Gelesen: „Meisterdiebin“ von Ally Carter

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Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
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Verlag: FISCHER FJB (20. Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3841421482
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ISBN-13: 978-3841421487
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Originaltitel: Uncommon Criminals
Kurzbeschreibung:
Stehlen und Stehlen
lassen: Das nächste große Ding der Meisterklasse

Seit zwei Monaten ist Katarina Bishop berühmt: als Anführerin der Diebesbande,
die das sicherste Museum der Welt beraubt hat. Sehr zum Missfallen der
Verwandtschaft will sie aber immer noch nicht die Familientradition als
gewöhnliche Kriminelle fortsetzen. Die Meisterdiebin Kat spezialisiert sich auf
anderes: Sie bringt verschwundene Wertgegenstände ihren rechtmäßigen Besitzern,
sie stiehlt sie zurück.
Als sie von einer alten Dame den Auftrag erhält, den Kleopatra-Smaragd
wiederzubeschaffen, kann Kat der Herausforderung nicht widerstehen. Doch es
gibt drei Probleme. Erstens: Der Stein wurde seit über dreißig Jahren nicht
mehr in der Öffentlichkeit gezeigt. Zweitens: Er bleibt nie lange bei
demjenigen, der ihn gerade hat. Doch das dritte Problem bereitet Kat und ihrer Crew
die meisten Sorgen: Der Kleopatra-Smaragd ist verflucht. Auf der Jagd rund um
den Globus stellt Kat fest, dass die althergebrachten Tricks diesmal nichts
nutzen. Also folgt sie ihren eigenen Regeln …
(Quelle: FISCHER FJB)

Meine Meinung:
Katarina Bishop ist nun seit zwei Monaten berühmt. Sie
und ihre Crew haben es immerhin geschafft das Hanley, das sicherste Museum der
Welt, auszurauben. Trotz dieses Erfolgs möchte sie aber dennoch nicht die alte
Familientradition fortführen und kriminelle Diebstähle machen. Viel lieber
möchte Kat verschwundene Wertgegenstände ihrem Besitzer wiederbringen, die
zurückstehlen.
Eines Tages wird sie von einer alten Dame und deren Enkel
auf der Straße angesprochen. Sie bittet Kat ihr den „Kleopatra – Smaragd“
zurückzubringen. Dieser soll in Kürze wieder aus dem Verborgenen auftauchen.
Obwohl Kats Onkel Eddie strikt dagegen ist willigt Kat ein.
Allerdings ist der Smaragd verflucht und ehe Kat sich
versieht gerät alles aus dem Ruder …
Der Jugendroman „Meisterdiebin“ stammt von der Autorin
Ally Carter. Es ist nach „Meisterklasse“ nun schon der zweite Teil über die
junge Diebin Katarina Bishop. Obwohl ich den ersten Teil nicht kenne hatte ich
keinerlei Probleme ins Buch zu kommen und der Handlung zu folgen.
Katarina Bishop, genannt Kat, war mir eine sehr
sympathische und authentische Protagonistin. Das Stehlen liegt ihr im Blut.
Nach ihrem letzten Supercoup befindet sie sich in einer Art Rausch und macht
immer öfter auch Aufträge alleine. Damit stößt sie aber ihre Freunde, da vor
allem Hale, gehörig vor den Kopf. Ein Fehler allerdings bringt Kat zum umdenken
und sie besinnt sich wieder auf ihre Crew.
Hale ist ein Millionärssohn. Er war mir auch recht
sympathisch. Allerdings bleibt er im Gegensatz zu Kat doch sehr blass.
Neben den beiden gibt es noch weitere Charaktere, die mir
ebenfalls alle samt sehr gut gefallen haben. Jeder hat eine bestimmte Aufgabe
und ganz besonders Onkel Eddie ist mir hierbei im Gedächtnis hängen geblieben.
Ebenfalls interessant sind Kats Gegenspielerinnen. Sie
sind mit ihr auf einer Augenhöhe und es ist nicht sonderlich leicht für Kat sie
zu besiegen.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach und sehr gut
lesbar.
Geschildert wird das Geschehen im personalen Stil. So
wird immer eine gewisse Distanz zum Geschehen gewahrt und man behält als Leser
einen besseren Überblick.
Die Handlung selber empfand ich als temporeich und
spannend. Man ist direkt von Beginn an mittendrin im Geschehen und die
Spannungskurve wird über das gesamte Buch permanent hochgehalten.
Die Handlung des Buches ist am Ende in sich abgeschlossen.
 So kann man sich als Leser ganz entspannt
auf den nächsten Teil freuen. Das Ende selber passt gut und rundet das Buch ab.
Fazit:
„Meisterdiebin“ von Ally Carter ist ein gelungener
Jugendroman.
Die charmanten und authentischen Charaktere und die
spannungsgeladene Handlung haben mich mehr als überzeugt.
Ganz klare Leseempfehlung von mir!
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: „Wimm 02 und das Wappen des feuerroten Drachen“ von Monika Dockter

