Im Gespräch mit …

Meine lieben Leser,
heute ist es mal wieder Zeit 
für ein Autoreninterview.

Dieses Mal heißt es
Im Gespräch mit …
Claudia Donno
der Autorin von
Hallo
Claudia,

willkommen
auf Manjas Buchregal!
Es
freut mich, dass ich dich hier auf meinem Blog begrüßen darf und du mir ein
paar Fragen beantwortest.
Copyright Claudia Donno
Für alle, die dich noch nicht kennen,
würdest du dich bitte ganz kurz vorstellen?
Ich
bin 1967 in der Schweiz geboren, bin verheiratet und habe zwei fast erwachsene
Söhne.  Nach der Ausbildung habe ich im
kaufmännischen Bereich gearbeitet, bis mein erster Sohn auf die Welt kam.
Wie bist du zum Schreiben gekommen? Was war
das erste was du geschrieben hast?
Seit
ich Lesen kann habe ich vor den Ferien, die halbe Schulbibliothek ausgeräumt,
damit mir keinesfalls der Lesestoff ausging.
Viele
Bücher haben mir sehr gefallen, andere hätte ich schon damals anders
geschrieben, wäre ich eine Autorin.
Der
entscheidende Moment war während eines Spanienurlaubs, als ich mit meinem Vater
der Küste entlang spazierte und wir über Gott und die Welt diskutierten.
Wir
kamen auf Zukunftsträume zu sprechen. Der absolute Traum war für mich damals,
in Zukunft ein Haus am Meer zu besitzen, in die weite Welt zu schauen und zu
Schreiben.
Den
ersten Roman begann ich eine Stunde, nachdem mein jüngerer Sohn das erste Mal
den Kindergarten besuchte.
Es
war eine Geschichte für Jugendliche, die von Wikingern und Zeitreisen handelte.
Diese liegt bis heute in der Schublade, da ich mich damals noch nicht getraute
meinen Text einem Verlag anzubieten.
„Kikki Krümel und der fliegende
Hexenkessel“ ist ja ein Kinderbuch. Wie ist es für dich für Kinder zu
schreiben?
Ich
liebe es. Da kann ich meine Fantasien ausleben, da ist alles möglich. Es wird
nicht bis ins Detail hinterfragt, ob es nun möglich ist, was die Protagonisten
erleben oder nicht. In Kinderbüchern gibt es Hexen, Drachen, Feen, Monster,
Zauberer und vieles mehr. Ich mag diese Vielfalt.
Vor
allem aber, kann ich mir nichts schöneres vorstellen, als fröhliche
Kindergesichter, die vielleicht damit zusammen hängen, dass sie eines meiner
Bücher lesen.
Hast du ein Lieblingsgenre? In welchen
Genre findet man dich als Autorin?
Ein
Lieblingsgenre habe ich eigentlich nicht. Ich habe Kurzgeschichten in den
Bereichen; Kinder, Fantasy, Krimi, Horror und Satire veröffentlicht. Wobei mir
schon eher das Fantastische liegt – für Kinder – Jugendliche oder Erwachsene.
Da wird meiner Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Hast du besondere Rituale beim Schreiben
(z.B. Musik hören oder ähnliches)?
Eindeutig.
Ich brauche Ruhe zum Schreiben.
Das
heisst, ich schreibe erst, wenn meine Söhne und mein Mann das Haus verlassen
haben und ich schon eingekauft habe. Meistens ist das zwischen 10 und 12 Uhr
Vormittags. Ohne Musik oder andere Ablenkungen. Aber eine Tasse Kaffe und viel
Wasser dürfen niemals fehlen.
Was glaubst du fasziniert die Leser an
deinen Büchern?
Da
kann ich mich nur auf die Rückmeldungen meiner Leser stützten.
Bei
Kikki Krümel wurde oftmals von den Testlesern der Humor und die komischen
Situationen erwähnt.
Bei
anderen Geschichten waren es die düstere Atmosphäre oder der unerwartete
Ausgang der Geschichten.
Wenn du unterwegs bist und dir fällt etwas
ein, das du unbedingt mit in dein Buch nehmen musst, was tust du? Hast du immer
