Gelesen: „Nirgendland“ von Laura Flöter

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Broschiert: 420 Seiten
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Verlag: Fabylon,
M.
(März 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3927071870
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ISBN-13: 978-3927071872
Kurzbeschreibung:
Mhorín sagt: »Zieh eine Karte, Zauberer.« Ich ziehe, ich
drehe sie um, ich schaue sie an. Ich spiele sie. Sie ist: DER FLUSS. Ich kenne
diese Karte. Ich weiß, wohin sie führt. Ich weiß, dass ich dort nichts verloren
habe, und womöglich alles … Mhorín wirft den Kopf zurück, sie lacht, dann
stößt sie mich über den Rand, und ich falle. Ich frage mich, ob es das wert
sein wird, aber ich habe keine Wahl: Das Irr-Licht ist ansteckend. Ich will
nicht, dass es meinen Sohn befällt. Der Sternenlichtschatten ist vorübergezogen.
Der Nachtschattenthron ist verwaist, und der Dunkle Fremde, der das Unglück
über die Welt gebracht hat, ist fort. Menschen, Geflügelte, Unsterbliche und
andere Völker hoffen auf ein besseres Morgen. Doch der grausame König hat ein
düsteres Erbe hinterlassen …
(Quelle: amazon)

Meine Meinung:
Die Welt befindet sich im Zwielicht. Es gibt weder hellen
Tag, noch dunkle Nacht.
In dieser Welt lebt Líl-Laë. Nun möchte sie sich
aufmachen um die Zerstörung, die das Land erlebt hat, mit eigenen Augen zu
sehen. Auf ihrem Weg begegnet sie dem jungen Magier Lîskith. Gemeinsam treten
sie nun ihre Reise an.
Der zweite Teil des Buches befasst sich mehr mit
Jeónathar. Er ist Líl-Laës Sohn. Jeónathar möchte gerne seinen zweiten Namen
kennen. Dies ist aber nur möglich wenn er herausbekommt wer er wirklich ist und
woher er stammt. Also macht er sich auf die Suche nach seinen Wurzeln. Während
seiner Reise erlebt er die Grausamkeit der Welt und lernt auch die Liebe
kennen.
Wird Jeónathar seinen zweiten Namen finden?
Der Fantasyroman „Nirgendland“ stammt aus der Feder der
Autorin Laura Flöter. Es ist bereits der zweite Roman der Autorin, für mich war
es ihr erstes Buch.
Die Charaktere in diesem Buch sind alle samt etwas Besonderes.
Sie sind alle recht unterschiedlich und facettenreich gestaltet.
Líl-Laë ist eine junge Frau. Sie ist furchtlos und macht
sich auf die Zerstörung ihrer Welt mit eigenen Augen zu sehen. Ich empfand Líl-Laë
als eine starke Persönlichkeit. Auf ihrem Weg durch das Land lernt sie Lîskith kennen
und lieben. Die beiden müssen sich aber trennen und obwohl viel Raum zwischen
den beiden ist und viele Jahre vergehen, so hängt Líl-Laë immer noch sehr an
ihrem Liebsten.
Lîskith ist ein junger Magier. Zwischen ihm und Líl-Laë
entsteht etwas Besonderes und diese Beziehung wird durch ein Kind gekrönt. Doch
Lîskith, der immerzu auf der Suche zu sein scheint, muss Líl-Laë verlassen.
Jeónathar ist das Kind von Líl-Laë und Lîskith. Zu Beginn
seiner Geschichte wirkt er ziemlich eigensinnig und tut nicht das was man von
ihm erwartet. Dann aber begibt er sich auf die Suche nach seiner Herkunft und
damit verbunden auf die Suche nach seinem zweiten Namen und nach und nach lernt
er zu akzeptieren, dass er Schwächen besitzt. Gleichzeitig wird er sich aber
auch seiner Stärken bewusst.
Neben den genannten gibt es noch weiter Figuren, wie
beispielsweise Theofanu, die noch eine wichtige Rolle auf Jeónathars Weg
spielen wird. Auch sie hat Laura Flöter sehr gut herausgearbeitet.
Der Schreibstil der Autorin ist anspruchsvoll und sehr
poetisch.
Zu Beginn hat man, als Leser „gewöhnlicher“ Bücher sicher
so seine Schwierigkeiten ins Buch zu kommen aber wenn man sich darauf einlässt,
dann überwindet man diese Schwäche schnell und wird mit einer sehr spannenden
und fantastischen Handlung belohnt.
Am Ende des Buches steigt die Spannungskurve nochmals an
und das Ende selber passt so wie es ist wirklich sehr gut zum Buch. Zudem gibt
es genug Potential für eine weitere Geschichte um Jeónathar und all die
anderen.
Fazit:
„Nirgendland“ von Laura Flöter ist ein Fantasybuch für
besondere Lesestunden.
Vom schwierigen Einstieg abgesehen wird man hier als
Leser mit tollen Charakteren und einem ganz besonderen Stil belohnt.
Durchhalten wird belohnt!
Vielen Dank an den Verlag und ein großes Dankeschön auch an die Autorin Laura Flöter für die Leserunde auf lovelybooks.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: „Für immer du“ von Savannah Davis

