Gelesen: „Der Atem des Sturms“ von Leonie Jockusch

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Broschiert: 352 Seiten
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Verlag: Schwarzkopf
& Schwarzkopf
(1. März 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3862653471
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ISBN-13: 978-3862653478
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

Ab 14 Jahren
Kurzbeschreibung:
Weil Kian eine Unterkunft für die Zeit seines Praktikums
braucht, muss Feli ihren geliebten ausgebauten Schuppen an ihn abgeben. Dabei
hat der Junge aus der Großstadt gar keine Lust, in dem einsamen Dorf
Pellhausenkoog an der Nordsee zu wohnen. Noch dazu bei einem seltsamen Mädchen
mit waldgrünen Augen, das ihn anscheinend hasst und das voller unerklärlicher
Eigenarten ist. Dennoch ist er fasziniert von ihr – und fühlt sich gleichzeitig
bedroht.
Aber auch Feli rätselt, denn Kian, der nachts auf mysteriöse Weise aus dem
Schuppen verschwindet, hat offensichtlich ein Geheimnis. Und je mehr sie ihn
beobachtet und kennenlernt, umso mehr ahnt sie, dass es ein schreckliches ist …
(Quelle: Schwarzkopf & Schwarzkopf)
Meine Meinung:
Feli ist 17 Jahre alt und steht kurz vor ihrem Abitur.
Sie hat kaum Freunde, dafür verbringt sie ihre Zeit viel lieber in der Natur,
vor allem aber in ihrem Wald.
Das sich nun ein Fremder in ihre Insel, so wie sie ihren
kleinen Schuppen liebevoll nennt, einquartieren möchte passt Feli überhaupt
nicht. Aus diesem Grund ist sie zunächst auch eher abweisend zu Kian. Dann aber
siegt doch die Neugier und Feli möchte herausfinden was Kian denn für ein Geheimnis
birgt. Dabei bemerkt sie, dass er doch gar nicht mal so übel ist.
Dann aber löst er sich ganz plötzlich vor ihren Augen in
Luft auf und Feli steht vor einem Rätsel. Viel mehr noch, sie beginnt ernsthaft
an sich selber zu zweifeln …
Der Fantasyroman „Der Atem des Sturms“ stammt von der
Autorin Leonie Jockusch. Nach „Meeresschatten“ war dies nun mein zweiter Roman
der sympathischen Autorin und ich war sehr gespannt was sie sich hier hatte
einfallen lassen.
Die Protagonistin Feli wird von den Menschen in ihrer
Umgebung einfach nur liebevoll Fee genannt. Sie ist 17 Jahre alt und steht kurz
vor ihrem Abitur. Sie ist sehr naturverbunden und liebt vor allem den Wald ganz