etwas dabei für solche Notfälle?
Nein.
So etwas besitze ich nicht.
Wenn
mich eine Idee packt, dann lässt sie mich auch nicht wieder los. Es ist eher
so, dass sie sich in meinem Kopf weiter und weiter entwickelt, ob ich will oder
nicht. Ich habe dann einen Film im Kopf, den ich beim Schreiben beliebig vor
oder zurückspulen kann.
Wie wichtig ist für dich der Erfolg? Hast
große Erwartungen an deine Bücher?
Erfolg
wäre für mich, wenn die Leser meine Bücher so gut mögen, dass sie weitere
Geschichten von mir lesen wollen.
Fließen in deine Figuren auch persönliche
Sachen mit ein, wie z.B. eigene Erfahrungen, Eigenschaften ect. oder von
Bekannten/Verwandten?
Das
ist bisher erst einmal vorgekommen.
Normalerweise
sind meine Protas ganz eigene Persönlichkeiten, die genügend zu bieten haben 
so, dass ich keine Vorlage im Realen brauche. Manchmal sind sie auch sehr
eigenwillig.
Wie sehr bleiben deine Charaktere an dem
von dir ursprünglich erdachten Ablauf der Geschichte? Entwickeln alle ein
Eigenleben, oder lassen sich manche auch genau so steuern, wie du es dir
ursprünglich dachtest?
Meine
Charakter halten sich praktisch nie an den ursprünglichen Ablauf der Geschichte.
Wie oben erwähnt, sind sie manchmal sehr eigenwillig und haben ganz andere
Pläne, als ich.
Zum
Glück, so wurde ich schon oft auf Fährten geführt, die ich alleine niemals
gefunden hätte.
Hattest du schon mal eine Schreibblockade?
Wenn ja, wie hast du sie überwunden?
Die
hatte ich tatsächlich. Nachdem ich die vier Bücher, die schon seit langem in
meinem Kopf herumspukten zu Papier gebracht hatte.
Als
sie geschrieben waren, war der Druck weg. Da kehrte Ruhe in mir ein. Nichts
drängte mich dazu weiter zu Schreiben. Das dauerte etwa 1 Jahr. Bis ich dann
eines Tages wieder vom Schreibvirus gepackt wurde.
Wie sieht ein typischer Tag in deinem Leben
aus?
Ganz
normal. Früh aufstehen, die Jungs wecken, den Haushalt meistern. Danach kommt
das Schreiben. Am Nachmittag 5 – 10 Kilometer Spazieren gehen, zu Hause weiter
Schreiben, Abendessen machen.
Was machst du neben dem Schreiben? Wie
entspannst du dich?
Das
ist bei mir das Spazieren gehen. Raus an die frische Luft, den Kopf
durchlüften. Und ganz wichtig, in die Ferne sehen. Denn als Autorin mit
stetigem Blick auf den PC ist das dringend nötig. Ich geniesse es im Tageslicht
zu baden, die Natur wahrzunehmen, egal, bei welchem Wetter.
Was liest du selber am liebsten?
Fantastische
Jugendbücher, Historische Geschichten, Fantasy, Thriller
Kannst du schon etwas über neue
Projekte/Bücher sagen? Was können deine Leser in naher Zukunft von dir
erwarten?
Ganz
sicher die Fortsetzung von Kikki Krümel. Ich schreibe gerade am 2. Band und
freue mich, in ein neues Abenteuer der Waldhexe eintauchen zu können.
Dann
gibt es noch einen Urban-Fantasy-Roman für Jugendliche, der darauf wartet,
fertig geschrieben zu werden.
Wenn du 3 Wünsche frei hättet an deine
Leser/Fans, welche wären das?
Das
ist schwierig.
Dass
ich ehrliche Rückmeldungen zu meinem Buch bekomme. Denn ich weiss ja, wie die
Geschichte aussieht (Dank dem Film in meinem Kopf).
Aber
sehen meine Leser das Selbe, wie ich? Spüren sie meine Figuren?
Das
würde mich wirklich interessieren.
Vielen
Dank, besonders auch im Namen meiner Leser, dass du dir die Zeit genommen hast
und uns ein wenig mehr über dich verraten hast.

