Gelesen: “80 Days – Die Farbe der Lust” von Vina Jackson

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Broschiert: 400 Seiten
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Verlag: carl’s
books
(22. Oktober 2012)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3570585220
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ISBN-13: 978-3570585221
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Originaltitel: Eighty Days
Yellow
Kurzbeschreibung:
Junge, urbane, moderne Erotikliteratur!
Frustriert von einer unbefriedigenden Beziehung findet
die leidenschaftliche Violinistin Summer Erfüllung in der Musik. Sie spielt
nachmittags in der Londoner U-Bahn auf ihrer ramponierten Violine Vivaldi. Als
ihre Geige sich nicht mehr reparieren lässt, bekommt sie von Dominik, einem
Uniprofessor mit ausschweifenden Fantasien, ein erstaunliches Angebot: Er
möchte ihr eine wertvolle Violine schenken, wenn sie ihm ein privates Konzert
gibt. Also spielt sie für ihn in der Krypta einer Kirche – doch muss sie dabei
nackt sein, während Dominik den anderen Musikern die Augen verbunden hat.
Summer spürt, wie sehr Dominik sie anzieht und in ihr bisher unbekannte Saiten
zum Schwingen bringt: Sie beginnt eine intensive erotische Liaison mit ihm, in
der sie ihre lange verleugnete dunkle Seite ausleben kann. Doch hat eine alles
verschlingende Beziehung ohne Tabus Bestand?
(Quelle: carl’s
books Verlag)

Meine Meinung:
Summer liebt ihre Violine über alles. Wenn sie spielt vergisst
sie alles um sich herum, nur dann ist sie vollkommen.
Nachdem ihre Violine bei einem Zwischenfall in der
Londoner U-Bahn kaputt gegangen ist erhält Summer ein unglaubliches Angebot.
Sie soll für jemanden spielen und erhält dann im Gegenzug eine neue Violine.
Summer willigt ein und lernt so einen Mann, Dominik,
kennen, der ihr eine vollkommen neue Welt näherbringt. Sie lernt sich selbst
und ihre geheimen Wünsche und Vorstellungen genauer kennen.
Bald schon taucht Summer in ein erotisches Abenteuer ein,
dass sie all ihre bisherigen Tabus brechen lässt …
„80 Days – Die Farbe der Lust“ des unter dem Pseudonym
Vina Jackson schreibenden Autorenduos ist der Auftaktband einer Erotik-Reihe.
Für mich war mein erstes Buch dieses Genres, „Shades of
Grey“ kenne ich bisher nicht, und so bin ich ganz unvoreingenommen an das Buch
herangegangen. Der Klappentext hat mich jedenfalls angesprochen aber leider
wurde ich dann am Ende doch recht enttäuscht.
Summer ist eigentlich eine recht sympathische junge Frau.
Obwohl sie mitten im Leben steht ist sie mit ihrer derzeitigen Situation
unzufrieden. Summers ganze Liebe gilt der Musik und ihrer Violine. Als Dominik
in ihr Leben tritt kommt eine neue Seite von Summer zum Vorschein. Allerdings handelt
sie meiner Meinung nach recht naiv und überstürzt und lässt sich zu schnell auf
Neues ein. Summer wird von den Autoren ziemlich gut beschrieben, man bekommt ein
recht klares Bild von ihr.
Dominik ist Professor und wird durch Summers
Violinenspiel verzaubert. Durch Summer entdeckt er eine Seite an sich wieder,
die ihm zwar schon bekannt war, doch mit Summer ist es anders. Dominik ist
dominant und fordernd, kann aber auch sinnlich sein. Obwohl er auch recht gut
beschrieben wird blieb er für mich eher schwer vorstellbar.
Charlotte ist Summers Freundin und sie hat einen Hang zur
Fetischszene. Sie führt Summer auch dort ein.
Victor ist ein Kollege von Dominik und er ist fasziniert
von Summer. Er möchte das sie ihm gehört und Victor ist es auch der Summer
dunkle Abgründe zeigt.
Diese beiden Charaktere und noch ein paar weiter
Nebenfiguren spielen aber nur eine eher untergeordnete Rolle im Buch und bleiben
dementsprechend eher blass.
Der Schreibstil des Autorenduos ist direkt, unverblümt
und schnörkellos.
Geschildert wird die Handlung abwechselnd aus Summers und
Dominiks Sicht. Bei Summer wird die Ich-Perspektive verwendet, bei Dominik der
personale Erzähler.
Fesseln konnte mich das Buch leider nur am Anfang. Zu
diesem Zeitpunkt ist noch alles neu und es knistert ziemlich zwischen den
Protagonisten. Dann aber fährt sich die Handlung fest und verlagert das
Hauptaugenmerk auf die Erotik. So geht das Zwischenmenschliche fast komplett
verloren, was ich sehr schade finde. Es hätte ein schöne Liebesgeschichte
werden können, doch die viele Erotik macht einfach alles kaputt.
Fazit:
„80 Days – Die Farbe der Lust“ von Vina Jackson ist ein
durchwachsener Auftakt der Reihe.
Der Klappentext verspricht hier leider mehr als das Buch
am Ende hält. Das vorhandene Potential wird leider nicht komplett genutzt.
Liebhaber von Erotikbüchern können ohne Bedenken
zugreifen, alle anderen sollten es sich genau überlegen, ob sie das Buch
anspricht.
Vielen Dank an den carl’s
books Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension ist auch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (gekürzt, da nur 500 Zeichen; unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Saphirtränen: Teil 2 – Zeit der Begegnungen” von Jennifer Jäger