Achtung:
Dies ist der zweite Teil einer Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!
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Gebundene Ausgabe: 141 Seiten
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Verlag: SCM R. Brockhaus (10.
Januar 2012)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3417285283
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ISBN-13: 978-3417285284
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 – 10 Jahre
Kurzbeschreibung:
Ritter Konrad muss die Burg Wolfsberg verlassen, und
schon naht das Unheil: Meinhold der Mächtige, ein Ritter, größer und stärker
als alle anderen. Auf seinem Wappen trägt er einen feuerroten Drachen. Durch
einen Trick gelingt es Meinhold, die Burg einzunehmen und alle kampfestüchtigen
Männer ins Verlies zu werfen. Doch sein Plan ist weitaus größer als das: Er
will alle Burgen nahe der Grenze zum Königreich jenseits der Wälder einnehmen –
und von dort aus das Königreich selbst!
Wimm muss etwas unternehmen!
(SCM R. Brockhaus)

Meine Meinung:
Wimm kehrt vom Jagdausflug mit Ritter Konrad zurück zur
Burg. Während des Ausflugs hat er sich mit Edda angefreundet.
Eines Tages belauschen die beiden Kinder Ritter Meinhold
den Mächtigen und einen seiner Ritter, die planen Burgen zu erobern und dann
ein Königreich zu errichten. Beide Kinder sind entsetzt.
Als Ritter Konrad zu einem Feldzug aufbricht nutzt
Meinhold der Mächtige die Möglichkeit und nimmt Burg Wolfsberg ganz ohne
Gegenwehr ein. Wimm und Edda sind entsetzt.
Als Wimm die Möglichkeit hat mit Jakub, dem Jagdmeister
der allerdings im Verlies sitzt, zu sprechen schmieden die beiden zusammen
einen Plan, wie sie die Burg wieder zurückerobern können. Eine wichtige Rolle
soll dabei der Ritter vom Löwenthron spielen.
Wird das Vorhaben gelingen?
Das Kinderbuch „Wimm 02 und das Wappen des feuerroten
Drachen“ stammt von der Autorin Monika Dockter. Es ist bereits der zweite Teil
der „Wimm“ – Reihe und knüpf nahezu nahtlos an den ersten Teil an. Geeignet ist
dieses Buch für Kinder ab circa 8 Jahre.
Die Charaktere sind wieder alle sehr liebenswert und
authentisch ausgearbeitet. Alle bekannten und liebgewonnenen Figuren aus Teil 1
sind wieder mit von der Partie.
Wimm fühlt sich sehr wohl auf Burg Wolfsberg. Er ist noch
immer der mutige Junge und hat sein Ziel klar vor Augen.
Edda hat sich mittlerweile mit Wimm angefreundet und sie
steht auch zu ihrem Freund.
Nur Ekkehard ist nach wie vor grimmig und mies gelaunt.
Er hat noch immer Vorbehalte gegenüber Wimm. Dies ändert sich aber zum Ende des
Buches dann auch nach und nach und Ekkehard wird umgänglicher.
Die 3 Kinder gehören ganz klar zu den Guten im Buch.
Der Bösewicht ist Meinhard der Mächtige. Er möchte sich
ein Königreich aufbauen und erobert mehrere Burgen auf nicht ganz die feine
Art.
Auch dieses Mal taucht der Ritter vom Löwenthron wieder
auf. Er hat dieses Mal eine sehr wichtige Aufgabe zu erfüllen.
Der Schreibstil ist wieder kindgerecht und sehr gut
verständlich. Man kann sich erneut sehr gut in die Charaktere hineinversetzen
und fiebert mit ihnen mit.
Die Geschichte ist sehr gut erzählt. Die Spannung baut
sich nach und nach auf, fällt dann aber ganz am Ende ein wenig ab.
Monika Dockter hat in der Handlung auch Themen wie
Freundschaft und das Überwinden der eigenen Ängste mit eingebaut und bringt
diese den Kindern auf verständliche Weise näher.
Das Ende passt gut zur gesamten Geschichte und es zeigt,
auch die grimmigsten Personen können 
sich ändern. Es macht zudem Lust auf viel mehr Abenteuer von Wimm und
seinen Freunden.
Fazit:
„Wimm 02 und das Wappen des feuerroten Drachen“ von
Monika Dockter ist eine wunderbare Fortsetzung der „Wimm“ – Reihe.
Kindgerecht und mit authentischen Charakteren bringt die
Autorin Kindern die Ritterzeit näher.
Sehr empfehlenswert, auch zum Vorlesen!
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Exemplar und danke auch an Katja für die Organisation der Leserunde auf lovelybooks.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: „Wimm 01 und der Ritter vom Löwenthron“ von Monika Dockter