Gelesen: “Kikki Krümel und der fliegende Hexenkessel” von Claudia Donno

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Format: ePub
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Dateigröße: 710 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
123 Seiten
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Verlag: bookshouse
(21. Februar 2013)
–         
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Endlich darf auch Kikki Krümel am Hexenkesselwettflug
teilnehmen. Das Rennen zwischen den Waldhexen und den Moorhexen entscheidet, ob
in den nächsten vier Jahren gute oder böse Dinge gezaubert werden. Kikki muss
ihren winzigen Kessel unbedingt zum Wachsen bringen, damit sie sich beim Rennen
hineinsetzen kann.
Um auf jeden Fall zu gewinnen, stehlen die Moorhexen Kikkis Kesselchen. Die
Suche führt Kikki ins Dorf der Menschen. Dort begegnet sie Florina, die ihren
Kessel gefunden hat. So ein Glück. Vor Freude verplappert sich Kikki. Nun weiß
Florina, dass Kikki eine Hexe ist und ihr jeden Wunsch erfüllen muss. Mit einem
unbedachten Zauber verwandelt Kikki alle Dorfbewohner in Kröten, bei ihr wird
eingebrochen und ihr Kessel mag nicht wachsen …
Werden nun die bösen Moorhexen das Rennen gewinnen?
(Quelle: bookshouse Verlag)

Meine Meinung:
Kikki ist eine 13-jährige Waldhexe. Sie lebt alleine in
ihrem Häuschen im Hexenwald.
Dieses Jahr ist es endlich soweit, Kikki darf das erste
Mal am Hexenkesselweitflug teilnehmen. Hier treten die Waldhexen gegen die
Moorhexen an und wer gewinnt hat die nächsten 4 Jahre über das Sagen was die
Hexensprüche angeht, also ob sie gut oder böse sind.
Allerdings kurz vorher ist Kikkis Hexenkessel plötzlich
verschwunden. Bei ihrer Suche trifft Kikki auf das Menschenkind Fiona und
natürlich verplappert sich die kleine Kikki über ihr Wesen.
Kann Kikki ihren Hexenkessel wiederfinden? Und wer gewinnt
nun den Hexenkesselweitflug, die guten Waldhexen oder die bösen Moorhexen?
„Kikki Krümel und der fliegende Hexenkessel“ stammt aus
der Feder von Claudia Donno. Es ist ein Kinderbuch, geeignet für Kinder ab
einem Alter von etwa 7-8 Jahren.
Die Protagonistin Kikki Krümel ist ein 13-jähriges Hexenmädchen
das man einfach gerne haben muss. Sie ist lebensfroh, nicht auf den Mund
gefallen und recht chaotisch. Mit den Zaubersprüchen ist sie leicht schusselig,
nicht immer hat sie den passenden direkt parat. Aber gerade das macht Kikki so
liebenswert und einzigartig.
Fiona ist ein Menschenmädchen und Kikki begegnet ihr auf
ihrer Suche nach ihrem Hexenkessel. Bemerkenswert ist das Fiona ruhig bleibt
als sie erfährt wer Kikki ist. Sie wird Kikkis beste Freundin und versucht ihr
zu helfen wo sie nur kann.
Neben den beiden Kindern gibt es noch weitere Hexen, die
ebenfalls sehr gut gelungen sind. Jede, egal ob nun Waldhexe oder Moorhexe, hat
seinen Platz im Buch.
Der Schreibstil der Autorin ist lebendig, humorvoll und flüssig,
dem Genre angepasst.
Die Handlung ist von der ersten bis zur letzten Seite
spannend und fesselnd gehalten. Man erlebt die Dinge zusammen mit Kikki und
entdeckt so immer wieder Neues.
Das Ende ist passend und ich fand es gut so wie es ist.
Nun warte ich gespannt auf die Fortsetzung, an der die Autorin bereits fleißig
schreibt.
Fazit:
„Kikki Krümel und der fliegende Hexenkessel“ ist ein rundum
gelungenes Kinderbuch.
Die witzigen und sympathischen Protagonisten und die
spannende Handlung machen sicher nicht nur Kindern Spaß, auch Erwachsene werden
ihre Freude haben.
Von mir gibt es die volle Punktzahl und eine ganz klare
Leseempfehlung!
Vielen lieben Dank an den booskhouse Verlag für diese tolle Buch.
Die Rezension ist auch noch hier und hier (unter Manja T.) zu finden.