Achtung:
Bei diesem eBook handelt es sich um den 2. Teil einer Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler zum 1. Teil enthalten!
 
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Format: ePub
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Dateigröße: 992 KB
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Verlag: BookRix GmbH & Co. KG (14. November 2012)
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Sprache: Deutsch 
Kurzbeschreibung:
Die Tränen der Göttin regneten auf die Erde herab,
brachen sich im Sonnenlicht und ließen einen schillernden Regenbogen entstehen.
Als seine Farben den Erdboden berührten, formten sich vier Schmuckstücke, jedes
von ihnen mit einem einzigartigen Edelstein versehen.
Jahrelang lebte Enya friedlich in ihrem Dorf. Stets war sie die brave Tochter,
ein Vorbild für alle Meer-Ilyea. Dass ihr Vater sie auf eine lebensgefährliche
Reise schickt, ist nur die Spitze des Eisbergs. Ereignisse folgen, von denen
einige die größten Albträume der wohlbehütete Schönheit darstellen.
Weder Niamh noch Edan oder Enya ahnen, dass ihre Schicksale miteinander
verbunden sind.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung:
Enya, die Tochter des Dorfältesten Wasser-Ilya, wird von
ihrem Vater auf eine gefährliche Reise geschickt. Sie soll das Schmuckstück der
Meer- Ilyea, das Diadem, aus dem Versteck holen und in Sicherheit bringen.
Obwohl Enya nicht so begeistert ist davon macht sie sich mit dem Pegasus Alea
auf.
Nicht nur Enya ist unterwegs, auch Niamh und Edan sind
auf dem Weg das Wald-Ilyea Schmuckstück, den Ring, zu finden und vor Deargh zu
beschützen. Niamh fühlt sich ja nach wie vor von Edan angezogen, doch ist alles
wirklich echt was Edan vorgibt zu fühlen?
Zur gleichen Zeit erwartet Cedric, Sohn des Dorfältesten
Berg-Ilyea, eine Halb-Ilyea, um sie direkt zu seinem Vater zu bringen.
So treffen sich alle bei den Berg-Ilyea, wo Niamh die
Schmuckstücke an sich nehmen möchte. Doch sowohl die Berg-Ilyea als auch Edan
zögern.
Kann Niamh die Schmuckstücke in Sicherheit bringen? Und
welche Rolle spielt Edan wirklich?
„Zeit der Begegnungen“
ist bereits der 2. Teil der „Saphirtränen“-Trilogie aus der Feder der jungen
Autorin Jennifer Jäger. Vom ersten Teil „Niamhs Reise“ war ich ja sehr angetan.
Umso gespannter war ich auf die Fortsetzung.
Dieses Mal sind
nicht nur Niamh und Edan wieder mit von der Partie, nein Jennifer Jäger hat
auch einige neue Charaktere eingebaut, die ebenso gut gezeichnet sind.
Enya ist eine Wasser-Ilyea
und die Tochter des Dorfältesten. Sie soll das Diadem, das Wasser Schmuckstück,