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Gebundene Ausgabe: 142 Seiten
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Verlag: SCM R. Brockhaus (19. September
2011)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3417264251
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ISBN-13: 978-3417264258
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 9 – 10 Jahre
Kurzbeschreibung:
Die Ritter: ruhmreiche Helden, treue Diener des Königs,
Verteidiger des Glaubens, Beschützer der Schwachen. Wer wäre nicht gern ein
solcher Held? Wimm, ein zehnjähriger Bauernjunge, weiß, wie abwegig dieser
Wunsch ist: Ritter kann nur werden, wer als Sohn eines Ritters geboren ist.
Unterwegs in den Wäldern trifft er auf einen geheimnisvollen Fremden. Das
Wappen seines Schildes zeigt einen Löwen und ein Lamm auf purpurnem Hintergrund
– das Zeichen des großen Königs jenseits der Wälder. Wimm schließt sich dem
fremden Ritter an … und das Abenteuer beginnt!
(Quelle: SCM R. Brockhaus)

Meine Meinung:
Wimm ist ein Bauerssohn und träumt davon einmal ein
großer Ritter zu sein.
Heimlich schleicht er sich zu Ritterturnier von Ritter
vom Wolfsberg, seinem Ritter. Sein Vater erwischt ihn dabei und verbietet Wimm
wieder dorthin zu gehen. Wimm hält sich daran und verrichtet nun seine Arbeit auf
dem Feld.
Da aber galoppiert plötzlich das Ross vom Ritter auf ihn
zu. Wimm kann es beruhigen und einfangen. Allerdings wird er vom Pagen Ekkehard
abgefangen, der das Pferd dann nach Haus bringt und das Lob des Ritters
einheimst.
Wenig später ist Ekkehard mit dem Jagdfalken unterwegs
als ihm dieser entfliegt. Wieder ist Wimm zur Stelle, fängt den Falken ein und
dieses Mal bekommt er das Lob des Ritters, als er diesen zurückbringt. Ritter
Konrad stellt Wimm als Jagdgehilfen ein, was besonders den Zwillingen Edda und
Ekkehard gar nicht passt. Sie schmieden einen Plan wie sie Wimm wieder
loswerden können.
Doch es kommt ganz anders …
Das Kinderbuch „Wimm 01 und der Ritter vom Löwenthron“
stammt von der Autorin Monika Dockter. Es ist der Auftaktband der „Wimm“ – Reihe,
einer Vielzahl von Büchern für Kinder über das Thema Ritter. Geeignet ist es
für Kinder ab etwa einem Alter von 9 Jahren.
Wimm ist ein 10-jähriger Bauerssohn. Er ist ein sehr
tapferer und mutiger Junge. Sein Traum einmal ein großer Ritter zu werden rückt
in greifbare Nähe als er von Konrad von Wolfsberg als Jagdgehilfe eingestellt
wird und er fortan auf der Burg wohnen darf.
Edda und Ekkehard sind Zwillinge. Ritter Konrad ist ihr
Onkel.
Ekkehard ist ein Page, doch er ist nicht sonderlich
mutig, sondern eher ängstlich. Seine Schwester Edda, eigentlich Edelgard,
dagegen ist mutig und sie würde liebend gerne an Ekkehards Stelle stehen.
Die beiden mögen Wimm zu Beginn gar nicht. Doch besonders
bei Edda ändert es sich im Verlauf des Buches aufgrund eines besonderen
Ereignisses.
Der Ritter vom Löwenthron ist ein geheimnisvoller
fahrender Ritter. Man erfährt nicht viel über ihn und er wird sicher noch so
einige Male in Folgebänden vorkommen.
Der Schreibstil der Autorin ist kindgerecht und sehr gut
verständlich. Selbst als Erwachsener fiebert man richtig gehend mit Wimm mit
und ist immerzu gespannt darauf wie die Geschichte weitergeht.
Die Geschichte ist spannend erzählt. Immerzu gibt es neue
Dinge zu entdecken und Dinge entwickeln sich nicht immer so wie man es als
Leser erwartet.
Das Ende ist gut gelungen und alle sind glücklich und
zufrieden. Da es sich um eine Reihe handelt sind wir bereits sehr gespannt darauf
wie es mit Wimm, Edda und Ekkehard weitergeht.
Fazit:
„Wimm 01 und der Ritter vom Löwenthron“ von Monika
Dockter ist ein wirklich gelungenes Kinderbuch und ein toller Auftakt der „Wimm“
– Reihe.
Die Geschichte ist leicht verständlich, die Charaktere
sind authentisch und man kann sich in sie hineinversetzen und die Geschichte
ist spannend.
Sehr gut auch zum Vorlesen geeignet.
Macht Lust auf viele weitere Abenteuer!