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 469 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
242 Seiten
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Verlag: Romantasy Verlag (23. Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Adrian, ein Engel der in unzähligen Schlachten auf der
Seite der Guten gekämpft hat, erhält den Auftrag, Anna zu beschützen. Doch er
verliebt sich in die Tochter eines Gutsherren und begeht einen folgenschweren
Fehler, der Anna nicht nur das Leben kostet, sondern Adrian auch seine Flügel.
Linden ist ein kleines, ruhiges Dorf in der Nähe von München. Wenn es nach der
Meinung von Skylers Mutter geht, der perfekte Ort, um ihre rebellische Tochter
endlich wieder zur Vernunft zu bringen.
Doch Linden ist auch die Heimat von Adrian, und als Skyler auf ihn trifft,
scheint ihr Körper in Flammen zu stehen. Plötzlich geschehen Dinge mit ihr, die
sie sich nicht erklären kann. Und im Mittelpunkt all dessen scheint das Mädchen
aus ihren Träumen zu stehen, das scheinbar wirklich gelebt hat und 1913
gestorben ist. Doch wenn Anna vor hundert Jahren gelebt hat, warum kommt dann
auch Adrian in diesen Träumen vor? Und wie kann Skyler ihren tiefen Gefühlen
für Adrian entkommen, der sie mit aller Macht von sich fernzuhalten versucht?
(Quelle: amazon)

Meine Meinung:
Das junge Mädchen Skyler hat sehr große Probleme mit
ihrer Mutter. Dies führt sogar dazu, dass sie mit dieser zurück in deren Heimat
Linden ziehen muss, wo sie zu allem Überfluss auch noch eine reine
Mädchenschule besuchen soll. Es scheint eine schier aussichtslose Situation zu
sein. Skylers einziger Lichtblick sind die Jungen Sam und Adrian.
Mit der Zeit träumt Skyler immer wirrer werdende Träume
von einer längst vergangenen Zeit. Immer wieder ist das ein Mädchen, das Skyler
jedoch nicht kennt. Und dann überschlagen sich plötzlich die Ereignisse. Obwohl
Skyler Adrian gar nicht kennt hat sie plötzlich Gefühle für ihn. Doch wie ist
das möglich? Und warum taucht er zudem noch in ihren Träumen auf, wo er sie
doch gar nicht leiden kann?
Skyler versucht der Sache auf den Grund zu gehen …
Der Roman „Für immer Du“ stammt von der Autorin Savannah
Davis. Es handelt sich hierbei um eine Mischung aus Fantasy- und Liebesroman.
Für mich war die Autorin bis zu diesem Buch unbekannt und so war ich sehr
gespannt auf ihr Werk.
Die Figuren hat Savannah Davis wirklich sehr gut
herausgearbeitet.
Skyler/Anna, genannt Sky, ist zu Beginn ein recht
mürrisches und rebellisches junges Mädchen. Ihre Mutter stresst sie sehr und es
kommt oftmals zum Streit. Nach dem Umzug beginnt Sky von einem Mädchen aus der
Vergangenheit zu träumen, Anna. Von der Bedeutung dieser doch wirren Träume ahnt
Sky noch nichts. Im Handlungsverlauf, besonders ab etwa der Stelle wo Adrian
auftaucht, ändert sich Skylers Laune merklich. Sie wird umgänglicher.
Adrian und Sam sind die Jungs, zwischen denen Sky steht.
Sie sind sehr unterschiedlich. Adrian ist eher verkrampft und es scheint er
könne Sky nicht leiden. Ihn verbindet aber dennoch etwas mit ihr, was im Handlungsverlauf
gelüftet wird.
Sam hingegen ist ein richtig sympathischer Kerl. Er ist
locker und auch interessiert an Sky.  Ihn
mochte ich wirklich gerne während ich mich mit Adrian schwer getan habe.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Es
macht Spaß im Buch abzutauchen und den Geheimnissen auf die Spur zu kommen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Skyler in
der Ich-Perspektive.
Die Handlung selber empfand ich als spannend und
romantisch zugleich. Savannah Davis greift hier nicht nur die Engel auf, es
geht auch um das Thema Wiedergeburt.
Das Ende wirkte etwas zu schnell abgehandelt. Nichts
desto trotz ist es aber wirklich toll und ich war schon traurig als ich das
Buch zu Ende gelesen hatte.
Fazit:
„Für immer Du“ von Savannah Davis ist ein ganz wundervoller
Roman, eine Mischung aus Fantasy- und Liebesroman.
Die toll herausgearbeiteten Charaktere und die wirklich
gut umgesetzte Idee wissen wirklich zu überzeugen.
Definitv lesenswert!
Ich bedanke mich recht herzlich bei der Autorin, die mir ihr Buch als eBook zur Verfügung gestellt hat.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier und hier (unter Manjas Buchregal) zu lesen.
 

