bedeutet ihr
wirklich alles. Sie war mir sehr sympathisch von ihrer Art her. Mica ist stark,
kann sich durchsetzen und weiß ziemlich genau was sie will.
Faím ist Micas kleiner Bruder. Die beiden sind zunächst
zusammen unterwegs, werden dann aber getrennt. So muss sich Faím alleine
durchschlagen. Aber er lässt sich nicht unterkriegen und ist ganz schön mutig.
Auch Faím war mir sehr sympathisch.
Cassiel, genannt Cass, ist ein geheimnisvoller Kerl. Er
ist stark, recht liebenswert, charmant und witzig. Ich fand ihn sehr
faszinierend und bin gespannt was während der Trilogie noch alles über ihn ans
Licht kommt.

Auch die Nebenfiguren hat C. M. Spoerri sehr gut
beschrieben. Sie sind ebenso detailliert wie die Protagonisten und man kann sie
sich gut vorstellen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und hat mich
mitgerissen. Ich war von Beginn ab in der Geschichte gefangen und wollte
immerzu wissen wie es weitergeht.
Geschildert wird das Geschehen aus insgesamt 3
Perspektiven. Somit gibt es auch 3 Handlungsstränge, was die Handlung doch
recht komplex macht. Allerdings verliert man niemals den Überblick.
Die Handlung selbst ist ungeheuer spannend. Als Leser
fühlt, leidet und fiebert man mit den Charakteren mit. Immer wieder gibt es
Wendungen, die mich sehr überrascht haben. Es wird wirklich niemals langweilig,
eher im Gegenteil. Alles ist nachvollziehbar und gut beschrieben. Die Orte sind
detailliert beschrieben, bei mir herrschte Kopfkino vom Feinsten während des
Lesens.

Das Ende ist doch ziemlich gemein. Es gibt eine ziemlich
Cliffhanger, der ungeheuer neugierig auf Band 2 macht. Man will eigentlich
sofort wissen wie es weitergeht, Band 2 muss unbedingt her.

Kurz gesagt ist „Die Greifen-Saga (Band 1): Die Ratten
von Chakas“ von C. M. Spoerri ein ganz wunderbarer Auftakt der Trilogie.
Authentische detailliert beschriebene Charaktere, ein
flüssiger mitreißender Stil und eine realistische komplexe und vor allem
spannende Handlung haben mich hier auf ganzer Linie begeistert und machen Lust
auf viel mehr.

Ganz klar zu empfehlen!

Ich bedanke mich bei der Autorin für ihr eBook!

Gelesen: “Mondkuss – Bise de la Lune” von Marie-Luis Rönisch

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Format: Kindle Edition 
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Dateigröße: 1906 KB 
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
467 Seiten 
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Verlag: Bookshouse
(7. Juni 2015)  
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Sprache: Deutsch
Das Buch kaufen – Kindle
/ ePub
/ Taschenbuch