in Sicherheit bringen. Dies tut sie ein wenig zögerlich.
Cedric, ein
Berg-Ilyea, wartet auf Niamh, deren Ankunft von seinem Vater prophezeit wurde.
Er ist mutig und war mir sehr sympathisch.
Niamh entwickelt
sich weiter, wird selbstbewusster. Und sie wächst dieses Mal über sich hinaus.
Die Anziehungskraft, die Edan auf sie ausübt, ist nach wie vor ungebrochen.
Edan flirtet erneut
heftig mit Niamh. Doch so richtig kommt man nicht dahinter ob er alles ernst
meint und ob seine Gefühle wirklich echt sind.
Der Schreibstil der
Autorin ist erneut zauberhaft und bildhaft. Man wird in die Welt der Ilyea
regelrecht reingezogen.
Die Handlung knüpft
nahtlos an den ersten Teil an und ist mitreißend und spannend.
Es gibt mehrere Perspektiven,
unter anderem auch die gewohnte Ich-Perspektive von Niamh, die am Ende alle
zusammenlaufen.
Das Ende ist spannend
und man möchte nach der letzten Zeile unbedingt wissen wie die gesamte
Geschichte denn nun ausgeht.
Fazit:
„Zeit der
Begegnungen“ ist eine gelungene Fortsetzung.
Die mystische Welt,
die spannende Handlung und die sympathischen und gut gezeichneten Charaktere
machen das Buch zu einem Lesevergnügen.
Lesen, lesen,
lesen!
Mein Dank geht an die Autorin Jennifer Jäger, die mir dieses eBook zugesandt hat.
Diese Rezension ist auch noch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Das wundersame Weihnachtsgeschenk” von Simone Ehrhardt

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Gebundene Ausgabe: 112 Seiten
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Verlag: Scm Collection (5.
Oktober 2011)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3789394890
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ISBN-13: 978-3789394898
Dieses Buch kaufen?
Kurzbeschreibung:
Endlich hat die Adventszeit begonnen! Begegnen Sie einer
ganzen Reihe von Personen, die diese Wochen auf unterschiedlichste Art erleben.
Doch sie alle haben eines gemeinsam: Kleine und große Geschenke gehen auf die
Reise, kreuzen die Wege dieser Menschen und verbinden deren Lebensgeschichten
auf manchmal ganz erstaunliche Weise. Etwas Größeres und Wundersames muss
dahinterstecken …
Gleichzeitig schöpft ein Mann neue Hoffnung. Sollte Gott tatsächlich etwas so
Unmögliches möglich sein? Der Mann beginnt zu beten. Und er wartet auf ein
alles entscheidendes Wunder …
24 Geschichten erzählen von einer besonderen Hoffnung, die wir – gerade in der
Weihnachtszeit – erleben können. Ein Adventskalender zum Innehalten, Genießen
und Träumen.
(Quelle: Scm Hänssler Verlag)