Gelesen: „London Road – Geheime Leidenschaft“ von Samantha Young

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Taschenbuch: 512 Seiten
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Verlag: Ullstein Taschenbuch (29.
Mai 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3548285988
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ISBN-13: 978-3548285986
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Originaltitel: Down London Road
Kurzbeschreibung:
Sie wagt es nicht, von Liebe zu träumen. Er
zeigt ihr: Wahre Liebe ist kein Traum. 
Johanna Walker ist
jung, attraktiv und kann sich vor Verehrern kaum retten. Aber jeder sieht nur
ihre Schönheit, niemand kennt ihr Geheimnis. Sie will mit ihrem kleinen Bruder
der Armut und der Gewalt in ihrer Familie entfliehen. Daher sucht Johanna einen
soliden Mann, gutsituiert und zuverlässig. Stattdessen begegnet sie Cameron
McCabe – gutaussehend, arrogant und irgendwie gefährlich. Gefährlich sexy. Er ist
der Einzige, der wirklich in ihr Innerstes blicken will. Wird es ihm gelingen,
ihre Mauer aus Zweifeln zu überwinden?
(Quelle: Ullstein
Taschenbuch)

Meine Meinung:
Johanna Walker
sieht ist jung und sieht gut aus. Sie scheint die perfekte Freundin für reiche
und erfolgreiche Männer zu sein. Sie tut ja auch wirklich alles um ihnen zu
gefallen, um geliebt zu werden. Doch Jo tut es nicht für sich, sondern weil sie
ihren Bruder Cole aus der Gewalt, die in ihrer Familie herrscht, herausholen
möchte. Vor Freunden versteckt Jo ihr Geheimnis um ihre Familie.
Auf einer Kunstaustellung
lernt Johanna den attraktiven Cameron kennen. Beide sind sofort voneinander
fasziniert und obwohl sie beide in einer festen Beziehung sind, können sie
nicht ohne einander …
Der Liebesroman „London
Road – Geheime Leidenschaft“ stammt von der Autorin Samantha Young. Das Buch
ist der Nachfolgeband von „Dublin Street – Gefährliche Sehnsucht“. Obwohl ich
den Vorgänger nicht gelesen habe, hatte ich keinerlei Probleme in die Handlung
zu kommen. Das Buch kann also durchaus auch alleine stehen.
Johanna, genannt
Jo, ist eine tolle Protagonistin. Zu Beginn wird sie sehr von Selbstzweifeln
geplagt. Sie ist gutaussehend und eine starke junge Frau. Johannas Kindheit war
geprägt von Schlägen ihres Vaters. Sie kümmert sich um Cole, ihren 14-jährigen Bruder,
den sie nur zu gerne aus der Gewalt herausholen möchte. Da Johanna nicht immer
genug Geld zur Verfügung hat sucht sie einen Freund, der sie finanziell
unterstützt. Im Handlungsverlauf nimmt Johanna mehr und mehr ihr Leben selber
in die Hand.
Cameron ist ein gut
aussehender aber auch geheimnisvoller junger Mann. Er ist witzig, offen und
ehrlich. Zu Beginn empfand ich Cameron ein wenig arrogant. Dies gibt sich aber
nach und nach.
Zwischen den beiden
knistert es von der ersten Begegnung an. Sie können nicht voneinander lassen,
auch wenn es nicht immer gut für sie ist.
Die Nebencharaktere
hat Samantha Young ebenfalls sehr gut dargestellt. Sie haben alle ihren Platz
in der Geschichte.
Der Schreibstil der
Autorin ist flüssig und angenehm. Sie beschreibt die Szenen recht detailliert
und bildhaft, was vor allem bei den erotischen Szenen gut kommt.
Geschildert wird
das Geschehen aus Sicht von Johanna in der Ich-Perspektive. Man ist also immer
direkt dabei und lernt sie gut einzuschätzen.
Die Handlung
beinhaltet alles, was das Leserherz begehrt. Es gibt Spannung, Liebe aber auch
Humor und Charme. Immer wieder sind Rückblenden eingebaut und alles ist
nachvollziehbar und chronologisch dargestellt.
Die erotischen
Szenen hat Samantha Young sehr ästhetisch und stilvoll beschrieben.
Das Ende kommt
nicht überraschend und passt so, wie es hier ist, gut zum gesamten Buch.
Fazit:
„London Road – Geheime Leidenschaft“ von Samantha Young
ist ein sehr überzeugender Liebesroman.
Die toll ausgearbeiteten Protagonisten und die gut in
Szene gesetzte Erotik bescheren dem Leser unvergessliche Lesestunden.
Absolut empfehlenswert!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Die Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
 