Katleen Rousseau liebt den Klang von rockiger Musik und
die starken Arme eines fremden Mannes. In der Bar „Mondkuss“ begegnet sie dem
charmanten und gut aussehenden Luron Lafleur. Nach einer heißen Nacht folgt die
ernüchternde Neuigkeit: Luron ist ihr neuer Partner bei der Polizei, der mit
ihr den Schlächter von Paris jagen soll.
Katleen ist mit dieser Fügung des Schicksals überfordert. Sie ahnt nicht, dass
Luron ein dunkles Geheimnis hat, das sie zwischen die Fronten einer uralten
Fehde treibt. Denn während Katleen von der Existenz des Übernatürlichen nicht
überzeugt ist, versuchen Himmelskrieger und Dämonen unnachgiebig, Soldaten um
sich zu scharen. Plötzlich findet sie sich in einem blutigen Rachefeldzug
wieder und gerät ins Visier des Mörders. Schon bald ist sie gezwungen, sich zu
fragen, welcher Seite sie sich anschließen will. Haben ihre Gefühle für Luron
überhaupt eine Chance?
(Quelle: Bookshouse)
Katleen Rousseau trifft in ihrer Lieblingsbar „Mondkuss“
auf den gutaussehenden Luron. Sie fühlt sich sehr von ihm angezogen und die
beiden verbringen letztlich eine Nacht miteinander. Am nächsten Tag wird
Katleen ihr neuer Partner vorgestellt, es ist Luron. Die beiden Polizisten
müssen Morde aufklären, der „Schlächter von Paris“ treibt sein Unwesen. So wird
Katleen immer weiter in die Welt von Dämonen und Engeln hineingezogen. Doch
welche Rolle spielt sie eigentlich bei dem Ganzen? Und welche Rolle nimmt Luron
ein? Haben die Gefühle, die sich in Katleen für Luron regen überhaupt eine
Chance?
Die paranormale Romance „Mondkuss – Bise de la Lune“ stammt von der Autorin
Marie-Luis Rönisch. Es war für mich das erste Buch der Autorin und ich war sehr
gespannt was mich hier wohl erwarten würde.
Die beiden Protagonisten sind wirklich gut beschrieben.
Katleen ist eine sehr gute Polizistin. Sie liebt die Gerechtigkeit und hat
eine sehr starke Persönlichkeit. Allerdings immer mal wieder zeigt sie auch
Schwäche. Im Verlauf der Handlung macht Katleen eine enorme Entwicklung durch.
Luron hat mir ebenso gut gefallen. Er wirkt sehr geheimnisvoll und
mysteriös. Er ist ein ebenfalls starker Protagonist, der sich immer mal wieder
doch sehr stur zeigt und von Katleen angezogen wird, egal was er tut. Allerdings
er wirkt auch ein wenig distanziert, vielleicht auch weil die Informationen
über ihn eher spärlich gesät sind.
Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen. Es gibt aber auch
paranormale Figuren, wie Dämonen und Himmelskrieger. Sie alle sind gut
beschrieben.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen. Bis auf die Tatsache,
dass die Kapitel mir persönlich doch ein wenig zu lang waren, liest es sich
wirklich gut.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Katleen und Luron.
Hierfür hat Marie-Luis Rönsch die personale Erzählperspektive verwendet. Man
schaut so quasi von oben herab auf das Geschehen und hat einen guten Überblick.
Die Handlung ist fantasievoll und auch dramatisch. Außerdem geht es
actionreich und spannend zu. Immer wieder kommen Wendungen, die mich überrascht
habe. Leider aber gab es auch zeitweise Stellen, die mich verwirrt haben. Nicht
alles ist wirklich hundertprozentig nachvollziehbar.
Die Idee hinter der Geschichte ist nicht unbedingt neu, ich fand es aber
dennoch sehr interessant zu lesen.
Das Ende ist spannend gehalten. Es passt gut, allerdings bleibt doch
einiges offen und so bin ich natürlich gespannt darauf wie es wohl weitergehen
wird.
Zusammenfassend gesagt ist „Mondkuss – Bise de la Lune“ von Marie-Luis
Rönisch eine sehr gute paranormale Romance.
Die gut beschriebenen Charaktere, der flüssig lesbare
Stil der Autorin und eine zwar nicht neue aber dennoch interessant gestaltete
Handlung haben mir hier spannende Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich danke dem Verlag und der Autorin für das eBook!

Blogtour “Night School. Und Gewissheit wirst du haben” von C. J. Daugherty – Tag 5 – Team Nathaniel

Hallo ihr lieben Blogtour – Begeisterten,
und Herzlich Willkommen zum Tag 5 der Blogtour
“Night School. Und Gewissheit wirst du haben”
von C. J. Daugherty.
Bisher gab es folgende Themen:

Rachel hat euch Lucindas Ziele nähergebracht.

Bei Nicole gab es mehr zu Allie.
Ina hat euch Zoe nähergebracht.
Und bei Verena ging es gestern um Sylvain.
Heute gehts um