Gelesen: „Nacht aus Rauch und Nebel“ von Mechthild Gläser

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Gebundene Ausgabe: 397 Seiten
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Verlag: Loewe Verlag (17. Juni
2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3785574452
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ISBN-13: 978-3785574454           
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 – 16 Jahre
Kurzbeschreibung:
Ich schrie nicht,
während ich ins Bodenlose stürzte. Warum auch? Es gab keinen Grund, Angst zu
haben. Zuerst kam die Schwärze, dann das Licht und dann die Stadt. Nacht für
Nacht, wann immer ich einschlief.

Flora hat sich endlich an ihr neues Leben gewöhnt: Tagsüber geht sie zur
Schule, nachts wandert sie nach Eisenheim, in das schattenhafte Spiegelbild
unserer Welt, das von den Allmachtsfantasien des Eisernen Kanzlers bedroht
wird.
Zwar ist es Flora gelungen, den Weißen Löwen, den Schicksalsstein Eisenheims,
vor ihm zu verbergen, aber die Lüge, die sie darüber erzählen musste, hat sie
und Marian, den Jungen, den sie liebt, entzweit.
Doch nun müssen sie sich gemeinsam einer neuen Gefahr stellen: Immer mehr
Stadtbezirke von Eisenheim werden von einer unheimlichen Macht vernichtet und
eine rätselhafte Prophezeiung deutet darauf hin, dass Flora und der
verschwundene Weiße Löwe der Grund für die Zerstörung sind.
(Quelle: Loewe Verlag)