Gelesen: „Das Buch aus Blut und Schatten“ von Robin Wasserman

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Gebundene Ausgabe: 537 Seiten
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Verlag: Arena (1. Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3401068113
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ISBN-13: 978-3401068114
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Dieses
Buch beim Verlag?
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Kurzbeschreibung:
Vor der Mordnacht hatte Nora zwei beste Freunde, Chris
und Adriane. Und Max, den sie liebte. Nach jener Nacht hat sie Chris’ Blut an
den Händen, Adriane steht unter Schock – und Max ist verschwunden. Was bleibt,
ist ein okkultes Buch, das in jener Nacht seine grausige Botschaft offenbarte:
Blut und Tod. Was bleibt, ist das mysteriöse Signum von Chris’ Mördern – einer
jahrhundertealten Geheimgesellschaft. Gefangen zwischen Lüge und Schatten,
behält Nora nur eine Gewissheit: Chris’ Blut war erst der Anfang – und sie
selbst wird das Ende sein.
(Quelle: Arena Verlag)

Meine Meinung:
Seit dem Tod ihres Bruders ist für Nora nichts mehr wie
es war. Sie lebt zurückgezogen und isoliert sich von allem. Um so wenig wie nur
möglich darüber zu reden stürzt sie sich regelrecht in die Arbeit und das Stipendium,
das sie erhält, kommt ihr da natürlich gerade recht. Ihr Professor möchte, dass
sie gemeinsam mit ihren engsten Freunden Chris, Ariane und Max Briefe von
Elizabeth Weston übersetzt. Doch das scheint es schier unlösbare Sache zu sein.
Bis Nora bisher unbekannte Informationen entdeckt. Doch diese Informationen
sind nicht ohne und bringen Nora in tödliche Gefahr. Ein Geheimbund scheint ihr
auf den Fersen zu sein und zu allem Überfluss stirbt auch noch Chris. Was wird
wohl noch alles passieren?
Nichts ist mehr so wie es scheint und Nora weiß schon
bald nicht mehr wem sie noch trauen kann …
Der Jugendthriller „Das Buch aus Blut und Schatten“
stammt aus der Feder der Autorin Robin Wasserman. Sie war mir bereits vo diesem
Buch schon ein Begriff, gelesen hatte ich aber leider noch nichts von ihr.
Nora ist ein eher ruhiges junges Mädchen. Sie ist recht
nachdenklich, hat aber dennoch sehr viel Persönlichkeit. Nora gibt ihr
Innerstes nicht immer direkt nach außen hin preis, doch wenn sie es tut dann
ist es meist überraschend und sehr kurzfristig. Sie hat ihren Bruder verloren
und dieser Verlust macht ihr sehr zu schaffen. Auch wenn ihr Handeln nicht
immer vollkommen schlüssig ist, so habe ich Nora dennoch sehr gerne gemocht.
Max ist eher der normale Junge von nebenan. Er scheint
unscheinbar zu sein aber man sollte ihn nicht direkt als Außenseiter
abstempeln. Es steckt mehr in ihm als es scheint.
Eli, Chris´ Cousin, ist ein geheimnisvoller Typ. Trotzdem
aber ist er mir sympathisch gewesen. Ich hab lange über ihn gerätselt, welche