Wer ist Nathaniel?
Nathaniel ist ein Mann mittleren Alters. Er ist
mittelgroß und hat dunkle kurze Haare. Er hat eigentlich immer, wenn er
auftaucht, einen tadellosen Anzug an.
Verwandtschaftsverhältnisse:
Nathaniel – Lucinda: Stiefsohn
Nathaniel – Isabelle: Stiefbruder
Nathaniel – Allie: Stiefonkel
Nathaniels Mutter ist früh gestorben. Daher hat ihn
Lucinda groß gezogen. Was mit seinem Vater ist weiß man nicht. Das Verhältnis
zwischen ihn und Lucinda wurde, genau wie das zu Isabelle, recht früh
beeinflusst und war dann gestört.
Nathaniel ist ein Mann der, wenn man ihn sieht, schon
einschüchternd wirken kann, so vom Aussehen her und wie er sich gibt. Er hat
Geld, das zeigt er auch nach außen. Und er kann Menschen beeinflussen, sie
locken. Man kann sogar behaupten Nathaniel wirkt erschreckend auf andere.
Er ist ein beschäftigter Mann, der eigentlich immer etwas
zu tun hat. Was er genau macht ist nicht bekannt, nur so viel es muss wichtig
sein.
Als er das erste Mal in der „Night School – Reihe“
aufgetaucht ist hat er bei mir Eindruck hinterlassen. Seine Art beeindruckt.
Warum Nathaniel so ist, wie er ist, darüber kann man nur
spekulieren.
Salopp gesagt könnte man behaupten, er ist ein Junge, dem man sein
Spielzeug weggenommen hat.
Daher tritt er nun so herrisch auf und will es sich
zurückholen. Es geht Nathaniel um Macht, um Einfluss. Dafür braucht er
Unterstützer, die er sich mittels Geld holt. Er will die volle Kontrolle, egal
wie.
Wenn man aber ganz genau hinschaut, dann merkt man
Nathaniel ist nur nach außen so barsch und unnahbar.
Im 5. Teil gibt es einen
kleinen Moment, wo er Herz zeigt (welcher das ist müsst ihr selbst
herausfinden). Er zeigt er hat Gefühle, und irgendwann kommen diese auch bei
ihm an die Oberfläche. Nach außen hin ist es quasi eine Maske, die er zur Schau
trägt.
Ganz tief im Inneren aber ist er genauso verletzlich wie jeder andere
Mensch auch. Er ist sensibel und sehnt sich, denke ich, eigentlich nur nach einem, nach Liebe.
Ich hoffe ich konnte euch Nathaniel ein wenig näherbringen. Und wer weiß, vielleicht fangt ihr ja sogar an ihn zu mögen.

Wenn ihr noch mehr über ihn erfahren woll schaut doch mal bei Nicole rein.
Sie hat Nathaniel bereits bei einer früheren Tour beschrieben.
Und bei Youtube gibt es eine Webserie.
Die 3. Folge beschäftigt sich alleine mit Nathaniel.
Hier muss ich euch allerdings vor möglichen Spoilern warnen!
Ihr seid nun neugierig auf “Night School” geworden?
… sehr gut …
Das Gewinnspiel:

Die Gewinne:
1. Preis
1x die komplette Buchreihe “Night School 1-5”
in Print
2. Preis
1x die komplette Buchreihe “Night School 1-5”
als Hörbuch
3. Preis
3 Bände der “Night School Buchreihe nach Wahl
(Wählbar aus Band 1-5) als Hörbuch oder Print
4. Preis
Eines von ingesamt 5 Büchern “Night School – Und
Gewissheit wirst du haben”

Um die Chance auf einen dieser Knaller-Preise zu haben müsst ihr einfach nur die nachfolgende Frage in den Kommentaren beantworten.
Ausgelost wird dann am Ende unter allen Kommentierenden!

Tagesfrage:

Glaubt ihr das Geld Menschen beeinflussen kann? Das Geld auch Macht bedeuten kann?

Teilnahmebedingungen: 
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den
Teilnahmebedingungen einverstanden.

 

Gelesen: “Outlander – Feuer und Stein” von Diana Gabaldon

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Taschenbuch: 1136 Seiten 
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Verlag: Knaur TB (4. Mai 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3426518023 
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ISBN-13: 978-3426518021 
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Originaltitel: Outlander