Gelesen: “Maddie – Der Widerstand geht weiter” von Katie Kacvinsky

Achtung:
Dies ist der zweite Teil einer Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler zum ersten Teil enthalten!
 
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Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
–         
Verlag: Bastei Lübbe (Boje) (15. Februar 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3414823381
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ISBN-13: 978-3414823380
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
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Originaltitel: Middle Ground
Dieses
Buch beim Verlag?
Kurzbeschreibung:
Auch nachdem Maddie
bei ihrem Bruder in L.A. eingezogen ist, setzt sie ihren Kampf fort. Gemeinsam
mit Justin hilft sie Jugendlichen, die der Digital School den Rücken kehren
wollen. Doch dann wird Maddie geschnappt und von der Polizei in
eine Jugendstrafanstalt gesteckt. Hier werden alle inhaftiert, die sich
gegen das System stellen. Isolationshaft und Gehirnwäsche sind im Gefängnis an
der Tagesordnung und der Wille der meisten Insassen wird innerhalb kürzester
Zeit gebrochen.
Maddie ist lange
standhaft! Doch die Haftbedingungen zermürben auch sie und schließlich ist sie
kurz davor, aufzugeben. Wie soll sie alleine im Gefängnis gegen die übermächtig
erscheinenden Gegner bestehen? Erst als der junge Aufseher Gabe ihr zu
verstehen gibt, dass er auf ihrer Seite steht, schöpft Maddie neue Hoffnung.
Aber um das System zu besiegen, muss sie sehr weit gehen…
(Quelle: Bastei
Lübbe)