Meine Meinung:
Dieses kleine Buch beinhaltet 24 Geschichten, eine für
jeden Tag im Dezember bis Weihnachten. Somit ist es perfekt geeignet als Adventskalender
in der Vorweihnachtszeit.
Jede der Geschichte ist anders. Man begegnet als Leser
unterschiedlichen Menschen und erhält Einblicke in ihre Zeit vor Weihnachten.
Geschrieben wurde „Das wundersame Weihnachtsgeschenk“ von
Simone Ehrhardt.
Man kann die Geschichten unabhängig voneinander lesen und
betrachten. Sie sind immer in sich abgeschlossen. Jede aber zeigt auf, dass es
im leben immer wieder Überraschungen geben kann, die alles auf den Kopf stellen
können und das Leben verändern.
Auch wenn die Handlungen unabhängig voneinander sind so
sind die Geschichten trotzdem irgendwie geschickt miteinander verknüpft. Dies
geschieht beispielsweise durch einen Namen oder einen Gegenstand, der wieder
aufgegriffen wird. Auch die angesprochenen Themen ähneln sich. So wird
beispielsweise über Liebe, Träume und Hoffnung erzählt. Und durch alle
Geschichten zieht sich so etwas wie ein roter Faden, die Vorfreude auf das Fest
der Liebe.
Fazit:
„Das wundersame Weihnachtsgeschenk“ von Simone Ehrhardt
ist ein kleines aber feines Buch.
Es beinhaltet schöne Geschichten die dem Leser die
Adventszeit versüßen sollen.
Durchaus lesenswert.

Vielen Dank an den Verlag für dieses Rezensionsexemplar.
Diese Rezension ist auch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Hirngespenster” von Ivonne Keller

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Format: ePub
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Dateigröße: 903 KB
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Verlag: KnaureBook (3. Dezember 2012)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Drei Frauen. Silvie, ihre Schwester Anna und Sabina.
Ein Unfall, der ihr Leben verändert.
Während Silvie vor der Entscheidung für ihren Liebhaber Jens und gegen ihren
Mann Johannes steht, kämpft ihre Schwester Anna um ihren Verstand. Nur mit
Pillen schafft sie es, den Alltag mit ihren drei Kindern einigermaßen zu
überstehen. Silvie ist hin- und hergerissen: Soll sie Anna beistehen oder sich
um ihr eigenes Glück kümmern? Das Schicksal kommt ihr zuvor und reißt sie mitten
aus dem Leben. Als sie zu sich kommt, ist nichts mehr, wie es war. Warum
kümmert sich Sabina, die Jugendliebe ihres Mannes Johannes, so liebevoll um
sie? Warum kommen ihre Schwester Anna oder ihre Eltern niemals zu Besuch? Ist
Anna etwa tot? Oder im Gefängnis? Und was ist aus Jens geworden?
(Quelle: Knaur eBook)