Schottland 1946: Die englische Krankenschwester Claire
Randall ist in den zweiten Flitterwochen, als sie neugierig einen alten Steinkreis
betritt
und darin auf einmal ohnmächtig wird. Als sie wieder zu sich kommt, befindet
sie sich im Jahr 1743 – und ist von jetzt auf gleich eine Fremde, ein
»Outlander«.
(Quelle: Knaur TB)
Im Jahr 1946 wollen Claire und ihr Mann Frank die
Erinnerungen an den Krieg hinter sich lassen. Sie reisen nach Schottland, an
den Ort wo sie geheiratet haben und wollen dort ihre zweiten Flitterwochen
verbringen. Als sie einen alten Steinkreis besichtigen wird Claire plötzlich
ohnmächtig. Beim Erwachen befindet sie sich aber nicht mehr im Jahr 1946,
sondern ist zurückgereist ins Jahr 1743. Sie befindet sich nun mitten in der
Rebellion zwischen den Engländern und den Schotten. Ihr Wissen bringt Claire
schnell in Verruf, sie wird als Hexe betitelt und macht sich keine wirklichen
Freunde. Nur Jamie, ein junger Schotte, ist auf Claires Seite. Er beweist sich
des Öfteren als Retter in der Not. Nach und nach entwickelt Claire nun auf
Gefühle für Jamie, doch eigentlich ist ja noch mit Frank verheiratet und möchte
zu ihm zurück. Oder eher doch nicht? Wie wird Claire sind letztlich
entscheiden? Und kann sie überhaupt jemals zurückreisen?
Der historische Roman „Outlander – Feuer und Stein“
stammt aus der Feder der Autorin Diana Gabaldon. Es ist der große Auftakt der
Highland-Saga der Autorin und für mich war dies das erste Buch der Autorin
überhaupt. Aufmerksam auf die Reihe wurde ich durch die gleichnamige TV-Serie.
Die Aufmachung des Buches gefällt mir wirklich sehr gut. Es wirkt edel, enthält
im aufklappbaren Bucheinband viele hilfreiche Informationen.
Die Charaktere des Buches sind alle wirklich ganz toll
gezeichnet.
Allen voran Claire. Sie ist 27 Jahre alt und mit Frank
verheiratet. Ich mochte sie wirklich sehr gerne. Claire ist eine starke Frau,
die sich zu helfen weiß. Sie lässt sich nicht unterkriegen, besonders auch im
18. Jahrhundert, einer Zeit in der Männer eher das sagen hatte. Ihre Arbeit im
Krankenhaus, während des Krieges, kommt ihr besonders auch in der Vergangenheit
zugute.
Jamie ist ein junger Schotte. Auch ihn mochte ich sehr gerne.
Er ist ein Familienmensch, für seine Liebsten würde er alles tun. Jamie muss
viel durchmachen, muss viel über sich ergehen lassen. Er ist ein echt toller
gutaussehender Typ.
Auch die anderen Charaktere, wie Frank, oder auch Black
Jack Randall, oder auch die Schotten sind Diana Gabaldon sehr gut gelungen. Sie
wirken ebenfalls gut gezeichnet und glaubhaft.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen. Er
passt sehr gut zur damaligen Zeit und man kommt flüssig durch die Seiten. Es
gibt keinerlei Längen, eher im Gegenteil, man ist als Leser an die Seiten
gefesselt.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Claire,
wofür Diana Gabaldon die Ich-Perspektive verwendet hat. Dies passt hier
wunderbar, denn so hat man als Leser einen besonders guten Einblick in Claires
Gefühle.
Die Handlung ist richtig toll. Es ist eine Zeitreise in
eine längst vergangene Zeit. Die geschichtlichen Fakten sind sehr gut ins
Geschehen integriert ohne die Handlung zu stören. Es geht zum einen spannend,
brutal und sehr gewalttätig zu aber es gibt auch gefühlvolle romantische
Szenen. Die Mischung macht es hier aus.
Trotz der vielen Seiten kommt hier keinerlei Langeweile
auf. Immer wieder passiert etwas, es geht sehr rasant zu.
Der Roman ist soweit in sich abgeschlossen. Doch die
Geschichte von Claire ist noch lange nicht zu Ende erzählt. Teil 2 der Saga
erscheint in der Neuauflage im November 2015.
Kurz gesagt ist „Outlander – Feuer und Stein“ von Diana
Gabaldon ein großartiger Auftakt der Highland-Saga.
Die sehr gut gezeichneten vorstellbaren Charaktere, ein
zeitgerechter flüssig lesbarer Stil und eine Handlung, die einerseits spannend
und recht brutal ist aber auch romantische Szenen beinhaltet, haben mich hier
bestens unterhalten und vollends überzeugt.
Absolut zu empfehlen!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

Gelesen: “Ein Sommer in Tokio” von Brenda St. John Brown


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Taschenbuch: 352 Seiten 
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Verlag: Egmont LYX
(7. Mai 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 380259746X 
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ISBN-13: 978-3802597466 
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Originaltitel: Swimming to Tokyo

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EINE LIEBE WIE KIRSCHBLÜTEN

Die neunzehnjährige Zosia leidet sehr unter dem Tod ihrer
Mutter. Als ihr Vater ihr verkündet, dass er einen Job in Japan angenommen hat,
kommt ihr der Tapetenwechsel daher gerade recht. Dass sie ausgerechnet in Tokio
auf Finn O‘Leary trifft, hat Zosia allerdings nicht erwartet. Finn ging auf
ihre Highschool, wo er den Ruf als unnahbarer Einzelgänger hatte. Doch nun
stellt Zosia fest, dass auch Finn eine Vergangenheit hat, vor der er
davonläuft. Die beiden beschließen, gemeinsam die Stadt zu erkunden, und je
mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto näher kommen sie sich. Und spüren
bald ganz deutlich, dass dieser Sommer unvergesslich werden könnte …
(Quelle: Egmont LYX)