Meine Meinung:
Floras neues Leben hat sich mittlerweile eingependelt.
Tagsüber ist sie ein normaler Teenager, nachts aber ist sie eine Wandernde.
Ihre Reisen nach Eisenheim, in die sogenannte Schattenwelt, erlebt sie nun
mittlerweile ganz bewusst. Durch den Eisernen Kanzler und dessen Schattenreiter
bestehen Gefahren und so bewacht Flora gemeinsam mit anderen Kriegern ihre
Freunde in der realen Welt Tag und Nacht.
Dann passiert es plötzlich, das Nichts um Eisenheim
bewegt sich wieder. Eigentlich ist das aber doch gar nicht möglich. Da bemerkt
Flora dass sie vielleicht sogar nicht ganz unbeteiligt ist an dieser Sache, dass
sie eventuell Mitschuld an der Bewegung des Nichts trägt. Und auch der weiße
Löwe ist ebenfalls sehr wichtig für Flora.
Kann Flora Eisenheim noch retten und den Untergang
aufhalten?
Der Jugendroman „Nacht aus Rauch und Nebel“ stammt aus
der Feder der Autorin Mechthild Gläser und es ist die Fortsetzung des ihres
Jugendbuches „Stadt aus Trug und Schatten“.
Ich persönlich kenne den ersten Teil leider nicht aber
das empfand ich als gar nicht so tragisch. Ich bin auch so gut in die
Geschichte hinein gekommen.
Flora ist ein sehr authentisch beschriebenes junges
Mädchen. Ihre Handlungen waren für mich alle samt nachvollziehbar, auch wenn
sie manchmal noch recht pubertär wirkte. Flora muss aber schwierige
Entscheidungen treffen, somit widersprach sich dies dann oftmals ein wenig. Außerdem
ist Flora auch recht wankelmütig, besonders was ihre Beziehung zu Marian
angeht. Dennoch mich hat sie mit ihrer Art überzeugt und ich habe sie gemocht
und mir ihr mitgefiebert.
Marian stellt seine eigenen Interessen eigentlich immer hinten
an. Seine Schwester ist in der Schattenwelt zu einem Monster mutiert und er
macht sich stetig Sorgen um sie. Manche Handlung von Marian waren nicht ganz
nachvollziehbar, besonders wenn man bedenkt, er steht auf Floras Seite, aber er
handelt entgegengesetzt. Marian ist eigentlich der typische Bad-Boy, hat aber
ein gutes Herz. Ich habe ihn wirklich gemocht.
Im Verlauf gibt es noch einige weitere Charaktere im
Buch, die aber alle immerzu zuzuordnen waren. Sie alle sind ebenfalls gut
dargestellt.
Besonders zu erwähnen ist hier der Eiserne Kanzler. Er
hat einen miesen Charakter und denkt sich ständig Intrigen aus. Aber er kann
auch sehr einfühlsam sein, auch wenn seine Art eigentlich immer geheimnisvoll
bleibt.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut lesbar.
Auf fantastische Art und Weise bringt Mechthild Gläser dem Leser ihre geschaffene
Welt näher.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Flora, wobei
hier der personale Stil verwendet wird.
Die Handlung an sich ist düster und spannend erzählt. Man
kommt auch ohne den ersten Teil zu kennen sehr gut in die Geschichte, denn zu
Beginn wird man als Leser immer wieder mit kurzen Informationen zu Teil 1
versorgt. Besonders der Wechsel zwischen realer Welt und Schattenwelt machen
das Buch mysteriös und erzeugen eine Gänsehautstimmung. Ich jedenfalls wollte
immerzu wissen was weiter passiert.
Das Ende und die damit verbundene Auflösung von allem ist
stimmig und rund. Ich habe das Buch wirklich zufrieden zugeschlagen.
Fazit:
„Nacht aus Rauch und Nebel“ von Mechthild Gläser ist ein
sehr interessantes Fantasybuch.
Der Stil ist sehr gut lesbar und die stetig spannender
werdende Handlung sorgt für Gänsehaut beim Leser.
Auch ohne Teil 1 sehr empfehlenswert!
Vielen Dank an den Verlag und an Die Leser Welt für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Die Rezension ist auch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: „Verlockung der Finsternis: Kriegerinnen der Fiannah 02“ von Beth Cillian

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 1520
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Ungefähre
Seitenzahl:
800
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Verlag: Sieben
Verlag
(17. Mai 2013)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Einst kämpfte die Fiannah Thadgan als Kriegerin auf
Seiten des Lichts und lief stets Gefahr, den Verlockungen der Finsternis zu
erliegen. Wiedergeboren als Teagan kostete sie zu reichlich von der Finsternis,
um sich Illusionen über ein Leben ohne sie hinzugeben. Sie weiß wenig über ihre
Vergangenheit, jedoch alles über ihre Einzigartigkeit, die ausschließlich
Verderben bringt.
Ihre Gabe wurde zum Fluch.
Allein die Liebe des Ordenskriegers Lorcan könnte den Fluch umkehren. Doch
getrieben von Selbstzweifeln und seiner Vergangenheit darf Lorcan diese Liebe
nicht zulassen. Teagan kämpft um Lorcan, und als sie endlich seine Liebe
erringt, muss sie sie gegen ihren dämonischen Gebieter, den Großmeister der
Bruderschaft verteidigen. Auch Lorcan plagen Zweifel, ob ein Brudermörder wie
er die Liebe einer Fiannah verdient.
(Quelle: Sieben Verlag)