Meine Meinung:
Maddie lebt bei
ihrem Bruder in L.A. und noch immer kämpft sie zusammen mit ihrem Freund und
Anführer der Widerstandsgruppe Justin gegen die Digital School.
Nach einem
Discobesuch wird Maddie in der Wohnung ihres Bruder geschnappt und in ein
Umerziehungscenter gesteckt. In diesem Center werden rebellische Jugendliche
mit Medikamenten und Gehirnwäsche in Einzelzellen gehalten wo sie sich wieder an
das digitale Leben gewöhnen sollen und wieder Spaß daran finden sollen. Bald
schon hat Maddie Alpträume und traut sich kaum noch ihr Zimmer zu verlassen. Zu
groß ist ihre Angst vor normalen Menschen.
Gabe, ein
Mitarbeiter des Center, möchte Maddie helfen. Er organisiert Treffen mit Justin
und den anderen Freunden von Maddie. Diese wollen Maddie so schnell es geht aus
dem Center befreien, doch Maddie hat etwas anderes vor. Sie möchte die Methoden
dieser Umerziehnungscenter an die Öffentlichkeit bringen und somit der Digital
School weiter schaden.
Schafft es Maddie
die Methoden des Centers zu überstehen?
Die Dystopie „Maddie
– Der Widerstand geht weiter“ ist nun schon der zweite Band der Trilogie um die
junge Maddie Freeman. Geschrieben wurde das Buch von Katie Kacvinsky.
Die Handlung knüpft
an die Geschehnisse aus „Die Rebellion der Maddie Freeman“ an, man ist direkt
wieder mittendrin.
Bei den Charakteren
trifft man als Leser auf altbekannte aber auch auf neu hinzugekommene.
Maddie ist ein taffer
Teenager  und rebelliert weiterhin gegen
die Digital School. Ihr Freund Justin ist der Anführer der Widerstandgruppe.
Allerdings wird Maddie von ihrem eigenen Bruder verraten und landet so in einem
Umerziehungscenter. Dort soll sie mittels Medikamenten und Gehirnwäsche wieder
Gefallen am digitalen Leben finden. Die Methoden dort grenzen schon sehr stark
an Folter und Maddie versucht alles durchzustehen.
Justin ist Maddies
Freund. Er führt die Widerstandsgruppe an. In Sachen Beziehungen ist Justin
recht unsicher. Dies hat mit seiner Vergangenheit zu tun, in die man als Leser
einen recht guten Einblick bekommt.
Die
Liebesgeschichte zwischen den beiden ist vorhanden aber sie drängt sich nicht
in den Vordergrund.
Neu hinzugekommen
ist Gabe, ein Mitarbeiter des Centers. Er wird Maddies Verbündeter und bricht
die dort geltenden Regeln. Ihn mochte ich sehr.
Die
Nebencharaktere, die beispielsweise Maddies Freunde, runden das Buch ab.
Nicht so besonders
mochte ich die Mitarbeiter des Centers und auch Maddies Vater. Er ist einfach
ein schrecklicher Mensch, sieht das Maddie leidet, tut aber nichts dagegen.
Der Schreibstil der
Autorin ist einfach und flüssig.
Geschildert wird
die Geschichte aus Sicht von Maddie. So ist man als Leser immer direkt dabei
und bekommt einen guten Einblick in ihre Gedankenwelt.
Die Handlung fand
ich sehr spannend und fesselnd. Immer wieder gab es Wendungen, mit denen ich
nicht gerechnet hatte und die mich zum Weiterlesen gezwungen haben.
Das Ende ist recht
offen gehalten und es bleiben einige Fragen offen. Es bietet seht viel Spielraum
für den 3. Band.
Fazit:
„Maddie – Der
Widerstand geht weiter“ von Katie Kacvinsky ist eine sehr gute Fortsetzung der
Trilogie.
Die erschreckend
realistische Handlung und die gut dargestellten Charaktere machen das Buch zu
einer gelungenen Dystopie.
Ein Muss für alle
Fans des Genre!
Vielen Dank an die Lesejury für das bereitgestellte Manuskript und die dortige Leserunde.
Die Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Gelesen: “Herzblut – Gegen alle Regeln” von Melissa Darnell

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Broschiert: 396 Seiten
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Verlag: Mira
Taschenbuch im Cora Verlag
(März 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3862785130
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ISBN-13: 978-3862785131
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Originaltitel: The Clann-Series 1: Crave
Kurzbeschreibung:
Wenn zwei Herzen in deiner Brust schlagen und du für
deinen Freund zur größten Gefahr werden kannst – was würdest du tun?
Als Kinder waren sie wie Seelenverwandte. Doch auf der Jacksonville High leben
sie wie in zwei Welten. Denn Tristan gehört zur elitären Clann-Clique. Und es
vergeht kein Schultag, an dem Savannah den Hass der anderen Clanns nicht zu
spüren bekommt? Dennoch fühlt sie sich immer noch die besondere Verbindung zu
Tristan. Als plötzlich dunkle Kräfte in Savannah erwachen, offenbart ihr Vater
ihr ein erschütterndes Blutsgeheimnis. Jetzt weiß sie, warum die Clanns sie
ablehnen und warum sie Tristan nicht lieben darf: Sie alle haben eine magische
Gabe, aber Savannah ist anders – und kann für Tristan zur tödlichen Gefahr
werden! Und trotzdem siegt Savannahs Sehnsucht, als Tristan sich heimlich mit
ihr treffen will…
(Quelle: Mira Taschenbuch)