Zosias Vater muss beruflich nach Japan gehen. Die
19-jährige muss den Sommer über mitgehen, bevor sie danach auf die Uni gehen
wird. Allerdings ist in dem fremden Land alles ungewöhnlich für Zosia und sie
gewöhnt sich auch nur langsam ein. Dann aber trifft sie Finn wieder. Ihn kennt
sie aus der Schule. Dort war der Bad Boy jedoch ein Einzelgänger. Da es ihr an
Alternativen fehlt unternimmt Zosia immer wieder etwas mit Finn. So kommen sich
die beiden immer näher, doch Finns Vergangenheit drängt an die Oberfläche und
steht dem Glück mit Zosia im Weg …
Der New Adult Roman „Ein Sommer in Tokio“ stammt aus der
Feder der Autorin Brenda St. John Brown. Es ist das Debüt der Autorin und ich
war sehr gespannt darauf wohin hier die Reise gehen würde.
Zosia, auch Zo oder Zoe genannt, war mir auf Anhieb
sympathisch. Sie ist 19 Jahre alt und geht unheimlich gerne shoppen. Dabei ist
Zoe aber keine Tussi, eher im Gegenteil. Sie freut sich auf ihr Studium. Ihre
Mutter vermisst Zoe sehr. Besonders toll fand ich das Zoe sehr willensstark ist.
Sie mag Finn sehr gerne, spricht aber nicht nur von ihm.
Finn ist ebenfalls eine Person, die ich auf Anhieb sehr
gemocht hatte. Er sieht gut aus, hat aber viele Tattoos. Und er liebt
Literatur, eigentlich ungewöhnlich für einen Bad Boy. Zu Beginn ist Finn eher
verschlossen, taut aber mehr und mehr auf. Er flirtet sehr gerne mit Zoe,
obwohl er in der Highschool eher unnahbar war. Die schlimme Vergangenheit von
Finn steht ihm immer wieder im Weg.
Die Nebenfiguren, wie beispielsweise Zosias Vater, haben
mir ebenso sehr gut gefallen. Sie passen ins Geschehen, wirken vorstellbar und
gut beschrieben.
Der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht und ließ
sich wunderbar flüssig und angenehm lesen. Ich habe gar nicht bemerkt wie
schnell die Seiten an mir vorbeigezogen sind und war schneller als gedacht am
Ende angelangt.
Die Handlung ist eigentlich typisch New Adult und doch so
anders. Sie beinhaltet ein bisschen Drama, ist nicht kitschig auch wenn es
Klischees gibt. Die Dialoge haben mir besonders gefallen. Sie wirken
erfrischend. Doch auch der Humor kommt nicht zu kurz.
Die Liebesgeschichte zwischen Zoe und Finn hat mir
absolut gut gefallen. Sie wirkt authentisch und glaubhaft, erst ganz langsam
entwickelt sich hier aus Freundschaft Liebe, kommen Gefühle auf. Dies liest
sich richtig schön. Außerdem hat Brenda St. John Brown ein paar erotische
Szenen eingebaut, die perfekt ins Geschehen passen.
Zudem spielt die Handlung vor einer tollen Kulisse, Japan
Fans kommen hier voll auf ihre Kosten.
Das Ende wirkt ein wenig gehetzt, in meinen Augen wird
alles ein wenig zu schnell abgehandelt. Es passt dennoch gut zum Gesamtgeschehen
und stellt den Leser zufrieden.

Kurz gesagt ist „Ein Sommer in Tokio“ von Brenda St. John
Brown ein großartiges Debüt vor toller Kulisse.
Authentische Charaktere, ein flüssiger locker leichter
Stil der Autorin und eine Handlung mit einer richtig schönen Liebesgeschichte,
ein wenig Drama und ein paar Klischees haben mich hier auf ganzer Linie
überzeugt.
Absolut zu empfehlen!

Ich danke dem Verlag für das zugesandte Exemplar!