Meine Meinung:
3 Lebensgeschichten, die eng miteinander verbunden sind.
Silvie und Anna sind Schwestern. Doch obwohl sie beide im
selben Haus bei denselben Eltern aufwachsen könnten ihre Leben nicht unterschiedlicher
sein.
Anna erkrankt bereits im Teenager Alter an Leukämie und
wurde dann von den Eltern nicht mehr mit der gewohnten Aufmerksamkeit bedacht.
Das Verhältnis zu Silvie, welches vorher sehr gut war, wird dadurch immer
schlechter.
Silvie hat einen Unfall und seitdem ist sie eine
Gefangene ihrer Selbst.
Und dann ist da noch Sandra, die etwas später erst
dazukommt und eine besondere Stellung einnimmt.
Alle 3 Frauen versuchen nun auf ihre ganz eigene Art und
Weise mit dem Schicksal umzugehen und mit ihrer Umwelt zu kommunizieren.
Das eBook „Hirngespenster“ der Autorin Ivonne Keller ist,
obwohl man es von der Kurzbeschreibung her denken könnte, keine leichte Kost.
Es ist ein sehr nah am Leben geschriebener Roman, der die Lebensgeschichten von
3 komplett unterschiedlichen Frauen erzählt.
Anna ist eine verheiratete Frau mit 3 Kindern. Als
Teenager erkrankte sie an Leukämie und das bis dato gute Verhältnis zu ihrer
Schwester Silvie wurde zerstört. Heute ist Anna tablettenabhängig, wahrt aber
nach außen den Schein der glücklichen Frau.
Silvie ist Annas Schwester. Sie wurde während Annas
Krankheit bevorzugt von den Eltern behandelt. Silvie ist neugierig,
kontaktfreudig und selbstbewusst. Bis zu ihrem Unfall, der ihr Leben komplett verändert
und sie zu einer Gefangenen in ihrem eigenen Körper macht. Sie kann sich nicht
verständigen und nicht fragen was mit ihrer Schwester passiert ist.
Sabrina nimmt eine besondere Stellung ein. Sie kommt erst
später hinzu und nach Silvies Unfall kümmert sich Sabrina zusammen mit Johannes
um diese.
Die Charaktere sind alle sehr authentisch und nah am
Leben gehalten. Ihre Lebenswege sind geschickt miteinander verknüpft.
Die Handlung ist sehr spannend und zieht den Leser mit
jeder Zeile immer tiefer in die Abgründe der Familie hinein. Die Geschichte ist
sehr gut durchdacht und bietet mehrfach Überraschungen.
Das Ende des Romans hält eine wirklich verblüffende
Wendung parat und war für mich wirklich sehr überraschend.
Fazit:
„Hirngespenster“ von Ivonne Keller ist ein bewegender,
emotionaler und spannend gehaltener Roman.
Die Autorin beweist sehr viel Tiefgang, die Figuren sind
authentisch und man wird als Leser sehr nachdenklich gestimmt.
Absolut lesenswert!
Vielen Dank an den Droemer Knaur Verlag für das bereitgestellte eBook.
Diese Rezension ist auch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner), zu finden.

Gelesen: “Die Stadt des roten Todes – Das Mädchen mit der Maske” von Bethany Griffin

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Taschenbuch: 352 Seiten
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Verlag: Goldmann
Verlag
(19. November 2012)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3442478197
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ISBN-13: 978-3442478194
Kurzbeschreibung:
Eine junge Frau zwischen Licht und Schatten, zwischen
Leben und Tod
Die Stadt ist von der Umwelt abgeschnitten, ganze
Straßenzüge liegen in Ruinen. Der Regent feiert wilde Feste, während die
Bevölkerung von einer schrecklichen Seuche dahingerafft wird. Nur eine kleine
Oberschicht kann sich durch kostbare Masken vor der Krankheit schützen. So auch
die junge Araby. Doch unter der Last einer großen Schuld sucht sie Vergessen in
den Nachtclubs der Reichen. Dort begegnet ihr der faszinierende, verführerische
William. Und Elliott, tollkühn, ein Revolutionär. Beide werben um Araby. Und
sie muss sich entscheiden, ob sie sich dem Leben stellen und kämpfen will. Um
ihre Liebe. Um Vergebung für ihre Schuld. Und um die Zukunft.
(Quelle: Goldmann Verlag)