besonders. Ihr Vater ist vor 5 Jahren verschwunden und Fee vermisst ihn doch
sehr. Nach und nach fühlt sich Fee immer mehr alleine gelassen. Unbewusst
verliert sie zunehmend den Kontakt zu ihrer Umwelt. Das Fee, die mir sympathisch
war, ein Geheimnis birgt wird recht schnell klar.
Kian birgt ebenso ein Geheimnis. Er ist liebenswert, auch
wenn er ganz bewusst den Kontakt zu anderen meidet. Immer mehr verliert er die
Kontrolle über sich und verletzt so Menschen, die ihm nahestehen.
Wiebke und Oskar sind Fees beste Freunde. Für Fee scheint
es, dass die beiden aneinander interessiert sind, doch Wiebke hat einen anderen
Freund. Dadurch hat sie kaum mehr Zeit für Fee und die Freundschaft der beiden
Mädchen geht den Bach runter. Oskar hingegen ist in Fee verliebt. Nur Fee
scheint dies nicht zu bemerken.
Lara ist so ähnlich wie Kian. Sie und er verbergen ein
gemeinsames Geheimnis. Lara wird zu Fees Freundin.
Der Schreibst der Autorin ist recht locker und soweit gut
zu lesen. Ich muss aber zugeben ich hatte gerade zu Beginn so einige Probleme
ins Buch zu kommen. Dies ist vor allem dem Perspektivenwechsel und den mangelnden
Informationen geschuldet.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den
Sichtweisen von Fee und Kian. Man bekommt einen guten Überblick über das
Gesamtgeschehen.
Die Handlung selber hat mir richtig gut gefallen. Die Idee
hinter der Geschichte kannte ich so noch nicht, sie ist neuartig und richtig
toll. Es ist spannend und zudem gibt es auch eine Liebesgeschichte, die ins
Geschehen integriert ist. Diese ist ein regelrechtes Auf und Ab der Gefühle,
Leonie Jockusch macht es ihren beiden Protagonisten nicht wirklich leicht.
Auch die Auflösung, was Feli und Kian wirklich sind fand
ich klasse. Das kam wirklich überraschend daher.
Am Ende werden alle Fäden zusammengeführt und schlüssig aufgelöst.
Man bleibt als Leser zufriedengestellt und froh zurück.
Fazit:
Zusammengefasst ist „Der Atem des Sturms“ von Leonie
Jockusch ein wirklich guter Fantasyroman.
Die liebenswerten Charaktere und eine neuartige Idee, die
in einer abwechslungsreichen Handlung umgesetzt wurde, haben mich unterhalten
und mir spannende Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension findet man auch bei Lovelybooks, goodreads, Was liest du?, amazon, buecher.de und thalia.de. 