Gelesen: “YOU – Du wirst mich lieben” von Caroline Kepnes

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Taschenbuch: 512 Seiten 
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Verlag: Egmont INK
(7. Mai 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3863960793 
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ISBN-13: 978-3863960797 
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Originaltitel: YOU 
Das Buch beim Verlag

Als die Studentin Guinevere Beck die Buchhandlung
betritt, in der Joe arbeitet, ist er augenblicklich hingerissen von ihr. Sie
ist atemberaubend schön, tough, clever, sexy, und für Joe besteht kein Zweifel:
Beck ist all das, wovon er je geträumt hat. Sie ist perfekt für ihn. Joe ist
besessen von Beck, er beginnt, sie zu staken. Mehr und mehr findet er über sie
heraus, hackt ihren Facebook- und Twitter-Account, durchsucht ihre Wohnung. Als
er ihr schließlich „zufällig“ das Leben rettet, kann Beck gar nicht anders, als
sich in den etwas seltsamen, aber doch irgendwie süßen Typen zu verlieben, der
so gut zu ihr zu passen scheint …
(Quelle: Egmont INK)
Als Beck die Buchhandlung, in der Joe arbeitet, das erste
Mal betritt ist dieser auf Anhieb fasziniert von ihr. Er entwickelt eine
regelrechte Besessenheit, such Beck auf Facebook und Twitter und immer wieder
treffen sich die beiden zufällig. Was Beck nicht ahnt, Joe folgt ihr immer
mehr. Eines Abends rettet er ihr das Leben und nun verliebt sich Beck in Joe.
Doch schon bald wird Joe immer gefährlicher, denn er tötet sogar für sie …
Der Roman „YOU – Du wirst mich lieben“ stammt aus der
Feder der Autorin Caroline Kepnes. Es ist das Debüt der Autorin, das mich vom
Klappentext sehr angesprochen hat. Was ich am Ende hier aber bekommen habe,
damit hatte ich nicht gerechnet.
Die beiden Protagonisten sind nicht wirklich welche zu
denen man als Leser Sympathien aufbaut. Sie wirkten beide merkwürdig auf mich,
sind aber sehr gut gestaltet.
Joe ist ein Mann der sehr zurückgezogen lebt. Er arbeitet
in einer Buchhandlung und als er Beck das erste Mal sieht ist er direkt
begeistert von ihr. Mehr noch er entwickelt eine regelrechte Besessenheit von
ihr, sucht sie auf Facebook und Twitter und dringt so immer mehr in ihr Leben
ein. Er stalkt sie, liest letztlich sogar ihre E-Mails. Joe hält sich so wie er
ist für normal, findet ja sogar immer wieder Entschuldigungen für sein
Verhalten.
Beck heißt eigentlich Guinevere Beck und ist Studentin.
Sie ist eine junge Frau, die ihr Lebensziel so noch nicht wirklich gefunden
hat. Beck nutzt Joe gerne mal aus, nimmt ihn eigentlich gar nicht wirklich
ernst. Sie ist zu viel mit sich und ihrem eigenen Leben beschäftigt und merkt
gar nicht wie Joe sich ihr immer mehr nähert.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich
leicht lesen. Sie hat es geschafft mich mit einfachen Worten für eine Handlung
zu begeistern, zu der man eigentlich nur den Kopf schütteln kann.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Joe.
Caroline Kepnes nutzt hierfür die Ich-Perspektive, wodurch man als Leser einen
direkten Zugang zu Joes Gedanken hat. Und genau das ist es was mich erschreckt
hat. Joes Gedanken sind schrecklich.
Es geht um eine krankhafte Liebe, von der ich manchmal
nicht wirklich wusste was ich davon halten sollte.
Allerdings gab es zwischendrin immer wieder Situationen,
wo mir Joes Gedanken zu viel wurden. Seine Besessenheit ist immer mal wieder
sehr anstrengend. Außerdem hat sich die Handlung vor allem im Mittelteil doch
arg gezogen. Es geht nur sehr langsam voran, es gibt kaum Tempo. Dadurch wirkt
es doch langwierig.
Zum Ende hin aber wird es wieder viel besser, die
Handlung zieht hier nochmals merklich an.
Das eigentliche Ende hat mich überrascht. Es passt sehr
gut zur Gesamthandlung und ist spannend gehalten.
Abschließend gesagt ist „YOU – Du wirst mich lieben“ von
Caroline Kepnes ein Debüt, das anders ist als ich es erwartet habe.
Die gut gestalteten Charaktere, mit denen sympathisieren
jedoch recht schwer ist und ein flüssig lesbarer Stil der Autorin stehen hier
einer Handlung gegenüber, die erschreckend ist. Nichts desto trotz hat mir das
Buch angenehme Lesestunden beschert, auch wenn ich es eher im Bereich Thriller
anordnen würde.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!
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