Meine Meinung:
Die 16-jährige Savannah war in ihrem Leben bisher noch
niemals krank. Bis zu jenem Tag an dem sie vollkommen fertig und ausgelaugt
nach Hause kommt. Sie hat hohes Fieber und denkt es sei eine „normale“ Grippe,
die sie quält.
Doch dem ist nicht so, denn ihr Körper verändert sich. Es
stellt sich heraus, Savannah ist kein Mensch sondern ein Dhampir, eine Mischung
aus Vampir und Hexe. Das erklärt wiederum, weshalb Savannah von den
Clann-Nachkommen gemieden wird, allen voran von Tristan, wo sie doch einst
beste Freunde waren. Für Tristan ist Savannah besonders gefährlich.
Doch kann Savannah gegen ihre Sehnsucht nach Tristan
ankämpfen?
Der Fantasyroman „Herzblut – Gegen alle Regeln“ von der
Autorin Melissa Darnell ist der erste Band der „Herzblut“- Reihe. Gleichzeitig
ist es das Debütwerk der Autorin.
Die Protagonistin Savannah ist 16 Jahre alt und hat
eigentlich nur einen Wunsch, sie möchte wieder dazugehören, so wie früher
einmal. Doch die Clann-Nachkommen meiden sie in der Schule, was Savannah sehr
mitnimmt. Nur das Tanzen macht ihr noch wirklich Spaß. Als sie krank wird und sich
schließlich herausstellt das sie kein Mensch sondern ein Dhampir, eine Mischung
aus Vampir und Hexe, hält sie dies erst für einen Scherz. Doch es ist keiner
und es erklärt nun auch warum sie von den Clann-Nachkommen gemieden wird. Diese
Tatsache macht es aber für Savannah nicht leichter, denn sie sehnt sich nach
Tristan und unterdrückt ihre Gefühle für ihn. Aber irgendwann kann sie nicht
mehr und gibt nach. Ich fand Savannah sehr sympathisch und habe sie recht
schnell in mein Herz geschlossen.
Der männliche Protagonist Tristan ist ein Hexer. Er ist
ein Clann-Nachkomme und Savannah war mal seine beste Freundin. Doch dann wurde
ihm der Umgang mit ihr verboten. Dennoch hat Gefühle für Savannah und setzt
schließlich alles daran sie auch zu bekommen. Tristan ist nicht unbedingt perfekt,
auch wenn er verdammt gut aussieht, aber genau das macht ihn ebenso
sympathisch.
Die Liebe zwischen Savannah und Tristan darf nicht sein.
Savannah ist nicht gut für Tristan und dennoch gegen beide der Sehnsucht nach.
Die Nebenfiguren im Roman, egal ob man jetzt Emily,
Tristan Schwester, die alles für ihren Bruder tut oder Anne, Savannahs beste
Freundin, die Savannah beschützen möchte, nimmt sind ebenso sehr gut
dargestellt und runden das Buch ab. Es macht wirklich Spaß über die zu lesen
und sie zu entdecken.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und die Buchseiten
fliegen nur so dahin.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus Tristans
und Savannahs Sicht jeweils in der Ich-Perspektive. So erfährt man als Leser
sehr viel über deren Gefühle und Gedanken.
Die Handlung ist spannend und fesselt. Es geht zwar
relativ ruhig los aber dennoch kann man als Leser nicht anders, man muss
einfach weiterlesen. Immer wieder gibt es Überraschungen, es kommt keine
Langeweile auf. Dabei ist die Handlung stets schlüssig und nachvollziehbar.
Das Ende ist ein Showdown. Es kam vielleicht alles ein
wenig zu plötzlich, ein paar Seiten mehr wären nicht schlecht gewesen. Man
bleibt als Leser neugierig zurück und wartet gespannt auf den im September 2013
erscheinenden 2. Band „Herzblut – Stärker als der Tod“.
Fazit:
„Herzblut – Gegen alle Regeln“ von Melissa Darnell ist
ein sehr gelungener Auftakt der „Herzblut“ – Reihe.
Die sympathischen Charaktere, die spannende Handlung und
die Liebesgeschichte haben mich mehr als überzeugt, auch wenn die Idee hinter
der Geschichte nicht unbedingt neu ist.
Auf jeden Fall sehr zu empfehlen!