Pläne er wirklich verfolgt. Darüber wird man als Leser auch recht lange im
Unklaren gelassen.
Ariane und Chris sind ebenfalls facettenreiche und
lebendige Charaktere. Allerdings ereilt Chris ja nicht so ein schönes
Schicksal.
Der Schreibstil der Autorin ist gut lesbar. Zu Beginn ist
es vielleicht ein wenig verwirrend aber nach einer Einlesezeit gibt sich das.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Nora, wobei
hier der personale Erzählstil verwendet wird.
Die Handlung selber ist spannend und gut durchdacht. Es
gibt viele Rätsel, die man als Leder zusammen mit Nora lösen möchte.  Ab und an lässt die Spannung zwar nach aber
diese Momente sind meist nur von relativ kurzer Dauer.
Besonders gelungen empfand ich die Tatsache, dass Robin
Wasserman Legenden und Mythen rund um die Stadt Prag mit ins Geschehen
eingewoben hat. Dies macht die Handlung magisch und übernatürlich.
Das Ende ist spannend und geheimnisvoll und kam relativ
unerwartet. Es ist aber so wie es ist sehr gut passend und rundet den
Jugendthriller ab.
Fazit:
„Das Buch aus Blut und Schatten“ von Robin Wasserman ist
ein anspruchsvoller und spannender Jugendthriller.
Die interessanten Charaktere und die eingebauten
Überraschungen im Verlauf bescheren fesselnde Lesestunden.
Durchaus lesenswert!
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: „Mein Herz zwischen den Zeilen“ von Jodi Picoult & Samantha van Leer

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Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
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Verlag: Bastei Lübbe (Boje) (19. Juli 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3414823659
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ISBN-13: 978-3414823656
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre
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Originaltitel: Between the Lines
Kurzbeschreibung:
»Hilf mir« – Deliah kann es kaum fassen,
als sie diese Nachricht in ihrem Lieblingsbuch findet. Offensichtlich hat
Oliver, der umwerfend gut aussehende Prinz der Geschichte, die Bitte
speziell für sie hinterlassen. Und tatsächlich: Schnell stellen die
beiden fest, dass sie über die Grenzen der Buchseiten hinweg miteinander
sprechen können. Doch das reicht ihnen schon bald nicht mehr aus. Oliver
ist schon lange genervt von seinem Märchen, das er immer wieder durchspielen
muss, sobald ein Leser das Buch aufschlägt. Und er findet Gefallen an Deliah,
die so anders ist als die langweilige Prinzessin Seraphima, die er sonst
immer küssen muss. Da ist es doch klar, dass er endlich zu ihr will! Und
Deliah: Die hat sich längst Hals über Kopf in ihren Märchenprinzen verliebt.
Und ist begeistert von der Idee, Oliver aus dem Buch herauszuholen. Doch
wie können die beiden es schaffen, die Grenzen zwischen ihren so
unterschiedlichen Welten zu überwinden?
(Quelle: Bastei Lübbe)