Gelesen: „Phantasmen“ von Kai Meyer

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Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
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Verlag: Carlsen (14. März 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3551582920
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ISBN-13: 978-3551582928
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Kurzbeschreibung:
Eines Tages tauchten sie aus dem Nichts auf – die Geister
der Toten. Millionen auf der ganzen Welt, und stündlich werden es mehr. Sie
stehen da, bewegungslos, leuchtend, ungefährlich.
An der Absturzstelle eines Flugzeugs, mitten in Europas einziger Wüste, warten
zwei junge Frauen auf die Geister ihrer verunglückten Eltern. Rain hofft, die
Begegnung wird ihrer jüngeren Schwester Emma helfen, Abschied zu nehmen. Auch
Tyler, ein schweigsamer Norweger, ist auf seinem Motorrad nach Spanien
gekommen, um ein letztes Mal seine große Liebe Flavie zu sehen.
Dann erscheinen die Geister.
Doch diesmal lächeln sie.
Und es ist ein böses Lächeln.
(Quelle: Carlsen)
Meine Meinung:
18 Monate ist es nun her,  dass sich die Welt verändert hat. Damals
tauchten die ersten Geister von Verstorbenen auf und seitdem sind es steig
mehr. Sogar die aus der Vergangenheit werden nun sichtbar.
Rain und ihre Schwester Emma sind auf ihrem Weg zur
Absturzstelle des Flugzeuges mit dem ihre Eltern vor nunmehr 3 Jahren ums Leben
gekommen sind. Sie wollen neuerlich Abschied nehmen. Als die Geister von ihnen
vor ihnen auftauchen scheint aber etwas anders zu sein. Normalerweise haben
Geister eine ausdruckslose starre Mimik, jetzt aber taucht da ein Lächeln auf.
Doch es ist kein gutes Lächeln, nein dieses hier ist totbringend …
Der Roman „Phantasmen“ stammt vom Autor Kai Meyer. Für
mich persönlich war dieses Buch das erste, das ich von ihm gelesen habe. Seine
bekannte „Arkadien – Trilogie“ steht hier noch ungelesen, doch dies wird nicht
mehr lange so bleiben.
Die Protagonistin Rain ist ein wirklich toller Charakter.
Sie ist taff, auch wenn sie nach dem Tod ihrer Eltern auch noch ein
traumatisches Erlebnis in Afrika durchmachen musste. Sie leidet ganz besonders
daran das die Eltern nicht mehr da sind. Mit rain habe ich mich ziemlich gut
verbunden gefühlt. Ihre Unruhe und Panik als das erste Lächeln auftauchte war
für mich spürbar. Immerhin will sie nichts mehr als das Emma und Tyler in
Sicherheit sind.
Emma war mir auch sehr sympathisch. Sie ist Autistin und
zeigt keine Gefühle. Dennoch hat sie aber eine einzigartige und herzliche
erfrischende Art an sich, man kann wirklich nicht anders als sie ins Herz zu
schließen.
Mit Tyler hatte ich zugegeben ein paar Probleme. Er wirkt
merkwürdig distanziert und unnahbar. Zudem ist er auf der Suche nach Flavie,
seiner verlorenen Liebe.
Der Schreibstil des Autors ist gut zu lesen. Er erklärt
alles verständlich und nachvollziehbar.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Rain in der
Ich-Perspektive. So kann man sich als Leser recht gut in sie hineinversetzen.
Die Handlung selber gefiel mir richtig gut. Die Idee
hinter der Geschichte, dass überall Geister auftauchen, fand ich absolut
faszinierend.
Man wird als Leser zu Beginn sehr gut in die Geschichte
eingeführt. Allerdings muss ich sagen die Einführung war mir doch ein wenig zu
ruhig, zu lang. Dann aber nimmt die Spannung doch relativ schnell merklich zu
und man möchte wissen wie es weitergeht. Sie bleibt dann auch das gesamte Buch
über auf einem konsequent hohen Niveau.
Das Ende hat mir persönlich gut gefallen. Es ist sowohl
actionreich hat aber auch traurige Momente und passt gut zur Gesamthandlung.
Fazit:
„Phantasmen“ von Kai Meyer ist eine interessante Mischung
aus Dystopie und Fantasyroman.
Die recht guten Charaktere und eine doch abwechslungsreiche
spannende Handlung haben mir angenehme teils auch gruselige Lesestunden
beschert.
Durchaus lesenswert!

Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension ist auch bei Lovelybooks, goodreads, Was liest du?, amazon, buecher.de und thalia.de zu finden.

Gelesen: „Flammenmädchen“ von Samantha Young

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Broschiert:
368 Seiten
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Verlag:
MIRA Taschenbuch (10. April 2014)
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Sprache:
Deutsch
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ISBN-10:
395649007X
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ISBN-13:
978-3956490071
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 14 Jahren
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Originaltitel: Smokeless
Fire
Kurzbeschreibung:
Bislang war Aris größtes Problem die zerbrochene
Beziehung zu Charlie, ihrem bestem Freund und ihrer heimlichen Liebe. Doch in
der Nacht ihres 18. Geburtstags findet sie sich unvermutet in Mount Qaf wieder,
dem Reich der Dschinn. Und nach dem, was sie dort über ihre wahre Herkunft
erfährt, hat sie ganz andere Sorgen. Denn plötzlich steckt sie mitten im
Machtkampf der Feuergeister. Bodyguard Jai soll sie beschützen. Aber vor wem?
Und für wen? Kann Ari dem arroganten jungen Dschinn mit den faszinierenden
grünen Augen wirklich trauen? Und warum ist Charlie auf einmal wieder so
interessiert an ihr – und ihren neuen Kräften?
(Quelle: Mira Taschenbuch / Darkiss)
Meine Meinung:
Ari steht kurz vor einem neuen Lebensabschnitt, der
Wechsel aufs College. In der Nacht auf ihren 18. Geburtstag aber wird ihr Leben
komplett auf den Kopf gestellt. Sie findet sich plötzlich im Reich der Dschinn
wieder und gerät ungewollt zwischen die Fronten der Könige der Feuergeister.
Zudem erfährt sie wo sie wirklich herkommt und das sie
Fähigkeiten besitzt.
Fortan an ihrer Seite ist der Halb-Dschinn Jai, ihr
persönlicher Bodyguard. Doch ganz plötzlich zeigt auch Aris bester Freund Charlie
wieder Interesse an ihr.
Doch warum? Wem kann Ari wirklich trauen? Und vor wem
muss sie beschützt werden?
Der Fantasyroman „Flammenmädchen“ stammt von der Autorin
Samantha Young. Es ist der Auftaktband einer Reihe der bekannten Autorin. Ich
habe vor diesem Buch bereits Bücher eines anderen Genres von ihr gelesen und
war entsprechend gespannt darauf wie sie sich im Fantasybereich schlagen würde.
Die Protagonistin Ari ist 18 Jahre alt. Sie ist ohne
Mutter aufgewachsen und auch ihr Vater ist geschäftlich sehr viel unterwegs.
Dementsprechend ist Ari viel auf sich alleine gestellt. Bis zur Nacht auf ihren
18. Geburtstag denkt Ari sie sei ganz normal, dann aber wird sie eines besseren
belehrt. Sie ist ein eher zurückhaltender Charakter, der sich aber im Verlauf
der Handlung mehr und mehr entwickelt. Besonders zum Ende hin zeigt Ari war
wirklich in ihr steckt. Es gab aber auch Momente wo ich Ari als ein wenig naiv
empfand.
Charlie ist bzw. war Aris bester Freund. Durch ein
traumatisches Erlebnis hat er sich um 180 Grad gedreht, trinkt Alkohol und
kifft gerne. Irgendwie hatte ich immer das gefühl Charlie macht sich das Leben
selber unnötig schwer.
Jai ist ein Halb-Dschinn und 23 Jahre alt. Seine neue
Aufgabe besteht darin Ari als Bodyguard zur Seite zu stehen. Dafür wurde Jai
ausgewählt da er eine besondere Gabe besitzt.
Während des Lesens wurde mir recht schnell klar das Ari
quasi zwischen Charlie und Jai steht. Immer wieder ertappte ich mich bei der
Frage wer wohl besser zu ihr passen würde. Diese Dreiecksgeschichte nimmt viel
Raum in der Geschichte ein.
Der Schreibstil der Autorin ist richtig toll. Flüssig und
angenehm zu lesen, locker und zum Teil auch recht witzig. Man fühlt sich als
Leser einfach wohl.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Ari, wofür
Samantha Young den personalen Stil verwendet hat.
Die Handlung an sich beginnt recht ruhig und verhalten.
Schnell aber zieht die Spannung merklich an und man ist als Leser an die Seiten
gefesselt. Die Idee hinter der Geschichte hat mir persönlich sehr gut gefallen.
Sie war für mich neuartig und alles ist nachvollziehbar und verständlich
geschildert.
Das Ende ist spannend gehalten und an und für sich
abgeschlossen. Es gibt aber offene Fragen und so bin ich gespannt auf den
zweiten Teil „Das Erbe des Flammenmädchens“, der für September 2014 geplant
ist.
Fazit:
„Flammenmädchen“ von Samantha Young ist ein
vielversprechender Auftakt der Reihe um die junge Ari.
Die gut dargestellten Charaktere, der angenehm lesbare
Stil der Autorin und eine neuartige interessante Idee haben mir spannende
Lesestunden beschert und machen neugierig auf mehr.
Durchaus lesenswert!

Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension findet man auch bei Lovelybooks, goodreads, Was liest du?, amazon, buecher.de und thalia.de.