Vielen Dank an den Mira Taschenbuch Verlag für dieses Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Mein Leben, die Liebe und der ganze Rest” von Dagmar Hoßfeld

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Broschiert: 288 Seiten
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Verlag: Carlsen
(Februar 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 355126001X
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ISBN-13: 978-3551260017
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

12 – 18 Jahre
Kurzbeschreibung:
Conni ist endlich fünfzehn geworden.
Sie fühlt sich wie immer. Kein bisschen anders. Aber das kann nicht sein.
Irgendetwas muss anders sein! Immerhin hat sie fünfzehn Jahre ihres Lebens
darauf hingearbeitet, fünfzehn zu sein. Besonders das letzte Jahr war echt
hart. Mit vierzehn ist man irgendwie noch ein Kind. Zumindest wird man so
behandelt. Mit fünfzehn ist man dagegen schon fast erwachsen. Es MUSS also
einen Unterschied geben.
Im Kalender steht es schwarz auf weiß: Es ist der 30. April, ihr Geburtstag. Ab
heute hat sie genau ein Jahr Zeit, um den Unterschied herauszufinden – falls es
einen gibt.
Conni freut sich auf grenzenlose Freiheit und wilde Abenteuer. Sie will endlich
mal eine richtige Party mit der Clique feiern. Und sie will mit Phillip
zusammen sein, ganz ohne wachsame Elternaugen…
(Quelle: Carlsen Verlag)

Meine Meinung:
Endlich ist es soweit, Connis 15. Geburtstag ist da!
Philip, ihr Freund, ist der erste, der ihr um Punkt
Mitternacht übers Handy gratuliert. Nun freut sich Conni sehr auf den nahenden
Sommer, es soll ihr Jahr werden. Immerhin ist sie nun schon fast erwachsen und
es ist an der Zeit das Leben zu genießen.
Doch irgendwie läuft alles anders als geplant. Ihre
Geburtstagsparty wird von einigen noch als Kindergeburtstag abgestempelt. Dann
hat ihre beste Freundin kaum noch Zeit für Conni und auch Philip hat plötzlich
andere Dinge im Kopf …
Wer kennt sie nicht, die Bücher um die kleine Conni?
Viele wurden von ihr durch ihre Kindheit begleitet.
Das Jugendbuch „Mein Leben, die Liebe und der ganze Rest“
von der Autorin Dagmar Hoßfeld ist nun der erste Teil einer Serie über die nun große
Conni.
Conni, die Protagonistin, ist ein wirklich sehr
sympathischer Teenager. Sie ist humorvoll und nimmt alles recht locker und leicht.
Conni ist selbstsicher und mit Philip hat sie einen festen Freund. In der
Schule ist sie recht gut und auch die Erziehung haben ihre Eltern soweit ganz
gut hinbekommen. Ich denke in Conni können sie sehr viele, vor allem
jugendliche Leser, hineinversetzen, sie ist einfach authentisch und glaubhaft.
Philip ist der Traumprinz schlechthin und Connis Freund.
Auch die anderen Charaktere, die man als Leser nach und
nach im Buch kennenlernt, sind alle samt einfach großartig. Alle passen perfekt
ins Geschehen und sind sehr sympathisch.
Der Schreibstil der Autorin ist locker, flüssig, eben
genau passend zu Conni und dem Genre. Man beginnt das Buch zu lesen und findet
sich sehr schnell in Connis Welt zurecht.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Conni in der
Ich-Perspektive. Diese passt hier besonders gut, man fühlt sich direkt mit
Conni verbunden und erlebt alles hautnah mit.
Die Handlung ist glaubhaft geschildert. Sie ist
authentisch und unterhaltsam. Themen, wie beispielsweise die erste Liebe oder
auch die Probleme mit den Eltern, werden angesprochen, es sind eben Dinge, die Teenager
in Connis Alter bewegen.
Das Ende ist nicht mehr so locker und witzig, es ist sehr
traurig und man muss schon schlucken. Das Leben ist eben doch nicht immer so
einfach, wie man es im zarten Alter von 15 Jahren vielleicht denkt.
Der Folgeband dieser Serie ist für das Frühjahr 2014
geplant.
Fazit:
„Mein Leben, die Liebe und der ganze Rest“ von Dagmar
Hoßfeld ist einfach ein wunderbares Jugendbuch.
Die humorvolle aber auch bewegende Handlung und die
tollen Charaktere wissen komplett zu überzeugen.
Von mir eine klare Leseempfehlung, nicht für Teenager ab
12 Jahre, auch für Ältere!
Wer Conni früher mochte, wird diese Conni jetzt lieben!