Meine Meinung:
Seit in der Stadt eine schreckliche Seuche ausgebrochen
ist, ist sie von der Außenwelt abgeschnitten. Diese Seuche hat bereits die
Hälfte der Menschheit ausgerottet. Die Überlebenden konnten sich nur mit Hilfe
von speziellen Porzellanmasken schützen, denn wer einmal infiziert ist stirbt.
Die 17-jährige Araby, Tochter des Erfinders der Masken,
gehört zu der Gesellschaftsschicht denen die Masken vorbehalten sind.
Des Öfteren besucht Araby mit ihrer Freundin April einen
Club, auch um zu vergessen. Fühlt sie sich doch mit schuldig am Tod ihres
Zwillingsbruders Finn. Im Club trifft Araby immer öfter den geheimnisvollen
Will, in den sie sich verliebt. Doch auch Elliot, der Neffe von Prinz Prospero
und Bruder von April, hat es ihr angetan. Beide sind aber grundverschieden.
Für den wird sich Araby entscheiden? Bleibt sie ihrem
behüteten Leben treu oder entscheidet sie sich für die Rebellion?
„Die Stadt des roten Todes – Das Mädchen mit der Maske“
stammt aus der Feder von Bethany Griffin und ist der Auftaktband zu einer
2-teiligen dystopischen Reihe.
Die Protagonistin Araby, 17 Jahre alt, ist die Tochter
des Erfinders der Masken, die die Menschen vor der Seuche schützen. Sie gehört
zu den privilegierteren Einwohnern und ist in der Oberstadt zu Hause. Araby
handelt oft gedankenlos und auch selbstzerstörerisch. Sie denkt nicht immer bis
zu Ende bevor sie etwas tut. Am Tod ihres Zwillingsbruders Finn fühlt sie sich
mitverantwortlich und um schlicht und einfach zu vergessen besucht sie mit
April immer öfter einen Club wo sie auch zu Drogen greift. Obwohl Araby als
Figur gut gezeichnet ist hatte ich ab und an so meine Probleme mit ihr und
ihrer Verhaltensweise.
Elliot ist der Bruder von April, Arabys Freundin, und der
Neffe des Prinzen. Einerseits wirkt Elliot recht herzlos und brutal, er kann
aber auch Gefühle zeigen und anderen helfen. Elliot studiert Dichterkunst und
ist ein Revolutionär, der den Prinzen stürzen möchte. Er versucht Araby auf
seine Seite zu ziehen.
Will arbeitet im Club im Untersuchungsraum. Dort sieht er
Araby immer öfter. Er ist sympathisch und durch und durch ein guter Mensch. Im
Club wirkt Will unnahbar und cool, er hat aber auch eine ganz sanfte Seite an
sich.
Neben den 3 genannten gibt es noch weitere Charaktere,
die jedoch eher Nebensache sind. Hauptsächlich dreht sie die Handlung um Araby,
Will und Elliot.
Der Schreibstil der Autorin ist recht flüssig und
bildhaft. Man kann sich die Szenerie gut vorstellen.
Allerdings dauert es recht lange bis die Handlung Fahrt
aufnimmt. Zu Beginn zieht es sich doch schon sehr. Dann aber ist die Handlung
spannend und fesselnd.
Geschildert wird die Geschichte aus Arabys Sicht im
Präsens.
Das Ende dieses 1. Teils kam für mich recht unerwartet
und es hinterlässt offene Fragen. Diese werden hoffentlich im Nachfolgeband
beantwortet werden.
Fazit:
„Die Stadt des roten Todes – Das Mädchen mit der Maske“
von Bethany Griffin ist ein guter Auftakt der Reihe.
Nach einem etwas zähem Start bekommt man als Leser hier
eine Geschichte mit Spannung und doch gut dargestellten Charakteren geboten.
Durchaus lesenswert.

Mein Dank geht an den Goldmann Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension ist auch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

Gelesen: “Die Schule der Nacht: Ravenwood” von Mia James

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Taschenbuch: 608 Seiten
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Verlag: Goldmann
Verlag
(20. August 2012)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3442477719
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ISBN-13: 978-3442477715
Kurzbeschreibung:
April Dunne ist gar nicht begeistert von Ravenwood, ihrer
neuen Schule im Londoner Bezirk Highgate. Der einzige Lichtblick: der
attraktive, aber unnahbare Gabriel Swift. Als April am Abend ihres ersten
Schultags von einem mysteriösen Wesen attackiert wird, ist es Gabriel, der sie
rettet. Doch eine Mitschülerin hat nicht so viel Glück – hatte Gabriel am Ende
etwas mit der Sache zu tun? Dann wird Aprils Vater, der an einem Buch über den
legendären Highgate-Vampir arbeitete, durch einen Biss in den Hals ermordet,
und April ahnt: Vampire gibt es wirklich. Und sie selbst könnte ihr nächstes
Opfer sein …
(Quelle: Goldmann Verlag)