Gelesen: „Ich bin … das Ende (ISAY-Reihe)“ von Celeste Ealain

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 1060 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
301 Seiten
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ISBN-Quelle
für Seitenzahl:
3849578550
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
In der todbringenden Wüste ausgesetzt, sieht sich Silena
einer neuen Situation ausgeliefert. Doch ihre Freiheit währt nicht lange, da
sie von einem Headhunter aufgegriffen wird. Zu diesem Zeitpunkt konnte er noch
nicht ahnen, dass er durch sein folgenschweres Handeln ihrer beider Schicksale
für immer miteinander verbinden würde. Irgendwann bleibt den beiden keine
Möglichkeit mehr, als die gemeinsame Flucht, denn weder bei ihrem noch bei
seinem Volk sind sie willkommen. Was sie nicht wissen: In Silena schlummert
eine Zeitbombe, und das Ticken wird bedrohlich lauter. Wie wird sie diese Welt
hinterlassen, wenn die Zeit abgelaufen ist?
(Quelle: amazon)
Meine Meinung:
Edrian ist ein
Vampir und Headhunter, immer auf der Suche nach Menschen, die er zu seinem Auftaggeber
Magnus bringen soll. So wird er auch auf Silena aufmerksam. Als er von ihrem
Blut trinkt bemerkt er danach plötzlich Veränderungen an sich. Er ist
regelrecht süchtig nach Silenas Blut.
Als er mit Silena
wieder bei Magnus ist sperrt dieser nicht nur Silena ein, auch Edrian muss dran
glauben. Doch die beiden können flüchten. Auf der Flucht kommt Edrian hinter
Silenas Geheimnis. Dieses kann für beide das Ende bedeuten …
Das Buch „Ich bin …
das Ende“ stammt von der Autorin Celeste Ealain. Es ist ihr zweites Buch, für
mich aber war es das erste Werk von ihr, denn ihr Debüt kenne ich nicht.
Edrian ist ein
Vampir und von Beruf Headhunter. Er ist immer auf der Suche nach Menschen, die
er seinem Auftraggeber Magnus für dessen Labor bringt. Für Edrian sind, wie für
alle Vampire, Menschen nur Nahrungsquelle. Und genauso behandelt er auch
Silena. Er wirkt arrogant, schaut von oben auf die Menschen herab. Ich hatte
sehr lange Zeit richtige Probleme mit Edrian, er war mir sogar richtig gehend
unsympathisch. Je weiter die Handlung aber voranschreitet desto mehr wandelt er
sich und am Ende mochte ich ihn sogar.
Silena ist ein
Mensch und teilweise ist sie schon recht naiv. Ihr Blut hat auf Edrian eine
unerwartete Wirkung. Sie war mir soweit richtig sympathisch.
Magnus, quasi der
Böse hier im Buch, war mir unsympathisch. Er sieht Menschen nur als Blutquelle
an, sperrt sie ein um ihnen das Blut abzunehmen für seine Blutbank. Auch Edrian
und Silena nimmt er gefangen, da vor allem Silenas Blut besondere Wirkungen
hervorruft. An Edrian führt er Tests durch.
Der Schreibstil der
Autorin ist an sich gut lesbar, auch wenn er recht anspruchsvoll ist. Sie
beschreibt die Szenen wirklich gut, man kann es sich alles gut vorstellen und
nachvollziehen.
Geschildert wird
das Geschehen sowohl aus Sicht von Edrian als auch von Silena. Celeste Ealain hat
hierfür jeweils die personale Erzählperspektive verwendet.
Die Handlung ist
gut durchdacht und zieht den Leser schon auch in ihren Bann. Es gibt
geschichtliche Dinge, die eingearbeitet sind und die Spannungskurve steigt auch
gut an. Die geschaffene Welt ist interessant und es ist abwechslungsreich,
nicht so wie andere Vampirgeschichten. Man wird zu Beginn direkt ins Geschehen
geworfen und die Informationen kommen nur häppchenweise.
Die Liebesgeschichte
nimmt einen doch großen Platz ein, sie benötigt aber Zeit um ans Laufen zu
kommen.
Manche Stellen fand
ich allerdings zu schnell abgehandelt und es gibt auch recht brutale Szenen.
Das Ende kann unerwartet.
Ein paar der offenen Fragen werden beantwortet, andere leider nicht. Zum Glück
aber plant die Autorin noch eine Fortsetzung.
Fazit:
Zusammenfassend
gesagt ist „Ich bin … das Ende“ von Celeste Ealain eine sehr gute Mischung aus
Fantasy, Science-Fiction und einem Hauch Romanze.
Gut beschriebene
Charaktere, ein angenehm lesbarer aber doch auch anspruchsvoller Schreibstil
und eine spannende Handlung wissen zu unterhalten.
Durchaus lesenswert!

Ich bedanke mich bei der Autorin für das eBook und die Leserunde auf Lovelybooks.
Meine Rezension findet man auch bei Lovelybooks, goodreads, Was liest du?, amazon, buecher.de und thalia.de.