Meine Meinung:
Die Fiannah Thadgan wird in der jungen Teagan wiedergeboren.
In einer Höhle wird sie wie Vieh gefangen gehalten.
Lorcan, der sich gerade auf einer Mission für die
Bruderschaft befindet, findet Teagan dort und ist auch sogleich von ihr
fasziniert. Er beobachtet sie einige Zeit und letztlich befreit er sie.
Nach und nach bemerkt Lorcan das er Gefühle für Teagan
hat, doch diese kann er unmöglich zulassen. Sie würden nur Gefahr für Teagan
bedeuten und das kann Lorcan nicht zulassen.
Teagan weiß nichts davon, für sie ist die Gefahr nur die,
die von ihrem Herren ausgeht, mit dem sie noch immer verbunden ist.
Nach und Nach kommen sich aber Teagan und Lorcan doch
näher und es kommen immer mehr Details sowohl von Lorcans Vergangenheit als
auch über Teagan ans Licht. Es kommt letztlich soweit, dass die beiden vor der
Bruderschaft fliehen müssen. Doch kann ihre Liebe wirklich funktionieren? Und
können sie wirklich entkommen?
Der Roman „Verlockung der Finsternis: Kriegerinnen der
Fiannah 02“ stammt aus der Feder der Autorin Beth Cillian. Es ist der zweite
Teil der Reihe um die Kriegerinnen der Fiannah. Den ersten Teil „Geliebte der
Ewigkeit“ habe ich damals sehr gerne gemocht und dieser zweite Teil hat wirklich sehr
lange auf sich warten lassen. Ebenso waren meine Erwartungen an dieses Buch
doch recht hoch aber leider konnten diese nicht erfüllt werden.
Lorcan ist Mitglied bei der Bruderschaft. Er ist ein
sogenannter Brudermörder und fühlt sich auch dementsprechend. Lorcan rettet
Teagan aus ihrer Gefangenschaft und obwohl es eigentlich nicht gut ist verliebt
er sich in sie. Mir war Lorcan mit seiner Art wirklich sympathisch.
Teagan ist Thadgan, die in ihr wiedergeborene wurde. Sie
ist eine Fiannah. Teagan wird in einer Höhle gefangen gehalten und sie ist mit
ihrem Herrn verbunden. Nach ihrer Rettung findet sie sich nach und nach in der
realen Welt zurecht und verliebt sich in Lorcan. Besonders Teagans Gabe und
ihre damit verbundenen Fähigkeiten beschreibt die Autorin gut.
Neben diesen beiden findet der Leser auch bekannte Figuren
aus dem ersten Band wieder. So sind beispielsweise auch Morrighan, Quinn,
Cináed und Neakail mit von der Partie. Es gibt aber noch weitere, andere
Charaktere, die ebenfalls gut beschrieben werden.
Der Schreibstil der Autorin ist soweit gut lesbar und
flüssig.
Allerdings hat das Buch leider sehr viele Längen, die
sich sehr ziehen. Beth Cillian hat einfach zu viele Informationen in ihrem Buch
untergebracht. Man kommt schleppend voran, auch wenn die Handlung an sich
interessant gestaltet ist.
Die Umgebung hat mir wiederum sehr gut gefallen. Die
grüne Insel, Irland, ist wie geschaffen für die Geschichten um die Fiannah.
Zum Ende hin wird es dann richtig spannend und der
Showdown am Ende hat mir gut gefallen.
Fazit:
„Verlockung der Finsternis: Kriegerinnen der Fiannah 02“
von Beth Cillian ist ein zweiter Teil, der leider nicht mit seinem Vorgänger mithalten
kann.
Trotz gut dargestellter Charaktere und eine tolle Stil weist
das Buch zu viele Längen auf und das Ende kann dies nur bedingt rausreißen.
Wirklich schade, ich hatte mir mehr erhofft!
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte eBook und danke auch an lovelybooks für die Leserunde.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: „Gib mir deine Seele“ von Jeanine Krock

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Taschenbuch: 784 Seiten
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Verlag: Heyne
Verlag
(8. Juli 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3453528360
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ISBN-13: 978-3453528369
Kurzbeschreibung:
Wie weit würdest du
gehen, um deinen Traum zu leben?
Die junge Sängerin Pauline ist hochbegabt, aber ohne
Engagement. Das ändert sich schlagartig, als sie den geheimnisvollen Constantin
Dumont kennenlernt. Innerhalb kürzester Zeit macht er sie zum Star, dafür
verlangt er aber bedingungslose Hingabe auf der Bühne — und in der Liebe.
Anfangs zögerlich, dann immer mutiger lässt sich Pauline auf das verführerische
Spiel aus Sex und Macht, Dominanz und Unterwerfung ein. Ein Spiel mit dem Feuer
(Quelle: Heyne Verlag)