Vielen Dank an vorablesen und den Carlsen Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
Und bei vorablesen ist sie auch zu finden!

Gelesen: “Null Bock auf Mr Cock” von Angela Fetzner

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Format: ePub
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Dateigröße: 653 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
290 Seiten
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Verlag: Angela Fetzner (10. Dezember 2012)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Eben noch haben wir uns schlapp gelacht über die
tollpatschigen Versuche einer Bridget Jones, den Mann fürs Leben zu finden.
Nun, urplötzlich – wo sind die eigenen Jahre nur geblieben? – stehen wir selbst
in der Mitte des Lebens. Die magische Dreißig wurde längst überschritten, das
Studium ist schon lange Geschichte. Im Beruf haben wir halbwegs Fuß gefasst.
Zum Rundumglück fehlt nur noch eines: der passende Partner. Doch der will sich
partout nicht einfinden. Das Buch Null Bock auf Mr Cock beschreibt die Suche
einer Singlefrau nach einem ganz normalen Mann. Es handelt von schier
unüberwindlichen Hürden bei der alltäglichen Partnersuche, von Erfahrungen mit
Anzeigen in Printmedien sowie insbesondere kostenpflichtigen und kostenlosen
Internetpartnerschaftsbörsen, die aber immer damit enden, dass die Autorin aufs
Übelste auf die Nase fällt: Sie stößt auf sexsüchtige, verheiratete,
beziehungsunfähige Männer, wirrköpfige Aussteiger, dreiste Lügenbarone und auf
allerlei andere bemerkenswerte oder -unwerte Exemplare der Spezies Mann. Am
Ende sind es zwanglose Netzwerke wie Facebook und stayfriends, wo die Autorin
spielerisch neue Männer kennen lernt und endlich für die Zukunft hoffen darf…
(Quelle: amazon)

Meine Meinung:
Das Buch „Null Bock
auf Mr Cock“ wurde von der Autorin Angela Fetzner geschrieben und es ist sowohl
als eBook als auch als Taschenbuchausgabe erhältlich.
Dieses Buch ist
kein normaler Roman, nein es ist ein Erfahrungsbericht der Autorin.
Sie beschreibt ihre
Wege, wie sie den Partner fürs Leben gesucht hat.
Im Mittelpunkt des
Buches steht eine 38-jährige Apothekerin, die bereits sehr viel in ihrem Leben
erreicht hat. Sie ist Single und wünscht sich nun einen Partner an ihrer Seite.
Also begibt sich auf die Suche.
Doch diese Suche
ist schwierig.
Zuerst befolgt sie
Tipps von Bekannten und Freunden und versucht es mit Kontaktaufnahme beim Gassi
gehen mit dem Hund oder aber im Tanzlokal.  
Dann nutzt sie
bekannte Singlebösen im Internet, doch das Ergebnis ist ernüchternd. Viele
bereichern sich am Geld der Suchenden oder aber die Männer, die man dort
antrifft haben anderes im Sinn als eine Partnerschaft.
Auch die Suche über
Annoncen in Zeitungen ist aussichtslos und endet ebenfalls in einer herben
Enttäuschung. Da fragt man sich doch, wie bitte soll man einen Partner finden?
Schonungslos offen
und ehrlich beschreibt die Autorin die Situationen, wobei auch der Humor nicht
zu kurz kommt. Das Buch ist sehr gut lesbar und nicht selten musste ich sehr
schmunzeln.
Fazit:
„Null Bock
auf Mr Cock: Ein Erfahrungsbericht“ von Angela Fetzner ist ein richtig tolles Buch.
Es ist witzig geschrieben und man kann sich gut in die
authentische Protagonistin hineinversetzen.
Auf jeden Fall sehr zu empfehlen, besonders natürlich für
Singles auf der Suche!

Vielen Dank an die Autorin, die mir ihr Buch zur Verfügung gestellt hat.
Diese Rezension ist auch noch hier, hier und hier (unter Manja T.) zu lesen.