Meine Meinung:
Deliah wohnt bei ihrer Mutter. Außer ihr gibt es nur noch
ihre Freundin Jules, sonst hat sie niemanden zum Reden.
Deliah mag es sich in Büchern zu verkriechen. Ihr
aktuelles Lieblingsbuch ist das Märchenbuch „Mein Herz zwischen den Zeilen“.
Dieses hat sie aus der Schulbücherei und kennt es bereits fast auswendig.
Besonders der Protagonist Prinz Oliver hat es ihr dabei besonders angetan.
Da geschieht plötzlich etwas komplett Unerwartetes.
Oliver spricht zu Deliah und sie kann ihn auch hören. Er möchte schon sehr
lange aus dem Buch entkommen, denn er ist sich sicher es gibt noch mehr für ihn
als nur die Märchenwelt. Er fleht Deliah an ihm zu helfen. Die beiden
entwickeln eine Zuneigung zueinander und versuchen alles Mögliche um Oliver aus
dem Buch zu bekommen …
Der Jugendroman „Mein Herz zwischen den Zeilen“ ist nun
bereits mein zweites Buch der bekannten Autorin Jodi Picoult, das ich gelesen
habe. Dieses Buch hat sie gemeinsam mit ihrer Tochter Samantha van Leer
verfasst und ich war sehr gespannt darauf in wie weit Mutter und Tochter in
ihrem gemeinsamen Werk harmonieren.
Die Protagonistin Deliah ist 15 Jahre alt und ein
Bücherwurm. Sie ist ohne Vater aufgewachsen. Trotz ihres jugendlichen Alters
aber kam mir Deliah manchmal noch sehr kindlich vor. Ihr Lieblingsbuch ist das
Märchen „Mein Herz zwischen den Zeilen“. Deliahs Handlungen waren nicht immer
zu 100 Prozent nachvollziehbar, was sie für mich etwas schwierig gemacht hat. Prinz
Oliver hat es ihr sehr angetan, sie verliebt sich gar in ihn.
Prinz Oliver war mir richtig sympathisch. Mit ihm konnte
ich mich teilweise sogar mehr identifizieren als mit Deliah. Oliver ist ja fest
davon überzeugt, dass es in seinem Leben mehr gibt als nur die Märchenwelt und
genau deshalb möchte er aus dem Buch heraus. Oliver entwickelt im Verlauf eine
Zuneigung zu Deliah, aus der ebenfalls Liebe wird.
Neben den beiden gibt es noch sehr viele weitere
Charaktere im Buch. Einige von ihnen sind dabei sehr gut gelungen, andere
wiederum haben mir nicht so gut gefallen.
Der Schreibstil der Autorinnen ist sehr einfach gehalten.
Manchmal kann man sogar von kindlich sprechen.
Es gibt insgesamt 3 Erzählstränge im Buch. Sowohl Oliver
als auch Deliah kommen jeweils in der Ich-Perspektive zu Wort. Und dann gibt es
noch den Märchenstrang, wo die Geschichte des Märchens weitererzählt wird.
Die Handlung an sich ist durchwachsen. Es kommt zwar
immer wieder Spannung auf, doch leider fällt diese auch recht schnell wieder
ab.
Auffallend sind auch einige Logikfehler, wo sich die Autorinnen
Dinge so zu Recht geschrieben haben, damit es passt. Zudem ist die Handlung
recht vorhersehbar.
Das Ende des Buches hat mich ziemlich ratlos und unzufrieden
zurückgelassen. Es ist recht überraschend und leider bleiben sehr viele offene
Fragen.
Fazit:
„Mein Herz zwischen den Zeilen“ von Jodi Picoult und Samantha
van Leer ist ein Buch, das mich zwiegespalten zurücklässt.
Die Idee und die wunderschönen Illustrationen fand ich
auf der einen Seite richtig gut gelungen, doch bei der Umsetzung haben Mutter
und Tochter viel Potential verschenkt.
Schade eigentlich!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Vorabmanuskript und die Leserunde in der Lese-Jury.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.
 

Gelesen: „Sommernachtszauber“ von Ellen Alpsten

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Gebundene Ausgabe: 411 Seiten
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Verlag: Coppenrath, Münster (Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3649610566
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ISBN-13: 978-3649610564
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 16 Jahre
Kurzbeschreibung:
Seit ihrer ersten Begegnung mit dem jungen Schauspieler
Johannes ist das Leben für Caroline wie ein Rausch. Tagsüber gibt sie auf der
Bühne alles, um ihre erste große Rolle als Julia perfekt zu spielen. Nachts
trifft sie sich heimlich mit ihm für weitere Proben im dunklen Theater.
Johannes holt aus ihr und der Rolle das Beste heraus und die beiden verlieben
sich haltlos ineinander. Doch Caroline wagt nicht, irgendjemandem von ihrem
Glück zu erzählen. Denn Johannes dürfte gar nicht existieren. Er wurde während
einer „Romeo und Julia“-Inszenierung in den 30er-Jahren grausam auf der
Bühne erstochen und mit einem Fluch belegt. Und langsam erkennt Caroline, dass
ihre Liebe zu Johannes sie vor eine unmögliche Wahl stellt …
(Quelle: Coppenrath)