Gelesen: „All unsere Träume“ von Julie Cohen

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Taschenbuch: 464 Seiten
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Verlag: Diana
Verlag
(10. Februar 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3453357590
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ISBN-13: 978-3453357594
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Originaltitel: Dear Thing
Kurzbeschreibung:
Was wir aus Liebe
tun
Claire und Ben lieben sich, doch eines fehlt zu ihrem
Glück: ein Kind. Sie wollen den Traum von einer eigenen Familie schon aufgeben,
da hat Bens beste Freundin Romily eine verrückte Idee. Gemeinsam schmieden sie
einen folgenschweren Plan, der alles auf den Kopf stellt und lang verborgene
Gefühle zutage fördert. Noch ahnen Romily und Claire nicht, dass sie bald die
wichtigsten Entscheidungen ihres Lebens treffen müssen …
(Quelle: Diana Verlag)
Meine Meinung:
Claire und Ben sind das Traumpaar schlechthin. Sie sind
glücklich miteinander verheiratet, haben beide ihren Traumjob und ein schönes
Haus. Zu ihrem Glück fehlt nur noch ein Kind. Die beiden haben schon sehr viel
versucht um sich diesen Traum endlich zu erfüllen. Bisher jedoch erfolglos.
Auch künstliche Befruchtung hat nichts gebracht.
Da bietet sich Romily, Bens beste Freundin, an ein Kind
für die beiden zu bekommen. Ben und Claire sind hin- und hergerissen und müssen
eine schwerwiegende Entscheidungen treffen, die alles verändern…
Der Roman „All unsere Träume“ stammt von der Autorin
Julie Cohen. Für mich war es das erste Buch der Autorin, sie hat aber vor
diesem Roman bereits weitere Werke veröffentlicht.
Claire ist mit Ben verheiratet und eigentlich sind die
beiden glücklich. Doch es fehlt ein Kind, Claire wünscht sich dieses
sehnlichst. Doch es soll einfach nicht sein, denn weder auf normalen Weg noch
mit Hilfe von künstlicher Befruchtung stellt sich eine Schwangerschaft ein.
Claire empfand ich persönlich als einen sehr starken Charakter. Sie steht trotz
Rückschläge immer wieder auf und versucht einfach das Beste aus ihrem Leben zu
machen.
Ben liebt seine Frau und steht ihr bei, egal was kommt. Er
ist sehr optimistisch, offen und charmant. Auch Ben wünscht sich ebenso sehr
ein Kind wie seine Frau Claire.
Romily ist Bens beste Freundin. Sie ist Biologin, führt
ein ziemlich chaotisches Leben und erzieht ihr Tochter Mariposa alleine. Sie bietet
Ben und Claire an ein Kind für sie zu bekommen. Romily empfindet mehr für Ben.
Mariposa ist 7 Jahre alt und ein richtig intelligentes Kind
mit einer blühenden Fantasie. Sie verbringt viel Zeit mit Ben und Claire und
macht sich zudem auch so ihre Gedanken um ihre Mutter als diese anfängt
Tabletten einzunehmen.
Der Schreibstil der Autorin ist gefühlvoll und recht
leicht zu lesen. Sie versteht es den Leser mitzureißen, allerdings gab es
leider auch Stellen wo ich es ein wenig zu langatmig empfand.
Das Geschehen wird abwechselnd aus den Perspektiven der Charaktere
geschildert. So hat man einen guten Überblick und lernt jeden auf seine Weise
gut kennen.
Die Handlung selber ist berührend und auch recht
dramatisch. Einfühlsam beschreibt Julie Cohen das Thema Kinderwunsch, sowohl
aus Sicht des Paares aber auch wie es auf Außenstehende wirkt, wenn
beispielsweise eine Leihmutter eingesetzt wird.
Es gibt einige doch unerwartete Wendungen, die den Roman
zusätzliche Dramatik verleihen. Julie Cohen schildert alles nachvollziehbar.
Das Ende hat mir gut gefallen. Man hofft und bangt mit
den Charakteren mit und ist am Ende dann doch zufriedengestellt.
Fazit:
„All unsere Träume“ von Julie Cohen ist ein wirklich
guter Roman rund um das Thema Kinderwunsch.
Glaubhafte Charaktere, der recht flüssig lesbare Stil und
eine berührende, leider aber auch teils recht langatmige Handlung haben mir
unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension ist auch bei Lovelybooks, goodreads, Was liest du?, amazon, buecher.de und thalia.de zu finden.