Meine Meinung:
Die 16-jährige
April Dunne zieht mit ihren Eltern in den Londoner Bezirk Highgate. Fortan geht
sie auf die Eliteschule Ravenwood.
Am Abend ihres
ersten Schultags hört sie am Friedhof merkwürdige Geräusche und findet dort
einen sterbenden Fuchs. Auf dem Friedhof läuft sie Gabriel Swift, einem
Mitschüler, über dem Weg, der sie vom Friedhof wegzerrt. Am nächsten Tag
erfährt April, dass auf eben diesem Friedhof ein Mädchen ermordet wurde. Dies
ist bereits der zweite Mord in der Gegend.
Auch in der Schule
geschehen mysteriöse Dinge. Mitschüler verschwinden spurlos oder legen ein
seltsames Verhalten an den Tag. April Freundin Caro vermutet hinter alledem
eine Verschwörung.
Als dann auch noch
Aprils Vater mit herausgerissener Kehle gefunden wird hat April nur noch den
Wunsch herauszufinden was wirklich los ist und wer der Mörder ihres Vaters ist.
Plötzlich
überschlagen sich die Ereignisse und April gerät dabei selber in große Gefahr …
„Die Schule der
Nacht: Ravenwood“ ist der Debütroman von Mia James. Hinter diesem Pseudonym
verbergen sich die Autorin Tasmina Perry und ihr Ehemann John Perry. Der Fantasyroman
um die junge April ist außerdem der Auftakt zu einer Trilogie.
Die Protagonistin
April ist 16 Jahre alt und muss im Londoner Bezirk Highgate nochmal von vorne
anfangen. Sie geht von nun an auf die Eliteschule Ravenwood. Anfangs ist April
eher unsicher, hält sie sich doch selber nicht für hübsch und klug. Ihre Eltern
sehen in ihr noch immer ein Kind und behandeln sie entsprechend. Von Beginn
ihrer Zeit an der Ravenwood Schule schwärmt April für Gabriel Swift. Als ihr
Vater ermordet aufgefunden wird ist er es der April hilft den Mörder zu finden.
Während der Handlung macht April eine Entwicklung durch und findet zudem heraus
wer sie wirklich ist. Diese Erkenntnis hat Auswirkungen auf ihr gesamtes Leben.
Gabriel Swift ist
ein geheimnisvoller und undurchschaubarer Charakter. Er sieht gut aus und ist
der Schwarm vieler Mädchen. Nach dem Mord an Aprils Vater hilft er ihr den
Mörder zu finden. Dabei kommt auch heraus wer Gabriel wirklich ist. Diese
Tatsache schockt April und stürzt sie in ein Gefühlschaos.
Die
Liebesgeschichte der beiden fängt leider etwas spät an. Ein wenig mehr Leidenschaft
hätte vielleicht nicht geschadet. So stehen andere Dinge im Mittelpunkt.
Es gibt noch
weitere Charaktere, die ebenfalls gut gezeichnet wurden. Jeder leistet seinen
Beitrag zur Handlung.
Der Schreibstil der
Autorin ist flüssig und klar. Gefühle bringt sie sehr gut an den Leser.
Die spannende und
fesselnde Handlung wird aus Sicht von April geschildert. Sie ist mir so während
des Lesen ziemlich ans Herz gewachsen.
Das Ende ist
eigentlich abgeschlossen. Es gibt aber noch Geheimnisse, die offen bleiben und
hoffentlich im zweiten Band „Gefangene der Dämmerung“ gelüftet werden.
Fazit:
„Die Schule der
Nacht: Ravenwood“ von Mia James ist ein spanneder Auftakt und ein gelungenes
Debüt.
Die Mischung aus
Liebe, Fantasy und Spannung haben mich vollends überzeugt.
Ganz klar eine
Leseempfehlung!

Vielen Dank an den Goldmann Verlag für das bereitgestellte Exemplar.
Diese Rezension ist auch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.