Meine Meinung:
Caroline ist eine
angehende Schauspielerin und besucht die Schauspielschule. Für ihre große
Leidenschaft, das Schauspiel, würde sie wirklich alles tun.
Nun muss sie nach
dem ersten Jahr in den Sommerferien eine Anstellung an einem Theater finden.
Daher folgt ein Vorsprechen nach dem anderen. Doch das wirklich wahre ist nicht
dabei. Als Caroline es satt hat während eines Vorsprechens als Tisch nur in der
Ecke rumzustehen haut sie kurzerhand ab. Und genau das beeindruckt den Assitenten
und er lädt sie zum Vorsprechen für „Romeo und Julia“ ein, das am nächsten Tag
im „Bimah“, einem alten Theater in Berlin stattfindet.
Carlos, der Regisseur,
möchte mit dem Theaterstück so viel Geld einspielen das er das Theater renovieren
kann. Caroline kann ihn überzeugen und bekommt die Rolle der Julia.
Was zu diesem
Zeitpunkt noch niemand ahnt Johannes, der Darsteller des Romeo von 1935 ist
auch in diesem Theater, als Geist.
Caroline und er
kommen sich näher. Doch kann solch eine Liebe überhaupt funktionieren?
Der Jugendroman „Sommernachtszauber“
stammt aus der Feder der Autorin Ellen Alpsten. Nach „Halva, meine Süße“ war
dies nun schon mein zweites Buch der Autorin und auch dieses Mal hat sie mich
wieder gekriegt. Mehr noch, ich war regelrecht verzaubert.
Die Protagonistin
Caroline ist eine liebenswerte und sympathische Person. Ihr Vater hat
Selbstmord begangen und ihre Mutter leidet seitdem an Depressionen. So ist es
an Caroline sich um ihren Bruder zu kümmern. Carolines große Leidenschaft ist
das Schauspiel. Doch sie zweifelt immer wieder an sich, ob sie auch gut genug
ist. Immer wieder übt sie verbissen und möchte sich stetig verbessern. Da
Caroline aus recht einfachen Verhältnissen stammt weiß sie sich durchzubeißen.
Im Handlungsverlauf aber wird Caroline immer selbstischerer, was nicht zuletzt
auch an Johannes liegt.
Ihre beste Freundin
Mia ist das komplette Gegenteil von Caroline. Sie stammt aus guten
Verhältnissen und ihre Eltern sind beide Schauspieler. Sie scheint perfekt und
würde quasi über Leichen gehen um an ihr Ziel zu gelangen.
Johannes ist ein
Geist. Er sieht gut aus und  hat in der
letzten Aufführung im „Bimah“ 1935 den Romeo gespielt, Dabei wurde er qualvoll
von der damaligen Julia ermordet. Seit diesem Zeitpunkt ist Johannes gefangen
in der Zwischenwelt.
Auch die doch
zahlreichen Nebencharaktere, wie Carolines Schauspielkollege Ben oder auch ihre
Mutter, wurden sehr gut herausgearbeitet und auch bei ihnen kann man im
Handlungsverlauf Entwicklungen ausmachen.
Der Schreibstil der
Autorin ist flüssig und wirklich ganz zauberhaft. Sie beschreibt die Dinge sehr
bildhaft und wunderbar.
Geschildert wird
das Geschehen in der personalen Erzählperspektive. Es wird zwar so eine gewisse
Distanz zu den Charakteren gehalten aber ich empfand sie hier in diesem Buch
als sehr passend.
Die
Liebesgeschichte zwischen Caroline und Johannes hat mir wirklich gut gefallen.
Sie hat mich regelrecht verzaubert,
Neben der
Liebegeschichte erfährt man als Leser auch noch einiges über die Welt des
Theater und natürlich auch über Shakespeare. Es passt alles ganz wunderbar
zusammen.
Das Ende des Buches
passt wirklich total klasse. Es ist sehr emotional und ich war schon ein wenig
traurig als ich das Buch zugeschlagen habe.
Fazit:
„Sommernachtszauber“ von Ellen Alpsten ist ein wirklich
ganz wunderbares Jugendbuch.
Die
Liebesgeschichte, der zauberhafte Schreibstil und der Flair von Shakespeares „Sommernachtstraum“
haben mich überzeugt.
Ganz klare
Leseempfehlung von mir!

Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.