Gelesen: „Berlin Love: Liebeslügen“ von Anja Fröhlich

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 677 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
106 Seiten
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Verlag: Red Bug Books (12. April 2014)  
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Sprache: Deutsch
Dieses Buch beim Verlag
Kurzbeschreibung:
Verlogen, verwirrt,
verliebt

Immer, wenn sich Funny bei ihrer Freundin Maya ausheulen will, hängt dieser
Olivier bei ihr rum. Dabei hat Funny haufenweise Ausheul-Gründe: Erst zieht der
Vater aus, dann behauptet die Mutter, dass Wolfgang alias „Zuckerwölfchen“ gar
nicht ihr Vater ist. Funny macht sich auf die Suche nach dem echten Sugardaddy.
Dabei hilft ihr ausgerechnet dieser Olivier, in den sie sich dann auch noch
verlieben muss. Das absolute No-Go-Total-Tabu!
(Quelle: Red Bug Books)
Meine Meinung:
Funnys Eltern streiten sich total oft. Da erfährt Funny an einem Tag auch
warum. Ihr Vater Wolfgang ist gar nicht ihr leiblicher Vater. Sie fällt aus
allen Wolken, doch ausheulen bei der besten Freundin geht nicht, denn Maya ist
viel zu sehr mit ihrem Freund Oliver beschäftigt.
Funnys andere Freunde bieten ihr an ihr bei der Suche nach ihrem Vater zu
helfen. Als sie den Namen eines potentiellen Kandidaten kennt ist es
ausgerechnet Oliver, der in dessen Kneipe arbeiten möchte.
Dies bietet natürlich genug Zündstoff für die Freundschaft von Funny und
Maya und bei Funny ist zudem noch Gefühlschaos angesagt …
Das Jugendbuch „Berlin Love: Liebeslügen“ stammt aus der Feder der Autorin
Anja Fröhlich. Es ist der zweite Teil der „Berlin Love – Reihe“, kann aber ohne
Vorkenntnisse des ersten Teils „Mädchenflüsterer“ gelesen werden. Ich selber
kenne den ersten Teil auch nicht, hatte aber keine Probleme.
Die Charaktere im Buch sind alle samt authentisch dargestellt.
Funny ist 14 Jahre alt und war mir direkt sympathisch. Als sie erfährt ihr
Vater ist gar nicht ihr leiblicher Vater fällt sie aus allen Wolken. Es ist ein
ziemlicher Schock für Funny. Sie kommt glaubhaft und liebenswert rüber.
Oliver ist der Freund von Funnys bester Freundin. Auch ihn mochte ich sehr
gerne. Er hat zu Hause ein paar Probleme und ist froh wenn er bei seinen
Freunden sein kann. Oliver ist es auch der Funny am meisten hilft, denn er
nimmt einen Job in der Kneipe ihres potentiellen Vaters an.
Maya mochte ich ehrlich gesagt nicht so besonders. Sie ist eher auf sich
bezogen und hat kaum noch Zeit für Funny.
Die Nebenfiguren im Buch sind Anja Fröhlich auch gut gelungen. Wobei diese
aber wirklich nur am Rand zur Handlung beitragen. Das macht aber gar nichts und
tut beim Lesen keinen Abbruch.
Der Schreibstil der Autorin ist witzig, flüssig und locker zu lesen. Da das
eBook nicht so viele Seiten hat ist man schnell durch die Seiten geflogen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen von Funny
und Oliver. Beide schildern ihre Erlebnisse in der Ich-Perspektive.
Die Handlung an sich ist turbulent und amüsant. Es ist eine kleine aber
süße Liebesgeschichte integriert, doch es steht ganz klar Funnys Suche nach
ihrem leiblichen Vater im Vordergrund. Außerdem zeigt Anja Fröhlich wie wichtig
Freundschaften sind und das doch eigentlich nichts über die Familie geht.
Das Ende kommt aufgrund der wenigen Seiten leider viel zu schnell. Es ist
schön und ich würde sehr gerne eine Fortsetzung lesen.
Fazit:
„Berlin Love: Liebeslügen“ von Anja Fröhlich ist ein richtig schönes
Jugendbuch.
Authentische Charaktere, der witzige Stil und eine turbulente Handlung
sorgen für kurzweiligen Lesegenuss.
Absolut zu empfehlen!

Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte eBook und für die Leserunde auf Lovelybooks.

Diese Rezension findet man auch bei Lovelybooks und amazon.