Meine Meinung:
Pauline ist eine sehr begabte Sängerin. In ihr steckt
viel Potential, doch es fehlt ihr an Motivation.
Eines Abends flieht sie vor einem Date und irrt durch die
Straßen von Venedig. Constantin beobachtet sie dabei und als sie von anderen
Männern bedrängt wird hilft er ihr. In seinem Hotelzimmer unter der Dusche
bekommt er eine Kostprobe von Paulines Stimme. Constantin ist begeistert. Er
möchte Pauline gerne fördern und macht ihr ein Angebot. Sie unterwirft sich ihm
für genau 1 Jahr und er macht aus ihr eine große Opernsängerin. Zunächst zögert
Pauline, doch da sie sich bereits in Constantin verliebt hat willigt sie ein.
Schnell wird aus Pauline eine gefragte Opernsängerin. Was
Pauline nicht weiß, Constantin hat auch seine Geheimnisse und obwohl es
aussichtslos ist verliebt er sich auch in Pauline …
Der Roman „Gib mir deine Seele“ stammt von der
erfolgreichen Autorin Jeanie Krock. Ich habe zwar schon sehr viel über sie
gehört, allerdings bis zu diesem Buch noch nie einen Roman von ihr gelesen.
Pauline ist eine sehr angenehme Protagonistin gewesen. Zu
Beginn wirkt sie eher unscheinbar, unsicher und ist wenig erfolgreich. Aber sie
ist ehrgeizig und hat nur ein Ziel, eine gefeierte Opernsängerin zu werden.
Durch die Bekanntschaft zu Constantin stellt sich der Erfolg dann auch recht
schnell ein. Pauline unterwirft sich ihm für 1 Jahr und während dieser Zeit
wird sie auch immer selbstbewusster und lernt ihre Wünsche zu äußern.
Constantin ist ein geheimnisvoller und durchaus sehr
attraktiver Mann. Er weiß dies auch ganz genau und setzt es bewusst ein.
Constantin weiß auch, dass er viel Geld besitzt. Er ist dominant und weiß wie
er an sein Ziel kommt.

Zwischen den beiden entwickelt sich eine erotische
Beziehung. Die Anziehungskraft der beiden geht über Paulines Grenzen hinaus und
wird von der Autorin sehr gut beschrieben. Man sollte sich auch im Klaren sein,
dass es sich hier nicht um „Blümchensex“ handelt, sondern schon härter zugeht.
Neben den beiden Protagonisten gibt es noch weitere
Charaktere. Einer davon ist Nicolas, der Assistent von Constantin. Er spielt
eine ziemlich tragende Rolle in der Beziehung zwischen Pauline und Constantin.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und einfach
wunderbar. Sie beschreibt die Dinge sehr bildhaft, manchmal allerdings war es
für meinen Geschmack etwas zu viel.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den
Perspektiven von Pauline und Constantin. So bekommt man als Leser von beiden
einen guten Eindruck und lernt auch Constantins verborgene Seite besser kennen.
Die Handlung ist sehr interessant und wirkt gut
recherchiert. Besonders die Opernwelt, in der Pauline zu Hause ist, wird
detailliert beschrieben. Aber auch hier gilt, manchmal ist weniger eben mehr.
Zwischenzeitlich gibt es einige Male Stellen, wo sich die Geschichte sehr in
die Länge zieht.
Das Ende hat mir nicht so gut gefallen. Aufgrund der
Dicke des Romans hatte ich mir viel mehr erhofft. Es wirkt leider sehr schnell
abgehandelt.
Fazit:
„Gib mir deine Seele“ von Jeanie Krock ist ein recht
gutes Buch, das zu unterhalten weiß.
Wenn man mit der Erotik, von der es in diesem Buch mehr
als genug gibt, gut klarkommt und zudem noch den tollen Schreibstil der Autorin
mag, dann sollte man hier ruhig zugreifen.
Trotz kleiner Mängel lesenswert!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.